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Das 6.Gebot

#1 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 26.10.2010 10:01

ZEHN GEBOTE
Das sechste Gebot
Mit freundlicher Abdruckerlaubnis vom 17.10.2003, P. Fr.


"Der Schatz vom Berge Sinai"
Das sechste Gebot Gottes
P. Fridolin Außersdorfer OFM, Innsbruck
in: “Dienst am Glauben“, Heft 4/2003, Oktober-Dezember 2003
Jahresabonnement 15 Euro, SFr 17,60, plus Porto
zu bestellen bei: P. Fridolin Außersdorfer OFM, Höttinger Gasse 15a, A-6020 Innsbruck



"Du sollst nicht Unkeuschheit treiben!" - Deckt sich im wesentlichen mit der ursprünglichen Fassung:

"Du sollst nicht Ehe brechen!"



Erfahrung lehrt nämlich, daß alle "sexuelle Freizügigkeit" vor der Ehe dann Unzufriedenheit und Enttäuschung in der Ehe bewirkt.



Somit trifft das Verbot nicht nur eheliche Untreue, sondern ebenso auch vor- und außereheliche "Unzucht" Eph 5, 3 - und alles, was im vorhinein bewußt oder unbewußt auf "Bruch" in der Ehe angelegt ist, oder dazu disponiert.

Zum besseren Verständnis des Ganzen:



I. Klare Begriffe
Was versteht man unter Keuschheit - Unkeuschheit - Schamhaftigkeit - Ehe - Jungfräulichkeit?



1. Keuschheit: Rechte Beherrschung der Geschlechtskraft nach dem Willen Gottes.

"Keuschheit fördert die freie Entfaltung der Persönlichkeit des jungen Menschen zu einer Liebe im Glanz; daß er keine Schatten nachschleifen muß; nichts auch, was die freie Wahl der Liebe zum Herrn hindern würde auf dem Weg der Jungfräulichkeit, der Brautschaft Gottes." Ottilie Mosshamer, Ruf zur Liebe, 40



2. Unkeuschheit: Josef Pieper: "Was dieser Name meint, ist die Verlorenheit des Menschen an die Güter der sinnlichen Welt."

a) Diese "Verlorenheit" an den Sexus "spaltet und schwächt nicht allein die Entscheidungskraft, sondern sie nimmt auch dem inneren Auge seine Einfalt und Schärfe." (Über die Schwierigkeit, heute zu glauben, 252-254)

b) Volksnah ausgedrückt: Wenn der Auerhahn balzt (sexuell erregt ist), dann ist er so gier-"verloren", daß er in diesem Zustand "nichts sieht und nichts hört" - nicht einmal den Jäger. So ist er im Vollsinn des Wortes "erschossen".

c) Was hier in der Ordnung der von Gott erschaffenen Natur gilt, das gilt für den Menschen, wenn er die ihm von Gott geschenkte Geschlechtskraft mißbraucht. Das ist Sünde!



3. Schamhaftigkeit: Sie ist keine Schwäche, auch nicht etwas Anerzogenes, sondern ein Naturgefühl, das der Schöpfer in den Menschen hineingelegt hat zum Schutz der Intimsphäre.

Mann und Frau sind hier in gleicher Weise verantwortlich.

"Von der Frau aber erwartet man mehr an Selbstbewahrung. Sie spielt höher; und wenn sie verspielt, verliert sie mehr: Verlust der Keuschheit trifft sie in der ganzen Breite ihres Wesens." (Ottilie Mosshamer, ebenda 40)



4. Ehe: Die Ehe ist in ihrem Wesen ein Vertrag, durch den sich zwei rechtsfähige Personen verschiedenen Geschlechtes das ausschließliche Recht aufeinander unwiderruflich übertragen zur Erzeugung und Erziehung von Nachkommenschaft.

Zwischen Getauften ist dieser Vertrag ein Sakrament, wodurch die Gatten von Gott die Gnade erhalten, die Pflichten des Ehestandes treu zu erfüllen.



5. Jungfräulichkeit: Allgemein verständlich ausgedrückt: Wenn ein Mädchen "noch keinem Mann gehört hat".

a) Dieser bei allen Völkern und in allen Religionen als hoher Wert erachtete Zustand der Natur kann aus religiösen Gründen freiwillig (durch Vorsatz oder Gelübde) erhalten bleiben. Als in der Kirche hochgeachteter Lebensstand.

b) Für den Mann bedeutet Jungfräulichkeit den freiwilligen Verzicht auf Ehe, Familie und auf freiwillige Geschlechtslust als besonderes Charisma der Nachfolge Christi.



II. Der Mensch als Mann und Frau


In der Heiligen Schrift heißt es: "Gott schuf den Menschen als Mann und Frau." Gen 1,27 Daraus ergeben sich folgende Erkenntnisse:



1. Mann und Frau sind verschieden in ihrer Art. Und dennoch gleichwertig:

Der Mann hat mehr Gespür für die Sache, die Frau mehr Gespür für den Menschen. Beim Mann reifen die Entschlüsse mehr aus dem Verstand, bei der Frau mehr aus dem Herzen. Beides ist wichtig.

Beim Mann geht das Interesse zuerst auf die Sache und erst dann auf die Person. Bei der Frau erst auf die Person und dann auf die Sache.

Wo es schöpferische Leistung braucht, ist vorzüglich der Mann. Wo es intuitives Erfassen braucht, Gemüt und Einfühlung, dort ist besonders die Frau am Platz. Beides ist wichtig.



2. Auf Grund ihrer Verschiedenheit sind Mann und Frau in der Lage, einander zu ergänzen.

Mann und Frau sind gleichsam die zwei Hälften eines Ganzen, die aufeinander angewiesen und füreinander unentbehrlich sind.

Die Hilfe, die sich Mann und Frau leisten können, erstreckt sich auf alle Bereiche des Lebens. Beide zusammen sind ein Mensch.

Das gilt nicht nur für die Ehe, sondern allgemein für Mann und Frau.

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, daß sie einander ergänzen. Aus Mann und Frau wird gewissermaßen eine Person. So ist der Mensch von Gott erschaffen.



3. Das Bewußtsein, im anderen Geschlecht das zu haben, was man selber nicht hat, bewirkt gegenseitige Anziehung, Anregung und Förderung.

Das umgreift bei Mann und Frau den ganzen Menschen, nicht nur den Körper, sondern ebenso auch die Seele. Und bewirkt die gesamte Anziehung, Anregung und Förderung beider Geschlechter.

All das hat Gott so gewollt und so geschaffen. Mann und Frau sind nach dem Willen Gottes gleichwertig. Jede Geringschätzung des anderen Geschlechtes ist Auflehnung gegen die Schöpfungsordnung Gottes.



III. Der Leib des Menschen in christlicher Sicht



In christlicher Sicht ist der Leib des Menschen: Gottes Werk - Gottes Eigentum - und Gottes Heiligtum



1. Gottes Werk

Der Mensch ist von Gott nach seinem Bild erschaffen.

Das gilt vor allem für die Seele des Menschen, aber auch für den Leib. "Bedenk, o Mensch" - mahnt der heilige Franziskus -, "in welch erhabene Würde Gott der Herr Dich eingesetzt hat, da er Dich dem Leibe nach zum Bild seines geliebten Sohnes und dem Geiste nach zu seinem eigenen Gleichnis erschaffen und gestaltet hat."



Der Leib des Mannes ist ein Abbild des Leibes Christi, der Leib der Frau aber ein Abbild Mariens.



Der Leib des Menschen ist also nichts Verächtliches.



In christlicher Sicht gebührt dem Leib Hochachtung, nicht Furcht, wohl aber Ehrfurcht. Weil Gott es ist, der den Leib erdacht und so geformt hat, wie er selbst ihn bei der Menschwerdung annehmen wollte.



In der Heiligen Schrift steht der Satz: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und es war sehr gut." - Hier gilt auch, was in der Apostelgeschichte steht: "Was Gott geschaffen hat, sollst du nicht unrein nennen" (Apg 10, 15). Vielmehr sollen wir Christen auch in der geschlechtlichen Anlage des Menschen in ehrfürchtiger Bewunderung Gottes Werk sehen und Gott preisen.



Die richtige Einstellung wäre also "die ruhige Seele, die mit reiner Unbefangenheit dem Geschlechtsleben gegenübertritt und darin die Verwirklichung göttlicher Gedanken schaut. Das ist die Auffassung der Propheten, die Einstellung Mariens und unseres Herrn Jesus Christus."



2. Gottes Eigentum

Wem gehört dieser Leib? - "Der Leib gehört dem Herrn" (1 Kor 6, 12 ff.). Er ist also menschlicher Willkür entzogen.

Der Mensch darf also mit seinem Leib, der Gott gehört, nicht tun oder tun lassen, was er will. Er steht mit seinem Leib in der Ordnung Gottes. Trotzdem neigt das Triebleben im Menschen dazu, der Führung des Willens zu entgleiten und sich selbständig zu machen. Es ist dann ein Absinken

· vom Schenken ins Begehren

· von Liebe zu Egoismus

· von menschlichem Verhalten zum tierischen Verhalten.

Es wird also ein ständiges Ringen sein, den Geschlechtstrieb nach dem Willen Gottes im Zaum zu halten.



3. Gottes Heiligtum

"Wißt ihr nicht", schreibt der Apostel Paulus, "daß ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?" (I Kor 3, 16)

Darum ist bei aller Unbefangenheit auch Ehrfurcht am Platz.

Es ist in höchstem Grade ehrfurchtslos, den unbekleideten Leib des Menschen in Massenmedien zur Schau zu stellen. Und sich solche Darbietungen anzuschauen.



