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Heiliger Judas Thadäus, starker Helfer....

#1 von esther10 , 16.08.2019 14:01


Heiliger Judas Thadäus, starker Helfer....

Der heilige Judas Thaddäus

Ein großer Helfer in schweren Anliegen.

Seine Geschichte nach der Überlieferung

Der heilige Judas Thaddäus war ein Apostel und Verwandter Jesu Christi; er war nämlich der Sohn des Alphäus oder Kleophas; letzterer war ein Bruder des heiligen Joseph, des Nährvaters Jesu Christi, und ein sehr treuer Jünger des Herrn, einer von den zweien, denen unser Herr und Heiland nach seiner Auferstehung auf dem Wege von Jerusalem nach Emaus erschienen ist und die Schrift erklärte. Kleophas wurde später wegen seines offenen und freien Bekenntnisses der Auferstehung Christi von den Juden ermordet und hat somit die Martyrerkrone erhalten. Die Mutter unseres Apostels hieß Maria Kleophä und wird im Evangelium eine Schwester der Mutter Jesu genannt, was soviel als Verwandte derselben bezeichnet. Diese stand unter dem Kreuze Jesu und war nach seinem Tode um seinen hochheiligen Leib sehr besorgt. Ihr heiliger Leib ruht zu Verulis und leuchtete durch große Wunder. Somit war der heilige Judas von mütterlicher Seite und von Seite des heiligen Joseph mit Christus verwandt. Er wurde von seinen Eltern mit größter Sorgfalt zu einem frommen und unschuldsvollen Jüngling erzogen, der mit dem göttlichen Heiland in seiner Kindheit Umgang hatte. Und daher mag es wohl kommen, daß, während von den andern Aposteln manches Tadelnswerte erzählt wird, doch beim heiligen Judas Thaddäus und seinen Brüdern keine derartigen Erwähnungen zu finden sind. Die große Demut des Heiligen leuchtet besonders aus seinen Sendschreiben hervor. Weit entfernt, sich einen Anverwandten Christi zu nennen, was er doch war, nennt er sich einen Diener Jesu Christi. Er hatte einen großen Eifer für die Lehre Jesu Christi und für das Heil der Seelen. Er predigte unter unzähligen Leiden und Verfolgungen in Judäa, Samaria, Idumäa, besonders aber in Mesopotamien, wo er, wie erzählt wird, die wilden und unbändigen Völker, welche eine Natur wie Tiere hatten, zu bessern Sitten anleitete und sie dem Glauben des Hern unterwarf. Nach dem heiligen Paulinus hat er sogar Afrika durchwandert. Unzählige Seelen habe er vom göttlichen Eifer entflammt, auf seinen vielen Wanderungen dem Heiland zugeführt und eine große Wundermacht besessen. Dadurch steigerte sich der Haß der Ungläubigen und er fand den Martertod, indem er mit Keulen erschlagen wurde. Sein heiliger Leib wurde nach Rom gebracht, wo er in der Peterskirche verehrt wird; Papst Paul III. verlieh durch ein Breve vom 22. September 1548 allen einen vollkommenen Ablaß, welche an seinem Feste sein Grab besuchen. Dasselbe wird gefeiert am 28. Oktober.

Ein großer Helfer in schweren Anliegen.

Von den frühesten Zeiten an hat der heilige Judas Thaddäus als der Nothelfer in ganz besonders verzweifelten Anliegen gegolten, und die tausendfache Erfahrung hat es gezeigt, daß Andachten um die Fürbitte des Heiligen eine ganz auffallend wunderbare Erhörung in solchen Anliegen gefunden haben, wo nach menschlichem Ermessen jede Hoffnung ausgeschlossen schien.

Wie in den Geschichten der heiligen Brigitta, von ihr selbst aufgezeichnet, uns mitgeteilt wird, hat der göttliche Heiland sie angewiesen, sich mit großem Vertrauen an den heiligen Judas Thaddäus zu wenden, und es scheint, schreibt ein Geistesmann dazu, daß der Heiland die Ehre dieses heiligen Apostels, welche unter dem gleichlautenden Namen des Verräters gelitten hat, dadurch wieder herstellen will, daß er denjenigen, welche in äußerster Bedrängnis schmachten, öfters nur dann Hilfe zu teil werden läßt, wenn sie sich an die Fürbitte des heiligen Judas Thaddäus wenden. Ja, diejenigen, welche die Ehre dieses heiligen Apostels angreifen, sind schon empfindlich gestraft worden. Eine Frau zog durch das Los den heiligen Judas Thaddäus; er gefiel ihr nicht, warf ihn weg, wonach ihr in der Nacht der heilige Apostel mit blitzstrahlendem Antlitz erschienen sei und zu ihr gesprochen habe: So bin ich dir denn zu gering und der verachtete Judas? Die Strafe folgte auf dem Fuß, sie wurde gichtbrüchig und ein ganzes Jahr ans Bett gefesselt. Der heilige Thaddäus hat einer frommen Frau geoffenbart, Gott habe es so angeordnet, daß er seinen Gnadenbeistand denjenigen verleihen wolle, welche in verzweifelter Not und Verlassenheit ihre Zuflucht zu ihm nehmen.

