Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

Eine neue Antwort erstellen

[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]


*Zur Vermeidung von Spam



Im Beitrag anzeigen:

In Antwort auf

RE: FAMILIE

von Hildegard Maria , 26.10.2010 13:49

Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©

1
SOS - Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
von Christa Meves
Vortrag beim Kongress von Kirche in Not am 11.04.08 in Augsburg


Im neunten Kapitel der Offenbarungen des Johannes heißt es:
„....und der Schacht des Abgrunds wurde geöffnet. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus
einem großen Ofen.... Aus dem Schacht kamen Heuschrecken über die Erde, und ihnen wurde
Kraft gegeben wie sie Skorpione haben. Es wurde ihnen gesagt, sie sollten dem Gras auf der
Erde, den grüne Pflanzen und den Bäumen keinen Schaden zufügen, sondern nur den Menschen,
die das Siegel Gottes nicht auf ihrer Stirn haben. Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu
töten, sondern nur zu quälen...Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein
Skorpion einen Menschen sticht...“


In diesem unser Land verfinsternden „Rauch“ leben wir.
Dieser zerfressenden Szene sind im Besonderen unsere Familien seit fast 40 Jahren ausgesetzt;
denn seit dieser Zeit versucht ein losgelassener Heuschreckenschwarm von Ideologen unsere
Familie sowie die Strukturen unserer Gesellschaft und damit unsere Zukunft zu zerstören, in
unverblümter Aussage sogar die Familie als scheinbar veraltet(!) ganz abzuschaffen und sie für
die Kinder vom Lebensanfang an durch staatliche Betreuung zu ersetzen!
Diese Heuschrecken fielen rauschend über die Familien her, verstachen und zersetzten sie,
brachten die schändlichsten Quälereien zustande und schafften es in der Tat, dass mittlerweile
ungezählte Familien daran zerbrochen oder gar bereits ausgestorben sind, weil keine
Nachkommen mehr nachwachsen.

Die Folgen sind für jeden sichtbar:

● Ein riesiger Scheidungsboom – in unseren Großstädten sind bereits 50% der Ehepaare
geschieden, meist durch das Unzufriedenwerden der Ehefrauen mit ihren Männern –
● der ewige Zank der Paare miteinander, der Schwund der Eheschließungen durch das flüchtige
Zusammenleben ohne Trauschein,
● das Stechen der Trennungsschmerzen, wenn beide auseinander gehen,
● das Zusammenwürfeln von Kindern aus Scheidungsfamilien in sog. Patchworkfamilien, in
denen nur selten ein neu erhoffter Frieden einkehrt,
● die von der Erziehung so überforderten Alleinerziehenden, weil einer der Partner aus der
Familie ausbrach,
● die unendlichen Zerwürfnisse zwischen Jugendlichen mit ihren Eltern oder auch der heute
30–50 Jährigen mit ihren nun alten und hilfsbedürftig werdenden Eltern – oft mit totaler Abkehr
voneinander unter gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Was für ein Elend!

