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RE: Beichte und Psychotherapie...

von Hildegard Maria , 20.10.2010 06:35

Fachtagung Psychotherapie und Beichte in Heiligenkreuz: Rückblick
(erzdioezese-wien.at) Auf zahlreiche Berührungspunkte zwischen Psychotherapie und Beichte hat der Wiener Psychiater und Neurologe Raphael M. Bonelli bei der Fachtagung "Psychotherapie & Beichte", am Samstag, 16. Oktober 2010, hingewiesen. Die Tagung fand auf Initiative des "Instituts für Religiosität in Psychiatrie & Psychotherapie" (RPP) im Stift Heiligenkreuz statt. Die Sündenvergebung in der Beichte habe eine "psychodynamische Ebene" und diene dazu, "das Drückende der Schuldgefühle abzuwerfen". Die Beichte könne - ähnlich einer Psychotherapie - dazu beitragen, "durch bewusstes pointiertes Aussprechen vor einem Vertreter Gottes innere Konflikte zu neutralisieren", so Bonelli.
Unter den Referenten waren neben Bonelli auch Missio-Nationaldirektor Leo Maasburg, die Dresdner Religionsphilosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, Zisterzienserpater Bernhard Vosicky sowie der Wiener Psychologe Michael Linden.
Der produktive Umgang mit Schuldgefühlen in der Beichte weise die Psychotherapie außerdem auf eine wichtige Leerstelle hin, insofern diese Schuldgefühle "zu lange mit Pathologien gleichgesetzt" habe und nicht die "moralisch-ethische Dimension" beachtet worden sei, so Bonelli. Gerade das Aussprechen der eigenen Schuld in der Beichte sei psychologisch gesehen heilsam, da man sich bewusst zu seiner Tat bekennt. Problematisch sei laut Bonelli die "Abschaffung des Sündenbegriffs", was mit einer "anstrengenden Verdrängungsarbeit der eigenen Fehlerhaftigkeit" einhergehe. Die Folge seien Neurosen durch einen überzogenen Anspruch auf die eigene Fehlerlosigkeit - nicht zuletzt, "weil das Heilmittel, die Beichte, im Alltagsleben praktisch abgeschafft oder persönlich aufgegeben wurde". Dagegen müsse festgehalten werden, dass ein Mensch, der regelmäßig beichtet, "im Normalfall einen hohen Grad an Selbsterkenntnis erreicht, weil er die Fähigkeit entwickelt, seine Emotionen, Gefühle, Leidenschaften und Taten zu hinterfragen".
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