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Apokalypse – Das Gute siegt Gedichtzyklus (II)

#1 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 17.10.2011 16:12

Apokalypse – Das Gute siegt Gedichtzyklus (II)

Das Gute siegt
Wache der Barmherzigkeit – Guami


Alles ist notiert im Buch,
wird zum Segen oder Fluch,
Tat, Gedank´ und jedes Wort,
bestimmen deinen künft´gen Ort.

Manche trifft das Schicksal hart,
wer jetzt leiden muß, der wart´,
hab´ Geduld und Gottvertrau´n,
soll allein auf Jesus bau´n.

Viele sind vom Glück verwöhnt,
Tugend ist ihnen verpönt,
Spaß, Genuß und Leidenschaft
nehmen ihnen alle Kraft.

Wahre Lieb´ verschmähen sie,
an Opfer denken sie gar nie,
frönen nur dem stolzen Ich.
Vor Hochmut, Herr, bewahre mich!

Multikulti, Fernseh-Trug,
Sexerziehung: Teufelslug -
Gottes Ordnung wird gesprengt,
Anstand, Würd´ und Lieb´ versengt!

Wer alles hat in dieser Welt,
Luxus, Sklaven, Macht und Geld,
doch keinem hilft in seiner Not,
erben wird den zweiten Tod.

Erste werden Letzte sein,
Große enden winzig klein,
alles wird einst umgekehrt,
Unschuld nur bleibt unversehrt.

Lazarus sieht des Reichen Pein;
in seiner Qual bleibt der allein,
herzlos, ohne Ehr und Dank,
strafet ihn Sodoms Gestank.

Sodomiten, habet acht,
Abscheu euer Tun entfacht.
Weg vom Schmutz! Ihr seid gewarnt:
Einmal werdet ihr enttarnt.

Auch Unzucht, Treu- und Ehebruch,
sind vermerkt im Sündenbuch.
Stopp im Anfang die Begier,
Unheil bringet sie nur dir.

Schlecht Gewissen: Plag die Leut´,
daß ein jeder bald bereut,
beichtet seinen Sündenfall,
frei wird von der Seelenqual.

Ein Gesetz wird oft verkannt,
Kausalnexus wird´s genannt.
Ohne Ursach´, das ist klar,
keine Wirkung jemals war.

Elend, Krankheit, vieles Leid,
rührt von der Vergangenheit.
Bleibt die Ursach´ unerkannt,
hat das Übel meist Bestand.

Methodisch mach´ dich auf die Such´:
Fehler, Schwäche, Sünde, Fluch?
Ergründ des Rätsels tiefsten Sinn,
dann findest du die Medizin.

Blick der Wahrheit ins Gesicht,
leugne dein Versagen nicht,
sühne Schuld, bitt´ Gott um Rat,
Heil und Rettung bringt die Tat.

Opfre nicht die Lebenszeit
dem Fernsehgötzen allbereit,
allein nach Gottes Willen frag,
gestalte danach Jahr und Tag.

Zittre vor des Herrn Gericht,
glaub den Modernisten nicht,
bessre dich und denk an Gott,
fleh zu ihm in jeder Not!

Gottes Segen sei mit dir,
offen steht die Himmelstür,
glaub an Gott und seine Güt´,
hoffe, liebe, bitt´ um Fried!

Alles Böse meid und laß,
bete ohne Unterlaß:
Herr Jesus Christus,
erbarme Dich meiner!


Hildegard Maria

   

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Sel. Pfarrer Liborius Wagner (*1593 +1631)

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
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