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Hoffe auf den Herrn

RE: Gebetskreis

 von esther10 , 01.07.2011 19:04

Fatima Live

http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

http://www.worldfatima.com/index.php?opt...emid=80&lang=de

http://www.vatican.va/roman_curia/congre...-fatima_ge.html

Ich sehe sehr oft am Abend, so gegen 23Uhr, kann auch früher sein. Da sind Priester und auch meistens ein Bischof in der Erscheinungskapelle. Da wird zuerst gebetet, gesungen und anschließend bei einer Prozession, die Fatimastatue, auch mit Blumen geschmückt, begleitet von etlichen Priestern entweder durch die Kirche oder auch auf dem freien Platz getragen, mit herrlichem Gesang....Wenn sie wieder zurückommen, wird noch kurz gebetet und man bekommt zum Schluß den Segen vom Bischof.
Während der Prozession wird schön gesungen. Ein wunderbares Erlebnis, das ich zu Hause auf dem Bildschirm live miterleben darf. Wer hätte das vor Jahren gedacht, dass Fatima, auch Lourdes und Medjugorje, jetzt auch direkt in die Wohnung kommt....Danke Jesus, preise dich Jesus...

Lourdes Live

http://www.lourdes-radio.com/player_live...r-token_de.php#

Vom 11. Februar 1858 an soll der 14-jährigen Bernadette Soubirous an der Grotte von Massabielle beim Fluss Gave du Pau wiederholt die Mutter Gottes erschienen sein. Während einer dieser Visionen legte Bernadette eine Quelle in der Grotte Massabielle frei, deren Wasser bis heute als heilkräftig gilt. Derzeit pilgern jährlich vier bis sechs Millionen Besucher[1] nach Lourdes, Tausende nehmen, im festen Glauben an eine mögliche Heilung ihrer Krankheiten, Verletzungen oder Altersbeschwerden, jährlich an Bädern im Quellwasser teil.

Untersuchungen konnten allerdings keine außergewöhnliche Mineralstoffzusammensetzung des Quellwassers feststellen, es hat im allgemeinen Sprachgebrauch Trinkwasserqualität. Die römisch-katholische Kirche sah diese Erscheinungen zunächst mit Argwohn an. Erst nach einiger Zeit glaubten auch Priester und Bischöfe dem Hirtenmädchen. Als der Ortspfarrer Peyramale Bernadette aufforderte, die Erscheinung nach ihrem Namen zu fragen, und Bernadette als Antwort den Namen „unbefleckte Empfängnis“ – ein theologischer Terminus, der erst kurz zuvor vom Papst dogmatisiert wurde und den Bernadette als einfaches Bauernmädchen kaum kennen konnte – überbrachte, war er von der Authentizität der Erscheinung überzeugt.

Darauf entstand bei der Grotte ein „heiliger Bezirk“ mit mehreren großen Kirchen, der Basilika der unbefleckten Empfängnis, einer Rosenkranz-Basilika, einer Krypta und einem Prozessionsplatz. Der Ort zieht seither Millionen von Pilgern an, darunter viele Kranke, die sich vom Wasser, dem Wunderheilungen zugesprochen werden, Hilfe versprechen. Es soll in mehreren tausend Fällen zu Spontanheilungen gekommen sein, von denen die katholische Kirche bisher 67 als Wunderheilungen anerkannte.

Die erste von der römisch-katholischen Kirche als Wunder angesehene Heilung ereignete sich, als Catherine Latapie nachts zu der Quelle ging und ihren teilweise gelähmten Arm in die Quelle tauchte. Angeblich ließ er sich sofort wieder bewegen. Bischof Laurence erkannte am 18. Januar 1862, vier Jahre nach den Erscheinungen, die Erscheinungen im Namen der Kirche als echt an (Marmortafel in der Grotte). Gründe dafür waren das glaubwürdige Auftreten Bernadette Soubirous', die Heilung mehrerer Kranker nach Genuss des Wassers und wiederholte Berichte vom Auftreten der Erscheinung. Von den fast 7.000 Heilungen, die im medizinischen Büro seit seiner Gründung gemeldet wurden, hat die römisch-katholische Kirche bis heute 67 als Wunder anerkannt.

Geheilt wurden Menschen aus allen Schichten und jeder Altersklasse. Zu den geheilten Krankheiten gehören u. a. Multiple Sklerose, Tuberkulose, Infektionskrankheiten, Knochenkrebs. Delizia Cirolli wurde von Knochenkrebs geheilt, ihre Heilung gilt als die 65. der von der Kirche als Wunder anerkannten Heilungen.

Medjugorje Live

http://kathspace.com/community/medjugorje-livestream/

Die Mutter Gottes lädt uns alle ein, unser Leben Jesus Christus zu übergeben.
In Medjugorje lädt sie uns auf besondere Weise dazu ein, da sie dort schon seit über 29 Jahren unermüdlich zur Umkehr aufruft. Schon viele Menschen sind Dank der himmlischen Mutter Gott näher gekommen.

Diese Gruppe ist für Medjugorje-Pilger, Medjugorje-Freunde und Interessierte!

