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Gefährliche Schönheit...

#1 von esther10 , 01.11.2010 12:00

Gefährliche Schönheit
24.3.2008; in Originalschreibeweis

Wurde mir heute zugeschickt von einem treuen Mitglied...wie wahr das ist.


Den Seelen gewisser Internet-Schönheiten gewidmet. Millionenfach steuern sie dem höllischen Abgrund zu. Vergleiche www.gloriapolo.net

Aus: Neue Gleichnisse, Beispiele und Erzählungen über die katholischen Glaubens- und Sittenlehren für Religionslehrer, Prediger und Katecheten, zugleich ein nützliches Lesebuch für christliche Familien. Gesammelt und alphabetisch geordnet von P. Franz Ehmig, em. Pfarrer zu Mosern, Leitmeritzer Diözese. Regensburg. Druck und Verlag von Georg Joseph Manz. Vierter Band 1869. Stichwort Schönheit. Seiten 188 – 191.

Schönheit des Leibes setzt den Versuchungen gegen die Keuschheit aus.

Der heilige Bernard hatte in seiner Jugend gegen die Begierlichkeit des Fleisches zu kämpfen. Schon früher hatte er die unreine Begierde zu einer Weibsperson dadurch ausgelöscht, daß er im Winter in das eiskalte Wasser eines Teiches trat und bis an den Hals versenkt darin stehen blieb, bis man kam und den Erstarrten herauszog.

Aber die alte listige Schlange erwartete den gefährlichsten Augenblick, um die Jugend Bernards zu überraschen und einen entscheidenden Sturm auf ihn zu machen. Bernard besaß eine außerordentliche Schönheit; sein Leib war vollkommen richtig gebaut, er besaß seine vornehme Manieren; sein Auge, voll Feuer, beleuchtete ein zärtliches und anmuthiges Gesicht; sein Gang, seine Haltung, seine Bewegung, das Lächeln seiner Lippen war immer bescheiden, einfach und edel; sein von Natur aus beredtes Wort war lebhaft und überzeugend.

Seine ganze Person hatte so etwas Liebenswürdiges, Anziehendes, daß er noch viel gefährlicher für die Welt, als diese für ihn war. Es umgaben daher den jungen Menschen zahlreiche Gefahren für die Keuschheit, besonders da sein Herz offen, weich und zur Liebe geneigt war. Er machte hierin furchtbare Erfahrungen und hatte harte Kämpfe zu bestehen, um seine Keuschheit zu bewahren.

Schönheit entzündet die Fleischeslust.

Von Jugend auf hatte Gerald, wie der heilige Odo, Abt von Klugni, erzählt, Herz und Gedanken rein bewahrt, bis plötzlich auch in seinem Gemüthe eine böse Leidenschaft entbrannte, seit er die Tochter eines seiner Bauern und Leibeigenen mit gar zu fürwitzigen Blicken angesehen.

Nach langem inneren Widerstande sich endlich gefangen gebend, ritt er an einem Winterabende zur Hütte dieses Landmannes hin, doch nicht ohne Angst und Kummer seines bisherigen keuschen Wandels gedenkend und seiner Vorsätze und seines gewohnten Umganges mit Gott; weßhalb er auch, wiewohl nur unbestimmt, die allerseligste Jungfrau bat, sie möchte ihn nicht ganz in dieses Elend versinken lassen.

Als er in die niedere Stube trat, stand das Mädchen eben am Kamine, um sich zu wärmen und die rothe Flamme beleuchtete ihr Gesicht grell (Anmerkung ETIKA: des Franziskus Bruder Feuer); sie erschien ihm in diesem Augenblicke so häßlich, daß er seinen Augen nicht traute, denn er sah sich und das Mädchen in Gedanken bereits mit den Flammen des höllischen Feuers beleuchtet.

Da kam er zur Besinnung; ohne zu zögern, ging er hinaus, schwang sich auf sein Pferd und ritt langsam Schritt für Schritt seinem Schlosse zu, um durch die Kälte die Gluth der Fleischeslust abzubüßen, die er in sich hatte aufkommen lassen.

Körperliche Schönheit wird durch Frömmigkeit noch erhöht.

Die heilige Martyrin und Jungfrau Regina wurde von einer Christin auf dem Lande erzogen, wo sie die Schafe ihres Pflegevaters weidete. Hier sah sie der Gerichtsdiener des kaiserlichen Landpflegers und wußte ihm die blühende Schönheit des Mädchens nicht genug zu schildern.

Der Landpfleger schickte seine Diener mit dem Befehle ab, die Jungfrau zu ergreifen und zu ihm zu führen. Der Heide erstaunte bei ihrem Anblick über die himmlische Anmuth, womit die Liebe zu Jesus und die heilige Unschuld ihre natürliche Schönheit verklärt hatte; er erklärte ihr sogleich seine Liebe und seinen Entschluß, sie zur Gemahlin wählen und zur angesehensten und glücklichsten Frau in ganz Gallien machen zu wollen.

