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Hoffe auf den Herrn

Beichte - Buße

 von esther10 , 29.10.2010 12:50

Die Beichte ist der beste Exorzismus....

Das Sakrament der Beichte ist eines der schönsten Sakramente, welches Jesus uns geschenkt hat, das einzige, wirklich „Heiligmachende" Sakrament. Es ist ein sehr persönliches Sakrament.
Die Beichte ist gleichsam eine "Tauferneuerung" - oder, wie Papst Benedikt es formulierte, wie eine "Zweite Taufe."

Wer sich in einer Beziehung versündigt, wer diese Beziehung durch Streit, Eifersucht, Lügen, kaputt macht, kann auf vielerlei Arten wieder das Band der Liebe stärken: Er kann reden, oder Rosen kaufen, etwas Liebes tun…

Ähnliches gilt auch für Gott: Wenn ich mich Gott gegenüber leichtsinnig, gedankenlos oder absichtlich lieblos und desinteressiert verhalten habe, kann ich beten, Taten der Liebe verrichten, Opfer bringen, um Verzeihung bitten, Fasten und Verzichten oder andächtig und demütig die Kommunion empfangen.

Wenn ich mich meinem Ehepartner gegenüber allerdings so schwer versündigt habe, dass ich das, was ich getan habe, gar nicht wieder gut machen kann, bin ich auf die großherzige Verzeihung meines Geliebten angewiesen. Wer fremdgegangen ist, kann das durch noch so gut gemeinte Versuche nicht mehr gutmachen. Es bleibt nur noch, um Verzeihung zu bitten - und demütig darauf zu warten, dass mir diese Verzeihung aus reiner Großherzigkeit gewährt wird.

So ist auch die Beichte notwendig und unverzichtbar vor allem dann, wenn ich sehnsüchtig darauf hoffe, dass Gott mir verzeiht, was ich selbst nicht gutmachen kann.

Wer um Verzeihung bittet, wird frei!

Wer weiß, dass die Beichte heilsnotwendig ist; zudem gut für meine Seele und meine Gottesbeziehung, wer glaubt, dass er wirklich nach der Beichte reingewaschen und eine wunderschöne Seele hat - wer spüren kann, dass Gnade unverdient ist und doch geschenkt wird - der wird sich freuen.

Wir müssen das Sakrament der Buße und der Versöhnung

wieder entdecken...

Benedikt XVI. hat am Montag, 21.12.2009. seine Weihnachtsansprache an die Kurie gehalten: "Die Einheit von Schuld, Buße und Versöhnung ist eine der grundlegenden Bedingungen wahrer Menschlichkeit, Bedingungen, die im Sakrament der Buße ihre vollständige Form erhalten"

Vatikan www.kath.net/
Ohne Versöhnung keine wirkliche Menschlichkeit und auch keine wirksame Politik – das hat Benedikt XVI. in seiner Weihnachtsbotschaft unterstrichen. Der Papst sprach an diesem Montag zu den Mitgliedern der römischen Kurie. Die „Bereitschaft zum ersten Schritt auf den anderen zu“ werde immer wieder aufs Neue in der Welt gebraucht, so der Papst mit Blick auf aktuelle Konflikte.

Den Zusammenhang von Versöhnung und Frieden verdeutlichte er am Beispiel seiner drei Reisen im Jahr 2009 – nach Afrika, ins Heilige Land und in die Tschechische Republik. Versöhnung sei grundlegende Voraussetzung für dauerhaften Frieden.
Benedikt wörtlich: „Jede Gesellschaft braucht für den Frieden Versöhnung. Versöhnung ist notwendig für eine gute Politik, kann aber nicht nur durch Politik verwirklicht werden. Versöhnung ist ein Konzept und eine Wirklichkeit, die vor der Politik kommt: Wenn sich im Herzen nicht die Kraft der Versöhnung bildet, fehlt die Voraussetzung für einen politischen Einsatz für den Frieden.“
Als positives Beispiel der Versöhnung nannte das katholische Kirchenoberhaupt die Entwicklung Europas nach dem zweiten Weltkrieg: Die Politik und ethisch orientierte gesellschaftliche Strukturen hätten den Frieden nach Kriegsende gesichert. Für „innere und äußere Erneuerung“ sei jedoch auch Buße notwendig, so der Papst. Denn um aufeinander zugehen zu können, müsse man zunächst eigene Fehlhandlungen erkennen.

Benedikt: „In unserer heutigen Welt müssen wir das Sakrament der Buße und die Versöhnung wiederentdecken. Die Tatsache, dass die Buße zu großem Teil aus den grundlegenden Gewohnheiten der Christen verschwunden ist, ist Symptom des Verlustes von Wahrhaftigkeit gegenüber uns selbst und gegenüber Gott. Dieser Verlust bringt unsere Menschlichkeit und unsere Fähigkeit, Frieden zu schließen, in Gefahr. Die Einheit von Schuld, Buße und Versöhnung ist eine der grundlegenden Bedingungen wahrer Menschlichkeit, Bedingungen, die im Sakrament der Buße ihre vollständige Form erhalten, aber bereits von ihren Wurzeln her zum Menschsein dazugehören.“

Versöhnung sei nicht nur ein wichtiges Element für den interreligiösen Dialog, so der Papst mit Blick auf Afrika und den Nahen Osten. Auch für den Dialog mit ungläubigen und agnostischen Menschen sei diese Haltung von Bedeutung sagte der Papst in Bezug auf seine Reise in das weitgehend atheistische Tschechien.


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Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
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