Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

FAMILIE

#1 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 26.10.2010 09:21

Abtreibung .

"Erbarme dich meiner, o Gott, denn Menschen stellen mir nach! Die ganze Zeit bedrängen sie mich feindlich. Die ganze Zeit stellen meine Gegner mir nach; ja, viele sind es, die wider mich kämpfen." (Psalm 56) Offener Brief eines Theologen an einen Abtreibungsarzt



Herr Doktor N.,



haben Sie manchmal Angstträume? Sehen Sie dann die tausende von Kindern, die Sie von der Nabelschnur weg in den Tod gesaugt haben?

Oder wenn Sie ein fröhliches Kind treffen. Denken Sie dann daran, wie oft Sie ein solches Leben ausgelöscht haben? Wie oft Sie eine Mutter, viel später noch, weinen lassen? Die dann vielleicht das ersehnte Kind nicht mehr bekommen kann und uns alle fragt:"Warum habt Ihr uns nicht früher gewarnt"?



Sie und ich und jedes Kind sind einmalig. Nicht einmal eineiige Zwillinge haben den gleichen Fingerabdruck.

Jeder von uns ist sei Urewigkeiten ein Wunschkind, kostbar vom Schöpfer gewollt. Obwohl ER wußte, was für Probleme wir uns gegenseitig und auch IHM bereiten würden, lässt ER uns an Seinem Glück des Lebens teilhaben.

Und darum, so bin ich überzeugt, ist jede Tötung eines ungeborenen Menschen ein Schlag mitten hinein ins Gesicht des liebenden Gottes.



Es gibt keine größere Demütigung des Schöpfers, als ein von IHM gewolltes Geschöpf in den Staub des irdischen Nichts zu treten. Dem Kind wird das Glück des stärker entfalteten menschlichen Lebens vorenthalten.



Als Abtreiber maßen Sie sich Göttliches an: Herr über Leben und Tod zu sein, zu bestimmen, dieser Mensch soll nicht weiterleben!
Als Abtreiber, der ein NEIN zum menschlichen Leben sagt, werten Sie Ihr eigenes Leben damit ab.
Als Abreiber wagen Sie ein NEIN gegen den heiligen Plan des Schöpfers mit jedem Menschen: Jeder ist ein anderes Spiegelbild des unendlich vielfältigen Gottes.
Als Abtreiber wollen Sie die Wahrheit nicht sehen: Ob jemand einen Zentimeter groß ist oder 1,80 Meter – jeder von uns ist ein Staubkorn angesichts des unendlichen Gottes.


Doch ein Mensch kann gar nicht ausgelöscht werden. Es ist gemeinsamer Glaube der Menschheit, wie Völkerkundler bei allen neu entdeckten Stämmen festgestellt haben: Es gibt ein Weiterleben nach dem Tode. Und: Wir werden von einem höchsten Wesen, von Gott, für das Gute belohnt, aber für das Böse zur Rechenschaft gezogen.



Sie, Herr Doktor N., wagen, sich Arzt zu nennen, heilender Helfer der Menschen.

Haben Sie nie daran gedacht, in einer anderen Welt Ihre Opfer wiederzutreffen?

Oder ist die Last auf Ihrem Gewissen schon so groß, daß Sie innerlich verzweifeln: " Aus dieser Schuld komme ich nie wieder heraus...."

Gott aber sagt auch Ihnen: "Wenn deine Schuld rot ist wie Blut, ich will sie weißer machen als Schnee."

Deshalb bitte ich Sie: Beugen Sie sich vor dem wirklichen Herrn über Leben und Tod. Um der Barmherzigkeit Gottes willen – machen Sie Schluß mit Ihrer traurigen Arbeit!







Als Priester, der auch um Ihr ewiges Glück besorgt ist, flehe ich Sie an. Wenn Sie bereuen und sühnen, dann werden Ihnen, wenn es vor Gottes Gericht geht, die von Ihnen gemordeten Kinder nicht als Ankläger entgegentreten, sondern – mit einem verklärten Leib – verzeihend entgegenkommen.



Pfr. Winfried Pietrek

Postfach 2168, 59531 Lippstadt





"Du bist es ja, der meine Nieren erschuf, mich webte im Leib meiner Mutter. Ich preise Dich, daß ich so unbegreiflich wunderbar entstanden bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß das gar wohl." (Psalm 139, 13 u. 14)




Hildegard Maria

RE: FAMILIE

#2 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 26.10.2010 13:49

Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©

1
SOS - Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
von Christa Meves
Vortrag beim Kongress von Kirche in Not am 11.04.08 in Augsburg


Im neunten Kapitel der Offenbarungen des Johannes heißt es:
„....und der Schacht des Abgrunds wurde geöffnet. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus
einem großen Ofen.... Aus dem Schacht kamen Heuschrecken über die Erde, und ihnen wurde
Kraft gegeben wie sie Skorpione haben. Es wurde ihnen gesagt, sie sollten dem Gras auf der
Erde, den grüne Pflanzen und den Bäumen keinen Schaden zufügen, sondern nur den Menschen,
die das Siegel Gottes nicht auf ihrer Stirn haben. Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu
töten, sondern nur zu quälen...Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein
Skorpion einen Menschen sticht...“


In diesem unser Land verfinsternden „Rauch“ leben wir.
Dieser zerfressenden Szene sind im Besonderen unsere Familien seit fast 40 Jahren ausgesetzt;
denn seit dieser Zeit versucht ein losgelassener Heuschreckenschwarm von Ideologen unsere
Familie sowie die Strukturen unserer Gesellschaft und damit unsere Zukunft zu zerstören, in
unverblümter Aussage sogar die Familie als scheinbar veraltet(!) ganz abzuschaffen und sie für
die Kinder vom Lebensanfang an durch staatliche Betreuung zu ersetzen!
Diese Heuschrecken fielen rauschend über die Familien her, verstachen und zersetzten sie,
brachten die schändlichsten Quälereien zustande und schafften es in der Tat, dass mittlerweile
ungezählte Familien daran zerbrochen oder gar bereits ausgestorben sind, weil keine
Nachkommen mehr nachwachsen.

Die Folgen sind für jeden sichtbar:

● Ein riesiger Scheidungsboom – in unseren Großstädten sind bereits 50% der Ehepaare
geschieden, meist durch das Unzufriedenwerden der Ehefrauen mit ihren Männern –
● der ewige Zank der Paare miteinander, der Schwund der Eheschließungen durch das flüchtige
Zusammenleben ohne Trauschein,
● das Stechen der Trennungsschmerzen, wenn beide auseinander gehen,
● das Zusammenwürfeln von Kindern aus Scheidungsfamilien in sog. Patchworkfamilien, in
denen nur selten ein neu erhoffter Frieden einkehrt,
● die von der Erziehung so überforderten Alleinerziehenden, weil einer der Partner aus der
Familie ausbrach,
● die unendlichen Zerwürfnisse zwischen Jugendlichen mit ihren Eltern oder auch der heute
30–50 Jährigen mit ihren nun alten und hilfsbedürftig werdenden Eltern – oft mit totaler Abkehr
voneinander unter gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Was für ein Elend!

