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Zentrum der Gesundheit

#1 von esther10 , 09.01.2016 00:12


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
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esther10
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zuletzt bearbeitet 27.02.2016 | Top

AOK gesund kochen Zentrum der Gesundheit

#2 von esther10 , 15.01.2016 19:47

AOK gesund kochen Zentrum der Gesundheit
http://familie.aok.de/de/kleinschmecker/...in-topf-buntes/

Essen mit der Familie

AOK gesund kochen
http://familie.aok.de/de/kleinschmecker/...chmecker-tipps/


Gemeinsam essen stärkt Familien

Die AOK-Familienstudie zeigt: Gemeinsam Zeit zu verbringen ist ein wichtiger Schlüssel für die Familiengesundheit. Eine gemeinsam verbrachte Mahlzeit pro Tag fördert ein gesundes Aufwachsen der Kinder und stärkt den Zusammenhalt in der Familie. Sie ist die beste Gelegenheit, mehr von den Kindern zu erfahren, zu plaudern und zu lachen. Gleichzeitig lernen die Kinder Tischkultur und Tischsitten kennen. Sie schauen sich ab, wie man mit Messer und Gabel umgeht, und lernen so schneller, selbstständig zu essen. Wie und was die Eltern essen, dient den Kids als Vorbild. Wenn Mama und Papa Gemüse mögen, möchten die Kleinen das auch probieren. So haben Eltern, die selbst gesund und ausgewogen essen, gute Chancen, dass ihre Kinder das übernehmen.

Schöne Familienrituale am Tisch
Versuchen Sie möglichst oft, Mahlzeiten gemeinsam zu genießen, am besten an einem schön gedeckten Tisch. So lernen Kinder, das Essen wertzuschätzen. Widmen Sie sich ganz dem Genuss und der Zeit miteinander. Ablenkungen wie Fernseher, laute Musik, Bücher oder Smartphone stören da nur. Auch Streit und Problemthemen bitte auf später verschieben. Kommen solche Themen auf, vereinbaren Sie, wann diese besprochen werden, und wenden Sie sich bei Tisch angenehmen Gesprächen zu. Damit die Mahlzeiten wirklich allen Freude machen, stellen Sie gemeinsam Tischregeln auf. Finden Sie eigene Rituale, z. B. indem Sie die Mahlzeiten immer mit einem netten Spruch beginnen.

Mahlzeiten für die ganze Familie
Alle Familienmitglieder mit ihren Vorlieben, Zeiten und Terminen unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer leicht. Versuchen Sie dennoch, wenigstens eine gemeinsame Familienmahlzeit am Tag zu organisieren. Dazu am besten geregelte Essenszeiten vereinbaren. Achten Sie auch darauf, dass die Familienmitglieder nicht schon vor den Mahlzeiten snacken. Lassen sich unterschiedliche Essenszeiten nicht vermeiden, dann stellen Sie das Essen für Nachzügler kühl und wärmen es – z. B. in der Mikrowelle – wieder auf.

Es muss nicht für alle geschmacklichen Vorlieben eine Extrawurst geben. Doch oft lassen sich Grundgerichte variieren, um verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden; bereiten Sie z. B. Nudeln mit zwei verschiedenen Soßen oder Pizzahälften mit und ohne Salami zu. Kinder sollten sich selbst den Teller füllen, zunächst kleine Mengen nehmen und dann bei Bedarf nachlegen. Kinder zum Aufessen zu zwingen, ist keine gute Idee. Sie sollten lieber lernen, auf ihr Gefühl für Hunger und Sättigung zu achten.

Bunt essen mit Genuss
Gesund zu essen, ist gar nicht schwer. Tischen Sie der Familie möglichst vielfältige Speisen auf, von jedem etwas. Dabei pflanzliche Lebensmittel bevorzugen und häufiger mal Vollkornprodukte verwenden. Viel buntes und frisches Gemüse und Obst schmeckt lecker und liefert reichlich Vitamine. Milch und Milchprodukte versorgen die Kinder mit hochwertigem Eiweiß und Calcium für das Wachstum. Fleisch, Fisch und Eier sind ebenfalls wertvolle Eiweiß- und Eisenquellen, sollten aber nur zwei- bis dreimal in der Woche auf den Tisch kommen, am besten in fettarmen Varianten.

Gerade Kinder, die viel toben und schwitzen, brauchen ausreichend Flüssigkeit: 1 bis 1,5 Liter pro Tag. Wasser ist der beste Durstlöscher, ergänzt durch ungesüßten Tee und selbstgemischte Saftschorlen mit wenig Saft und viel Wasser.

Gemüse ess ich nicht! Was tun?
Nicht alle Kinder sind gleich für Gemüse und Obst zu begeistern. Ist Ihr Kind ein Obst- und Gemüsemuffel? Bleiben Sie locker und erzwingen Sie nichts. Der Geschmack entwickelt sich nach und nach. Versuchen Sie es immer mal wieder mit verschiedenen Sorten. Möhren, Salatgurke, Kohlrabi oder Erbsen haben bei Kindern meist gute Chancen. Probieren Sie auch unterschiedliche Zubereitungen. Oft mögen Kinder rohes Gemüse lieber als gekochtes. Mundgerecht geschnitten, zu lustigen Gesichtern gelegt oder als Schaschlik aufgespießt, erscheinen Gemüse und Obst besonders attraktiv. Und ihr selbstgezogenes oder -geschnippeltes Gemüse essen die Kleinen natürlich besonders gern. Wenn etwas Neues aufgetischt wird, gilt die Regel: Kinder sollten immer zumindest probieren. Hilft dies alles nicht, kann man Gemüse in Suppen, Saucen, Pürees oder Smoothies „verstecken“.

Wie viel naschen ist okay?
Süßigkeiten gehören zum Genuss dazu und müssen nicht verboten werden. Besser, die Kleinen lernen mit den süßen Verlockungen umzugehen. Täglich eine Kinderhand mit Süßem ist okay. Stellen Sie klare Regeln auf, z. B.: Einmal täglich nach dem Mittagessen gibt es etwas Süßes. Auch hier gilt, locker bleiben und auch mal Ausnahmen zulassen, z. B. beim Kindergeburtstag oder wenn beim Familienausflug die Eisdiele lockt.

Bekommen die Kinder Süßigkeiten geschenkt, dürfen sie eventuell direkt eine Kleinigkeit davon naschen. Der Rest wandert in ihre persönliche Süßigkeitendose. Einmal am Tag können sie sich eine kleine Portion daraus aussuchen.

Haben die Kinder darüber hinaus noch Hunger auf Süßes, bieten Sie süße Alternativen an wie einen Obstteller oder Milch mit pürierten Früchten. Kaufen Sie möglichst wenig Süßes, und dann besser kleine Portionen oder Miniriegel. Und vor allem: Seien Sie ein Vorbild. Nur wenn die Eltern maßvoll mit Naschereien umgehen, lernen die Kinder es auch.


Unser Experten-Tipp
Philipp Lahm


„Das gemeinsame Essen am Tisch schweißt Familien zusammen. Nehmen Sie sich diese Zeit füreinander und die Zeit zum Genießen. Das macht Kinder stark und gesund.“
Philipp Lahm, Botschafter der AOK-Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“



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