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Hoffe auf den Herrn

Heilige Gertrud

 von esther10 , 06.10.2010 21:51

Gertrud von Helfte, die einzige deutsche Heilige, mit Beinamen, die Große....: Papat sprach heute bei der Generalaudienz....

In Liebe und Demut im Glauben...
Die Freundschaft mit Jesus ist das Geheimnis des wahren Glücks. Benedikt XVI. setzt seine Katechesenreihe über große Frauengestalten des Mittelalters fort. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Papst Benedikt XVI. setzte während der heutigen Generalaudienz seine Katechesenreihe über große Frauengestalten des Mittelalters fort und stellte vor rund 30.000 Pilgern und Besuchern die heilige Gertrud (die Große) von Helfta (* 6. Januar 1256; † 17. November 1301 oder 1302) vor.

Die Mystikerin, Theologin und Sprachkünstlerin trägt, wie der Papst erklärte, als einzige deutsche Heilige den Beinamen „die Große“. Durch sie, ihre Lehrerin Mechthild von Magdeburg (um 1207-1284/92) und ihre Mitschwester Mechthild von Hackeborn (1241-1298/9), die im Mittelpunkt der Katechese vom letzten Mittwoch stand, gilt Helfta als Krone der deutschen Frauenklöster.

Die heilige Gertrud, eine der berühmtesten Mystikerinnen, habe mit ihrem Leben und ihrem Denken auf einzigartige Weise die christlichen Spiritualität beeinflusst, so der Papst, der die Heilige im Lauf seiner Katechese als eine „herausragende Frau“ beschrieben hat, die „mit besonderen natürlichen Talenten und außerordentlichen Gnadengaben begabt war, von tiefer Demut und glühendem Eifer für das Heil des Nächsten, in inniger Gemeinschaft mit Gott in der Kontemplation, stets bereit, dem Nächsten zu Hilfe zu eilen“.

Benedikt XVI. rief die Zeit ihrer geistlichen Reifung in Erinnerung und unterstrich den Reichtum der Spiritualität nicht nur ihrer monastischen Welt, sondern auch und vor allem ihrer biblischen, liturgischen, patristischen und benediktinischen Welt, „dies verbunden mit einem sehr persönlichen Tonfall und großer kommunikativer Wirksameit“.

Nach ihrem Eintritt ins Kloster im Alter von fünf Jahren habe sich Gertrud als „außerordentliche Studentin“ erwiesen, die vom Wissen fasziniert gewesen sei, doch auch „einen starken, entschlossenen, unmittelbaren, impulsiven Charakter“ besessen habe. Häufig habe sie gesagt, nachlässig zu sein. Sie habe ihre Fehler anerkannt und demütig um Vergebung gebeten.

Die Biographie der heiligen Gertrud weise „zwei Richtungen von dem auf, was wir ihre besondere ‚Umkehr’ definieren könnten“, so der Papst. Die erste Richtung betreffe ihre Studien und den radikalen Übergang von den profanen humanistischen Studien zu den theologischen Wissenschaften.

Die zweite habe mit ihrer monastischen Observanz zu tun und käme im Übergang von einem „nachlässigen“ Leben zu einem Leben des innigen, mystischen Gebets zum Ausdruck, verbunden mit einem herausragenden missionarischen Eifer.

So habe Gertrud alles in Apostolat verwandelt. Sie habe sich dem Schreiben und der Verbreitung der Wahrheit des Glaubens mit Klarheit, Einfachheit, Gnade und Überzeugungskraft gewidmet und auf diese Weise voller Liebe und Treue der Kirche gedient, so dass sie sowohl bei den Theologen als auch beim frommen Volk wohl gelitten gewesen sei.

"Die Mystikerin erkannte, daß Gott sie als sein Werkzeug rief und wie Christus ihr als Zeichen der Gnade seine Wundmale in ihr Herz einprägte", so der Papst.

"Gertrud hatte auch eine besondere Verehrung für das Herz Jesu, dem höchsten Symbol der Menschliebe Gottes, und ihre Herz-Jesu-Mystik und ihre Gebete übten großen Einfluß auf die Frömmigkeit aus."

Mit dem Beispiel und den Worten habe Gertrud in den anderen großen Eifer erweckt, so Benedikt XVI. weiter. Zu den Gebeten und den Bußakten nach der monastischen Regel habe sie weitere mit einer derartigen Verehrung und Hingabe an Gott hinzugefügt, dass sie in allen, die ihr begegneten, das Bewusstsein erweckt habe, in der Gegenwart des Herrn zu stehen.

Nach dem Vorbild der heiligen Gertrud lud der Papst die Gläubigen ein, „mit Demut und Glauben Christus und seine Kirche zu lieben, unser persönliches Gebet zu pflegen, treu an der heiligen Messe teilzunehmen und die Liturgie innig zu leben, um unseren geistlichen Weg zu nähren“.

Benedikt XVI. beschloss seine Katechese in freier Rede und erklärte, dass die grundlegenden Lehren der heiligen Gertrud nicht nur einer Vergangenheit angehörten, sondern besagten: „Der Mittelpunkt eines glücklichen Lebens, eines wahren Lebens, ist die Freundschaft mit Jesus“.

„Diese Freundschaft lernt man in der Liebe zur Heiligen Schrift, in der Liebe zur Liturgie, im tiefen Glauben, in der Liebe zu Maria, um Gott selbst immer wirklicher und so das wahre Glück zu kennen, das Ziel unseres Lebens.“

Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

„Mit Freude grüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Gäste, vor allem die vielen Schüler und Jugendlichen. Die heilige Gertrud von Helfta zeigt uns, wie wichtig die persönliche Beziehung zu Christus ist, die sich aus dem Gebet, der Heiligen Schrift, der Liturgie der Kirche und den Sakramenten nährt. Bemühen auch wir uns jeden Tag neu, im geistlichen Leben, in der Liebe zu Christus zu wachsen. Gott segne euch alle!“


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