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MUTTERGOTTES

#1 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 18.10.2010 08:41

1.Die heilige Gottesmutter Maria ist das Sinnbild des ganz heiligen Menschen.

Jeder Mensch ist von Gott so wie sie vor Urzeiten erdacht und gewollt gewesen – wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass die heilige Gottesmutter sicherlich auch dann eine ganz besondere Rolle gespielt hätte, wäre das Menschengeschlecht nicht gefallen.

Nun ist die Menschheit aber zu unserem großen Elend bereits am Beginn ihres Daseins in die Sünde gefallen. Die Chance auf ewige Heiligkeit ab der Geburt wurde verspielt.

Gott hat sich aber in Seinem Erbarmen nicht von der Menschheit abgewandt.
Im Gegenteil:

Direkt nach dem großen Schlag der Menschheit in das Gesicht Gottes, hat Er den Verführer der Menschheit verflucht. Er hat dem Satan eine Feindschaft mit einer Frau vorausgesagt, deren Nachkomme (Sohn) ihm den Kopf zertreten wird – auch wenn der Satan den Sohn an der Ferse treffen wird; also wenn er Furchen der Sünde in die Herzen der Menschen graben kann (1. Buch Mose 3,15).

Gott sagt das Erscheinen einer Frau voraus, die den Erlöser von Sünde und Tod in die Welt bringen wird. Eine Frau, die denjenigen gebären wird, der dem Satan den Kopf zertreten wird.

Eine solche Frau dürfen wir sicherlich als die „Morgenröte“ bezeichnen. Denn wie die Morgenröte am frühen Tag die Sonne ankündigt, kündigt die Heiligkeit und Vollkommenheit Mariens die wahre Sonne - unseren Erlöser Jesus Christus - an.

Sie ist ja, wie es auch die heilige Kirche lehrt, tatsächlich seit ihrer Empfängnis unbefleckt, also von der Erbsünde befreit und ganz heilig.
Ihre Geburt muss die Engel in Staunen versetzt haben, denn seit dem Fall der Menschheit konnte kein einziger Mensch dem Joch der Erbsünde entgehen.
Was muss die spätere Gottesmutter als Kind ihren Eltern Anna und Joachim eine Freude gewesen sein. Sie werden wohl gesehen haben, dass dieses Kind von Gott besonders gesegnet oder auserwählt wurde.
Über ihre Eltern und ihre Kindheit ist biblisch nichts belegt.

Legenden sagen aber, dass ihre Eltern lange auf ein Kind warten mussten. Anna und Joachim waren schon ziemlich alt und immer noch kinderlos. Dies galt bei den Juden der damaligen Zeit oft als große Schande – wenn nicht gar als Strafe Gottes.

Der Legende nach sei es nach einem Fasten Joachims in der Wüste geschehen, dass Anna das Kind empfing. Was muss dies für eine Freude gewesen sein – nach all dem vorherigen Leid!

Dieses kleine Mädchen, von den Eltern so innig erfleht, ist auch ein Zeichen für die Zerbrechlichkeit und Kleinheit der Werkzeuge, mit denen Gott arbeitet.
Welcher Menschenverstand kann es fassen, dass dieses kleine jüdische Mädchen den großen Verführer der ganzen Welt, den Lügner und Mörder von Anfang an – wie ihn Jesus später nennen wird - , einst durch die Geburt ihres Sohnes beschämen wird.

Durch ihr ganzes heiliges Leben und ihre wundervollen Tugenden muss sie ihn fortwährend beschämt und gedemütigt haben. Der Stolz und Hochmut in Persona kann dies nicht begreifen.

Wir, die wir leider auch alle Furchen der Sünde in unseren Herzen tragen, dürfen uns aber vertrauensvoll an die Gottesmutter wenden.
Sie hasst selbstverständlich die Sünde in uns – nicht aber uns selbst. Sie hat ein großes Erbarmen und Mitleid mit der gefallenen Menschheit – mit denjenigen, die anders als sie selbst unter der Erbsünde zu leiden haben.
Der Kämpfer gegen die Frau, der Verwirrer (Diabolos) mag auch uns dann und wann an der Ferse treffen. Er mag versuchen Abneigung oder Widerwillen gegen die Jungfrau Maria einzuflößen.

Doch lassen wir uns nicht beirren.
Denn gerade da, als Jesus dem Volke das Wirken des Satans uns seiner Dämonen erläutert, rief eine Frau aus dem Volk: „Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die dich genährt haben.“ (LK 11,27).
Mutter, du hattest die große Gnade den Gottmenschen Jesus in seinem irdischen Leben zu begleiten. Begleite so auch uns!
Anders als dein lieber Sohn Jesus, sind wir oft schlechte Kinder die dir Kummer bereiten. Bitte hilf und die „stinkenden Tümpel“ in unseren Herzen trocken zu legen. Wir selbst vermögen aus eigener Kraft kaum etwas zu vollbringen. Bitte bei deinem lieben Sohne Jesus für uns. Hilf, dass wir dich wie der heilige Josef lieben dürfen – auch wenn unser Verstand nicht begreifen mag, dass dies möglich sein könnte.
Lass uns bei dir immer Geborgenheit und Zuflucht finden.

Dank sei Gott für die Erschaffung und Geburt der heiligen Gottesmutter! - [TOM]


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#2 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 19.10.2010 09:08

2.Das Unbefleckte Herz Mariens .

"Seine Mutter aber bewahrte alle diese Dinge in ihrem Herzen." (Lk, 2,51)

Die Verehrung des Herzens Mariens ist in der katholischen Kirche eine sehr alte Andachtsform.
Bereits in den Werken der Kirchenväter (z.B. Augustinus, Johannes Chrysostomos)

wird ein Grundstein für diese Verehrung gelegt.
In den darauffolgenden Jahrhunderten widmeten sich viele Heilige der Kirche dem Herzen Mariens.
Diese schöne Andachtsform wurde quasi von den Heiligen durch die Jahrhunderte getragen und immer mehr verbreitet; schließlich führte dies mehrfach zu kirchlicher Anerkennung durch verschiedene Päpste.


Maria selbst ruft, getrieben durch ihre große Liebe zu uns, dazu auf, ihr Unbeflecktes Herz zu verehren.

1840 erschien sie der Ordensschwester Justine Bisqueyburu in Paris.
Dies übrigens in dem Ordenshaus in der "Rue du Bac", in dem sie auch der Schwester Catherine Laboure erschienen war – welche vielen durch die "Wundertätige Medaille" bekannt sein dürfte.
Maria wünschte von Sr. Justine das "Grüne Skapulier vom Unbefleckten Herzen Mariens".
Die hl. Jungfrau bat darum, dieses Skapulier mit großem Vertrauen zu verschenken. Es werde dann eine große Anzahl Bekehrungen erwirken.
So mancher sterbende Sünder konnte durch das Skapulier, auf welchem das Unbefleckte Herz Mariens abgebildet ist, tatsächlich in letzter Minute ewig gerettet werden.
Papst Pius IX schenkte dem Grünen Skapulier die kirchliche Anerkennung.

In besonderem Zusammenhang mit dem Unbefleckten Herzen Mariens stehen die Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima.
Sie sagte dort dem Seherkind Lucia:

"Jesus möchte sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben.
Er möchte auf Erden die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen. Wer sie annimmt, dem verspreche ich das Heil, und diese Seelen werden von Gott geliebt wie die Blumen, die von mir hingestellt sind, um Seinen Thron zu schmücken."

Diese Sätze sollten wir langsam und mehrfach lesen!
Es kann einem dabei nahezu schwindelig werden, wenn man etwas länger darüber nachdenkt .....
Gott möchte uns lieben wie die Blumen, mit welchen die irdische Mutter Seines eingeborenen Sohnes Seinen Thron schmückt!
Was wird von diesen Blumen für ein unendlich süßer Duft ausgehen? Wie können wir einen besseren Weg zum Himmel finden?

Gott selbst wünscht also, dass wir das Herz Mariens innig lieben und ehren!


Doch wie kommen wir dahin, dass wir das Herz Mariens wahrhaft lieben und ehren?
Das funktioniert nämlich nicht automatisch.... sonst wäre es keine echte Liebe!

Von selbst können wir diese Liebe auf jeden Fall nicht erwirken.
"...., denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun." (Joh 15,5)
Wir brauchen also Hilfe von Jesus und Maria, damit wir lieben können.
Es gehört sicherlich auch eine gute Portion Kampf dazu, denn der Teufel hat gerade an der Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens überhaupt kein Interesse.
Auch sagen ja manche Eheleute später: "Wir mussten um unsere Liebe kämpfen."
Geistiger wie auch körperlicher Kampf gehört dazu – indem wir z.B. auf bequeme Gewohnheiten verzichten, welche uns viel Zeit rauben (z.B.fernsehen).
Oder der Kampf, die innere Menschenfurcht zu überwinden. Gerade dies ist auch ein ziemlich schwerer Kampf, der aber sehr wohl in vielen kleinen Schritten auf Dauer zu gewinnen ist!

Auch müssen wir vertrauen, dass Maria uns helfen will, diese Liebe zu erlangen. Immer wieder aufs Neue müssen wir versuchen dieses Vertrauen zu erlangen.

