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Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#1 von esther10 , 05.10.2010 00:56

Am 27. November 1936 durfte Schwester Faustina in einer unermesslich beglückenden Version in die himmlische Herrlichkeit schauen: “Heute war ich im Geiste im Himmel und schaute die unbegreifliche Schönheiten und das Glück, das uns nach dem Tod erwartet. Ich sah, wie alle Geschöpfe unentwegt Gott Ehre und Ruhm erwiesen. Ich sah, wie groß die Glückseligkeit in Gott ist, die sich auf alle Geschöpfe ergießt, sie mit unermesslicher Wonne erfüllt, und wie alle Ruhm und alle Ehre aus der Beglückung zur Quelle zurückkehren. Sie dringen ein in die Tiefen Gottes, das innere Leben Gottes betrachtend - des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes -, das sie niemals begreifen oder ergründen werden. Diese Quelle des Glücks ist in ihrem Wesen unveränderlich, jedoch immer neu, Freude und Seligkeit sprudeln für alle Geschöpfe. Jetzt kann ich den heiligen Paulus verstehen, er gesagt hat: “Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, in keines Menschenherz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.” Und Gott kam mir eines zu erkennen, was in seinen Augen unendlichen Wert hat - es ist die Liebe zu ihm, Liebe, Liebe und nochmals Liebe; mit einem einzigen Akt reiner Gottesliebe ist nichts zu vergleichen. Mit welch unbegreiflicher Liebe beschenkt Gott die Seele, die Ihn aufrichtig liebt. O glücklich die Seelen, an denen Er schon hier auf Erden sein Wohlgefallen hat - das sind die kleinen, demütigen Seelen. Die große Herrlichkeit Gottes, die ich erkannte, wird von jenen, die im Himmel sind, gepriesen, je nach der Stufe der Gnade und der Rangordnung, in der sie eingeteilt sind. Als ich diese Macht und Größe Gottes sah, wurde meine Seele nicht von Schauer durchdrungen, auch nicht von Angst, nein - überhaupt nicht. Meine Seele wurde von Frieden und Liebe erfüllt. Je mehr ich Gottes Größe erkenne, desto mehr freut es mich, das Gott so ist. Auch seine Größe freut mich unendlich und auch, dass ich so klein bin; weil ich so klein bin, trägt mich Gott in seiner Hand und hält mich an seinem Herzen.
O mein Gott, wie leid tun mir die Menschen, die nicht an das ewige Leben glauben; ich bete so sehr für sie, damit auch sie von einem Strahl der Barmherzigkeit erfasst werden und Gott sie an sein väterlicheres Herz ziehen möge
.”


 
esther10
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RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#2 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 05.10.2010 21:00

DAS LEBEN UND DIE SENDUNG DER
Heiligen Faustyna
KÜNDERIN DER BARMHERZIGKEIT GOTTES


Ich möchte mich ganz in Deine Barmherzigkeit umwandeln, um so ein lebendiges Abbild von Dir zu sein, o Herr, möge diese größte Eigenschaft Gottes, seine unergründliche Barmherzigkeit, durch mein Herz und meine Seele hindurch zu meinen Nächsten gelangen.

Hilf mir, o Herr, daß meine Augen barmherzig schauen , daß ich niemals nach äußerem Anschein verdächtige und richte, sondern wahrnehme, was schön ist in den Seelen meiner Nächsten und ihnen zu Hilfe komme.

Hilf mir, daß mein Gehör barmherzig wird, damit ich mich den Bedürfnissen meiner Nächsten zuneige, daß meine Ohren nicht gleichgültig bleiben für Leid und Klagen der Nächsten.

Hilf mir, Herr, daß meine Zunge barmherzig wird, daß ich niemals über meinen Nächsten abfällig rede, sondern für jeden ein Wort des Trostes und der Vergebung habe.

Hilf mir, Herr, daß meine Hände barmherzig und voll guter Taten sind, damit ich meinem Nächsten nur Gutes tue und schwerigere, mühevollere Arbeit auf mich nehme.

Hilf mir, Herr, daß meine Füße barmherzig sind, daß sie meinen Nächsten immer zu Hilfe eilen und die eigene Mattheit und Ermüdung beherrschen. Meine wahre Rast ist im Dienst am Nächsten.

