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RE: Aktuelles

von Hildegard Maria , 03.11.2010 11:25

Nachrichten: Stellungnahme des Bistums Basel zur Kondom-Verteilung der "katholischen Kirche Luzern". Bild von HLI-Schweiz: Oberstufenschüler stecken sich selber Kondome in die Tasche ohne Gespräch mit dem Jugendleiter in der orangen Jacke.

(gloria.tv/Bistum Basel) Das Bistum Basel beurteilt den Aids-Truck der Missio Schweiz und eine parallel dazu organisierte Aktion in Luzern vom 25. bis 27.10.2010 an sich positiv, jedoch die öffentliche Kommunikation dazu als verfehlt
Der von Missio Schweiz betreute „Aids-Truck“ ist eine Wanderausstellung aus Deutschland, die für Pfarreien und Schulen in Luzern gemietet wird zum Zweck der Aufklärung über HIV/Aids in Afrika. Wichtiges Thema sind die prekären Lebensumstände als Ursache und Folge der Verbreitung des Virus sowie die Lebenssituation der rund 14 Millionen Aids-Waisen. In Ateliers wird mit Jugendlichen auch ein Bezug zum eigenen Leben und zu Aids in der Schweiz hergestellt.
Kirchliche Mitarbeitende in der Stadt Luzern organisierten eine zweite Aktion mit dem Jugendmobil, in dem Kondome auflagen, jedoch zu keinem Zeitpunkt aktiv verteilt wurden. Es ging um Gespräche mit den Jugendlichen über einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität. Zentral dabei war die ABC-Methode (A: Abstain, B: Be faithful, C: use a condom).
Beide Aktionen waren aus Sicht des Bistums positiv. Das Kondom war Thema als „ultima ratio“, allein in Bezug auf Aids und nicht in Bezug auf Verhütung. Davon weicht das öffentliche Bild deutlich ab, das von einigen Initianten selber provoziert wurde.
Öffentliche Kommunikation
Zu den Aktionen gab es einen Flyer mit Communiqué, Medienauftritte sowie beschriftete Kondompackungen. Die Ausrichtung dieser Werbung war mit Blick auf die konkreten Aktionen verfehlt. Gemessen am medialen Niederschlag wurde eine sachdienliche Berichterstattung sogar verhindert. Einzelne Akteure erweckten den Eindruck einer Luzerner Kirche, die Kondome verteilt. Besonders distanziert sich das Bistum Basel von folgenden Elementen:
•Die Kondomverpackung mit der Aufschrift „katholische Kirche Luzern“ war eine unnötige Provokation, hinter der nicht alle Pfarrer und Gemeindeleiter/innen des Pastoralraumes Stadt Luzern standen. Somit muss die Aufschrift gar als Etikettenschwindel verstanden werden; es gab keine Legitimation, im Namen der katholischen Kirche in Luzern aufzutreten.
•Ebenso Problematisch waren die Auftritte einzelner Vertreter der Aktion in Luzern, die sich beim Sortieren oder Verteilen von Kondomen filmen liessen und so, in Analogie zum Flyer, eine visuellen Botschaft unterstützten, in der alles auf die Kondomfrage fokussiert wurde. Dies entspricht nicht dem differenzierten Ansatz der Aktionen.
•Das Ganze passt zum Motto des Communiqués „Schütze deinen Nächsten wie dich selbst“. Dieses macht, in Anlehnung an das Gebot der Nächstenliebe, aus diesem Gebot eine unpersönliche Verkehrsregel für den Umgang mit der eigenen Sexualität. Das Hauptanliegen scheint eine möglichst hohe Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu sein, denen eine tiefere und auch geistig-seelische Auseinandersetzung im christlichen Sinn gar nicht mehr zugemutet wird. Das Verständnis der Kirche von einer menschenwürdigen Sexualität musste in diesem Kontext von Anfang an untergehen.
Zusammenfassend
Das Bistum Basel erachtet die Aktionen selbst als positiv, im Gegensatz zur entsprechenden Kommunikation, in welcher der Fokus einseitig und in Verzerrung der eigentlichen Aktion auf die Benützung von Kondomen gelegt wurde. Dass dies viele gläubige Menschen verärgert und mit Sorge erfüllt, zumal das Ganze als „katholisch“ verkauft wurde, kann das Bistum Basel gut verstehen.
Giuseppe Gracia , Kommunikationsbeauftragter des Bistums Basel
in Absprache mit der Regionalleitung St. Viktor und dem Dekan und Pastoralraumpfarrer der Stadt Luzern.

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