Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

Einstimmung und Texte zu den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen Geheimnissen

#1 von Gast , 04.12.2022 14:25

Lichter-Rosenkranz
Einstimmung und Texte zu den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen
Geheimnissen
Wir sind hier zusammengekommen um gemeinsam Rosenkranz zu beten. Im
Rosenkranz betrachten wir wie die Muttergottes auf die Gegenwart Gottes in ihrem
Leben reagiert, sie lässt sich auf Gott ein, damit er in unserer Welt wirken kann. Durch
ihr Ja kann Gott in Christus Mensch werden. Aber Gott sucht jeden Tag neu Menschen,
mit denen und durch die er wirken, die Welt gestalten und verändern kann. Er macht
uns täglich ein Bündnisangebot und wartet auf unsere Antwort und unser Mittun
Wir beten den Rosenkranz heute in einer anderen Form als Lichterrosenkranz. Es geht
darum, die Gesätze des Rosenkranzes mit unserem Alltag zu verbinden. Wir dürfen und
sollen unsere Sorgen und Nöte aber auch unsere Freude und unseren Dank voll
Vertrauen zu Christus und seiner Mutter bringen. Damit verknüpfen wir unseren Alltag
mit unserem Glauben und machen so unseren Glauben lebendig und im Alltag
gegenwärtig.
Für jedes Vater unser und jedes Ave Maria wird ein Licht angezündet. Das Licht ist ein
Zeichen für die Liebe, die von Christus und Maria ausgeht. Christus schenkt sich uns, er
schenkt uns seine Liebe, investiert seine Liebe in jeden einzelnen von uns. Seine Liebe
ist eine Anfrage an uns und unsere Antwort im Lichterosenkranz ist, dass wir ihn mit
unseren Anliegen einladen an unserem Alltag teilzuhaben. Und mit der Rose drücken
wir unsere Bereitschaft aus mit Christus mit zugehen und mitzutragen.
In der Mitte des Rosenkranzes steht das Bild der Muttergottes, es stammt aus
Argentinien und verbindet unseren Rosenkranz mit dem Gnadenstrom von allen
Lichterrosenkränzen, die schon gebetet wurden oder noch gebetet werden. Unser
Lichterrosenkranz wird somit von ganz vielen Menschen mitgetragen.
Wir möchten sie dazu einladen in diesem Rosenkranz ihren Alltag ins Gebet zu nehmen.
Sie dürfen alles was sie bewegt Christus und seiner Mutter anvertrauen. Es ist nichts aus
meinem Alltag zu klein oder zu unbedeutend, dass ich nicht die ganze Welt bitten kann
mit uns zu beten und nichts ist zu groß, dass ich nicht auch ganz alleine darum bitten
darf.
Sie kommen nach vorne, sagen ihr Anliegen und beten dann das Gegrüßet seist du
Maria vor und während wir alle antworten zünden sie ein Licht an und schenken eine
Rose.
Freudenreicher Rosenkranz
Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast
"Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt namens Nazareth
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem
Haus David stammt. Der Name der Jungfrau war Maria."
Maria du warst bereit, dich auf Gott einzulassen und dein ganzes Leben zu ändern, weil
er dich gefragt hat. Lass mich von dir lernen mich ganz für Gott zu öffnen und jeden
Tag neu mein Leben auf ihn hin auszurichten.
Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von
Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den
Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen
Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:" Gesegnet seist du mehr als alle anderen
Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes."
Maria, du siehst und hörst mit dem Herzen. Der Engel hat nur in einem Nebensatz
erwähnt, dass Elisabeth schwanger ist, aber du hörst dahinter die Anfrage an dich. Und
du machst dich einfach auf den Weg um deine Hilfe anzubieten. Lass mich von dir
lernen mit dem Herzen zu sehen und wahrzunehmen wo meine Anwesenheit und Hilfe
gebraucht wird.
Jesus ,den du, o Jungfrau, zu Bethlehem geboren hast
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl alle Bewohner des Reiches in
Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter
von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt um sich eintragen zu lasse. So zog auch Josef
von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem
heißt; denn er war aus dem Haus und dem Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen
lassen mit Maria seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für
Maria die Zeit der Niederkunft, und sie gebar einen Sohn, den Erstgeborenen. Sie
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz
für sie war.
Maria, du bringst Jesus zur Welt.
Durch deine Mitwirkung wird Gott Mensch. Lass mich von dir lernen, wie Jesus in
meinem Herzen neu geboren werden kann, damit ich genau wie du, anderen Menschen
Jesus nahe bringen kann.
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den
Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter
empfangen wurde. Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose
vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem
Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche
Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ich Opfer darbringen, wie es
das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Tauben oder zwei junge Tauben.
Maria, du gehst nach Jerusalem um das Wertvollste was sie hat Gott zurückzuschenken.
Lass mich von dir lernen, mich nicht von Dingen zu sehr gefangen nehmen zu lassen,
sondern immer eine innere Freiheit zu bewahren.
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wieder gefunden hast
Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt
geworden war, zogen sie wieder hinauf wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die
Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb
in Jerusalem, ohne dass seine Eltern das merkten.. Nach drei Tagen fanden sie ihn
mitten unter de Lehrern, hört ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren
erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Maria, du hast Angst m deinen Sohn und suchst ihn verzweifelt drei lange Tage.
Und als du ihn findest ist er nicht reumütig, stattdessen wirft er dir vor, dass du ihn nicht
verstehst. Du wirst mit einer neuen Seite deines Sohnes konfrontiert. Er spricht zu dir
als der Messias, der vom Vater die Vollmacht erhalten hat.
Maria, lass mich von dir lernen, es auszuhalten, wenn ich Gottes Willen und seine Pläne
nicht verstehe. Lass mich von dir lernen, es in meinem Herzen zu bewahren und zu
verstehen, dass Gott immer auch der ganz andere ist.
Schmerzhafter Rosenkranz
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Mt26,36-39
Darauf kam Jesus mit den Jüngern zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und
sagte zu ihnen: Setzt Euch und wartet hier, während ich dort bete.’
Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst
und Traurigkeit und er sagte zu ihnen: ‚ Meine Seele ist zu Tode betrübt, bleibt hier und
wacht mich mir!" Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: "Mein
Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will,
sondern wie du willst."
Kreuz und Leid machen uns Angst, oft bewirkt das Leid, dass wir plötzlich allein damit
stehen, dass wir uns verlassen fühlen, vielleicht weil unsere Freunde – wie die Jünger –
lieber schlafen, vielleicht auch, weil Gott schweigt...lass uns gerade in diesen
Situationen nicht nur "wissen", sondern spüren und erleben, dass du da bist, dass du mit
uns aushältst, dass du mit uns trägst, lass uns erleben: "in wie viel 'ot, hat nicht der
gnädige Gott, über uns Flügel gebreitet."
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist
Joh 19, 1-3
Darauf ließ Pilatus Jesus geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen, den
setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurnen Mantel um. Sie stellten sich vor ihn
hin und sagten: Heil dir, König der Juden. Und sie schlugen ihn ins Gesicht
Jesus wird geschlagen, es soll wehtun und es tut weh. Wie oft erleben wir im Alltag,
Situationen, wo jemanden, wo mir wehgetan wird. Lass uns an Kreuz und Leid nicht
bitter werden und gib uns Anteil an deiner Liebe.
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
MT, 27,27-29
Sie zogen ihn aus und legten im einen purpurnen Mantel um. Dann flochten sie einen
Kranz aus Dornen, den setzten sie ihm auf, gaben ihm einen Stock in die rechte Hand.
Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen, Heil Dir, König
der Juden.
Es tut weh, gedemütigt und verhöhnt zu werden und es ist schwer, deine Liebe darin zu
suchen und zu finden. Jesus hat diese Verhöhnung für uns ertragen: hilf uns, die kleinen
Demütigungen und Verhöhnungen im Alltag als deine Bitte zu verstehen, dir
nachzufolgen. Gib uns aber auch den Mut, Demütigungen anderer nicht mitzutragen,
Mobbing oder Ausgrenzung nicht zu tolerieren.
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
MK 21-22
Ein Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und
Rufus, zwangen sie sein kreuz zu tragen. Und sie brachten Jesus an einem Ort namens
Golgotha.
Kreuz und Leid gehören zu unserem Leben dazu, es kann sein, dass das Kreuz in unser
Leben tritt, weil wir – wie Simon von Zyrene – in den Weg des kreuzes geraten, weil uns
jemand zwingt, das Kreuz zu tragen. Lass uns diese Situationen als deinen Anruf
erleben, dein Kreuz ein wenig mitzutragen. Lass uns spüren, dass du das Kreuz aus
Liebe zu uns getragen hast und nimm uns hinein in diese Liebe, auch wenn es weh tut.
Jesus, der für uns gekreuzigt wird
LK 23, 33-46
Sie kamen zur Schädelhöhe, dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, denen einen
rechts, den anderen links. Jesus aber betete, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie
tun.
Es war um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das Land hereinbrach, sie dauerte
bis zur neunten Stunde. Da riss der Vorhang im Tempel entzwei und Jesus rief laut:
Vater in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Wort hauchte er seinen Geist
aus.
Weil du für uns gestorben bist, ist Kreuz und Lied, ist auch der Tod nicht nur schwer
und Angst machend, sondern auch der Weg, der uns jeden Tag ein Stückchen mehr in
deine Vaterhand führt. Lass uns diesen Weg zu dir, zu deiner Liebe jeden tag neu


: Einstimmung und Texte zu den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen Geheimnissen

#2 von Gast , 04.12.2022 21:16

s
Einstimmung und Texte zu den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen Geheimnissen

#1 von Gast , Heute 14:25

Lichter-Rosenkranz
Einstimmung und Texte zu den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen
Geheimnissen
Wir sind hier zusammengekommen um gemeinsam Rosenkranz zu beten. Im
Rosenkranz betrachten wir wie die Muttergottes auf die Gegenwart Gottes in ihrem
Leben reagiert, sie lässt sich auf Gott ein, damit er in unserer Welt wirken kann. Durch
ihr Ja kann Gott in Christus Mensch werden. Aber Gott sucht jeden Tag neu Menschen,
mit denen und durch die er wirken, die Welt gestalten und verändern kann. Er macht
uns täglich ein Bündnisangebot und wartet auf unsere Antwort und unser Mittun
Wir beten den Rosenkranz heute in einer anderen Form als Lichterrosenkranz. Es geht
darum, die Gesätze des Rosenkranzes mit unserem Alltag zu verbinden. Wir dürfen und
sollen unsere Sorgen und Nöte aber auch unsere Freude und unseren Dank voll
Vertrauen zu Christus und seiner Mutter bringen. Damit verknüpfen wir unseren Alltag
mit unserem Glauben und machen so unseren Glauben lebendig und im Alltag
gegenwärtig.
Für jedes Vater unser und jedes Ave Maria wird ein Licht angezündet. Das Licht ist ein
Zeichen für die Liebe, die von Christus und Maria ausgeht. Christus schenkt sich uns, er
schenkt uns seine Liebe, investiert seine Liebe in jeden einzelnen von uns. Seine Liebe
ist eine Anfrage an uns und unsere Antwort im Lichterosenkranz ist, dass wir ihn mit
unseren Anliegen einladen an unserem Alltag teilzuhaben. Und mit der Rose drücken
wir unsere Bereitschaft aus mit Christus mit zugehen und mitzutragen.
In der Mitte des Rosenkranzes steht das Bild der Muttergottes, es stammt aus
Argentinien und verbindet unseren Rosenkranz mit dem Gnadenstrom von allen
Lichterrosenkränzen, die schon gebetet wurden oder noch gebetet werden. Unser
Lichterrosenkranz wird somit von ganz vielen Menschen mitgetragen.
Wir möchten sie dazu einladen in diesem Rosenkranz ihren Alltag ins Gebet zu nehmen.
Sie dürfen alles was sie bewegt Christus und seiner Mutter anvertrauen. Es ist nichts aus
meinem Alltag zu klein oder zu unbedeutend, dass ich nicht die ganze Welt bitten kann
mit uns zu beten und nichts ist zu groß, dass ich nicht auch ganz alleine darum bitten
darf.
Sie kommen nach vorne, sagen ihr Anliegen und beten dann das Gegrüßet seist du
Maria vor und während wir alle antworten zünden sie ein Licht an und schenken eine
Rose.
Freudenreicher Rosenkranz
Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast
"Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt namens Nazareth
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem
Haus David stammt. Der Name der Jungfrau war Maria."
Maria du warst bereit, dich auf Gott einzulassen und dein ganzes Leben zu ändern, weil
er dich gefragt hat. Lass mich von dir lernen mich ganz für Gott zu öffnen und jeden
Tag neu mein Leben auf ihn hin auszurichten.
Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von
Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den
Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen
Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:" Gesegnet seist du mehr als alle anderen
Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes."
Maria, du siehst und hörst mit dem Herzen. Der Engel hat nur in einem Nebensatz
erwähnt, dass Elisabeth schwanger ist, aber du hörst dahinter die Anfrage an dich. Und
du machst dich einfach auf den Weg um deine Hilfe anzubieten. Lass mich von dir
lernen mit dem Herzen zu sehen und wahrzunehmen wo meine Anwesenheit und Hilfe
gebraucht wird.
Jesus ,den du, o Jungfrau, zu Bethlehem geboren hast
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl alle Bewohner des Reiches in
Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter
von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt um sich eintragen zu lasse. So zog auch Josef
von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem
heißt; denn er war aus dem Haus und dem Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen
lassen mit Maria seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für
Maria die Zeit der Niederkunft, und sie gebar einen Sohn, den Erstgeborenen. Sie
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz
für sie war.
Maria, du bringst Jesus zur Welt.
Durch deine Mitwirkung wird Gott Mensch. Lass mich von dir lernen, wie Jesus in
meinem Herzen neu geboren werden kann, damit ich genau wie du, anderen Menschen
Jesus nahe bringen kann.
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den
Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter
empfangen wurde. Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose
vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem
Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche
Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ich Opfer darbringen, wie es
das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Tauben oder zwei junge Tauben.
Maria, du gehst nach Jerusalem um das Wertvollste was sie hat Gott zurückzuschenken.
Lass mich von dir lernen, mich nicht von Dingen zu sehr gefangen nehmen zu lassen,
sondern immer eine innere Freiheit zu bewahren.
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wieder gefunden hast
Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt
geworden war, zogen sie wieder hinauf wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die
Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb
in Jerusalem, ohne dass seine Eltern das merkten.. Nach drei Tagen fanden sie ihn
mitten unter de Lehrern, hört ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren
erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Maria, du hast Angst m deinen Sohn und suchst ihn verzweifelt drei lange Tage.
Und als du ihn findest ist er nicht reumütig, stattdessen wirft er dir vor, dass du ihn nicht
verstehst. Du wirst mit einer neuen Seite deines Sohnes konfrontiert. Er spricht zu dir
als der Messias, der vom Vater die Vollmacht erhalten hat.
Maria, lass mich von dir lernen, es auszuhalten, wenn ich Gottes Willen und seine Pläne
nicht verstehe. Lass mich von dir lernen, es in meinem Herzen zu bewahren und zu
verstehen, dass Gott immer auch der ganz andere ist.
Schmerzhafter Rosenkranz
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Mt26,36-39
Darauf kam Jesus mit den Jüngern zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und
sagte zu ihnen: Setzt Euch und wartet hier, während ich dort bete.’
Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst
und Traurigkeit und er sagte zu ihnen: ‚ Meine Seele ist zu Tode betrübt, bleibt hier und
wacht mich mir!" Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: "Mein
Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will,
sondern wie du willst."
Kreuz und Leid machen uns Angst, oft bewirkt das Leid, dass wir plötzlich allein damit
stehen, dass wir uns verlassen fühlen, vielleicht weil unsere Freunde – wie die Jünger –
lieber schlafen, vielleicht auch, weil Gott schweigt...lass uns gerade in diesen
Situationen nicht nur "wissen", sondern spüren und erleben, dass du da bist, dass du mit
uns aushältst, dass du mit uns trägst, lass uns erleben: "in wie viel 'ot, hat nicht der
gnädige Gott, über uns Flügel gebreitet."
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist
Joh 19, 1-3
Darauf ließ Pilatus Jesus geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen, den
setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurnen Mantel um. Sie stellten sich vor ihn
hin und sagten: Heil dir, König der Juden. Und sie schlugen ihn ins Gesicht
Jesus wird geschlagen, es soll wehtun und es tut weh. Wie oft erleben wir im Alltag,
Situationen, wo jemanden, wo mir wehgetan wird. Lass uns an Kreuz und Leid nicht
bitter werden und gib uns Anteil an deiner Liebe.
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
MT, 27,27-29
Sie zogen ihn aus und legten im einen purpurnen Mantel um. Dann flochten sie einen
Kranz aus Dornen, den setzten sie ihm auf, gaben ihm einen Stock in die rechte Hand.
Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen, Heil Dir, König
der Juden.
Es tut weh, gedemütigt und verhöhnt zu werden und es ist schwer, deine Liebe darin zu
suchen und zu finden. Jesus hat diese Verhöhnung für uns ertragen: hilf uns, die kleinen
Demütigungen und Verhöhnungen im Alltag als deine Bitte zu verstehen, dir
nachzufolgen. Gib uns aber auch den Mut, Demütigungen anderer nicht mitzutragen,
Mobbing oder Ausgrenzung nicht zu tolerieren.
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
MK 21-22
Ein Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und
Rufus, zwangen sie sein kreuz zu tragen. Und sie brachten Jesus an einem Ort namens
Golgotha.
Kreuz und Leid gehören zu unserem Leben dazu, es kann sein, dass das Kreuz in unser
Leben tritt, weil wir – wie Simon von Zyrene – in den Weg des kreuzes geraten, weil uns
jemand zwingt, das Kreuz zu tragen. Lass uns diese Situationen als deinen Anruf
erleben, dein Kreuz ein wenig mitzutragen. Lass uns spüren, dass du das Kreuz aus
Liebe zu uns getragen hast und nimm uns hinein in diese Liebe, auch wenn es weh tut.
Jesus, der für uns gekreuzigt wird
LK 23, 33-46
Sie kamen zur Schädelhöhe, dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, denen einen
rechts, den anderen links. Jesus aber betete, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie
tun.
Es war um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das Land hereinbrach, sie dauerte
bis zur neunten Stunde. Da riss der Vorhang im Tempel entzwei und Jesus rief laut:
Vater in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Wort hauchte er seinen Geist
aus.
Weil du für uns gestorben bist, ist Kreuz und Lied, ist auch der Tod nicht nur schwer
und Angst machend, sondern auch der Weg, der uns jeden Tag ein Stückchen mehr in
deine Vaterhand führt. Lass uns diesen Weg zu dir, zu dei
ner Liebe jeden tag neu


   

: Einstimmung und Texte zu den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen Geheimnissen
News Aktuelle News Politik Russlands Krieg gegen die Ukraine

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz