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RE: Gebetskreis

von esther10 , 01.07.2011 19:22

Was ist schwere Sünde / Todsünde?

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P..._3.1.1.8.4.1856

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM

Was ist eine Todsünde?

Nach römisch-katholischem Verständnis geschieht eine Todsünde, wenn der Mensch bewußt und absichtlich ein wichtiges Gesetz Gottes übertritt (vgl. KKK Die Schwere der Sünde)
"Damit eine Tat eine Todsünde ist, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein: „Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwerwiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewußtsein und bedachter Zustimmung begangen wird" (RP 17)." (KKK Nr. 1857)

"Was eine schwerwiegende Materie ist, wird durch die zehn Gebote erläutert, entsprechend der Antwort Jesu an den reichen Jüngling: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen ... ehre deinen Vater und deine Mutter" (Mk 10,19). Sünden können mehr oder weniger schwer sein: ein Mord wiegt schwerer als ein Diebstahl. Auch die Eigenschaft der Personen, gegen die man sich verfehlt, ist zu berücksichtigen: eine Gewalttat gegen die Eltern wiegt schwerer als die gegen einen Fremden." (KKK Nr. 1858)

"Eine Todsünde erfordert volle Erkenntnis und volle Zustimmung. Sie setzt das Wissen um die Sündhaftigkeit einer Handlung, ihren Gegensatz zum Gesetz Gottes, voraus. Die Todsünde schließt auch eine genügend überlegte Zustimmung ein, um persönliche Willensentscheidung zu sein. Selbstverschuldete Unwissenheit und Verhärtung des Herzens [Vgl. Mk 3,5-6; Lk 16,19-31] mindern die Freiwilligkeit der Sünde nicht, sondern steigern sie." (KKK Nr. 1858)

"Wer sich absichtlich, das heißt mit Wissen und Willen, zu etwas entscheidet, das dem göttlichen Gesetz und dem letzten Ziel des Menschen schwer widerspricht, begeht eine Todsünde. Diese zerstört in uns die göttliche Tugend der Liebe, ohne die es keine ewige Seligkeit geben kann. Falls sie nicht bereut wird, zieht sie den ewigen Tod nach sich." ((KKK NR. 1874)
Bevor eine Sünde eine Todsünde ist, müssen also drei Bedingungen erfüllt sein.
Die Sünde muß schwer sein. Die böse Tat muß ein schweres Verbrechen gegen Gott oder gegen jemand anderes sein.
Der Sünder muß sich der Sünde bewußt sein. Der Täter muß volle Erkenntnis darüber besitzen, daß sein Handeln zutiefst falsch ist.
Die Sünde muß vorsätzlich sein. Der Sünder muß wissen, daß er der Versuchung widerstehen könnte und sich dann willentlich für das Böse entscheiden.
Sollte die Sünde einer dieser Bedingungen nicht erfüllen, verdient sie damit nicht die ewige Strafe, ganz gleich, wie böse die Tat auch sein mag.
Quellen: "Katechismus der katholischen Kirche" (2003), Nr. 1854ff

Todsünden in der Kirchengeschichte

Evagrius von Pontus, ein griechischer Theologe (* 346 - 399/400) stellte erstmals einen Katalog von acht Todsünden und bösen Leidenschaften zusammen:
Stolz,
Ruhmsucht,
geistliche Faulheit,
Zorn,
Traurigkeit,
Habgier,
Völlerei,
Unkeuschheit.
Eine Reihung erfolgt nach der Ichbezogenheit. Stolz ist damit die schwerste Sünde.
Eine Zusammenschau auf 7 Todsünden geht auf Papst Gregor I., den „Großen“ (590-604) zurück. Er faßte Ruhmsucht und Stolz, sowie Traurigkeit und Faulheit zusammen und fügte den Neid hinzu. Ergebnis einer neuen Reihung war ein jahrhundertelang gültiger Katalog der Todsünden:
Stolz,
Neid,
Zorn,
Traurigkeit,
Habgier,
Völlerei,
Unkeuschheit.
Im 7. Jh. wurde die Traurigkeit durch die Trägheit ersetzt.
Gegenwärtig listet die katholische Kirche folgende sieben Tod- bzw. Hauptsünden auf (KKK Nr. 1866):
Stolz,
Habsucht,
Neid,
Zorn,
Unkeuschheit,
Unmäßigkeit,
Trägheit oder Überdruß.