IV. Das Schamgefühl


Das Schamgefühl ist nicht das Produkt irgendeiner Erziehung, sondern vom Schöpfer selbst in die Natur des Menschen hineingelegt. Man unterscheidet die seelisch-geistige Scham und die geschlechtliche Scham.



a) Das Schamgefühl äußert sich auch dort, wo der Mensch eigentlich Lob verdient: im Bereich der Tugend und im ganz Persönlichen und im Heiligen, um es profanem Blick und fremder Kritik zu entziehen:

Warum sprechen wirklich fromme Menschen so wenig über ihre religiösen Erlebnisse? Warum verbergen Heilige ihre Gnadengaben?

Weil solche Erlebnisse nur in der Verborgenheit reifen, nur in umschlossener Einsamkeit ihre volle Schönheit entfalten und bewahren können.



b) Nur in dieser Form wird auch die Scham, die den eigenen Körper vor profanen und ehrfurchtslosen Blicken schützen soll, verständlich. Denn der Leib und seine Geschlechtlichkeit
ist ja - wie gesagt - etwas Heiliges.



c) Das körperliche Schamgefühl möchte also den Leib schützen und ihn dort, wo er diesen Schutz braucht, verbergen und verhüllen. Denn er empfindet Blicke, Reden oder Berührungen Fremder mit Recht als unberechtigte Annäherung, ja als Zudringlichkeit und als Angriff, der abgewehrt werden muß.



V. Was besonders junge Menschen wissen sollten
Tatsachen, die junge Menschen sich sagen lassen sollten, um für die Ehe reif zu werden; oder sich für den jungfräulichen Stand zu bewahren:



1. Daß körperlicher Genuß, in dem Grade als er egoistisch erstrebt wird, nicht glücklich, sondern traurig macht. Das gilt - nach uralter Erfahrung - in besonderer Weise im Bereich des Sexuellen.



2. Daß der Sexus in der Ehe die "Hauptsache" wäre - diese Meinung ist absolut falsch!

Denn die eheliche Gemeinschaft ist von Gott nicht allein zur körperlichen Lust, sondern zur gegenseitigen Hilfeleistung auf dem Weg zur ewigen Glückseligkeit bei Gott bestimmt; und gerade in Zeiten, in denen diese am meisten nötig, in Krankheit und Alter, spielt der Sexus überhaupt keine Rolle.

Das Wichtigste in der Ehe ist die unbedingte Bereitschaft, sich für den anderen zu opfern: Aus Liebe zum Du das Ich zurückzustellen.



3. Das Drängen des Geschlechtes verspüren, rechtfertigt noch lange nicht bedenkenlose Erfüllung.

Die Geschlechtskraft darf walten,

aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen.

Wer Blüten pflückt, wird davon niemals Früchte ernten.

Voreheliches Ausleben ist unnatürlich und bringt Schaden für Seele und Leib, Enttäuschung, Streit, Scheidung.

Enthaltsamkeit vor der Ehe hingegen ist die beste Voraussetzung für das Glück in der Ehe.



4. "Ehen ohne Trauschein" sind allzusehr ich-bezogen:

Man will den Partner schon im intimsten Bereich für sich haben; aber ohne Bereitschaft, vorbehaltlos zu ihm zu stehen. Sind beide Partner in gleicher Weise einverstanden, dann ist das "Egoismus zu zweit".



5. Ohne rechtliche Bindung gibt es auch keinen staatlichen Rechtsschutz; zum großen Nachteil bei partnerschaftlichen Krisen, die nicht ausbleiben.



6. Die geschlechtliche Anlage ist etwas Sakrales (Heiliges), dem gegenüber der Mensch Ehrfurcht haben, Verantwortung tragen und Selbstbeherrschung lernen soll!


· Millionen Menschen haben ihre Unbeherrschtheit bitter bereuen müssen. Darum ist es wichtig, jungen Menschen die Sexualität als Gabe Gottes, die nur für die Ehe bestimmt ist, verständlich zu machen. Der christliche Erzieher muß den Mut haben, dem Jugendlichen den Wert des Wartenkönnens und des Verzichtes auf sexuelle Intimkontakte bewußtzumachen. Es braucht heute eine neue Kultur der Sexualität. (Ordinariatskorrespondenz Nr. 10 v. 12. 3. 1987)


Um die Kraft, durchhalten zu können, darum müssen wir beten!

Die katholische Kirche verfügt wie keine andere Religion über jene Quellen, aus denen man sich die moralische Kraft zu solcher Selbstverleugnung holen kann - und könnte:



Das Sakrament der Buße!


Das wunderbare Sakrament:



Das heilige Meßopfer

und das heilige Sakrament des Altares.


Hildegard Maria

RE: Das 6.Gebot

#2 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 26.10.2010 10:14


Sex: Segen und Fluch
Geordnete Liebe macht glücklich



Liebe
Ehe
Familie
Kinder
Ungeordnete Liebe (Sex außerhalb der Ehe) macht unglücklich:



vergängliche Leidenschaft
Schuld und Strafe
Krankheiten
seelische Nöte, Einsamkeit, Verzweiflung, Geisteskrankheiten, Selbstzerstörung
Was diesbezüglich alles geschieht unter dem Himmel, wird hier von A bis Z aufgelistet, in einem wahren Horror-Kabinett. Die meisten Zeitgenossen und Zeitgenossinnen stricken sich ihr Schicksal selbst.

Jeder unerlaubte Sex wird bestraft – nach christlicher Lehre im diesseitigen oder jenseitigen Leben. Ein erfahrener Mann sagte: "Wer für unerlaubten Sex nicht bestraft wird, der fürchte sich umso mehr. Denn es könnte ein Zeichen sein, daß er schon aufgegeben wurde, weil keine Anzeichen von Gesinnungswandel erkennbar sind. (Wer nicht versteht, der lese die Artikel über die Engel.) Ja, wer kein schlechtes Gewissen mehr hat bei unerlaubtem Sex und - das zweite Zeichen - nicht bald darauf in irgendeiner Weise bestraft wird, der erschrecke, fürchte Tod und Teufel, tue Buße und versuche wiedergutzumachen, was noch wiedergutzumachen ist."

O Unglücklicher, jede Sünde, die du nicht bereust und für die du nicht hier auf Erden bestraft wirst, mußt du unendlich lang scheinende Zeit im Fegefeuer oder gar in Ewigkeit in der Hölle büßen!

Du hast viele Porno-Bilder, Sex- und Gruselfilme angeschaut, kennst die Sex- und Horror-Shows. Warum zögerst du dann, in folgende Gruft des Schreckens mit ihrem Labyrinth aus Folterkammern einzutreten?

Stell dir vor: Das Theaterstück ist dein eigenes Leben. Hauptdarsteller bist du. Das quietschfidele Publikum: der Teufel und die bösen Geister, deine unsichtbaren Begleiter, die über jeden deiner Fehltritte in Jubel ausbrechen.

(Obige Einleitung wurde im Geist und Stil des Luis von Granada geschrieben.)

Der Mensch hat schon hier auf Erden 1000 Feinde.
Zu den schlimmsten gehören die unsichtbaren und mikroskopisch kleinen.
Doch was sind sie gegen seelische Leiden?!

Abtreibungsfolgen
Mord an Ungeborenen, oft grausame Zerstückelung (Beschreibung in dem Buch von Francisco: Kinder retten die Welt - Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten, S. 62f.) - mit der entsprechenden Strafe im Jenseits. Aber die Selbstbestrafung beginnt schon hier. Bericht einer Mutter: "Nach meiner Abtreibung verfiel ich dem Alkohol. Oft plagten mich heftige Schmerzen im Unterleib. Ich litt unter heftigen Schweißausbrüchen. Der Geschlechtsverkehr wurde für mich zur Marter. Die Abtreibung hatte mein Leben zerstört. Mein Glück war zerbrochen. Ich glaube nicht an das dumme Geschwätz der Feministinnen. " (Renate Leuffen: Abtreibung, Der § 218 entscheidet unsere Zukunft, Düsseldorf 1988, S. 100ff.).
Es ist heute wissenschaftlich nachgewiesen, daß in der Eizelle schon 6 Stunden nach der Befruchtung ein menschliches Wesen existiert, bei dem man das Geschlecht, die Farbe der Augen, der Haare, der Rassenzugehörigkeit usw. feststellen kann. (Movimento "Con Cristo per la Vita", Via Tombon, 14, I-36015 Schio (VI), Italien, in einer Beilage zu: Königin der Liebe, Nr. 31, Oktober 1999)
Am häufigsten treten nach einer Abtreibung auf: Infektionen im Unterleib mit Schädigungen von Gebärmutter oder Eileitern und Sterilität; schwer stillbare Blutungen, die bis zur Gebärmutterentfernung oder Tod im Schock führen können; Zerreißungen des Gebärmuttermundes mit erhöhter Frühgeburtenrate; Zerreißungen der Gebärmutterwand mit Gebärmutterentfernung, gelegentlich Darmverletzungen, die einen künstlichem Darmausgang notwendig machen, Narkosezwischenfällen, manchmal mit Todesfällen.
Dazu kommen Störungen seelischer Art: psycho-somatische Beschwerden aller Art; abnorme Verhaltensmuster: Fixierungen und Manien (z. B. auf Puppen, Kindersachen, Kreißsaal), Phobien (Angstzustände vor Saugapparaten, ständiges Händewaschen), Panik-Attacken; Depressionen: Schwermütigkeit bis zur Selbstaufgabe und Selbstmord; Psychosen/Wahnvorstellungen: Verfolgungswahn, Größenwahn). (Dr. Michael Paregger in "lebe - Informationsblatt der Bewegung für das Leben", Nr. 39, Mai 1999)

Die Abtreibung ist ein widernatürlicher Akt, d. h. sie läuft der Natur der Frau zuwider. Sie verliert ihr ungeborenes Kind, nicht ihren Embryo, nicht ihren Föten. Die durch die Abtreibung bei der Frau ausgelöste Identitätskrise ist viel schwerer als zum Beispiel der Verlust der Brust durch Mamma-Amputation bei einer Krebserkrankung.
Generell treten nach einer Abtreibung als psychische Spätfolgen gehäuft auf: Reue- und Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Stimmungsschwankungen und Depressionen, unmotiviertes Weinen (bei 35 % der Frauen), Angstzustände (bei 30 %) und Alpträume (von verhungerten, vernachlässigten, verstümmelten Babys, bei einem Großteil der Frauen).
Oft wird das psychische Geschehen begleitet von funktionellen Störungen, wie labiler Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Migräneanfälle, Magen-Darmstörungen, Schlafstörungen, funktionelle gynäkologische Störungen inklusive sekundärer Sexualstörungen, gestörte erneute Schwangerschaft, z. B. mit vorzeitiger Wehentätigkeit usw. (Dr. Maria Simon in: Kinder - unsere Zukunft, Plädoyer für die Ungeborenen, erschienen 1988 im evangelischen Hänssler-Verlag Stuttgart, S. 32ff.)

