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Weisheit durch Reinheit

#1 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 09.11.2010 09:54

Weisheit durch Reinheit
Denn beweglicher als alles Bewegliche ist die Weisheit, sie dringt überall hin kraft ihrer Reinheit. Denn sie ist ein Hauch der Kraft Gottes und gleichsam ein reiner Ausfluss der Herrlichkeit des allmächtigen Gottes, deshalb kommt nichts Unreines zu ihr. (Weisheit 7, 24-25)


Gott,
Der die Liebe und
Alle Weisheit Ist,
Der Sein heiliges Wort in die Welt sandte,
Aus Seiner Heilige Magd, der Jungfrau Maria,
Der sich selbst zum Knecht gemacht hat,
Um uns zu befreien aus der Knechtschaft der Schuld,
Der uns am Kreuz Seine Mutter schenkt,
Um uns Vergebung der Sünden zu gewähren durch das Kreuz,
Der für uns den Tod überwand durch das Kreuz und
Der uns sendet den Tröster, den Geist der Wahrheit-
Der Vater,
der Sohn und
der Heilige Geist
möge mit Euch sein.

Weisheit ist „... ein Hauch der Kraft Gottes und gleichsam ein reiner Ausfluss der Herrlichkeit des allmächtigen Gottes, …“
Reinheit ist in diesem Zusammenhang die Voraussetzung zur Erlangung dieses Segens, denn auch lesen wir in diesem Satz: „ … sie dringt überall hin, kraft ihrer Reinheit.“

Erster Teil: vom Wort zum Werk

Auf dem Weg des Glaubens, der uns durch die Gnade Gottes geschenkt ist, wachsen wir beständig in Seiner Liebe und Weisheit. Dies ist nicht damit begründet, dass wir schlicht „Glaubende“ sind, sondern dieser Wachstum ist abhängig von wesentlichen Faktoren, die uns bereits die Natur lehrt. Wenn wir beispielsweise gehen lernen wollen, dann müssen wir die entscheidenden Übungen dazu ausführen. Die Natur gibt uns dies vor und Kinder eignen es sich an mit festem Wollen und voller Überzeugung. Man „sieht“ es ist gut. Durch das Hinzutun unseres Willens für unsere gute Intention wird unser Tun zum Segen. Zunächst für uns und später bei gutem Beispiel für unsere Mitmenschen.
So verhält es sich auch mit dem Glauben und dem Werk. Glaube und Werk sind wie Schritte. Um zum Ziel zu gelangen setzen wir einen Fuß vor den anderen; ein Schritt folgt dem anderen und aus dem anderen wächst ein weiterer.
Erster Schritt – deine linke
Wir dürfen Gott preisen für die Gnade des Glaubens. Denn ohne Glaube (die Basis) ist das Werk ohne den Leib ein bleibendes geistiges, nicht da seiendes Werk lediglich ungeborener Gedanken. Gedanken müssen aber lebendig werden und „leibhaftig“ werden.
So schuf Gott die Erde. Er hatte den Gedanken und sprach das Wort und das Wort wurde lebendig durch Sein heiliges Tun.
Zweiter Schritt – deine rechte:
Werk ist das Haus auf der Basis. Es kann klein sein, groß, schön und/ oder prunkvoll. Je nach Anlass und Zweck (Berufung etc.) unterschiedlich an Gestaltung und Anziehungskraft.
Das Werk schafft Raum für unsere Gedanken, unseren Glauben so dass diese lebendig werden zum Zeugnis für die Menschen in unserem Umfeld. Wenn schon der Gedanke leuchtet, genährt durch die Liebe, wie leuchtet erst das Werk für uns und unsere Mitmenschen haben die Gedanken bereits Gestalt angenommen?
Wenn nun dem ersten Schritt nicht ein zweiter hinterher folgt, bleibt man auf der Stelle stehen.
Sind die Gedanken noch so rein,
schlechtes Werk mindert oder verwehrt den Segen.
Sind die Gedanken noch so rein
ohne das Werk bleiben sie Leblos.
Gedanken müssen lebendig werden und zu reinen Werken führen, bevor sie Segen sein können. Das Werk muss also dem Gedanken bzw. dem Wort dienen und rein sein.
Vor allem aber muss das Werk rein sein, denn die Gedanken können vor dem Werk gereinigt werden.

Das bedeutet auch, dass wir Wünsche nicht bloß ersticken sollen, um sie als tote Geister in uns zu halten, damit sie uns gar zu nagenden Dämonen werden („Hätte ich doch nur...“ usw.). Denken wir an das, was die Schrift lehrt: Ein verweigerter Segen wird zum Fluch. Ungeborene Wünsche könnten im schlimmsten Falle zu schwer werden für unser Gepäck, welches wir im Herzen tragen, wir ermüden, verdursten, verhungern … sterben.
Wünsche müssen geäußert werden, sofern es gute Wünsche sind. Auch in dieser Sache sind wir „Stückwerk“, wie der Heilige Paulus schreibt, denn die Erfüllung unserer Wünsche ist, sofern man den Göttlichen Schöpfungsgedanken betrachtet, immer auch zum Segen unserer Mitmenschen.
Es gibt den weltlichen Spruch:
„Des einen Freud ist des anderen Leid.“
Das ist richtig.
Aber nach dem Göttlichen Willen gibt es diesen Satz nicht.
JESUS sagt:
„Wer hat, dem wird gegeben werden und wer nicht hat, dem wird auch noch das genommen, was er hat.“
Wenn wir also dem Göttlichen Willen folgen und teilen, wird uns gegeben werden. Schon alleine das Gesetz der Liebe und des gegenseitigen Respekts gebiert dies aufgrund unserer Saat. Wer sät wird ernten. Das ist das Gesetz der Natur.
Wenn wir aber nicht folgen und unseren geschenkten Schatz für uns behalten, verkümmert dieses Gut in unserer Truhe – in unserem Herzen. Es mehrt sich nicht und wächst nicht. Endlich fragt man sich: „Wie kann Gott solches Leid zulassen?“ und „Wo ist die Liebe hin?“.