An anderer Stelle werden als "schwere Sünden" Glaubensabfall, Mord, Ehebruch, schwere Verleumdung, Verweigerung von Hilfe in Lebensgefahr usw. aufgeführt.
Man spricht auch von "Hauptsünden", die weitere Sünden, weitere Laster nach sich ziehen, ebenso von "ernsten" und "weniger ernsten Sünden". (KKK Nr. 1866)
Die katechetische Tradition erinnert auch daran, daß es himmelschreiende Sünden gibt. Zum Himmel schreien das Blut Abels, die Sünde der Sodomiten, die laute Klage des in Ägypten unterdrückten Volkes, die Klage der Fremden, der Witwen und Waisen und der den Arbeitern vorenthaltene Lohn. (KKK Nr. 1867)
Es gibt übrigens keine Übereinstimmung darüber, wo die Grenze zwischen Todsünden und läßlichen Sünden liegt. Was ein Priester noch als läßlich hingehen läßt, kann bei dem anderen schon als Todsünde gelten. Es gibt allerdings auch Todsünden, die genau festgelegt sind:
willentliche Übertretungen eines der Zehn Gebote,
praktisch alle sexuellen Vergehen (in Gedanken, Worten und Taten) und
eine lange Liste weiterer Übertretungen, die sich aber im Laufe der Jahrhunderte immer wieder änderte.
"Was eine schwerwiegende Materie ist, wird durch die zehn Gebote erläutert, entsprechend der Antwort Jesu an den reichen Jüngling: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen ... ehre deinen Vater und deine Mutter" (Mk 10,19). Sünden können mehr oder weniger schwer sein: ein Mord wiegt schwerer als ein Diebstahl. Auch die Eigenschaft der Personen, gegen die man sich verfehlt, ist zu berücksichtigen: eine Gewalttat gegen die Eltern wiegt schwerer als die gegen einen Fremden." (KKK Nr. 1858)
So galt zum Beispiel bis zum II. Vatikanischen Konzil (1962 - 1965) als Todsünde, eine protestantische Kirche zu besuchen, eine protestantische Bibel zu besitzen oder zu lesen und am Freitag Fleisch zu essen.
Diese Unsicherheit soll einen Katholiken dazu anhalten, im Beichtstuhl am besten alle Sünden zu bekennen. Da der Priester urteilen kann, ob der Beichtende eine Todsünde begangen hat oder nicht, darf sich der Pönitent (Büßende) sicher sein, durch das Bußsakrament für alle Sünden Vergebung zu erlangen.
"Es ist Vorschrift der Kirche, daß jeder Gläubige nach Erreichen des Unterscheidungsalters die schweren Sünden, deren er sich bewußt ist, wenigstens einmal im Jahr beichtet. Wer sich bewußt ist, eine Todsünde begangen zu haben, darf selbst dann, wenn er tiefe Reue empfindet, die heilige Kommunion nicht empfangen, bevor er die sakramentale Absolution erhalten hat [Vgl. K. v. Trient: DS 1647; 1661], außer wenn ein schwerer Grund vorliegt zu kommunizieren, und es ihm nicht möglich ist zu beichten. Die Kinder müssen, bevor sie zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen, zur Beichte gehen." (KKK Nr. 1457)

"Das Bekenntnis der alltäglichen Fehler, der läßlichen Sünden, ist genaugenommen nicht notwendig, wird aber von der Kirche nachdrücklich empfohlen [Vgl. K. v. Trient: DS 1680]. Das regelmäßige Bekenntnis unserer läßlichen Sünden ist für uns eine Hilfe, unser Gewissen zu bilden, gegen unsere bösen Neigungen anzukämpfen, uns von Christus heilen zu lassen und im geistigen Leben zu wachsen. Wenn wir in diesem Sakrament öfter das Geschenk der Barmherzigkeit Gottes empfangen, wird es uns drängen, selbst barmherzig zu sein wie er [Vgl. Lk 6,36.]." (KKK Nr. 1458)
und Jesus Christus treu bleiben und es anderen Menschen zeigen, dann kann das viel mehr bewirken,

genau so ist es. Aber schau Dir mal diese Video an, dann wirst mehr darübver wissen.

love - parade

Bischof Andreas Laun über das Unglück von Duisburg und die Strafe Gottes: Love-Parade ist kein "harmloses Feiern" - Wenn Gott "straft", tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!