In der Tat: Die Heuschrecken verursachen furchtbare seelische Schmerzen wie von stechenden
Insekten, sodass das elende Auseinanderdriften und das sich gegenseitige seelische Verletzen
hierzulande in einem schrecklichen Ausmaß unser Leben beherrscht. Erwachsene Töchter
schreiben ihren bedürftig werdenden Witwen-Müttern kaltherzig Abschiedsbriefe, wie Kündigungsschreiben
an einen ungeliebten Wohnungsbesitzer! Das habe ich gerade in der Praxis erlebt.
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
2
Junge Mütter geben ihre kleinen Kinder weg – oder töten sie gar in abgrundtiefer Verzweiflung,
wie wir in einigen spektakulären Fällen mit Entsetzen haben zur Kenntnis nehmen müssen.
Fundamental schadet Kindern das Zerbrechen ihres Nestes und das Pendeln zwischen den
sich nach der Scheidung um sie und die Finanzen zankenden Eltern! Wie quälend ist es, das eine
Kindheit lang durchstehen zu müssen! Wie mindert es ihre Leistungsfähigkeit, wie bahnt das
chronisch depressive Charakterstrukturen vor! Und wie voll Reue sind oft die Leiden der jungen
Frauen, die nicht selten von der eigenen Familie zur Abtreibung ihres Kindes genötigt wurden.
So bitter viele sind das!
Es bedarf keiner umständlichen Analysen darüber, wodurch all das viele Unglück letztlich in der
Tiefe hervorgerufen worden ist: Einmal mehr in der Geschichte war der „Rauch aus dem
Abgrund“, waren die Heuschreckenschwärme der Familienzerstörung dadurch vorbereitet
worden, dass mit unendlich törichtem Hochmut ein Leben ohne Gott - als Mainstream so lange
verkündet und in unendlichen Wiederholungen vorgemacht wurde - bis Millionen von Menschen,
ohne zu wissen, wie ihnen geschah, in diese Falle gingen. Man meinte, Gott im Wohlstand nicht
nötig zu haben, zumal er von den Protagonisten kühn landauf landab als eine veraltete Masche
diffamiert und nach allen Regeln journalistischer Kunst lächerlich gemacht wurde. Aber ohne
Glauben lassen sich die Leiden, die Menschen einander zufügen nicht lindern, geschweige denn
heilen!
Die Offenbarung schildert schließlich auch, was aus diesem Elend werden wird, wenn sich nicht
die Schar der aufgewachten Christen daran macht, die Heuschrecken mit kämpferischer Abwehr
zu vertreiben, weil sie erspüren was laut Johannes sonst auf uns warten könnte.
Wir sollten genau hinhören, was uns Johannes als eine Folge der Zerstörung der Familie durch
die Heuschreckenschwärme sagt: „Eine Stimme vom goldenen Altar vor Gott sprach: „Binde die
vier Engel los, die am Eufrat gefesselt sind.“ Und: „Da werden die vier Engel losgebunden, dass
sie töten den dritten Teil der Menschen“! Ich will nicht weiter fortfahren. Lesen Sie bitte im 9.
Kapitel der Offenbarung nach, wie das geschieht.
Wir sollen, wir müssen erschrecken! Denn wir Christen können uns in dieser Situation Lauheit
nicht mehr leisten! Ganz gewiss geht es jetzt um Spitz und Knopf. Ganz gewiss muss sich jeder
jetzt zurüsten um in so später, fast schon zu später Stunde aufzustehen, gemeinsam aufzustehen,
um die Familie zu retten, um das bedrohlich nahe Geschehen durch unsere Abwehr, durch unser
Stehen zur Familie, durch unsern Glauben, zu verhindern.
Aufwachen, um Himmels willen aufwachen!
Von den Politikern allein können wir nichts erwarten.
Die Christen in unserem Land sind gefragt.
Was kann das heißen, was müssen wir tun?
Vorab: Bittgebet! Nicht mehr vergessen, was auf dem Spiel steht!
Wir müssen die Forschungsergebnisse ernst nehmen – von den verheerenden Zahlen der
