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In Antwort auf

Aktion Leben

von esther10 , 28.10.2010 14:52

Semantische Umdeutung

In der christlich-abendländischen Ethik gilt jedes menschliche Leben als gleichwertig, unabhängig von seinem Entwicklungsstadium, seinen Voraussetzungen oder seinem Zustand. Diese das Leben schützende Ethik und die überlieferten Werte versucht man zu zerstören und propagiert statt dessen eine materialistische Ethik, die den Menschen an seiner Lebensqualität misst. Damit einher geht eine "semantische Umdeutung" der Wertbegriffe, wobei eine positiv klingende Formulierung einen negativen Sachverhalt beschönigen und kaschieren soll.

Ein Beispiel solcher Sprachregelung ist die Vermeidung des Begriffes Abtreibung, der von alters her negativ besetzt ist. Statt dessen wird von Schwangerschaftsabbruch gesprochen oder gar von Schwangerschaftsunterbrechung, so als könne man nach einer Pause die Schwangerschaft wieder fortsetzen. Vor allem ist so gut wie nie die Rede vom Kind, das getötet wird. Abtreibung und Tötung, bzw. Mord, sollen als unterschiedliche Tatbestände aufgefasst werden. Die wissenschaftliche Erkenntnis, dass der Mensch von der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle an Mensch ist, soll aus dem Bewusstsein verdrängt werden.

Diese Methodik wird leider mit Hilfe der Medizin erfolgreich angewandt und verbreitet und hat sich schon eines neuen Themas angenommen: der Euthanasie. Aus dem Griechischen kommend, heißt dies "sanfter Tod". Durch den Missbrauch unter den Nationalsozialisten, die sog. "lebensunwertes Leben" unter diesem Begriff beseitigten, ist er äußerst negativ belastet. Umso erschreckender ist, dass mit dem Argument der "Lebensqualität" das gleiche Denken wieder Einzug hält: wenn das Leben nicht mehr als lebenswert empfunden wird, dürfe man aus Humanität, aus Menschlichkeit, nachhelfen und spricht von "Sterbehilfe", tatsächlich handelt es sich aber um eine Maßnahme, die den Tod bewusst herbeiführt.

"Es gibt nur ein mögliches, endgültiges Resultat des utilitaristischen Denkens, das uns Empfängnisverhütung, Sterilisation, abtreibende Mittel und Abtreibung beschert hat. Wenn die Gesellschaft bereit ist, das unantastbare Recht auf Leben aufs Spiel zu setzen, gewisse Gruppen von Menschen auszusondern und für verfügbar zu erklären, den Wert eines menschlichen Lebens zu berechnen und abzuwägen, wird sich die fortschreitende und tödliche Entmenschlichung anderer durch jene, die Macht haben, unangefochten durchsetzen, bis die Gesellschaft sich entweder selbst zerstört oder zu einer Ethik der 'Heiligkeit des Lebens' zurückkehrt."

(Brian Clowes, Philosoph, in ` The Facts of LifeA , Auszug in Übersetzung erschienen in "Medizin und Ideologie", Sept. 1997
)

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