Salzburg www.kath.net
Kein Mensch kann ohne Erschütterung von dem Unglück in Duisburg hören und ohne Mitleid bleiben für die Toten und vor allem auch deren Eltern und andere Angehörigen! Darum haben auch der Papst, viele Bischöfe und andere Menschen für die Betroffenen gebetet! Auch steht es keinem Menschen zu, über die Toten zu urteilen und darüber hinaus zu behaupten, ihr Tod sei eine – natürlich gerechte – „Strafe Gottes“ für die Sündigkeit der Love-Parade, in deren Verlauf das Unglück geschah!

Übrigens, wer Sünde und Gottesstrafe meint so direkt zuordnen zu können, sollte sich wundern über seine eigene Gesundheit und vielleicht sogar darüber, dass er selbst noch am Leben ist – und zufrieden sein, dass Gott allein der Richter ist, kein Mensch! Nein, das alles steht außer Zweifel und darf auch nicht abgeschwächt werden.

Und doch, das Ereignis und die Diskussion über es geben Anlass weiterzudenken! Das Mitleid mit den Opfern ist eine Sache, eine andere die Feststellung: „Love – Parade“ und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde!

Sie dürfen nicht schöngeredet werden als „harmloses Feiern“ netter junger Menschen! Dazu kommt: So falsch die konkrete, moralische Verurteilung der Toten ist und bleibt, wäre es doch auch höchste Zeit zu fragen, warum viele Menschen heute auf den Begriff „Strafe“ wie von der Tarantel gebissen reagieren!

Natürlich, sie finden Strafe gut und fordern sie, wenn derjenige bestraft wird, der sie selbst geschädigt hat oder etwas tut, was sie verurteilen! Aber sie sind empört bei dem Gedanken, sie selbst verdienten Strafe, und erst recht: Gott könnte sie strafen!

Was aber die Loveparade betrifft und den Gedanken, das Unglück mit „Strafe Gottes“ in Verbindung zu bringen, empfindet man als empörend, weil und wenn man denkt: „Sünde? Wer? Wir doch nicht, wir amüsieren uns, wie wir wollen! Gott soll sich unterstehen, einen solchen Gott gibt es nicht!“

Mit anderen Worten: Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott!

Nun kann man zwar manchmal sogar von katholischen Theologen hören, dass Gott nicht strafe, nur ist das nicht katholisch! Denn in der Bibel steht es anders, nicht nur einmal! Zugleich korrigiert die Bibel auch das verbreitete Missverständnis, als ob Strafe dasselbe wäre wie die Befriedigung eines hässlichen, grausamen Gelüstes auf Rache! Und dies trifft auf Gott natürlich nicht zu! Wahr ist vielmehr: Wenn Gott „straft“ tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!

Das hat sogar in der irdischen Strafgesetzgebung seine Entsprechung: Der Richter verhängt Strafen nicht, um „Rache“ zu üben, sondern damit der Täter nach Verbüßung der Strafe in die Gesellschaft zurückkehren kann. Und die Hölle? Sie ist nicht „Strafe“ im genannten Sinn, sondern ein endgültiges Sich - selbst - Ausschließen des Geschöpfes!