Live-Übertragungen des Gebetsprogrammes über Webkamera in Medjugorje:


Radio Mir: http://medjugorje.hr/en/multimedia/audio/

Photogalerie: http://medjugorje.hr/en/multimedia/photos/photos/

EWTN Live

http://www.ewtn.de/Stream/flash.php

Was ist EWTN?
Das EWTN Global Catholic Network (Eternal Word Televison Network) ist der weltweit größte religiöse Fernsehsender. EWTN wurde 1981 von der Franziskanerklarissin Mutter Angelica in Birmingham (Alabama/USA) gegründet. Zum Programmangebot des weltweit größten katholischen Fernsehsenders gehören Dokumentarfilme, Nachrichten, Kinder- und Jugendsendungen, Talk-Shows und Spielfilme. Als Multimedia-Organisation betreibt EWTN einen eigenen Radiosender und bietet einen umfangreichen Internet-Service an.
Mutter Angelica hat ihren Sender 1981 mit starkem Glauben, 200 Dollar und viel Überzeugungskraft begonnen. Inzwischen erreicht der ausschließlich durch Spenden finanzierte Sender mit seinem englischen und spanischen 24-Stundenprogramm weltweit mehr als 140 Millionen Haushalte in 144 Ländern auf allen Kontinenten. Und täglich kommen neue dazu. Seit Dezember 2006 strahlt EWTN in Europa sein Programm auch über den Satelliten Astra 19,2° Ost aus und kann mit einer digitalen Satellitenempfangsanlage kostenfrei empfangen werden. Darüber hinaus bietet EWTN sein Programm auch als Live-Stream im Internet an und kann ferner regional im Kabel empfangen werden.

Die Herausforderung
Das Fernsehen ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und nach wie vor für viele die wichtigste Informationsquelle. Im deutschsprachigen Europa gibt es insgesamt rund 43,4 Millionen TV-Haushalte. Davon verfügen mehr als 18,8 Millionen Haushalte über Satellitenempfang (Anteil Satelliten-TV: Deutschland 45,1 %, Österreich 55,9 %, Schweiz 16,7%). Kinder verbringen bei uns durchschnittlich 2 Stunden, Erwachsene über vier Stunden vor dem Fernsehgerät. Die inhaltliche Qualität vieler TV-Programme ist schon heute auf niedrigstem Niveau. Der Anteil von Gewalt und Pornographie nimmt im Kampf um die Zuschauerquote zu. Indes suchen immer mehr Menschen nach einer Alternative: ein Fernsehprogramm, das positive Nachrichten bringt, frei ist von Gewalt und Pornographie, das den Zuschauer als Person ernst nimmt, die Herzen der Menschen anspricht und Antworten auf die innersten Fragen des Menschen gibt. Gläubige Menschen sehnen sich zudem nach einem Sender, der die Frohe Botschaft und die Lehre der Kirche ohne Tabus unverkürzt zu Wort kommen lässt.

Die Antwort
Was könnte eine bessere Antwort darauf sein als ein katholischer Fernsehsender, der professionell gemacht ist und mit einem vielfältigen Programm eine echte Alternative schafft. Die fortschreitende Digitalisierung des Fernsehens schafft Platz für neue Sender und Programme. Der Zeitpunkt für ein katholisches Fernsehen ist daher günstig, und die internationale Kooperation mit dem EWTN Global Catholic Network bietet eine einmalige Ausgangssituation.
In Deutschland ist die EWTN-TV gGmbH mit dem operativen Geschäft betraut worden und hat im Juli 2000 die Arbeit aufgenommen. Im Oktober 2000 gingen die ersten deutschsprachigen Produktionen in Europa auf Sendung. Mittlerweile sendet EWTN im Rahmen seines 24-Stunden-Services täglich fünf Stunden deutsches Programm vor allem zur Primetime zwischen 18-22 Uhr und bietet darüber hinaus zahlreiche Live-Übertragungen. Weitere Programme und Sendereihen werden kontinuierlich produziert. Bereits mehr als 12 Millionen TV-Haushalte können im deutschsprachigen Europa heute schon EWTN empfangen.

Das Ziel
Ziel ist ein katholischer Fernsehsender, der rund um die Uhr in deutscher Sprache sendet und mit einem vielfältigen und attraktiven Programm die Frohe Botschaft für jeden zugänglich macht. Zum Programmprofil gehören Talk-Shows und katechetische Serien ebenso wie Kunst- und Kulturprogramme, Musiksendungen, spezielle Programme für Jugendliche und Kinder, aktuelle Nachrichten, Dokumentar- und Spielfilme, Momente der Andacht und des Gebets sowie die Live-Übertragung einer täglichen Heiligen Messe und kirchlicher Ereignisse. Begleitend zum Fernsehangebot sollen im Internet nicht nur Programminformationen und der Live-Stream bereitgestellt, sondern auch Informationen über den Glauben angeboten werden. Insbesondere soll die Internetpräsenz von EWTN dazu dienen, den Zuschauern den Dialog mit EWTN zu ermöglichen.


K-TV Fernsehen Live

http://www.k-tv.org/cms/



K-TV ist ein christlicher Kultursender. Getragen durch gemeinnützige Vereine in Deutschland, Österreich und der Schweiz, verwirklicht eine engagierte Gruppe von Laien und Priestern der katholischen Kirche seit dem 11. Sept.1999 mit viel Idealismus und Gottvertrauen das Konzept eines christlichen Privatsenders. Das Hauptstudio von K-TV befindet sich in Dornbirn, im Dreiländereck am Bodensee.
Geschäftsführer und geistlicher Leiter des Senders ist Pfr. i.R. Hans Buschor.

Die Finanzierung erfolgt durch Spenden der Zuseher und privater Sponsoren. Neben Kultur und Unterhaltung werden auch Liturgie und Lebenshilfe im Programm angeboten. Religiöse Beiträge orientieren sich an der Lehre der katholischen Kirche. K-TV sendet täglich 24 Stunden, wobei einzelne Sendungen zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt werden. Das Programm möchte alle Altersgruppen ansprechen. Zahlreiche Ehrenamtliche tragen nach ihren Möglichkeiten zum Programm und zu dessen Verbreitung bei.