Letztendlich gibt es wohl für jeden Menschen einen eigenen Weg zum Unbefleckten Herzen Mariens.
Zwar mag er nicht sofort ersichtlich sein, aber Niemand kann ernsthaft behaupten, diesen Weg gäbe es nicht.

Vertrauen wir also ihrer mütterlichen Liebe zu uns Menschen!
Und denken wir daran, dass die Liebe in ihrem Herzen ein Spiegelbild der Liebe ist, die der Vater für uns hat!


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#3 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 20.10.2010 06:26

3.Mariä Himmelfahrt .

Am Allerheiligenfest 1950 verkündete Papst Pius XII das Dogma der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel.
Somit wurde offiziell von der Kirche bestätigt, was das gläubige Volk bereits seit mehr als 1000 Jahren feierte. Ursprünge des Festes liegen mindestens im 6. Jahrhundert.

Die Jungfrau Maria wurde unbefleckt empfangen, von jedem Makel der Erbsünde ist sie verschont geblieben. Während ihres gesamten irdischen Leben hat sie sich jeder Sünde enthalten – auch der Allerkleinsten!
So gibt schon der normale Menschenverstand vor, dass sie nicht dem Lohn der Sünde, dem leiblichen Tod samt dem Zerfall des Körpers, verfallen konnte.

Sie ist die ganz Heilige! Keine der kleinen und großen Boßheiten, die uns Menschen im Normalfall auszeichnet, ist bei ihr zu finden.
Gott zeigt uns durch Maria, daß der Mensch im seinem Schöpfungsplan Reinheit und Schönheit haben soll.

Ihre Aufnahme in den Himmel zeigt uns auch, wozu die Kirche bestimmt ist.
Nach dem Katechismus ist die Aufnahme der hl. Jungfrau in den Himmel eine einzigartige Teilhabe an der Auferstehung Jesu und eine Vorwegnahme der Auferstehung der Christen.
Dies alles ist aber erwirkt durch den Erlösertod Jesu!

Die Legende sagt, dass Maria in Gegenwart aller Apostel gestorben sei. Ihr Grab aber war leer, als es auf Anfrage des hl. Thomas geöffnet wurde. Ausschließlich wohlduftende Blumen waren darin zu finden.
Vermutlich unter anderem auf dieser Legende beruht das Brauchtum der Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt.

Das Hochfest Mariä Himmelfahrt bildet die Krönung aller Marienfeste.
Maria ist der Stern, der uns zu ihrem Sohn Jesus leitet, der Sonne, die über allen Dunkelheiten der Geschichte aufgegangen ist und uns die Hoffnung schenkt, derer wir bedürfen (vgl. Spe Salvi, 49).
Wir dürfen uns also gewiss sein: Maria schaut vom Himmel aus auf uns runter, sie achtet auf uns.
Sie will helfen, dass wir unseren eigenen Himmelfahrtstag erleben dürfen!

Eine weitere Legende erzählt, dass , nachdem Maria in den Himmel aufgenommen war, sämtliche Arme Seelen, die bis dahin im Fegefeuer leiden mussten, dank der Fürsprache Mariens sofort in den Himmel aufgenommen wurden.

Dem heiligen Bernhard, ein großer Marienverehrer, verdanken wir folgende trostreiche Worte.

Wenn du zu Maria flehst, brauchst du nicht zu verzweifeln,
wenn du an sie denkst, gehst du nicht in die Irre,
wenn sie dich hält, kommst du nicht zu Fall,
wenn sie dich beschützt, brauchst du nichts zu fürchten.


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#4 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 21.10.2010 07:49

3.Alphons von Ligouri und der Rosenkranz.
Der heilige Alphons liebte die heilige Maria von jeher sehr.
Als er noch ein kleines Kind war, sagte er ein Mal zu ihr:
„Meine süße Mutter Maria, ich will gar nicht behautpten, dass jemand dich mehr ehrt und liebt als ich.“

Man könnte vieles über seine Lieblingsandacht sagen, nämlich über den Rosenkranz, den er jeden Tag, sein ganzes Leben hindurch betete, aber ich möchte nur einen Ausschnitt geben:

Eines Tages, als man ihn zum Essen rief, bemerkte er, dass er seinen Rosenkranz noch nicht fertig gebetet hatte, und leistete mit den Worten:
„Ein Ave Maria hat größeren Wert, als alle Mittagessen der Welt!“ widerstand. An einem anderen Tag, als er sich nicht erinnerte, ob er ihn bereits gebetet habe und der Bruder ihm versicherte, dass er ihn schon gebetet hat, gab ihm der Heilige zur Antwort:
„Aber du denkst nicht, dass von dieser Andacht mein Seelenheil abhängt.“

Gelobt Sei Jesus Christus.


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#5 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 22.10.2010 06:15

Geschichten von Maria


Es gibt im katholischen Volk viele fromme Erzählungen, welche die einzigartige Stellung Mariens im Heilsplan Gottes aufzeigen.


Hier nun ein schönes Beispiel:


In Warendorf wird seit langer Zeit eine besondere Gnadenstatue Mariens verehrt.


Einst lebte ein Waisenjunge in dieser Stadt, welcher von einer hartherzigen und strengen Pflegemutter großgezogen wurde. Diese erhielt von der Stadtverwaltung ein Entgelt für die Betreuung und Versorgung des Jungen, doch musste er trotzdem oft bei Wasser und Brot schmachten. Auch ein gutes Wort hörte er kaum.
Anders als es zu erwarten wäre, hatte der Junge aber ein fröhliches Herz und einen guten Sinn. Er besuchte häufig die Gnadenstatue sowie Kopien dieser Statue, welche im Umland der Stadt an vielen Wegen aufgebaut waren.

Nach einem langen Spaziergang gelangte er auf einem abgelegenen Weg an solch eine Statue.
Er schaute hin, sie war recht heruntergekommen. Das kostbare Stoffkleid, welches einst fromme Leute der Statue angezogen hatten, war an vielen Stellen in Fetzen zerrissen. Die Perlen in der Krone auf dem Kopf waren teils herausgebrochen, die Stoffschuhe waren wie das Kleid nur noch ein Bild des Jammers.
„So kümmern sich die Leute also um dich?!“ dachte der Junge. „Gut, ich werde für dich beten, damit du wieder ordentliche Kleidung hast und eine würdige Krone. Für ein neues Kleid bete ich 100 Ave Maria, für eine neue Krone bete ich 100 Ave Maria und für neue Schuhe ebenso 100 Ave Maria.“

Der Junge kniete sich also hin und fing an zu beten.
Die Zeit verging, und der Junge war so tief im Gebet versunken, dass er nicht merkte wie die Tiere aus einem nahe gelegenen Wald ihn umringen. Vögel, Hasen und sogar ein kleines Reh standen dicht bei ihm.
Als er seine Gebete beendet hatte bemerkte er die Tiere, welche aber zu seinem Erstaunen nicht wegliefen, als er sich ihnen näherte.

Er streichelte gerade das Reh, da hörte er ein Rauschen hinter sich.
Er drehte sich um und anstatt der Statue stand tatsächlich die Gottesmutter Maria vor ihm, in Fleisch und Blut.
Sie schaute ihn mit so unendlicher Liebe und Zärtlichkeit an, dass ihm trotz dieser ungewöhnlichen Erscheinung überhaupt nicht Angst und Bange wurde.
Die Perlen in ihrer Krone funkelten hell, ihr Kleid und die Schuhe die sie trug waren von außergewöhnlicher Schönheit.
„Danke für deine Gebete“ sprach sie mit liebevoller Stimme. „Ich freue mich sehr über die neue Krone, das neue Kleid und die neuen Schuhe“.
Der Junge antwortete in seiner frischen und jungenhaften Art: „Mutter, ich freue mich so sehr, dass du neue Kleider und eine neue Krone erhalten hast. Aber schau mich an, ich selbst trage ja nur Lumpen. Kannst du dies nicht ändern?“
Maria schaute ihn noch inniger und liebevoller an. „ Wegen deiner guten Gebete gewährt dir Gott durch mich eine besondere Gnade. Neue Kleider sind es nicht, aber wähle eine dieser Alternativen:
- Entweder du wirst in 3 Tagen sterben und sofort in das Himmelreich eingehen. Dort wirst du immer an meiner Seite verweilen.
- Oder du wirst in der Zukunft ein großer und segensreicher Bischof zu Münster werden. Gewaltig in Wort und Werk.
Was möchtest du?“
Der Junge überlegte nicht lange. „Hier hält mich nichts, bitte nimm mich zu dir in den Himmel“.
„Gut, auf bald!“ antwortete die Erscheinung und verschwand.

Der Junge begab sich auf den Heimweg und bekam mit jedem Schritt schlimmere Magenschmerzen.
Als er zu Hause ankam war er bereits so krank, dass er sich sofort ins Bett legen musste.
Sein Leiden dauerte 3 Tage. In dieser Zeit betete er so innig und herzergreifend, dass selbst die Pflegemutter Mitleid bekam. Sie kehrte in ihrem Herzen um und wollte ihm nun die besten Speisen reichen. Doch er konnte nichts mehr essen.

Am dritten Tage verstarb er. Von seinem Totenbett ging der Duft einer frischen Blumenwiese aus.




..


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#6 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 23.10.2010 08:45

.
Eine Erzählung, die Vertrauen zu Maria, der lieben Gottesmutter, erwecken soll.

