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Gott mit dem Almosen preisen“

von esther10 , 10.04.2016 22:55

Gott mit dem Almosen preisen“
Redaktion | 10/04/16

Wir dokumentieren im Folgenden in einer eigenen Übersetzung die vollständige Katechese von Papst Franziskus bei der vierten außerordentlichen Generalaudienz zum Jubiläum der Barmherzigkeit, die am heutigen Samstag Vormittag auf dem Petersplatz stattfand.

***

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Das soeben vernommene Evangelium ermöglicht uns die Entdeckung eines wesentlichen Aspektes der Barmherzigkeit: das Almosen. Almosen zu geben mag einfach erscheinen. Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir diese inhaltsreiche Geste nicht entleeren. So stammt der Ausdruck „Almosen“ aus dem Griechischen und bedeutet „Barmherzigkeit“. Das Almosen sollte daher den gesamten Reichtum der Barmherzigkeit mit sich bringen. So wie die Barmherzigkeit auf tausenden von Wegen erreicht wird und in tausend Formen in Erscheinung tritt, wird auch das Almosen auf verschiedene Weisen zum Ausdruck gebracht, um das Leiden der Bedürftigen zu lindern.

Die Pflicht des Almosens ist ebenso alt wie die Bibel. Opfer und Almosen waren zwei Pflichten, an die ein religiöser Mensch sich halten musste. Das Alte Testament enthält bedeutende Passagen, in denen Gott eine besondere Aufmerksamkeit für die Armen verlangte. Bei diesen handelte es sich um Mittellose, Ausländer, Waisen und Witwen. Die Bibel beinhaltet gleichsam den folgenden Kehrreim: Bedürftige, Witwen, Ausländer, Fremde, Waisen… es ist ein Kehrreim, denn Gott will, dass sein Volk auf diese Brüder schaut: Vielmehr sage ich, dass sie sich genau im Zentrum der Botschaft befinden: Gott mit dem Opfer preisen und Gott mit dem Almosen preisen.

Gemeinsam mit der Verpflichtung, sich an sie zu erinnern, wird auch eine genaue Anweisung gegeben: „Du sollst ihm etwas geben, und wenn du ihm gibst, soll auch dein Herz nicht böse darüber sein“ (Dt 15,10). Das bedeutet, dass Nächstenliebe vor allem eine Haltung der inneren Freude erfordert. Barmherzigkeit zu schenken kann nicht eine Last oder ein Überdruss sein, wovon wir uns schnell befreien wollen. Wie viele Menschen rechtfertigen sich und sagen, um kein Almosen geben zu müssen: „Was wird daraus werden? Vielleicht wird der, dem ich gebe, damit Wein kaufen und sich betrinken.“ Aber wenn er sich betrinkt, so liegt dies daran, dass er keinen anderen Weg hat! Und du, was machst du im Verborgenen, damit niemand es sieht? Und bist du der Richter dieses armen Menschen, der dich um ein Geldstück für einen Becher Wein bittet? Gerne erinnere ich mich an die Erzählung vom alten Tobias, der, nachdem er eine große Summe Geld bekommen hat, seinen Sohn ruft und ihn belehrte: „Allen, die gerecht handeln, hilf aus Barmherzigkeit mit dem, was du tust […] Wende deinen Blick niemals ab, wenn du einen Armen siehst, dann wird auch Gott seinen Blick nicht von dir abwenden“ (Tob 4,7-8). Diese Worte enthalten sehr viel Weisheit und helfen dabei, den Wert des Almosens zu begreifen.

Wie wir vernommen haben, hat Jesus uns diesbezüglich eine unersetzbare Lehre hinterlassen. Vor allen Dingen bittet er darum, nicht Almosen zu geben, um von den Menschen ob unserer Großzügigkeit gelobt und bewundert zu werden: Wenn man Almosen gibt, soll die linke Hand nicht wissen, was die rechte tut (vgl. Mt 6,3). Nicht das Äußere zählt, sondern die Fähigkeit innezuhalten um dem um Hilfe bittenden Menschen ins Gesicht zu blicken. Ein jeder von uns kann sich fragen: „Bin ich fähig, innezuhalten und dem mich um Hilfe bittenden Menschen ins Gesicht, in die Augen zu blicken? Bin ich dazu fähig?“ Daher dürfen wir das Almosen nicht mit dem einfachen Geldstück gleichsetzen, das wir eilig geben ohne innezuhalten, um im Gespräch mit dem Menschen zu begreifen, was er tatsächlich braucht. Zugleich müssen wir eine Unterscheidung treffen zwischen den Armen und den verschiedenen Formen der Bettelei, die den wahren Armen keinen guten Dienst leisten. Somit ist das Almosen eine an die Menschen, die uns begegnen, gerichtete Geste der Liebe; eine im Verborgenen geleistete und nur von Gott gesehene und im Wert verstandene Geste ehrlicher Aufmerksamkeit jenen gegenüber, die sich uns annähern und um unsere Hilfe bitten.

Almosen zu geben muss für uns aber auch etwas sein, das Opfer bedeutet. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Mutter: Sie hatte drei Kinder im Alter von etwa sechs, fünf und drei Jahren. Stets unterrichtete sie ihre Kinder in der Notwendigkeit, den darum bittenden Menschen Almosen zu geben. Eines Tages saßen sie zu Tisch und aßen ein paniertes Schnitzel, wie man in meinem Land sagt. Da klopfte es an der Türe. Der älteste öffnete sie, kam zurück und sagte: „Mama, da ist ein Bettler, der um etwas zu essen bittet“. Die Mutter fragte: „Was tun wir?“. „Geben wir ihm etwas“, sagten alle. „In Ordnung. Du nimmst die Hälfte von deinem Schnitzel, du die andere und auch du die Hälfte und wir machen zwei Brötchen daraus“. „Nein, Mama, nein!“. „Nicht? Gib du etwas vom Deinen, gib, wo es dich etwas kostet“. Das bedeutet, auf den Armen einzugehen. Ich verzichte auf etwas, um es dir zu geben. Zu den Eltern sage ich: Lehrt eure Kinder, so Almosen zu geben; mit dem, was sie haben, großzügig zu sein.

Machen wir uns die Worte des Apostels Paulus zu eigen: „In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich auf diese Weise abmühen und sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu, des Herrn, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen“ (Apg 20,35; vgl. 2 Kor 9,7). Danke!

[Übersetzt aus dem Italienischen von Sarah Fleissner]

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