Aids
Nur Treue und Enthaltsamkeit sind ein 100prozentiger Schutz vor der tödlichen Immunschwäche-Krankheit. Bei Kondomen ist eine Versagerquote bis zu 22 Prozent medizinisch nachgewiesen; jede fünfte Person kann also trotzdem angesteckt werden. (der Experte Dr. Michael Paregger, D 7.12.1999) 80 Prozent der HIV-Infektionen sind auf sexuelle Kontakte zurückzuführen. In Afrika ist Aids außer Kontrolle. In Simbabwe zum Beispiel sind 86 Prozent der Prostituierten mit HIV angesteckt. 16 Millionen Menschen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten an Aids zugrunde gegangen. Ein trauriges, langsames Sterben. Mehr als 33 Millionen Menschen sind infiziert. Ende des Jahres 2000 wird es 13 Millionen Aidswaisen geben. Täglich stecken sich 16.000 Personen neu an. Alle 10 Sekunden infiziert sich ein Jugendlicher.

Ein Salzburger Aidskranker berichtet, was er schon alles an Krankheiten bekommen hat: Auf einem Auge ist er blind (Zytomegalievirus), 1995 mußte er mit einer Lungenentzündung ins Spital, 1998 wegen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Pro Tag muß er 30 Tabletten einnehmen (andere sind auf einen Medikamentencocktail von bis zu 60 und mehr Pillen angewiesen). Die Leute auf der Straße erkennen ihn oft nicht mehr.

Der Aids-Virus (Aids = Acquired Immuno Deficiency Syndrome) wird frühestens nach wenigen Monaten und manchmal erst nach zehn Jahren (in einigen Fällen freilich überhaupt nicht) aktiv. Nach der Latenzzeit legt er das Immunsystem des Menschen lahm. Er kann sich nicht mehr wehren gegen Krankheitserreger, so daß Infektionen, Tumore und Pilze die Herrschaft über seinen Körper erlangen.

Außereheliche Beziehungen
"Ein Mensch kann leicht den anderen herabziehen und zerstören." (Friedrich E. Freiherr von Gagern: Mann und Frau, Einführung in das Geheimnis der Ehe, Josef Knecht Verlag, Frankfurt, 10. Auflage 1967, S. 48)

Bubonenpest
Schmerzhafte Lymphknotenschwellung mit Fieber, vor allem im Südwesten der USA

Candida-Infektion
Auch beim Geschlechtsverkehr übertragbar. Die Kandidiasis gehört zu den nichtgonorrhoischen Urethritiden.

Chlamydia
wird beim Geschlechtsverkehr übertragen. 1995 erkrankten 89 Millionen Menschen daran (Rockefeller-Stiftung). Jeder zweite Infizierte bekommt Probleme mit dem Herzen; es besteht die Gefahr des Herzinfarkts, weil solche Bakterien in verengten Gefäßen eine lebensbedrohliche Kettenreaktion in Gang setzen können.

Cytomegalie
Beim Geschlechtsverkehr übertragbar

Filzlaus
Beim Geschlechtsverkehr übertragbar

Gebärmutterhalskrebs
80 Prozent aller Frauen infizieren sich beim Geschlechtsverkehr einmal im Leben mit dem humanen Papillomavirus (HPV). Meist endet die Sache harmlos. Aber zirka zehn Prozent der Frauen - so Prof. Ernst Rainer Weissenbacher - bekommen nach mehreren Jahren Latenzzeit Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Prof. Weissenbacher bezifferte die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland mit 6200, jene der Toten mit 2600 pro Jahr. Wir wissen nicht, ob der Papst auch diese Krankheit gemeint hat, als er am 30.9.1999 vor Gynäkologen in Rom erklärte, daß Sex Krebs hervorrufen kann, aber dieser Forscherbericht bestätigt seine Angabe. Siehe auch Pille.

Gehirnparalyse
kann als Folge einer Geschlechtskrankheit auftreten, siehe Syphilis

Geschlechtskrankheiten
Die WHO gab 1995 die Zahl der neuen Fälle in diesem Jahr mit 333 Millionen an. Ihre Wirkung ist sehr unterschiedlich. Teilweise schlimmste Auswirkungen auf Neugeborene. Siehe zum Beispiel Gonorrhoe, Syphilis.

Geschlechtstrieb, unkontrollierter
"Die menschliche Sexualität ist eine wechselseitige Durchdringung von geschlechtlichen Organtätigkeiten und höheren geistig-seelischen Kräften. Der Mensch hat einen Leib mit seinen geschlechtlichen Triebnötigungen, aber auch eine ewige Seele. Er hat Verstand, Verantwortung und einen freien Willen. Dadurch ist ihm die Möglichkeit, aber auch die Aufgabe gegeben: die blinde Diktatur der Triebe in die erleuchtete Zucht des Geistes zu nehmen. Das gibt seinem geschlechtlichen Leben die über allem Tierischen majestätisch erhabene Schönheit und Würde, aber auch einzigartige Beglückung. Es muß in seinem Versagen - weil das alles bis auf den Grund des Manntums und Frautums geht - wie kaum etwas anderes zerstörerisch wirken. ... die Ordnungsgesetze der Natur ... sind als natürliche Ordnung von Gott selber gesetzt. Deshalb unaufheblich und unveränderlich. Wer sich ihnen unterwirft, ist gesegnet. Wer ihnen trotzig widersteht, verfällt der brutalen Rache der Natur. Wie das Leben immer wieder zeigt von all den seelischen und leiblichen Drangsalen und Katastrophen über die Syphilis bis in den glühenden Mord der Abtreibung. Es gibt in diesem schweren Kampf kein feiges Kneifen: nur ein schneidendes Entweder - Oder. (Hans Wirtz: Gelebtes Leben, Zwischen 18 und 25 Jahren, Verlag Ludwig Auer, Cassianeum, Donauwörth, 90. Tausend, Seite 45f.)

Gonorrhoe
Auch Tripper genannt. Fast ausschließlich durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Schon 1971 erklärte die Weltgesundheitsorganisation, der Tripper sei in den USA, Großbritannien und Skandinavien außer Kontrolle geraten; in den USA war der Tripper Infektionskrankheit Nummer eins. 1995 erkrankten 62 Millionen Menschen daran. (Rockefeller-Stiftung) Bis zu 18 Prozent der Frauen in einigen Entwicklungsländern hatten 1993 Gonorrhoe. (John-Hopkins-Universität Baltimore, USA)

Erreger: Neisseria gonorrhoeae, früher Gonokokkus genannt. Inkubationszeit: 2- 5 oder auch 10 Tage. Verlauf beim Mann: Harnröhrenöffnung gerötet, oft geschwollen und verklebt. Schleimig-milchiger Ausfluß, später dick und gelbgrün. Brennen oder Stechen beim Harnlassen. Nach 2 - 3 Wochen lassen die Erscheinungen nach, und es entleert sich nur noch ein Tropfen Gonokokken-Eiter. Im Nacht- und Morgenurin Schleimfäden. Infektion schreitet bei Nichtbehandlung fort auf hinteren Teil der Urethra (Harnröhre). Komplikation: Befall der Samenwege, eines Nebenhodens. Gonorrhoe bereitet den Weg für andere Erreger.
Verlauf bei der Frau: ebenfalls Urethritis, oft auch symptomlos. Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch länger als beim Mann. Erst Jucken an der Harnröhrenöffnung. Trippereiter. Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang. Ausfluß kann auf den Schleimhäuten stinkende Feigwarzen entstehen lassen.
Mögliche Folgen: chronische Urethritis, Sterilität, Prostatitis, Gelenk-, Rippfell-, Muskel-, Hirnhaut- und Herzinnenhautentzündung. Therapie: Penizillin und andere Antibiotika. Siehe auch Gonorrhoische Arthritis und G. Konjunktivitis. Nach Oralverkehr auch Infektionen im Nasen-Rachen-Raum möglich.

Gonorrhoische Arthritis
Gonokokken wandern in ein Gelenk, vor allem ins Knie.

Gonorrhoische Konjunktivitis
Früher gefürchtet wegen der Möglichkeit der Erblindung. Deshalb Prophylaxe bei Neugeborenen; Wert umstritten.

Granuloma venereum
Aus tropischen und subtropischen Zonen, in Mitteleuropa früher oft nur in Hafenstädten beobachtet. Primäraffekt: Pustel oder Papel, danach starker Gewebszerfall. Therapie: Tetrazykline oder Chloramphenikol

Hepatitis B
Infektiöse Leberentzündung vor allem nach Geschlechtsverkehr. Übertragungsmöglichkeiten: Vaginalsekret, Sperma, Speichel, Blut, Serum, seröses Wundsekret, Spritzen von Rauschgiftsüchtigen. Das Virus ist hundertmal ansteckender als Aids. Jedes Jahr fällt rund eine Million Menschen der Hepatitis B zum Opfer, nämlich den von ihnen hervorgerufenen Krankheiten Leberzirrhose und Leberkrebs. Beschwerden am Beginn Bauchweh, Appetitlosigkeit, Übelkeit.