Hilf mir, Herr, daß mein Herz barmherzig ist, auf daß ich alle Leiden der Nächsten empfinde, daß ich niemandem mein Herz versage, aufrichtigen Umgang auch mit denen oflege, von denen ich weiß, daß sie meine Güte mißbrauchen verden; ich selbst werde mich im barmherzigsten Herzen Jesu verschließen. Über eigene Leiden will ich schweigen. Deine Barmherzigkeit, o mein Herr, soll in mir ausruhen (...).

O mein Jesus, verwandle mich in Dich, denn Du vermagst alles.

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#3 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 06.10.2010 07:51

Unendliche Güte Gottes
in der Erschaffung der Engel



Gott, Du bist das Glück in Dir Selbst und brauchst keine Geschöpfe zu diesem Glück, denn Du bist in Dir Selbst die Fülle der Liebe. Doch aus Deiner unergründlichen Barmherzigkeit berufst Du Geschöpfe ins Dasein, läßt sie an Deinem ewigen Glück und Deinem immerwährenden inneren göttlichen Leben teilhaben, das Du Selbst lebst, Ein Gott in Drei Personen. In Deiner unergründlichen Barmherzigkeit hast Du himmlische Geister erschaffen und sie zu Deiner Liebe zugelassen, zu Deiner göttlichen Vertrautheit. Du hast sie zu ewiger Liebe befähigt. Obwohl Du sie so reichlich mit dem Glanz der Schönheit und Liebe beschenkt hast, wurde Deine Fülle nicht vermindert, o Gott; auch hat Dich ihre Schönheit und Liebe nicht ergänzt, denn Du bist in Dir Selbst alles. Wenn Du ihnen jedoch an Deinem Glück Anteil gabst, ihnen zu existieren erlaubst und Dich von ihnen lieben läßt, geschieht das durch Deine abgrundtiefe Barmherzigkeit. Für diese unergründliche Barmherzigkeit loben sie Dich ohne Ende. Zu Füßen Deiner Majestät singen sie voll Demut das ewige Lied: - Heilig, heilig, heilig… (1741)

Dreieiniger, barmherziger Gott, wir beten Dich an,
Unergründlich, unermeßlich, unfaßbar bist Du.
Kein Engel des Himmels erforschen Dich kann,
In Scharen singen sie: "Heilig, heilig", ohne Ruh’.

Gütiger Schöpfer und Herr, sei uns gepriesen,
Allmächtig, erbarmend, unbegreiflich in allen Dingen.
Dich lieben ist Sinn unseres Seins – was erwiesen,
Die ewige Hymne "Heilig, heilig" Dir singen.

Sei gesegnet, barmherziger Gott, Liebe, die ewiglich.
Über des Himmels Blau und Firmament,
Loben Scharen reiner Geister Dich,
Und singen – Heilig, heilig – ohne End’.

Dich schauend weiß ich, kraft Deiner Macht,
Könntest Du neue Wesen berufen in Deine Herrlichkeit,
Und höher sie stellen in himmlischer Pracht.
Daß Du’s nicht getan, danken die Engel Deiner Barmherzigkeit.

Ein lichter Geist wollte Deine Barmherzigkeit nicht erkennen.
Von Hochmut geblendet, legte er nieder sein Amt,
Zog nach sich auch andere Scharen der Engel,
Als Satan vom Himmel zur Hölle verbannt.

Die treuen Engel Deine Barmherzigkeit priesen,
Glücklich konnten sie diese Probe besteh’n.
Lob Jesus Christus, Der Opferbereitschaft bewiesen,
Lob seiner Mutter, der Jungfrau, die rein und voll Demut geseh’n.

Die reinen Engel versanken in Gottes Liebe,
Anbetend singen sie Lob Seiner Barmherzigkeit.
Im Licht und der Schönheit Gottes geblieben,
Erkennen sie demütig Gottes Dreieinigkeit. (1742)

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#4 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 07.10.2010 09:32