In der Tat: Die Heuschrecken verursachen furchtbare seelische Schmerzen wie von stechenden
Insekten, sodass das elende Auseinanderdriften und das sich gegenseitige seelische Verletzen
hierzulande in einem schrecklichen Ausmaß unser Leben beherrscht. Erwachsene Töchter
schreiben ihren bedürftig werdenden Witwen-Müttern kaltherzig Abschiedsbriefe, wie Kündigungsschreiben
an einen ungeliebten Wohnungsbesitzer! Das habe ich gerade in der Praxis erlebt.
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
2
Junge Mütter geben ihre kleinen Kinder weg – oder töten sie gar in abgrundtiefer Verzweiflung,
wie wir in einigen spektakulären Fällen mit Entsetzen haben zur Kenntnis nehmen müssen.
Fundamental schadet Kindern das Zerbrechen ihres Nestes und das Pendeln zwischen den
sich nach der Scheidung um sie und die Finanzen zankenden Eltern! Wie quälend ist es, das eine
Kindheit lang durchstehen zu müssen! Wie mindert es ihre Leistungsfähigkeit, wie bahnt das
chronisch depressive Charakterstrukturen vor! Und wie voll Reue sind oft die Leiden der jungen
Frauen, die nicht selten von der eigenen Familie zur Abtreibung ihres Kindes genötigt wurden.
So bitter viele sind das!
Es bedarf keiner umständlichen Analysen darüber, wodurch all das viele Unglück letztlich in der
Tiefe hervorgerufen worden ist: Einmal mehr in der Geschichte war der „Rauch aus dem
Abgrund“, waren die Heuschreckenschwärme der Familienzerstörung dadurch vorbereitet
worden, dass mit unendlich törichtem Hochmut ein Leben ohne Gott - als Mainstream so lange
verkündet und in unendlichen Wiederholungen vorgemacht wurde - bis Millionen von Menschen,
ohne zu wissen, wie ihnen geschah, in diese Falle gingen. Man meinte, Gott im Wohlstand nicht
nötig zu haben, zumal er von den Protagonisten kühn landauf landab als eine veraltete Masche
diffamiert und nach allen Regeln journalistischer Kunst lächerlich gemacht wurde. Aber ohne
Glauben lassen sich die Leiden, die Menschen einander zufügen nicht lindern, geschweige denn
heilen!
Die Offenbarung schildert schließlich auch, was aus diesem Elend werden wird, wenn sich nicht
die Schar der aufgewachten Christen daran macht, die Heuschrecken mit kämpferischer Abwehr
zu vertreiben, weil sie erspüren was laut Johannes sonst auf uns warten könnte.
Wir sollten genau hinhören, was uns Johannes als eine Folge der Zerstörung der Familie durch
die Heuschreckenschwärme sagt: „Eine Stimme vom goldenen Altar vor Gott sprach: „Binde die
vier Engel los, die am Eufrat gefesselt sind.“ Und: „Da werden die vier Engel losgebunden, dass
sie töten den dritten Teil der Menschen“! Ich will nicht weiter fortfahren. Lesen Sie bitte im 9.
Kapitel der Offenbarung nach, wie das geschieht.
Wir sollen, wir müssen erschrecken! Denn wir Christen können uns in dieser Situation Lauheit
nicht mehr leisten! Ganz gewiss geht es jetzt um Spitz und Knopf. Ganz gewiss muss sich jeder
jetzt zurüsten um in so später, fast schon zu später Stunde aufzustehen, gemeinsam aufzustehen,
um die Familie zu retten, um das bedrohlich nahe Geschehen durch unsere Abwehr, durch unser
Stehen zur Familie, durch unsern Glauben, zu verhindern.
Aufwachen, um Himmels willen aufwachen!
Von den Politikern allein können wir nichts erwarten.
Die Christen in unserem Land sind gefragt.
Was kann das heißen, was müssen wir tun?
Vorab: Bittgebet! Nicht mehr vergessen, was auf dem Spiel steht!
Wir müssen die Forschungsergebnisse ernst nehmen – von den verheerenden Zahlen der
Weltgesundheitsorganisation über die epidemisch gewordenen Depressionen bis zum Geburtenschwund.
Bemühen wir uns um Zusammenhalt und um Frieden in unseren Familien!
Zusammenhalten – um der Kinder, um Gottes Willen und damit für die Zukunft aller; denn die
Familie ist eine Vorgabe Gottes, sie ist der Garant unseres Gedeihlichkeit als Menschheit.
Wenn wir zulassen, dass sie zerstört wird, zerstören wir unserer aller Zukunft.
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
3
Wir brauchen eine christliche Kulturrevolution! Aber die kriegen wir nicht zustande, ja wir
verpassen in bedrohlicher Weise unsere letzte Chance, wenn wir meinen, als kleiner Marschierer
doch nichts tun zu können!
Mit Duckmäusertum hat sich in der Weltgeschichte noch nie eine Wandlung zum Besseren
ergeben – so kann uns die Geschichte lehren, so können wir es auch an der persönlichen
Lebenserfahrung lernen: Gottes Hoffnungen richten sich viel mehr auf die Einzelnen, auf die
Tapferen, auf die in Liebe zu Gott Brennenden. Von unserer Erkenntnis der Wichtigkeit unseres
persönlichen Einsatzes für Gottes Ziele mit seiner Schöpfung hängt es ab, ob Gott sein
Experiment Erde noch weiter laufen lässt.
Der Einsatz für die Familie durch unsere Treue für sie ist dabei von außerordentlich großem
Wert; aber unsere neue, die friedliche, die christliche Revolution darf sich nicht allein auf die
Personen beschränken, die zur Zeit etwas mit Kindererziehung zu tun haben.
Wir alle sind Mitglieder von Familien, wir alle sind gefragt!
Wir alle können jetzt nicht schläfrig sitzen bleiben! Jeder muss sich mit vor den Karren spannen;
Denn es geht um uns alle, und wir alle sind gefragt als Lehrer, als Erzieher, als Großeltern, als
Ausbilder, als Geistliche, als Angehörige eines Clans, als erwachsene Kinder alter Eltern, als
Mütter, als Väter, als Paten, aber auch als Singles und gewiss erst recht als Verantwortliche in
Politik, Wirtschaft und den Medien.
Ja, auch diese! Viele dort haben sich in einer Ideologie der Gleichheit und des Neides festgefahren,
sie laufen blind einem Mainstream des Selbstmachens ohne Gott hinterher. Aber wir
können auf ein Aufwachen hoffen: Der beste aller Sender Phönix ist ja bereits hier. Mit Eifer
wollen wir ihm unsere Beweise aus Erfahrung und Wissenschaft, durch unser Vorleben in den
Familien aufzeigen, das Wissen vermitteln, das sich ein Leben in gesunden, natürlich lebenden
Familien mit einem gesunden, vernünftigen Christentum des Alltags bewährt, zu unserem Glück,
für die Zukunft unseres Landes! Es gibt Hinweise, dass Menschen aus gläubigen Familien
gesünder sind und sogar länger leben als andere.
Also aufstehen! Hört diese Internationale, von den Christen im christlichen Abendland!
Wie aufstehen? Sich zusammenschließen, mitmachen! Aktiv – z.B. bei bei Kirche in Not, in
unserem Verein „Verantwortung für die Familie“, im Netzwerk, das wir gebildet haben unter dem
Namen „Familie ist Zukunft“! Mitmachen also! Wir haben das alles parat: Programme, Manifeste,
Memoranden – die wir verteilen, die jeder mit verbreiten kann. Wir sind das Volk! Wir Christen
müssen mit Leidenschaft neu das Glück der Jungen wollen, statt die Zerstörung ihrer Zukunft;
denn ist die Zahl der nach Rasenmähermanier zur Gleichheit Gestutzten und die Verarmung erst
groß genug – so wird der Schwenk in eine atheistische sozialistische Einheitsgesellschaft
unausweichlich. Die jüngsten Landtagswahlen haben bereits bewiesen, wie groß diese Gefahr
schon unmittelbar vor unserer Tür steht – als Rauch aus dem Abgrund!