Ein kirchlicher Schriftsteller bezeugt, "daß unter den Verehrern des heiligen Judas wenige gefunden werden, welche nicht in ihren Krankheiten, in den schwersten Anfechtungen, in den tiefsten bösen Gewohnheiten, ja sogar in Verzweiflung, in Ängsten und Betrübnissen, Elend, Verleumdung, Armut und selbst in Umständen, wo überhaupt keine Hilfe mehr möglich schien, eben an diesem heiligen Apostel die augenscheinliche Hilfe gefunden haben." Ein leuchtendes Beispiel zur Verehrung dieses heligen Apostels hat uns der große heilige Bernhard von Clairvaux gegeben, welcher in seinem ganzen Leben eine Reliquie dieses heiligen Apostels hochverehrte und beim Sterben anordnete, daß man ihm dieselbe nach dem Tode auf die Brust lege und mit ins Grab gebe, damit, wie er sagte, er auch im Tode nicht ganz ohne jenen sei, an welchem er in seinem Leben einen starken Beschützer seiner Reinigkeit und einen großen Helfer in allen Anliegen gefunden habe.

Zu Sankt Märgen, im badischen Schwarzwald, ist eine Wallfahrt, zum heiligen Judas Thaddäus, eine große Kapelle mit drei Altären, welche ihm geweiht ist. Zur Sommerszeit kommen viele Pilger von nah und fern, besonders von Freiburg her. Auch Priester kommen, um daselbst das heilige Meßopfer darzubringen, um dem heiligen Apostel zu danken, oder bei ihm Hilfe zu suchen. Bevor die Kapelle restauriert war, sah man viele Votivgeschenke an den Wänden. Unter den neueren Votivtafeln sieht man Priester und Volk dem Heiligen danken für seine Hilfe. Dieses soll alle Schwerheimgesuchten mit Vertrauen zu diesem heiligen Apostel erfüllen: denn das Wunderwirkende beim Gebet ist das Vertrauen, sagt die gottselige Katharina Emmerich. Man kann auch zu Ehren dieses heiligen Apostels Novenen halten, eine oder mehrere heilige Messen lesen lassen, zu seiner Ehre fasten und andere gute Werke tun, auch seine ihm geweihten Kirche und Kapellen besuchen.

Ein guter Rat in schweren Anliegen.

Denjenigen, welche zu diesem heiligen Apostel Zuflucht nehmen, wird es von unaussprechlichem Nutzen sein, wenn sie zu seiner Ehre ein rechtes Almosen geben oder sonst ein Werk der Barmherzigkeit verrichten. Denn nichts sichert uns so sehr die Hilfe Gottes und die Fürbitte der Heiligen als Werke der Barmherzigkeit. Was für große und wunderbare Gnaden erfleht nicht der heilige Antonius, wenn sie ihm Brot für die Armen versprechen; selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Mit dem Maße, mit dem ihr ausmesset, wird euch eingemessen werden. Die größte Wirksamkeit, um etwas von Gott zu erflehen, hat das Gebet, wenn ihm Werke der Barmherzigkeit zu Hilfe kommen, sagt der heilige Leo. Der heilige Gregor von Nazianz schreibt: "Die Barmherzigen haben den Schlüssel zu den Gnadenschätzen Gottes." Lèfre, ein frommer Priester, sagt: Es sind alle Gattungen von Menschen zu mir gekommen, in den verzweiflungsvollsten Lagen; oft haben alle Mittel fehl geschlagen, sie aufzurichten, bis ich Ihnen gesagt: "Übet Barmherzigkeit!" Und wenn sie diese Mahnung befolgten, wurde ihnen geholfen. Den Barmherzigen hilft Gott in jeder Not. Diesen Lohn verheißt die heilige Schrift bei Isaias: "Wenn du aufschließest dem Hungrigen dein Herz und eine bekümmerte Seele sättigest, so wird aufstrahlen in Finsternis dein Licht und wird dein Dunkel dem Mittag gleichsein (Is. 58,10); das heißt mit andern Worten: Wenn der barmherzige Mensch in Not und Drangsale gerät, so daß von keiner Seite ein Strahl des Lichtes oder der geringsten Hoffnung erscheint, dann wird er von Gott heimgesucht und getröstet, so daß die Finsternis seiner Drangsale plötzlich ins Licht des Glückes sich verwandelt und in hellen Mittag. Sehr oft sind unsere Leiden heilsame Strafen für unsere Sünden; wenn wir jedoch Gott durch Almosen versöhnen, so nimmt er diese Strafen hinweg oder lindert sie wenigstens.