Weltgesundheitsorganisation über die epidemisch gewordenen Depressionen bis zum Geburtenschwund.
Bemühen wir uns um Zusammenhalt und um Frieden in unseren Familien!
Zusammenhalten – um der Kinder, um Gottes Willen und damit für die Zukunft aller; denn die
Familie ist eine Vorgabe Gottes, sie ist der Garant unseres Gedeihlichkeit als Menschheit.
Wenn wir zulassen, dass sie zerstört wird, zerstören wir unserer aller Zukunft.
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
3
Wir brauchen eine christliche Kulturrevolution! Aber die kriegen wir nicht zustande, ja wir
verpassen in bedrohlicher Weise unsere letzte Chance, wenn wir meinen, als kleiner Marschierer
doch nichts tun zu können!
Mit Duckmäusertum hat sich in der Weltgeschichte noch nie eine Wandlung zum Besseren
ergeben – so kann uns die Geschichte lehren, so können wir es auch an der persönlichen
Lebenserfahrung lernen: Gottes Hoffnungen richten sich viel mehr auf die Einzelnen, auf die
Tapferen, auf die in Liebe zu Gott Brennenden. Von unserer Erkenntnis der Wichtigkeit unseres
persönlichen Einsatzes für Gottes Ziele mit seiner Schöpfung hängt es ab, ob Gott sein
Experiment Erde noch weiter laufen lässt.
Der Einsatz für die Familie durch unsere Treue für sie ist dabei von außerordentlich großem
Wert; aber unsere neue, die friedliche, die christliche Revolution darf sich nicht allein auf die
Personen beschränken, die zur Zeit etwas mit Kindererziehung zu tun haben.
Wir alle sind Mitglieder von Familien, wir alle sind gefragt!
Wir alle können jetzt nicht schläfrig sitzen bleiben! Jeder muss sich mit vor den Karren spannen;
Denn es geht um uns alle, und wir alle sind gefragt als Lehrer, als Erzieher, als Großeltern, als
Ausbilder, als Geistliche, als Angehörige eines Clans, als erwachsene Kinder alter Eltern, als
Mütter, als Väter, als Paten, aber auch als Singles und gewiss erst recht als Verantwortliche in
Politik, Wirtschaft und den Medien.
Ja, auch diese! Viele dort haben sich in einer Ideologie der Gleichheit und des Neides festgefahren,
sie laufen blind einem Mainstream des Selbstmachens ohne Gott hinterher. Aber wir
können auf ein Aufwachen hoffen: Der beste aller Sender Phönix ist ja bereits hier. Mit Eifer
wollen wir ihm unsere Beweise aus Erfahrung und Wissenschaft, durch unser Vorleben in den
Familien aufzeigen, das Wissen vermitteln, das sich ein Leben in gesunden, natürlich lebenden
Familien mit einem gesunden, vernünftigen Christentum des Alltags bewährt, zu unserem Glück,
für die Zukunft unseres Landes! Es gibt Hinweise, dass Menschen aus gläubigen Familien
gesünder sind und sogar länger leben als andere.
Also aufstehen! Hört diese Internationale, von den Christen im christlichen Abendland!
Wie aufstehen? Sich zusammenschließen, mitmachen! Aktiv – z.B. bei bei Kirche in Not, in
unserem Verein „Verantwortung für die Familie“, im Netzwerk, das wir gebildet haben unter dem
Namen „Familie ist Zukunft“! Mitmachen also! Wir haben das alles parat: Programme, Manifeste,
Memoranden – die wir verteilen, die jeder mit verbreiten kann. Wir sind das Volk! Wir Christen
müssen mit Leidenschaft neu das Glück der Jungen wollen, statt die Zerstörung ihrer Zukunft;
denn ist die Zahl der nach Rasenmähermanier zur Gleichheit Gestutzten und die Verarmung erst
groß genug – so wird der Schwenk in eine atheistische sozialistische Einheitsgesellschaft
unausweichlich. Die jüngsten Landtagswahlen haben bereits bewiesen, wie groß diese Gefahr
schon unmittelbar vor unserer Tür steht – als Rauch aus dem Abgrund!

