Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

Eine neue Antwort erstellen

[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]


*Zur Vermeidung von Spam



Im Beitrag anzeigen:

In Antwort auf

Erste Schritte der Versöhnung

von esther10 , 24.02.2011 11:50

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Von Pfr. josef Spindelböck
Im Evangelium dieses Sonntags setzt sich die Bergpredigt Jesu fort. Diesmal geht es um die Nächstenliebe, ja noch mehr: um die Feindesliebe!

Jesus erinnert seine Zuhörer auch hier zuerst an das Gesetz des Alten Bundes. Dort wurde die Nächstenliebe als Gebot eingeschärft: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Lev 19,18). Allerdings war die Nächstenliebe zuerst auf den eigenen Volksgenossen eingeschränkt. Dass man den Feind hassen solle, war nicht Inhalt des jüdischen Gesetzes, wohl aber entsprach es einer weit verbreiteten Mentalität. Und wenn wir ehrlich sind: Auch heute sind wir geneigt, dieser Auffassung zuzustimmen. Denn schon die Vorstellung von einer Liebe zu den Feinden erschreckt uns: Wie können wir denen gegenüber gut sein, die uns Böses wollen oder gar antun?

Jesus Christus kennt den Menschen wie keiner sonst. Er weiß um unsere Schwierigkeiten, ja um unsere Unmöglichkeit, die Feinde zu lieben. Das erste und wichtigste ist die Ehrlichkeit: Ja, es gibt tatsächlich Mitmenschen, die uns nicht mögen oder sogar ablehnen. Und auch wir sind nicht jedem gegenüber gut Freund, sondern lehnen andere ab.

Aber: dieser Zustand der gegenseitigen Ablehnung muss nicht für immer so bleiben. Jesus möchte durch sein Wort etwas in Bewegung bringen. Er fordert uns auf zu konkreten Schritten der Annäherung und Versöhnung. Denn wenn jeder nur sagt: „Was geht mich der Mitmensch an?“, dann tut sich nichts. Dann verhärten sich die Fronten, und die Ablehnung wächst; es entsteht tatsächlich Hass und Feindschaft.

Woher aber nehmen wir die Kraft zu einer solchen Liebe? Wie überwinden wir diese Hindernisse und Grenzen? Jesus sagt: Schaut auf zu Gott, eurem himmlischen Vater. Er ist vollkommen; er ist immer der Gütige. Allen schenkt er seine Liebe, auch denen, die sie nicht verdienen. „Er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“

Wenn wir Söhne und Töchter Gottes sind, dann wollen wir uns an Gott und seinem Sohn Jesus Christus ein Beispiel nehmen. Wir haben die innere Freiheit dazu, mit dem Guten anzufangen. Wir brauchen nicht zu warten, bis der Mitmensch uns gnädig gesinnt ist. An uns ist es, ihm Gutes zu erweisen und so seinen Unmut und seine Feindschaft zu besiegen.

Gewiss kennen wir alle gute und aufbauende Beispiele aus dem eigenen Leben, wie das konkret möglich ist. Ja, es ist möglich! Und immer wieder gibt es eine nächste Gelegenheit der Zuwendung in Liebe an unsere Mitmenschen.

Es gibt ein eigenes Sakrament, das uns dabei hilft: die heilige Beichte. Sie gilt es neu zu entdecken in ihrer versöhnenden Kraft!

Wir wollen die Gottesmutter Maria um ihre Aufmerksamkeit der Liebe bitten. Sie kann es nicht ertragen, wenn eines ihrer Kinder in die Irre geht oder Schaden an Leib und Seele leidet. Ihrer mütterlichen Fürbitte empfehlen wir uns selber und auch unsere Nächsten, ja sogar unsere Feinde. Wir wollen sie lieben und eben dadurch zu Freunden machen!

Amen.

Top

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz