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Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet beso

#1 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 18.10.2010 12:44

Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet besonders Gedenken.

Doch wie enstand das Rosenkranzgebet, so wie wir es heute kennen?

In alten Erzählungen finden wir den heiligen Eremiten Paulus von Theben, der täglich 300 Gebete sprach und um sich dabei nicht zu verzählen, oder durcheinander zu kommen, hatte er immer 300 kleine Steine in seinem Schooß und warf bei jedem Gebet einen davon weg. Dies ist wohl mit die älteste Überlieferung für den Grundstock der Enstehung des Rosenkranzes.

Später nahm man aus praktischen Gründen Gebetsschnüre an denen man soviele Knoten oder Steine befestigte, wie man Gebete sprechen wollte.

Damals war das häufigste Gebet an dieser Schnur das Vater Unser (lat. Pater Noster); bis heute finden wir daher in manchen Gegenden noch den Namen "Nuster" für den Rosenkranz.

Um das achte Jahrhundert begann es, dass die Beichtvätern ihren Beichtkindern als Buße eine bestimmte Anzahl von Vater Unsern zu beten auferlegten; die Laienbrüder im Kloster mußten ebenfalls eine bestimmte Anzahl an Vater Unsern täglich verrichten, anstatt den Psalmen. Das führte dazu, dass die Paternosterschnur sich langsam im gesamten Volk ausbreitete.

Nach bisherigen Erkenntnissen war das Ave Maria als Gebet im ersten christlichen Jahrhundert noch fast oder sogar ganz unbekannt beim Volk. Es fand erst zwischen dem 11 und 13 Jahrhundert Einzug in die Gebete der Gläubigen.

Nun begann man an der Gebetsschnur auch die Ave Marias abzuzählen und teilte sie durch das Pater Noster meißt in 50er Reihen.

Der Legende nach, die wir gelesen haben (hörten), war es der heilige Dominikus der mit dem Rosenkranz in Verbindung steht, doch dies war eine falsche Überlieferung. Der eigentliche Dominikus, der das Rosenkranzgebet förderte, war der Kartäuser Dominikus Pratenus von Trier. Er fügte jedem einzelnen Ave Maria ein Geheimnis aus dem Leben und Leiden Jesu hinzu, empfahl und verbreitete nun dieses Gebet an der "Schnur". Der Beter hatte nun in den 50 Ave Marias eine Betrachtung der Kindheit, des öffentlichen Wirkens, der Wunder, der Predigten, dem Kreuzestod, der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu vor seinem geistigen Auge.

Später wurde die Anzahl der Geheimnisse und der Ave Maria eingeschränkt, so dass diese der Zahl der Psalmen, 150, entsprach. Dadurch kommt der Name: marianischer Psalter.

Im 15. Jahrhundert wurden noch viele verschiedene Formen des Rosenkranzes gebetet, so dass in einem Buch, aus dem Jahr 1610, 63 verschiedene Rosenkränze erklärt werden.

Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Rosenkranz in der heutigen Form, gerade durch seine Ablässe, von Dominikanern und Jesuiten dem ganzen katholischen Volk nahegebracht und dieses nahm ihn freudestrahlend auf! - [LB]


Hildegard Maria

RE: Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet beso

#2 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 18.10.2010 12:47

Rosenkranzmonat - Siegeskranz

Der wohl bedeutenste Tag in der Geschichte des heiligen Rosenkranzes war wohl der 7. Oktober 1571, gerade jetzt in unserer Zeit sollten wir ihn kennen, lieben und schätzen wissen; denn er zeigt uns die gesamte Macht der Fürbitte.
Mitte des 15. Jahrhunderts war das Christentum insich gespalten, Uneinigkeit und fehlender Zusammenhalt machten nun Europa offen für die Muslime.

Der türkische Sultan Selim III. rüstete sich zur entscheidenden Schlacht um das christliche Abendland zu erobern und im Glauben zu entfremden.

Jetzt müßte man eigentlich meinen, dass anhand einer so großen Bedrohung die christlichen Länder zur Vernunft kamen und ihre Zwietrachten beiseite legten; doch es war die Zeit, wo gerade in Deutschland die Parole: "Lieber mit den Türken gehen, als mit dem Papst!" seine Runde machte. Zynisch möchte ich fast sagen, dass anhand dieser Parole man nicht zwischen dem 16. Jahrhundert und dem 21. Jahrhundert, des Heute, unterscheiden könnte.

Doch der heilige Papst Pius V. bemühte sich um ein christliches Heer des Abendlandes und so schaffte er es, dass sich Spanien, Venedig und Österreich dem übermächtigen Feind als "eins" entgegenstellte.

Damals waren alle in Angst, denn gerade erst war die Festung Famgusta von den Türken erobert worden und entgegen dem Versprechen des Pasha Mustafa, dass er den christlichen Einwohnern kein Leid zu führen wird, passierte folgendes:
sobald sich die Festung in den Händen der Türken befand, war das Versprechen des Friedens vergessen, Pasha Mustafa ließ alle Christen grausam töten und dem Befehlshaber der Festung, Kommandant Bragadino, ließ er bei lebendigem Leibe die Haut abziehen, steckte ihn in ein Amtsgewand und ließ ihn auf den Rücken einer Kuh durch die gesamte Stadt schleppen. Diese grausamen Taten, das gebrochene Versprechen der Türken ließ Europas Christen erkennen, was ihnen bevorstand. Papst Pius V. empfahl den Krieg der allerhöchsten Dreifaltigkeit an und bat das Volk den marianischen Psalter in diesem Anliegen zu beten.

Der Sohn Karls V., Prinz Johann von Österreich, war der Oberbefehlshaber dieser christlichen Flotte.

Nun begann die alles entscheidende Schlacht am Golf von Patras, am 7. Oktober 1571, Europa bleibt christlich oder wird von den Muslimen erobert; immer mit den Gedanken an die Geschehnisse in der Festung Famgusta.

Die Christen fuhren mit dem Ruf "Vittoria! Vittoria! Viva Christo!" in die Schlacht. Man stelle sich einmal über zehntausend Krieger vor, die diesen Ruf zur selben Zeit brüllten - was eine Stimmung muß damals geherrscht haben, was ein imposanter Eindruck, alleine wenn ich es mir heute vor meinen Augen vorstelle.

Die Schlacht begann und es sah alles danach aus, als ob die Türken die Oberhand hätten, denn die christliche Flotte war teilweise schon in die Enge getrieben. Doch den tapferen Soldaten des Strategen Johann von Österreich gelang es das Kommandoschiff der Türken zu erobern: nun war der Rest des türkischen Heeres Kopflos; sie flüchteten.

Mit das schönste am Sieg war, dass 12.000 christliche Sklaven auf den Galeeren der Türken, wieder zurück in ihre Heimat konnten, frei waren und frei im Glauben, denn sie alle dankten Jesus Christus für ihre Befreiung.

Währenddessen betete der heilige Papst Pius V. für den Ausgang der Schlacht und vertraute auf die Fürbitte Mariens. Am selben Abend des 7. Oktobers mußte Papst Pius V. noch Verhandlungen führen, aber mittendrin erhob er sich und ging ans Fenster und schaute einige Zeit "ganz versunken" in Richtung des Himmels. Plötzlich drehte er sich um und sagte zu den anderen Anwesenden: "Jetzt ist keine Zeit für Geschäfte, eilt zum Herrn um ihn zu danken; denn unsere Flotte hat in dieser Stunde über die Türken gesiegt!"

Er warf sich daraufhin direkt auf die Knie, direkt vor dem Kreuz und einem Bild der heiligen Maria und begann dankend zu beten.

Erst einige Tage später brachte ein Bote die Nachricht über den Sieg über die Türken, Stunde und Zeit stimmten genau mit denen von Papst Pius V. überein.

Als Dank ließ er eine Münze mit den Worten des Psalmisten prägen: "Die Rechte des Herrn hat Großes getan, vom Herrn ist das geschehen!"