Wollen wir das wirklich?

Viele Familien erkennen mitlerweile die Gefahr: Klarsichtige Eltern verhalten sich bereits in
ihrem Alltag dieser Situation entsprechend: Sie machen neu ernst mit ihrem Glauben. Sie kehren
sich ab von allem lauen oder verweltlichten Modernismus, der ja auch in die Kirchen eingedrungen
ist. Sie versuchen, in ihrem Alltag verantwortungsbewusst zu leben. Sie nehmen die zehn
Gebote wieder ernst. Sie kümmern sich mehr um ihre Kinder, durch pflegliche Umgangsformen,
durch Mitmenschlichkeit, gezielte Medienauswahl und Freizeitgestaltung. In diesen Familien
wächst die Einsicht, dass wir in den letzten Jahren falschen Göttern nachgerannt sind: dem
Materialismus, dem Egoismus, dem Wuchern von Antrieben, die doch lediglich die Basis des
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
4
Menschenlebens ausmachen sollen; dass wir atheistische Ideologien auf den von Gott entleerten
Thron gehoben haben, den kapitalistischen oder den dialektischen Materialismus; dass wir in
einer beschämenden Weise vom liberalistischen Sozialismus ohne Gott seit 1968 haben unser
Leben, unsere Medien, unsere Institutionen unterwandern lassen. Dazu gehört die Einsicht, dass
jetzt bereits die Armut wächst, weil das Konzept falsch ist, weil wir die Selbstmacher der Zukunft
nicht sein können; denn die atheistische Ideologie der Angleichung aller an alle entspricht nicht
dem Wesen des Menschen. Jeder Einzelne ist doch anders als der andere, wie der DNS-Code
beweist, jeder ist handverlesen vom Schöpfer – mit einer Hoffnung von IHM an jeden Einzelnen
auf ein Leben in Liebe. Und damit sich das realisieren kann, ist von IHM die Familie eingesetzt,
weil sie dort gelernt werden kann.
Wir müssen es den Eingelullten nachhaltig vermitteln: Die atheistische Weltsicht ist gescheitert,
sie hat an den Abgrund geführt mit Heuschreckenschwärmen von Leid und Elend. Das
Christentum hat stattdessen seine realistische Wahrheit erwiesen. Und das können wir umso mehr
belegen, je mehr sich zeigt, dass es neuerdings sogar in Einklang steht mit den modernen
Neurowissenschaften. So hat z.B. die neue Hirn- und Hormonforschung herausgefunden, dass die
Entfaltungsmöglichkeit des Gehirns und damit dessen Lern- und intellektuelle Leistungsfähigkeit
davon abhängig ist, dass in der Zeit der Hirnentfaltung, während der ersten drei Lebensjahre das
Baby viel hautnahe, verbale und musikalische Anregung erfährt, vor allem durch den nahen
Menschen des Umfeldes, vorab zunächst durch die leibliche Mutter in den ersten Lebensjahren
ihrer Kinder! Am Anfang unseres Lebens, während der Phase der Ausgestaltung des Gehirns
kommt es nicht auf intellektuelle Dressur, sondern auf Anerkennung und Zustimmung an! Liebe
kann das erwirken, optimal die mütterliche, durch Hingabe, durch Ansprache, durch Zuwendung,
eben gerade von jenem Du, das das Kind bereits kennt, wenn es geboren wird, von dem es
Geborgenheit erwartet und das sein Überleben garantiert. Die Forschung belegt: Auf Liebe ist der
Mensch geradezu angelegt, auf genau jenen Wert, der der Höchstwert des Christentums ist. Die in
der Familie liebevoll und opferbereit gepflegten Kinder sind es, die im Erwachsenenalter selbst
liebevoll und seelisch stabil sind! Stimmigkeit auch hier. Deshalb ist die Kollektivierung der
Kleinkinder schlimm falsch; denn das Gehirn entfaltet sich am besten unter der liebevollen
Anleitung der nächsten Angehörigen in der Familie! Das Gehirn, dieses göttliche Werk in
unserem Kopf, kann sich durch Lieblosigkeit sogar aus dem Gleichgewicht bringen lassen – unter
Umständen für das ganze spätere Leben! Deshalb sind bereits 20% der Fünfjährigen
behandlungsbedürftig, deshalb können die Schulkinder nicht mehr stillsitzen, deshalb die vielen
Loser, unter denen unser Sozial- und Gesundheitssystem zusammenzubrechen droht!
Was meinen wir, warum uns Gott die Mutter in Gestalt der Maria so eindringlich vor Augen
