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Ereignis: EVANGELIUM TAG FÜR TAG

Eingetragen von: esther10
Ort: EVANGELIUM TAG FÜR TAG
Typ: Neuer Ereignis Typ...
Start: 3. Oktober, 2018
Beschreibung:

"Evangelium Tag für Tag"
«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68
Lesen Sie das Evangelium online


Mittwoch, 3. Oktober
Mittwoch der 26. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher KalenderBetrachtung zum heutigen Evangelium
Hl. Adelgott, Hl. Ewald Mehr...
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,57-62.

In jener Zeit als Jesus und seine Jünger auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.
Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben.
Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!
Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.
Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Bulle Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897)
Karmelitin, Kirchenlehrerin
Gedicht „Mein liebster Jesus, entsinne Dich!“, Strophen 1,6-8

„Der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann“

Entsinne Dich der Herrlichkeit des Vaters
entsinne Dich des göttlichen Glanzes
den Du verließest, um im Exil hier auf Erden
alle armen Sünder loszukaufen.
O Jesus! Dich in die Jungfrau Maria herab hineinbettend,
hast Du Deine unendliche Größe und Herrlichkeit verhüllt.
Ach, jene mütterliche Brust
die Dir zum zweiten Himmel wurde.
Entsinne Dich [...]
Entsinne Dich, wie an anderen Ufern
die goldenen Gestirne und der silberne Mond,
die ich in wolkenloser Bläue bestaune,
Deine Kinderaugen entzückt und verzaubert haben.
Mit jener kleinen Hand, die Maria streichelte,
stützest Du die ganze Welt und schenktest ihr Leben.
Und dachtest an mich,
Jesus, mein kleiner König
Entsinne Dich.
Entsinne Dich, wie in Einsamkeit
Du mit Deinen göttlichen Händen gearbeitet hast;
unerkannt zu leben war Dir die liebste Übung.
Du hast das Wissen der Menschen abgelehnt,
Du, der Du mit einem Wort die Welt bezaubern konntest.
Dir gefiel es, Deine tiefe Weisheit zu verbergen.
Du schienst unwissend zu sein,
O allmächtiger Herr!
Entsinne Dich.
Entsinne Dich, wie Du fremd auf Erden,
heimatlos warst, Du, das Ewige Wort,
hattest nichts; nein, nicht einmal einen Stein,
keinen Unterschlupf, wie der Vogel der Lüfte.
O Jesus, komm herein zu mir, komm, Deinen Kopf zu betten,
komm, Dich aufzunehmen ist meine Seele ganz und gar bereit,
mein liebster Retter,
ruhe in meinem Herzen.
Es gehört Dir.

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