Herpes
Die HSV-Viren verstecken sich in Nervenzellen und warten auf eine Gelegenheit, um in Aktion treten zu können. Dies geschieht, wenn das Immunsystem geschwächt ist. In den USA sind knapp 26 Prozent der Frauen und rund 18 Prozent der Männer mit Genital-Herpes (HSV-2) infiziert. Die Herpes simplex-2-Viren können Geschwüre in der Genitalregion hervorrufen und die Übertragung von Aids erleichtern. Anmerkung: Herpes simplex 1 (HSV-1) bildet die bekannten Fieberblasen.

Infektionen
= Ansteckung mit Bakterien oder Viren. Krankheitserreger dringen in den Körper ein. Wege: Berührung, Anhusten, Unsauberkeit. Die Zeit bis zum Ausbruch der Krankheit nennt man Inkubationszeit (lateinisch incubare = ausbrüten). Der Erreger vermehrt sich und erzeugt Gifte. Der Körper antwortet mit Fieber und anderen Erscheinungen. Siehe Geschlechtskrankheiten.
Aidskranke werden oft von schweren Lungenentzündungen geplagt.

Krebs
Siehe unter Gebärmutterhalskrebs.
Aidskranke können an Tumoren erkranken, zum Beispiel am Hautkrebs Kaposi-Sarkom.
Leberkrebs aufgrund von Hepatitis B (siehe dort).

Leukämie-Viren
Beim Geschlechtsverkehr übertragbar

Lymphogranuloma inguinale
Auch vierte Geschlechtskrankheit genannt, Lymphopathia venerea, Nicolas-Favresche Erkrankung. Ostafrika, Ostasien, Hafenstädte. Inkubationszeit: 5 - 21 Tage. Primäraffekt: recht kleines, schnell heilendes Geschwür (Papel). Nach 10 bis 30 Tagen Lymphknotenschwellung in der Leistengegend. Abszeß- und Fistelbildung. Therapie: Sulfonamide

Papillomaviren-Infektion
sehr häufig, siehe unter Gebärmutterhalskrebs

Pille
Die Risiken bei Einnahme hormonaler Kontrazeptiva (Verhütungsmittel): Blutgerinnung: synthetisches Östrogen und synthetisch hergestellte Gestagene begünstigen die Thrombosebildung. Kohlenhydratstoffwechsel: Der mittlere Insulinspiegel im Blut wird erhöht und die Glukosetoleranz reduziert. Fettstoffwechsel: Fettspiegel wird erhöht. Leberstoffwechsel: Hormonale Kontrazeptiva belasten die Leber.Tumorwachstum: Bei klassischen Zweiklassenpräparaten tritt vermehrt Gebärmutterkrebs auf. Auch Leberadenome scheinen unter synthetischen Steroidhormonen vermehrt aufzutreten.
Psyche: depressive Verstimmungen. Antriebsschwäche, Dysphorie, Libidoschwäche und Libidoverlust, in manchen Fällen auch Libidoverstärkung. Migräne: besonders häufig. Gewichtszunahme infolge Kochsalz- und Wasserretension in den ersten sechs Monaten der Einnahme. Infektionsunterstützung: Hormonale Kontrazeptiva fördern die rasche Vermehrung und Toxizität und Aggressivität aller Krankheiten, besonders im Urogenitalbereich, die oft durch Entzündungen in den Eileitern dauernde Sterilität hinterlassen. Besonders häufig: Chlamydien-Infektionen. (Dr. med. Alfred Häusler: Die Pille - das Unheil des 20. Jahrhunderts, Miriam-Verlag Jestetten, 1991, S. 28ff.).

Pilze
Beim Geschlechtsverkehr - natürlich nicht nur dort, sondern immer mehr auch durch mit Pilzen verseuchte oder verschimmelte Nahrungsmittel - können die verschiedensten Arten von Pilzen übertragen werden und den Menschen lebenslang belästigen. Die verschwiegene Massenseuche. In Deutschland fordern Pilze jährlich 10.000 Tote, von denen 9900 gerettet werden könnten, sagte der Baubiologe Wolfgang Maes aus Neuss unter Berufung auf eine Studie der Universität Freiburg. "Die meisten Leichen mit ungeklärter Todesursache weisen bei der Obduktion außergewöhnlichen Pilzbefall auf." Die Mykologische Gesellschaft schlug in Göttingen Alarm: Die inneren Organe von immer mehr Patienten sind von bis zu tellergroßen, farblosen Pilzkulturen befallen. Die schützende Mikroflora wird laufend durch aggressive Medikamente, Seifen, Kosmetika und Reinigungsmittel abgebaut und zerstört, so daß wir den Pilzen schutzlos ausgeliefert sind. Aidskranke können Pilzerkrankungen der Speiseröhre bekommen.

Prostitution
"Ein Sturz in die Hölle der Selbsterniedrigung und des Erniedrigtwerdens. Ob es der Fall in einen Abgrund ist, aus dem es keine Rückkehr gibt, ist umstritten. ... taucht die Frage auf, wie ein Mensch die ungeheuerliche Selbsterniedrigung und as Erniedrigtwerden aushalten kann, ohne verrückt zu werden oder... Notwendigkeit zur totalen Wahrnehmungsverfälschung ...soziale Tat ... Das Wesen der Prostituierten wird in zunehmendem Maße hysterisch, ihre Verlogenheit grenzenlos. Mit jedem Tag wird sie mutloser, bösartiger, seelisch verarmter. ... Alkoholismus und Tablettenabhängigkeit... Freundschaften hat sie keine. Gettoleben. ... tätlichen Angriffen ihrer Freier ausgesetzt; Betrugsversuche, Nötigung zu abartigen Handlungen und Gewaltanwendung... Vom Zuhälter ausgepreßt wie eine Zitrone, häufig mißhandelt und ... immer verächtlicher behandelt, führt sie ein roboterhaftes Leben am Rande der Menschlichkeit. Regelmäßig wird sie von Ungeziefer und Haut-Allergien befallen; trotz aller Vorsicht steckt sie sich mit venerischen Krankheiten an und leidet in hohem Maße an entzündlichen Prozessen der Unterleibsorgane. Für den Gebärmutterhalskrebs ist sie viermal so anfällig wie normale Frauen, Leber- und Nierenschäden treten vermehrt auf. Nach einer älteren Statistik erleben 45 Prozent das 50. Lebensjahr nicht. Sie gehen einfach zugrunde, vermutlich aus mangelndem Lebenswillen." (Wolfgang Ferchl: Das Geheimnis der Neuroseheilung - Bericht eines Psychotherapeuten, Hermann Ferchl Verlag München, 1984, S. 188ff.)

Querschnittslähmung
Sogar das kann passieren. Eine Frau wurde beim außerehelichen Sex von ihrem Partner so auf die Bettkante geschleudert, daß sie seit fünf Jahren querschnittsgelähmt ist. Der Fall kam auf, weil die Unfallversicherungen sich weigerten, die bisher aufgelaufenen Kosten von über 770.000 DM zu übernehmen. Nun müssen sie doch zahlen, natürlich auf Kosten der anderen Versicherten. (Oberlandesgericht Düsseldorf, Aktenzeichen 4 U 153/98)

Schamlosigkeit
In Schweden hat sich "die Schamlosigkeit zu einer kollektiven Verhaltensnorm entwickelt", so daß "der einzelne durch die permanente ,Gehirnmassage´ der Massenmedien nach und nach innerlich abstumpft". Immer häufiger kommt es zum Beispiel vor, "daß sowohl Hausmädchen als auch Schulmädchen ihre Körper verkaufen, um sich Extraeinkünfte zu verschaffen". "Der Sexus ist zum Maß aller Dinge geworden." "Das, was sich in Schweden angebahnt hat und in epidemische Formen ausgearbeitet ist, kann auch für andere Völker den Weg in den Nihilismus öffnen." (Mariana Párolis: Die schwedische Tragödie, Tübingen 1967, Seite 30f., 37, 42, 48)

Scheidungsfolgen, Folgen von Dauer-Ehekrisen
Bei einer Scheidung, so wußte schon Augustinus, "verbleibt zwischen Lebenden von der Ehe etwas, was weder durch Trennung noch durch die Verbindung mit einem anderen aufgehoben werden kann. Es verbleibt aber als Schuld und Sünde, wenn auch das Band der Ehe zerrissen ist" (De nupt. et concup. lib. I, c. 10). "Auch wenn das Zivilgesetz Scheidungsgründe aufzählt und das Gericht die Scheidung ausspricht, so tragen Mann und Frau - von den Kindern gar nicht zu reden - ihre zerbrochene Ehe mit sich, so lange sie leben. Davon kann jeder Geschiedene viel erzählen." (Th. Bovet, Das Geheimnis ist groß, 137)

Mit der Scheidung "wird zugleich jene wesentliche Grundbedingung für eine gesunde seelische Entwicklung und für das seelische Gleichgewicht des Kindes in Frage gestellt, die nach dem Urteil der Tiefenpsychologie in der echten Beständigkeit der Eltern, in der Unwandelbarkeit ihrer Liebe und in der Festigkeit ihrer Ehe besteht". (Franz Xaver Arnold: Sexualität und Menschenwürde, Verlag Ludwig Auer, Cassianeum, Donauwörth, 4. Auflage, S. 69). Die Folge: "Generationen von mehr oder weniger gefühlsverwirrten und gefühlsunreifen Menschen" (Marc Oraison: Die Ehekrise von heute, in: Wort und Wahrheit 13, 1958). Derselbe weist darauf hin, daß in "Familien", die keine sind (labile Ehen, Ehen zwischen Geschiedenen) fünfmal soviel Kinder eine psychotherapeutische Behandlung nötig haben als in den normalen Familien, daß die Kinder aus solchen Ehen nur zu oft leichte oder schwere Neurotiker sind und daß der Großteil der asozialen und antisozialen Verbrecher eine schwache Gefühlsbindung an die Familie aufweisen.

