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Hoffe auf den Herrn

RE: Stoppt endlich Bravo

 von Hildegard Maria , 28.10.2010 11:41

Sittenlehre wider den Aussatz der Unkeuschheit

"Es begegneten Ihm zehn aussätzige Männer,
die von ferne stehen blieben."


Der Aussatz, von welchem die zehn Männer durch Jesu Allmacht und Güte befreit wurden, bedeutet, wie die heiligen Väter erklären, nicht bloß den geistigen Aussatz der Sünde im allgemeinen, sondern den schrecklichen Aussatz der U n k e u s c h h e i t insbesondere.

Inwiefern gleicht die Unkeuschheit dem leiblichen Aussatze?

Der leibliche Aussatz bedeckt den ganzen Leib mit den häßlichsten Schuppen, mit eiternden Geschwüren und läßt keinen Teil gesund; ebenso besudelt und verdirbt die Wollust die ganze Seele.
Der Aussatz ist ein ansteckendes Uebel, das sich nicht bloß durch die Berührung, sondern auch durch den Atem mitteilt
Der Aussatz, welcher aus einer Verdorbenheit aller Säfte entsteht, ist ein Uebel, welches jede andere Krankheit in sich enthält. So schwächt auch die fleischliche Sünde, wie der hl. Thomas darthut, alle höheren Kräfte der Seele, den Verstand und den Willen, bringt sie in Unordnung und unterdrückt sie, führt jede andere Sünde mit sich und ist die Pflanzschule aller Sünden.
Welches sind die Wirkungen der Unkeuschheit?

Nach dem heiligen Thomas sind es besonders folgende:

Die Blindheit des Geistes; die Unzucht verdunkelt mehr als jede andere Sünde den Geist, stumpft den Verstand ab, macht gleichsam die ganze Seele zur Materie und drückt sie unter das Tier hinab, so daß sie kein Verständnis mehr hat für Geistliches, Heiliges, Göttliches.
Die Unbeständigkeit des Willens; der Wollüstige gleicht einem Schiffe, welches das Steuerruder und den Steuermann verloren hat und ein Spiel des Meeres und des Sturmes wird, denn er hat das Licht des Verstandes, seinen Führer, den Glauben, sein Steuerruder, die Hoffnung, verloren.

Die Hast im Handeln;
Eine unmäßige Selbstliebe; umsonst spricht man zu dem Unzüchtigen von den Eltern, von der Gattin, die er betrübt, von den Kindern, deren Vermögen er vergeudet, von der Familie, die er entehrt und zu Grunde richtet, von seinem Stande, den er beschimpft, von der Gesellschaft, welcher er das größte Aergernis giebt. Die Unzucht verhärtet das Herz und macht es nicht bloß für die Eindrücke der göttlichen Gnade, sondern auch für alle menschlichen Gefühle unempfindlich.

Eine heftige, unordentliche Liebe zum Leben und Verzweiflung an dem ewigen Heile; festgewurzelt in der Erde, denkt der Wollüstige nicht mehr an den Himmel; sein ganzes Streben geht dahin, die Genüsse des gegenwärtigen Lebens zu vervielfältigen, zu verlängern, da er fühlt, daß er im andern Leben nichts Gutes zu hoffen hat.

O möchte doch die Betrachtung dieer schrecklichen Folgen der Unzucht alle noch reinen Seelen vor diesem Laster bewahren, sie in den Versuchungen stark und in Gefahren wachsam machen!

von seinen niedern Trieben fortgerissen, stürzt sich der Unzüchtige mit blinder Wut auf alles, was ihm den sinnlichen Genuß verspricht. Haß gegen Gott, dessen Heiligkeit den Unzüchtigen demütigt, dessen Gebote ihm Schranken setzen, dessen Strenge ihn reizt, dessen Drohungen ihn beunruhigen, dessen Gerechtigkeit ihn erschreckt. Daher sein Haß gegen die wahre Religion, den katholischen Glauben, gegen die unerschrockenen Verkünder der Gesetze und der Drohungen Gottes; daher die Zweifel in Sachen des Glaubens, die zuerst im stillen genährt, dann ausgesprochen werden.

Wodurch kann der Aussatz der Unkeuschheit geheilt werden?

Gehe zum Priester Gottes und erröte vor ihm, demütig, beschämt wegen des Schmutzes, mit welchem du deine Seele bedeckt hast, - "doch so", sagt der ehrwürdige Beda, "daß dich die Schamröte nicht hindere, ein aufrichtiges Bekenntnis abzulegen."