Papst Pius V. war überzeugt davon, dass dieser Sieg nur durch die Gnade Gottes und der Fürsprache der allerseligsten Jungfrau erreicht werden konnte: durch das Rosenkranzgebet. Denn genau an dem Sonntag der Schlachtentscheidung hielt die Rosenkranzbruderschaft ihren Bittgang.

Er ordnete an, dass nun als Dank an jedem 7. Oktober das Gedächtnis "unserer lieben Frau vom Sieg" gehalten wird.

Am 1. April 1573 bestimmte Papst Gregor XIII. dass dieses Fest in Zukunft als Rosenkranzfest am ersten Sonntag im Oktober gefeiert wird.

Der 7. Oktober, dass Zeichen des Sieges vom heiligen Rosenkranz. - [LB]


Hildegard Maria

RE: Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet beso

#3 von esther10 , 18.10.2010 13:54


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Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet beso

#4 von esther10 , 18.10.2010 14:21

wird fortgesetzt


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zuletzt bearbeitet 18.10.2010 | Top

RE: Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet beso

#5 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 20.10.2010 14:41

Nachdenken
Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein,
oder er wird kein Christ mehr sein. (Karl Rahner)




Zum Rosenkranzmonat
Immer wieder im Monat Oktober wird der Muttergottes mit dem Gebet des Rosenkranzes besondere Verehrung zugewendet.
Am 7. Oktober feiern wir das Rosenkranzfest. Der Oktober wird deshalb auch gern Rosenkranzmonat genannt.

1884 hatte Papst Leo XIII. den Oktober als Rosenkranzmonat sogar verpflichtend eingeführt. Die Verpflichtung wurde zwar 1958 wieder aufgehoben,
die Tradition aber beibehalten. Wir sollten diesen Oktober wieder zum Anlass nehmen, um täglich wenigstens einen Teil des Rosenkranzes zu beten,
vor allem auch mit der Familie.

Das tägliche Gebet des Rosenkranzes wird immer wieder als Hilfsmittel und Garant für den Frieden bezeichnet. Dies gilt bereits seit dem Mittelalter.
In der Neuzeit wurde jedoch auf diesen Sachverhalt wieder ganz besonders durch die Botschaft von Fatima 1917 hingewiesen.
In der letzten Erscheinung in Fatima in der Cova da Iria am 13. Oktober 1917 sagte die wunderschöne Frau den Seherkindern Lucia, Jacinta und
Francisco, sie sei „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“



Bericht über die Erscheinung in Fatima am 13.Oktober 1917
(Quelle: „Fatima von Anfang an“ von Pater Joao de Marchi, Ediçoes Missoes Consolata)

Es war die Mittagsstunde. Wenige Sekunden später rief Lucia aus: „Seid ruhig, seid ruhig. Unsere Liebe Frau kommt!“

Und in der Tat, die Mutter Gottes kam ein letztes Mal zu dem kleinen Baum, der jetzt von den liebenden Händen Maria Carreiras mit Blumen
und Bändern geschmückt war. Die Gesichter der Seher veränderten sich durch das Übernatürliche. Ihre Züge wurden feiner, ihre Gesichtsfarbe
vertiefte sich, und ihr Ausdruck wurde ernst.

Lucia nahm sofort Kontakt mit der Erscheinung auf. Sie hörte nicht die warnende Stimme ihrer Mutter:

„Sei vorsichtig, Lucia, mache keinen Fehler!“

Wie eingehüllt in eine Wolke von Weihrauch war die kleine Gruppe, als die spontane Frage kam:

„Was wünschen Sie von mir?“

„Ich möchte dir sagen, dass hier eine Kapelle zu meiner Ehre gebaut werden soll. Ich bin Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz. Man soll
weiterhin täglich den Rosenkranz beten. Der Krieg geht zu Ende und die Soldaten werden in Kürze nach Hause zurückkehren.“

„Ich wollte Sie um vieles bitten: ob Sie einige Kranke heilen und einige Sünder bekehren möchten, und vieles mehr.“

„Einige ja, andre nicht. Sie müssen sich bessern und um Vergebung ihrer Sünden bitten.“

Und noch trauriger sagte sie:
„Man soll Gott unsern Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist.“

Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz nahm zum letzten Mal Abschied von ihren kleinen Freunden. Sie öffnete die Hände und ließ sie im
Sonnenschein erstrahlen. Während sie sich erhob, strahlte ihr eigenes Licht in der Sonne wider.