Die Unfähigkeit der Erwachsenen zu tiefer und fester Bindung schwächt zwangsläufig die Neigung und Eignung der heranwachsenden Generation, eine wirklich tiefe, echte und beständige Ehegemeinschaft zu begründen. (Arnold 70)

Selbstmord
"Es ist nicht erstaunlich, daß sich die freie Liebe für die Frauen sehr viel unheilvoller auswirkt als für Männer. Wenn sie einige Male die Erfahrung des Scheiterns gemacht haben, stranden sie fast zwangsläufig als zerrüttete Existenzen... In der UdSSR wurde die ungewöhnlich hohe Zahl der Selbstmorde der Frauen während der Zeit, in der die freie Liebe Mode war, eines der ersten Alarmsignale für die Regierung. Muß der Mensch nicht allen Glauben an die Liebe und damit an sich selbst verlieren, wenn seine totale Hingabe immer wieder mit Füßen getreten wird?" (Ignace Lepp: Hygiene der Seele, Psychische Konflikte und ihre Überwindung, Herder-Bücherei Band 287, 1969, S. 131) Siehe auch unter Abtreibungsfolgen.

Skabiesmilben
beim Geschlechtsverkehr übertragbar

Syphilis
Lues. Drei Stadien. Nicht nur beim Geschlechtsverkehr übertragbar. Der Erreger Treponema pallidum, früher Spirochaeta pallida, wurde 1905 entdeckt. 1995 erkrankten zwölf Millionen Menschen daran. (Rockefeller-Stiftung) Bis zu 17 Prozent der Frauen in einigen Entwicklungsländern leiden unter Syphilis (Baltimore 1993). Washington war 1990 die Stadt mit der höchsten Syphilisrate in den USA. In Rußland stiegen die Fälle von registrierter Syphilis in einem einzigen Jahr (1992) um 80 Prozent an.

Erstes Stadium: Nach 3 - 4 Wochen bildet sich an der Stelle des Eintritts des Erregers ein Primäraffekt (harter Schanker): ein rundes, speckig glänzendes Knötchen, das zerfällt und zu einer Erosion wird, oft auch zu einem Ulkus mit lackartigem Grund und derbem Rand. Danach kommt es zu einer schmerzlosen Lymphknotenschwellung. Erst nach 5 - 6 Wochen läßt er sich serologisch nachweisen.

Zweites Stadium: Vergiftung des ganzen Körpers. Der Erreger befällt zuerst die Drüsen und wird mit dem Blut in den ganzen Organismus eingeschwemmt. Nach acht Wochen Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfweh, Anschwellung von Lymphknoten (besonders der Leisten, Achseln und des Nackens, auch in Ellenbogen und Kniekehle) sowie Anschwellung der Milz. Syphilitische Halsentzündung. Nach zehn Wochen schwachrosa Makeln (Roseola), der nicht juckende syphilitische Hautausschlag (Exanthem). Später Schleimhautveränderungen (Zunge). Nach den Makeln derbe, kupferfarbene Papeln an Handflächen und Fußsohlen. Nach 3 1/2 Monaten nässende Condylomata lata mit hoher Ansteckungsgefahr. Haarausfall. Syphilitischer Schnupfen: Aus der Nase fließt eiterartige Flüssigkeit. Nägel werden brüchig. Augen: Entzündung der Regenbogenhaut; man wird lichtscheu, Tränenfluß, Augen verkleben, Gefahr der Erblindung. Nach 5 1/2 Monaten bilden sich farblose Stellen auf der Haut (Halsband der Venus). Diese Sekundärstadium kann in mehreren Schüben erfolgen.

Drittes Stadium: Nach 2 - 5 oder auch erst nach vielen Jahren werden nach der Haut auch Knochen und innere Organe befallen. Oft nierenförmige Syphiliden. Gummen, das sind tiefe Knoten oder Granulationsgeschwülste, auch in Muskulatur, Leber, im Gehirn. Zerstörung des Nasenbeins: Sattelnase. Loch im Gaumen. Gefürchtet sind die Erkrankungen des Nervensystems mit unklaren Symptomen und die fortschreitende Lähmung und Erweichung des Gehirns sowie Rückenmarksschwindsucht. Die Persönlichkeit wird zerstört. Berühmte Männer sind so elend zugrunde gegangen. (u. a. nach Gerd Klaus Steigleder: Dermatologie und Venerologie, Georg Thieme Verlag Stuttgart; Dr. med P. Klawki in: Wilhelm Meyer: Der neue Weg zur Gesundheit)
Syphilis connata: Übertragung auf Kinder. Entsetzlich im Lehrbuch Steigleders der Anblick eines Neugeborenen mit syphilitischem Schnupfen (Koryza), einem plattenförmigem Infiltrat um den Mund (S. 365).

Trichomonaden
Beim Geschlechtsverkehr übertragen. 1995 erkrankten 170 Millionen Menschen daran. (Rockefeller-Stiftung) Bis zu 30 Prozent der Frauen in einigen Entwicklungsländern sind an Trichomonaden erkrankt. (Baltimore 1993)

Urethritis
Siehe Gonorrhoe. Nichtgonorrhoische Urethritiden sind zum Beispiel Candida- und Trichomonadeninfektionen. Siehe auch Chlamydien.

Ulcus molle
siehe Weicher Schanker

Voreheliche Beziehungen
Dr. med Gerhard Ockel schildert die Problematik anschaulich in seinem Buch: Wege zu einem glücklichen Liebes- und Eheleben, Falken-Verlag Wiesbaden:
"Zerbrechen der Verlobung: Das geschieht besonders dann immer wieder, wenn das Mädchen gegen ihren Instinkt und gegen bessere Einsicht sich zur Aufnahme sinnlicher Beziehungen hat drängen lassen. (54) Es gehen sehr viel mehr Verlobungen infolge Aufnahme als infolge Ablehnung sinnlicher Beziehungen auseinander.

Ein sehr häufiges Vorkommnis im Gefolge vorzeitiger Aufnahme sinnlicher Beziehungen ist das Ausbleiben der normalen sinnlichen Entwicklung der Frau, das im Brief 21 auch deutlich wird. Dabei handelt es sich um das "Dornröschenproblem". Nur wenn der richtige Prinz zur rechten Zeit kommt, fällt von selbst die schützende Hecke der Jungfräulichkeit ohne Schaden, und die schlafende Prinzessin kann erweckt werden. Wer mit Gewalt die Hecke durchdringt, kann den "Zauberschlaf" nicht lösen. Eine sinnlich nicht erwachte, d. h. geschlechtskalte Gefährtin ist sehr häufig der "Lohn" der seelischen Vergewaltigung. (58f.)"

Weicher Schanker
Beim Geschlechtsverkehr übertragen. Früher nur in Hafenstädten festzustellen. Nach 20 bis 30 Stunden roter Fleck. Nach 1 bis 2 Tagen entsteht dort ein Knötchen, das sich dann in eine Pustel. Diese zerfällt in 3 - 4 Tagen in ein offenes Geschwür mit schmutzig-eitrigem Grund und zackigen, gelbgrauen und weichen Rändern .(Im medizinischen Jargon: eine Papulopustel, die rasch zu einem Ulkus mit weichem Rand zerfällt.) Nach der 3. Woche vergrößert sich das Geschwür nicht mehr, und auf seinem Grund bilden sich rote Fleischwärzchen (Granulationen). Das Geschwür vernarbt. Es können auch mehrere dieser Geschwüre auftreten. Schmerzhafte Schwellung der nächstliegenden Lymphknoten (Bubonen), die versuchen, den Eindringling zu bekämpfen. Dadurch oft hohes Fieber. Aus einem weichen Schanker wird kein harter Schanker (= Anfangsstadium der Syphilis). Kann wie Syphilis auch auf der Toilette und auf sonstige Arten übertragen werden. Therapie: Sulfonamide.

Zervixkarzinom
Siehe Gebärmutterhalskrebs

Zytomegalievirus
Ruft Erblindung hervor. Siehe unter Aids.


Dieses ganze Höllenarsenal dient dazu, deine Liebes-, Ehe- und Familienfähigkeit zu zerstören.
Geschlechtskrankheiten außer Kontrolle
Die sexuell übertragbaren Krankheiten (Sexually transmitted diseases - SID) sind weltweit außer Kontrolle. Einige sind heilbar, viele aber nicht. Nur wenige Arzneimittel wirken gegen Viren. Antiobiotika versagen infolge des Mißbrauchs auch bei geringfügigen Erkrankungen weltweit immer häufiger. Oft werden die Infektionen nicht bemerkt; Symptome sind vielfach Brennen beim Urinieren, Ausfluß, unregelmäßige Blutungen bei der Frau. So infizieren die sogenannten "sexuell Aktiven" ihre Partner und richten verheerendes Unheil an. Wer die Partner ständig wechselt, ist am meisten gefährdet. Die Spätfolgen sind übel, besonders wenn sich die gefürchteten Komplikationen einstellen, und richten die Befallenen oft zugrunde.

Die Sex-Muffel und die Propagandisten der freien Liebe
"Wer heute auf den besorgniserregenden Anstieg der Geschlechtskrankheiten oder gar auf deren Spätfolgen hinweist, kommt schnell in den Geruch eines "Sex-Muffels". Aber auch die sexuelle Freiheit hat ihren Preis, den man gerade den jungen Menschen vorhalten muß, denen es ja sonst niemand sagt: Eine Gehirnparalyse, die Jahre bis Jahrzehnte nach einer unzureichend oder gar nicht behandelten Syphilisinfektion auftreten kann, ist doch wohl zu teuer!" (Werner Pfeiffer schon am 21.10.1972 in der Stuttgarter Zeitung)

Hat diese Warnung jemand gehört? Jene nicht, die in den vergangenen Jahrzehnten mit Erfolg die Sexualisierung des öffentlichen Lebens durchgesetzt haben.

Wehe besonders jenen, die schon den armen, unschuldigen Kindern mittels einer schrankenlosen Schulsexualerziehung einen möglichst gottlosen und selbstzerstörerischen Umgang mit der Sexualkraft beibringen, welcher solche teuflischen Krankheiten nach sich ziehen kann! Die Folgen ihres Tuns werden - nicht anders wie bei den Kinderschändern und allen Bösen - auf sie fallen. So steht es in der Heiligen Schrift.
Wir berufen uns namentlich auf Mose, auf Jesaja (5,20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen!) und andere Propheten, auf die Verfasser der Psalmen, auf Jesus (Matthäus 11,21ff., Mt 18 - "Weh dem Menschen, durch welchen Ärgernis kommt!" - und 23), auf Paulus und die anderen Apostel sowie auf Franziskus von Assisi, dessen Todestag († 3.10.1226) sich heute jährt (genannt seien unter anderem der Fall des Provinzials Br. Johannes von Strachia bzw. des Bruders Johannes Estitia, Minister der Provinz zu Bologna, siehe Bonaventura, Chroniken der minderen Brüder II 23, Fioretti, und die Weissagung des Franziskus über den Unzüchtigen aus der Gegend von Rieti, siehe Bonaventura XI, Celano, Chroniken der minderen Brüder I 97).


Was kannst du tun?
Auf die Meinung der Masse brauchst du heutzutage nicht hören, denn jene wenigen, die zu Enthaltsamkeit und Treue mahnen, sind Rufer in der Wüste der Gottlosigkeit. Tu du selbst, was richtig ist. Dein Gewissen und die Heilige Schrift sagen es dir:


Jeder bemühe sich um Keuschheit und Treue - auch in dieser Zeit der Sexualisierung des öffentlichen Lebens mit Pornographie, Prostitution etc.
Nachwort zum Nachdenken:
"Denken Sie einmal nach, wie viele innerlich Tote Sie in ihrem Umkreis haben, Menschen, die durch keine Gefühlsregung mehr zu treffen sind, die geistig dahindämmern, die wie blind und taub sind gegen ihre Nächsten, gegen die Nöte unserer Zeit, ja gegen die eigenen Bedürfnisse." (S. 39)
"Ninive, die große reiche Stadt, war reif zum Untergang gewesen, als Gott sich ihrer erbarmte, und zwar: weil die Menschen Buße taten." (Christa Meves: Europa darf nicht untergehen- Verantwortung für die Zukunft, Verlag "Kultur in die Familie", Volksfeststraße 15, A-4020 Linz, 7. Auflage, Seite 10)



Quellen: viele Zeitungs- und Zeitschriftenartikel; Fachbücher, darunter vor allem Gerd Klaus Steigleder: Dermatologie und Venerologie, Georg Thieme Verlag Stuttgart; Dr. med. Wilhelm Meyer: Der neue Weg zur Gesundheit - Ein medizinisches Hausbuch für jedermann, Prisma Verlag Gütersloh; Warnbroschüren
Empfohlene Literatur:
Henri Caffarel: "Nimm Maria, deine Frau, zu dir" - Die Ehe Josefs und Mariens: Ursprung und Urbild der christlichen Ehe und Familie. Verlag Das Neue Groschenblatt, Wien und Freundorf, 1991. Auslieferung: Das Neue Groschenblatt, Staasdorfer Str. 1, A-3441 Freundorf
Ferdinand Holböck: Heilige Eheleute, Verheiratete Selige und Heilige aus allen Jahrhunderten, Christiana Verlag, CH-8260 Stein am Rhein, 1994
Bonaventur Meyer: Warum wird das verschwiegen? Christliche Wahrheit über Tod, Gericht, Hölle, Fegfeuer, Himmel, 96 Seiten, Fr. 14.80 / DM 16.- / öS 120
Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach, Fax 062 / 293 49 09
Ségur: Abschied vom Unglauben, 160 Seiten, 14.80 Franken, Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach, Fax 062 / 293 49 09
Heinrich Kreuzer: Glorie oder Verderben, 7 Franken/7.50 DM/50 öS, Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach, Fax 062 / 293 49 09
Martin von Cochem: Aus seinem Leben JESU. Abschnitt über TOD - GERICHT - Die unendliche Herrlichkeit des HIMMELS - und die nie endende unvorstellbare Not der Verworfenen.
In 5 Tonkassetten aufgesprochen. Wie folgt:
H Teil 1: Von den letzten Dingen: Tod, Gericht, Himmel, Hölle
H Teil 2: Wie die Frommen und Gottlosen zum Orte des Gerichts geführt werden
H Teil 3: Von dem Urteil, welches CHRISTUS aussprechen wird - von der HIMMLISCHEN GLORIE
H Teil 4: Von den innerlichen Gütern der Seligen - vom höllischen Feuer
H Teil 5: Von der höllischen Finsternis - vom Leben grosser Heiliger
Preis pro Kassette Fr. 12. - / DM 14.- Preis für alle 5 Kassetten Fr. 50. - DM 60.- Marianisches Schriftenwerk, Holdermattstr. 8, CH-4632 Trimbach, Fax 062 / 293 49 09


Hildegard Maria

RE: Das 6.Gebot

#3 von esther10 , 26.10.2010 10:37

Ja es stimmt schon, was geschrieben hast. aber die Menschheit will so etwas nicht mehr hören.
Wie jemand zu mir sagte...... " Du bist 2 Generationen vor mir, heute ist das anders" ....nein, das ist nicht anders. Gott bleibt immer derselbe, ob vor 2000 Jahren oder wieder in 2000 Jahren....
Da ändert sich bei IHM und seinen Geboten nichts daran.

Was können wir tun?
Auf die Meinung der Masse brauchst du heutzutage nicht hören, denn jene wenigen, die, die Gebote Gottes noch befolgen und und zur Treue mahnen, sind Rufer in der Wüste der Gottlosigkeit. Tu du selbst, was richtig ist. Dein Gewissen und die Heilige Schrift sagen es dir:


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Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
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RE: Das 6.Gebot

#4 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 26.10.2010 13:34

Gott will die wahre Liebe



+

Gott will die wahre Liebe:

· Enthaltsamkeit bis zur Hochzeit

· Aufopfernde Liebe in der Ehe

· Treue

· Glück in der Familie

· Liebe zu Gott




Sex ohne geordnete Liebe:

· Schwindender Genuß = wachsende Enttäuschung

· Zerstörung der Liebesfähigkeit

· Versäumtes Glück

· Selbstmord auf Raten

· Ewige Strafe


Hildegard Maria

RE: Das 6.Gebot

#5 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 28.10.2010 10:44

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Römer 12,21



1. Überwindet das Böse mit Gutem!
Nur die Liebe besiegt die Gewalt!
Und, wenn Hass will die Welt überfluten,
gibt Dein Wort uns hier Frieden und Halt.

2. Überwindet die Trägheit mit Taten,
jedoch niemals aus eigener Kraft!
Gottes Geist will uns stärken,
beraten, weil die Liebe doch nur Wunder schafft.

3. Überwindet die Lüge mit Wahrheit,
weil der Vater der Wahrheit uns trägt!
Die Verwirrung muss weichen der Klarheit,
die der HERR uns ins Herz eingeprägt.

4. Überwindet die Trauer mit Singen,
denn der Lobpreis bringt Licht uns und Kraft!
Und die Opfer, die wir Ihm darbringen,
schaffen Freude, vertreiben die Nacht.

5. Überwindet die Zweifel mit Glauben,
denn auf Gott wirkt er wie ein Magnet!
Gottes Glauben kann uns keiner rauben,
und Gott liebt unser Glaubensgebet.

6. Überwindet den Tod nur mit Leben!
Gottes Leben hat größere Macht!
Und es wird sich bald ewig erheben,
weil der HERR uns hat alles vollbracht.


Hildegard Maria

Stoppt endlich Bravo

#6 von esther10 , 28.10.2010 11:12

Wir dürfen das uns nicht bieten lassen. Dehalb bitte ich Sie, an dieser wichtigen und eiligen Aktion teilzunehmen: Wir dürfen das uns nicht bieten lassen. Dehalb bitte ich Sie, an dieser wichtigen und eiligen Aktion teilzunehmen: [i

Bitte Link anklicken und unterschreiben!!!!

http://www.aktion-kig.de/kampagne/stop_bravo.html

http://www.aktion-kig.de/kampagne/stop_bravo.html

BRAVO war immer in der vordersten Reihe der Tendenzen, die aus Deutschland ein Land ohne Werte und Prinzipien machen wollen. Also ein Land, in dem das Leben der Jugend aus Geschlechtsverkehr und oberflächlichem Spaß bestehen soll, in dem Kinder schon ab sechs Jahren (laut einer Presseerklärung des Heinrich-Bauer-Verlages lesen schon sechsjährige Mädchen dieses Schundblatt) mit einer unglaublichen moralischen Dekadenz konfrontiert werden. Jede Woche erscheint BRAVO und zeigt unter der Rubrik "Pärchen Check" ein splitternacktes Mädchen und einen Jungen, die über ihre sexuellen Erfahrungen erzählen. Oft werden Jugendliche beim Geschlechtsverkehr abgebildet mit den entsprechenden Texten. Auch geht es bei den sog. Pop-Stars im wesentlichen um ihre sexuellen Abenteuer. Höhepunkt der Unmoral sind die Ratschläge der sogenannten "Dr.-Sommer-Sprechstunde", die die Kinder und die Jugendlichen zu einem zügellosen Leben motiviert. Die meisten Texte von BRAVO sind in einem erotisierenden Stil geschrieben, insbesondere, wenn über Pop-Stars berichtet wird. Oft geht es bei den Reportagen über die Musik-Szene gar nicht darum, ob die Show gut war, ob der Sänger X oder die Sängerin Y gut gesungen haben, ob das Publikum von der Show mitgerissen wurde... Nein, das Wichtigste für BRAVO ist, ob die Show erotisch, ob die Sängerin "scharf" war und ob sie das Publikum sexuell "angemacht hat", ob es nach dem Konzert zu Ausschweifungen kam usw. Woche für Woche tauchen unzählige Kinder und Jugendliche in diese absurde und unmoralische Phantasiewelt ein. BRAVO lockt die Jugendlichen mit Honoraren, ihre "erotischen Geschichten" niederzuschreiben oder sich nackt abbilden zu lassen.