Schritt für Schritt dem Himmelreich entgegen
Erster Schritt – Gedanke und Wunsch (Ursache)
Zweiter Schritt – Ausdruck und Werk (Wirkung)




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Hört nicht auf alles, was man Euch erzählt. Achtet vielmehr auf das, was Ihr an Wahrheit in der Liebe erkennt, denn Wahrheit in Liebe Ist und kommt durch Christus.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. (Mt 11,18)
Komm, Herr Jesus. Komm Mich zu heilen. Komm, o mildreicher Arzt meiner Seele. Mein Herz sei Dein Herz. Amen.

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Zweiter Teil: Rein aufgrund des Wortes
„Ihr seid schon rein des Wortes wegen, das ich zu euch gesprochen habe.“ (Joh 15, 3)



Herr JESUS Christus!
Wort Gottes.
Durch Dein Wort und Deine Gnade
ist alles geschaffen für die Ewigkeit.
Dein reines Wort ist der Vater und
Deine Heilige Gnade ist die Mutter der Schöpfung.
Sie wirkt nach Deinem Wort.
Deine Gnade aber ist die Magd Deines Wortes.
Darum sprach Maria:
"Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
mir geschehe nach Deinem Wort.",
denn sie war voll Deiner Gnade.
Von ihr nahm Dein Wort Fleisch und Blut,
welches vergossen wurde zur Vergebung der Sünden.
So hast Du erfüllt Dein Heiliges Wort und sprachst:
"Es ist vollbracht."


Schöpfungsgedanken -

Rein aufgrund des heiligen Wortes und des heiligen Werkes
Heilsplan Gottes:
In der Erkenntnis, dass der Mensch nun Gut und Böse unterscheiden kann, bleibt immer noch die Liebe in den Herzen der Menschen und somit in der Welt.
Solange nun das Gute noch im Menschen Ist, ist auch Gott in der Welt, denn Sein Geist ist der Geist der Liebe und lebt in Ewigkeit.
Vermischt mit dem Bösen, wird der Mensch hin und her gerissen sein zwischen den Beiden.
Der Weg verläuft nach Abwägung seines Freien Willens.
Wirst du nicht, wenn du Gutes tust, Lohn empfangen? Tuest du aber Böses, wird nicht sogleich die Sünde vor der Tür sein? Aber ihre Begier soll unter dir sein, und du sollst über sie herrschen. (Gen 4:7)
Wählt er den guten Weg, wird Gott ihn, den verlorenen Sohn, zurückrufen ins Vaterhaus, weil Gott alles in Wahrheit mit Liebe geschaffen hat. Darin ist die Schöpfung auf ewig Beständig.
Ist diese ewig Beständig und liebt Gott Seine Schöpfung so sehr,
wird ER Seine Schöpfung reinigen - Exodus.
Reinigt Er diese wird sie geheiligt und rein sein, wie Sein Ursprungsgedanke bei der Erschaffung der Welt war sowie die Schöpfung selbst durch sein heiliges Wort und Werk geheiligt war.
Durch die Erbsünde aber ist die Schöpfung verunreinigt.
Allein durch Sein Wort, welches Er an uns richtet setzt Er uns den Heilsweg vor. Und alle die auf Ihn hören, werden gereinigt.
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen! Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns Recht hat, spricht der Herr. Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen. (Jesaja 1: 17-19)

„Ihr seid schon rein des Wortes wegen, das ich zu euch gesprochen habe.“ (Joh 15, 3)

In und aus Maria ist eine vollkommen neue Schöpfung entstanden. Durch die Jungfrau Maria wird Gottes Wort eins mit der Schöpfung. JESUS Christus ist das Haupt der Kirche, welche den Leib bildet. Darum werden wir eins in Ihm:
Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung.
Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. Römer 11: 36

„Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm, ist Dir Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes, alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. Amen.“

Diese Verbindung besiegelte Gott Vater, indem Er Adam, dem ersten Menschen, Seinen Odem einblies.
Und Christus erneuerte dieses Siegel des Lebens, indem Er den Apostel Seinen Geist einhauchte.
Durch Seinen Odem haben wir das Leben.
„Siehe, Mutter. Ich mache alles neu.“
So kehrt der Sohn, Knecht des Vaters, zurück zum Vater mit reicher Frucht in den Händen.
„Vater, in Deine Hände befehle ich Meinen Geist.“,
denn von Ihm ist Er gekommen und zu Ihm kehrt Er zurück.
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. (Jesaja 55: 8-11)








Hört nicht auf alles, was man Euch erzählt. Achtet vielmehr auf das, was Ihr an Wahrheit in der Liebe erkennt, denn Wahrheit in Liebe Ist und kommt durch Christus.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. (Mt 11,18)
Komm, Herr Jesus. Komm Mich zu heilen. Komm, o mildreicher Arzt meiner Seele. Mein Herz sei Dein Herz. Amen.


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