Wohl kein Liebeswerk wird in der heiligen Schrift mehr gepriesen und eindringlicher empfohlen als das Almosengeben. Das Almosengeben gehört zu jenen Werken, welche am besten geeignet sind, der göttlichen Gerechtigkeit Genugtuung zu leisten. Ein Engel vom Himmel sagte einstens, daß Almosengeben vom Tode rette, die Sünde tilge und uns Gnade bei Gott erwirke (Tob. 12,9). Der Heilige Geist bestätigt diesen Ausspruch des Engels, indem er spricht: "Das Almosen vernichtet die Sünden, wie das Wasser das Feuer löscht." (Eccl. 3, 32.) "Öffnet den Armen eure Hand, damit euer Sühnopfer vollkommen sei." Der heilige Petrus sagt, die Barmherzigkeit sei ein Vorhang, der über unsere Sünden gezogen wird. Der göttliche Heiland spricht im Evangelium: "Gebet Almosen und siehe, alles ist rein für euch." (Luk. 11. 41.) Als der Prophet Daniel dem gottlosen König von Babylon die Strafgerichte verkündete, gab er ihm den Rat, seine Sünden durch Almosen und Werke der Barmherzigkeit zu büßen. Ein Geisteslehrer schreibt: "Wenn die Armen nicht wären, würden nicht so viele und schwere Sünden verziehen werden. Die Armen sind Ärzte für unsere Seelenwunden. Wir können den Armen niemals so viel geben, als wir von ihnen empfangen, denn für das Stück Brot, das wir ihnen reichen, stellen sie uns eine Eintrittskarte für den Himmel aus." "Gib den Armen und empfange das Paradies", sagt der heilige Methodius. Darum müssen wir die Armen lieben. Hören wir den heiligen Vinzenz von Paul: "Wer vermag die große Liebe des Sohnes Gottes zu den Armen zu ermessen! Er selbst wählte den Stand der Armut, er wollte der Vater der Armen sein und erklärte ausdrücklich, daß er alles, was man seinen Armen tun werde, so ansehe, als sei es ihm selbst getan. Es geziemt sich also, die Armen mit besonderer Liebe zu lieben, indem wir Christus in ihnen erlbicken und sie so hoch achten, als Christus sie achtet."

Wir sind alle Bettler vor Gott. Alles, was wir besitzen, ist ein Almosen, das wir von Gott empfangen haben, und glücklich sind wir, wenn uns Gott als seine Bettler anerkennt, denn dann bekommen wir mehr. "Damit aber Gott seine Bettler anerkennt" sagt der heilige Augustin, müssen wir die unsrigen anerkennen, d.h. Werke der Barmherzigkeit üben." Eine der herrlichsten Vollkommenheiten Gottes ist seine unendliche Barmherzigkeit; wenn nun diese erhabene Tugend der Barmherzigkeit eine Seele schmückt, so wacht Gott über sie wie eine Mutter; er schickt ihr wenn es notwendig ist, Legionen seiner Engel zu Hilfe und gewährt ihr Gnade in Hülle und Fülle. Der unendlich barmherzige Gott liebt alle, welche er mit dem Mantel der Barmherzigkeit geschmückt sieht; in diesen erblickt er seine rechtmäßigen Kinder und Geschöpfe, die ihm ähnlich sind. Es ist etwas Großes und Herrliches, Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit ähnlich zu sein. Daher kommt es, daß barmherzige Menschen oft einen so guten Tod haben, auch wenn es große Sünder waren. Es ist eine von vielen Heiligen und Gelehrten ausgesprochene Erfahrung, daß Sünder, welche gern Almosen geben, nicht unbußfertig aus diesem Leben scheiden. Ein Heiliger sagt: "Nie habe ich einen barmherzigen Menschen mit einem bösen Tod endigen sehen." Viele würden vor Verzweiflung und Selbstmord bewahrt bleiben, wenn sie Werke der Barmherzigkeit verrichten würden. Der schon erwähnte Priester Lèfre forderte einmal in einer Abendpredigt den unglücklichsten seiner Zuhörer auf, ein Werk der Barmhherzigkeit zu verrichten mit der Verheißung Gott werde helfen; am andern Morgen kam ein großer Herr zu ihm und sprach: "Ich bin gestern Abend der Unglücklichste gewesen in Ihrer Predigt (dann zeigte er ihm den Strick, den er bei sich hatte, um seinem Leben ein Ende zu machen), ich folgte ihrem Rate und warf jene Geldrolle in den Teller der Armen, und ich fühlte mich wie umgewandelt; jetzt will ich aber beichten, dann werde ich wieder glücklich werden." O wie viele Reiche gibt es, die sehr unglücklich sind, trotz ihres Reichtums! Diese sollen reichlich Almosen geben, dann werden sie glücklich werden, aber keine Almosen, wo der Geiz daran hängt.

