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WM 2022 im Live-Blog: Suárez vor Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen 38 Kommentare

#1 von anne Gertrud ( Gast ) , 01.12.2022 15:16

[schwarz]WM 2022 im Live-Blog: Suárez vor Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen
38 Kommentare
Aktualisiert am 01.12.2022, 14:41 Uhr

14:40 Uhr: Brasilien plant gegen Kamerun mit "völlig anderer Mannschaft"
13:57 Uhr: ➤ Suárez vor brisantem Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen
12:26 Uhr: Deutsche Fans beschweren sich über Einreiseprobleme in Katar
11:22 Uhr: Iranischer Fußballfan wegen WM-Jubels erschossen
09:25 Uhr: Polens Torwart verliert Wette mit Messi
05:00 Uhr: Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

WM-Ticker hier aktualisieren
➤ Suárez vor brisantem Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen

13:57 Uhr

Uruguays Stürmerstar Luis Suárez sieht zwölf Jahre nach seiner Roten Karte in der Verlängerung des Viertelfinales der Fußball-WM 2010 gegen Ghana vor dem ersten Wiedersehen keinen Grund für eine Entschuldigung. "Ich habe den Ball mit der Hand gespielt, Ghanas Spieler hat den Elfmeter verschossen - nicht ich. Wenn ich einen Spieler attackiere, ihn verletzte und dann Rot sehe, dann kann man sich vielleicht entschuldigen", sagte der 35-Jährige am Donnerstag in Al-Rajjan. Für sein Handspiel müsse er sich nicht entschuldigen.

Das letzte Gruppenspiel am Freitag im Al-Dschanub-Stadion ist wegen der Szene von der WM in Südafrika voller Brisanz. Suárez verhinderte damals wegen eines Handspiels auf der Linie in letzter Minute der Verlängerung ein Tor und wurde vom Platz gestellt. Asamoah Gyan verschoss den Strafstoß - Ghana verlor das anschließende Elfmeterschießen und schied aus.

In Ghana erinnert man sich noch gut an die Szene. "Ganz Ghana hasst ihn, und ganz Afrika hasst ihn", sagte der frühere Nationalspieler Ibrahim Ayew dem Portal The Athletic und fügte mit einem Lächeln an: "Und wir wollen uns rächen."

Uruguay braucht diesmal einen Sieg, um die Chance auf ein Weiterkommen zu erhalten. Dazu kommt es auf das Ergebnis des Parallelspiels zwischen Südkorea und Portugal an. "Ich weiß nicht, ob Ghana sagt, das ist eine Revanche oder nicht. Es ist auf jeden Fall ein Schlüsselspiel ums Weiterkommen", sagte Diego Alonso, Trainer des zweimaligen Weltmeisters Uruguay. (dpa/lko)
Um diesen WM-Pokal wird bei den Weltmeisterschafts-Endrunden seit 1974 gespielt.
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Von 1930 bis 2018: Das sind die Fußball-Weltmeister
Aktualisiert am 07.11.2022, 09:07 Uhr
Katar ist der Gastgeber der 22. Endrunde einer Fußball-WM. Brasilien hat den Titel bisher fünfmal gewonnen, Deutschland und Italien je viermal. Wir blicken zurück auf alle bisherigen Sieger und Turniere.

+++
Die weiteren Meldungen des Tages:
Brasilien plant gegen Kamerun mit "völlig anderer Mannschaft"

14:40 Uhr

WM-Topfavorit Brasilien wird im letzten Gruppenspiel einige Spieler schonen. Wie Nationaltrainer Tite und sein Co-Trainer Cleber Xavier am Donnerstag in Doha mitteilten, werde man gegen Kamerun am Freitag eine "völlig andere Mannschaft" aufs Feld schicken. "Wir werden nach der Gruppenphase alle Spieler evaluieren", begründete Xavier die Entscheidung.

Brasilien steht nach zwei Siegen zum Turnierstart bereits sicher im Achtelfinale. "Natürlich ist es ein Risiko", sagte Tite mit Blick auf die französische Nationalmannschaft, die am Mittwoch mit einem ähnlichen Vorhaben überraschend gegen Tunesien verloren hatte: "Aber es ist auch eine Möglichkeit für die Spieler, um sich zu zeigen. Ich kann mich ja nur für bestimmte Spieler entscheiden, wenn ich sie auch spielen sehe." (sid)
Auch ohne Neymar: Casemiro schießt Brasilien ins Achtelfinale
Aktualisiert am 28.11.2022, 19:50 Uhr
Kein Neymar, kein Zauber - aber frühzeitig weiter: Auch ohne seinen verletzen Superstar hat Rekordweltmeister Brasilien den WM-Achtelfinaleinzug als zweite Mannschaft nach Titelverteidiger Frankreich perfekt gemacht. Beim 1:0 (0:0) gegen die Schweiz fehlte der Seleçao lange die Magie, Casemiro gelang der späte Siegtreffer in der 83. Minute. Nach der Niederlage benötigen die Eidgenossen gegen Serbien zum sicheren Weiterkommen einen Sieg, bei brasilianischer Schützenhilfe gegen Kamerun reicht auch ein Remis.

Sicher nicht mit von der Partie wird Superstar Neymar sein. "Wir werden uns nach dem Spiel mit unseren Medizinern absprechen, wie weit unsere Verletzten sind", sagte Xavier. Für die besonderen Momente müssen somit andere sorgen: Der 39 Jahre alte Dani Alves wird gegen Kamerun zum ältesten WM-Spieler Brasiliens aufsteigen. "Ich bin seit 16 Jahren in der Mannschaft und gebe immer mein Bestes", sagte der Routinier: "Ich bin stolz hier zu sein."
Deutsche Fans beschweren sich über Einreiseprobleme in Katar

12:26 Uhr

Deutsche Fußballanhänger klagen über Einreiseprobleme ins WM-Gastgeberland Katar. "Seit Beginn des Turniers haben verschiedene deutsche Fans Probleme mit der Hayya-Card", sagte Philipp Beitzel von der deutschen Fanbotschaft in Doha bei Spox und Goal. Eine gültige Hayya-Card ist während der Endrunde für die Einreise sowie den Stadion-Zutritt erforderlich.

Aufgrund von nicht bearbeiteten Einreisegenehmigungen mussten offenbar einige Anhänger der Nationalmannschaft ihre WM-Tickets verfallen lassen und dadurch einen massiven finanziellen Schaden in Kauf nehmen. Der deutschen Fanbotschaft seien "etwa 30 Fälle" bekannt. Die Fans seien auf Flug- und Hotelkosten sitzen geblieben. (sid)
Live-Ticker WM 2022
Neu bei einer WM, aber: Ohne Musiala geht auch gegen Costa Rica nichts
vor 14 Minuten von Sabrina Schäfer und Jörg Hausmann
Iranischer Fußballfan wegen WM-Jubels erschossen

11:22 Uhr

Nach Angaben von Menschenrechtlern ist ein Mann im Iran von Sicherheitskräften erschossen worden, nachdem er das WM-Aus der iranischen Fußball-Nationalmannschaft durch ein 0:1 gegen die USA gefeiert hatte. Der 27-jährige Mehran Samak sei nach der Niederlage "von Sicherheitskräften in den Kopf geschossen" worden, gab die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) bekannt.

Die iranische Auswahl hatte das Duell in der Gruppenphase gegen die als "Erzfeind" angesehenen US-Amerikaner verloren und waren ausgeschieden. Die Niederlage hatte zu Enttäuschung, aber auch zu ausgelassenen Feiern als Form des Protestes im Land geführt. Im Zuge der monatelangen Demonstrationen im Iran unterstützen nicht alle Iranerinnen und Iraner die heimische Nationalmannschaft, die im ersten Gruppenspiel gegen England die Nationalhymne nicht mitgesungen und damit ein Zeichen der Solidarität mit den Protestierenden gesendet hatte.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisationen hatte Samak in der Stadt Bandar Ansali am Kaspischen Meer hupend in seinem Auto die Niederlage gefeiert, bevor er erschossen wurde. Das Center for Human Rights in Iran (CHRI) mit Sitz in New York bestätigte, dass Samak von Sicherheitskräften getötet worden sei, während er feierte. (sid)
WM 2022: Die USA retten ihren Sieg gegen den Iran über die Zeit
Aktualisiert am 01.12.2022, 11:21 Uhr
Die USA werfen den Iran in einem packenden Spiel aus dem WM-Rennen und erreichen selbst das Achtelfinale. Selbst der US-Präsident ist außer sich vor Freude. In Teheran hingegen herrscht tiefe Niedergeschlagenheit.
Polens Torwart verliert Wette mit Messi

09:25 Uhr

Polens Torwart Wojciech Szczesny hat im abschließenden WM-Gruppenduell mit Argentinien eine Wette gegen Lionel Messi verloren. Nachdem er den Superstar der Südamerikaner bei einem Zweikampf im Strafraum leicht am Kopf getroffen hatte und der Schiedsrichter die Szene auf Hinweis des Videoassistenten überprüfte, habe er zu Messi gesagt: "Ich wette 100 Euro, dass er ihn nicht gibt." Der Referee entschied nach Ansicht der TV-Bilder jedoch auf Elfmeter, sodass Szczesny nach dem Abpfiff einräumte: "Die Wette gegen Messi habe ich wohl verloren."

Begleichen will Szczesny die Wettschulden nicht. Messi habe genug Geld, befand er lachend. Den Strafstoß von Messi hatte der Schlussmann von Juventus Turin übrigens pariert. Zwar verlor Polen die Partie dennoch mit 0:2, zog aber als Gruppenzweiter wie Argentinien ins Achtelfinale ein. Entsprechend gut gelaunt war Szczesny und nahm augenzwinkernd sogar eine mögliche Strafe des Fußball-Weltverbandes Fifa in Kauf. "Ich weiß nicht, ob das erlaubt ist", sagte er zu seiner Wette mit Messi. "Wahrscheinlich kriege ich dafür eine Strafe. Das ist mir aber egal." (dpa)
Lionel Messi gegen Robert Lewandowski im WM-Duell
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Mitten im WM-Drama um Polen schlägt Messi Lewandowskis Entschuldigung aus
Aktualisiert am 01.12.2022, 11:02 Uhr
Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Herzschlagfinale, in das die Mannschaften der Gruppe C hineingerieten. Am Ende verliert Polen und darf jubeln, während Mexiko gewinnt und in Tränen aufgelöst ist. Und dann war da noch die kurzfristige Eiszeit zweier Fußball-Giganten.

+++
Japans Kapitän Yoshida: Spanien das wichtigste Spiel meiner Karriere

8:40 Uhr

Japans Nationalmannschafts-Kapitän Maya Yoshida sieht das Vorrundenspiel gegen Spanien bei der WM in Katar als wichtigste Partie seiner Karriere an. Für ihn sei das Spiel am Donnerstag sogar über dem WM-Achtelfinale 2018 gegen Belgien einzustufen, das Japan trotz 2:0-Führung noch mit 2:3 verlor. "Unsere Leistung gegen Spanien kann dafür sorgen, dass der japanische Fußball eine ganz andere Zukunft hat. Wahrscheinlich werden viele Kinder zuschauen, deshalb hoffe ich auf weitere WM-Spiele. Und das ist der Grund, warum wir gewinnen müssen", sagte der Verteidiger vom FC Schalke 04 der Nachrichtenagentur Kyodo in Doha.

Die Japaner hatten zum Auftakt mit 2:1 gegen Deutschland gewonnen, die großartige Ausgangslage aber mit einem 0:1 gegen Costa Rica wieder verspielt.
Thomas Hitzlsperger
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"Dann ist das einfach falsch" - Das sagen die DFB-Stars zur WM in Katar
Aktualisiert am 10.10.2022, 10:15 Uhr
Im Vorfeld der nahenden Weltmeisterschaft wird viel über das Gastgeberland Katar gesprochen. Der Wüstenstaat wird immer wieder besonders für Menschenrechtsverletzungen gegen Arbeitsmigranten kritisiert. Doch was sagen eigentlich Spieler und Funktionäre des DFB-Teams zur Vergabe der WM nach Katar?
Trainer über Uruguays letzte Chance: "Habe mich entschieden, zu glauben"

06:03 Uhr

Trainer Diego Alonso hat Uruguays Fußball-Nationalmannschaft auf das schwierige Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Ghana eingeschworen. "Ich habe mich dafür entschieden, zu glauben", schrieb Alonso auf Twitter und veröffentlichte dazu ein Foto sich umarmender Spieler.
Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen.
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Ein Punkt aus zwei Spielen lautet bislang die magere Ausbeute der Auswahl um die nationalen Sturm-Heroen Luis Suárez (35) und Edinson Cavani (35), die beide bei der WM bislang gar nicht in Schwung kamen. Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo ist mit sechs Punkten sicher für das Achtelfinale qualifiziert, Ghana folgt mit drei Zählern. Dritter ist Südkorea mit einem Zähler und der um ein Tor besseren Tordifferenz als Uruguay. Ein Sieg der Südamerikaner ist am Freitag also Pflicht - aber garantiert ist selbst dann der Einzug in die K.o.-Runde nicht. Es hängt auch vom Ergebnis zwischen Portugal und Südkorea ab. Seit der WM 2010, als Uruguay Rang vier belegte, erreichte das Team immer das Achtelfinale - danach sieht es derzeit nicht aus.(dpa)

+++
Was steht heute an? Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

05:00 Uhr

Costa Rica - Deutschland (20.00 Uhr/ARD und Magenta): Es hilft nur ein Sieg - das DFB-Team von Hansi Flick muss Costa Rica schlagen, um noch ins Achtelfinale einziehen zu können. Doch selbst dann ist das Weiterkommen nicht sicher. Es kommt auch auf dieses Ergebnis an:

Japan - Spanien (20:00 Uhr/MagentaTV): Für Deutschland ist wichtig, dass Japan nicht gewinnt. Für Japan wiederum heißt es: Um sicher ins Achtelfinale zu kommen, muss Japan nach Deutschland den nächsten Ex-Weltmeister schlagen.

Kroatien - Belgien (16:00 Uhr/ARD und MagentaTV): Nach der starken Vorstellung beim 4:1 gegen Kanada reicht dem Vize-Weltmeister aus Kroatien ein Punkt zum Weiterkommen. Spielmacher Luka Modric wäre bei einer weiteren Gelben Karte in einem möglichen Achtelfinale gesperrt. Bei den Belgiern lagen zuletzt die Nerven blank. Eine Krisensitzung soll die Wende bringen. Das Team benötigt einen Sieg oder einen Punkt und eine hohe Niederlage Marokkos gegen Kanada.

Kanada - Marokko (16:00 Uhr/MagentaTV): Die Marokkaner könnten zum ersten Mal seit 36 Jahren in die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft einziehen. Dafür braucht das Team um Hakim Ziyech (FC Chelsea) und Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) nur noch ein Unentschieden gegen den Gruppenletzten Kanada. Die Nordamerikaner sind bereits ausgeschieden. Ihr erstes Tor bei einer Fußball-WM haben sie immerhin geschossen, jetzt soll der erste Punkt her. (dpa)

+++
WM 2022
WM-Wirbel um Regenbogen-Aktivisten: Flitzer meldet sich selbst zu Wort
vor 2 Tagen
Mexikos Trainer Martino kündigt nach WM-Aus Abschied an

00:32 Uhr

Ein Tor fehlt tief enttäuschten Mexikanern zum Einzug ins WM-Achtelfinale. Edson Álvarez und Luis Chávez vergossen nach Mexikos ersten WM-Vorrunden-Aus seit 1978 vor laufenden Fernsehkameras Tränen, Trainer Gerardo Martino erklärte sich wenig später zum Alleinschuldigen. "Ich bin der Hauptverantwortliche für diesen Frust und diese Enttäuschung. Das macht mich sehr traurig", sagte Martino, dessen Vertrag ausläuft. Martino stand in Mexiko zuletzt heftig in der Kritik, auch der frühe WM-K.o. wurde nun vor allem ihm angelastet. (dpa)
Polen-Coach nimmt Lewandowski in Schutz

00:02 Uhr

Polens Fußball-Nationaltrainer Czeslaw Michniewicz hat Robert Lewandowski nach dessen torlosem Auftritt bei der 0:2 gegen Argentinien vehement verteidigt. Der zweimalige Weltfußballer war gegen die Südamerikaner am Mittwoch praktisch ohne Chance geblieben. "Wir haben ihm nicht geholfen, ein Tor zu erzielen", betonte der Coach der Polen, die dennoch zum ersten Mal seit 36 Jahren in die K.o.-Runde einzogen. Lewandowski sei sehr involviert in das Spiel gewesen und engagiert, meinte Michniewicz.

Er nahm auch Lewandowskis argentinisches Pedant zur Verteidigung seines Kapitäns. "Wenn (Lionel) Messi bei uns spielen würde und Lewandowski bei Argentinien, hätte er fünf Tore gemacht. Da bin ich sicher." Messi war trotz einer überragenden Leistung auch ohne Torerfolg geblieben, er hatte dabei auch einen Elfmeter verschossen. (dpa)
WM 2022 - Iran - USA - Pussy Riot
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WM 2022 in Katar: Pussy Riot demonstrieren bei Iran-Spiel auf Tribüne
Aktualisiert am 30.11.2022, 12:08 Uhr
Beim Spiel USA gegen den Iran demonstrieren Mitglieder der russischen Punkrock-Gruppe Pussy Riot auf der Tribüne. Die Bilder der WM 2022.

+++
Mit Material von sid, afp und dpa.
Interessiert Sie, wie wir über die WM in Katar berichten? Wir haben unsere Beweggründe in einem Text für Sie zusammengefasst.

Die WM-News der vergangenen Tage zum Nachlesen:

Die WM-News vom 30. November: Englands Verteidiger White überraschend aus Katar abgereist
Die WM-News vom 29. November: Erste Frau pfeift ein WM-Spiel der Männer
Die WM-News vom 28. November: Flitzer mit Regenbogenfahre bei WM-Spiel
Die WM-News vom 27. November: Kurioser Özil-Protest auf den Rängen
Die WM-News vom 26. November: 21. WM-Einsatz: Messi auf einer Stufe mit Maradona

Irans Nationaltrainer bestreitet Drohungen gegen Spieler
Aktualisiert am 30.11.2022, 11:16 Uhr
Der iranische Nationaltrainer Carlos Queiroz hat Berichte über angebliche Drohungen der iranischen Regierung gegen seine Mannschaft zurückgewiesen. Der US-Nachrichtensender "CNN" hatte zuvor berichtet, dass iranischen Spielern und ihren Familien Haftstrafen angedroht worden seien. Die Strafen sollten die Spieler treffen, die sich auch beim zweiten WM-Gruppenspiel weigerten, die Nationalhymne mitzusingen
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anne Gertrud

RE: WM 2022 im Live-Blog: Suárez vor Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen 38 Kommentare

#2 von Gast , 01.12.2022 15:18

Zitat von Gast im Beitrag #1
[schwarz]WM 2022 im Live-Blog: Suárez vor Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen
38 Kommentare
Aktualisiert am 01.12.2022, 14:41 Uhr

14:40 Uhr: Brasilien plant gegen Kamerun mit "völlig anderer Mannschaft"
13:57 Uhr: ➤ Suárez vor brisantem Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen
12:26 Uhr: Deutsche Fans beschweren sich über Einreiseprobleme in Katar
11:22 Uhr: Iranischer Fußballfan wegen WM-Jubels erschossen
09:25 Uhr: Polens Torwart verliert Wette mit Messi
05:00 Uhr: Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

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➤ Suárez vor brisantem Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen

13:57 Uhr

Uruguays Stürmerstar Luis Suárez sieht zwölf Jahre nach seiner Roten Karte in der Verlängerung des Viertelfinales der Fußball-WM 2010 gegen Ghana vor dem ersten Wiedersehen keinen Grund für eine Entschuldigung. "Ich habe den Ball mit der Hand gespielt, Ghanas Spieler hat den Elfmeter verschossen - nicht ich. Wenn ich einen Spieler attackiere, ihn verletzte und dann Rot sehe, dann kann man sich vielleicht entschuldigen", sagte der 35-Jährige am Donnerstag in Al-Rajjan. Für sein Handspiel müsse er sich nicht entschuldigen.

Das letzte Gruppenspiel am Freitag im Al-Dschanub-Stadion ist wegen der Szene von der WM in Südafrika voller Brisanz. Suárez verhinderte damals wegen eines Handspiels auf der Linie in letzter Minute der Verlängerung ein Tor und wurde vom Platz gestellt. Asamoah Gyan verschoss den Strafstoß - Ghana verlor das anschließende Elfmeterschießen und schied aus.

In Ghana erinnert man sich noch gut an die Szene. "Ganz Ghana hasst ihn, und ganz Afrika hasst ihn", sagte der frühere Nationalspieler Ibrahim Ayew dem Portal The Athletic und fügte mit einem Lächeln an: "Und wir wollen uns rächen."

Uruguay braucht diesmal einen Sieg, um die Chance auf ein Weiterkommen zu erhalten. Dazu kommt es auf das Ergebnis des Parallelspiels zwischen Südkorea und Portugal an. "Ich weiß nicht, ob Ghana sagt, das ist eine Revanche oder nicht. Es ist auf jeden Fall ein Schlüsselspiel ums Weiterkommen", sagte Diego Alonso, Trainer des zweimaligen Weltmeisters Uruguay. (dpa/lko)
Um diesen WM-Pokal wird bei den Weltmeisterschafts-Endrunden seit 1974 gespielt.
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Von 1930 bis 2018: Das sind die Fußball-Weltmeister
Aktualisiert am 07.11.2022, 09:07 Uhr
Katar ist der Gastgeber der 22. Endrunde einer Fußball-WM. Brasilien hat den Titel bisher fünfmal gewonnen, Deutschland und Italien je viermal. Wir blicken zurück auf alle bisherigen Sieger und Turniere.

+++
Die weiteren Meldungen des Tages:
Brasilien plant gegen Kamerun mit "völlig anderer Mannschaft"

14:40 Uhr

WM-Topfavorit Brasilien wird im letzten Gruppenspiel einige Spieler schonen. Wie Nationaltrainer Tite und sein Co-Trainer Cleber Xavier am Donnerstag in Doha mitteilten, werde man gegen Kamerun am Freitag eine "völlig andere Mannschaft" aufs Feld schicken. "Wir werden nach der Gruppenphase alle Spieler evaluieren", begründete Xavier die Entscheidung.

Brasilien steht nach zwei Siegen zum Turnierstart bereits sicher im Achtelfinale. "Natürlich ist es ein Risiko", sagte Tite mit Blick auf die französische Nationalmannschaft, die am Mittwoch mit einem ähnlichen Vorhaben überraschend gegen Tunesien verloren hatte: "Aber es ist auch eine Möglichkeit für die Spieler, um sich zu zeigen. Ich kann mich ja nur für bestimmte Spieler entscheiden, wenn ich sie auch spielen sehe." (sid)
Auch ohne Neymar: Casemiro schießt Brasilien ins Achtelfinale
Aktualisiert am 28.11.2022, 19:50 Uhr
Kein Neymar, kein Zauber - aber frühzeitig weiter: Auch ohne seinen verletzen Superstar hat Rekordweltmeister Brasilien den WM-Achtelfinaleinzug als zweite Mannschaft nach Titelverteidiger Frankreich perfekt gemacht. Beim 1:0 (0:0) gegen die Schweiz fehlte der Seleçao lange die Magie, Casemiro gelang der späte Siegtreffer in der 83. Minute. Nach der Niederlage benötigen die Eidgenossen gegen Serbien zum sicheren Weiterkommen einen Sieg, bei brasilianischer Schützenhilfe gegen Kamerun reicht auch ein Remis.

Sicher nicht mit von der Partie wird Superstar Neymar sein. "Wir werden uns nach dem Spiel mit unseren Medizinern absprechen, wie weit unsere Verletzten sind", sagte Xavier. Für die besonderen Momente müssen somit andere sorgen: Der 39 Jahre alte Dani Alves wird gegen Kamerun zum ältesten WM-Spieler Brasiliens aufsteigen. "Ich bin seit 16 Jahren in der Mannschaft und gebe immer mein Bestes", sagte der Routinier: "Ich bin stolz hier zu sein."
Deutsche Fans beschweren sich über Einreiseprobleme in Katar

12:26 Uhr

Deutsche Fußballanhänger klagen über Einreiseprobleme ins WM-Gastgeberland Katar. "Seit Beginn des Turniers haben verschiedene deutsche Fans Probleme mit der Hayya-Card", sagte Philipp Beitzel von der deutschen Fanbotschaft in Doha bei Spox und Goal. Eine gültige Hayya-Card ist während der Endrunde für die Einreise sowie den Stadion-Zutritt erforderlich.

Aufgrund von nicht bearbeiteten Einreisegenehmigungen mussten offenbar einige Anhänger der Nationalmannschaft ihre WM-Tickets verfallen lassen und dadurch einen massiven finanziellen Schaden in Kauf nehmen. Der deutschen Fanbotschaft seien "etwa 30 Fälle" bekannt. Die Fans seien auf Flug- und Hotelkosten sitzen geblieben. (sid)
Live-Ticker WM 2022
Neu bei einer WM, aber: Ohne Musiala geht auch gegen Costa Rica nichts
vor 14 Minuten von Sabrina Schäfer und Jörg Hausmann
Iranischer Fußballfan wegen WM-Jubels erschossen

11:22 Uhr

Nach Angaben von Menschenrechtlern ist ein Mann im Iran von Sicherheitskräften erschossen worden, nachdem er das WM-Aus der iranischen Fußball-Nationalmannschaft durch ein 0:1 gegen die USA gefeiert hatte. Der 27-jährige Mehran Samak sei nach der Niederlage "von Sicherheitskräften in den Kopf geschossen" worden, gab die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) bekannt.

Die iranische Auswahl hatte das Duell in der Gruppenphase gegen die als "Erzfeind" angesehenen US-Amerikaner verloren und waren ausgeschieden. Die Niederlage hatte zu Enttäuschung, aber auch zu ausgelassenen Feiern als Form des Protestes im Land geführt. Im Zuge der monatelangen Demonstrationen im Iran unterstützen nicht alle Iranerinnen und Iraner die heimische Nationalmannschaft, die im ersten Gruppenspiel gegen England die Nationalhymne nicht mitgesungen und damit ein Zeichen der Solidarität mit den Protestierenden gesendet hatte.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisationen hatte Samak in der Stadt Bandar Ansali am Kaspischen Meer hupend in seinem Auto die Niederlage gefeiert, bevor er erschossen wurde. Das Center for Human Rights in Iran (CHRI) mit Sitz in New York bestätigte, dass Samak von Sicherheitskräften getötet worden sei, während er feierte. (sid)
WM 2022: Die USA retten ihren Sieg gegen den Iran über die Zeit
Aktualisiert am 01.12.2022, 11:21 Uhr
Die USA werfen den Iran in einem packenden Spiel aus dem WM-Rennen und erreichen selbst das Achtelfinale. Selbst der US-Präsident ist außer sich vor Freude. In Teheran hingegen herrscht tiefe Niedergeschlagenheit.
Polens Torwart verliert Wette mit Messi

09:25 Uhr

Polens Torwart Wojciech Szczesny hat im abschließenden WM-Gruppenduell mit Argentinien eine Wette gegen Lionel Messi verloren. Nachdem er den Superstar der Südamerikaner bei einem Zweikampf im Strafraum leicht am Kopf getroffen hatte und der Schiedsrichter die Szene auf Hinweis des Videoassistenten überprüfte, habe er zu Messi gesagt: "Ich wette 100 Euro, dass er ihn nicht gibt." Der Referee entschied nach Ansicht der TV-Bilder jedoch auf Elfmeter, sodass Szczesny nach dem Abpfiff einräumte: "Die Wette gegen Messi habe ich wohl verloren."

Begleichen will Szczesny die Wettschulden nicht. Messi habe genug Geld, befand er lachend. Den Strafstoß von Messi hatte der Schlussmann von Juventus Turin übrigens pariert. Zwar verlor Polen die Partie dennoch mit 0:2, zog aber als Gruppenzweiter wie Argentinien ins Achtelfinale ein. Entsprechend gut gelaunt war Szczesny und nahm augenzwinkernd sogar eine mögliche Strafe des Fußball-Weltverbandes Fifa in Kauf. "Ich weiß nicht, ob das erlaubt ist", sagte er zu seiner Wette mit Messi. "Wahrscheinlich kriege ich dafür eine Strafe. Das ist mir aber egal." (dpa)
Lionel Messi gegen Robert Lewandowski im WM-Duell
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Mitten im WM-Drama um Polen schlägt Messi Lewandowskis Entschuldigung aus
Aktualisiert am 01.12.2022, 11:02 Uhr
Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Herzschlagfinale, in das die Mannschaften der Gruppe C hineingerieten. Am Ende verliert Polen und darf jubeln, während Mexiko gewinnt und in Tränen aufgelöst ist. Und dann war da noch die kurzfristige Eiszeit zweier Fußball-Giganten.

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Japans Kapitän Yoshida: Spanien das wichtigste Spiel meiner Karriere

8:40 Uhr

Japans Nationalmannschafts-Kapitän Maya Yoshida sieht das Vorrundenspiel gegen Spanien bei der WM in Katar als wichtigste Partie seiner Karriere an. Für ihn sei das Spiel am Donnerstag sogar über dem WM-Achtelfinale 2018 gegen Belgien einzustufen, das Japan trotz 2:0-Führung noch mit 2:3 verlor. "Unsere Leistung gegen Spanien kann dafür sorgen, dass der japanische Fußball eine ganz andere Zukunft hat. Wahrscheinlich werden viele Kinder zuschauen, deshalb hoffe ich auf weitere WM-Spiele. Und das ist der Grund, warum wir gewinnen müssen", sagte der Verteidiger vom FC Schalke 04 der Nachrichtenagentur Kyodo in Doha.

Die Japaner hatten zum Auftakt mit 2:1 gegen Deutschland gewonnen, die großartige Ausgangslage aber mit einem 0:1 gegen Costa Rica wieder verspielt.
Thomas Hitzlsperger
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"Dann ist das einfach falsch" - Das sagen die DFB-Stars zur WM in Katar
Aktualisiert am 10.10.2022, 10:15 Uhr
Im Vorfeld der nahenden Weltmeisterschaft wird viel über das Gastgeberland Katar gesprochen. Der Wüstenstaat wird immer wieder besonders für Menschenrechtsverletzungen gegen Arbeitsmigranten kritisiert. Doch was sagen eigentlich Spieler und Funktionäre des DFB-Teams zur Vergabe der WM nach Katar?
Trainer über Uruguays letzte Chance: "Habe mich entschieden, zu glauben"

06:03 Uhr

Trainer Diego Alonso hat Uruguays Fußball-Nationalmannschaft auf das schwierige Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Ghana eingeschworen. "Ich habe mich dafür entschieden, zu glauben", schrieb Alonso auf Twitter und veröffentlichte dazu ein Foto sich umarmender Spieler.
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Ein Punkt aus zwei Spielen lautet bislang die magere Ausbeute der Auswahl um die nationalen Sturm-Heroen Luis Suárez (35) und Edinson Cavani (35), die beide bei der WM bislang gar nicht in Schwung kamen. Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo ist mit sechs Punkten sicher für das Achtelfinale qualifiziert, Ghana folgt mit drei Zählern. Dritter ist Südkorea mit einem Zähler und der um ein Tor besseren Tordifferenz als Uruguay. Ein Sieg der Südamerikaner ist am Freitag also Pflicht - aber garantiert ist selbst dann der Einzug in die K.o.-Runde nicht. Es hängt auch vom Ergebnis zwischen Portugal und Südkorea ab. Seit der WM 2010, als Uruguay Rang vier belegte, erreichte das Team immer das Achtelfinale - danach sieht es derzeit nicht aus.(dpa)

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Was steht heute an? Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

05:00 Uhr

Costa Rica - Deutschland (20.00 Uhr/ARD und Magenta): Es hilft nur ein Sieg - das DFB-Team von Hansi Flick muss Costa Rica schlagen, um noch ins Achtelfinale einziehen zu können. Doch selbst dann ist das Weiterkommen nicht sicher. Es kommt auch auf dieses Ergebnis an:

Japan - Spanien (20:00 Uhr/MagentaTV): Für Deutschland ist wichtig, dass Japan nicht gewinnt. Für Japan wiederum heißt es: Um sicher ins Achtelfinale zu kommen, muss Japan nach Deutschland den nächsten Ex-Weltmeister schlagen.

Kroatien - Belgien (16:00 Uhr/ARD und MagentaTV): Nach der starken Vorstellung beim 4:1 gegen Kanada reicht dem Vize-Weltmeister aus Kroatien ein Punkt zum Weiterkommen. Spielmacher Luka Modric wäre bei einer weiteren Gelben Karte in einem möglichen Achtelfinale gesperrt. Bei den Belgiern lagen zuletzt die Nerven blank. Eine Krisensitzung soll die Wende bringen. Das Team benötigt einen Sieg oder einen Punkt und eine hohe Niederlage Marokkos gegen Kanada.

Kanada - Marokko (16:00 Uhr/MagentaTV): Die Marokkaner könnten zum ersten Mal seit 36 Jahren in die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft einziehen. Dafür braucht das Team um Hakim Ziyech (FC Chelsea) und Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) nur noch ein Unentschieden gegen den Gruppenletzten Kanada. Die Nordamerikaner sind bereits ausgeschieden. Ihr erstes Tor bei einer Fußball-WM haben sie immerhin geschossen, jetzt soll der erste Punkt her. (dpa)

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WM 2022
WM-Wirbel um Regenbogen-Aktivisten: Flitzer meldet sich selbst zu Wort
vor 2 Tagen
Mexikos Trainer Martino kündigt nach WM-Aus Abschied an

00:32 Uhr

Ein Tor fehlt tief enttäuschten Mexikanern zum Einzug ins WM-Achtelfinale. Edson Álvarez und Luis Chávez vergossen nach Mexikos ersten WM-Vorrunden-Aus seit 1978 vor laufenden Fernsehkameras Tränen, Trainer Gerardo Martino erklärte sich wenig später zum Alleinschuldigen. "Ich bin der Hauptverantwortliche für diesen Frust und diese Enttäuschung. Das macht mich sehr traurig", sagte Martino, dessen Vertrag ausläuft. Martino stand in Mexiko zuletzt heftig in der Kritik, auch der frühe WM-K.o. wurde nun vor allem ihm angelastet. (dpa)
Polen-Coach nimmt Lewandowski in Schutz

00:02 Uhr

Polens Fußball-Nationaltrainer Czeslaw Michniewicz hat Robert Lewandowski nach dessen torlosem Auftritt bei der 0:2 gegen Argentinien vehement verteidigt. Der zweimalige Weltfußballer war gegen die Südamerikaner am Mittwoch praktisch ohne Chance geblieben. "Wir haben ihm nicht geholfen, ein Tor zu erzielen", betonte der Coach der Polen, die dennoch zum ersten Mal seit 36 Jahren in die K.o.-Runde einzogen. Lewandowski sei sehr involviert in das Spiel gewesen und engagiert, meinte Michniewicz.

Er nahm auch Lewandowskis argentinisches Pedant zur Verteidigung seines Kapitäns. "Wenn (Lionel) Messi bei uns spielen würde und Lewandowski bei Argentinien, hätte er fünf Tore gemacht. Da bin ich sicher." Messi war trotz einer überragenden Leistung auch ohne Torerfolg geblieben, er hatte dabei auch einen Elfmeter verschossen. (dpa)
WM 2022 - Iran - USA - Pussy Riot
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WM 2022 in Katar: Pussy Riot demonstrieren bei Iran-Spiel auf Tribüne
Aktualisiert am 30.11.2022, 12:08 Uhr
Beim Spiel USA gegen den Iran demonstrieren Mitglieder der russischen Punkrock-Gruppe Pussy Riot auf der Tribüne. Die Bilder der WM 2022.

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Mit Material von sid, afp und dpa.
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Die WM-News der vergangenen Tage zum Nachlesen:

Die WM-News vom 30. November: Englands Verteidiger White überraschend aus Katar abgereist
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Irans Nationaltrainer bestreitet Drohungen gegen Spieler
Aktualisiert am 30.11.2022, 11:16 Uhr
Der iranische Nationaltrainer Carlos Queiroz hat Berichte über angebliche Drohungen der iranischen Regierung gegen seine Mannschaft zurückgewiesen. Der US-Nachrichtensender "CNN" hatte zuvor berichtet, dass iranischen Spielern und ihren Familien Haftstrafen angedroht worden seien. Die Strafen sollten die Spieler treffen, die sich auch beim zweiten WM-Gruppenspiel weigerten, die Nationalhymne mitzusingen
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RE: WM 2022 im Live-Blog: Suárez vor Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen 38 Kommentare

#3 von Gast , 01.12.2022 15:22

Zitat von Gast im Beitrag #1
[schwarz]WM 2022 im Live-Blog: Suárez vor Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen
38 Kommentare
Aktualisiert am 01.12.2022, 14:41 Uhr

14:40 Uhr: Brasilien plant gegen Kamerun mit "völlig anderer Mannschaft"
13:57 Uhr: ➤ Suárez vor brisantem Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen
12:26 Uhr: Deutsche Fans beschweren sich über Einreiseprobleme in Katar
11:22 Uhr: Iranischer Fußballfan wegen WM-Jubels erschossen
09:25 Uhr: Polens Torwart verliert Wette mit Messi
05:00 Uhr: Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

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➤ Suárez vor brisantem Ghana-Wiedersehen: Muss mich nicht entschuldigen

13:57 Uhr

Uruguays Stürmerstar Luis Suárez sieht zwölf Jahre nach seiner Roten Karte in der Verlängerung des Viertelfinales der Fußball-WM 2010 gegen Ghana vor dem ersten Wiedersehen keinen Grund für eine Entschuldigung. "Ich habe den Ball mit der Hand gespielt, Ghanas Spieler hat den Elfmeter verschossen - nicht ich. Wenn ich einen Spieler attackiere, ihn verletzte und dann Rot sehe, dann kann man sich vielleicht entschuldigen", sagte der 35-Jährige am Donnerstag in Al-Rajjan. Für sein Handspiel müsse er sich nicht entschuldigen.

Das letzte Gruppenspiel am Freitag im Al-Dschanub-Stadion ist wegen der Szene von der WM in Südafrika voller Brisanz. Suárez verhinderte damals wegen eines Handspiels auf der Linie in letzter Minute der Verlängerung ein Tor und wurde vom Platz gestellt. Asamoah Gyan verschoss den Strafstoß - Ghana verlor das anschließende Elfmeterschießen und schied aus.

In Ghana erinnert man sich noch gut an die Szene. "Ganz Ghana hasst ihn, und ganz Afrika hasst ihn", sagte der frühere Nationalspieler Ibrahim Ayew dem Portal The Athletic und fügte mit einem Lächeln an: "Und wir wollen uns rächen."

Uruguay braucht diesmal einen Sieg, um die Chance auf ein Weiterkommen zu erhalten. Dazu kommt es auf das Ergebnis des Parallelspiels zwischen Südkorea und Portugal an. "Ich weiß nicht, ob Ghana sagt, das ist eine Revanche oder nicht. Es ist auf jeden Fall ein Schlüsselspiel ums Weiterkommen", sagte Diego Alonso, Trainer des zweimaligen Weltmeisters Uruguay. (dpa/lko)
Um diesen WM-Pokal wird bei den Weltmeisterschafts-Endrunden seit 1974 gespielt.
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Von 1930 bis 2018: Das sind die Fußball-Weltmeister
Aktualisiert am 07.11.2022, 09:07 Uhr
Katar ist der Gastgeber der 22. Endrunde einer Fußball-WM. Brasilien hat den Titel bisher fünfmal gewonnen, Deutschland und Italien je viermal. Wir blicken zurück auf alle bisherigen Sieger und Turniere.

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Die weiteren Meldungen des Tages:
Brasilien plant gegen Kamerun mit "völlig anderer Mannschaft"

14:40 Uhr

WM-Topfavorit Brasilien wird im letzten Gruppenspiel einige Spieler schonen. Wie Nationaltrainer Tite und sein Co-Trainer Cleber Xavier am Donnerstag in Doha mitteilten, werde man gegen Kamerun am Freitag eine "völlig andere Mannschaft" aufs Feld schicken. "Wir werden nach der Gruppenphase alle Spieler evaluieren", begründete Xavier die Entscheidung.

Brasilien steht nach zwei Siegen zum Turnierstart bereits sicher im Achtelfinale. "Natürlich ist es ein Risiko", sagte Tite mit Blick auf die französische Nationalmannschaft, die am Mittwoch mit einem ähnlichen Vorhaben überraschend gegen Tunesien verloren hatte: "Aber es ist auch eine Möglichkeit für die Spieler, um sich zu zeigen. Ich kann mich ja nur für bestimmte Spieler entscheiden, wenn ich sie auch spielen sehe." (sid)
Auch ohne Neymar: Casemiro schießt Brasilien ins Achtelfinale
Aktualisiert am 28.11.2022, 19:50 Uhr
Kein Neymar, kein Zauber - aber frühzeitig weiter: Auch ohne seinen verletzen Superstar hat Rekordweltmeister Brasilien den WM-Achtelfinaleinzug als zweite Mannschaft nach Titelverteidiger Frankreich perfekt gemacht. Beim 1:0 (0:0) gegen die Schweiz fehlte der Seleçao lange die Magie, Casemiro gelang der späte Siegtreffer in der 83. Minute. Nach der Niederlage benötigen die Eidgenossen gegen Serbien zum sicheren Weiterkommen einen Sieg, bei brasilianischer Schützenhilfe gegen Kamerun reicht auch ein Remis.

Sicher nicht mit von der Partie wird Superstar Neymar sein. "Wir werden uns nach dem Spiel mit unseren Medizinern absprechen, wie weit unsere Verletzten sind", sagte Xavier. Für die besonderen Momente müssen somit andere sorgen: Der 39 Jahre alte Dani Alves wird gegen Kamerun zum ältesten WM-Spieler Brasiliens aufsteigen. "Ich bin seit 16 Jahren in der Mannschaft und gebe immer mein Bestes", sagte der Routinier: "Ich bin stolz hier zu sein."
Deutsche Fans beschweren sich über Einreiseprobleme in Katar

12:26 Uhr

Deutsche Fußballanhänger klagen über Einreiseprobleme ins WM-Gastgeberland Katar. "Seit Beginn des Turniers haben verschiedene deutsche Fans Probleme mit der Hayya-Card", sagte Philipp Beitzel von der deutschen Fanbotschaft in Doha bei Spox und Goal. Eine gültige Hayya-Card ist während der Endrunde für die Einreise sowie den Stadion-Zutritt erforderlich.

Aufgrund von nicht bearbeiteten Einreisegenehmigungen mussten offenbar einige Anhänger der Nationalmannschaft ihre WM-Tickets verfallen lassen und dadurch einen massiven finanziellen Schaden in Kauf nehmen. Der deutschen Fanbotschaft seien "etwa 30 Fälle" bekannt. Die Fans seien auf Flug- und Hotelkosten sitzen geblieben. (sid)
Live-Ticker WM 2022
Neu bei einer WM, aber: Ohne Musiala geht auch gegen Costa Rica nichts
vor 14 Minuten von Sabrina Schäfer und Jörg Hausmann
Iranischer Fußballfan wegen WM-Jubels erschossen

11:22 Uhr

Nach Angaben von Menschenrechtlern ist ein Mann im Iran von Sicherheitskräften erschossen worden, nachdem er das WM-Aus der iranischen Fußball-Nationalmannschaft durch ein 0:1 gegen die USA gefeiert hatte. Der 27-jährige Mehran Samak sei nach der Niederlage "von Sicherheitskräften in den Kopf geschossen" worden, gab die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) bekannt.

Die iranische Auswahl hatte das Duell in der Gruppenphase gegen die als "Erzfeind" angesehenen US-Amerikaner verloren und waren ausgeschieden. Die Niederlage hatte zu Enttäuschung, aber auch zu ausgelassenen Feiern als Form des Protestes im Land geführt. Im Zuge der monatelangen Demonstrationen im Iran unterstützen nicht alle Iranerinnen und Iraner die heimische Nationalmannschaft, die im ersten Gruppenspiel gegen England die Nationalhymne nicht mitgesungen und damit ein Zeichen der Solidarität mit den Protestierenden gesendet hatte.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisationen hatte Samak in der Stadt Bandar Ansali am Kaspischen Meer hupend in seinem Auto die Niederlage gefeiert, bevor er erschossen wurde. Das Center for Human Rights in Iran (CHRI) mit Sitz in New York bestätigte, dass Samak von Sicherheitskräften getötet worden sei, während er feierte. (sid)
WM 2022: Die USA retten ihren Sieg gegen den Iran über die Zeit
Aktualisiert am 01.12.2022, 11:21 Uhr
Die USA werfen den Iran in einem packenden Spiel aus dem WM-Rennen und erreichen selbst das Achtelfinale. Selbst der US-Präsident ist außer sich vor Freude. In Teheran hingegen herrscht tiefe Niedergeschlagenheit.
Polens Torwart verliert Wette mit Messi

09:25 Uhr

Polens Torwart Wojciech Szczesny hat im abschließenden WM-Gruppenduell mit Argentinien eine Wette gegen Lionel Messi verloren. Nachdem er den Superstar der Südamerikaner bei einem Zweikampf im Strafraum leicht am Kopf getroffen hatte und der Schiedsrichter die Szene auf Hinweis des Videoassistenten überprüfte, habe er zu Messi gesagt: "Ich wette 100 Euro, dass er ihn nicht gibt." Der Referee entschied nach Ansicht der TV-Bilder jedoch auf Elfmeter, sodass Szczesny nach dem Abpfiff einräumte: "Die Wette gegen Messi habe ich wohl verloren."

Begleichen will Szczesny die Wettschulden nicht. Messi habe genug Geld, befand er lachend. Den Strafstoß von Messi hatte der Schlussmann von Juventus Turin übrigens pariert. Zwar verlor Polen die Partie dennoch mit 0:2, zog aber als Gruppenzweiter wie Argentinien ins Achtelfinale ein. Entsprechend gut gelaunt war Szczesny und nahm augenzwinkernd sogar eine mögliche Strafe des Fußball-Weltverbandes Fifa in Kauf. "Ich weiß nicht, ob das erlaubt ist", sagte er zu seiner Wette mit Messi. "Wahrscheinlich kriege ich dafür eine Strafe. Das ist mir aber egal." (dpa)
Lionel Messi gegen Robert Lewandowski im WM-Duell
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Mitten im WM-Drama um Polen schlägt Messi Lewandowskis Entschuldigung aus
Aktualisiert am 01.12.2022, 11:02 Uhr
Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Herzschlagfinale, in das die Mannschaften der Gruppe C hineingerieten. Am Ende verliert Polen und darf jubeln, während Mexiko gewinnt und in Tränen aufgelöst ist. Und dann war da noch die kurzfristige Eiszeit zweier Fußball-Giganten.

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Japans Kapitän Yoshida: Spanien das wichtigste Spiel meiner Karriere

8:40 Uhr

Japans Nationalmannschafts-Kapitän Maya Yoshida sieht das Vorrundenspiel gegen Spanien bei der WM in Katar als wichtigste Partie seiner Karriere an. Für ihn sei das Spiel am Donnerstag sogar über dem WM-Achtelfinale 2018 gegen Belgien einzustufen, das Japan trotz 2:0-Führung noch mit 2:3 verlor. "Unsere Leistung gegen Spanien kann dafür sorgen, dass der japanische Fußball eine ganz andere Zukunft hat. Wahrscheinlich werden viele Kinder zuschauen, deshalb hoffe ich auf weitere WM-Spiele. Und das ist der Grund, warum wir gewinnen müssen", sagte der Verteidiger vom FC Schalke 04 der Nachrichtenagentur Kyodo in Doha.

Die Japaner hatten zum Auftakt mit 2:1 gegen Deutschland gewonnen, die großartige Ausgangslage aber mit einem 0:1 gegen Costa Rica wieder verspielt.
Thomas Hitzlsperger
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"Dann ist das einfach falsch" - Das sagen die DFB-Stars zur WM in Katar
Aktualisiert am 10.10.2022, 10:15 Uhr
Im Vorfeld der nahenden Weltmeisterschaft wird viel über das Gastgeberland Katar gesprochen. Der Wüstenstaat wird immer wieder besonders für Menschenrechtsverletzungen gegen Arbeitsmigranten kritisiert. Doch was sagen eigentlich Spieler und Funktionäre des DFB-Teams zur Vergabe der WM nach Katar?
Trainer über Uruguays letzte Chance: "Habe mich entschieden, zu glauben"

06:03 Uhr

Trainer Diego Alonso hat Uruguays Fußball-Nationalmannschaft auf das schwierige Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Ghana eingeschworen. "Ich habe mich dafür entschieden, zu glauben", schrieb Alonso auf Twitter und veröffentlichte dazu ein Foto sich umarmender Spieler.
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Ein Punkt aus zwei Spielen lautet bislang die magere Ausbeute der Auswahl um die nationalen Sturm-Heroen Luis Suárez (35) und Edinson Cavani (35), die beide bei der WM bislang gar nicht in Schwung kamen. Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo ist mit sechs Punkten sicher für das Achtelfinale qualifiziert, Ghana folgt mit drei Zählern. Dritter ist Südkorea mit einem Zähler und der um ein Tor besseren Tordifferenz als Uruguay. Ein Sieg der Südamerikaner ist am Freitag also Pflicht - aber garantiert ist selbst dann der Einzug in die K.o.-Runde nicht. Es hängt auch vom Ergebnis zwischen Portugal und Südkorea ab. Seit der WM 2010, als Uruguay Rang vier belegte, erreichte das Team immer das Achtelfinale - danach sieht es derzeit nicht aus.(dpa)

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Was steht heute an? Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

05:00 Uhr

Costa Rica - Deutschland (20.00 Uhr/ARD und Magenta): Es hilft nur ein Sieg - das DFB-Team von Hansi Flick muss Costa Rica schlagen, um noch ins Achtelfinale einziehen zu können. Doch selbst dann ist das Weiterkommen nicht sicher. Es kommt auch auf dieses Ergebnis an:

Japan - Spanien (20:00 Uhr/MagentaTV): Für Deutschland ist wichtig, dass Japan nicht gewinnt. Für Japan wiederum heißt es: Um sicher ins Achtelfinale zu kommen, muss Japan nach Deutschland den nächsten Ex-Weltmeister schlagen.

Kroatien - Belgien (16:00 Uhr/ARD und MagentaTV): Nach der starken Vorstellung beim 4:1 gegen Kanada reicht dem Vize-Weltmeister aus Kroatien ein Punkt zum Weiterkommen. Spielmacher Luka Modric wäre bei einer weiteren Gelben Karte in einem möglichen Achtelfinale gesperrt. Bei den Belgiern lagen zuletzt die Nerven blank. Eine Krisensitzung soll die Wende bringen. Das Team benötigt einen Sieg oder einen Punkt und eine hohe Niederlage Marokkos gegen Kanada.

Kanada - Marokko (16:00 Uhr/MagentaTV): Die Marokkaner könnten zum ersten Mal seit 36 Jahren in die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft einziehen. Dafür braucht das Team um Hakim Ziyech (FC Chelsea) und Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) nur noch ein Unentschieden gegen den Gruppenletzten Kanada. Die Nordamerikaner sind bereits ausgeschieden. Ihr erstes Tor bei einer Fußball-WM haben sie immerhin geschossen, jetzt soll der erste Punkt her. (dpa)

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WM 2022
WM-Wirbel um Regenbogen-Aktivisten: Flitzer meldet sich selbst zu Wort
vor 2 Tagen
Mexikos Trainer Martino kündigt nach WM-Aus Abschied an

00:32 Uhr

Ein Tor fehlt tief enttäuschten Mexikanern zum Einzug ins WM-Achtelfinale. Edson Álvarez und Luis Chávez vergossen nach Mexikos ersten WM-Vorrunden-Aus seit 1978 vor laufenden Fernsehkameras Tränen, Trainer Gerardo Martino erklärte sich wenig später zum Alleinschuldigen. "Ich bin der Hauptverantwortliche für diesen Frust und diese Enttäuschung. Das macht mich sehr traurig", sagte Martino, dessen Vertrag ausläuft. Martino stand in Mexiko zuletzt heftig in der Kritik, auch der frühe WM-K.o. wurde nun vor allem ihm angelastet. (dpa)
Polen-Coach nimmt Lewandowski in Schutz

00:02 Uhr

Polens Fußball-Nationaltrainer Czeslaw Michniewicz hat Robert Lewandowski nach dessen torlosem Auftritt bei der 0:2 gegen Argentinien vehement verteidigt. Der zweimalige Weltfußballer war gegen die Südamerikaner am Mittwoch praktisch ohne Chance geblieben. "Wir haben ihm nicht geholfen, ein Tor zu erzielen", betonte der Coach der Polen, die dennoch zum ersten Mal seit 36 Jahren in die K.o.-Runde einzogen. Lewandowski sei sehr involviert in das Spiel gewesen und engagiert, meinte Michniewicz.

Er nahm auch Lewandowskis argentinisches Pedant zur Verteidigung seines Kapitäns. "Wenn (Lionel) Messi bei uns spielen würde und Lewandowski bei Argentinien, hätte er fünf Tore gemacht. Da bin ich sicher." Messi war trotz einer überragenden Leistung auch ohne Torerfolg geblieben, er hatte dabei auch einen Elfmeter verschossen. (dpa)
WM 2022 - Iran - USA - Pussy Riot
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WM 2022 in Katar: Pussy Riot demonstrieren bei Iran-Spiel auf Tribüne
Aktualisiert am 30.11.2022, 12:08 Uhr
Beim Spiel USA gegen den Iran demonstrieren Mitglieder der russischen Punkrock-Gruppe Pussy Riot auf der Tribüne. Die Bilder der WM 2022.

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Mit Material von sid, afp und dpa.
Interessiert Sie, wie wir über die WM in Katar berichten? Wir haben unsere Beweggründe in einem Text für Sie zusammengefasst.

Die WM-News der vergangenen Tage zum Nachlesen:

Die WM-News vom 30. November: Englands Verteidiger White überraschend aus Katar abgereist
Die WM-News vom 29. November: Erste Frau pfeift ein WM-Spiel der Männer
Die WM-News vom 28. November: Flitzer mit Regenbogenfahre bei WM-Spiel
Die WM-News vom 27. November: Kurioser Özil-Protest auf den Rängen
Die WM-News vom 26. November: 21. WM-Einsatz: Messi auf einer Stufe mit Maradona

Irans Nationaltrainer bestreitet Drohungen gegen Spieler
Aktualisiert am 30.11.2022, 11:16 Uhr
Der iranische Nationaltrainer Carlos Queiroz hat Berichte über angebliche Drohungen der iranischen Regierung gegen seine Mannschaft zurückgewiesen. Der US-Nachrichtensender "CNN" hatte zuvor berichtet, dass iranischen Spielern und ihren Familien Haftstrafen angedroht worden seien. Die Strafen sollten die Spieler treffen, die sich auch beim zweiten WM-Gruppenspiel weigerten, die Nationalhymne mitzusingen


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Pro-Life- und Pro-Familien-Konservative haben in den Midterms tatsächlich massive Siege errungen
Schon im Juli zeichnete Putin eine gemeinsame Geschichte mehrerer Jahrhunderte nach. Daraus leitet er auch Russlands Interesse a

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
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