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Vatikan "Dämonen sind unglaublich gewieft"

#1 von esther10 , 13.04.2016 00:52

Vatikan


"Dämonen sind unglaublich gewieft"
Ein "Grundkurs Exorzismus" an Päpstlicher Hochschule in Rom

Rom - 11.04.2016
Wer mehr über düstere Mächte und ihre Bekämpfung erfahren möchte, ist hier richtig. Bereits zum elften Mal fand an der päpstlichen Hochschule "Regina Apostolorum" ein "Grundkurs Exorzismus" statt. Veranstalter war das für die Priesterausbildung zuständige hochschuleigene Institut "Sacerdos".
"Exorzismus ist keine Show", betont Professor Paolo Morocutti, seit einigen Jahren für die theologische und liturgische Ausbildung von Exorzisten zuständig. "Hinter den Ritualen steckt die Kraft der ganzen Kirche und das ist kein Spaß", so der Geistliche. Ausdrücklich warnte er davor, dass Laien versuchten, exorzistische Riten auszuführen oder auch Geistliche, denen Ausbildung und offizielle Beauftragung fehlten. Das könne großen Schaden anrichten.

Eine Woche lang beschäftigten sich mehr als 200 Priester, Ordensleute, Laien und ausgebildete Exorzisten aus 35 Ländern mit Teufelsaustreibungen, Dämonen und sogenannten Befreiungsgebeten. 300 Euro zahlten sie für den sechstägigen Kurs, der ein breites Themenspektrum beleuchtete: vom Exorzismus in Islam und Judentum über Engel und Dämonen in der Bibel bis hin zu psychologischen und rechtlichen Aspekten.

Nur 7 Exorzisten in deutschen Bistümern

Morocutti, der auch an der katholischen Universität Italiens Fundamentaltheologie sowie Psychologie unterrichtet, kann sich darüber empören, dass es Bischöfe gebe, die mit der Begründung "daran glaube ich nicht" in ihren Bistümern keine Exorzisten ernennen wollten. Die etwa 200 Exorzisten, die es in Italien gebe, reichten längst nicht aus - "auch wenn zum Glück wenige Bistümer ohne Exorzisten sind". In Deutschland gibt es gar nur in 7 der 27 Bistümer einen Exorzisten.

Ein Exorzist darf immer nur in seinem eigenen Bistum tätig werden; daher sei es problematisch, wenn einige Bischöfe keine Exorzisten ernennen. Betroffene müssten dann andernorts Hilfe suchen. Auch das ist aus Sicht Morocuttis letztlich ein Werk des Teufels, der Zwietracht säe und zu spalten versuche. Dämonen seien eben "unglaublich gewieft", so der Theologe.

Linktipp: Vatikan erkennt Exorzisten-Vereinigung an
Jetzt ist es amtlich: Der Vatikan hat die Internationale Vereinigung der Exorzisten (Aie) offiziell anerkannt. Der Vereinigung gehören demnach rund 250 Exorzisten aus 30 Ländern an.

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Das Bild, das manche Filme vom Exorzismus vermittelten, wecke oft falsche Vorstellungen, sagt der Fachmann. "Ein Film ist ein Film und kann nie die Realität in all ihrer Komplexität zeigen". Viele Menschen suchten auch auf dubiosen Internetseiten und bei Scharlatanen Rat; das könne oft gefährlich sein. Wichtig sei, betroffene Personen ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören und für sie zu beten.

Moll: Vier Punkte zur Feststellung von Besessenheit

Doch wie lässt sich klären, ob Leute besessen sind oder nicht? Darüber informierte der Kölner Prälat Helmut Moll in seinem Vortrag über "Die Kriterien zur Bestimmung dämonischer Besessenheit". Der Professor für Hagiographie (Heiligenleben) sprach zudem darüber, wie Wüstenväter und Heilige auf teuflische Versuchungen reagierten.

Moll nannte vier Punkte, die die katholische Kirche zur Feststellung von Besessenheit festgeschrieben hat: flüssiges Sprechen in einer fremden Sprache; Ereignisse der Vergangenheit oder Zukunft offenbaren können; Besitz übermenschlicher Kräfte und als viertes Gottesferne und Abneigung gegenüber allem, was Gott symbolisiert - etwa das Zurückweichen vor Kreuzen.

Morocutti berichtete von einem Fall, bei dem ein Exorzist, der gerade erst seine Beauftragung bekommen hatte, von der besessenen Person mit den Worten "Ah, hast du jetzt also deinen Schein" begrüßt worden sei. "Der Teufel wusste das also", so der Theologe - denn die betreffende Person habe das nicht wissen können. Doch es gibt auch andere Fälle. "Teilweise sind die Menschen psychisch labil; das ist dann beispielsweise Sache für einen Arzt oder Psychotherapeuten", erklärte Moll. Nach seiner Einschätzung ist etwa jeder zweite kein Fall für den Exorzisten.


Hochgeladen am 13.12.2011
Der Apostel Paulus warnt in seinen Briefen öfter vor gottfeindlichen Mächten und Gewalten, die den Menschen von Jesus Christus fernhalten und von Gott wegzerren wollen. Auf der anderen Seite gibt es den Heiligen Geist, der das Herz des Menschen für Gott öffnen möchte. Schon die ersten Christen kannten Regeln, mit denen sich die Geister unterscheiden lassen. Der Philosoph und Theologe DDDr. Peter Egger erläutert einige dieser Regeln.

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Von Stefanie Stahlhofen (KNA)

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Mehr als ein Nahtoderlebnis: Ich war 5 Stunden tot, war im Himmel und wurde mit einem Auftrag ...

Hochgeladen am 08.02.2011
Pastor Andreas Berglesow, Russlanddeutscher, wohnhaft in Bochum verstarb im Krankenhaus an den schweren Verletzungen, die er sich bei einem Autounfall im Winter 1995 zugezogen hatte. Er wurde in die Leichenhalle gebracht. Er selber sieht sich durch das Krankenhaus in den Himmel „gehen" und wird von einer wunderschön singenden Menge empfangen. Er erkennt ein junges Mädchen, das ein paar Wochen vorher zu Grabe getragen worden war. Er begegnet auch Jesus. Dieser zeigt ihm zwei Wege, die von seiner Stadt weggehen. Andreas weiss sofort, dass der eine in den Himmel, der andere in die Hölle führt. Jesus sagt, dass er noch einmal zurückgehen müsse mit dem Auftrag, die Menschen auf den schmalen Weg - in den Himmel - zu führen. So kommt er wieder in seinen Körper hinein. Der Arzt, der in der Leichenhalle nach ihm schaut, erschrickt und rennt weg. Krankenschwestern holen ihn dann in den OP. Er wird operiert. Nun liegt er da -- nach Ärzten dem Tode nahe. Seine Frau kommt und weicht praktisch 1 ½ Monate nicht von seiner Seite. Er weiss, dass er leben wird. Nach 4 Monaten kann er nach Hause gehen. Ja, er lebt - Gott sei Dank! - und nimmt seinen Auftrag wahr.



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zuletzt bearbeitet 14.04.2016 | Top

   

Wenn man vom Teufel spricht... In Rom tagen Exorzisten aus aller Welt
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