Die allerseligste Jungfrau, die ja so mächtig ist, kann die Unbarmherzigen nicht retten. Die heilige Brigitta flehte einmal zur Mutter Gottes sehr anhaltend für einen sterbenden Sünder, aber er ging verloren; da fragte sie die seligste Jungfrau, warum sie diese Seele nicht gerettet habe, und erhielt zur Antwort: "Ich habe in ihrem Leben nichts gefunden, das ich hätte Gott darbringen können." Legen wir die Werke der Barmherzigkeit in die Hände Mariens und sie wird uns die wunderbarsten Gnaden erflehen. Wer Barmherzigkeit säet, erntet Wunder. Man gebe sich Mühe, daß sterbende Sünder ein Werk der Barmherzigkeit zu Ehren Mariä verrichten, und wunderbarste Bekehrung kann oft stattfinden. Unzählige Seelen würden so noch gerettet werden. Am letzten Gerichtstage wird der Heiland die Barmherzigen gnädig richten. Er sagte einmal zur heiligen Katharina von Siena, dort werde er kein Werk der Barmherzigkeit verborgen halten. Ein Gericht ohne Barmherzigkeit wird über den ergehen, der keine Barmherzigkeit geübt hat. Wie die Heiligen lehrten, ist sie die große Befreierin der Seelen von der Hölle. Ganz besonders ist das Missionsalmosen zu empfehlen und Gott sehr wohlgefällig, weil es die Rettung der Seelen in sich schließt. Papst Leo XIII. hat sehr zu diesem Almosen aufgefordert. Mit Vorliebe sollen wir jenen Missionshäusern zu Hilfe kommen, welche Jünglinge zu Priestern und Missionären heranbilden. Kardinal Manning sagt: Unter allen Gott dem Herrn wohlgefälligen Werken ist das beste die Erziehung und Bildung eines Priesters, dieses göttlichen Instrumentes für eine Menge von Seelen." Auch lehrt es die Erfahrung, welch' große Gnaden Gott denen gewährt, welche den armen Seelen zu Hilfe kommen. Die seligste Jungfrau selbst hat in einer Erscheinung dem Pater Alphons von Carteste den Rat erteilt, in schweren Versuchungen den armen Seelen zu Hilfe zu kommen, um frei zu werden. Zeitliches und ewiges Glück ist in unsere Hände gelegt, wenn wir barmherzig sind.

Gebet in schweren Anliegen.

O heiliger Judas Thaddäus, du Verwandter Jesu Christi, du glorreicher Apostel und Martyrer, herrlich an Tugenden und Wundern, ein getreuer schneller Fürsprecher aller derjenigen, die dich ehren und auf dich vertrauen, du bist ein großer Patron und Helfer in schweren Anliegen. Deshalb komme ich zu dir und flehe zu dir aus tiefstem Herzensgrunde, komme mir zu Hilfe, mit deiner mächtigen Fürsprache; denn du hast von Gott das Vorrecht erhalten, denjenigen mit augenscheinlicher Hilfe beizustehen, welche fast an aller Hoffnung verzweifeln. Blicke herab auf mich; mein Leben ist ein Leben des Kreuzes, meine Tage sind Tage der Trübsal und mein Herz ist ein Meer von Bitterkeit. Alle meine Pfade sind mit Dornen bestreut, und kaum ein Augenblick vergeht, der nicht Zeuge meiner Tränen und Seufzer wäre; dazu kommt noch, daß mein Geist oft in düstere Gedanken versenkt ist. Unruhe, Kleinmut, Mißtrauen, ja manchmal selbst eine Art Verzweiflung wollen sich meiner Seele bemächtigen. Die Vorsehung scheint meinen Augen entschwunden und der Glaube ist wie wankend in meinem Herzen. In diese Gedanken versenkt, sehe ich mich wie von einer schwarzen Wolke umgeben. Du kannst mich nicht in dieser traurigen Lage lassen. Ich gehe nicht von dir, bis du mich erhört hast. Eile mir doch zu Hilfe. Ich will dir mein Leben lang dankbar sein, dich als meinen besonderen Patron verehren, ich will Gott für deine Gnaden danken und deine Verehrung nach Kräften befördern. Amen.

