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In Antwort auf

Zeichen...zur unserer Mahnung und Umkehr

von esther10 , 17.10.2010 15:23

Lichterscheinung in Mexiko




http://www.karl-leisner-jugend.de/marien.htm

Fremde Sünden...da ist man Helfershelfer

http://www.kath-info.de/fremde.html

Wir leben in einer Zeit, die vom Unglauben (Horizontalismus - Antisupranaturalismus - Materialismus - Immanentismus - die Ausdrücke meinen immer das Gleiche) geprägt ist. Es mag hier gleichgültig sein, ob diese Strömung der Grund dafür ist, daß der Glaube schwindet, oder aber ob «Horizontalismus» nur ein anderes Wort für «Unglauben» ist.

Wir denken - auch als Christen und als Katholiken - zunehmend in diesen innerweltlichen Kategorien; wir sind in dieser Welt und können uns diesem Denken, das versucht, ohne Gott auszukommen, nicht entziehen. Paul VI. spricht davon, daß «der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen ist». Damit meint er vielleicht genau das: Daß wir, obwohl wir aufrichtig darum bemüht sind, Gottes Offenbarung ganz zu leben, uns verführen lassen, das Natürliche absolut zu setzen und das Übernatürliche zu leugnen.

Als ein Beispiel betrachten wir einmal unser Bittgebet: Wenn wir für Opfer von Krieg und Naturkatastrophen beten - beten wir dann, daß Gott ihnen Helfer schicken möge? Oder beten wir, daß Gott ihnen helfe? Und wenn ein Krieg vom Frieden abgelöst wird - sind wir uns bewußt, durch unser Gebet dazu beigetragen zu haben? Die Fürbitten im Gottesdienst - sind sie nur ein andachtsvolles Gedenken - oder eine vertrauensvolle Bitte um das Eingreifen Gottes?

Das Rechnen mit der Güte und Allmacht Gottes findet auch im gläubigen Volk der Kirche noch wenig Anhang. Immer mehr wird alles, was gnadenhaft und göttlich ist, verdrängt. Heute gilt beispielsweise:

*

Gebet ist Selbsterfahrung, Selbstheilung. Jede Antwort im Gebet wird als Stimme des Unterbewußten gedeutet
*

Sünde ist Krankheit, «anderes» Verhalten, therapierbar
*

Wunder sind Parabeln, Bilder, Massenphänomene, hysterische Phänomene
*

Sakramente sind nur Heilszeichen, Verdeutlichungen, Bilder, Symbolhandlungen
*

Das Lehramt ist soziologisch und geschichtlich gewachsen, bar jeder Geistbegabung
*

Die Bibel ist literarisch zu sehen und zu verstehen, die Inspiration wird abgelehnt
*

Der Teufel ist abgeschafft, das Böse lebt nur in Strukturen
*

Die Hölle gibt es nicht mehr, bzw. ist leer

Im Grunde läuft alles auf die Abschaffung des Glaubens hinaus, aber eben so schleichend und unbemerkt, daß es Vorstufen gibt, die wir noch als christlich empfinden und nicht energisch genug bekämpfen. So eben die o.g. Geistesströmungen.
Die «Epoche des Teufels»

In dem Film «Die üblichen Verdächtigen» heißt es: «Der größte Trick, den der Teufel jemals gebracht hat, ist die Welt glauben zu machen, daß es ihn nicht gäbe». In dem Film «Im Auftrag des Teufels» sagt der Teufel: «Bei allen großen Fortschritten habe ich meine Finger im Spiel gehabt. Ich bin ein Fan der Menschen! Ich bin Humanist. Kein Mensch, der noch ein bißchen Verstand besitzt, wird ernsthaft leugnen, daß das vergangene Jahrhundert mein Jahrhundert gewesen ist.»

Wir Christen kommen nicht darum herum, die Existenz des Teufels als eine bösartige und intelligente Quelle anzunehmen, wenn wir die Geschichte verstehen wollen. Unser Leben besitzt eine Ernsthaftigkeit, die es notwendig macht, Position zu beziehen. Mit der Abschaffung des Satans und der Hölle, also der Leugnung der realen Möglichkeit, sich gegen Gott zu entscheiden (s. Rahner und das anonyme Christentum), wird jede Lebensentscheidung bedeutungslos und somit jede Erlösung überflüssig:

Wenn es keinen Satan gibt, gibt es auch keine Hölle.

Wenn es keine Hölle gibt, gibt es auch keine Sünde, die von Gott auf Dauer trennt.

Wenn es keine Sünde gibt, brauchen wir auch keine Erlösung.

Also brauchen wir auch keine Sakramente, vor allem nicht die Eucharistie und die Beichte.

Also ist auch an Maria nichts Besonderes, ebensowenig brauchen wir die Kirche.

Wir kommen also sehr gut ohne Gott und Glauben aus.

Wir kommen sehr gut ohne Gott und Glauben aus, selbst, wenn wir dessen Existenz nicht leugnen! Wir können gottlos leben und trotzdem (aus kulturellen oder sozialen Gründen) einer Religionsgemeinschaft angehören. Das ist der praktische Atheismus, die Geißel unserer Zeit.


http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...rscheinung.html

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