Irgendwo im Süden Europas zog einst ein Priester auf seinem Esel durch die Lande.
Er hatte mehrere Dörfer zu betreuen und war zwischen diesen auch ständig unterwegs.
Der gute, alte Esel kannte schon sämtliche Strecken.
Wenn sie unterwegs waren konnte der Priester, seinen Hut tief ins Gesicht ziehen, sich etwas zurück lehnen und ein Nickerchen machen, während der treue Esel zum nächsten Dorf zog.

An einem heißen Augusttag waren der Esel und sein Herr wieder auf einer staubigen Straße zum Dorf „Roses“ unterwegs. Der Priester döste auf dem Eselrücken, während derselbe langsam auf eine Weggabelung zutrabte.

Vor der Gabelung blieb der Esel kurz stehen; schaute erst nach rechts, dann nach links, schließlich entschied er sich für den linken Weg.

Zur selben Zeit ereignete sich im Dorf „Urgell“ ein Drama.
Ein alter Trinker war mit durchziehenden Wanderarbeitern in eine Schlägerei geraten.

Der alte Trinker hatte bis zu diesem Moment noch nicht viel Gutes in seinem langen Leben erfahren. Jung war seine Mutter verstorben, als er erst 5 Jahre alt war. Von seinem Vater wusste er nichts.

Von armen Bauersleuten wurde er nach dem Tod der Mutter angenommen. Dort musste er für schlechtes Essen und seine Unterkunft viel und hart arbeiten, bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr. Dann waren auch die Pflegeeltern verstorben. Das Erbe erhielt ein leiblicher Sohn, welcher den Pflegebruder nach einem Streit vom Hof vertrieb.

So zog er durch das ganze Land und bot überall seine Arbeitskraft an. Mal hatte er Glück mit seinen Dienstherren, mal weniger.

Nach und nach verfiel er aber dem Alkohol.
Irgendwann lebte er fast nur noch vom Betteln und Stehlen, da er auch zu alt und krank für die Arbeit geworden war.
Eine mitleidige Frau, für welche er einst gearbeitet hatte, gab ihm einen Schlafplatz in dem Lagerschuppen ihres Gemischtwarenladens; ab und an schenkte sie ihm auch ein paar Geldmünzen.

Jeden Tag besorgte sich der Trinker seinen Alkohol von einer nahe gelegenen Schänke. Der Wirt wollte ihn aber nicht in seinem Hause haben, da er seinen anderen Gästen wohl keinen guten Anblick bieten würde. Also stellte der Wirt immer zwei Flaschen Alkohol hinter das Haus, der Trinker musste das Geld unter die Tür des Hintereingangs durchschieben.

An einem Tag hatten sich bereits Wanderarbeiter, welche den Wirt von der anderen Straßenseite beim Aufstellen der Flaschen beobachtet hatten, über den Alkohol hergemacht.

Der Trinker stellte sie dafür zur Rede. Er war beim Hintereingang angelangt, als in den Flaschen nur noch wenig Inhalt vorhanden war.

Ein Wort gab das andere, der Trinker und die Arbeiter gerieten in eine Schlägerei.
Schließlich zückte einer der Arbeiter ein Messer und stach es dem Trinker in den Bauch. Daraufhin flohen die Arbeiter schnell von dem Ort.

Der Trinker taumelte zunächst etwas und fiel dann einfach auf die Straße.
Die Nachmittagssonne schien auf ihn herab.
Einige Einwohner des Dorfes, die den Kampf aus der Ferne beobachtet hatten, umringten schnell den Trinker.
„Jetzt kann ihm wohl keiner mehr helfen“ … „Der macht’s nicht mehr lange“ …. „Einen Doktor gibt’s nur im Nachbarort, dahin schafft er’s nicht mehr“… konnte der Trinker sie halb ohnmächtig reden hören.

Ein paar gutherzige Menschen zogen ihn in den Schatten eines Hauses. Eine alte Frau kniete neben ihm und betete. Alle anderen unterhielten sich lautstark und diskutierten allerlei Dinge. Ob die Täter wohl noch zu fassen seien, ob es sich überhaupt lohne nach ihnen zu suchen, immerhin hat’s ja nur den alten Trinker erwischt. So wird er wenigstens bald von seinem Erdenleid erlöst usw. usw.

Aufgeschreckt durch Stimmengewirr, wachte der auf seinem Esel bislang schlafende Priester auf. Er zog den Hut hoch und erkannte gleich, dass der Esel den falschen Weg genommen hatte.

Er war in „Urgell“… so etwas war ja noch nie vorgekommen.
An diesem Werktage machte er sich doch immer auf den Weg nach „Roses“. Und sein treuer Esel wusste dies auch.
Lange konnte er aber nicht über diese seltsame Situation nachdenken.
„Was die Leute dort wohl zu reden haben…. und liegt da nicht jemand?“
Er sprang vom Rücken des Esels runter und rannte auf den Trinker zu.
Die Situation sofort erkennend, bat er alle Umstehenden sich in einige Entfernung zu begeben.
Er zog den Trinker leicht an der Schulter und sprach: „Mein Sohn, hier ist ein Priester. Es scheint nicht gut um dich zu stehen. Du wirst wohl bald deinem Schöpfer gegenüber stehen. Schnell, sprich deine Sünden!“.

Dem Trinker wurde trotz seiner Schmerzen und seines nur noch halben Bewusstseins warm um das Herz. Er erkannte in diesem Augenblick tief die Barmherzigkeit Gottes.

Er konnte trotz schwacher Kräfte eine gute Beichte ablegen und verstarb etwas später.

Kurz vor seinem Tode ging ihm noch dies durch den Kopf:
„Wie gut, dass ich als kleiner Junge eine so fromme Mutter hatte. Bevor sie starb musste ich ihr noch versprechen, dass ich jeden Tag meines Lebens wenigstens ein Rosenkranzgesetz zur lieben Gottesmutter bete. All die Jahre habe ich mich daran gehalten.

Nach dem Alkohol, wenn ich müde und wehleidig war, habe ich mich auf mein karges Lager im Schuppen zurückgezogen. Und dann habe ich mein Versprechen erfüllt und ein Gesetz zur himmlischen Mutter gebetet. Dank dir, Mutter!“


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#7 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 23.10.2010 13:35

Vermählung Maria mit Joseph
Geoffenbart der ehrwürdigen Dienerin Gottes, Maria von Jesus zu Agreda



Der Allerhöchste befiehlt der heiligsten Jungfrau, in den Ehestand zu treten. Ihre Antwort auf diesen Befehl.