Das Programm

Der Glaube an die Frohbotschaft Christi erhöht die Lebensqualität des Menschen. K-TV bringt daher im Rahmen seines Kulturprogramms täglich Gottesdienst (Heilige Messe live aus der Studiokapelle: So. bis Mi. jeweils um 20.00 Uhr, Do. bis Sa. jeweils um 9.00 Uhr), Meditation und Gebet (Rosenkranz täglich um 8.30 Uhr (So. um 7.30 Uhr), 15.30 Uhr und 23.30 Uhr), Do und Fr. jeweils 20.00 Uhr: Heilige Stunde mit Anbetung vor dem Allerheiligsten Sakrament.

Gesundheitstipps, Lebens- und Familienberatung ermöglichen es den Zusehern, solide Antworten und Hilfestellung in Ihren Lebensproblemen zu bekommen.

Dokumentar- und Spielfilme versuchen, menschliche Kultur und Eigenverantwortung zu fördern und das Wunderbare an Gottes Schöpfung aufzuzeigen.

Kinder- und Jugendsendungen mit moralischem Niveau tragen dazu bei, gute Werte und Ideale zu vermitteln und eine Kultur des Lebens und der Liebe aufzubauen. Die Kindersendung wird täglich um 16 Uhr ausgestrahlt.
Aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Nachrichten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ergänzen das Informationsangebot. Von Sonntag bis Mittwoch um 19 Uhr bringen sich Zuseher per Telefon live in die Sendung Tagesthema ein.

Wöchentliche Liveschaltungen zu den Generalaudienzen des Papstes oder anderer kirchlicher Großereignisse (Weltjugentage, Papstreisen) verbinden mit der Weltkirche: Jeweils sonntags 12.00 Uhr Angelusgebet, mittwochs 10.00 Uhr Papstaudienz

Mariengebete

http://immaculata.wordpress.com/category/maria/


Wunderbar

Bitte anklicken

http://cmsms.schoenstatt.de/de/aktuell/deutschland.htm

http://cmsms.schoenstatt.de/de/html/home.htm


Quelle

Was geht beim Beten im Gehirn vor ....

http://home.arcor.de/heike.stetter/Ausarbeitungen/beten.html

Nochmals zur Erinnerung ... Gebetskreis im Internet und Ausserhalb ...

Diese Kerzen brennen für die Mitbeter

Bitte bei allen diesen Filmchen, rechts unten im bild das Kreuzchen anklicken, dann geht die Werbung raus. Danke

Wir sind Ein Geistlich verbundener Gebetskreis ... verbunden mit Betern im Internet und Ausserhalb des Internet's


EIN Aktiver Gebetskreis ... Schön, WENN Auch "Sie" mitmachen könnten, WENN JA .... Bitte melden Sie Sich

Wir Hatten Damals ... 1985 bis 1995... in Ditzingen-Hirschlanden Auch 10 Jahre Schönstatt-EINEN Gebetskreis, WO Wir UNS JEDE Woche zum Gebet trafen. Und es ist Viel Segen hervorgegangen.
2 Prister Sind hernach aus Ditzingen, zu Priestern geweiht sind ... worden.es Pfr. Dietmar Horst und Pfr. Dieter Sasser ....Auch alles in Allem Kann man Sagen, IST Viel Segen hervorgegangen, Das Sind Klare Beweise ...

Bitte melden Sich sich auch an.... Ein zum Gebet, jeder in den Anliegen, WO ER Möchte .....

Ich wünsche Allen Gottes Schutz und Segen und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Eure Traudel.

! Es Sind schon machtvolle Zeichen geschehen, Wie oben beschrieben ... Wir merken, dass.. .. .. .. UNS der Hl. Geist leitet, und Gnaden schenkt! Unsere liebe Mutter WIRD UNS richtig beten lehren, dass Wir im Geist der Wahrheit anbeten!


Gebetskreis .... im Internet und vom Internet Ausserhalb ...

Ausserhalb des Internets Mitbeter

Es Sindh; Josefa aus Ottobeuren Hilda aus Leonberg; Lore aus Heilbronn; Anna aus Weil derstadt; Milka aus Calw; Christine aus Ditzingen - Scho.; Maria aus Weil der Stadt; Teresa aus Heimerdingen; Resi aus Maria Rainding; Frau Göttler aus Ditzingen; Frl. Emma aus Ehingen: Sofi aus Bad Peterstal-Griesbach; Liselotte aus Wimberg; Rita aus Stuttgart;
Und .......

Mitbeter im Internet ...

Kevin aus der Schweiz, Karl Heinz Aus dem Westerwald, Hubert aus Bremen; Heike aus nähe München, Franz aus Österreich; Traudel aus Bad Liebenzell, Christa aus Hannover, Gabi aus Köln, Gaby aus der Schweiz. Thomas, aus Speyer.Steffen, bei kathspace.Barbara aus der Schweiz. Ursula Maria aus Heilbronn.Steffen, bei kathspace. Jan Administrator bei kathspace. Anja aus Bremen. Oliver aus Bremen. Virginija Ukmerge aus. Frau Heine von kathspace. Ursula von kathspace .. Steffen bei kathspace, Jan Admiknistr. bei kathspace,
... Werner aus der Schweiz ... Marienkind bei kathspace ... dance ... huber_hedwig ... Olaf-panuthbecker SponsaDei ... .... ...... love_shalom benerike ... pfabrichard ... . Thomas Ritz Aus dem Westerwald, Hildegard Maria .... Harry ... und Andere ...

Das Gebet ist die größte Weltmacht, sagte Pater Kentenich.


Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

Ein herzliches Vergelts Gott Allen

Schönststattkapelle

***

http://www.gebete.ch/index.php

Beten ist Wie telefonieren mit Gott ...
Forum zum Eintragen

http://www.herz-jesu-resse.de/pageID_2925839.html

Wir möchten DOCH Täglich, Ein Gebet nach eigener Wahl, in Allen Diesen Anliegen, beten.