Wollen wir das wirklich?

Viele Familien erkennen mitlerweile die Gefahr: Klarsichtige Eltern verhalten sich bereits in
ihrem Alltag dieser Situation entsprechend: Sie machen neu ernst mit ihrem Glauben. Sie kehren
sich ab von allem lauen oder verweltlichten Modernismus, der ja auch in die Kirchen eingedrungen
ist. Sie versuchen, in ihrem Alltag verantwortungsbewusst zu leben. Sie nehmen die zehn
Gebote wieder ernst. Sie kümmern sich mehr um ihre Kinder, durch pflegliche Umgangsformen,
durch Mitmenschlichkeit, gezielte Medienauswahl und Freizeitgestaltung. In diesen Familien
wächst die Einsicht, dass wir in den letzten Jahren falschen Göttern nachgerannt sind: dem
Materialismus, dem Egoismus, dem Wuchern von Antrieben, die doch lediglich die Basis des
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
4
Menschenlebens ausmachen sollen; dass wir atheistische Ideologien auf den von Gott entleerten
Thron gehoben haben, den kapitalistischen oder den dialektischen Materialismus; dass wir in
einer beschämenden Weise vom liberalistischen Sozialismus ohne Gott seit 1968 haben unser
Leben, unsere Medien, unsere Institutionen unterwandern lassen. Dazu gehört die Einsicht, dass
jetzt bereits die Armut wächst, weil das Konzept falsch ist, weil wir die Selbstmacher der Zukunft
nicht sein können; denn die atheistische Ideologie der Angleichung aller an alle entspricht nicht
dem Wesen des Menschen. Jeder Einzelne ist doch anders als der andere, wie der DNS-Code
beweist, jeder ist handverlesen vom Schöpfer – mit einer Hoffnung von IHM an jeden Einzelnen
auf ein Leben in Liebe. Und damit sich das realisieren kann, ist von IHM die Familie eingesetzt,
weil sie dort gelernt werden kann.
Wir müssen es den Eingelullten nachhaltig vermitteln: Die atheistische Weltsicht ist gescheitert,
sie hat an den Abgrund geführt mit Heuschreckenschwärmen von Leid und Elend. Das
Christentum hat stattdessen seine realistische Wahrheit erwiesen. Und das können wir umso mehr
belegen, je mehr sich zeigt, dass es neuerdings sogar in Einklang steht mit den modernen
Neurowissenschaften. So hat z.B. die neue Hirn- und Hormonforschung herausgefunden, dass die
Entfaltungsmöglichkeit des Gehirns und damit dessen Lern- und intellektuelle Leistungsfähigkeit
davon abhängig ist, dass in der Zeit der Hirnentfaltung, während der ersten drei Lebensjahre das
Baby viel hautnahe, verbale und musikalische Anregung erfährt, vor allem durch den nahen
Menschen des Umfeldes, vorab zunächst durch die leibliche Mutter in den ersten Lebensjahren
ihrer Kinder! Am Anfang unseres Lebens, während der Phase der Ausgestaltung des Gehirns
kommt es nicht auf intellektuelle Dressur, sondern auf Anerkennung und Zustimmung an! Liebe
kann das erwirken, optimal die mütterliche, durch Hingabe, durch Ansprache, durch Zuwendung,
eben gerade von jenem Du, das das Kind bereits kennt, wenn es geboren wird, von dem es
Geborgenheit erwartet und das sein Überleben garantiert. Die Forschung belegt: Auf Liebe ist der
Mensch geradezu angelegt, auf genau jenen Wert, der der Höchstwert des Christentums ist. Die in
der Familie liebevoll und opferbereit gepflegten Kinder sind es, die im Erwachsenenalter selbst
liebevoll und seelisch stabil sind! Stimmigkeit auch hier. Deshalb ist die Kollektivierung der
Kleinkinder schlimm falsch; denn das Gehirn entfaltet sich am besten unter der liebevollen
Anleitung der nächsten Angehörigen in der Familie! Das Gehirn, dieses göttliche Werk in
unserem Kopf, kann sich durch Lieblosigkeit sogar aus dem Gleichgewicht bringen lassen – unter
Umständen für das ganze spätere Leben! Deshalb sind bereits 20% der Fünfjährigen
behandlungsbedürftig, deshalb können die Schulkinder nicht mehr stillsitzen, deshalb die vielen
Loser, unter denen unser Sozial- und Gesundheitssystem zusammenzubrechen droht!
Was meinen wir, warum uns Gott die Mutter in Gestalt der Maria so eindringlich vor Augen
gestellt hat, dass es keine Gestalt in der abendländischen Kunst gibt, die so häufig gemalt worden
ist wie sie?
Und da kommt ein entsetzlich törichter Geist der Moderne daher und versucht allen Frauen
einzublasen, dass nichts dümmer und lächerlicher ist, als eine liebevolle Mutter zu werden – ein
böser Geist, der die jungen Frauen dazu bringt, das dann auch zu lassen! Durch Verhütung, durch
Abtreibung, durch Karrierewut!
Das muss in die Köpfe aller: Dass man – jetzt schon seit 40 Jahren – die Mütter abzuschaffen
sucht, und zwar ziemlich erfolgreich. Die wichtigste Person für unser Überleben, und damit der
wichtigste, der wertvollste, der unaufgebbarste Beruf aller Berufe! Das ist doch geradezu
hirnrissig!
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
5
Einen Beruf, der die Liebe auszugiessen vermag über Kinder und Mann, jene Liebe, ohne die der
Mensch niemals je menschlich und erst recht nicht kultiviert leben kann! Denn er ist darauf von
Gott programmiert. Er hat uns das durch Christus ins Stammbuch geschrieben. Und deshalb ist
Christus selbst mit seiner beispiellosen Liebe in der Tat der Weg für die Menschheit, die Wahrheit
für sie und ihr Leben in Zukunft. In höchster Gefahr ist dies unser Auftrag als Christen: dies jetzt
hineinzurufen in unser Land.
Wenn wir diese Einsicht zu unserer Richtschnur machen, wird klar, dass wir von der Tiefe her
ganz neu anfangen müssen. Alles sollten wir im neuen Jahrhundert ändern: den Geist in den
Medien, in der Schule, in der Politik, in der Familie. Ganz wichtig: Uns mit brennenden Herzen
kämpferisch um das Überleben des christlichen Abendlandes bemühen, damit wir menschlich
bleiben, indem wir den modischen Maßlosigkeiten entgegentreten.
Was müssen wir uns vornehmen? Priorität muss eine neue Bemühung um einen viel besseren
Schutz der Familie haben. Zusammenhaltende Familie überlebt besser in Krisenzeiten als Single-
Helden, hat jüngst FAZ-Herausgeber Schirrmacher mit einem historischen Beispiel belegt. Auch
Großeltern haben bisher unendlich gute Kleinarbeit geleistet, um Enkeln durch ihre Liebe zu
einem gesunden Glaubensleben und zu seelischer Gesundheit zu verhelfen! Das muss in direktem
Widerstand gegen den Zeitgeist reanimiert werden! Und wir müssen einen zentralen Schwerpunkt
auf die Renaissance der Mütter setzen.
„Mutter als Beruf“ heißt deshalb unser Programm. Die Hirnforschung belegt: In den ersten drei
Lebensjahren entwickelt sich ein Gehirn umso leistungsfähiger, dem durch Liebe und sorgsame
Pflege eine solche Synapsenfülle zuteil wird, dass intellektuelle Leistungs- und
Durchhaltefähigkeit entsteht! Bewahrheitetes Christentum; denn christliche Eltern verstehen das
Aufziehen von Kindern als einen Auftrag von Gott, als anvertraute Leihgaben von IHM in
höchster Verantwortung, in genauer Beachtung seiner Vorgaben. Dadurch werden sie intelligent,
wissen bereits viele internationale wissenschaftliche Studien, nicht dadurch, dass man sie
stattdessen in die Krippen gibt! Das ist hingegen gefährlich falsch, weil die Folgen der Trennung
von der Mutter, die man im Speicheltest als Stress des Säuglings jetzt messen kann, oft
lebenslänglich erhalten bleiben!
Besonders Familienväter müssen das im Bewusstsein haben und danach handeln! Selbst die
Basis des Lebens klappt nur auf dem Boden auch von getreuer einsatzbereiter Vaterschaft –
vielleicht sogar mit Überstunden. Ohne die Väter geht es mit dem Erziehen nur sehr viel
schwerer. Die Familie braucht seinen Schutz, sie braucht auch das Opfer und den Einsatz des
Mannes! Ihr christlichen Männer, steht doch auf, schließt euch zusammen, trommelt, ruft laut,
lauter: Wozu habt ihr eure lautstarke Stimme? Lasst euch doch nicht in die Ecke drängen und zum