9-tägige Andacht zu Ehren des hl. Judas Thaddäus

Vorbereitungsgebet.

O heiliger Judas Thaddäus, du Apostel und Blutsverwandter Jesu, Mariä und Josephs, ich grüße dich durch das heiligste Herz Jesu; durch dieses Herz lobe und danke ich Gott für alle Gnaden, so er dir erteilt hat. Durch dieses Herz bitte ich dich demütig und fußfällig, blicke mitleidsvoll auf mich herab, verschmähe mein armes Gebet nicht und laß mein Vertrauen nicht zu Schanden werden. Dir hat Gott die Gnade verliehen, den Notleidenden in den hoffnungslosesten Anliegen, durch deine mächtige Fürbitte, zu Hilfe zu kommen. O komme mir zu Hilfe, damit ich die Erbarmungen Gottes preisen kann. Mein Leben lang will ich dir dankbar sein und dein eifriger Verehrer bleiben, bis ich dir im Himmel danken kann.

Litanei zum heiligen Judas Thaddäus

(Zum Privatgebrauch.)

Herr, erbarme dich unser!
Christe, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christe, höre uns! -- Christe, erhöre uns!
Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser!
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser!
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser!
Heilige Maria, bitte für uns!
Heilige Gottesgebärerin, bitte für uns!
Heilige Jungfrau aller Jungfrauen,
Du Königin aller Heiligen,
Heiliger Judas Thaddäus,
Du wahrer Blutsverwandter Jesu, Mariä und Josefs,
Du glorwürdiger Apostel,
Du standhafter Apostel,
Du glorreicher Apostel,
Du wahrer Nachfolger Jesu,
Du Liebhaber der heiligen Armut,
Du Muster der Demut,
Du Vorbild der Geduld,
Du Lilie der Keuschheit,
Du Flamme der göttlichen Liebe,
Du Stern der Heiligkeit,
Du Gefäß der göttlichen Gnade,
Du Zeuge des Glaubens,
Du großer Wundertäter,
Du Schrecken der Hölle,
Du Säule der Kirche,
Du Tröster der Betrübten,
Du Zuflucht der Sünder,
Du Helfer der Notleidenden,
Du mächtiger Fürbitter,
Du besonderer Patron in hoffnungslosen Anliegen,
Du liebreicher Helfer und Beschützer aller deiner Verehrer,
Jesus Christus, erbame dich unser,
Durch die Verdienste des heiligen Judas Thaddäus, wir bitten dich, erhöre uns!
Durch seine Demut und Geduld,
Duch seine Predigten und Lehren,
Durch seine Wunderwerke,
Durch seinen glorreichen Maryrertod.
O du Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr!
O du Lamm Gottes, usw., erhöre uns, o Herr!
O du Lamm Gottes, usw., erbarme dich unser, o Herr!
Christe, höre uns! -- Christe, erhöre uns!

Lasset uns beten!

Deine Majestät, o allmächtiger, barmherziger Gott und Heiland, flehen wir demütig an, die wir den heiligen Judas Thaddäus, deinen auserwählten Apostel und Blutsverwandten mit inniger Andacht verehren, daß wir durch seine herrlichen Verdienste und hilfreiche Fürbitte die Gnade deines göttlichen Segens empfangen mögen. Amen.

(Wie es der hl. Gertrud geoffenbart worden, macht es den Heiligen große Freude, wenn wir an ihrer Statt Gott loben und danken für ihre Gnaden und Vorzüge. Die hl. Gertrud sah im Himmel viele mit den Verdiensten des hl. Bernhard geziert; sie wunderte sich sehr, da doch diese Personen auf Erden nie solche Werke getan hatten; aber es wurde ihr kund getan, daß man der Verdienste der Heiligen teilhaftig werde, wenn man für sie Gott lobt und dankt für ihre Gnaden. Darum sollen die Verehrer des hl. Judas Thaddäus die nachstehende Danksagungsandacht recht oft und mit Andacht verrichten; der Heilige wird es ihnen reichlich lohnen.)

