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Helicobacter pylori: Der Keim, der auf den Magen schlägt

#1 von esther10 , 09.03.2016 20:13

Helicobacter pylori: Der Keim, der auf den Magen schlägt

Aufstoßen, Völlegefühl und Oberbauchbeschwerden? In der Tat sorgt ein üppiges Mahl mit reichlich Alkohol meist wenige Zeit später für reichlich Ungemach. Ab und zu sind die Unpässlichkeiten jedoch nicht auf Gaumenfreuden zurückzuführen, sondern auf den Magenkeim Helicobacter pylori. Dieses Magenbakterium mit sich herumzutragen, ist gar nicht so unwahrscheinlich.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/magenbeschwerden.html


"Eine Infektion mit Helicobacter pylori (H. pylori) ist die zweithäufigste Infektionskrankheit nach der Karies", sagte Professor Dr. Christoph Kunstmann, niedergelassener Internist und Gastroenterologe aus Coburg. 33 Millionen Deutsche und jeder Zweite über 50-Jährige lebt mit dem gefährlichen Untermieter im Magen. Aufstoßen, Völlegefühl, Schmerzen oder Brechreiz sind die Indizien dafür, dass der Magenkeim im Körper sein Unwesen treibt. Magenschleimhautentzündungen (Gastritis), Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm oder gar Magenkrebs können sein Werk sein. Kunstmann: "Helicobacter pylori ist ein wahrer Magenteufel."

Symptome von Helicobacter pylori

Kunstmann riet deshalb, auf folgende Helicobacter-Symptome zu achten. Wenn diese Symptome länger als ein bis zwei Wochen Probleme bereiten, ist der Arzt aufzusuchen.
Schmerzen oder Druck im Oberbauch



Veröffentlicht am 17.07.2014
http://www.gastritisbehandlung.com/he... Helicobacter pylori Symptome sind meist nicht sofort als solche erkennbar, weshalb der Helicobacter Pylori zu diversen Magen-Erkrankungen führen kann.

Aufgrund der fadenförmigen Geißeln ist der Keim ziemlich beweglich und kann sich versteckt in der Schleimschicht der Magenwand über die komplette Magenschleimhaut ausbreiten.

Wenn dann die Magenschleimhaut-Zellen gereizt darauf reagieren und sich entzünden, kann es zur Gastritis (Magenschleimhautentzündung) kommen, zu einem Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür oder sogar für die Begünstigung von Magenkrebs steht der Helicobacter pylori im Verdacht.

Weitere Infos auf: http://www.gastritisbehandlung.com

ständiges Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen

Nüchternschmerz: Die Beschwerden lassen während oder nach einer Mahlzeit kurzzeitig nach.
Schmerzen in der Nacht, die einen aufwachen lassen

Blutarmut und schwarzer Stuhl

Heute wissen Fachleute, dass sich das Bakterium zumeist bereits in der Kindheit in den Magen einnistet und von Mensch zu Mensch übertragen wird. In unseren Breitengraden wird der Keim vermutlich hauptsächlich von Mund-zu-Mund (oral-oral) weitergegeben, beispielsweise von einer infizierten Mutter auf ihr Kind. Die Gefahr, dass eine infizierte Person im Erwachsenenalter eine andere ansteckt, tendiert gegen Null. Vermutlich hängt das damit zusammen, dass ab einem gewissen Alter das Immunsystem dem Keim Paroli bieten kann. In Entwicklungsländern mit niedrigem hygienischen Standard kommt es vermutlich auch zu einer Übertragung des Bakteriums über den Stuhl (fäkal-oral).

Das Risiko, sich mit Helicobacter pylori zu infizieren, lässt sich mit entsprechenden Hygienemaßnahmen reduzieren. So haben Studien ergeben, dass sich beispielsweise durch "Indoor-Toiletten" mit Waschbecken zum anschließenden Händewaschen die Infektionsrate erheblich senken lässt.

Vom Keim zum Krebs

Helicobacter pylori verhält sich zunächst Jahre lang unauffällig, ohne dass der Betroffene etwas davon bemerkt. Aber irgendwann macht er auf sich aufmerksam. Mit seinen fadenförmigen Geißeln ist er extrem beweglich und verteilt sich über die gesamte Magenschleimhaut. Er versteckt sich in der Schleimschicht der Magenwand und heftet sich dort an Epithelzellen. Auf die Dauer reagieren die Zellen der Magenschleimhaut gereizt, sie entzünden sich; eine Gastritis, die jedoch mitunter ohne Beschwerden im Magen schwelt, ist die Folge.

Aber häufig kommt dann doch ans Tageslicht, was schon lange im Verborgenen brütet. Der Magen rebelliert in der Folge mit Schmerzen, Völlegefühl und Übelkeit. Die Gastritis kann wiederum häufig einer Vielzahl weiterer Erkrankungen den Weg bereiten, besonders dann, wenn Faktoren wie genetische Veranlagung, Rauchen oder bestimmte Medikamente hinzukommen. Etwa 95 Prozent aller Zwölffingerdarm-Geschwüre sowie 70 bis 80 Prozent aller Magengeschwüre sind das Werk von H. pylori, machte Kunstmann das Ausmaß des Magenerregers klar. Er steht auch in dringendem Verdacht, bösartige Erkrankungen wie Magenkrebs zu begünstigen oder gar auszulösen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Keim deshalb als krebserregend eingestuft.

Dennoch gibt es Patienten, die trotz ihres Mitbewohners im Magen keine Beschwerden plagen und erst davon erfahren, wenn der Magen-Darm-Trakt aus anderen Gründen untersucht wird. Und nicht jeden, der mit Helicobacter pylori infiziert ist, ereilt ein Geschwür, aber das Risiko für ein solches ist deutlich erhöht, informierte Kunstmann.

Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/krankheiten/mag...-magen-schlaegt

hier geht es weiter

http://www.gesundheit.de/krankheiten/mag...-magen-schlaegt

Therapie - Behandlung.

http://www.gesundheit.de/krankheiten/mag...pylori-therapie
http://www.fangocur.at/index_125_125__10...CFUqdGwod9toHwQ


http://www.fatima.pt/pt/pages/transmissoes-online




Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
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