Aber mit holder Schamhaftigkeit antwortete ihm Regina:

Mein Bräutigam ist Jesus Christus, den du verläugnest und von ihm lasse ich nicht.

Sie wurde im Jahre 251 enthauptet.

Schönheit von Heiligen nicht gewünscht, sondern verwünscht.

Die heiligen Wittwen Brigita und Wilgo waren außerordentlich schön und deßhalb fortwährend Heirathsanträgen ausgesetzt.

Da sie aber um Christi willen beschlossen hatten, Wittwen zu bleiben, so baten sie Gott, ihnen ein Gut zu nehmen, das sonst das weibliche Geschlecht so hoch schätzt und sie wurden von Dem erhört, der nur die Schönheit der Seele liebt: ihre äußerliche Gestalt wurde ganz häßlich.

Nicht körperliche, sondern Schönheit der Seele hat vor Gott Werth.

Die selige Johanna, Tochter Ludwig’s XI., heirathete Den, der unter dem Namen Ludwig XII. den französischen Thron bestieg. Wegen ihrer Häßlichkeit wurde sie förmlich von ihm geschieden. Johanna stiftete einen weiblichen Orden zu Ehren Mariä, worin sie ihr Leben heilig beschloß. In ihrer Leichenrede sagte der Prediger: Sie war so häßlich, daß sie ihrem Gemahl mißfiel und von ihm verstoßen wurde; sie war so schön, daß der himmlische König sie seiner Huld würdigte. Beides war wahr, körperlich häßlich, in der Seele schön; diese Schönheit verdient auf jeden Fall den Vorzug.

Schöne Mädchen sollen die Mutter Gottes verehren.

Königin Isabella nahm unter mehreren Damen und Fräulein auch die selige Beatrix, Schwester des gottseligen Grafen Amadeus, auf. Beatrix war eine Jungfrau, die außer ihrer hohen Geburt so seltene Gaben der Schönheit und Anmuth des Leibes und des Geistes besaß, daß sie Niemand ohne die größte Theilnahme ansehen konnte. In kurzer Zeit machte sie einen solchen Einruck auf alle Höflinge, daß der ganze Hof darüber in Unruhe und Sorge kam.

Die Königin Isabella war darüber so ungehalten, daß sie die Beatrix in ein enges Gemach einschließen ließ. Da sich nun Beatrix in dieser traurigen Lage sah, nahm sie ihre Zuflucht zu Maria und gelobte ihr, wenn sie ihre Unschuld beschütze und sie aus diesem Unglücke befreie, ihrem göttlichen Sohne ewige Jungfräulichkeit weihen zu wollen.

In der folgenden Nacht erschien ihr Maria und versprach ihr ihren Beistand. In der That, nach drei Tagen befahl die Königin, sie in Freiheit zu setzen, worauf Beatrix um ihren Abschied bat, indem sie erklärte, in ein Kloster treten zu wollen.

Die Königin, welche einsah, wie gefährlich ihre Schönheit für sie in der Welt werden könnte, war über diesen Entschluß sehr erfreut und erfüllte gern ihren Wunsch. Beatrix trat in ein Kloster der Dominikanerinnen, wo sie vierzig volle Jahre zubrachte, ohne irgend eine weltliche Person außer die Königin und die Prinzessin gesehen zu haben.

Körperliche Schönheit ist kein Glück für die Mädchen.

Eine Fabel erzählt: Eine junge Tochter von häßlicher Gestalt ging hinaus in den Wald, das Unglück ihrer Häßlichkeit zu beweinen und sich zu hängen. Indem sie eine Weile weinte, redete der nächste Baum sie also an:

Mein Mädchen! Warum so kleinmüthig? Du mußt dir dieses Unglück nicht so zu Herzen nehmen! Schau, neben mir sind die schönsten Bäume gestanden, hoch, stark, gerad, gesund; sie wurden umgehauen und verbraucht; die schönsten sind zu Brücken verwendet worden und seufzen unter der Last, da man auf ihnen geht, reitet und mit Lastwagen fährt. Ich aber, weil ich krumm, knorpelig und wurmstichig bin, bin unverletzt geblieben.

So, mein Mädchen, wenn du eine schöne Gestalt hättest, wärest du längst eine Hure und ein Kind der Hölle
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Aus: Neue Gleichnisse, Beispiele und Erzählungen über die katholischen Glaubens- und Sittenlehren für Religionslehrer, Prediger und Katecheten, zugleich ein nützliches Lesebuch für christliche Familien. Gesammelt und alphabetisch geordnet von P. Franz Ehmig, em. Pfarrer zu Mosern, Leitmeritzer Diözese. Regensburg. Druck und Verlag von Georg Joseph Manz. Vierter Band 1869. Stichwort Schönheit. Seiten 188 – 191.


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Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
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esther10
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