Rosenkranzbetrachtungen ..

http://www.betet.info/Rosenkranz.html

Die allerseligste Jungfrau gab dem Rosenkranz Eine solche Wirkung,

In New York hat ein 22-jähriger junger Mann einen Sturz aus dem 39. Stockwerk überlebt - Bei dem Selbstmordversuch landete er in einem Auto - Der Besitzer des Autos glaubt, dass die Rosenkränze in dem Auto den Mann das Leben gerettet haben

USA
In New York hat ein junger Mann einen Sturz aus dem 39. Stockwerk schwer verletzt und nur mit Beinbrüchen überlebt wie US-Medien berichten. Offensichtlich ist der 22-jährige aus einem Haus in der 63. Straße bei einem Selbstmordversuch in die Tiefe gesprungen und dort auf ein Auto gekracht. Dabei zerbrach er mit dem Aufprall die Scheibe und landete auf dem Rücksitz. Guy McCormack, der Besitzer des Autos, sagte gegenüber der New York Post, dass die Rosenkränze in seinem Wagen dem Mann das Leben gerettet hätten. Der 22-jährige hat sich die Beine gebrochen, sein Zustand ist kritisch aber inzwischen stabil. 2.9.2010.

Robert, hast du den Rosenkranz bei dir?

Viele Male hat das Kind, im Augenblick, als es das Haus für die Schule verliess, diese Frage vernommen. Die Frage der Mutter klang später im Gedächtnis des Erwachsenen nach. Abgeordneter, Minister und Regierungschef, Robert Schuman konnte keinen Tag mehr beginnen, ohne die kleinen, leuchtenden Perlen, die die Erde mit dem Himmel verbinden, durch die Finger gleiten zu lassen. Und dies tat er jeden Tag.

Diese marianische Frömmigkeit hatte er von seiner Mutter. Eugénie Schuman war zwanzig Jahre alt, als ihr einziger Sohn 1886 das Licht der Welt erblickte. (…) Mit 17 Jahren wurde der Sohn zum Initiator luxemburgischer Wallfahrten nach Lourdes. Wenig später, unter dem Einfluss Papst Pius X., der das innerliche Leben bevorrechtigte, ohne das der Gläubige auf der Oberfläche der Dinge verharrt, übergeben sich die Mutter und der Sohn vollkommen dem Willen Gottes. Auch viele andere eifrige, katholische Seelen sind den geistigen Fussstapfen Pius X., dem Heiligen der Eucharistie, gefolgt. Dieser Einfluss folgt jenem grossen biblischen und marianischen Einfluss, den Papst Leo XIII., auf die lebendige Kirche ausgeübt hat.

Die beiden Pole der Spiritualität Robert Schumans wurden von zwei grossen Päpsten begründet und ihm durch das Herz seiner Mutter übertragen. Die Eucharistie und das Wort Gottes, haben sein ganzes Leben bestimmt. Im Morgengrauen meditierte er jeden Tag eine Stelle des Evangeliums. Und so oft er konnte, nahm er an der Heiligen Messe teil. Immer in Begleitung Mariens, Unserer geliebten Mutter, wie er gerne sagte. Lourdes, La Salette, die Kapelle der Wundertätigen Medaille in Paris, waren seine bevorzugten, marianischen Stationen zum Auftanken seiner Kräfte.

Zeugnis von René Lejeune
Dokument von Domkapitular P. Joseph Jost für das
Seligsprechungsverfahren von Robert Schuman
www.robert-schuhman.com/fr/pg-temoignages/spi-mar.htm

http://www.mosel-cam

Christlichen Werten und schönstättischer Spiritualität.

mehr
http://www.gebetsstaette.de/druckversion/rosenkranz.htm

Liebe Mutter,

findest du Immer Nur Zeit für Stoßgebete,

Weil du zu beschäftig bist? Kommt in Die Stille.

Dämonen Schwirren überm Kloster, vergrößert Auf Bild klicken

Der heilige Franziskus Sieht den Satan oben, am Himmel schweben....

Denn der Herr schaut jedem von uns ins Herz.
Kern des Mönchtums ist die Anbetung – das Sein nach der Weise der Engel. Weil aber die Mönche Menschen mit Fleisch und Blut auf dieser unserer Erde sind, hat der heilige Benedikt dem zentralen Imperativ des „Ora" doch einen zweiten hinzugefügt: das „Labora". Zum Mönchsleben gehört in der Konzeption des heiligen Benedikt wie des heiligen Bernhard mit dem Gebet die Arbeit, die Gestaltung der Erde gemäß dem Willen des Schöpfers. So haben die Mönche in allen Jahrhunderten von ihrem Blick auf Gott her die Erde lebbar und schön gemacht. Bewahrung und Heilung der Schöpfung kam gerade aus ihrem Hinschauen auf Gott. Im Rhythmus von ora et labora legt die Gemeinschaft der Gottgeweihten Zeugnis ab für den Gott, der uns in Jesus Christus ansieht und von dem angeblickt Mensch und Welt recht werden.

Nicht nur die Mönche beten das Officium, sondern die Kirche hat für alle Ordensleute, aber auch für die Priester und Diakone, aus der Mönchstradition das Breviergebet abgeleitet. Auch hier gilt, daß die Ordensfrauen und Ordensmänner, die Priester und Diakone – und natürlich auch die Bischöfe – im täglichen „offiziellen" Gebet mit Hymnen und Psalmen, mit Dank und Bitte zweckfrei hintreten vor Gott.

Liebe Mitbrüder im priesterlichen und diakonalen Dienst, liebe Brüder und Schwestern im gottgeweihten Stand! Ich weiß, daß es Disziplin braucht, ja mitunter Überwindung kostet, treu das Brevier zu beten; doch durch dieses Officium werden wir zugleich reich beschenkt: Wie oft fallen dabei wie von selbst Erschöpfung und Bedrückung von uns ab! Und wo Gott treu gelobt und angebetet wird, da bleibt sein Segen nicht aus. In Österreich sagt man mit Recht: „An Gottes Segen ist alles
gelegen!"