Dieses Massaker der Kindheit muß endlich aufhören! Doch wird nur geschehen, wenn wir dagegen protestieren. Nehemnn Sie an dieser dringenden Initiative teil: http://www.aktion-kig.de/kampagne/stop_bravo.html

Auf eine nicht unbedeutende Anzahl von Kindern und Jugendlichen üben Jugendzeitschriften einen enormen Einfluß aus und machen somit die Erziehungsarbeit der Eltern - und in gewissem Sinne auch der Schule - völlig zunichte. Unter den vielen Jugendzeitschriften gibt es keine, die die Mentalität der Kinder so tiefgründig verwüstet, wie das die Zeitschrift BRAVO vom Heinrich-Bauer-Verlag tut. Deshalb ist es wichtig, solange gegen BRAVO zu protestieren (http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...stop_bravo.html), bis alle unmoralischen Inhalten der Zeitschrift verschwinden. In der Vergangenheit ist es immer wieder gelungen, BRAVO dahin zu bewegen, die Anzahl von unmoralischen Inhalten zu reduzieren und manchmal sogar ganze Rubriken zu streichen.

Protestieren Sie auch gegen Bravo und unterzeichnen Sie dieses Protestschreiben an Bundesjugendministerin von der Leyen: http://www.aktion-kig.de/kampagne/stop_bravo.html
Posted by Mathias von Gersdorff at 12:43 AM 316 comments Home Subscribe to: Posts (Atom)
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BRAVO war immer in der vordersten Reihe der Tendenzen, die aus Deutschland ein Land ohne Werte und Prinzipien machen wollen. Also ein Land, in dem das Leben der Jugend aus Geschlechtsverkehr und oberflächlichem Spaß bestehen soll, in dem Kinder schon ab sechs Jahren (laut einer Presseerklärung des Heinrich-Bauer-Verlages lesen schon sechsjährige Mädchen dieses Schundblatt) mit einer unglaublichen moralischen Dekadenz konfrontiert werden. Jede Woche erscheint BRAVO und zeigt unter der Rubrik "Pärchen Check" ein splitternacktes Mädchen und einen Jungen, die über ihre sexuellen Erfahrungen erzählen. Oft werden Jugendliche beim Geschlechtsverkehr abgebildet mit den entsprechenden Texten. Auch geht es bei den sog. Pop-Stars im wesentlichen um ihre sexuellen Abenteuer. Höhepunkt der Unmoral sind die Ratschläge der sogenannten "Dr.-Sommer-Sprechstunde", die die Kinder und die Jugendlichen zu einem zügellosen Leben motiviert. Die meisten Texte von BRAVO sind in einem erotisierenden Stil geschrieben, insbesondere, wenn über Pop-Stars berichtet wird. Oft geht es bei den Reportagen über die Musik-Szene gar nicht darum, ob die Show gut war, ob der Sänger X oder die Sängerin Y gut gesungen haben, ob das Publikum von der Show mitgerissen wurde... Nein, das Wichtigste für BRAVO ist, ob die Show erotisch, ob die Sängerin "scharf" war und ob sie das Publikum sexuell "angemacht hat", ob es nach dem Konzert zu Ausschweifungen kam usw. Woche für Woche tauchen unzählige Kinder und Jugendliche in diese absurde und unmoralische Phantasiewelt ein. BRAVO lockt die Jugendlichen mit Honoraren, ihre "erotischen Geschichten" niederzuschreiben oder sich nackt abbilden zu lassen.

Dieses Massaker der Kindheit muß endlich aufhören! Doch wird nur geschehen, wenn wir dagegen protestieren. Nehemnn Sie an dieser dringenden Initiative teil: http://www.aktion-kig.de/kampagne/stop_bravo.html

Auf eine nicht unbedeutende Anzahl von Kindern und Jugendlichen üben Jugendzeitschriften einen enormen Einfluß aus und machen somit die Erziehungsarbeit der Eltern - und in gewissem Sinne auch der Schule - völlig zunichte. Unter den vielen Jugendzeitschriften gibt es keine, die die Mentalität der Kinder so tiefgründig verwüstet, wie das die Zeitschrift BRAVO vom Heinrich-Bauer-Verlag tut. Deshalb ist es wichtig, solange gegen BRAVO zu protestieren (http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...stop_bravo.html), bis alle unmoralischen Inhalten der Zeitschrift verschwinden. In der Vergangenheit ist es immer wieder gelungen, BRAVO dahin zu bewegen, die Anzahl von unmoralischen Inhalten zu reduzieren und manchmal sogar ganze Rubriken zu streichen.

Protestieren Sie auch gegen Bravo und unterzeichnen Sie dieses Protestschreiben an Bundesjugendministerin von der Leyen: http://www.aktion-kig.de/kampagne/stop_bravo.html


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RE: Stoppt endlich Bravo

#7 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 28.10.2010 11:41

Sittenlehre wider den Aussatz der Unkeuschheit

"Es begegneten Ihm zehn aussätzige Männer,
die von ferne stehen blieben."


Der Aussatz, von welchem die zehn Männer durch Jesu Allmacht und Güte befreit wurden, bedeutet, wie die heiligen Väter erklären, nicht bloß den geistigen Aussatz der Sünde im allgemeinen, sondern den schrecklichen Aussatz der U n k e u s c h h e i t insbesondere.

Inwiefern gleicht die Unkeuschheit dem leiblichen Aussatze?

Der leibliche Aussatz bedeckt den ganzen Leib mit den häßlichsten Schuppen, mit eiternden Geschwüren und läßt keinen Teil gesund; ebenso besudelt und verdirbt die Wollust die ganze Seele.
Der Aussatz ist ein ansteckendes Uebel, das sich nicht bloß durch die Berührung, sondern auch durch den Atem mitteilt
Der Aussatz, welcher aus einer Verdorbenheit aller Säfte entsteht, ist ein Uebel, welches jede andere Krankheit in sich enthält. So schwächt auch die fleischliche Sünde, wie der hl. Thomas darthut, alle höheren Kräfte der Seele, den Verstand und den Willen, bringt sie in Unordnung und unterdrückt sie, führt jede andere Sünde mit sich und ist die Pflanzschule aller Sünden.
Welches sind die Wirkungen der Unkeuschheit?

Nach dem heiligen Thomas sind es besonders folgende:

Die Blindheit des Geistes; die Unzucht verdunkelt mehr als jede andere Sünde den Geist, stumpft den Verstand ab, macht gleichsam die ganze Seele zur Materie und drückt sie unter das Tier hinab, so daß sie kein Verständnis mehr hat für Geistliches, Heiliges, Göttliches.
Die Unbeständigkeit des Willens; der Wollüstige gleicht einem Schiffe, welches das Steuerruder und den Steuermann verloren hat und ein Spiel des Meeres und des Sturmes wird, denn er hat das Licht des Verstandes, seinen Führer, den Glauben, sein Steuerruder, die Hoffnung, verloren.

Die Hast im Handeln;
Eine unmäßige Selbstliebe; umsonst spricht man zu dem Unzüchtigen von den Eltern, von der Gattin, die er betrübt, von den Kindern, deren Vermögen er vergeudet, von der Familie, die er entehrt und zu Grunde richtet, von seinem Stande, den er beschimpft, von der Gesellschaft, welcher er das größte Aergernis giebt. Die Unzucht verhärtet das Herz und macht es nicht bloß für die Eindrücke der göttlichen Gnade, sondern auch für alle menschlichen Gefühle unempfindlich.

Eine heftige, unordentliche Liebe zum Leben und Verzweiflung an dem ewigen Heile; festgewurzelt in der Erde, denkt der Wollüstige nicht mehr an den Himmel; sein ganzes Streben geht dahin, die Genüsse des gegenwärtigen Lebens zu vervielfältigen, zu verlängern, da er fühlt, daß er im andern Leben nichts Gutes zu hoffen hat.

O möchte doch die Betrachtung dieer schrecklichen Folgen der Unzucht alle noch reinen Seelen vor diesem Laster bewahren, sie in den Versuchungen stark und in Gefahren wachsam machen!

von seinen niedern Trieben fortgerissen, stürzt sich der Unzüchtige mit blinder Wut auf alles, was ihm den sinnlichen Genuß verspricht. Haß gegen Gott, dessen Heiligkeit den Unzüchtigen demütigt, dessen Gebote ihm Schranken setzen, dessen Strenge ihn reizt, dessen Drohungen ihn beunruhigen, dessen Gerechtigkeit ihn erschreckt. Daher sein Haß gegen die wahre Religion, den katholischen Glauben, gegen die unerschrockenen Verkünder der Gesetze und der Drohungen Gottes; daher die Zweifel in Sachen des Glaubens, die zuerst im stillen genährt, dann ausgesprochen werden.

Wodurch kann der Aussatz der Unkeuschheit geheilt werden?

Gehe zum Priester Gottes und erröte vor ihm, demütig, beschämt wegen des Schmutzes, mit welchem du deine Seele bedeckt hast, - "doch so", sagt der ehrwürdige Beda, "daß dich die Schamröte nicht hindere, ein aufrichtiges Bekenntnis abzulegen."

Erzähle ihm deine Krankheit, zeige ihm deine Wunden, rufe ihn um schnelle Hilfe an.

Und der Priester Gottes wird dich, wenn er sieht, daß du deine Fehler bereust, daß du entschlossen bist, dich zu bessern, mit dem Blute des für dich geopferten Heilandes besprengen, d. h. über dich die sakramentalische Absolution, welche durch das Blut Jesu Christi wirksam ist, aussprechen, er wird dich wieder mit Gott versöhnen, dich für rein erklären und dich in den Stand setzen, daß du einst in die Gemeinschaft der Auserwählten im Himmel aufgenommen werden kannst.