Schweigen bringen! Die euch anvertraute Familie ist in Gefahr!
Schon während der Schwangerschaft müssten Mütter deshalb auf den so außerordentlich hohen
Wert ihrer Gegenwart und ihrer Mühewaltung in der Phase der Ausgestaltung des Gehirns
nachhaltig informiert werden. Und Mutterschaft müsste deshalb in unserer so bedrohten Situation
unbedingt ein von der Gesellschaft finanziell getragener Beruf mit Rentenanspruch sein, wie
unser Freundeskreis das bisher vergeblich seit 20 Jahren den Regierungen abgefordert hat. Das
würde langfristig genau jene Sanierung bedeuten, um die die Politiker jetzt vergeblich ringen.
So ließe sich die Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen:
a) indem weniger arbeitsunfähige Kinder heranwüchsen und
b) indem der Mutterberuf andere Arbeitsplätze freimachen würde.
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
6
Mutterschaft müsste als der wertvollste aller Berufe anerkannt werden. Die Mutter muss von
uns als Beauftragte Gottes gesehen und hoch geachtet werden. Dann wird es auch bald genug
junge Frauen geben, die diesen wertvollsten aller Berufe ergreifen wollen! Und wie viel
anderweitige Erwerbstätigkeit, wie viel Selbstverwirklichung ist für uns Frauen bei
entsprechenden Hilfen jenseits der Erziehungsarbeit möglich. Wir Frauen haben eine
Lebenserwartung von 82 Jahren – im statistischen Mittel.
Meinen Sie, das lässt sich nicht erreichen? Oh doch, wir müssen es nur nachdrücklich und mit
Vielzahl verkünden. Lassen Sie mich, die ich nun bereits seit 40 Jahren eine solche Wende
öffentlich anmahne – mit Prognosen, die bereits alle eingetreten sind - nicht weiter allein mit der
Schar der sieben Aufrechten herumzirpen, Sie müssen alle aufstehen und die Zukunft wollen! Für
sich selbst – für ihre eigene Familie, für alle - für unseren Gott!
„Die wahre Vernunft ist die Liebe“, sagt unser Papst, und die Liebe ist die wahre Vernunft!“
Eine zweite zentrale Aufgabe für eine gesündere Gesellschaft müsste deshalb in der Überwindung
des destruktiven Feminismus bestehen. Die militanten Feministinnen sagen es unverblümt: „Wir
kämpfen nicht nur um ein wenig Quote; nein, wir wollen die Macht über die Männer.“ Und die
von ihnen beschworene Männin ist nun ja längst installiert! Aber mit ihr lässt sich Zukunft nicht
gewinnen! Ein hoher Prozentsatz der vierzigjährigen Akademikerinnen hat keine Kinder! Was
hülfe es denn, wenn sie die ganze Welt gewönnen und richteten doch so viel Schaden für unsere
Zukunft an! Machtkämpfe zwischen den Geschlechtern haben uns keinen Segen gebracht. Den
kann allein die Liebe, und das heißt die gegenseitige Akzeptanz von Mann und Frau über ihre
hormonell angelegte Unterschiedlichkeit und die gegenseitige Achtung voreinander sowie der
Großmut, mit den Fehlern des anderen leben zu wollen, erbringen. Und das alles geht nur im
Geist der Versöhnung.
Beglückende Gemeinschaft enthält die Möglichkeit, sich gegenseitig zu ergänzen im Bemühen
um die gemeinsame Verantwortung für die gemeinsamen Kinder, besonders bei deren Findung
ihrer geschlechtlichen Identität, zu der das Vorbild der Eltern unbedingt erforderlich ist. Was dazu
im Familienalltag nötig ist, findet sich im Einzelnen in meinen Büchern und in unseren
Faltblättern. Nur das Allerdringlichste sei kurz herausgegriffen:
Eine pflegliche Beschränkung des Fernsehkonsums und des Surfens im Internet in den
Familien ist Not! Man sollte die Kinder nicht wahllos Programme einschalten lassen. Man sollte
den Fernseher nicht im Familienmittelpunkt platzieren, ihn nicht ständig laufen lassen. Und man
sollte die Computernutzung vorsorglich mindern.
Besser ist es, mit den Kindern gemeinsam fernzusehen, um das Gesehene dann auch zu
kommentieren und mit ihnen darüber orientierende Gespräche zu führen.
Auch dem Abdriften der Pubertierenden in den Jugendsex und in die Discowelt muss frühzeitig
vorgebeugt werden. Am besten funktioniert das, wenn man ihnen bereits im Grundschulalter
dazu verhilft, auf ihren speziellen Begabungen ein Hobby aufzubauen – je nach Interesse der
Kinder auf sportlicher, musikalischer, technischer, sozialer Art; denn mit Verboten allein ist
gegen die massive Verführungsmöglichkeit im Jugendalter nicht beizukommen.
Darüber hinaus müssen die Kinder in diesem Alter durch unermüdliche Bemühung ihrer Eltern
Lebensweisen lernen, die ihre Kultivierung fördern. Das geht am besten über eine tägliche
Tischgemeinschaft – am besten zur Abendbrotszeit. Die Wichtigkeit der Tischgemeinschaft (nach
einem Dankgebet) kann heute gar nicht genug betont werden. Darauf sollte man im
Fastfoodzeitalter auf gar keinen Fall verzichten! Die Kinder brauchen nicht nur das Lernen von
Christa Meves SOS – Die Familie retten heißt Europa bewahren ©
7
Tischmanieren, sie brauchen Gespräche, die ihnen Orientierung vermitteln, die helfen, dass sie
nicht den Verführungen anheimfallen. In diesem Alter müssen die Kinder am Familientisch
immer wieder darüber unterrichtet werden, wie man durch Rauchen, durch Ecstasy, durch Hasch
und andere Rauschgifte sein Leben kaputt macht – und wie nötig es ist, hier nicht mit den
uninformierten Mitschülern zu heulen, weil alle diese Stimulanzien zur Sucht führen, von der man
dann nicht mehr loskommt. Das erfordert allerdings einen hohen Einsatz an Zeit der Eltern für die
Kinder, an echter Gemeinschaft in den Familie, z.B. um gemeinsam gestaltete Wochenenden und
Ferien, Stunden, in denen die Eltern versuchen, sie auf die Kraft, dem Verderblichen zu
widerstehen, zuzurüsten und ihnen im eigenen Verhalten Vorbild zu sein. Auch das gemeinsame
Abendgebet, gemeinsame Gottesdienstbesuche und die Mitarbeit in der Gemeinde sollten
unbedingt gepflegt werden. Es muss auch spätestens mit den Jugendlichen über den tiefen, den
lebenserleichternden Sinn des Glaubens immer wieder gesprochen werden.
Was in meiner Vision einer christlichen Kulturrevolution und der Sanierung zu einer gesunden
Gesellschaft darüber hinaus unumgänglich ist, ist die Reanimierung des christlichen Geistes in der
Schule und den Ausbildungsgängen im Computerzeitalter durch Elternprotest. Weder gleichmacherische
Kollektivierung noch elend verkopfte, verintellektualisierte Dressur kann der
Erziehung zum Menschen angemessen sein. Neben einem sanierten gestrafften Lern- und Ausbildungsprogramm
sollte die neue Schule Raum geben für das dem Menschen spezifisch
Notwendige: Ethische, am christlichen Glauben ausgerichtete Orientierung und Beachtung seiner
Individualität!
Der Mensch ist doch keine Ameise!
Gesunde seelische Entfaltung, ja überhaupt Zukunft wird es nur geben können, wenn sich der
Mensch von seinem Größenwahn abkehrt; wenn er sich wieder nach Gott auszustrecken beginnt,
auf das Ziel zu, dass das Reich Gottes, das der Liebe, auf Erden wachsen möge. Jeder von uns hat
diesen Auftrag, jeder von uns an seinem Platz, mit seinen spezifischen Gaben. Zu dieser
Entscheidung müssen wir im neuen Jahrhundert aufbrechen!
Nur mit dem Aufwachen unserer Bevölkerung, durch jeden von uns, und mit einem neuen, durch
die Kirche einhellig unterstützten Bewusstsein über die uns Europäer bedrohende Gefahr kann es
möglich werden, unseren trägen, schläfrigen Wohlstandsegoismus zu überwinden, so dass die
Verantwortung für das Ganze, für das Seelenheil und die Zukunft aller wieder in unser Blickfeld
rückt. Und das kann nur unter täglichem Bitten um Kraft und um Gottes Erbarmen geschehen.
Denn nur dann haben wir Aussicht, dass wir menschlich bleiben. Und nur so wird uns Zukunft
zuteil werden!
Denn unsere Situation ist ähnlich bedrohlich , wie sie uns Reinhold Schneider 1944 unmittelbar
vor dem furchtbaren Bombenkrieg wahr und dennoch hoffnungsvoll ins Stammbuch schrieb:

