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Hoffe auf den Herrn

RE: Aktuelles

 von Hildegard Maria , 29.10.2010 16:43

Betreff: Newsletter St. Josef


Allgemein
29.10.2010 14:11:36
Bei Zachäus zu Gast!
(stjosef.at/predigten) Das Evangelium vom reichen Zollpächter Zachäus, bei dem Jesus zu Gast sein will, zeigt uns auf erschütternde und berührende Weise, wie sehr Gott einem jeden Menschen nahe ist und gerade dem Sünder nachgeht, um ihn zur Bekehrung einzuladen. Als Jesus Christus ausgerechnet den beim Volk denkbar unbeliebten Steuerpächter Zachäus auswählt, um in seinem Hause einzukehren, weckt das zuerst Unverständnis. Zachäus war allen wohlbekannt; doch sein Ruf war nicht der beste. Wer im römischen Reich als Steuer- oder Zollpächter sein Einkommen suchte, stand im Verdacht – und dies war auch oft traurige Wirklichkeit –, dass er sich dadurch eigene Vorteile verschaffte, indem er völlig überhöhte Steuern eintrieb. Ungerechtigkeit, Korruption und Geldgier verbanden sich zu einer unheiligen Allianz. Sollte man einen solchen Menschen achten oder gar lieben können? So gut es ging, mieden alle den zwar reichen, aber überhaupt nicht gern gesehenen Zachäus!
Und nun geschieht das Aufsehenerregende: Zachäus interessiert sich für Jesus; weil er klein ist, steigt er dazu sogar auf einen Baum, um ihn zu hören und zu sehen. Und als Jesus vorbeikommt, wendet er sich ausgerechnet diesem so verschrienen Mann zu und verkündet ihm: „Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ - Lesen Sie die Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis C!

