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In Antwort auf

RE: Zeugnis

von Philothea , 06.11.2010 21:42

auch ich möchte euch ein wenig von meinem Leben erzählen - es ist so schön mit Gott zu leben.
ich bin in eine ganz katholische Familie hineingeboren.
Wir haben jeden Abend den Rosenkranz gebetet (damits für die Kinder spannend war in vier Sprachen: deutsch, latein, englisch und französisch) alle Kinder sind zur Frühkommunion gegegangen.
Wir waren in einer lebendigen Pfarrei, mit einem guten Kaplan. Der Kaplan hat auch einen glaubenskreis für die Erwachsenen geleitet. Als dieser Kaplan wegging (nach Brasilien - er ist dort heute Bischof) brach dieses Glaubensleben in der Gemeinde etwas weg, da der nachfolgende Kaplan aus ganz anderem Holz geschnitzt war (er hat sein priesterliches Leben leider aufgegeben)
Mein Vater kam in eine glaubenskrise und wir Kinder fürchteten wirklich um sein Seelenheil.
In dieser Zeit sind wir ins Rheinland umgezogen.
Dort wohnten die Brüder meiner Mutter.
Ein Onkel hatte einen Schwager bei den Salesianern. Dieser hatte zu diesem zeitpunkt sehr gute Erfahrungen bei der charismatischen Erneuerung gemacht. 2 seiner Nichten und Neffen (also meine Cousine und Sousin) fuhren zu einem Seminar und erlebten dort wirklich Gott.
Sie gründeten gemeinsam mit meiner Schwester eine charismatische Gebetsgruppe - ich war damals gerade 11 und ging sehr schnell mit dort hin.
Ende des Jahres fuhren wir dann zusammen in ein Leben-im-Geist-Seminar dieses Salesianerpaters in Saarbrücken.
Das hat mich sehr berührt und ich wollte meine Lebensübergabe machen. Es hieß allerdings dort, es sei sozusagen mit "Firmerneuerung" - da fragte ich dann ob ich es überhaupt machen dürfte, da ich noch gar nicht gefirmt war. Aber das war dann möglich, weil sie ja eigentlich Taufversprechenerneuerung.
gemeint hatten. Dabei erlebte ich zum ersten Mal den Heiligen Geist. Es war wunderschön, aber hat mich auch bis ins tiefste geprägt. Ab diesem Tag schenke ich jeden Tag neu mein Leben Gott und ER beschenkt mich mit seiner Liebe.
In der Schule wurde ich sehr dafür gehänselt weil ich fest zu meinem Glauben stand. ich kam oft weinend nach Hause weil es mir für Jesus so weh tat. Auch für mich tat es natürlich weh.
Aber durch die Gebetsgruppe war ich gehalten.
Mit der zeit kam meine ganze Familie dazu (auch mein Vater )
Mit 14 Jahren fing ich in der Jugend an zu arbeiten. viele der Jugendlichen aus der Gebetsgruppe waren auch Jugendleiter und so war es wirklich katholische Jugendarbeit.
Es gab jede Woche Jugendmesse - aber nicht mit irgendwelchen "Spezialitäten" Es war eben einfach die Messe für die Jugend (wie die Messe der Frauengemeinschaft) das einzige Besondere, wir sangen eben neue geistliche Lieder mit Gitarrenbegleitung (aus den Kirchenbänken heraus)
manchmal bereiteten auch die Gruppen eine heilige Messe vor - das hieß dann sie suchten Lieder aus, machten ein Dankgebet für nach der Kommunion und machten sich schon vorher gedanken über die Lesung und das Evangelium. Mehr lief da meist nicht.
Es war eine richtig schöne zeit und ein guter Ausgleich für die harte zeit in der Schule.
In meiner Ausbildung in Köln war ich dann ein wenig abgeschnitten von all dem. ich suchte dort Leute die mit mir beten wollten.
Es gab dann 2 Mädels die mit mir gebetet haben (eine Baptistin und ein Freikirchlierin) beide hatten eigentlich schon Probleme mit der katholischen Kirche. Diese zeit bereicherte uns alle drei.
In dieser Zeit heirateten alle meine Geschwister und nach einer kurzen zeit kamen auch die Kinder. Da stellte sich uns die Frage "Wie können wir auch dieser Generation den Glauben weitergeben"
Wir gründeten eine kleine Gemeinschaft deren Hauptaufgabe die Weitergabe des Glaubens an die Kinder sein sollte und auch heute noch ist.
Diese Gemeinschaft trifft sich alle 4 Wochen zu einem gemeinschaftstreffen sonntags und 2 Mal im Jahr zu einem verlängerten Wochenende.

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