Erzähle ihm deine Krankheit, zeige ihm deine Wunden, rufe ihn um schnelle Hilfe an.

Und der Priester Gottes wird dich, wenn er sieht, daß du deine Fehler bereust, daß du entschlossen bist, dich zu bessern, mit dem Blute des für dich geopferten Heilandes besprengen, d. h. über dich die sakramentalische Absolution, welche durch das Blut Jesu Christi wirksam ist, aussprechen, er wird dich wieder mit Gott versöhnen, dich für rein erklären und dich in den Stand setzen, daß du einst in die Gemeinschaft der Auserwählten im Himmel aufgenommen werden kannst.

Welches sind die Mittel, die standesgemäße Keuschheit zu bewahren?

a) den Müßiggang, der allerlei böse Gedanken, Begierden und Vorstellungen ausbrütet;
b) das Lesen schlüpfriger Bücher, da diese die Einbildung beflecken, die Lust zur Arbeit schwächen und den Abscheu vor dem Laster allmählich benehmen;
c) die Unmäßigkeit im Essen und Trinken, indem dadurch die Leidenschaften aufgeregt werden, die Vernunft betäubt und daher unfähig wird, Widerstand zu leisten;
d) schlechte Gesellschaften, weil dort Sünde, Tod und Satan ein- und ausgehen;
e) nächtliche Zusammenkünfte, unter was immer für einem Vorwande sie geschehen mögen. Anfangs vielleicht unschuldig, entzünden sie allmählich ein verzehrendes Feuer, das Leib und Seele zerstört. Die Erfahrung lehrt dies.
a) die Schamhaftigkeit, die der Zaun gegen alle Unzucht ist;
b) die Ehrfurcht gegen dich selbst; du bist ja ein Tempel Gottes und sein Ebenbild!
c) und mehr noch die Ehrfurcht gegen Gott. "Wie sollte ich gegen Gott sündigen?" So denke, und du wirst nicht fallen.
d) das Andenken an Jesus, an sein Leiden und Sterben. Ach! du solltest verderben, was Er durch sein bitteres Leiden geheiligt hat?
e) das Andenken an Tod, Gericht und Hölle. Was du säest, das wirst du ernten. Die Unzucht erntet ewiges Feuer; wie magst du es aushalten? ; meide alles, was die Scham verletzt, wenn es auch eine Kleinigkeit scheint. Aus Kleinem entsteht Großes, und bald wird auch das Große nur mehr klein scheinen. , zur unbefleckten Jungfrau und Mutter Maria. ; lerne entbehren und auch erlaubte Genüsse und Freuden dir versagen, damit du desto leichter der unerlaubten dich entschlagen mögest; züchtige deinen Leib durch Abtötung.. , besonders bei unausweichlichen Gelegenheiten. und wähle dir einen seeleneifrigen Beichtvater, dem du dich ganz vertrauest und wie deinem Vater folgst. Thue dies; denke an Gott, kämpfe jedesmal schnell, ohne Markten, rufe zuversichtlich Gottes Hilfe an, und du wirst den Sieg davontragen und würdig sein, einst dem Lamme zu folgen.


Meide
Bewahre
Fliehe die erste Sünde; fürchte den ersten Gedanken, die erste Regung
Sei eifrig im Gebete zu Gott
Halte deine Sinne, besonders die Augen, im Zaume
Wache allezeit
Empfange oft die heiligen Sakramente

; so gibt es auch keine ansteckendere Sünde als die Unreinigkeit. (Luk. 17,12)



Hildegard Maria

Themen Überblick

Betreff Absender Datum
Das 6.Gebot Hildegard Maria 26.10.2010 10:01
RE: Das 6.Gebot Hildegard Maria 26.10.2010 10:14
RE: Das 6.Gebot esther10 26.10.2010 10:37
RE: Das 6.Gebot Hildegard Maria 26.10.2010 13:34
RE: Das 6.Gebot Hildegard Maria 28.10.2010 10:44
Stoppt endlich Bravo esther10 28.10.2010 11:12
RE: Stoppt endlich Bravo Hildegard Maria 28.10.2010 11:41
RE: Stoppt endlich Bravo Hildegard Maria 29.10.2010 17:01
RE: Stoppt endlich Bravo Hildegard Maria 31.10.2010 17:41
RE: Stoppt endlich Bravo Hildegard Maria 02.11.2010 10:03
Stoppt endlich die Verführer esther10 02.11.2010 11:39
 

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