Treffend bringt der Prophet Jeremia (2,17) den Sachverhalt auf den Punkt: „Dein böses Tun straft dich, deine Abtrünnigkeit klagt dich an!“

Jesus hat von der Hölle gesprochen, darum muss auch die Kirche davon reden. Kann man an einen strafenden Gott glauben? Gegenfrage: „Kann man einen nicht strafenden Gott glauben, an einen, der keinen Unterschied macht zwischen Opfer und Täter?“


Wäre Gott ohne diesen Unterschied nicht ein „gleichgültigen“, also ungerechter Gott – nicht mehr der Gott, an den wir glauben? Sagen wir nicht im Credo, wir glauben an Christus, der kommen wird „zu richten die Lebenden und die Toten“? Im Psalm (10,4) heißt es: „Überheblich sagt der Frevler: Gott straft nicht.“ Und in der Konsequenz: „Es gibt keinen Gott!“ In seiner Enzyklika über die Hoffnung schreibt Papst Benedikt XVI.: Das jüngste Gericht ist nicht ein Schreckensbild, sondern ist Hoffnung, Hoffnung auf Gerechtigkeit. Denn: „Die Missetäter sitzen am Ende nicht neben den Opfern in gleicher Weise an der Tafel des ewigen Hochzeitsmahls, als ob nichts gewesen wäre.“

Darum ist es gut zu hören: Gott richtet, „um den Gebeugten auf der Erde zu helfen“ (Ps. 76,10) und darum ist das Gericht Gottes „Herrlich für all seine Frommen. Halleluja!“ (Ps. 149,9). Zurück nach Duisburg: Die Menschen, die an der Loveparade teilgenommen haben, stehen wie alle Menschen vor Gott, Gott wird sie richten nach ihren Taten wie uns alle, Er richtet sie, nicht andere Menschen! An uns ist es für sie zu beten und für uns: Herr, erbarme Dich unser!


Veröffentlicht am 10. Juli 2010, von Benedikt
"Die Kirche muss fortfahren, das zu tun, was sie immer getan hat. Die wahren und wesentlichen Aufgaben sind nicht die, die der Wechsel der Zeiten mit sich bringt, sondern jene, die der Kirche von ihrem Stifter übertragen wurden. Die Kirche muss die Wahrheit des Evangeliums, das Heil des Menschen verkünden. Sie muss eine Hoffnung anbieten, die die einzige Hoffnung ist, die der Mensch auch in einer Zeit haben kann, in der unterschwellig, aber unvermeidlich das Gefühl der Verzweiflung vorherrscht. Und sie muss das Gebot der Nächstenliebe verkünden, das das Gebot des Neuen Bundes ist.
Und deshalb soll die Kirche sich nicht so sehr darum sorgen, wie sie der Welt entgegenkommen kann, sondern sie soll sich bemühen, sie selbst zu sein. Es handelt sich also nicht darum, glaubwürdiger zu sein. Wir müssen gläubiger werden. Wenn wir gläubiger sind, werden wir - im wahrsten Sinne des Wortes - auch glaubwürdiger sein. Anderenfalls riskieren wir es, aus der Kirche eine Institution zu machen, die auf die "inputs", die von allen Seiten kommen, achten muss. So wird die Kirche aber kein Mittel des Heils, sondern sie schliesst sich nur der allgemeinen Richtungslosigkeit an.
Und weiter: AUch im Bereich der caritativen Tätigkeit, der Solidarität, des ehernamtlichen Dienstes muss sich die Kirche vor gewissen Gefahren hüten. Der Sohn Gottes ist nicht Mensch geworden, um das Internationale Rote Kreuz zweitausend Jahre früher zu gründen. Er ist Mensch geworden, um uns zu belehren und uns eine neue Weise des Menschseins zu schenken. Und deshalb darf sich das Wirken der Kirche nicht darauf beschränken, Erste Hilfe zu leisten für alle Nöte in der Welt. Die Kirche muss wirklich einen neuen Weg aufzeigen, wie man in allen Bereichen Mensch sein kann, ohne natürlich zu vergessen, dass ich, wenn einer meiner Brüder in Not geraten ist, gehalten in, ihn auf Grund meines Glaubens als Bruder zu behandeln und ihm helfen. Aber das darf nicht das Hauptaugenmerk sein, denn sonst beschränkt sich die Kirche nur auf solidarische Tätigkeiten." (Kardinal Giacomo Biffi)

Die Kirche muss offen sein. Aber offen für Christus. Durch Christus werden wir offen für die Welt. Und nicht durch die Welt offen für Christus.

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