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St. Michaels Blog

Kriegsschiff gesunken Darum war die "Moskwa" für Putin so wichtig

 von anne , 17.04.2022 20:30

Kriegsschiff gesunken Darum war die "Moskwa" für Putin so wichtig
14.04.2022, 17:55 Uhr

Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte "Moskwa" ist gesunken. Warum, ist noch unklar. Der Kreuzer war immer beteiligt, wenn Putin in den vergangenen Jahren in den Krieg zog. Für Moskau hatte das Schiff aber auch eine symbolische Bedeutung.

Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte "Moskwa" ist im Konflikt mit der Ukraine schwer beschädigt worden und letztendlich gesunken. Nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums ging der Raketenkreuzer während eines Sturms unter. Ukrainische Militärs berichteten dagegen, das Schiff sei von einer Anti-Schiffs-Rakete getroffen worden. Das Kommandoschiff war für Russland von großer symbolischer Bedeutung, da es neben seinem militärischen Nutzen immer wieder auch für diplomatische Zwecke genutzt wurde.
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Politik 14.04.22
Russland widerspricht Ukraine: Russischer Raketenkreuzer "Moskwa" gesunken

Entworfen wurde der Raketenkreuzer der Atlant-Klasse als Zerstörer von Flugzeugträgern. 1983 wurde er zu Sowjetzeiten unter dem Namen "Slawa" (Ruhm) in Betrieb genommen. Das 186 Meter lange Kriegsschiff, das im Mai 1995 in "Moskwa" (Moskau) umbenannt wurde, war mit 16 Seezielflugkörpern vom Typ Basalt/Wulkan - der Marineversion der Langstreckenraketen vom Typ S-300 - und Osa-Kurzstreckenraketen ausgerüstet. Es verfügte zudem über Raketenwerfer und Torpedos.

Laut der Nachrichtenagentur Ria Nowosti wurde das Schiff zweimal umfangreich überholt und modernisiert, zuletzt in den Jahren 2018 bis 2020. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums bot der Kreuzer Platz für eine 680-köpfige Besatzung. Stationiert war die "Moskwa" in Sewastopol, dem Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim.

Erstmals in einem bewaffneten Konflikt kam das Schiff in Georgien im August 2008 zum Einsatz. Nachdem sich Russland auf der Seite des Machthabers Baschar al-Assad in den Syrien-Krieg eingeschaltet hatte, wurde die "Moskwa" zwischen September 2015 und Januar 2016 im östlichen Mittelmeer eingesetzt. Dort sicherte sie nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien ab.
"F***k you" statt Aufgabe

Ab dem 24. Februar war der Raketenkreuzer auch an der russischen Offensive gegen die Ukraine beteiligt. Zu Beginn des Konflikts hatte das Schiff die nahe der rumänischen Grenze gelegene ukrainische Schlangeninsel attackiert. Der Funkverkehr mit den ukrainischen Grenzschützern auf der Insel ging viral: Auf die Aufforderung, sich zu ergeben, antworteten die Grenzwächter: "Russisches Kriegsschiff, f**k dich". Kurz darauf beschossen die "Moskwa" und das Schiff "Wassili Bykow" die Insel, die ukrainischen Soldaten wurden gefangen genommen.
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Politik 14.04.22
Offiziere, Soldaten, Zivilisten Ukraine und Russland tauschen Gefangene aus

Das Schiff erfüllte in den vergangenen Jahren für Russland auch diplomatische Zwecke: So war der Raketenkreuzer an dem Einsatz rund um das Gipfeltreffen von Malta zwischen Michail Gorbatschow und dem US-Präsidenten George Bush im Dezember 1989 beteiligt, das auf dem Schiff "Maxim Gorki" stattfand. Für diverse Militärmanöver reiste das Schiff um die Welt und ging in zahlreichen europäischen, asiatischen und afrikanischen Häfen vor Anker.

Der russische Präsident Wladimir Putin nutzte den Kreuzer zudem, um seine engsten politischen Vertrauten mit militärischen Ehren zu empfangen, unter anderem im August 2014 in Sotschi den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sissi oder bei einem Besuch in Italien den dortigen Regierungschef Silvio Berlusconi.

anne

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Kriegsschiff gesunken Darum war die "Moskwa" für Putin so wichtig anne 17.04.2022 20:30
 

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