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Ereignis: EVANGELIUM TAG FÜR TAG «Herr, zu wem sollen wir gehen? Du ha

Eingetragen von: esther10
Ort: EVANGELIUM TAG FÜR TAG «Herr, zu wem sollen wir gehen? Du ha
Typ: Neuer Ereignis Typ...
Start: 6. April, 2018
Beschreibung:

EVANGELIUM TAG FÜR TAG
«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Freitag, 06 April 2018
Freitag der Osteroktav

Heute auch : Hl. Petrus von Verona, Hl. Wilhelm von Aebelholt

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Sel. John Henry Newman : „Es ist der Herr!“

Die Texte des Tages als Audio

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 21,1-14.
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.




Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. John Henry Newman (1801-1890), Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England
PPS vol. 8, Nr. 2

„Es ist der Herr!“

Wir tun uns schwer, die große und erhabene Wahrheit zu begreifen, dass Christus immer noch in gewisser Weise mit uns unterwegs ist, und dass er mit seiner Hand, mit seinem Blick oder seiner Stimme Zeichen gibt, ihm zu folgen. Wir begreifen nicht, dass dieser Ruf Christi etwas ist, das sich jeden Tag ereignet, heute genauso wie damals. Wir sind der Ansicht, dass dies zwar auf die Zeit der Apostel zutrifft, doch nicht mehr für uns heutzutage, und so bemühen wir uns nicht darum, hellhörig zu sein für diesen Ruf. Wir haben keinen Blick mehr dafür, den Meister zu wahrzunehmen – und unterscheiden uns dadurch diametral von dem Jünger, den Jesus liebte, der Christus auch dann erkannte, als die anderen ihn nicht wahrnahmen. Doch er war wirklich anwesend, und stand am Ufer, damals, nach seiner Auferstehung, als er befahl, die Netze auszuwerfen; damals sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“

Was ich damit sagen will ist, dass gläubige Menschen ab und zu Wahrheiten begegnen, die sie vorher noch nicht wahrgenommen hatten, und die ihrer Aufmerksamkeit bislang entgangen waren. Urplötzlich aber stehen diese vor ihnen wie ein unmissverständlicher Anspruch. Dabei handelt es sich um Wahrheiten, die uns in die Pflicht nehmen, die zu Geboten werden, die Gehorsam verlangen. Auf diese und andere Weisen ruft uns Christus heute. In diesem Vorgang ist nichts Geheimnisvolles oder Außergewöhnliches. Er [Christus] wirkt mittels unserer natürlichen Fähigkeiten und nach Maßgabe unserer eigenen Lebensumstände.

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