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EVANGELIUM TAG FÜR TAG

von esther10 , 13.10.2015 00:18

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 13 Oktober 2015
Dienstag der 28. Woche im Jahreskreis


Heute auch : Hl. Eduard der Bekenner, Hl. Koloman, Hl. Lubentius, Hl. Sintpert, Sel. Gerhard, Hl. Gerald von Aurillac

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Clemens von Rom: Reinigen wir unser Herz

Die Texte des Tages als Audio

Evangelium nach Lukas 11,37-41.
In jener Zeit lud ein Pharisäer Jesus zum Essen ein. Jesus ging zu ihm und setzte sich zu Tisch.
Als der Pharisäer sah, dass er sich vor dem Essen nicht die Hände wusch, war er verwundert.
Da sagte der Herr zu ihm: O ihr Pharisäer! Ihr haltet zwar Becher und Teller außen sauber, innen aber seid ihr voll Raubgier und Bosheit.
Ihr Unverständigen! Hat nicht der, der das Äußere schuf, auch das Innere geschaffen?
Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Clemens von Rom, Papst (90 - ca. 100)
Brief an die Korinther, 14-16

Reinigen wir unser Herz

Es recht und heilig, Brüder, Gott zu gehorchen und nicht eingebildeten Ohrenbläsern zu folgen… Halten wir uns an solche, die gottesfürchtig Frieden pflegen, nicht an jene, die nur so tun, als wollten sie Frieden. Es steht ja geschrieben: „Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber es hält sein Herz fern von mir“ (Jes 29,13; Mk 7,6). Und: „Sie segnen mit ihrem Mund, doch in ihrem Herzen fluchen sie“ (Ps 61,5). Und weiter: „Sie täuschten mit falschen Worten und ihre Zunge belog ihn. Ihr Herz hielt nicht fest zu ihm, sie hielten seinem Bund nicht die Treue“ (Ps 78,36)…

Christus gehört wirklich zu den von Herzen Demütigen, nicht zu denen, die sich über Ihresgleichen erheben. Das Zepter der Herrschaft Gottes (vgl. Hebr 1,8), der Herr Jesus Christus, kam nicht in Stolz und Hochmut – was er doch gekonnt hätte –, sondern in der Demut des Herzens, wie der Heilige Geist es von ihm gesagt hatte: „Wer hat unserer Kunde geglaubt? Der Arm des Herrn – wem wurde er offenbart? Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden. Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so dass wir ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm“ (Jes 53,1-3)… Ihr seht, Geliebte im Herrn, welcher Art der war, der euch zum Vorbild gegeben ist. Wenn der Herr sich so verdemütigt hat, was sollen dann wir tun, wir, denen es gegeben ist, unter dem Joch seiner Gnade den Weg zu gehen?

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Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
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