Welches sind die Mittel, die standesgemäße Keuschheit zu bewahren?

a) den Müßiggang, der allerlei böse Gedanken, Begierden und Vorstellungen ausbrütet;
b) das Lesen schlüpfriger Bücher, da diese die Einbildung beflecken, die Lust zur Arbeit schwächen und den Abscheu vor dem Laster allmählich benehmen;
c) die Unmäßigkeit im Essen und Trinken, indem dadurch die Leidenschaften aufgeregt werden, die Vernunft betäubt und daher unfähig wird, Widerstand zu leisten;
d) schlechte Gesellschaften, weil dort Sünde, Tod und Satan ein- und ausgehen;
e) nächtliche Zusammenkünfte, unter was immer für einem Vorwande sie geschehen mögen. Anfangs vielleicht unschuldig, entzünden sie allmählich ein verzehrendes Feuer, das Leib und Seele zerstört. Die Erfahrung lehrt dies.
a) die Schamhaftigkeit, die der Zaun gegen alle Unzucht ist;
b) die Ehrfurcht gegen dich selbst; du bist ja ein Tempel Gottes und sein Ebenbild!
c) und mehr noch die Ehrfurcht gegen Gott. "Wie sollte ich gegen Gott sündigen?" So denke, und du wirst nicht fallen.
d) das Andenken an Jesus, an sein Leiden und Sterben. Ach! du solltest verderben, was Er durch sein bitteres Leiden geheiligt hat?
e) das Andenken an Tod, Gericht und Hölle. Was du säest, das wirst du ernten. Die Unzucht erntet ewiges Feuer; wie magst du es aushalten? ; meide alles, was die Scham verletzt, wenn es auch eine Kleinigkeit scheint. Aus Kleinem entsteht Großes, und bald wird auch das Große nur mehr klein scheinen. , zur unbefleckten Jungfrau und Mutter Maria. ; lerne entbehren und auch erlaubte Genüsse und Freuden dir versagen, damit du desto leichter der unerlaubten dich entschlagen mögest; züchtige deinen Leib durch Abtötung.. , besonders bei unausweichlichen Gelegenheiten. und wähle dir einen seeleneifrigen Beichtvater, dem du dich ganz vertrauest und wie deinem Vater folgst. Thue dies; denke an Gott, kämpfe jedesmal schnell, ohne Markten, rufe zuversichtlich Gottes Hilfe an, und du wirst den Sieg davontragen und würdig sein, einst dem Lamme zu folgen.


Meide
Bewahre
Fliehe die erste Sünde; fürchte den ersten Gedanken, die erste Regung
Sei eifrig im Gebete zu Gott
Halte deine Sinne, besonders die Augen, im Zaume
Wache allezeit
Empfange oft die heiligen Sakramente

; so gibt es auch keine ansteckendere Sünde als die Unreinigkeit. (Luk. 17,12)



Hildegard Maria

RE: Stoppt endlich Bravo

#8 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 29.10.2010 17:01

Keuschheit bedeutet,

dass die Geschlechtlichkeit in die Person integriert ist.
Sie ist die Schule der Selbstbeherrschung. (KKK 2395)
Keuschheit bedeutet nicht per se Verzicht auf ausgelebte Sexualität,
sondern die in Übereinstimmung mit den Gesetzen Gottes und der Lehre der Kirche
ausgelebte Sexualität, jeder seinem Stande gemäß.


Hildegard Maria

RE: Stoppt endlich Bravo

#9 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 31.10.2010 17:41

Jungfräulichkeit ist toll!
www.wahreliebewartet.de True Love Waits




Jungfräulichkeit ist toll!

keine Reue

keine Geschlechtskrankheiten

die besten Flitterwochen

kein Aids

keine ungewollten Babys

keine Abtreibungen

keine Enttäuschungen

keine Angst vor Versagen

keine Vergleiche mit früheren Partnern

kein "Secondhand"-Partner

kein Verlust des Selbstwertes

keine Schuldgefühle

es ist natürlich

beste Chancen für eine glückliche Ehe

die beste sex. Beziehung in der Ehe

ein Neubeginn ist durch Jesus Christus möglich!

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Wir sind zu kostbar, als dass wir uns wie ein Apfel von verschiedenen anbeißen und nachher wegwerfen lassen. Wirf deine Reinheit nicht weg, bewahre sie!

Wahre Liebe wartet - Du bist es wert.


Hildegard Maria

RE: Stoppt endlich Bravo

#10 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 02.11.2010 10:03

Reinheit
Handbuch des einfachen Lebens, Kap. 93


21RE2A
"Der heilige Paulus sagt: Das ist der Wille Gottes: eure Heiligung. Er erklärt diese Heiligung auch, indem er uns weiter sagt, daß wir rein und keusch leben sollen wie Jesus Christus." (Don Bosco)

21RE2B
Reinheit ist Liebe zu Gott. Reinheit ist Treue gegenüber Gott.

21RE2C
"Aufrecht zu bleiben ist unendlich viel leichter als sich von einem Fall erheben." (Mahatma Gandhi, Young India, 15. 10. 1920)

21RE2D
"Gott will die Keuschheit! Keuschheit bringt wahre Freiheit! Keuschheit gibt Gesundheit, Schönheit und Jugend- und Lebensfreude!" (P. Vinzenz Ruef: Das Leben der hl. Maria Goretti, 7)

21RE2E
"Rein bleiben und reif werden — das ist die schönste und schwerste Lebenskunst!" (Walter Flex)

21RE2F
"Es gibt nichts, was so schön ist wie eine reine Seele." (hl. Katharina von Siena)

21RE2G
Keuschheit treibt nach Martin Luther "zu vielen andern guten Werken, zum Fasten und Mäßigkeit wider den Fraß und Trunkenheit, zu wachen und früh aufstehen wieder die Faulheit und den übrigen Schlaf, zur Arbeit und Mühe wider den Müßiggang. Denn fressen, saufen, viel schlafen, faulenzen und müßiggehen sind Waffen der Unkeuschheit, damit die Keuschheit behend überwunden wird. Wiederum nennt der heilige Apostel Paul (Römer 13,12) das Fasten, Wachen, Arbeiten göttliche Waffen, damit die Unkeuschheit gezwungen wird. Über dies alles ist die stärkste Wehr das Gebet und das Wort Gottes, daß wo die böse Lust sich reget, der Mensch zu dem Gebet fliehe, Gottes Gnade und Hilfe anrufe, das Evangelium lese und betrachte, darinnen Christus´ Leiden ansehe." (Traktat von den guten Werken)

21RE2H
"Man sei immer bestrebt, Gott bei sich zu haben und in sich die Reinheit zu bewahren, die Gott uns lehrt." (hl. Johannes vom Kreuz, Ermahnung 207)

21RE2I
Wenn unser Auge im Begriff ist, etwas Unrechtes zu tun, so denken wir daran, daß das Auge Jesu uns beobachtet und daß er wünscht, daß unser Auge rein bleiben soll und daß wir allein Gott dienen sollen.

21RE2J
DIE ERZIEHUNG ZUR SITTLICHEN REINHEIT war ein großes Anliegen von Don Bosco (s. Freundeskreis Maria Goretti, Heft 14/81): Zur Bewahrung der Reinheit empfahl er den Gedanken an die Gegenwart Gottes, Gebet, Betrachtung, Sakramente, geistliche Lesung, Stärkung des Willens, Pflege des Schamgefühls, gesunde Ablenkungen.

21RE2K
Ohne Kampf geht es nicht. Wir müssen der Versuchung aktiv entgegentreten.

21RE2L
"Das Gegengift gegen unreine Gedanken sind reine Gedanken." (Mahatma Gandhi)

21RE2M
"Stört dich der Satan in deinen Angelegenheiten, so störe du ihn in seinem Tun, durch einen Verzicht, ein Stoßgebet oder durch einen Einsatz für die Sache Gottes." (Don Bosco)

21RE2N
Zugleich aber gilt oft: "Ergreife die Flucht, wenn du den Sieg davontragen willst!" (hl. Augustinus)

21RE2O
Wir können nur das Böse in uns selbst, nicht das Böse an sich besiegen.


ÜBUNGEN

1. die Tugend der Keuschheit bewahren

2. in der Versuchung sofort an Gottes Gegenwart denken und beten. Heilsamer Gedanke: Herr, du willst nicht, daß ich sündige. Ich will mich überwinden — aus Liebe zu dir, ewiger Gott!

3. bei unreinen Gedanken sofort Widerstand leisten: bei Tag gleich eine Arbeit in die Hand nehmen, bei Nacht nicht aufhören zu beten, bis der Schlaf uns übermannt (Don Bosco)

4. Worte und Werke, Gedanken, Wünsche und Blicke gegen die Reinheit nicht einmal nennen (Don Bosco)

5. unseren Willen stärken

6. Körper und Geist fortwährend in gesunder Weise beschäftigen (Mahatma Gandhi)

7. unsaubere Literatur, Bilder, Filme, Theater, Musik meiden und fliehen (Don Bosco, Gandhi) bzw. gar nicht ins Haus lassen, d. h. nicht fernsehen, unverschämte Fotos sogleich wegschaffen oder vernichten

8. schlechte Gesellschaft meiden

9. den Körper nicht zu üppig nähren

10. den Müßiggang fliehen (hl. Philipp Neri)


Hildegard Maria

Stoppt endlich die Verführer

#11 von esther10 , 02.11.2010 11:39

Jesus segne alle Versuchten,
Jesus segen die Väter,
Jesus segne die Mütter,
Jesus segne die Priester,
Jesus segne die Jugend,
Jesus segne die Kinder,
Jesus segne auch mich!


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Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
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zuletzt bearbeitet 02.11.2010 | Top

   

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