Als Maria dreizehn und ein halbes Jahr alt war, empfing sie eine neue abstraktive Vision der Gottheit. Man kann als bestimmt annehmen, Maria sei auf die Probe gestellt worden, ähnlich wie der Patriarch Abraham, als Gott ihm befahl, seinen geliebten Sohn Isaak, das einzige Unterpfand seiner Hoffnungen, zum Brandopfer darzubringen. Gott stellte den Gehorsam Abrahams auf die Probe, um ihn zu belohnen. So wurde auch Maria in dieser Vision von Gott auf die Probe gestellt, indem er ihr befahl, den Ehestand zu wählen. Wir sehen hieraus, dass die Urteile Gottes unbegreiflich, seine Wege unerforschlich und seine Gedanken ganz und gar über die unsrigen erhaben sind. So weit der Himmel über der Erde steht, ebenso weit waren die Gedanken Mariens vom Ratschlusse Gottes entfernt. Sie hatte ja in ihrem ganzen bisherigen Leben keinen andern Wunsch und Vorsatz gehabt, als unvermählt zu bleiben, soweit das von ihrem Willen abhinge. Deshalb hatte sie schon ganz frühzeitig das Gelübde der Keuschheit abgelegt und es immer und immer wieder erneuert.
Als Maria in den Tempel gebracht wurde, hatte der Allerhöchste mit ihr jene feierliche Verlobung gehalten, von der früher die Rede war. Er hatte das Gelübde der Keuschheit angenommen und durch die glorreiche Gegenwart aller Engel bekräftigt. Sie, die reinste Taube, hatte sich von jedem Verkehr mit Menschen losgemacht. Keine Aufmerksamkeit, keine Sorge, keine Hoffnung, keine Liebe für irgend etwas Erschaffenes beschäftigte sie. Sie war darum ganz umgestaltet in die keusche und reine Liebe jenes höchsten Gutes, das nie vergeht. Sie wußte gar wohl, dass sie, wenn sie Ihn liebe, noch keuscher, wenn sie Ihn berühre, noch reiner, wenn sie Ihn empfange, noch jungfräulicher sein werde. In dieser vertrauensvollen Verfassung nun traf sie der Befehl des Herrn, einen irdischen Bräutigam und Mann zu nehmen. Näheres wurde ihr einstweilen noch nicht mitgeteilt. Welches Befremden, welche Verwunderung wird also ein solcher Befehl in dem unschuldigsten Herzen dieser himmlischen Jungfrau hervorgebracht haben, die in der sicheren Hoffnung lebte, niemand andern zum Bräutigam zu haben als nur Gott, der nun eben diesen Befehl erteilte! Das war eine Prüfung, schwerer als die Prüfung Abrahams; denn die Liebe Abrahams zu Isaak war nicht so groß wie die Liebe der heilgsten Jungfrau Maria zur unverletzlichen Keuschheit.
Die weiseste Jungfrau aber hielt bei diesem unerwarteten Befehle mit ihrem Urteil zurück. Vollkommener als Abraham hoffte sie gegen die Hoffnung (Röm 4,18) und sprach zum Herrn: "O ewiger Gott, dessen Majestät unbegreiflich ist, Du hast Himmel und Erde erschaffen und alles, was darin enthalten ist. Du gibst den Winden das Gewicht, setzest dem Meere die Grenzen, und alles Erschaffene ist Deinem Willen unterworfen. Du kannst mit mir ganz nach Deinem Wohlgefallen verfahren, ohne dass ich meinem Dir gemachten Versprechen untreu werde. Und wenn es Dir, mein höchstes Gut und mein Herr, nicht mißfällt, so beteuere und bekräftige ich aufs neue, dass ich mein ganzes Leben in Keuschheit hinbringen und Dich zum Herrn und Bräutigam haben will. Und weil es mir, Deinem Geschöpf bloß zukommt, Dir zu gehorchen, so bedenke ich, dass es Dir, meinem Bräutigam, zusteht, meine menschliche Schwachheit aus der Verlegenheit zu ziehen, in die Deine heilige Liebe mich versetzt." Maria war, wenigstens im niederen Teile der Seele, etwas bestürzt, wie dies auch später bei der Botschaft des heiligen Erzengels Gabriel der Fall war. Dies hinderte doch nicht den ganz heldenmütigen Gehorsam, den sie bisher geübt hatte und mit dem sie sich ganz in die Hände des Herrn übergab. Gott antwortete ihr: "Dein Herz betrübe sich nicht, Maria. Deine Hingabe ist mir wohlgefällig. Mein mächtiger Arm ist an keine Gesetze gebunden; Mir kommt darum die Sorge zu für das, was für dich am geeignetsten ist."
Nur mit dieser Verheißung des Allerhöchsten kehrte die seligste Jungfrau aus der Vision in ihren gewöhnlichen Zustand zurück. Wegen der Ungewissheit und der Hoffnung, die der Befehl und die Verheißung Gottes in ihr hervorgerufen hatten, geriet sie in Sorge. Der Herr wollte sie auf diese Weise gleichsam nötigen, ihre Tränen zu verdoppeln und immer neue Akte der Liebe, des Vertrauens, des Glaubens, der Demut, des Gehorsams, der reinsten Keuschheit und anderer Tugenden zu erwecken. Während Maria mit diesen Ängsten sich beschäftigte, redete Gott im Traume zu dem Hohepriester Simeon, und befahl ihm, die Vermählung Marias, der Tochter Joachims und Annas von Nazareth, vorzubereiten; denn Er schaue auf sie mit besonderer Sorgfalt und Liebe. Simeon bat hierauf den Herrn, Er möge Seinen Willen näher zu erkennen geben. Der Herr befahl ihm, die übrigen Priester und Gesetzeslehrer zu versammeln und ihnen zu erklären, dass diese Jungfrau an keine Verehelichung denke. Weil aber herkömmlicherweise die erstgebornen Töchter den Tempel nicht verlassen, ohne sich zu verehelichen, so sei es ganz in der Ordnung, dass sie dem gegeben werde, den ihr Gesamturteil für den Würdigsten hielte.
Simeon vollzog den Befehl Gottes versammelte die andern Priester teilte ihnen den Willen Gottes mit. Er gab ihnen Kunde von dem Wohlgefallen Seiner Majestät an dieser Jungfrau Maria. Weil diese im Tempel verweile und Waise sei, so komme es ihnen allen zu, für sie zu sorgen und ihr einen Bräutigam zu suchen, der einen so edlen, tugendhaften und sittenreinen Jungfrau würdig sei. Zudem seien die Personen selber, das Vermögen, der Stand und die übrigen Eigenschaften von großer Bedeutung. Auch fügte er noch bei, Maria von Nazareth habe durchaus kein Verlangen nach einer Vermählung. Es gezieme sich aber nicht, dass sie unvermählt den Tempel verlasse, da sie eine Waise und Erstgeborene sei.
Hierauf wurde dies in der Versammlung der Priester und Schriftgelehrten verhandelt. Auf himmlische Anregung und Erleuchtung hin faßten alle miteinander folgenden Beschluß: Da Gott selbst schon Seinen Willen geoffenbart habe, sei es geziemend, durch Bitten von Ihm die Bezeichnung des Mannes zu erflehen, mit dem Maria vermählt werden solle. Er müsse der Familie und dem Geschlechte Davids angehören. Sie setzten einen Tag fest, an dem alle unverheirateten Männer dieses Geschlechtes, die sich damals in Jerusalem aufhielten, sich versammeln sollten. Es war gerade jener Tag, an dem Maria das vierzehnte Lebensjahr vollendet hatte. Weil sie ihre Einwilligung dazu geben mußte, so ließ Simeon sie vor sich kommen und teilte ihr mit, was er und die übrigen Priester beschlossen haben.
Die weiseste Jungfrau, deren Antlitz vor jungfräulicher Scham errötete, gab mit großer Bescheidenheit und Demut dem Priester folgende Antwort: "Soviel es, mein Herr, von meinem Willen abhängt, habe ich gewünscht, beständig die Keuschheit zu bewahren und mich Gott im Dienste dieses heiligen Tempels zu weihen, als Ersatz für die großen Wohltaten, die ich hier empfangen habe. Niemals habe ich an den Ehestand gedacht oder danach verlangt. Das ist meine Neigung. Du aber, mein Herr, der du die Stelle Gottes vertrittst, sollst mir anzeigen, was nach Seinem heiligen Willen geschehen soll." Der Priester sprach hierauf: "Meine Tochter, der Herr wird deine heiligen Begierden annehmen. Erwäge aber wohl, dass keine unter den Töchtern Israels sich jetzt dem Ehestand entzieht, solange wir den Messias noch erwarten. Darum wird jede, die Kinder in unserem Volke hinterläßt, glücklich und selig gepriesen. Auch im Ehestand kannst du Gott wahrhaft und vollkommen dienen. Wir wollen beten und Gott anflehen, dass Seine eigene Hand jenen Bräutigam aus dem Stamme Davids bezeichne, der Seinem göttlichen Willen am meisten gefällt. Flehe auch du, dass Gott auf dich herniederschaue und uns alle leite."
Dies geschah neun Tage vor der letzten Entscheidung. Während dieser Zeit vermehrte die heiligste Jungfrau ihre Gebete zu Gott, indem sie mit unaufhörlichen Tränen und Seufzern Ihn wiederholt anflehte, es möge Sein heilgster Wille vollzogen werden. An einem dieser neun Tage erschien ihr der Herr und sprach zu ihr: "Meine Braut, sei nicht unruhig und traurig. Ich merke auf dein Bitten und werde alles ordnen. Von Meinem Licht wird der Priester geleitet werden. Ich werde mit eigener Hand einen Bräutigam für dich bezeichnen, der die Ausführung deiner heiligen Begierden nicht hindern, vielmehr durch Meine Gnade dich darin unterstützen wird. Meine Macht ist unbeschränkt. An Meinem Schutze und Meiner Hilfe wird es dir nicht fehlen."
Maria erwiderte: "O höchstes Gut, Du kennst am besten das Verborgene meines Herzens. Darum bewahre mich keusch und rein, o mein Bräutigam, wie ich auf Deine Eingebung hin und aus Liebe zu Dir zu leben verlangt habe. Gedenke, o mein Herr und Gott, dass ich ein niedriges, schwaches und armes Geschöpf bin. Wenn ich mich darum im Ehestande schwach erweise, dann werde ich Dir und meinem Verlangen untreu. Darum, o Herr, bestimme Du es, wie ich das vorgesteckte Ziel sicher erreiche, und lass Dich nicht davon abhalten, weil ich diese Gnade nicht verdient habe. Denn bin ich auch ein unnützer Staub, so werde ich Dich doch anrufen und auf Deine unermeßliche Barmherzigkeit hoffen."
Die reinste Jungfrau wandte sich ebenso auch an ihre heiligen Schutzengel, die sie doch an Heiligkeit und Reinheit überragte. Wiederholt eröffnete sie ihr geängstigtes Herz. Eines Tages redeten dies heiligen Geister Maria so an: "O du Braut des Allerhöchsten, diesen Ehrentitel mußt du genau erwägen und auch Gottes Liebe zu dir. Darum beruhige dein Herz; denn eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Seine Verheißungen nicht in Erfüllung gehen. Es geht deinen Bräutigam an, was immer dir begegnen wird. Wie Er mit Seinem mächtigen Arm die Elemente und alle Kreaturen regiert, so kann Er auch die Gewalt der tobenden Stürme hemmen und der Heftigkeit ihrer Wirkungen Einhalt tun, so dass das Feuer nicht brennt und die Erde die Schwerkraft verliert. Seine erhabenen Ratschlüsse sind verborgen und heilig, Seine Anordnungen sind gerecht und wunderbar. Die Geschöpfe können sie nicht begreifen, sondern müssen sie ehrfurchtsvoll anbeten. Will darum Gott, dass du Ihm im Ehestand dienst, so wird es für dich besser sein, dass du in diesem Stand Ihm wohlgefallest als dass du in einem andern Ihm mißfallest. Darum verlaß dich mit aller Zuversicht auf Seine Verheißungen."
Durch diese Ansprache der Engel wurde Maria beruhigt. Zugleich aber bat sie diese, ihr Schutz zu gewähren, während sie abwartete, was der Herr nach Seinem göttlichen Wohlgefallen über sie verfügen werde.

Lehre der Himmelskönigin
Meine Tochter, die Urteile Gottes sind überaus unerforschlich; und keine Seele soll sie erforschen, weil sie diese nicht zu ergründen vermag. Der Herr befahl mir, den Ehestand anzutreten, hat aber das Geheimnis damals noch verborgen gehalten. Es geschah alles in dieser Weise, dass dadurch die Geburt meines Sohnes vor den Augen der Welt als ehrbar erscheine, denn man sah das in meinem Schoße fleischgewordene Wort für den Sohn meines Bräutigams an. Ebenso konnte das Geheimnis dem Luzifer und seinem Anhang verborgen bleiben. Diese waren gegen mich heftig ergrimmt und suchten ihren maßlosen Zorn an mir auszulassen. Als Luzifer sah, wie ich ähnlich den anderen Frauen den Ehestand antrat, wurde er getäuscht, denn er hielt es für unvereinbar, einen Mann zum Gemahl zu haben und die Mutter Gottes selbst zu sein. Dadurch wurde er etwas beruhigt und hielt mit den Fallstricken seiner Bosheit inne. Überdies hatte der Allerhöchste hierbei noch andere Absichten, welche mir erst später offenbar wurden; damals aber wurden sie mir aus guten Gründen noch verborgen gehalten.
Wisse, meine Tochter, da mir der Herr das Geheimnis damals noch nicht eröffnete, war es für mich der größte Schmerz, den ich bis zu jenem Tag erfahren hatte, dass ich einen Mann zum Bräutigam nehmen müsse. Hätte Er in dieser Bedrängnis nicht selbst meine Kräfte gestärkt, indem Er mir einige wenn auch nur dunkle Hoffnung ließ, so wäre ich vor Schmerz gestorben. Du aber sollst aus dieser Begebenheit lernen, mit welcher Hingabe sich der Mensch dem göttlichen Willen überlassen und der beschränkte Verstand sich gefangen geben soll, ohne die erhabenen Geheimnisse Gottes ergründen zu wollen. Ergibt sich aus der Anordnung oder dem Befehl Gottes irgendeine Schwierigkeit oder Gefahr, so soll der Mensch auf Ihn vertrauen lernen und überzeugt sein, dass Gott diese nicht gibt, damit er verlassen werde, sondern damit er siegreich und triumphierend daraus hervorgehe. Der Mensch muss aber mit der Gnade Gottes mitwirken. Will aber jemand die göttlichen Ratschlüsse erforschen und lieber seinen eigenen Willen erfüllen als gehorchen und glauben, so raubt er seinem Schöpfer die Ehre und sich selbst das Verdienst.
Ich erkannte wohl, dass Gott über alle Geschöpfe erhaben sei und dass Er darum nur die Unterwürfigkeit des Willens verlange. Das Geschöpf vermag Ihm keinen Rat zu erteilen, sondern nur Gehorsam und Lob darzubringen. Allerdings geriet ich damals, weil ich die Jungfräulichkeit liebte, in große Betrübnis, da ich nicht wußte, was mir der Herr im Ehestande befehlen und anordnen werde. Doch dieser Schmerz und diese Betrübnis veranlaßten mich nicht zum vorwitzigen Nachgrübeln. Sie dienten vielmehr dazu, meinen Gehorsam erhabener und gottgefälliger zu machen. So muss auch dein Gehorsam sein. Gib dem Willen deines Bräutigams stets den Vorzug. Ebenso mußt du in jenen Dingen, die der Priester Gottes und deine Obern gutheißen, dich leiten lassen und darfst ihren Befehlen und den Einsprechungen Gottes nicht widerstehen.


Die Vermählung der heiligsten Jungfrau Maria mit dem heiligen und keuschesten Joseph



Am Tag, an dem Maria ihr vierzehntes Jahr vollendete, kamen alle aus dem Stamme Juda und dem Geschlechte Davids stammenden unverheirateten Männer, die sich damals in Jerusalem aufhielten, zusammen. Unter diesen war Joseph, gebürtig aus Nazareth. Er war damals dreiunddreißig Jahre alt, von schöner Körpergestalt, sanftem Aussehen und unvergleichlicher Bescheidenheit und Sittsamkeit. Namentlich war er vollkommen keusch in Gedanken und Werken, voll heiliger Neigungen und hatte schon in seinem zwölften Jahre das Gelübde der Keuschheit abgelegt. Er war mit der seligsten Jungfrau Maria im dritten Grade verwandt und führte ein ganz reines, vor Gott und den Menschen tadelloses Leben.
Als jene unverheirateten Männer im Tempel versammelt waren, verrichteten sie mit den Priestern ihr Gebet zum Herrn, damit Er sie alle durch Seinen heiligen Geist leite. Der Allerhöchste gab dem Herzen des Hohenpriesters den Gedanken ein, einem jeden der hier anwesenden Jünglinge einen dürren Zweig in die Hand zu geben. Alle sollten alsdann mit lebendigem Glauben Seine göttliche Majestät anflehen, er möge durch dieses Zeichen erkennen lassen, wen er zum Bräutigam Mariä bestimmt habe. Da der Wohlgeruch der Tugenden und der Sittsamkeit dieser Jungfrau, der Ruf von ihrer Schönheit, ihrem Vermögen und ihren Eigenschaften sowie auch dass sie eine Erstgeborene und die einzige aus ihrer Familie noch Lebende sei, ihnen allen bekannt war, so wünschte sich ein jeder von ihnen das glückliche Los, Maria zu seiner Braut zu erhalten. Nur der demütige Joseph hielt sich an sein schon früher abgelegtes Gelübde der Keuschheit erinnerte und aufs neue sich vornahm, dasselbe für immer zu beobachten, übergab er sich dem Willen und den Anordnungen Gottes. Dabei war er aber weit mehr als irgendein anderer mit Verehrung und Hochschätzung gegen die reinste Jungfrau Maria erfüllt.
Während nun alle Versammelten ihr Gebet verrichteten, erblühte allein der Zweig in der Hand Josephs und gleichzeitig schwebte eine ganz weiße, wunderbar glänzende Taube von der Höhe nieder über das Haupt dieses heiligen Mannes. Zu gleicher Zeit sprach Gott zu seinem Herzen die Worte: "Mein Diener Joseph, Maria wird deine Braut sein. Nimm sie mit Hochachtung und Verehrung zu dir. Sie ist mir wohlgefällig in meinen Augen, gerecht und überaus rein an Leib und Seele. Tue alles, was sie dir sagen wird!" Auf diese Erklärung und dieses himmlische Zeichen hin erklärten die Priester Joseph als den von Gott selbst erwählten Bräutigam der Jungfrau Maria. Diese aber ging, als sie zur Verlobung herbeigerufen wurde, einher, auserwählt wie die Sonne, schöner als der Mond (Hl 6,9), und schien ihrer Haltung nach den Augen aller eher ein Engel denn ein Mensch zu sein; so unvergleichlich groß war ihre Schönheit, Sittsamkeit und Anmut. Und dann verlobten sie die Priester mit Joseph, dem keuschesten und heiligsten aller Männer.
Maria, die selbst die Sterne an Reinheit übertraf, nahm unter Tränen und ernstem Angesicht wie eine Königin, die ebenso demütig wie majestätisch ist - denn alle diese Vollkommenheiten vereinigte Maria in sich -, von den Priestern Abschied und bat diese um den Segen und ebenso auch ihre Meisterin. Die Tempeljungfrauen bat sie um Verzeihung und dankte allen für die im Tempel ihr erwiesenen Wohltaten. Aus ihrem Angesicht leuchtete die tiefste Demut. Sie sprach nur sehr wenige, höchst weise Worte wie immer. Nicht ohne großen Schmerz schied sie vom Tempel; sie mußte ihn ja gegen ihre Neigung und ihr Verlangen verlassen. In Begleitung von einigen Dienern, die im Tempel die zeitlichen Geschäfte zu besorgen hatten und keine Priester waren, aber zu den angeseheneren gehörten, reiste sie mit ihrem Bräutigam Joseph nach Nazareth, der Vaterstadt dieses Brautpaares. Joseph war zwar da geboren; aber Gott hatte es gefügt, dass er nach Jerusalem gekommen war, um dort eine Zeitlang zu wohnen. Hier sollte ihm das Glück widerfahren, der Bräutigam der Mutter Gottes zu werden.
In Nazareth, wo Maria ihre Güter und das Haus ihrer Eltern hatte, wurden sie von Freunden und Verwandten mit Freude und Jubel aufgenommen. Nachdem Joseph und Maria diese natürlichen Verpflichtungen und die Gebräuche des Anstandes auf heilige Weise erfüllt hatten, blieben sie frei und ungestört in ihrem Hause. Es war bei den Juden gebräuchlich, dass die Brautleute zu Beginn ihres Ehestandes einige Tage hindurch ihre Gewohnheiten und Eigenschaften beobachteten, damit sie sich leichter aneinander gewöhnen konnten.
In diesen Tagen sagte der heilige Joseph zu seiner Braut Maria: "O meine Braut und Herrin, ich danke Gott für die Gnade, dass er mich ohne irgendein Verdienst zu deinem Bräutigam bestimmt hat. Denn ich achte mich deines Umganges für unwürdig. Gott, der den Armen nach seinem Wohlgefallen erhöhen kann, hat an mir diese Barmherzigkeit geübt. Darum wünsche ich, dass du, wie ich es von deiner Klugheit und Tugend hoffe, mir helfest, Ihm den schuldigen Dank dadurch abzustatten, dass ich mit aufrichtigstem Herzen Ihm diene. Deshalb werde ich dein Diener sein. In wahrer Hochschätzung bitte ich dich, du wollest selber meine große Mängel ersetzen. Sage mir also, o Herrin, deinen Willen, auf dass ich ihn vollziehe!"
Maria hörte mit demütigem Herzen und freundlichem Angesicht diese Worte und antwortete: Ich freue mich, dass Gott, der mich zum Ehestand bestimmen wollte, dich mir zum Bräutigam gegeben hat. Es ist offenkundig Sein Wille, dass ich dir diene. Wenn du es mir gestattest, so will ich meine Gesinnung und meine Gedanken aussprechen. Der Allerhöchste entflammte durch diese Worte das Herz des heiligen Joseph aufs neue mit Seiner göttlichen Liebe. Maria hatte ihre tausend Engel gebeten, ihr sichtbar zur Seite zu sein. Sie hatte nämlich stets eine natürliche Scheu, mit Männern allein zu reden. Bis dahin hatte sie nur mit dem Hohenpriester einige Male allein gesprochen.
Die heiligen Engel gehorchten dem Befehl ihrer Königin und standen ihr, jedoch nur ihr sichtbar, zur Seite. Und in dieser Umgebung antwortete sie: "Mein Bräutigam und Herr, wir müssen alles Lob und alle Ehre mit der größten Hochachtung unserem Gott und Schöpfer darbringen. Er ist unermeßlich in seiner Güte und unerforschlich in seinen Ratschlüssen. An uns Armen offenbarte Er seine Barmherzigkeit und Größe, indem Er uns zu Seinem Dienst erwählt hat. Schon in meinem zarten Alter habe ich, angetrieben durch die Macht der Wahrheit, mit der mir das göttliche Licht die Hinfälligkeit alles Sichtbaren offenbarte, mich Gott geweiht durch das ewige Gelübde, die Keuschheit des Leibes und der Seele zu bewahren. Ich bin Sein Eigentum und erkenne Ihn als meinem Bräutigam und Herrn an mit dem unerschütterlichen Vorsatz, Ihm treu die Keuschheit zu bewahren. Darum wünsche ich, dass du mir bei der Erfüllung dieses Vorsatzes hilfst. Im übrigen sollst du an mir eine treue Dienerin finden, die ihr Leben lang für das Deinige eifrig sorgen wird. Wir wollen uns so unserem Gott zu einem ihm wohlgefälligen Opfer darbringen, damit wir der ewigen Güter, die wir erhoffen, teilhaftig werden."
Durch diese Worte seiner heiligsten Braut wurde ihr keuscher Bräutigam Joseph mit innerlichem Entzücken erfüllt und antwortete: "Durch die Offenbarung deiner Gedanken und keuschen Vorsätze hast du, o meine Herrin, mein Herz durchdrungen und geöffnet. Ich wollte es dir nicht eher aufschließen, als bis ich das deinige kannte. Auch mich hat der Herr schon frühzeitig durch sein wahres Licht angetrieben, ihn mit aufrichtigem Herzen zu lieben. Und darum wisse, dass auch ich im Alter von zwölf Jahren dem Herrn in ewiger Keuschheit zu dienen versprochen habe. Jetzt bestätige ich dieses Gelübde aufs neue. In Gegenwart des Allmächtigen gelobe ich, dich nach Kräften zu unterstützen, dass du in aller Reinheit Ihm dienest und Ihn liebest, wie du es verlangst. Mit der Gnade Gottes will ich dein treuer Diener und Begleiter sein. Ich bitte dich, du wollest mein keusches Verlangen annehmen, mich als deinen Bruder betrachten und keine andere fremde Liebe jemals hegen als jene, die du Gott und nach Ihm mir schuldest." Bei diesem Gespräch bestärkte der Allerhöchste das Herz des heiligen Joseph in der Tugend der Keuschheit sowie in der heiligen und reinen Liebe zu seiner heiligsten Braut Maria, so dass er Maria in hocherhabenem Grade liebte. Die heiligste Jungfrau aber vermehrte diese Liebe in süßer Weise durch ihren überaus klugen Umgang, durch den sie das Herz ihres Bräutigams lenkte.
Maria und Joseph fühlten durch die göttliche Kraft, die in ihren heiligsten und keuschesten Seelen wirkte, unbeschreibliches Entzücken und Trost. Gott verlieh dem heiligen Joseph eine neue Reinheit und Oberherrschaft über seine Natur und deren Leidenschaften, so dass er ohne Widerstreben und ohne Begierlichkeit mit neuer und wunderbarer Gnade seiner Braut Maria und damit auch dem göttlichen Willen und Wohlgefallen zu dienen vermochte. Alsbald machten sie von den Gütern, die Joachim und Anna hinterlassen hatten, drei Teile. Sie gaben den ersten an den Tempel, worin Maria gewohnt hatte, den zweiten als Almosen an die Armen, der dritte aber wurde dem heiligen Joseph zur Verfügung überlassen. Maria behielt sich nur die eine Sorge vor, ihrem Bräutigam zu dienen und im Hause den Arbeiten zu obliegen. Vom Verkehr mit der Außenwelt und von Besorgungen und Einkäufe oder Verkäufe wollte sie nie etwas wissen.
In seiner Jugend hatte der heilige Joseph das Handwerk eines Zimmermanns erlernt, weil dieses ganz ehrbar und zum Erwerbe des Unterhalts geeignet ist; denn er war arm. Darum fragte er seine heilige Braut, ob es ihr angenehm sei, wenn er fortan dieses Handwerk betreibe, um dadurch ihr selber zu dienen und etwas zur Unterstützung der Armen zu verdienen. Maria war vollkommen einverstanden und bemerkte, dass sie nach dem Willen Gottes in Armut leben, die Armen lieben und nach ihrem Vermögen unterstützen sollten. Hierauf entstand unter diesen heiligen Brautleuten ein frommer Streit, wer der Vorgesetzte sein und dem anderen befehlen sollte. Doch in der Demut trug jene den Sieg davon, welche die Demütigste aller Demütigen war, die heiligste Jungfrau Maria, die nicht zugab, dass die natürliche Ordnung umgekehrt werde, nach welcher der Mann das Haupt ist. In allem wollte sie ihrem Gemahl untertänig sein. Nur eines bat sie sich aus, dass sie den Armen Almosen geben dürfte, was der heilige Joseph auch gerne bewilligte.
In diesen Tagen empfing der heilige Joseph ein neues Licht. In diesem nahm er die Eigenschaften seiner Braut wahr:ihre außergewöhnliche Klugheit, ihre Demut, ihre Reinheit und alle Tugenden,die sein Erkennen und Begreifen weit übersteigen. Er wurde dadurch aufs neue mit Bewunderung erfüllt und unterließ nicht, im höchsten Jubel seines Herzens den Herrn mit den feurigsten Anmutungen zu loben und ihm wiederholt zu danken, weil er ihm über all sein Verdienst eine solcheGefährtin und Braut geschenkt habe. Gott ordnete es so, dass Maria durch ihre Gegenwart und ihren Verkehr mit Joseph eine Ehrfurcht und Hochachtung einflößte, die sich durch keine Worte beschreiben läßt. Diese Ehrfurcht wurde im Herzen des heiligen Joseph erweckt durch den Strahlenglanz des göttlichen Lichtes, der aus dem Antlitz unserer Königin hervorleuchtete, sowie durch die unbeschreibiche Majestät, die ihr allezeit eigen war. Das Licht war viel stärker als bei Moses, da er vom Berge hinabstieg (Ex 34,30); denn Maria verkehrte länger und inniger mit Gott als Moses.
Hierauf hatte Maria eine Vision, in der Gott zu ihr sprach: "Siehe nun, Meine geliebteste und auserwählte Braut, wie treu Ich meine Worte jenen halte, die Mich lieben und fürchten. Darum entsprich auch du fortan Meiner Treue, indem du die einer Braut zukommenden Pflichten in Heilgkeit, Reinheit und gänzlicher Vollkommenheit erfüllst. Dazu wird dir die Lebensgemeinschaft mit Meinem Diener Joseph, den Ich mit dir verbunden habe, behilflich sein. Gehorche ihm nach Schuldigkeit und suche ihn zu trösten; so wirst du nach Meinem Wohlgefallen handeln." Hierauf erwiderte Maria: "Mein Herr, ich lobe und preise Dich wegen Deiner wunderbaren Ratschlüsse und Deiner Sorgfalt für mich. Mein Verlangen ist, Dir zu gehorchen und zu gefallen, wie es einer Magd geziemt. Verleihe mir dazu Deine Kraft und Deinen Segen; dann wird es mir sicher gelingen, Deinem Diener Joseph so zu gehorchen und zu dienen, wie Du, mein Herr und Schöpfer, es mir befiehlst."
Auf dieser Grundlage wurde die Ehe der heiligsten Jungfrau und des heiligsten Joseph begonnen. Vom achten September, dem Tag ihrer Vermählung, bis zum folgenden fünfundzwanzigsten März, an dem die Menschwerdung des göttlichen Wortes stattfand, lebten beide Brautleute beisammen. Der Allerhöchste bereitete beide auf die ihm entsprechende Weise zu dem Werke vor, für das er sie auserwählt hatte.
Ich vermag aber meinem Verlangen nicht mehr Einhalt zu gebieten, das überaus glückliche Los des heiligen Joseph zu verkünden. Ein solches war keinem von allen Menschen jemals zuteil geworden. Wie ist dir, o Mann Gottes, ein solches Glück zuteil geworden, dass von dir und keinem anderen Kinde Adams gesagt werden kann, Gott selbst sei dein, so ganz und gar dein, dass Er als dein einziger Sohn angesehen wurde und galt? Der ewige Vater hat dir seine Tochter übergeben, der Sohn seine wirkliche und wahre Mutter, und der Heilige Geist hat dir seine Braut anvertraut und dich zu seinem Stellvertreter gemacht. Die ganze heiligste Dreifaltigkeit hat dir ihre "Einzige", wie die Sonne "Auserwählte" anvertraut und als deine rechtmäßige Braut bezeichnet. O großer Heiliger, erfassest du deine Würde? Erkennst du deine Erhabenheit? Weisst du, dass deine Braut die Königin des Himmels und der Erde ist, du selber aber der Wächter über die unaussprechlichen Schätze Gottes? Erwäge, o heiliger Mann, dein Amt und erkenne es an, dass die Engel, selbst die Seraphim, wenn auch nicht von Neid, so doch von Bewunderung erfüllt sind und dein Los und das in deiner Ehe verborgene Geheimnis anstaunen. Nimm hin die Glückwünsche zu einem solchen Glück im Namen des ganzen Menschengeschlechts. Du bist der Herr und Gemahl jener, die an Größe nur von Gott übertroffen wird. Du bist reich und glücklich unter den Menschen und selbst unter den Engeln. Gedenke doch unserer Armut und unseres Elendes sowie auch meiner, des verächtlichen Erdenwürmleins. Ich wünsche, deine treue Dienerin zu sein und die Wohltaten und Gnaden deiner mächtigen Fürsprache zu erfahren.

Lehre der Himmelskönigin
Meine Tochter, mein Beispiel in dem Gott mir angewiesenen Ehestand widerlegt die Entschuldigung, womit jene Seelen, die in der Welt im nämlichen Stande leben, ihre Unvollkommenheiten beschönigen. Bei Gott ist nichts unmöglich, aber ebenso auch jenen nicht, die mit lebendigen Glauben auf ihn vertrauen und sich in allem seiner göttlichen Anordnung unterwerfen. Ich habe im Hause meines Bräutigams ebenso vollkommen gelebt wie im Tempel, denn mit dem Stande habe ich keineswegs auch die Gesinnung oder das Verlangen oder die Sorge um die Liebe und den Dienst Gottes geändert. Ich war auf alles noch mehr bedacht, damit ich es an keiner Pflicht als Braut fehlen lasse. Darum ist mir auch die göttliche Gnade mehr beigestanden, und die mächtige Hand Gottes hat alles meinem Verlangen entsprechend angeordnet und eingerichtet. Geradeso würde Gott auch mit allen anderen Menschen verfahren, wenn diese ihrerseits entsprechend handeln würden. Sie schieben aber die Schuld auf den Ehestand und täuschen sich dabei selber. Denn wenn sie nicht vollkommen und nicht heilig sind, liegt das Hindernis nicht am Stande; es entspringt vielmehr aus den eitlen und unnützen Sorgen und Kümmernissen, denen sie sich überlassen, indem sie nicht das Wohlgefallen Gottes suchen, ihr eigenes dem göttlichen vorziehen.
Gibt es für die Weltleute schon keine Entschuldigung, wenn sie die Vollkommenheit in der Tugend nicht erreichten, so kann man im Ordensstande noch viel weniger sich mit übertragenen Ämtern und Beschäftigungen ausreden. Halte dich niemals für verhindert, weil du das Amt einer Vorsteherin versiehst; denn Gott hat dir im Gehorsam dieses Amt übertragen. Darum darfst du auch an seinem Beistand und Schutze nicht zweifeln. Am selben Tage hat Er es auf sich genommen, dir die Kräfte und Hilfe zu verleihen, durch die du deinen Geist auf die Verpflichtungen einer Oberin und zugleich auf die besondere Vollkommenheit richten kannst, womit du deinen Gott und Herrn lieben sollst. Mache Ihn dir geneigt durch das Opfer deines Willens, indem du dich demütig und geduldig in alle Anordnungen Seiner göttlichen Vorsehung fügst. Denn widerstrebst du diesen nicht, so verspreche ich dir ganz sicher Seinen Schutz. Du wirst allezeit erfahren, dass die Macht Seines Armes jede deiner Handlungen vollkommen leitet und regiert.


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#8 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 24.10.2010 03:44

Maria Verkündigung .

Um überhaupt dieses große Geheimnis ansatzweise erkennen und verstehen zu können, sollten wir uns in die Hände Marias begeben, und sie bitten diese ihrige große Gnadenstunde uns im Herzen zu eröffnen.


Wir begeben uns in die Tradition, wenn wir davon ausgehen dürfen, dass der Erzengel - Maria während ihres Gebetes antraf.

Versetzen wir uns also in Maria: sie kniet und betet Gott an, sie bittet ihn, wie sie es bisher ihr leben lang tat, um die Ankunft des lang erwarteten Messias.
"Du Herr und mein Gott, erfülle mir nur diesen einen Herzenwunsch, die Dienerin des Herrn werden zu dürfen, seiner Mutter eine Magd zu sein, sende den Erlöser noch zu meinen Lebzeiten, mehr begehre ich nicht von dir."




Maria begehrte nichts mehr, als Dienerin von der Mutter Jesu zu sein, ihn noch zu Lebzeiten erblicken zu dürfen.




Während ihres innigen Gebetes erscheint der Bote Gottes, Erzengel Gabriel umgeben von himmlischen Glanz und spricht zu ihr die Worte der Welt:

"Gegrüßet seist du - voll der Gnade - der Herr ist mit dir - du bist gebenedeit unter den Frauen..."

Maria tief im Gebet versunken, erblickte den Erzengel und vernahm die Worte und dann heißt es:

Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Wie wichtig doch diese Stelle ist. Es springt uns nicht direkt ins Auge, manchmal muss man zwei drei Mal lesen, bis man es merkt und verinnerlicht:

Maria erschrak nicht bei der Erscheinung des Engels, sondern erst nachdem sie die Worte Gabriels vernahm!

Durch den Gnadenbeistand Gottes hat sie die Erscheinung in Ruhe bewahrt, wie sehr wird ihr Herz vor Freude gesprungen sein, indem sie den Anblick eines treuen Boten Gottes vernahm.

Doch wie groß ihr Vertrauen in Gott und den Boten war, können wir daran sehen, dass sie die tiefsinnigen Worte des Engels verstand und ihre Ruhe bewahrte. Was wäre passiert ohne den göttlichen Beistand? Vermutlich hätte Maria vor Aufregung keinen Gedanken fassen können, sie wäre unruhig geworden, vielleicht hätte sie sogar gezittert.

- Wenn wir uns in diesen einen Augenblick der Botschaft des Engels hineinversetzen, dann werden wir ein Bild der Gnade und des Beistandes Gottes für Maria erfassen können. -

Die Worte drangen wie Lichtstrahlen in ihr Herz ein und ließen sich nieder wie der Morgentau auf die zarten Blüten der Lilien.

Was Maria wohl durch ihr Herz ging, in diesem Augenblick:
- ich: Gegrüsst von einem Engel?
- ich: voll der Gnaden?
- ich: der Herr ist mit mir?
- ich: bin gebenedeit unter allen Frauen?
- ich: wer bin ich, dass mir so eine Gnade zukommt?


Sie wird wohl andächtig, noch knieend und im Gebet verinnigt, ehrfurchtsvoll auf weitere Worte des Engels gewartet haben, bevor sie ihre Worte kundgab.

Was ein heiliges Bild, nein was ein heiliges Vorbild uns dort vor Augen schweben sollte, was für eine tiefsinnige Bedeutung, dessen Früchte endlos sind, dieser Moment, der vielleicht nur ein paar irdische Minuten dauerte, dieser kleine Moment ist für uns so unvorstellbar fruchtbar im Glauben!

Gabriel, der Botschafter des Wortes Gottes, welche Freude muss er gehabt haben, dass er dieser Gnade zuteil wurde, er durfte als erster den Menschen die Ankunft des Erlösers verkünden, er durfte es Maria, der Mutter Jesu übermitteln. Dieser Tag ist auch ein Freudenfest des Himmels, einmalig und Gabriel war ihr Botschafter.

Wie sehr die anderen Engel sich mit Gabriel freuten, wie tief diese Freude im Himmel klang, wie laut die Jubeltöne der Engel am Gottesthron ertönten, wir können es nur erahnen - welch ein himmlisches Bild!

"Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. "


Welch kräftige und heilige Aussagen, diese Botschaft beinhaltet.
Stellen wir uns vor, wir wären an Gabriels Seite und rufen:


Maria: Du wirst empfangen!
Maria: Du wirst gebähren!
Maria: Er wird groß sein!
Maria: Er wird Sohn genannt!


Merkst du, wie bei dieser Vorstellung alleine dein Herz anfängt zu beben, zu zittern - ja zu zerspringen vor Freude? Wieviel mehr muss der Engel Gabriel sich über diesen Botengang erfreut haben, wieviel mehr muss der Himmel vor Glorie lautstark jubelnd geklangen haben?

Maria - die Jungfrau. Sie gelobte in ihrer Kindheit schon zur Ehre Gottes ihre Jungfraunschaft und nun dies:
Sie sollte Mutter werden, ja nicht "eine" Mutter - sondern die Mutter aller Mütter: sie sollte den Erlöser gebähren.


Mit recht, fragte Maria:
"Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?"


Den sie wird nicht an den Worten des Engels gezweifelt haben, aber sie wird sich wohl gefragt haben, wie diese ihre gelobte Jungfraunschaft mit der Verheißung ihrer Mutterschaft vereinbar ist.

Doch Gottes Wort gab ihr sogleich die begehrte Antwort:
"Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden."


Beachten wir diese eindrucksvollen Worte!
Maria: das Kind wird heilig sein.
Maria: das Kind wird Sohn Gottes genannt werden!


Es ist nicht nur die Antwort auf die natürliche Frage der Vereinbarkeit, sondern viel mehr - viel tiefsinniger:
Gott läßt sich selbst offenbaren!

Nehmen wir uns heute noch einige Minuten und versetzen uns in Maria, als sie die Worte Gabriels empfängt:
"...Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden..."


Maria empfängt und kein Wort kann es auf Erden besser umschreiben und beschreiben wie: HEILIG!
Ja, heilig ist Maria, heilig die Empfängnis, heilig die Geburt, heilig der Sohn. Das gesamte Mysterium verdient nur eine Umschreibung: heilig, heilig, heilig!

Gabriel verkündete Maria auch die Geburt des heiligen Johannes des Täufers, dessen Geburt und Leben mit der der Erlösungsgeschichte eng verbunden ist:
"Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat."


Was Maria wohl gefühlt hat, nicht nur sie, sondern auch Elisabeth wird Teil der Gnade. Maria sieht vor ihren Augen den Heilsplan Gottes in Erfüllung gehen, was ein Augenblick!

"Denn für Gott ist nichts unmöglich."
schloß Gabriel die Botschaft. "Für Gott ist nichts unmöglich..." diese heiligen Worten bedürfen unsere ganze Aufmerksamkeit. Diese Worte sollten jeden Zweifel von uns fern halten, jeden Unmut von uns weichen lassen, jede Müdigkeit erblassen lassen - sie geben die ganze Kraft und Gnade des Herrn, an der wir uns halten sollen wieder! Welch ein Augenblick!
Maria demütig, noch knieend; antwortet aus ganzem Herzen:
"Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast
. Danach verließ sie der Engel."

Mein Herr, mein Gott: ich bin Deine Dienerin!
Mein Herr, mein Gott: ich erfülle Deinen Willen!


Diesen Worten Marias voll heiligem Vertrauen und Liebe zum Engel gesprochen, sollten wir uns anschließen:
als Vorbild für unser Leben nehmen und Maria bitten uns die selbe Liebe und Ergebenheit, wie die ihrige - Gott gegenüber, einzupflanzen.


Sie stellt keine weiteren Fragen;
sie versucht nicht das Warum zu ergründen;
sie gibt sich einfach den Willen Gottes in Liebe hin!
sie unser leuchtendes Vorbild an Demut!

Müssen wir nicht, wie Maria, jederzeit bereit sein?
Jederzeit bereit sein um aus vollem Herzen:
Ja, mein Herr, Dein Wille geschehe
erklingen zu lassen?


Bitten wir die Jungfrau Maria und den Erzengel Gabriel unserer Kirche um ihre Fürsprache, dass wenn wir bisher nicht immer den Mut hatten das Wort Gottes ohne zu zögern anzunehmen:
wir den heutigen Tage nutzen um uns in Zukunft gemeinsam mit dem Himmel vereinen und rufen:
Ja, mein Herr, Dein Wille geschehe!


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#9 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 24.10.2010 05:03

24. Oktober – Russland : Unsere Liebe Frau, Trösterin der Betrübten. – Kuba: Virgen de la Regla (Unsere Liebe Frau von der Augustinus-Regel)


Lobgesang an Maria

Ich preise und verehre Dich, o Maria, erstgeborene Tochter des Allerhöchsten, Königin der Erde und des Himmels, Jungfrau der Jungfrauen und Mutter unseres Erlösers.

Ich preise und verehre Dich, o Maria, die Du genannt wirst der Morgenstern, die Ehre des Hauses Davids, welche der Erzengel Gabriel gegrüsst hat als Jungfrau voll der Gnaden.

Ich preise und verehre Dich, o Maria, welche der Allerhöchste von Ewigkeit her geliebt hat, die er bewahrt hat vor aller Makel der Erbsünde und zum Troste geschenkt hat der Welt.

Du bist das Meisterwerk der göttlichen Allmacht, o Maria, Deine Seele ist geschmückt mit unvergleichlicher Schönheit, und Dein Herz ist das Heiligtum aller Tugenden.

Gott hat Maria auserwählt und sie mit allen seinen Gütern überhäuft; Weil er seine Wohnung nehmen wollte in ihrem Herzen.




Heiliger Ludwig Maria Grignion von Montfort
Das Goldene Buch, Kleine Tageszeiten zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#10 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 24.10.2010 16:48

Ave Maria millionenmal
Ave Maria ohne Zahl
Ave Maria des morgens früh
Ave Maria nach des Tages Müh
Ave Maria, wenn die Sonn am höchsten steht
Ave Maria, wenn sie untergeht
Ave Maria in stiller Nacht
Ave Maria, wenn das Herz in Bang und Kummer wacht
Ave Maria zu jeder Stund
Ave Maria das letzte Wort im Mund
Ave Maria millionenmal
Ave Maria ohne Zahl. Amen.


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#11 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 25.10.2010 09:15

Der heilige Erzengel Gabriel: Vorbereitung Maria Verkündigung


Neben den Erzengeln Michael und Raphael gehört Gabriel zu den sieben Erzengeln, die eine besonders hohe Würde bekleiden.

Der Erzengel Gabriel wird auch oft "der Engel des göttlichen Wortes" genannt, da es seine Aufgabe war, die Ankunft des Erlösers zu verkünden.

Gabriel bedeutet "Kraft Gottes". Der heilige Gregor sagte dazu:
"Wem käme es besser zu, Christus zu verkünden, als demjenigen dessen Name schon in Beziehung dazu steht".



Der heilige Gabriel verdiente sich diese besondere Gnade dadurch, dass er in der Zeit der Prüfung, die Gott über die Engel nach ihrer Erschaffung verhängte, treu und standhaft blieb, während ein großer Teil, angeführt von Luzifer, von Gott abfiel und für ewig verloren ging.




Er verkündete der Jungfrau Maria, unserer Mutter:
"Gegrüßet seist du, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen." - "Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott."
Und verkündetete ihr, dass sie durch die Gnadenkraft des Heiligen Geistes den Erlöser der Welt, den Sohn des Vaters empfangen und gebähren sollte.
Durch diese Gnade, die dem heiligen Erzengel Gabriel allein zuteil wurde, können wir annehmen, dass er auch später Maria zum Schutze begleitete. Denn durch seine gnadenvoll überbrachte Botschaft hatte er, so dürfen wir ruhig annehmen, ein Vorrecht vor allen anderen Engeln, die heilige Maria zum Schutze auf Erden zu begleiten.

Erzengel Gabriel, verkündetete als erstes die Ankunft des Herrn, unseres Erlösers.
Erzengel Gabriel, sprach als erster den Namen Jesu aus.

Darum steht der Erzengel Gabriel auch in einer besonderen Beziehung zur heiligen Maria und zum heiligen Josef.


Nutzen wir die Zeit bis zum Hochfest Maria Verkündigung und vereinen uns in dieser Zeit besonders mit dem heiligen Erzengel Gabriel und verkünden am Tage des Festes zusammen mit ihm die Frohe Botschaft an Maria:
"Gegrüßet seist du, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!"





Bitten wir durch Maria mit dem Erzengel Gabriel, Gott unseren Herrn, für die Armen Seelen im Fegefeuer: für unsere Verwandten, Freunde, Bekannten, Geistlichen und Gott ergebenen, bitten wir, dass unser gemeinsames Gebet; Gott wohlgefällig annimmt und zur Erlösung einer Armen Seele aus dem Fegefeuer gereiche, bitten wir vereinigt mit der heiligen Familie.


Hildegard Maria

RE: MUTTERGOTTES

#12 von esther10 , 28.10.2010 00:14


http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...2Ftv-lourdes%2F


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
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esther10
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