Euer erster Dienst für diese Welt muß daher Euer Gebet und die Feier des Gottesdienstes sein. Die Gesinnung eines jeden Priesters, eines jeden gottgeweihten Menschen muß es sein, „dem Gottesdienst nichts vorzuziehen". Die Schönheit einer solchen Gesinnung wird sich in der Schönheit der Liturgie ausdrücken, sodaß dort, wo wir miteinander singen, Gott preisen, feiern und anbeten, ein Stück Himmel auf Erden anwesend wird. Es ist wirklich nicht vermessen, wenn man in einer auf Gott hin konzentrierten Liturgie, in den Riten und Gesängen, ein Abbild des Ewigen sieht. Wie sonst hätten unsere Vorfahren vor Hunderten von Jahren einen so erhabenen Kirchenraum schaffen können wie diesen?! Hier zieht schon die nüchterne Architektur all unsere Sinne hinauf zu dem, „was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben" (1 Kor 2,9). Bei allem Bemühen um die Liturgie muß der Blick auf Gott maßgebend sein. Wir stehen vor Gott – er spricht mit uns, wir mit ihm. Wo immer man bei liturgischen Besinnungen nur darüber nachdenkt, wie man Liturgie attraktiv, interessant, schön machen kann, ist Liturgie schon verfallen. Entweder ist sie opus Dei mit Gott als dem eigentlichen Subjekt oder sie ist nicht. Ich bitte an dieser Stelle: Gestaltet die heilige Liturgie aus dem Hinschauen auf Gott in der Gemeinschaft der Heiligen, der lebendigen Kirche aller Orte und Zeiten so, daß sie zu einem Ausdruck der Schönheit und Erhabenheit des menschenfreundlichen Gottes wird!

Die Seele des Gebetes ist schließlich der Heilige Geist. Immer, wenn wir beten, ist in Wirklichkeit er es, der „sich unserer Schwachheit annimmt, der für uns eintritt mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können" (vgl. Röm 8,26). Im Vertrauen auf dieses Wort des Apostels Paulus versichere ich Euch, liebe Brüder und Schwestern, daß das Gebet in Euch jene Wirkung hervorbringen wird, die man früher ausgedrückt hat, indem man Priester und Gottgeweihte schlicht und einfach „Geistliche" genannt hat. Bischof Sailer von Regensburg hat einmal gesagt, die Priester müßten vor allem geistlich-Geistliche sein. Ich fände es schön, wenn der Ausdruck „Geistliche" wieder vermehrt in Gebrauch käme. Wichtig aber ist vor allem, daß sich jene Wirklichkeit an uns ereignet, die das Wort beschreibt: daß wir in der Nachfolge des Herrn durch die Kraft des Geistes zu „geistlichen" Menschen werden.

Österreich ist, wie man doppelsinnig sagt, wahrhaft „Klösterreich". Eure uralten Stifte mit Ursprüngen und Traditionen, die über Jahrhunderte reichen, sind Orte der „Präferenz für Gott". Liebe Mitbrüder, macht diesen Vorrang Gottes den Menschen deutlich sichtbar! Als geistliche Oase zeigt ein Kloster der heutigen Welt das Allerwichtigste, ja das letztlich allein Entscheidende: daß es einen letzten Grund gibt, um dessentwillen es sich zu leben lohnt: Gott und seine unergründliche Liebe.

Und Euch, liebe Gläubige, bitte ich: Nehmt Eure Stifte und Klöster als das wahr, was sie sind und immer sein wollen: nicht nur Kultur- und Traditionsträger oder gar bloße Wirtschaftsbetriebe. Struktur, Organisation und Ökonomie sind auch in der Kirche notwendig, aber sie sind nicht das Wesentliche. Ein Kloster ist vor allem eines: ein Ort der geistlichen Kraft. Wenn man zu einem Eurer Klöster hier in Österreich kommt, empfindet man dasselbe, wie wenn man nach einer schweißtreibenden Wanderung in den Alpen sich endlich an einem klaren Quellbach erfrischen kann… Nützt also diese Quellen der Nähe Gottes in Eurem Land, schätzt die Ordensgemeinschaften, Klöster und Stifte und nehmt den geistlichen Dienst in Anspruch, den die Gottgeweihten für Euch zu leisten bereit sind!
Mein Besuch gilt schließlich der nunmehr Päpstlichen Hochschule, die im 205. Jahr ihrer Gründung steht und der vom Herrn Abt in ihrem neuen Status der Name des derzeitigen Petrusnachfolgers beigefügt wurde. So wichtig die Integration der theologischen Disziplin in die „universitas" des Wissens durch die Katholisch-Theologischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten ist, ist es doch ebenso wichtig, daß es so profilierte Studienorte wie den Euren gibt, wo eine vertiefte Verbindung von wissenschaftlicher Theologie und gelebter Spiritualität möglich ist. Gott ist ja nie bloß Objekt der Theologie, er ist immer zugleich ihr lebendiges Subjekt. Christliche Theologie ist auch nie eine bloß menschenförmige Rede über Gott, sondern sie ist immer zugleich der Logos und die Logik, in der Gott sich zeigt. Darum sind wissenschaftliche Intellektualität und gelebte Frömmigkeit zwei Elemente des Studiums, die in unaufgebbarer Komplementarität aufeinander angewiesen sind.

Der Ordensvater der Zisterzienser, der heilige Bernhard, hat zu seiner Zeit gegen die Loslösung einer objektivierenden Rationalität vom Strom der kirchlichen Frömmigkeit gekämpft. Unsere Situation heute ist anders und doch sehr ähnlich. Bei dem Mühen um die Zuerkennung strenger Wissenschaftlichkeit im modernen Sinn kann der Theologie der Atem des Glaubens ausgehen. Aber so wie Liturgie, die den Blick auf Gott vergißt, als Liturgie am Ende ist, so hört auch eine Theologie, die nicht mehr im Raum des Glaubens atmet, auf, Theologie zu sein; eine Reihe mehr oder weniger zusammenhängender Disziplinen bliebe übrig. Wo aber eine „kniende Theologie" getrieben wird, wie sie Hans Urs von Balthasar gefordert hat,3 da wird die Fruchtbarkeit für die Kirche in Österreich und darüber hinaus nicht fehlen.

Diese Fruchtbarkeit zeigt sich in der Förderung und Ausbildung von Menschen, die eine geistliche Berufung in sich tragen. Damit eine Berufung zum Priestertum oder zum Ordensstand heute das ganze Leben lang treu durchgehalten werden kann, bedarf es einer Ausbildung, die Glauben und Vernunft, Herz und Verstand, Leben und Denken integriert. Ein Leben in der Nachfolge Christi bedarf der Integration der gesamten Persönlichkeit. Wo die intellektuelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht allzu leicht ein frömmlerisches Schwärmertum, das fast ausschließlich von Emotionen und Stimmungen lebt, die nicht das ganze Leben durchgetragen werden können. Und wo die spirituelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht ein dünner Rationalismus, der aus seiner Kühle und Distanziertheit nie zu einer begeisterten Hingabe an Gott durchbrechen kann. Man kann ein Leben in der Nachfolge Christi nicht auf solche Einseitigkeiten gründen; man würde mit diesen Halbheiten selbst unglücklich werden und wohl folglich auch geistlich unfruchtbar bleiben. Jede Berufung zum Ordensstand und zum Priestertum ist ein so wertvoller Schatz, daß die Verantwortlichen alles tun müssen, um die adäquaten Wege der Ausbildung zu finden, so daß zugleich fides et ratio – Glaube und Vernunft, Herz und Hirn gefördert werden.

Der heilige Leopold von Österreich hat – wir hörten es eben – 1133 auf Anraten seines Sohnes, des seligen Bischofs Otto von Freising, der mein Vorgänger auf dem Bischofssitz von Freising war, Euer Kloster gestiftet (in Freising feiert man heute das Fest des seligen Otto) und er (Leopold) hat dem Kloster den Namen gegeben: „Unsere Liebe Frau zum Heiligen Kreuz". Dieses Kloster ist nicht nur traditionell der Gottesmutter geweiht – wie alle Zisterzienserklöster –, sondern bei Euch glüht das marianische Feuer eines heiligen Bernhard von Clairvaux. Bernhard, der mit 30 Gefährten ins Kloster eingetreten war, ist eine Art Patron der geistlichen Berufe. Vielleicht wirkte er deshalb so mitreißend und mutgebend auf viele berufene junge Männer und Frauen seiner Zeit, weil er so marianisch war. Wo Maria ist, da ist das Urbild der Ganzhingabe und der Christusnachfolge. Wo Maria ist, da ist das pfingstliche Wehen des Heiligen Geistes, da ist Aufbruch und authentische Erneuerung.

Von diesem marianischen Ort an der Via Sacra aus wünsche ich allen geistlichen Orten in Österreich Fruchtbarkeit und Strahlkraft. Hier möchte ich, wie schon in Mariazell, vor meinem Abschied nochmals die Gottesmutter um ihre Fürsprache für ganz Österreich bitten. Mit den Worten des heiligen Bernhard lade ich einen jeden ein, vor Maria so vertrauensvoll „Kind" zu werden, wie Gottes Sohn selbst es getan hat. Der heilige Bernhard sagt, und wir sagen es mit ihm: „Mitten in Gefahren, Nöten und Unsicherheiten denke an Maria, rufe Maria an. Ihr Name weiche nicht aus deinem Mund, weiche nicht aus deinem Herzen … Folge ihr, dann wirst du dich nicht verirren, rufe sie an, dann kannst du nicht verzweifeln, denk an sie, dann irrst du nicht. Hält sie dich fest, kannst du nicht fallen; schützt sie dich, dann fürchte nichts; führt sie dich, wirst du nicht müde; ist sie dir gnädig, dann kommst du sicher ans Ziel."4

[Wörtliche Abschrift der Segensworte vom Heiligen Vater]

Liebe Freunde,

vielen Dank, dass ihr da seid und euren Glauben auf diese Weise bekundet, dass es für uns so ein gemeinsames Fest des Glaubens, eine Freude darüber wird, dass wir Christus kennen dürfen, dass wir die Mutter Gottes kennen dürfen und die große Gemeinschaft der Heiligen.

Euch allen wünsche ich viel Segen und Freude, und als Zeichen aller meiner guten Wünsche darf ich Ihnen den Segen erteilen: Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Grüß Gott und auf Wiedersehen, vergelt’s Gott!

Liebe Brüder und Schwestern

Heute möchte ich einige Überlegungen zur Pastoralreise anstellen, die ich in den letzten Tagen die Freude hatte, nach Österreich zu unternehmen, ein Land, das mir besonders vertraut ist, sowohl weil es an meine Heimat angrenzt, als auch aufgrund der zahlreichen Kontakte, die ich stets mit ihm unterhalten habe.Der eigentliche Grund für diesen Besuch was das 850. Jubiläum des Heiligtums von Mariazell, dem wichtigsten Heiligtum Österreichs, das auch von den ungarischen Gläubigen geliebt und von den Pilgern weiterer angrenzender Nationen sehr besucht wird. Es handelte sich also vor allem um eine Pilgerreise, die als Motto hatte: „Auf Christus schauen“ – zu Maria gehen, die uns Jesus zeigt.

Ich danke von Herzen Kardinal Schönborn, dem Erzbischof von Wien, und dem gesamten Episkopat des Landes für den großen Einsatz, mit dem sie meinen Besuch vorbereitet und begleitet haben. Ich danke der österreichischen Regierung und allen zivilen und militärischen Obrigkeiten für ihre aufmerksame Zusammenarbeit; insbesondere danke ich dem Herrn Bundespräsidenten für die Herzlichkeit, mit der er mich in den verschiedenen Momenten des Besuches empfangen und begleitet hat.Die erste Etappe war bei der Mariensäule, der historischen Säule, die die Statue der Unbefleckten Jungfrau trägt (vgl. Ansprache auf dem Platz Am Hof). Dort, wo ich Tausenden von Jugendlichen begegnet bin, habe ich meine Pilgerreise begonnen.

Ich versäumte es danach nicht, mich zum Judenplatz zu begeben, um dem Mahnmal der Shoah die Ehre zu erweisen.

In Anbetracht der Geschichte Österreichs und seiner engen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl wie auch der Bedeutung Wiens in der internationalen Politik sah das Programm meiner Pastoralreise die Begegnungen mit dem Bundespräsidenten und dem Diplomatischen Corps vor. Es handelte sich um wertvolle Gelegenheiten, bei denen der Nachfolger des Petrus die Möglichkeit hatte, die Verantwortlichen der Nationen dazu aufzurufen, immer das Anliegen des Friedens und der echten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zu fördern. Mit Blick besonders auf Europa habe ich erneut meine Ermutigung bekräftigt, den aktuellen Integrationsprozess auf der Grundlage von Werten voranzutreiben, die am gemeinsamen christlichen Erbe inspiriert sind.Mariazell ist im Übrigen eines der Symbole der Begegnung der Völker Europas im Zeichen des christlichen Glaubens. Wie sollte man vergessen, dass Europa Träger einer Denktradition ist, die Glaube, Vernunft und Gefühl miteinander verbindet? Bedeutende Philosophen haben auch unabhängig vom Glauben die zentrale Rolle des Christentums anerkannt, die es bei der Bewahrung des modernen Bewusstseins vor dem Abdriften in den Nihilismus oder Fundamentalismus einnimmt. Die Begegnung mit den politischen und diplomatischen Autoritäten in Wien war also eine besonders günstige Gelegenheit, um meine Apostolische Reise in den aktuellen Kontext des europäischen Kontinents einzugliedern (vgl. Ansprache in der Hofburg).

Die Wallfahrt im eigentlichen Sinne habe ich am Samstag, dem 8. September, am Fest Mariä Geburt unternommen, dem das Heiligtum von Mariazell geweiht ist. Dessen Ursprung geht auf das Jahr 1157 zurück, als ein Benediktinermönch der nahe gelegenen Abtei St. Lambrecht, der dazu eingeladen worden war, an jenem Ort zu predigen, den wundersamen Beistand Mariens erfuhr, von der er eine kleine Statue aus Holz bei sich trug. Die Zelle („Zell“), wo der Mönch die Statue abstellte, wurde in der Folge das Ziel von Wallfahrten, und innerhalb von zwei Jahrhunderten wurde ein bedeutendes Heiligtum errichtet, wo noch heute die Gnadengottesmutter, auch „Magna Mater Austriae“ genannt, verehrt wird.Es ist für mich eine große Freude gewesen, als Nachfolger des Petrus zu jenem heiligen und den Völkern Mittel- und Osteuropas so teuren Ort zurückzukehren. Dort habe ich die beispielhafte Unverzagtheit abertausender von Pilgern erlebt, die bei dieser Feier trotz Regen und Kälte dabei sein wollten, mit großer Freude und großem Glauben, und wo ich ihnen das zentrale Thema meines Besuches erläutert habe – „auf Christus schauen“, das Thema, das die österreichischen Bischöfe weise während des neunmonatigen Vorbereitungsweges vertieft hatten (vgl. Predigt). Erst aber mit der Ankunft beim Heiligtum haben wir den Sinn dieses Mottos „Auf Jesus schauen“ in seiner Tiefe erfasst: Vor uns standen die Statue der Gottesmutter, die mit einer Hand auf das Jesuskind zeigt, und oben, über dem Altar der Basilika, das Kreuz. Dort hat unsere Wallfahrt ihr Ziel erreicht: Wir haben das Antlitz Gottes in jenem Kindlein im Arm der Mutter und in jenem Mann mit weit ausgebreiteten Armen betrachtet. Jesus mit den Augen Mariens schauen heißt, dem Gott zu begegnen, der die Liebe ist und für uns Mensch geworden und am Kreuz gestorben ist.Am Ende der Messe in Mariazell habe ich den Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte, die vor kurzem in ganz Österreich neu gewählt worden sind, die „Missio“ übertragen – ein viel sagender kirchlicher Gestus, mit dem ich das große „Netz“ der Pfarreien unter den Schutz Mariens gestellt habe, die im Dienst an der Gemeinschaft und der Mission stehen (vgl. Ansprache).

Beim Heiligtum habe ich dann mit den Bischöfen des Landes und der Gemeinschaft der Benediktiner Augenblicke freudiger Brüderlichkeit erlebt. Ich bin den Priestern, Ordensleuten, Diakonen und Seminaristen begegnet, und mit ihnen habe ich die Vesper gefeiert. Im Geiste vereint mit Maria, haben wir den Herrn für die demütige Hingabe so vieler Männer und Frauen gepriesen, die sich seiner Barmherzigkeit anvertrauen und dem Dienst an Gott weihen. Diese Personen strengen sich trotz ihrer menschlichen Grenzen – mehr noch: gerade in der Einfachheit und Demut ihrer Menschlichkeit – an, allen einen Abglanz der Güte und der Schönheit Gottes zu bieten, indem sie Jesus auf dem Weg der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams nachfolgen; drei Gelübde, die gut in ihrer wahren christologischen, nicht individualistischen, sondern beziehungsmäßigen und kirchlichen Bedeutung verstanden werden müssen (vgl. Marienvesper).

Am Sonntagvormittag habe ich dann die feierliche Eucharistie im Wiener Stephansdom gefeiert. In der Predigt habe ich in besonderer Weise die Bedeutung und den Wert des Sonntags vertiefen wollen, zur Unterstützung der „Allianz für den Sonntag“. Zu dieser Bewegung gehören auch nichtchristliche Menschen und Gruppen.Als Gläubige haben wir natürlich tiefe Gründe, um den Tag des Herrn so zu leben, wie es uns die Kirche gelehrt hat. „Sine dominico non possumus! – Ohne den Herrn und ohne seinen Tag können wir nicht leben“, erklärten die Märtyrer von Abitene (im heutigen Tunesien) im Jahr 304. Auch wir Christen des dritten Jahrtausends können nicht ohne den Sonntag leben: ein Tag, der der Arbeit und der Ruhe Sinn gibt, der die Bedeutung von Schöpfung und Erlösung vergegenwärtig sowie den Wert der Freiheit und des Dienstes am Nächsten zum Ausdruck bringt… All das ist der Sonntag – bedeutend mehr als ein Gebot!Wenn die Völker antiker christlicher Zivilisation diese Bedeutung aufgeben und es zulassen sollten, dass der Sonntag zum Wochenende oder zur Gelegenheit weltlicher oder kommerzieller Interessen wird, so würde dies heißen, dass sie beschlossen hätten, der eigenen Kultur zu entsagen.

Unweit von Wien liegt die Abtei Heiligenkreuz, und es war für mich eine Freude, diese blühende Gemeinschaft von Zisterziensermönchen zu besuchen, die ohne Unterbrechung seit 874 Jahren besteht! An die Abtei angeschlossen ist die Philosophisch-Theologische Hochschule, die vor kurzem den Titel „päpstlich“ erhalten hat. Indem ich mich in besonderer Weise an die Mönche wandte, habe ich die große Lehre des heiligen Benedikt zum göttlichen Officium in Erinnerung gerufen und dabei den Wert des Gebetes als Gott geschuldeten Dienst des Lobes und der Anbetung für seine unendliche Schönheit und Güte hervorgehoben. Diesem heiligen Dienst darf nichts vorangestellt werden, besagt die Regel des heiligen Benedikts (43,3), damit das gesamte Leben mit seinen Zeiten der Arbeit und der Ruhe in der Liturgie wiederholt und auf Gott ausgerichtet wird.Auch das Studium der Theologie darf nicht vom geistlichen Leben und vom Gebet getrennt werden, wie gerade der heilige Bernhard von Clairvaux eindringlich betonte, der Vater des Zisterzienserordens. Die Existenz der theologischen Hochschule neben der Abtei legt Zeugnis ab für diesen Bund von Glaube und Vernunft, von Herz und Geist (vgl. Ansprache in Heiligenkreuz).

Die letzte Begegnung meiner Reise war die mit den Ehrenamtlichen und Freiwilligen aus dem sozial-karitativen Bereich. Ich wollte so meine Wertschätzung gegenüber so vielen Menschen unterschiedlichen Alters bekunden, die sich sowohl in der kirchlichen Gemeinschaft als auch in der Zivilgesellschaft umsonst im Dienst am Nächsten engagieren.Der ehrenamtliche Dienst ist nicht nur ein „Tun“, er ist vor allem eine Art zu sein, die aus dem Herzen hervorgeht, aus einer Haltung der Dankbarkeit gegenüber dem Leben, und die dazu antreibt, die empfangenen Gaben „zurückzuerstatten“ und mit dem Nächsten zu teilen. In dieser Hinsicht wollte ich von neuem zur Kultur des ehrenamtlichen Dienstes ermutigen (vgl. Begegnung im Wiener Konzerthaus).

Die ehrenamtliche Tätigkeit darf nicht als ein Einsatz angesehen werden, der „Löcher“ stopfen würde in der Präsenz des Staates und der öffentlichen Institutionen, sondern vielmehr als eine komplementäre und immer notwendige Gegenwart, um die Aufmerksamkeit gegenüber den Letzten wach zu halten und einen personalisierten Stil der Initiative zu fördern. Somit gibt es keinen, der nicht ein Ehrenamtlicher sein könnte: auch der ärmste und benachteiligste Mensch kann mit Sicherheit viel mit anderen teilen, indem er zur Errichtung der Zivilisation der Liebe seinen Beitrag anbietet.

Abschließend möchte ich dem Herrn für diese Pilgerreise nach Österreich erneut danken. Das Hauptziel war wieder ein Marienheiligtum, um das herum eine starke kirchliche Erfahrung gelebt werden konnte, wie dies eine Woche vorher in Loreto mit den italienischen Jugendlichen geschehen war. Darüber hinaus kam in Wien und in Mariazell besonders die lebendige, treue und bunte Wirklichkeit der katholischen Kirche zum Vorschein, die in den vorgesehenen Begegnungen so zahlreich vertreten war. Es handelte sich um die freudige und einnehmende Gegenwart einer Kirche, die wie Maria dazu berufen ist, immer „auf Christus zu schauen“, um ihn allen zeigen und anbieten zu können; um eine Kirche, die Lehrerin und Zeugin eines großzügigen Ja zum Leben in all seinen Dimensionen ist; eine Kirche, die ihre zweitausendjährige Tradition in den Dienst einer Zukunft des Friedens und des wahren sozialen Fortschritts stellt, der der ganzen Menschheitsfamilie gilt und sich in der Gegenwart verwirklicht.

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Einsiedelei in Schönstatt

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Fröhlich sein,
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und die Spatzen
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Don Bosco
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