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Neuigkeiten

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

 von esther10 , 17.10.2015 01:50

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Samstag, 17 Oktober 2015
Samstag der 28. Woche im Jahreskreis


Heute auch : Hl. Ignatius von Antiochien

Kommentar zum heutigen Evangelium -
II. Vatikanisches Konzil: Christus mit dem ganzen Leben verkünden

Die Texte des Tages als Audio

Evangelium nach Lukas 12,8-12.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden.
Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.
Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und vor die Herrscher und Machthaber schleppt, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt.
Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

II. Vatikanisches Konzil
Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche (Ad Gentes), § 23-24

Christus mit dem ganzen Leben verkünden

Obwohl jedem Jünger Christi die Pflicht obliegt, nach seinem Teil den Glauben auszusäen, beruft Christus der Herr aus der Schar der Jünger immer wieder solche, die er selbst will, damit sie bei ihm seien und er sie zur Verkündigung bei den Völkern aussende (Mk 3,13f.) […]


Wenn Gott ruft, muss der Mensch Antwort geben, und zwar so, dass er nicht Fleisch und Blut zu Rate zieht (Gal 1,16), sondern sich ganz dem Dienst am Evangelium verschreibt. Eine solche Antwort kann der Mensch nur geben, wenn der Heilige Geist ihn treibt und ihm Kraft gibt. Tritt doch der Gesandte in das Leben und die Sendung dessen ein, der „sich selbst entäußert und Knechtsgestalt angenommen hat” (Phil 2,7). So muss der Missionar bereit sein, sein Leben hindurch zu dem an ihn ergangenen Ruf zu stehen, sich selbst und allem, was er bislang als sein angesehen hat, zu entsagen (vgl. Lk 14,26.33), um allen alles zu werden (1Kor 9,22).


Wenn er den Völkern die frohe Botschaft verkündet, mache er mit Freimut das Geheimnis Christi, an dessen Stelle er steht, kund. Deshalb habe er in ihm den Mut, so wie es seine Pflicht ist, zu reden (Eph 6,1) und sich des Ärgernisses des Kreuzes nicht zu schämen. In der Nachfolge seines Meisters, der sanft und von Herzen demütig war, mache er begreiflich, dass sein Joch nicht drückt und seine Bürde nicht lastet (Mt 11,29). Durch ein Leben ganz nach den Evangelium, in großer Geduld, in Langmut und Güte und in aufrichtiger Liebe lege er Zeugnis ab für seinen Herrn, wenn es sein muss bis zur Hingabe des Lebens. Die Kraft und Tapferkeit dazu wird er im Gebet von Gott erlangen, und so wird er erfahren, dass aus aller Prüfung durch Trübsal und bitterste Armut übergroße Freude strömt.


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

esther10
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Betreff Absender Datum
EVANGELIUM TAG FÜR TAG esther10 17.10.2015
 

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