Lob und Danksagung.

O süßester Herr Jesus Christus, in Vereinigung des unaussprechlich himmlischen Lobes, mit welchem die allerheiligste Dreifaltigkeit sich selber lobt und welches von ihr ausfließt auf deine gebenedeite Menschheit, auf Maria, alle Engel und Heiligen, lobe, preise und benedeie ich dich und sage dir Dank für alle Gnaden und Vorzüge, so du deinem auserwählten Apostel und Blutsverwandten Judas Thaddäus verliehen hast. Ich bitte dich, du wollest mir, um seiner Verdienste willen, deine Gnade verleihen und mir auf seine Fürbitte in allen Nöten zu Hilfe kommen, besonders aber in der Todesstunde mich stärken und schützen gegen die Wut meiner Feinde. Amen. Drei Vater unser, Ave Maria, Ehre sei, usw.

Das heilige Meßopfer zu Ehren des heiligen Judas Thaddäus.

(Nichts bereitet den Heiligen eine größere Freude, als wenn wir zu ihrer Ehre das heilige Meßopfer darbringen. Man kann in schweren Anliegen 9 heilige Messen zu seiner Ehre lesen lassen, oder 9 heilige Messen beiwohnen. Der hl. Anselm behauptet, "eine einzige Messe im Leben andächtig anhören, nützt mehr, als soviel hinterlassen, daß nach dem Tode tausend gelesen werden." Nach dem Tode ist nichts mehr freiwillig. Ich will eine sehr kräftige Aufopferung beifügen, welche man bei jeder hl. Messe, so man zu Ehren des hl. Apostels anhört, nach der Wandlung ein oder mehreremale andächtig beten kann.)

Aufopferung.

O ewiger Vater, ich opfer dir dieses heilige Opfer auf zu deiner höchsten Verherrlichung mit solcher Liebe, Demut und Andacht, mit solcher Meinung und Stärkung, zum nämlichen Ziele wie es dir dein lieber Sohn, der ewige Hohepreister, Jesus Christus, selber aufopfert, besonders zur größeren Glorie und Freude des heiligen Judas Thaddäus, zur Danksagung für alle ihm verliehenen Gnaden und für seine Glorie, für meine zeitlichen und ewigen Bedürfnisse. Amen.

Tägliches Gebet zum heiligen Judas Thaddäus.

O heiliger Judas Thaddäus, ich grüße dich durch das heiligste Herz Jesu, ich erinnere dich an jene Süßigkeit, so dein Herz empfunden, als dich Jesus mit den andern Aposteln das heilige Vater unser lehrte; durch diese Süßigkeit bitte ich dich, erlange mir die Gnade, Jesum treu anzuhangen bis ans Ende. Vater unser usw.
http://immaculata.ch/archiv/judas_t1.htm
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https://mein.afilio.de/l/patientenverfue...tm_term=&utm_co
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Privatexorzismus

https://www.kommherrjesus.de/privatexorzismus

Sehr starker Exorzismus, diktiert vom Erzengel Michael am 29. November 2011

Jedes Gebet wirft 50.000 Dämonen in die Hölle, deshalb ist es notwendig, es möglichst oft zu beten. Geschenk von Gott durch den Heiligen Erzengel Michael an Seinem Festtag. Enorm große Befreiungen werden in unserer Nation und in der Welt damit erreicht.

"Oh Gott, Einer und Dreifaltig,
demütig flehe ich Dich an,
durch die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria,
durch den Heiligen Erzengel Michael,
um die große Gnade, die Mächte der Finsternis im Land ... und auf der ganzen Welt zu besiegen,
in Erinnerung an die Verdienste der Heiligen Passion unseres Herrn Jesus Christus,
Seines kostbaren Blutes, dass Er für uns vergossen hat,
Seiner Heiligen Wunden,
Seinem Todeskampf am Kreuz und allen Leiden,
während Seiner Heiligen Passion und des ganzen irdischen Lebens, unseres Herrn und Erlösers.
Wir bitten Dich, Herr Jesus Christus,
sende Deine Heiligen Engel um die Kräfte des Bösen in die Hölle zu werfen,
sodass im Land ... und auf der ganzen Welt das Reich Gottes komme
und die Gnade Gottes in allen Herzen ausgegossen wird.
So füllt sich das Land ... und alle Nationen der Welt mit Deinem Frieden.
Oh unsere Frau und Königin,
wir flehen Dich vom ganzem Herzen an,
sende Deine Heiligen Engel,
um die bösen Kräfte in die Hölle zu stürzen und alle bösen Geister die fallen müssen.
Heiliger Erzengel Michael,
Fürst der Himmlischen Heerscharen,
Du hast vom Herrn den Auftrag erhalten, diese Mission durchzuführen,
sodass die Gnade Gottes immerwährend bei uns ist.
Führe die Himmlischen Heerscharen,
so dass die Mächte der Finsternis endgültig in die Hölle stürzen.
Verwende alle Deine Kräfte um Luzifer und seine gefallenen Engeln zu besiegen,
die gegen den Willen Gottes rebellierten und jetzt die Seelen der Menschen zerstören wollen.
Sei siegreich, denn Du hast die Macht und die Autorität und Fürsprache
für uns die Gnade des Friedens und der Liebe Gottes zu erlangen,
sodass wir immer unserem Herrn in das Königtum des Himmels folgen können. Amen."



Exorzismus gegen Satan und die gefallenen Engel. (Veröffentlicht auf Geheiß seiner Heiligkeit Leo XIII.)



† "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."



Gebet zum heiligen Erzengel Michael

Glorreicher Fürst der Himmelsheere, heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe gegen die Mächte und Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die Geister der Bosheit unter dem Himmel! Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Ebenbilde und Gleichnis schuf und um hohen Preis aus der Tyrannei Satans erkaufte. Dich verehrt die heilige Kirche als ihren Schutzpatron; dir übergab Gott, der Herr, die erkauften Seelen, um sie einzuführen in die Freuden des Himmels. Bitte den Gott des Friedens, dass er Satans Macht unter unseren Füßen vernichte, damit dieser die Menschen nicht mehr beherrschen und der Kirche nicht mehr schaden könne! Bringe unser Gebet vor das Antlitz des Allerhöchsten, damit die Erbarmungen des Herrn bald auf uns herabkommen! Ergreife den Drachen, die alte Schlange, die nichts anderes ist als der Teufel und Satan, und stürze ihn gefesselt in den Abgrund, damit er die Völker nicht mehr weiter verführe!



Exorzismus

Im Namen Jesu Christi, unseres Gottes und Herrn, und durch die Fürsprache der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria, des heiligen Erzengels Michael, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen * unternehmen wir zuversichtlich den Kampf gegen die Angriffe und die Arglist des Satans.

* Bischöfe und dazu bevollmächtigte Priester fügen hier noch hinzu: "Gestützt auf die heilige Gewalt unseres Amtes."



Psalm 67

Es erhebe sich Gott, dass seine Feinde zerstreut werden und dass, die ihn hassen, vor seinem Angesichte fliehen. Wie der Rauch vergeht, so sollen sie vergehen; wie das Wachs schmilzt im Feuer, so mögen die Sünder vergehen vor dem Angesichte Gottes!



V.: Seht hier das Kreuz des Herrn, fliehet, ihr feindlichen Mächte!

R.: Gesiegt hat der Löwe aus dem Stamme Juda, das Reis Davids.

V.: Deine Barmherzigkeit komme über uns, o Herr!

R.: So wie wir auf Dich gehofft haben.



Wir treiben dich aus, unreiner Geist, wer du auch sein magst, jedwede teuflische Gewalt, jeden Angriff des höllischen Gegners, jede teuflische Legion, Vereinigung und Sippe! Im Namen und durch die Kraft unseres Herrn Jesu † Christi seiest du entwurzelt und vertrieben aus der Kirche Gottes und aus den nach Gottes Ebenbild erschaffenen und durch das kostbare Blut des göttlichen Lammes † erlösten Seelen! Wage es nicht mehr, heimtückische Schlange, das Menschengeschlecht zu betrügen und Gottes Kirche zu verfolgen, noch die Auserwählten Gottes zu schütteln und zu sieben, † wie man den Weizen siebt.

Es gebietet dir Gott der Allerhöchste †, dem gleich zu sein du dich in deinem großen Hochmut noch immer vermissest, er, der will, dass alle Menschen selig werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Es gebietet dir Gott der Vater, † es gebietet dir Gott der Sohn, † es gebietet dir Gott der Heilige Geist. † Es gebietet dir Christus, das ewige, menschgewordene Wort Gottes, † der für die Rettung unseres durch den Neid verführten Geschlechtes sich erniedrigt hat und gehorsam geworden ist bis zum Tode. Er hat seine Kirche auf festen Felsen gebaut und hat versprochen, dass die Pforten der Hölle sie niemals überwältigen werden und dass er bei ihr bleiben werde alle Tage bis ans Ende der Welt. Es gebietet dir das Zeichen des heiligen Kreuzes † und die Kraft aller Geheimnisse des christlichen Glaubens. † Es gebietet dir die hehre, jungfräuliche Gottesmutter Maria, † die seit dem ersten Augenblick ihrer unbefleckten Empfängnis durch ihre Demut dein wahnsinnig stolzes Haupt zertreten hat. Es gebietet dir der Glaube der heiligen Apostel Petrus und Paulus und der übrigen Apostel. † Es gebietet dir das Blut der Märtyrer und die fromme Fürbitte aller Heiligen. †

Also denn beschwören wir dich, du verfluchter Drache, und den ganzen teuflischen Anhang, bei dem lebendigen † Gott, bei dem wahren † Gott, bei dem heiligen † Gott, bei Gott, der die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Höre auf, die menschlichen Geschöpfe zu täuschen und ihnen das Gift der ewigen Verwerfung einzuflößen! Höre auf, der Kirche zu schaden und ihrer Freiheit Fesseln anzulegen! Fliehe, Satan, du Erfinder und Meister allen Betrugs, du Feind des menschlichen Glückes! Räume den Platz Christus, an dem du nichts von deinen Werken gefunden hast! Räume den Platz der einen, heiligen katholischen und apostolischen Kirche, die Christus selbst durch sein Blut erworben hat! Beuge dich unter die mächtige Hand Gottes! Zittere und fliehe vor der Anrufung des heiligen und ehrfurchtgebietenden Namens Jesu, vor dem die Hölle erbebt, dem die Kräfte des Himmels und die Mächte und Herrschaften unterworfen sind, den die Cherubim und Seraphim unermüdlich preisen, indem sie rufen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott der Heerscharen!



V.: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,

R.: Der Himmel und Erde erschaffen hat!

V.: Der Herr sei mit euch!

R.: Und mit deinem Geiste!



Lasset uns beten! Gott des Himmels, Gott der Erde, Gott der Engel, Gott der Erzengel, Gott der Patriarchen, Gott der Propheten, Gott der Apostel, Gott der Märtyrer, Gott der Bekenner, Gott der Jungfrauen, Gott, der Du die Macht hast, das Leben zu geben nach dem Tode und die Ruhe nach der Arbeit, weil außer Dir kein Gott ist und weil es keinen geben kann als Dich, den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, und dessen Reich kein Ende haben wird. Demütig flehen wir Deine glorreiche Majestät an, sie wolle uns mächtig behüten vor jeder Gewalt, vor jedem Fallstrick und Betrug, vor jeder Verruchtheit der höllischen Geister und uns unversehrt bewahren. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Vor den Nachstellungen des Teufels, bewahre uns, o Herr! Dass Du Deiner Kirche Sicherheit und Freiheit, Dir zu dienen, gewähren wollest; wir bitten Dich, erhöre uns! Dass Du die Feinde der heiligen Kirche demütigen wollest; wir bitten Dich, erhöre uns! (Nun wird der Ort mit Weihwasser besprengt.)

Anmerkung: Dieser Exorzismus zum Gebrauch des Priesters darf als Gebet auch von den Laien verrichtet werden. (Mit kirchlicher Druckerlaubnis.)

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Grüß Gott Herr Dr. Reinhardt,

da ich Sie per Telefon nicht erreichen konnte möchte ich Ihnen schreiben.
Danke für das Rezept für die Schmerzen am Fuß, von oben bis unten.
Leider wird es durch die Tabletten nicht besser, manchmal noch mehr Schmerzen.

Ich wollte noch darüber mit Ihnen reden, ob ich noch zum Röntgen oder anderes, gehen soll.

Dashalb, weil ich in Not war, ging ich in die Notfall Praxis ins Marienhospital. Betreffs den starken Schmerzen.

Ich war ja früher des Öfteren dort und auch zur O.P.
Ich habe ein Rezept mitbekommen zum Radiologen und noch 11 Adressen von Ärzten.

Ich denke Sie haben auch Nachricht von dort bekommen.
Sind Sie mir bitte nicht böse, weil ich in meiner Not dorthin ging, wegen den starken Schmerzen...da wo ich früher als im Marienhospital war.
Geben Sie mir bitte bald Bescheid, ob Sie weiter zu mir kommen.

Frdl. Gruß
Frau
Gertrud Friedel
betreutes wohnen.


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
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