Lucia, die Augen auf die strahlende Erscheinung gerichtet, rief zur Menge: „Dort geht sie, dort geht sie, schaut zur Sonne!“

Das Sonnenwunder

„Schaut zur Sonne!“ hatte Lucia dem Volk zugerufen. Was ereignete sich an dem wunderbaren Himmel über Fatima in jenen unglaublichen
Augenblicken?“

Die Antwort lautet: Ein Wunder, ein überwältigendes Wunder, wie niemand gewagt hätte, es sich vorzustellen.

Die Kinder sahen eine Reihe wunderbarer Erscheinungen:

Zuerst den heiligen Josef mit dem Jesuskind und Unsere Liebe Frau – die Heilige Familie. Der heilige Josef in weißem Gewand,
von den Wolken halb verdeckt hielt das Kind, ganz in Rot gekleidet, auf dem Arm. Unsere Liebe Frau zur Rechten der Sonne, trug
einen blauen Mantel, der ihren Kopf bedeckte und lose herunterfiel.
Der heilige Josef machte dreimal das Zeichen des Kreuzes über die kniende Menge. Dann erschienen Jesus Christus, ganz in Rot
gekleidet und seine Mutter als Mutter der Schmerzen (jedoch ohne das Schwert, das ihr Herz durchdrang). Auch der Erlöser segnete
das Volk. Als diese Vision verschwand, wurde sie gefolgt von einer anderen, die jedoch nur Lucia sah. Es war Unsere Liebe Frau
vom Berge Carmel. Aus ihrer Hand fiel etwas.

Was hatte das Volk in der Zwischenzeit gesehen?

Wir zitieren nachfolgend den wichtigsten Teil eines Briefes, den der bekannte Professor von Coimbra, Dr. Almeida Garret an Dr. Formigao
schrieb. Letzterer hatte ihn gebeten, ihm zu berichten, was er an jenem denkwürdigen 13. Oktober sah.

In gelassener, kühler Ruhe harrte ich am Erscheinungsort der Dinge, die da kommen sollten. Meine Neugierde ließ schon langsam nach,
da bereits lange Zeit verstrichen war, ohne dass etwas geschah, was meine Aufmerksamkeit hätte erregen können. Plötzlich hörte ich Schreie
aus Tausenden von Kehlen und sah wie sich die Menge, von dem Punkt, dem bis jetzt ihre Aufmerksamkeit gegolten hatte, abwandte und in
entgegengesetzter Richtung zum Himmel aufschaute.

Es dürfte 2 Uhr Ortszeit – 12 Uhr Sonnenzeit – gewesen sein. Wenige Augenblicke vorher hatte die Sonne die dichte Wolkendecke, hinter der
sie sich bisher verborgen hatte, durchbrochen und schien klar und intensiv. Ich folgte mit meinem Blick allen jenen Augenpaaren und sah
die Sonne als Scheibe, klar umrissen, strahlend, leuchtend ohne dem Auge weh zu tun.

Ich stimme mit dem Vergleich, den ich in Fatima hörte, wonach die Sonne wie eine matte Scheibe aus Silber aussah, nicht überein. Die Farbe
war klarer, intensiver, leuchtender, sie hatte etwas vom Glanz einer Perle. Sie glich auch durchaus nicht dem Mond in einer klaren Nacht.
Man spürte, dass sie ein lebender Körper war. Sie war weder sphärisch wie der Mond noch hatte sie die gleiche Farbe, den gleichen Ton oder
die gleiche Schattierung. Sie sah aus wie ein glänzendes Rad aus Perlmutter. Man kann auch nicht sagen, dass man die Sonne durch Nebel sah
(denn es gab keinen Nebel zu dieser Zeit).
Bezeichnungen wie opak, diffus oder verschleiert, treffen auch nicht zu. Sie spendete Fatima Licht und Hitze und erschien in klaren Konturen mit
deutlich sichtbaren Rand. Der Himmel war übersät von hellen Zirruswölkchen, die hie und da die Himmelsbläue freigaben, und manchmal stand
die Sonne ganz auf blauem Hintergrund. Die Wolken zogen von West nach Ost, aber sie verdunkelten das Licht der Sonne nicht. Man gewann den
Eindruck, als wanderten sie hinter der Sonne vorbei, obgleich sie sich manchmal rosa getönt oder durchsichtig blau zeigten, als sie an der Sonne
vorbeizogen. Es ist bemerkenswert, dass man seine Augen auf diesen Glutofen und sein Licht richten konnte, ohne Schmerz zu empfinden,
mit Ausnahme von zwei Unterbrechungen, als die Sonne leuchtende Hitzestrahlen aussandte, die uns zwangen den Blick abzuwenden.