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
indes im Dom die Beter sich verhüllen -
bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
und aus den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
die trocknen Brunnen wieder sich mit Leben füllen!

Weiterführende Literatur:
MEVES,Ch.: Aufbruch zu einer christlichen Kulturrevolution. 2. Aufl. Christiana Verlag.


Hildegard Maria

RE: FAMILIE

#3 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 27.10.2010 07:29

"Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt!" - 2 Moses 20,12

Warum verlangt Gott im 4. Gebot so ausdrücklich die Liebe der Kinder zu ihren Eltern?


Nicht jeder ist damit zufrieden, wie er als Kind oder Jugendlicher von seinen Eltern behandelt wurde. Mancher hat sogar einen echten Grund zur Klage gegen seine Eltern bzw. einen Elternteil.
Ein anderer könnte sich keine besseren Eltern vorstellen. Er ist ihnen "wie von selbst" dankbar und zugeneigt, da er ihre Liebe erfahren durfte.
Der Dritte kennt seine Eltern vielleicht überhaupt nicht.

Er musste als Waise erwachsen werden.
Oder jemand wohnte als Kind nur bei einem Elternteil, da sich Vater und Mutter getrennt hatten. Vielleicht war aber ein Elternteil auch verstorben.

Es gibt viele Varianten, in welcher Beziehung man zu seinen Eltern sowohl räumlich wie auch mental stehen kann bzw. als Kind gestanden hat.
Für alle "Menschen"-Kinder gilt aber das 4. Gebot!

Die Liebe zu den Eltern hängt eng mit dem christlichen Familienbild zusammen.
Vater, Mutter und Kinder bilden die christliche Familie.
Die Eltern haben zunächst die Verantwortung für die Kinder. Neben der Sorge für das leibliche Wohl gilt als erstes die Sorge dem geistigen -ewigen- Wohl des Kindes.
Die Kinder schulden den Eltern dafür Dank und auch Gehorsam. Dies ist kein leerer Dank oder blinder Gehorsam, wie mancher Ideologe es vielleicht deuten möchte. Sondern es ist die konkrete Antwort der Kinder auf die christliche Liebe und Fürsorge ihrer Eltern.
Das Zusammenleben in der christlichen Familie beruht im Letzten auf Gottes Segen!

"Das vierte Gebot erhellt auch die anderen Beziehungen innerhalb der Gesellschaft" stellt der kath. Katechismus fest (Nr. 2212 - Ausgabe 1993).
Diese Aussage der katholischen Glaubenswahrheit deutet die Dimension der Liebe von Kindern zu ihren Eltern an.
Wenn man seine Eltern nicht liebt, kommt auch eine gewisse Unordnung in andere menschliche Beziehungen. Dies kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein, letztendlich ist es aber immer tragisch.
Das Gemeinwohl leidet darunter! Die Beziehung zwischen dir und deinem Nachbarn, zwischen dir und deinem Arbeitgeber, zwischen dir und deinem Freund ist irgendwo "gestört".
Denn die Beziehung, oder besser gesagt die Liebe, die zwischen Eltern und Kind besteht, bildet doch das Fundament für alle anderen menschlichen Beziehungen.

Auch darum pocht die Kirche auf das christliche Verständnis von Ehe und Familie.
Denn bei allen anderen "partnerschaftlichen" Lebensverhältnissen geht auch immer etwas von der Liebe verloren. Nicht zuletzt, weil diesen Lebensverhältnissen der Segen Gottes fehlt. Aber auch aus "natürlichen" Gründen. Denn wie kann ein Kind emotional die "neue" Frau seines Vaters so lieben wie seine eigene Mutter? Und welches Verhältnis hat dieses Kind noch zu seiner leiblichen Mutter, die vielleicht auch mit einem neuen Partner zusammen lebt?
Die Liebe geht dabei doch immer etwas "stiften"...
Und somit auch die Liebe zum Nachbarn, zu den Kollegen, zum Ehepartner, zu den sonstigen Mitmenschen..... und letztendlich, und dies ist am schlimmsten, auch die Liebe zu dem, den wir Vater nennen dürfen. Die Liebe zu Gott!

Fällt es dir schwer deinen Eltern/Erziehern begangenes Unrecht zu verzeihen? Sind deine Eltern vielleicht schon verstorben?
Keine Sorge! Du kannst dich ja an DEN wenden, der die Welt überwunden hat. JESUS CHRISTUS!
Oder an seine liebe Mutter, die ER uns als Mutter geschenkt hat; in seiner unbegreiflichen Liebe und Fürsorge für uns Menschenkinder!

Bleiben wir nicht lieblos unseren Eltern gegenüber (und auch unseren Nachbarn, Freunden, usw. nicht).
Dann haben die schlimmen Auswirkungen der Verstöße gegen das 4. Gebot, wie z.B. die Euthanasie oder die Abtreibung, auf Dauer keine Chance mehr! Dann werden diese gräßlichen Auswirkungen sozusagen schon in der kleinsten gesellschaftlichen Einheit, der Familie, weggeliebt.
Der liebende Sohn lässt nicht zu, dass seine Mutter durch Euthanasie umgebracht wird.
Die ihrer eigenen Mutter vertrauende und liebende schwangere Frau, wird ihr eigenes ungeborenes Kind nicht umbringen.

Die als Mensch geborene ewige Wahrheit, JESUS CHRISTUS, sagt dazu: "Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" - Joh, 13, 34


Hildegard Maria

RE: FAMILIE

#4 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 27.10.2010 08:05

Beruf:_________
Mutter und Hausfrau:eine ehrbare Rolle


Wo arbeiten Sie?
Dies mag eine simple Frage sein, aber einige Frauen fürchten sich, darauf Antwort zu geben. Warum? Sie gehören zu den Frauen, die sich dafür entschieden haben, ganztägig im Haushalt zu arbeiten.
Aber diese Frauen brauchen deswegen nicht in Verlegenheit gebracht zu werden. Gott hat die Mutterschaft und das Aufziehen von Kindern von Anbeginn der Zeit gesegnet. Eine Frau kann keine größere Rolle erfüllen, als die nächste Generation für die Verantwortung des Lebens vorzubereiten. Die Zukunft jeder Nation ruht im Schoß ihrer Mütter.
Bedauerlicherweise hat die Gesellschaft im allgemeinen die Bibel als moralische Autorität abgelehnt. Dies hat zur Folge, daß die Haushaltsarbeit und die Mutterschaft unterbewertet sind. Feministinnen wollen uns weismachen, daß Frauen von einer imaginären Falle namens Mutterschaft befreit werden müssen. Das Fernsehen und die Massenmedien haben sehr viel dazu beigetragen, die Biblischen Familienwerte zu zerstören und die Mutterschaft als trist oder gar selbstsüchtig erscheinen lassen.
Einige Mütter entscheiden sich dafür, glänzenden Karrieren nachzujagen. Andere behaupten, sie müssen arbeiten, um den Lebensunterhalt zu sichern. Aus welchen Gründen auch immer, einen Beruf zu haben wird als notwendig und normal erachtet. Kinderhorte entstehen überall, um für die Kinder der berufstätigen Mütter zu sorgen. Aber wachsende Jugendkriminalität, Gewalt, Verbrechen und Respektlosigkeit gegenüber Autorität beweisen, daß etwas nicht stimmt. Die Menschheit wurde offenbar zum Opfer ihrer eigenen Philosophie von Heim und Familie. Die Fundamente der Gesellschaft scheinen zu bröckeln. Aber da ist Hoffnung. Die Bibel beschreibt einen erfolgreichen Plan:
Zuallererst hat Gott die Ehe zu einem reinen und heiligen Weg bestimmt, Kinder in diese Welt zu bringen. Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer 1
Die Feministinnen haben das echte Frauentum zerstört: sie haben die Mütter und Hausfrauen verachtet und verspottet. Dies ist Diskriminierung.
Unzumutbar ist es, Frauen zu einem Leben in fortwährender Kinderarmut und Kinderlosigkeit zu verdammen!
und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht (Genesis 1:28). Heute verleitet die Selbstsucht viele Paare zu dem Entschluß, die Verantwortung Kinder zu kriegen, hinauszuzögern oder ganz zu meiden, um ihren eigenen materiellen Interessen und Vergnügen zu folgen. Aber diese Dinge sind nur zeitlich. Kinder sind ewige Seelen Gottes größtes Geschenk an das Heim. Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk (Psalm 127:3).
Zweitens erwartet Gott von den Eltern, daß sie ihre Kinder auf eine disziplinierte Art und Weise erziehen. Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn: denn das ist recht. Ehre Vater und Mutter , das ist das erste Gebot, das eine Verheißung hat: auf daß dir s wohl gehe und du lange lebest auf Erden . Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zum Herrn (Epheser 6:1-4). Sie brauchen viel mehr Fürsorge und Unterweisung als ein Tier. Ihre Entwicklung geschieht über eine Spanne von annähernd zwanzig Jahren. Dies bedeutet eine ernste Verantwortung für die Eltern, die nicht zu erfüllen ist, wenn beide Elternteile an einem anderen Ort ganztägig arbeiten.
Drittens erwartet Gott, daß das Familienleben zu einem echten christlichen Heim wird. Wenn das eigene Zuhause mehr sein soll als ein Motel , dann muß sich jemand um die Details der Hausarbeit kümmern.
Von Natur aus sind Mütter am besten für diese Rolle geeignet, da Gott sie mit dem sanften und stillen Geist begabt hat, der für diese Arbeit notwendig ist.
Ihr Schmuck soll nicht auswendig sein mit Haarflechten und Goldumhängen oder Kleideranlegen, sondern der verborgene Mensch des Herzens unverrückt mit sanftem und stillem Geiste; das ist köstlich vor Gott. (1. Petrus 3:4)

Der Bundespräsident Karl Carstens (1979-1984) sagte einmal: "Es ist umso bewundernswerter, daß trotzdem noch eine so große Zahl von Kindern in unserem Lande geboren wird und daß sich immer noch so viele junge Frauen ganz oder überwiegend der Erziehung ihrer Kinder widmen." Sol sollte es auch heute sein!
2
Die Würde der Frau ist das JA zur Mutterschaft.
Wann begann der moralische Zerfall unserer Gesellschaft? Als Mütter ihre Kinder daheim zurückließen und von den feministischen Veführern in die Arbeitswelt rekrutiert wurden.
Es ist etwas, Ministerin zu sein, doch Muttersein ist einfach mehr


Hildegard Maria

RE: FAMILIE

#5 von esther10 , 27.10.2010 10:44

Die Würde der Frau ist das JA zur Mutterschaft.
Wann begann der moralische Zerfall unserer Gesellschaft? Als Mütter ihre Kinder daheim zurückließen und von den feministischen Veführern in die Arbeitswelt rekrutiert wurden.
Es ist etwas, Ministerin zu sein, doch Muttersein ist einfach mehr

Genau so ist es....


http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...2Ftv-lourdes%2F


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
Beiträge: 1.757
Punkte: 646
Registriert am: 28.09.2010


RE: FAMILIE

#6 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 28.10.2010 06:59

Familienkino daheim

Ob Klein- oder Großfamilie viele haben heute das Problem, das Veranstaltungen mit Kindern oder mit dem Ehepartner oft einen zu tiefen Griff in die Geldbörse erfordern.


Neben den Gesellschaftsspielen, den Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel, ist das Kino eine gute Art den Abend in geselliger Familienrunde zu verbringen. Leider ist es so, dass viele sich diesen Gang ins Kino finanziell nicht leisten können oder sie dafür einbußen in anderen Bereichen hinnehmen müssen.

Aber großes Familienkino, das geht auch daheim.
Popcorn, Cola und etwas zum knabbern aus dem Supermarkt, das Wohnzimmer schön herrichten und dann fehlt nur noch ein passender Film. Auch hier gibt es freie, wenn auch eine noch geringe Auswahl unter:

http://movies.msn.de/



MSN bietet Filme in voller Länge zum anschauen, kostenlos und ohne registrierung, vom Klassiker bis zur Komödie – etwas für einen Familenabend dürfte sich dort finden lassen.
Es gibt Filmklassiker von Louis de Funes,
Kinderfilme wie: Stella der Stern des Orients oder auch Komödien wie Mr. Nice Guy oder Crocodile Dundee.

daheim: kleines großes Familienkino für den kleinen Geldbeutel, die Zwei-, Drei-, oder Viersamkeit ist entscheidend. Sie macht aus dem minimalen das maximale an Erlebnis!

Die noch kleine Auswahl an Filmen hat den positiven Nebeneffekt, das man sich den Film bewusster aussucht und nicht in einen Konsum von Filmen fällt.

Link zu MSN MOVIES:

http://movies.msn.de/


Hildegard Maria
zuletzt bearbeitet 28.10.2010 07:01 | Top

RE: FAMILIE

#7 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 28.10.2010 07:06

Ein Freund .

Ein Freund ist jemand, der die gleichen Grundsätze besitzt, wie wir selber. Dadurch ist der Grundstein gelegt, sich gegenseitig zu unterstützen und für ein vertrauliches miteinander.

Zwei sich fremde Menschen, die aber dieselben Grundsätze haben, werden meistens in kürzester Zeit Freunde. Es heißt nicht umsont: „Gleich und gleich gesellt sich gern.“




Wahre Freunde sind wie ein Herz und eine Seele, ihre Freundschaft kann kein Missverständnis auflösen, den sie nehmen das vorgefallene und stärken dadurch ihre Freundschaft mehr als je zuvor.

Wahre Freunde helfen sich gegenseitig, wahre Freunde haben ein inniges vertrauen zueinander und keine Geheimnisse, wahre Freunde weisen einen auch auf Fehler hin.



Der heilige Franz von Sales bekräftigte dies mit den Worten:
„Auch ein Schmied bespritzt das Feuer mit Wasser, um es heftiger zu entfachen...“

und der heilige Papst Gregor der Große sagte:
„Ich rechne nur jene unter meine Freunde, die edelmütig genug sind, mir meine Fehler vor zuhalten.“


Mögen wir Christen ein besonderes Zeugnis der Freundschaft in der Gesellschaft ablegen.


Hildegard Maria

RE: FAMILIE

#8 von esther10 , 28.10.2010 10:19

Freund ist jemand, der die gleichen Grundsätze besitzt, wie wir selber. Dadurch ist der Grundstein gelegt, sich gegenseitig zu unterstützen und für ein vertrauliches miteinander.

Zwei sich fremde Menschen, die aber dieselben Grundsätze haben, werden meistens in kürzester Zeit Freunde. Es heißt nicht umsont: „Gleich und gleich gesellt sich gern.“



Wahre Freunde sind wie ein Herz und eine Seele, ihre Freundschaft kann kein Missverständnis auflösen, den sie nehmen das vorgefallene und stärken dadurch ihre Freundschaft mehr als je zuvor.

Wahre Freunde helfen sich gegenseitig, wahre Freunde haben ein inniges vertrauen zueinander und keine Geheimnisse, wahre Freunde weisen einen auch auf Fehler hin.

Ja, so ist es


http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...2Ftv-lourdes%2F


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
Beiträge: 1.757
Punkte: 646
Registriert am: 28.09.2010


RE: FAMILIE

#9 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 29.10.2010 08:12

Familienspaß für alle.

Eine Familie zu Unterhalten ist heutzutage kostspielig, nicht jeder kann sich die Ausgaben leisten um mal eben mit den Kindern einen Tag in den Freizeitpark, spontan ins Kino, ins Grüne oder in den Urlaub zu fahren.


Trotzdem muss, auch bei schlechtem Wetter oder in den Abendstunden, der Familienspaß nicht auf der Strecke bleiben.

Unterhaltung für Kinder muss nicht immer teuer sein, im Zeitalter der Multimedia vergessen wir all zu oft die guten „alten“ Brettspiele, mit denen man lange und
spannende Stunden mit der gesamten Familie verbringen kann.

Mittlerweile gibt es bereits günstige Varianten von jedem Spiel, vor allem die Klassiker versprechen einen munteren Familienabend (Monopoly*, Trival Persuit*, Risiko* usw).

Auch für das Spielen zwischendurch, ist das Angebot groß.
(Mikado, Mensch Ärgere Dich nicht, usw.).

Mit einem einfachen Kartenspiel (32 Blatt), lassen sich auch mehrere Varianten spielen (MauMau, 31, usw) und versprechen Ebenfalls reiche Unterhaltung für die
ganze Familie.

Brettspiele gibt es bereits günstig im Handel, auf dem Flohmarkt gebraucht, oder zum Ausleihen in der Stadtbücherei.

Gekaufte Brettspiele sind vor allem eine langfristige Investion, denn jedes Spiel entdeckt die Spannung wieder aufs Neue, am nächsten Tag.
Den heute verliert Mal der Vater, morgen die Mutter und danach vielleicht Du?


Hildegard Maria

FAMILIE

#10 von esther10 , 29.10.2010 10:23

Gut geschrieben.
Doch ich vermute, wer Fernseher und Computer hat, ist heutzutage, wenig an diesen guten Spielen noch interssiert...leider.


http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...2Ftv-lourdes%2F


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
Beiträge: 1.757
Punkte: 646
Registriert am: 28.09.2010

zuletzt bearbeitet 29.10.2010 | Top

RE: FAMILIE

#11 von esther10 , 31.10.2010 14:11



von Huberta


http://www.smartredirect.de/ad/clickGate...2Ftv-lourdes%2F


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
Beiträge: 1.757
Punkte: 646
Registriert am: 28.09.2010


RE: FAMILIE

#12 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 04.11.2010 11:09

FRANCISCO
UND DIE EHEKRISE




Er hieß nicht nur Francisco, sondern er bemühte sich auch, dem großen Vorbild aus Assisi nachzueifern. Die Kindheit verbrachte er in einer jener kargen Gebirgslandschaften im Innern Spaniens, wo die Menschen bedürfnislos sind und hart gegen sich selbst, und wo die Seele des Volkes bis vor kurzem so fest im christlichen Glauben gegründet war wie der Fels in der Sierra. Das Schicksal verschlug Franciscos Familie nach Deutschland, wo der Vater Beschäftigung in einer Fabrik fand. Mit einiger Mühe schaffte der Gastarbeitersohn das Gymnasium, wo ihm ein Deutschlehrer den reichen Schatz der Literatur seiner neuen Heimat erschloß. Die vollkommene Beherrschung der deutschen Sprache ebnete Francisco den Weg zum Beruf des Journalisten.

*

Polizeikommissar Stürmer rief in der Redaktion an. "Francisco, ein Fall für dich. Komm schnell zur Schillerstraße. Eine Selbstmörderin. Sie will mit ihren zwei Kindern von einem Hochhaus springen. Meine Leute versuchen gerade, sie zu beruhigen."

Der Lokalredakteur Francisco hatte von Stürmer, mit dem er öfters nach Feierabend Fußball spielte, schon manchen wertvollen Tip bekommen. Er sandte ein Stoßgebet zum Himmel, packte Notizblock und Fotoapparat in seine Tasche, setzte sich auf den Redaktionsmotorroller und quälte sich durch das Verkehrsgewühl.

Schon von fern sah er einen Menschenauflauf. Hart am Dachrand eines zehnstöckigen Bürohauses, mit dem Rücken zum Abgrund, war eine Frau zu erkennen; an jeder Hand hielt sie ein Kind.

"Mein Gott", rief Francisco und lief ins Innere des Gebäudes. Vorbei am besetzten Fahrstuhl eilte er mit riesigen Sätzen durch das Treppenhaus. Eine Metalleiter führte durch eine Luke aufs Dach. Stürmer und mehrere seiner Kollegen standen in sechs oder sieben Meter Entfernung im Halbkreis um die verzweifelte Mutter. Ein Polizeipsychologe redete auf sie ein.

Die verhärmte Frau zählte knapp vierzig Jahre; ihre Haare waren leicht ergraut. Verkrampft hielt sie einen kleinen Jungen im Kindergartenalter und ein etwa achtjähriges Mädchen fest. Aus den Augen der Kinder sprach blankes Entsetzen, aus ihren Wangen war alles Blut gewichen. Niemand bewegte sich.

Stürmer winkte Francisco zu sich heran und raunte ihm zu: "Ihr Mann will sie verlassen und eine jüngere Freundin heiraten. Beide arbeiten in einem Büro im Haus gegenüber. Sie stehen dort unten auf der Straße. Die Frau will nicht, daß ihr Mann herkommt, aber sie wollte, daß er sie sieht, wenn sie mit den Kindern in den Tod springt — damit er weiß, was er angerichtet hat. Bitte rede du mit ihr."

Der Kommissar gab dem Polizeipsychologen ein Zeichen, der - so gut er es konnte - kühl, sachlich, mit der Vernunft argumentiert hatte, was sich in diesen Momenten tiefster seelischer Erschütterung nicht unbedingt als das wirksamste Mittel erwies. Francisco ging einen Schritt auf die Frau zu, die den Neuankömmling teilnahmslos anblickte, und sagte in gedämpftem Ton:

"Sie haben doch einmal an Gott geglaubt. Ihr Mann ist bestimmt auch Christ. Und Ihre Kinder sind getauft und Kinder Gottes. Wir dürfen über unser Leben nicht selbst verfügen, es liegt in Gottes Hand. Im Namen Gottes, warten Sie - niemand von diesen Leuten hier tut Ihnen etwas -, bis ich mit Ihrem Mann geredet habe." Die verstörte Frau, die bei diesen Worten aufgehorcht hatte, nickte schwach.

Francisco flog die Treppe hinunter, jeweils fünf Stufen auf einmal nehmend. Auf der Straße erkundigte er sich bei einem Uniformierten, der vom Streifenwagen aus die Sprechfunkverbindung hielt, nach dem Ehemann. Dieser, zirka 45 Jahre alt, stand verlegen neben einer flotten Mittzwanzigerin unter den Schaulustigen. Beide zogen nervös an Zigaretten.

Francisco stellte sich nicht vor, sagte nur: "Ich war gerade bei Ihrer Frau. Ich zweifle nicht daran, daß sie ernst macht. Wenn Sie ihr Leben retten wollen und das Ihrer Kinder, dann besinnen Sie sich, jetzt! Kehren sie um!"

Und zu beiden gewandt: "Trennen Sie sich voneinander!"

"Was geht das Sie an?", fuhr ihn der Mann an.

"Mischen Sie sich nicht in anderer Leute Angelegenheiten", erwiderte ebenso schroff die Frau.

Francisco sah dem Mann direkt in die Augen: "Denken sie an die Kinder! Erinnern sie sich daran, was Sie Ihrer Frau am Hochzeitstag versprochen haben: sie ein Leben lang treu in Ehren zu halten. Wenn sie das nicht tun", hörte der Mann die Stimme des Fremden in schneidender Schärfe, "wird Ihr ganzes Leben verpfuscht sein. Glücklich werden Sie nie mehr sein können, Sie nicht und" - Francisco drehte den Kopf zu der nach der neusten Mode gekleideten, stark geschminkten Frau, - "Sie auch nicht. Das Gewissen würde Ihnen keine Ruhe lassen. Bestimmt haben Sie von Franziskus von Assisi gehört. Als er mit einem ähnlichen Fall konfrontiert wurde, ließ er dem Betreffenden ungefähr folgendes ausrichten, was auch für Sie gilt: ,Ich sage Ihnen anstelle des Herrn, jetzt ist die Zeit der Barmherzigkeit, hernach aber wird die Zeit der Gerechtigkeit kommen. Deshalb bitte ich Sie durch die Wunden des gekreuzigten Christus, daß Sie sich danach richten, damit Sie mit Ihrer Familie künftig in Frieden und Gottesfurcht leben.´"

Etwas an diesen ungewohnten Worten rührte offenbar an das Innere der beiden. Ein Anflug von Schamröte huschte über ihre Gesichter.

"Bringen Sie mich zu meiner Frau", stieß der Mann hervor.

Francisco führte ihn zum Lift, der diesmal frei war, und fuhr mit ihm nach oben. Er spürte, welcher Gefühlssturm in seinem Gegenüber tobte.

Erwartungsvoll traten die Polizeibeamten auf dem Dach zur Seite.

Der Mann näherte sich zögernd und unsicher seiner Gattin und den Kindern, die ihn wie ein Wesen aus einer fremden Welt anstarrten. Ein paar Schritte vor ihnen blieb er stehen. Lange schwieg er, blickte beschämt zu Boden. Dann, leise und für die anderen kaum vernehmbar, kamen Worte von seinen Lippen. "Ich gehöre zu euch. Verzeih mir, Annemarie. Verzeiht mir, Kinder."

Und er ergriff die Hand der Frau, der er Treue gelobt hatte, und zog sie samt den Kindern vom tödlichen Abgrund weg. Erschöpft brach sie in seinen Armen zusammen. Ihr Gesicht drückte so unsagbar vieles aus: eine Welt des Schmerzes, aber auch Hoffnung und Liebe.

Kommissar Stürmer nahm das geschockte Mädchen auf den Arm, einer seiner Kollegen den kleinen Jungen.

Francisco sprach heimlich einen Segen über die Familie, die sich wieder gefunden hatte.

In dieser Situation Fotos zu machen - das brachte er nicht übers Herz.

Und so stand am nächsten Tag nur eine dürftige Meldung im Tagblatt:



"Eine 36jährige Hausfrau, die sich gestern nachmittag mit ihren beiden Kindern im Alter von neun und fünf Jahren aus noch nicht geklärten Gründen von einem Hochhaus in die Tiefe stürzen wollte, konnte von der Polizei in letzter Minute davon abgehalten werden. Wegen des Zwischenfalls mußte die Schillerstraße eine Stunde lang für den Verkehr gesperrt werden."



Index 3 - - - - Retour ETIKA


Hildegard Maria

   

**

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Community Software