gestellt hat, dass es keine Gestalt in der abendländischen Kunst gibt, die so häufig gemalt worden
ist wie sie?
Und da kommt ein entsetzlich törichter Geist der Moderne daher und versucht allen Frauen
einzublasen, dass nichts dümmer und lächerlicher ist, als eine liebevolle Mutter zu werden – ein
böser Geist, der die jungen Frauen dazu bringt, das dann auch zu lassen! Durch Verhütung, durch
Abtreibung, durch Karrierewut!
Das muss in die Köpfe aller: Dass man – jetzt schon seit 40 Jahren – die Mütter abzuschaffen
sucht, und zwar ziemlich erfolgreich. Die wichtigste Person für unser Überleben, und damit der
wichtigste, der wertvollste, der unaufgebbarste Beruf aller Berufe! Das ist doch geradezu
hirnrissig!
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
5
Einen Beruf, der die Liebe auszugiessen vermag über Kinder und Mann, jene Liebe, ohne die der
Mensch niemals je menschlich und erst recht nicht kultiviert leben kann! Denn er ist darauf von
Gott programmiert. Er hat uns das durch Christus ins Stammbuch geschrieben. Und deshalb ist
Christus selbst mit seiner beispiellosen Liebe in der Tat der Weg für die Menschheit, die Wahrheit
für sie und ihr Leben in Zukunft. In höchster Gefahr ist dies unser Auftrag als Christen: dies jetzt
hineinzurufen in unser Land.
Wenn wir diese Einsicht zu unserer Richtschnur machen, wird klar, dass wir von der Tiefe her
ganz neu anfangen müssen. Alles sollten wir im neuen Jahrhundert ändern: den Geist in den
Medien, in der Schule, in der Politik, in der Familie. Ganz wichtig: Uns mit brennenden Herzen
kämpferisch um das Überleben des christlichen Abendlandes bemühen, damit wir menschlich
bleiben, indem wir den modischen Maßlosigkeiten entgegentreten.
Was müssen wir uns vornehmen? Priorität muss eine neue Bemühung um einen viel besseren
Schutz der Familie haben. Zusammenhaltende Familie überlebt besser in Krisenzeiten als Single-
Helden, hat jüngst FAZ-Herausgeber Schirrmacher mit einem historischen Beispiel belegt. Auch
Großeltern haben bisher unendlich gute Kleinarbeit geleistet, um Enkeln durch ihre Liebe zu
einem gesunden Glaubensleben und zu seelischer Gesundheit zu verhelfen! Das muss in direktem
Widerstand gegen den Zeitgeist reanimiert werden! Und wir müssen einen zentralen Schwerpunkt
auf die Renaissance der Mütter setzen.
„Mutter als Beruf“ heißt deshalb unser Programm. Die Hirnforschung belegt: In den ersten drei
Lebensjahren entwickelt sich ein Gehirn umso leistungsfähiger, dem durch Liebe und sorgsame
Pflege eine solche Synapsenfülle zuteil wird, dass intellektuelle Leistungs- und
Durchhaltefähigkeit entsteht! Bewahrheitetes Christentum; denn christliche Eltern verstehen das
Aufziehen von Kindern als einen Auftrag von Gott, als anvertraute Leihgaben von IHM in
höchster Verantwortung, in genauer Beachtung seiner Vorgaben. Dadurch werden sie intelligent,
wissen bereits viele internationale wissenschaftliche Studien, nicht dadurch, dass man sie
stattdessen in die Krippen gibt! Das ist hingegen gefährlich falsch, weil die Folgen der Trennung
von der Mutter, die man im Speicheltest als Stress des Säuglings jetzt messen kann, oft
lebenslänglich erhalten bleiben!
Besonders Familienväter müssen das im Bewusstsein haben und danach handeln! Selbst die
Basis des Lebens klappt nur auf dem Boden auch von getreuer einsatzbereiter Vaterschaft –
vielleicht sogar mit Überstunden. Ohne die Väter geht es mit dem Erziehen nur sehr viel
schwerer. Die Familie braucht seinen Schutz, sie braucht auch das Opfer und den Einsatz des
Mannes! Ihr christlichen Männer, steht doch auf, schließt euch zusammen, trommelt, ruft laut,
lauter: Wozu habt ihr eure lautstarke Stimme? Lasst euch doch nicht in die Ecke drängen und zum
Schweigen bringen! Die euch anvertraute Familie ist in Gefahr!
Schon während der Schwangerschaft müssten Mütter deshalb auf den so außerordentlich hohen
Wert ihrer Gegenwart und ihrer Mühewaltung in der Phase der Ausgestaltung des Gehirns