29.10.2010 14:13:44
Christen droht Vertreibung aus Stammländern der Kirche
(apa-ots.at/kathpress.at) Wenn sich die Situation der Christen im Nahen Osten nicht grundlegend verbessert, droht ihnen die völlige Vertreibung aus Regionen, in denen es seit den Anfängen der Kirche christliche Präsenz gab: Diese eindringliche Warnung verbunden mit einem Appell zur Solidarität mit den bedrängten Glaubensgeschwistern in Ländern wie dem Irak, Iran, Ägypten oder dem Libanon äußerten Fachleute aus Österreich bei einem von Christian Solidarity International (CSI) veranstalteten Pressegespräch am Freitag in Wien im Anschluss an die jüngst in Rom zu Ende gegangene Nahost-Synode.
Der Wiener Weihbischof Franz Scharl, der syrisch-orthodoxe Chorbischof Emmanuel Aydin, KOO-Geschäftsführer Heinz Hödl und Pro Oriente-Sprecherin Pia de Simony waren sich darin einig, dass die Kirchen im Orient mehr Zusammenarbeit und ehrliche Dialogpartner im Islam brauchen.
CSI-Vertreter Elmar Kuhn untermauerte den rasant anwachsenden Exodus der orientalischen Christen mit Zahlen: Im Nahen Osten sei der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung im vergangenen Jahrhundert von 20 auf zwei Prozent gesunken, im Libanon von 60 Prozent auf rund ein Drittel, in der Türkei von einem Fünftel auf unter einem Prozent. Auch auf der Nahost-Synode habe es geheißen, in
50 Jahren könnte es in vielen - vor allem muslimisch dominierten - Ländern überhaupt keine Christen mehr geben.
Der aus der Südosttürkei stammende Chorbischof Aydin bekannte, ein "Skeptiker" zu sein, was die Dialogbereitschaft des Islam betrifft.
Im Koran fänden sich Passagen, die zur Gewalt, ja sogar zur Ermordung von Andersgläubigen aufrufen - Aussagen, auf die sich Extremisten immer wieder beziehen würden. Der Islam betrachte Nichtmuslime als "unrein" und Fremdkörper in muslimisch beherrschten Ländern, und an dieser in der Lehre grundgelegten Haltung ändere auch nichts, dass es auch im Islam Vertreter gebe, die mit Christen in Frieden leben wollten.
Aydin wies darauf hin, dass im christlich-muslimischen Dialog beachtet werden müsse, dass Begriffe wie "Frieden" oder "Toleranz"
im Islam nicht dasselbe bedeuteten wie im Menschenrechtsverständnis des Westens. Der Dialog beruhe somit oft auf "Täuschungen". Sogar im religionstoleranten Österreich habe er schon unliebsame Erfahrungen mit muslimischem Anpassungsdruck gemacht, erzählte der Chorbischof: An einer von Pro Oriente jüngst in Istanbul veranstalteten Tagung habe er nach einem Anruf des türkischen Botschafters nicht teilgenommen; der Diplomat hatte durchklingen lassen, Aydins Teilnahme an einer Protestkundgebung syrisch-orthodoxer Jugendlicher könne dem Geistlichen bei der Einreise in die Türkei zum Nachteil gereichen.
Der Chorbischof hofft aber, wie er sagte, im Gefolge der Nahost-Synode auf die Fürsprache von Papst Benedikt XVI., der die Politik im Sinne der verfolgten Christen positiv beeinflussen könnte. Die Synode sei eine "großartige" Initiative des Vatikans gewesen.
Weihbischof Scharl, der vor zwei Jahren im Auftrag der Bischofskonferenz eine Solidaritätsreise zu den Christen im Irak leitete, betonte, die Nahost-Synode habe einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der christlichen Identität in der Krisenregion geleistet. Vor allem der Zusammenhalt der oftmals zerstrittenen Kirchen im Orient könnte nachhaltig gefördert worden sein. Wichtiger als Analysen und Papiere sind nach den Worten Scharls konkrete Beiträge zur Existenzsicherung der verfolgten Christen..
Wie Solidarität aussehen sollte, stellte Heinz Hödl von der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission dar: Wichtig seien Begegnungs- und Pilgerreisen nach Israel und Palästina, wo die christliche Präsenz ebenfalls schwinde: "Die palästinensischen Christen sind, weil sie Christen mitten unter den Muslimen und Palästinenser gegenüber den Israelis sind, in zweifacher Weise benachteiligt", so Hödl. Weiters solle durch konsequente Anwaltschaft und Menschenrechtsaktionen die oft ignorante Öffentlichkeit in Österreich sensibilisiert werden; und schließlich gelte es die bereits bestehende finanzielle Unterstützung fortzusetzen und auszubauen.
Laut Hödl gab es im vergangenen Jahr 127 Hilfsprojekte, die mit insgesamt 3,2 Millionen Euro unterstützt wurden. Österreich müsse auch auf internationaler Ebene - etwa im UN-Sicherheitsrat oder im UN-Menschenrechtsrat - seinen Beitrag leisten, "um das Verschwinden vieler der ältesten christlichen Gemeinden der Welt zu verhindern", unterstrich Hödl.
Pro Oriente-Sprecherin de Simony skizzierte in Vertretung des in Rom als Beobachter eingeladenen Salzburger Fachmannes für die Kirchen des Alten Orients, Prof. Dietmar Winkler, die wesentlichsten Ergebnisse der Nahost-Synode. Die Präsenz des Papstes, der weit länger selbst an der Synode teilnahm als ursprünglich geplant gewesen sei, habe das "Wir-Gefühl" zwischen der Kirche des Westens und jenen des Ostens deutlich gestärkt. Bestehende Spannungen seien bei der Synode sehr konkret benannt worden, und kontrovers sei die Grundsatzfrage diskutiert worden, ob ein Dialog mit dem Islam überhaupt möglich sei.
De Simony wies darauf hin, dass von 100 wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen weltweit 75 Christen seien. In 50 Staaten - mehrheitlich islamisch dominiert - gebe es einen regelrechten "Krieg" gegen die christlichen Minderheiten. - Link: http://www.csi.or.at

29.10.2010 14:37:44
Christlich glauben und leben - ein moderner Beichtspiegel
(die-tagespost.de) Moderner Beichtspiegel. Josef Spindelböcks Leitfaden der christlichen Moral erschließt Zugänge zum Bußsakrament. Rezension von Monika Metternich, in: Die Tagespost, 28.10.2010, S.7.
Das Leben des Christen müsse das Leben Christi ausstrahlen, sagte Papst Benedikt XVI. bei der Mittwochsaudienz nach seiner fulminanten Reise nach England. Sein Ziel sei es gewesen, zu den Herzen ausnahmslos aller Einwohner Großbritanniens „von der wahren Wirklichkeit des Menschen, seinen tiefsten Bedürfnissen und seiner letzten Bestimmung“ zu sprechen. In der Tat haben die Impulse des Papstes nicht nur viele Katholiken nachdenklich gemacht und sie ganz neu zu der Frage geführt, wie ein Leben aus dem Glauben eigentlich konkret aussehen und inwiefern es einen Unterschied machen könnte. Der kürzlich im Verlag St. Josef erschienene kleine Band „Christlich glauben und leben. Ein Leitfaden der katholischen Moral“ des Moraltheologen Josef Spindelböck könnte eine geeignete Handreichung für all jene sein, bei denen auch im deutschsprachigen Raum ein neues Interesse an einer gut lesbaren Hinführung zu einem erfüllten, guten Leben aus dem christlichen Glauben geweckt wurde.
„Christlich glauben und leben“ ist ausdrücklich nicht mit streng wissenschaftlichem Anspruch verfasst, sondern für die kirchlich-katechetische Praxis bestimmt. Die vier Überkapitel signalisieren zunächst einen klassisch-katholischen Angang und setzen bei der Heiligen Schrift, bei Konzils- und Lehramtstexten und der Systematik Thomas von Aquins an. Davon sollte sich jedoch niemand ängstlich vom Lesen abhalten lassen, da in komprimierter und angenehm zu lesender Form die Neuentdeckung einer inzwischen für viele Katholiken ziemlichen „terra incognita“ wartet.
„Die Grundlage der christlichen Moral“ entpuppt sich dabei – für den einen oder anderen vielleicht eher unerwartet – nicht etwa als hartleibiges, den Menschen in seiner freien Bewegung einschränkendes Korsett, in welches er widernatürlich eingezwängt werden soll, sondern als befreiende, frohe Botschaft: „Am Anfang steht Gottes Gabe, dann erst folgt die Aufgabe des Menschen. Zuerst ist Gott der schenkende und der Mensch der Empfangende. Die Gnade Gottes geht aller menschlichen Leistung voraus.“
Spindelböck zeigt sodann Schritt für Schritt die Basis auf, aus welcher christliches Leben erwächst: Dass die Würde des Menschen ein Gottesgeschenk ist, welches Konsequenzen zeitigt. Die christliche Ethik nimmt den Menschen also in seiner vollen Würde wahr, die er sich nicht selbst geben kann und führt ihn zu seiner Bestimmung: Einem Leben in Fülle, wie Gott es sich für seine geliebten Kinder wünscht.
Im Kapitel „Die Tugenden und das Gesetz der Freiheit in Christus“ führt Spindelböck den Faden behutsam weiter. Er stellt zunächst die menschlichen Leidenschaften den aristotelischen Tugenden gegenüber und arbeitet sodann das neue und umwälzende christliche Verständnis der gottgegebenen Menschenwürde heraus: „Die Kindschaft Gottes ist nicht nur eine äußere, rein rechtliche Adoption, sondern besteht in der inneren Umwandlung des Menschen. Wir empfangen das Geschenk eines ‚neuen Herzens’.“ Die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe werden so gleichsam zum Katalysator und geben dem Menschen Richtung und Ziel – immer jedoch in der Ambivalenz von göttlichem Wirken und menschlicher Freiheit.
Was theoretisch anziehend klingt, ist in der Praxis jedoch oft hartes Brot: Im Kapitel „Sünde, Bekehrung und Streben nach Heiligkeit“ zeigt Spindelböck das umfassend zerstörerische Grundproblem der Sünde auf: „In ihr missachtet der Mensch die Bestimmung der eigenen Person, die Liebe zu den Mitmenschen und die Verantwortung für die Schöpfung.“
Dieser Bruch mit der eigenen Bestimmung wirkt somit entfremdend auf die volle menschliche Integrität. Der Verlust der Grundlage führt daher häufig dazu, dass Schuld eher negiert und kleingeredet als angenommen und freimütig bekannt wird. Der Blick auf den dem Menschen zugewandten, liebenden Gott öffnet jedoch die Perspektive auf die zuvorkommende göttliche Gnade, welche Reue, Umkehr und damit umfassende Versöhnung erst ermöglicht. Spindelböck entwickelt so den Zugang zu dem von vielen längst vergessenen Geschenk des von Gott geschenkten und angebotenen Neuanfangs: zum Bußsakrament.
Im letzten Kapitel behandelt Spindelböck „Spezielle Fragen der christlichen Moral“ und orientiert sich dabei an den Zehn Geboten. Dieser Teil zieht nicht nur gut verständlich den Verbindungsfaden zwischen der Bedeutung der einzelnen Gebote und vielen sehr zeitgemäßen Problemstellungen, sondern bietet sich nachgerade auch als moderner Beichtspiegel an.
Dieser Teil gibt ausgesprochen gute und handfeste Anregungen gerade für Fragen, die man selten im Zusammenhang mit christlicher Moral antrifft: Die Problematik des Kirchenaustritts wird beispielsweise unaufgeregt differenziert, Magie und Okkultismus werden angesprochen, ebenso die schwierigen Themen Stammzellentherapie, therapeutisches Klonen, künstliche Befruchtung sowie Sterbehilfe und viele andere Anfragen an den Christen von heute.. Sehr differenziert und gelungen sind auch die Erwägungen zur Homosexualität und zur ehelichen Treue.
Interessant und eingängig wird selbst der Umgang der Medien mit der Wahrheit sowie deren verantwortliche Nutzung in ein Gesamtbild gefügt, das in sich stimmig ist – und einen christlichen Lebensstil als anspruchsvolle, befreiende Antwort auf das Geschenk der Freundschaft Gottes erkennen lässt. Auf nur 111 Seiten gelingt es dem St. Pöltener Professor für Moraltheologie Josef Spindelböck, für Katholiken ohne theologische und philosophische Vorkenntnisse ein klares und geradezu von Schönheit erfülltes Bild der inneren Logik und Harmonie eines Lebens aus dem christlichen Glauben zu zeichnen.
Josef Spindelböck: Christlich glauben und leben. Ein Leitfaden der katholischen Moral. Verlag St. Josef 2010, gebunden, 111 Seiten, ISBN 978-3-901853-19-7, € 8,90.
Bestellen Sie direkt bei http://verlag.stjosef.at oder in jeder Buchandlung!


Hildegard Maria

Themen Überblick

Betreff Absender Datum
Aktuelles Hildegard Maria 20.10.2010 14:50
RE: Aktuelles esther10 20.10.2010 17:47
RE: Aktuelles esther10 20.10.2010 22:54
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Aktuelles, wer fragen hat... esther10 24.10.2010 17:28
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RE: Aktuelles, wer fragen hat... esther10 25.10.2010 12:48
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Jesus Christus, die außergewöhnlichste Person, die es je gab... esther10 26.10.2010 00:51
RE: Jesus Christus, die außergewöhnlichste Person, die es je gab... Hildegard Maria 28.10.2010 14:30
Jesus Christus.......Postkarten esther10 28.10.2010 17:29
RE: Jesus Christus.......Postkarten esther10 28.10.2010 17:30
RE: Aktuelles esther10 29.10.2010 16:04
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RE: Aktuelles Hildegard Maria 29.10.2010 16:43
Aktuelles esther10 03.11.2010 10:49
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RE: Aktuelles Hildegard Maria 16.11.2010 09:09
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RE: Aktuelles esther10 21.11.2010 23:57
Aktuelles esther10 23.11.2010 11:08
RE: Aktuelles peanutbecker 17.12.2010 21:25
Aktuelles ----- 21.06.2011 11:29
RE: Aktuelles peanutbecker 21.06.2011 23:01
RE: Aktuelles peanutbecker 22.06.2011 16:19
 

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