Das Phänomen dauerte zirka 10 Minuten.

Die Sonnenscheibe blieb aber nicht ruhig am Himmel stehen, sie sandte nicht das Licht eines Himmelskörpers aus, sondern drehte sich in
irrem Wirbel um sich selbst. Plötzlich ertönten Angstschreie aus der Menge. Die Sonne schien sich, wild drehend, vom Firmament zu lösen
und auf die Erde zu stürzen, so als wollte sie uns mit ihrer gigantischen Glut vernichten. Das Gefühl während dieser Augenblicke war entsetzlich.

Während des Sonnenphänomens, das ich jetzt in allen Einzelheiten beschrieben habe, wechselten die Farben in der Atmosphäre. Während ich
zur Sonne schaute, stelle ich fest, dass sich rings um mich alles verdunkelt hatte. Ich richtete meine Augen zuerst auf die nächstgelegenen Objekte
und dann weiter bis zum Horizont. Alle Gegenstände rings um mich hatten die Farbe von Amethysten angenommen. Eine Eiche neben mir warf
einen Schatten dieser Farbe auf die Erde.

Ich fürchtete, meine Netzhaut habe Schaden genommen, allerdings eine unwahrscheinliche Erklärung, denn in diesem Falle sähe man ja nicht
alles purpurn gefärbt. Ich schloss die Augen und bedeckte sie mit den Händen, um den Lichteinfall zu unterbrechen. Nun stellte ich mich mit dem
Rücken zur Sonne und öffnete die Augen. Die Landschaft hatte jedoch die purpurne Farbe wie zuvor. – Eine Sonnenfinsternis war das aber auch
nicht!
Während ich noch zur Sonne schaute, stellte ich fest, dass die Atmosphäre wieder klar geworden war.
Kurz darauf hörte ich einen Bauern in meiner Nähe erstaunt ausrufen: „Seht, diese Frau ist ganz gelb!“ Und wirklich, alles rings um mich, nah und
fern, sah aus wie alter, gelber Damast. Die Leute sahen aus, als hätten sie die Gelbsucht, und ich erinnere mich noch, dass es mich etwas
amüsierte, sie so wenig attraktiv zu sehen. Meine Hand hatte die gleiche Farbe.

Dieses von mir hier beschriebene Phänomen habe ich in gesunder geistiger Verfassung und ohne emotionale Störungen erlebt. Ich überlasse es
anderen, dies alles zu erklären.


Hildegard Maria

RE: Die Legende des heiligen Rosenkranzes war ein schöner Einstieg in diesen herrlichen Monat, wo wir diesem so wichtigem Gebet beso

#6 von esther10 , 20.10.2010 17:49

Das tägliche Gebet des Rosenkranzes wird immer wieder als Hilfsmittel und Garant für den Frieden bezeichnet. Dies gilt bereits seit dem Mittelalter.
In der Neuzeit wurde jedoch auf diesen Sachverhalt wieder ganz besonders durch die Botschaft von Fatima 1917 hingewiesen.
In der letzten Erscheinung in Fatima in der Cova da Iria am 13. Oktober 1917 sagte die wunderschöne Frau den Seherkindern Lucia, Jacinta und
Francisco, sie sei „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“


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Fröhlich sein,
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pfeifen lassen.
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