nachhaltig informiert werden. Und Mutterschaft müsste deshalb in unserer so bedrohten Situation
unbedingt ein von der Gesellschaft finanziell getragener Beruf mit Rentenanspruch sein, wie
unser Freundeskreis das bisher vergeblich seit 20 Jahren den Regierungen abgefordert hat. Das
würde langfristig genau jene Sanierung bedeuten, um die die Politiker jetzt vergeblich ringen.
So ließe sich die Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen:
a) indem weniger arbeitsunfähige Kinder heranwüchsen und
b) indem der Mutterberuf andere Arbeitsplätze freimachen würde.
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
6
Mutterschaft müsste als der wertvollste aller Berufe anerkannt werden. Die Mutter muss von
uns als Beauftragte Gottes gesehen und hoch geachtet werden. Dann wird es auch bald genug
junge Frauen geben, die diesen wertvollsten aller Berufe ergreifen wollen! Und wie viel
anderweitige Erwerbstätigkeit, wie viel Selbstverwirklichung ist für uns Frauen bei
entsprechenden Hilfen jenseits der Erziehungsarbeit möglich. Wir Frauen haben eine
Lebenserwartung von 82 Jahren – im statistischen Mittel.
Meinen Sie, das lässt sich nicht erreichen? Oh doch, wir müssen es nur nachdrücklich und mit
Vielzahl verkünden. Lassen Sie mich, die ich nun bereits seit 40 Jahren eine solche Wende
öffentlich anmahne – mit Prognosen, die bereits alle eingetreten sind - nicht weiter allein mit der
Schar der sieben Aufrechten herumzirpen, Sie müssen alle aufstehen und die Zukunft wollen! Für
sich selbst – für ihre eigene Familie, für alle - für unseren Gott!
„Die wahre Vernunft ist die Liebe“, sagt unser Papst, und die Liebe ist die wahre Vernunft!“
Eine zweite zentrale Aufgabe für eine gesündere Gesellschaft müsste deshalb in der Überwindung
des destruktiven Feminismus bestehen. Die militanten Feministinnen sagen es unverblümt: „Wir
kämpfen nicht nur um ein wenig Quote; nein, wir wollen die Macht über die Männer.“ Und die
von ihnen beschworene Männin ist nun ja längst installiert! Aber mit ihr lässt sich Zukunft nicht
gewinnen! Ein hoher Prozentsatz der vierzigjährigen Akademikerinnen hat keine Kinder! Was
hülfe es denn, wenn sie die ganze Welt gewönnen und richteten doch so viel Schaden für unsere
Zukunft an! Machtkämpfe zwischen den Geschlechtern haben uns keinen Segen gebracht. Den
kann allein die Liebe, und das heißt die gegenseitige Akzeptanz von Mann und Frau über ihre
hormonell angelegte Unterschiedlichkeit und die gegenseitige Achtung voreinander sowie der
Großmut, mit den Fehlern des anderen leben zu wollen, erbringen. Und das alles geht nur im
Geist der Versöhnung.
Beglückende Gemeinschaft enthält die Möglichkeit, sich gegenseitig zu ergänzen im Bemühen
um die gemeinsame Verantwortung für die gemeinsamen Kinder, besonders bei deren Findung
ihrer geschlechtlichen Identität, zu der das Vorbild der Eltern unbedingt erforderlich ist. Was dazu
im Familienalltag nötig ist, findet sich im Einzelnen in meinen Büchern und in unseren
Faltblättern. Nur das Allerdringlichste sei kurz herausgegriffen:
Eine pflegliche Beschränkung des Fernsehkonsums und des Surfens im Internet in den
Familien ist Not! Man sollte die Kinder nicht wahllos Programme einschalten lassen. Man sollte
den Fernseher nicht im Familienmittelpunkt platzieren, ihn nicht ständig laufen lassen. Und man
sollte die Computernutzung vorsorglich mindern.
Besser ist es, mit den Kindern gemeinsam fernzusehen, um das Gesehene dann auch zu
kommentieren und mit ihnen darüber orientierende Gespräche zu führen.
Auch dem Abdriften der Pubertierenden in den Jugendsex und in die Discowelt muss frühzeitig
vorgebeugt werden. Am besten funktioniert das, wenn man ihnen bereits im Grundschulalter
dazu verhilft, auf ihren speziellen Begabungen ein Hobby aufzubauen – je nach Interesse der
Kinder auf sportlicher, musikalischer, technischer, sozialer Art; denn mit Verboten allein ist
gegen die massive Verführungsmöglichkeit im Jugendalter nicht beizukommen.
Darüber hinaus müssen die Kinder in diesem Alter durch unermüdliche Bemühung ihrer Eltern
Lebensweisen lernen, die ihre Kultivierung fördern. Das geht am besten über eine tägliche
Tischgemeinschaft – am besten zur Abendbrotszeit. Die Wichtigkeit der Tischgemeinschaft (nach
einem Dankgebet) kann heute gar nicht genug betont werden. Darauf sollte man im
Fastfoodzeitalter auf gar keinen Fall verzichten! Die Kinder brauchen nicht nur das Lernen von
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
7
Tischmanieren, sie brauchen Gespräche, die ihnen Orientierung vermitteln, die helfen, dass sie
nicht den Verführungen anheimfallen. In diesem Alter müssen die Kinder am Familientisch
immer wieder darüber unterrichtet werden, wie man durch Rauchen, durch Ecstasy, durch Hasch
und andere Rauschgifte sein Leben kaputt macht – und wie nötig es ist, hier nicht mit den
uninformierten Mitschülern zu heulen, weil alle diese Stimulanzien zur Sucht führen, von der man
dann nicht mehr loskommt. Das erfordert allerdings einen hohen Einsatz an Zeit der Eltern für die
Kinder, an echter Gemeinschaft in den Familie, z.B. um gemeinsam gestaltete Wochenenden und
Ferien, Stunden, in denen die Eltern versuchen, sie auf die Kraft, dem Verderblichen zu
widerstehen, zuzurüsten und ihnen im eigenen Verhalten Vorbild zu sein. Auch das gemeinsame
Abendgebet, gemeinsame Gottesdienstbesuche und die Mitarbeit in der Gemeinde sollten
unbedingt gepflegt werden. Es muss auch spätestens mit den Jugendlichen über den tiefen, den
lebenserleichternden Sinn des Glaubens immer wieder gesprochen werden.
Was in meiner Vision einer christlichen Kulturrevolution und der Sanierung zu einer gesunden
Gesellschaft darüber hinaus unumgänglich ist, ist die Reanimierung des christlichen Geistes in der
Schule und den Ausbildungsgängen im Computerzeitalter durch Elternprotest. Weder gleichmacherische
Kollektivierung noch elend verkopfte, verintellektualisierte Dressur kann der
Erziehung zum Menschen angemessen sein. Neben einem sanierten gestrafften Lern- und Ausbildungsprogramm
sollte die neue Schule Raum geben für das dem Menschen spezifisch
Notwendige: Ethische, am christlichen Glauben ausgerichtete Orientierung und Beachtung seiner
Individualität!
Der Mensch ist doch keine Ameise!
Gesunde seelische Entfaltung, ja überhaupt Zukunft wird es nur geben können, wenn sich der
Mensch von seinem Größenwahn abkehrt; wenn er sich wieder nach Gott auszustrecken beginnt,
auf das Ziel zu, dass das Reich Gottes, das der Liebe, auf Erden wachsen möge. Jeder von uns hat
diesen Auftrag, jeder von uns an seinem Platz, mit seinen spezifischen Gaben. Zu dieser
Entscheidung müssen wir im neuen Jahrhundert aufbrechen!
Nur mit dem Aufwachen unserer Bevölkerung, durch jeden von uns, und mit einem neuen, durch
die Kirche einhellig unterstützten Bewusstsein über die uns Europäer bedrohende Gefahr kann es
möglich werden, unseren trägen, schläfrigen Wohlstandsegoismus zu überwinden, so dass die
Verantwortung für das Ganze, für das Seelenheil und die Zukunft aller wieder in unser Blickfeld
rückt. Und das kann nur unter täglichem Bitten um Kraft und um Gottes Erbarmen geschehen.
Denn nur dann haben wir Aussicht, dass wir menschlich bleiben. Und nur so wird uns Zukunft
zuteil werden!
Denn unsere Situation ist ähnlich bedrohlich , wie sie uns Reinhold Schneider 1944 unmittelbar
vor dem furchtbaren Bombenkrieg wahr und dennoch hoffnungsvoll ins Stammbuch schrieb:

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
indes im Dom die Beter sich verhüllen -
bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
und aus den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
die trocknen Brunnen wieder sich mit Leben füllen!

Weiterführende Literatur:
MEVES,Ch.: Aufbruch zu einer christlichen Kulturrevolution. 2. Aufl. Christiana Verlag.

Top

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz