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Wunderbare Rosenkranzbetrachtung, nach Pfarrer Franz Grimm

#1 von esther10 , 26.02.2012 19:49

Das Rosenkranzgebet _

eine Wallfahrt zu 15 hl. Stätten.

nach Pfarrer Franz Grimm +

Wenn wir den Rosenkranz beten, machen wir jedesmal eine Wallfahrt zu 15 hl. Stätten. Der Pilgerweg führt nach Nazareth, Aim Karim, Bethlehem, jerusalem (2 mal) Ölberg, Geissel-Säule, Gerichtshaus des Pilatus, via dolorosa, Kalvarienberg, Grab Jesu, Ölberg, Pfarrkirche, Himmel (2 mal). diese Stätten sind ausgezeichnet durch besondere Ereignisse im Leben Jeus und Mariens. Wir haben bei jeder heiligen Stätte 5 Minuten Aufenthalt oder auch mehr. Je andächtiger unser Beten, je tiefer unser Schauen und Betrachten, desto reicher fließen die Wallfahrtsgnaden.

1. Ziel: Nazareth.

Wir beginnen unsern Pilgerweg. Zuerst grüßen wir ehrerbietig unsere Reiseführerin, die Rosenkranzkönigin mit dem Engelsgruß: Gegrüßet seist du Maria. es geht nach Nazareth in die Wohnung der hl. Familie. Hier brachte Gabriel die Botschaft der Sohn des Allerhöchsten werde in die Welt kommen, um die Menschen zu erlösen und Maria soll seine Mutter werden. Maria antwortete dem Engel mit einem glaubensstarken und demutsvollen JA. In Nazareth werden auch wir eingeladen, zu den Wünschen, Fügungen und Geboten Gottes immer ein bereites JA zu sagen. das Rosenkranzgebet hilft dazu.

2. Ziel: Aim Karim

Mit der lb. Gottesmutter zusammen geht unsere Rosenkranzreise 3 Tage lang über das Gebirge nach Aim Karim, 6 km weg von Jerusalem ins Haus des Priesters Zacharias und seiner Frau Elisabeth. Groß ist der Segen, den Maria in dieses Haus bringt. Die Base Elisabeth erhält Hilfe bei der Geburt ihres Kindes Johannes. Johannes bekommt erstmals Berührung mit dem Sohn Gottes. Als Gebenedeite unter den Frauen, als Mutter ihres Herrn wird Maria gegrüßt. Zacharias wird von seiner Stummheit geheilt und spricht das Benedictus: "Gepriesen sei der Herr" . Dieser Segen kommt in dieses Haus, in das die Gottesmutter als Besucherin kommt. Auch unser Haus soll ein Hausheiligtum Mariens sein.

3. Ziel: Bethlehem

Mit Maria und Josef geht es nach Bethlehem. Die Beiden suchen einen Platz für die Geburt Christi. Wo immer sie fragen, "kein Platz, keine Herberge". ist die rohe Antwort. das tut bitter weh. Übrig bleibt nur eine Futterkrippe in einem Stall für das Wunder der hl. Nacht. - Kein Platz für Gott, kein Platz für ein Kreuz oder ein Heiligenbild, keine Zeit für die Sonntagsmesse, für ein Familiengebet. Bitter traurig ist das. Ihr lieben Drei: Jesus, Maria und Josef, ihr sollt immer einen Platz finden in unseren Häusern. Das "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden" bleibe immer Leitbild für uns alle.

4.Ziel: Tempelberg

40 Tage nach der Geburt bringt Maria das Jesuskind in den Tempel nach Jerusalem, um es dem Herrn darzustellen und zu schenken. Seit die Welt steht,hat der Vater im Himmel noch nie ein so kostbares, herrliches und vollkommenes Geschenk von Menschenhänden erhalten, wie damals im Tempel. Das gleiche geschieht, so oft ein Priester nach der hl. Wandlung dem himmlischen Vater "das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles", den Opferleib und das Opferblut Christi darbietet und wir mit ihm. Möge es doch keinen Katholiken geben, der schuldhaft am Sonntag dem Erlösungsopfer fern bleibt und so Gott um die höchste Ehrung und sich und andere um Segen und Heil bringt.

5. Ziel: Jerusalem

Zur Osterwallfahrt nach Jerusalem begleiten wir die hl. Familie. Die Pilger wollten Gott danken für die Rettung des Volkes aus der Knechtschaft in Ägypten. Sie wollten danken für den Bund, den Gott mit Israel geschlossen und diesen Gottesbund erneuern. Bei der Heimreise bleibt der 12-jährige Jesus zurück. Angstvoll suchen ihn die Eltern und finden ihn nach 3 Tagen im Tempel. - Angstvoll sucht auch Mutter Kirche nach ihren verlorenen Söhnen und Töchtern. Viel haben den Glauben verloren, machen sich nichts aus schweren Sünden, sagen NEIN zum Gebet, zu den Gnadenmitteln und Geboten. Wir wollen der Mutter Kirche durch unser Beten, und ein vorbildliches Leben, durch Eifer im Apostolat helfen, die Verlorenen zu finden.

6. Ziel: Der Garten Gethsemani

"Für uns, für uns" das sind tröstende Worte beim Beten des schmerzhaften Rosenkranzes. Christus beginnt sein Leiden am Ölberg, im Garten Gethsemani. Voller Angst ist seine Seele. Blutiger Angstschweiß rinnt von seiner Stirne. Er sieht daß Geißelung, Kreuzigung auf ihn warten. Er sieht, daß trotz seines Leidens und Sterbens Christen in ihrem religiösen Leben schlafen wie die Jünger am Ölberg, daß andere ihn verraten und verleugnen wie Judas und Petrus, daß Christen zahlreich wie Schneeflocken an einem Wintertag in die Hölle stürzen. Gut, daß ein Engel ihm Mut und Kraft bringt. Engel komm auch zu uns, daß wir in Versuchungsstunden wachen und beten und in Leidensstunden mit Jesus sprechen: Vater, nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine.

7. Ziel: Geissel-Säule

Geisselung war eine schwere Strafe für Übertretung des jüdischen Gesetzes. Die Verurteilten erhielten 39 Hiebe mit Ruten, Stöcken oder Riemen. Manche starben an den Schmerzen und am Blutverlust. Jetzt ist Jesus an der Reihe. Auf seinen edlen Rücken sausen die Geiselhiebe. ganze Fleischstücke werden vom Körper gerissen. Furchtbar sind die Schmerzen und der Blutverlust. Warum? Jesus will Sühne leisten für den Mißbrauch der menschlichen Triebwelt, für alle Habsucht, Machtsucht und Genußsucht. Jesus will aber auch helfen, die Triebwelt zu ordnen und zu beherrschen, besonders den gefährlichsten Trieb, den Geschlechtstrieb mit den Verbrechen des Ehebruchs und der Abtreibung. Herr wir brauchen Deine Hilfe.

8. Ziel: Der Gerichtshof des Pilatus

Nach der Geiselung suchten die Schergen im Hof des Pilatus neue Quälereien für den "König der Juden". Sie legten einen schmutzigen, zerissenen Mantel auf seine blutenden Schultern, gaben ihm ein Schilfrohr als Zepter in die Hand und drückten eine Dornenkrone auf sein haupt. Sie spuckten ihm ins gesicht, gaben ihm backenstreiche und huldigten IHM mit spöttischen Kniebeugen. Jesus leistet furchtbar Sühne für unseren Stolz, unsere Geltungssucht und unseren Ungehorsam. Wir Menschen kommen oft in Versuchung, wie die ungehorsmen Engel zu sprechen: "non serviam, ich will nicht dienen". Jesus schenkt durch sein Leiden neue Gnaden: Zum Dienst an den Menschen und zum Gehorsam gegen Gott.

9. Ziel: die via dolorosa

Nach der Dornenkrönung wird Jesus unschuldig zum Tode verurteilt. Ein schweres Kreuz wird IHM auf die Schultern gelegt. Dreimal stürzt er unter der schweren Last auf den Boden. Vio dolorosa, Kreuzweg heißt der Wegvom Haus des Pilatus bis zum Kalvarienberg. Seine Mutter begleitet ihn. Simon von Cyrene, Veronika, die frommen Frauen, trösten ihn. Oben werden ihm die Kleider weggerissen, Hände und Füße angenagelt. Das Kreuz wird in ein Loch gestoßen und festgestampft. Wir können nur reuig und innig danken: Ich danke Dir Herr Jesus Christ, daß Du den Kreuzweg gegangen bist.Wir können nur innig bitten: Laß Dein Blut und Deine Pein, allen großen und kleinen Kreuzträgern zum Segen sein.

10.Ziel: Der Kalvarienberg

Mit wehem Herzen gehen wir auf den Kalvarienberg und schauen dankbar und reuig auf den gekreuzigten Herrn und bitten: Herr Jesus Christus, Du hast Dein Erlösungswerk für uns vollbracht und sterbend Deine Seele in die Hände des Vaters empfohlen. Schick an unser Kranken-und Sterbenbett Deine lb. Mutter Maria, damit sie für uns bitte jetzt, und in der Stunde unseres Todes. Schicke uns auch die Mutter Kirche. Sie schenkt uns Vergebung aller Sünden (Beichte), Ergebung in Gottes heiligen Willen (Krankensalbung), innigste Verbindung mit Jesus (hl. Kommunion), Nachlaß der Sündenstrafen (päpstlicher Segen), Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser.

11. Ziel: Das Grab Christi

Die Osterfreude im Herzen, das Alleluja auf den Lippen, gehen wir zum Grab Christi. Es ist leer. der Herr ist auferstanden. Siegesgewiss schauten die Feinde Christi auf dieses Grab. Es ist endgültig aus mit IHM, meinen sie. Fragend und zweifelnd sind seine Freunde. Ob er wohl auferstehen wird? Voll Sicherheit ist nur seine Mutter. Juble laut Maria: der Herr ist wirklich auferstanden. Jubelt laut, ihr seine Jünger! Ihr durftet den Auferstandenen sehen, berühren, mit ihm sprechen und die Osterbotschaft verkünden. Juble laut du Christenheit: Ist Christus auferstanden, werden auch wir mit IHM auferstehen. Juble laut meine Seele: Er lebet ewig, stirbt nicht mehr. IHM bringe Lob und dank und Ehr.

12. Ziel: Der Ölberg

Jetzt geht es zum Ölberg. Christus hat seine Mutter und seine Getreuen dorthin bestellt. Er will von der Welt Abschied nehmen. Heimwärts gehts zum Vater. Ein letzter Segen für seine Getreuen, ein letzter Auftrag an sie, seine Lehre, seine Gnaden, seine Gebote der ganzen Welt zu verkünden; dann entschwebt er ihren Blicken, um auch als Mensch Anteil zu erhalten an der Herrlichkeit und Seligkeit des Vaters. Christus hat das wohl verdient. niemand hat den Vater so verherrlicht, niemand war Gott so gehorsam wie ER. Vom Himmel aus, will er auch uns helfen zu einem gottgefälligen Leben und zu einem Wiedersehen mit IHM im Himmel.

13. Ziel: Unsere Pfarrkirche

Unser nächster Weg geht in unsere Pfarrkiche. Wir hören richtig: Unsere Pfarrkirche. Hier sendet uns Christus den heiligen Geist. Seit der Taufe wohnt er in uns, ist in uns anwesend und gegenwärtig. In der Firmung wird die Gemeinschaft mit dem Hl. Geist verieft und gestärkt. Es wird uns die Aufgabe übertragen, das Reich Gottes in der Welt auf-und auszubauen. Im Beichtstuhl schenkt der Hl. Geist Vergebung unserer Sünden. Bei der Predigt hilft er uns, Gottes Wort immer besser zu verstehen. Heiliger Geist! Unsere Pfarrkirche ist unser Abendmahlsaal. Hab dafür Dank.

14. Ziel: Ewige Heimat

Zum Himmel geht unser Weg. Dort warten Engel und Heilige auf das Kommen der Mutter Christi. Sanft und selig ist sie gestorben an Heimweh nach ihrem lieben Sohn. Christus läßt es nicht zu, daß der Leib seiner Mutter verweste.Er wandelt ihn um in einen lichtvollen, verklärten Leib. Mit Seele und Leib holt er seine Mutter in die Herrlichkeit des Himmels.Dort ist sie für uns die Vermittlerin aller Gnaden. Gott hat seine Gnaden nicht an die Sterne geheftet. Wir könnten sie nicht herunter holen. Gott hat seine Gnaden in die guten Mutterhände Mariens gelegt, Unausschöpfbar ist ihre Fülle. Mit dem Rosenkranz können wir sie uns holen.

15. Ziel: Der Himmel

Beim letzten Rosenkranzgesetz geht's noch einmal in den Himmel. ein großews Fest wird gefeiert. Jesus krönt seine Mutter zur Königin des Himmels und der Erde. Wir grüßen sie als Königin des hl. Rosenkranzes. Wir glauben ihrem Versprechen: Wenn viele den Rosenkranz beten, wird Friede sein in der Welt. Rußland und andere gottfeindliche Länder werden sich bekehren. was für ein wunderbares Angebot. darum erfüllen wir gern den Wunsch Mariens: Betet, betet den Rosenkranz!


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Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
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