Unendliche Güte Gottes
in der Erschaffung des Menschen



O Gott, aus Barmherzigkeit hast Du das menschliche Geschlecht vom Nichts zum Sein berufen und hast es reichlich mit natürlichen und übernatürlichen Gnaden beschenkt. Das war Deiner Güte noch nicht genug. - In Deiner Barmherzigkeit schenkst Du uns das ewige Leben. Du läßt uns zu Deinem ewigen Glück kommen, an Deinem inneren Leben teilhaben und das allein aufgrund Deiner Barmherzigkeit. Du beschenkst uns mit Deiner Gnade allein deshalb, weil Du gut und von Liebe erfüllt bist. Du hast uns nicht gebraucht um glücklich zu sein, aber Du, Herr, willst Dein eigenes Glück mit uns teilen. Der Mensch jedoch bestand seine Probe nicht. Du hättest ihm mit ewiger Verdammnis bestrafen können, wie die Engel, aber hier trat Deine Barmherzigkeit hervor, Dein Inneres wurde von großem Mitleid ergriffen und Du versprachst, unsere Erlösung Selbst zu vollbringen. Das ist der unbegreifliche Abgrund Deines Erbarmens; Du hast uns nicht bestraft, wie wir es verdient hätten. Deine Barmherzigkeit, Herr, sei gepriesen; über Jahrhunderte hinaus werden wir sie preisen. Und die Engel wunderten sich über die Größe der Barmherzigkeit, die Du den Menschen erwiesen hast… (1743)

Wir preisen Dich, Gott der Barmherzigkeit,
Allmächtiger Schöpfer und Herr,
Ehre sei Dir, in tiefster Ergebenheit,
Versenkt in Deiner Gottheit Meer.

Der Mensch harrte nicht aus in der Probestunde,
Vom Bösen betört, ist er Dir nicht gefolgt.
Verlor Gnade und Gabe. Im Elend gefunden,
Bleibt er vom Leid bin zum Grabe verfolgt.

Doch Du, gütiger Gott wolltest nicht des Menschen Tod,
Und gabst der Erlösung Verheißung uns.
Trotz großer Schuld, siehst Du voll Mitleid unsere Not,
Sendest Propheten nach Israel mit Deiner Kund.

Die Menschheit ruft zu Dir bei Tag und bei Nacht,
Mit Sünden beladen, voll Leiden und Qual.
Erhöre das Flehen, Du Herrscher in Macht,
Schaue hernieder ins Tränental.

Schuldbeladen, getrennt von seinem Gott,
Steht vor dem Abgrund der Mensch. Wie soll er bestehen?
Ruft um Erbarmen in Angst und in Not,
Jehowa schweigt - und läßt Zeiten vergehen.

Die Sehnsucht der Menschen nach dem Messias,
Steigert bis zum Gipfel sich.
Komm, o Lamm Gottes, nimm Sünde, nimm Haß,
Wandle das Dunkel, bring' uns Dein Licht.

Noch immer, Herr, ruft die Menschheit zu Dir,
Zu Deinem Erbarmen den Weg laß' sie finden.
O großer Jehowa, laß' Dich erweichen von ihr,
Gedenk' Deiner Güte, vergib uns die Sünden. (1744)

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#5 von esther10 , 07.10.2010 14:18

 
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RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#6 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 08.10.2010 09:08

Unendliche Güte Gottes
in der Herabsendung Seines Eingeborenen Sohnes



Gott, nach dem Sündenfall hast Du den Menschen nicht vernichtet, vielmehr hast Du ihm in Deiner göttlichen Barmherzigkeit verziehen und ihm alle Gnade geschenkt. Durch Deine Barmherzigkeit bist Du zu uns herabgestiegen, um uns aus unserer Not zu erheben. Gott steigt herab zur Erde, der Herr der Herren, der Unsterbliche, erniedrigt Sich. Doch wohin steigst Du herab, Herr, in den Tempel Salomos? Oder läßt Du für Dein Kommen einen neuen Tempel erbauen? O Herr, welche Bleibe werden wir für Dich bereiten, da die ganze Erde für Dich ein Fußschemel ist? Du Selbst hast Dir einen Tempel bereitet: die heilige Jungfrau.
Ihre Unbeflecktheit ist Wohnung für Dich, es geschieht das unfaßbare Wunder Deiner Barmherzigkeit, Herr: das Wort wird Fleisch, Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes - menschgewordene Barmherzigkeit. Du hast uns durch Deine Erniedrigung zu Deiner Gottheit erhöht. Das ist das Übermaß Deiner Liebe, der Abgrund Deiner Barmherzigkeit. Der Himmel staunt über den Aufwand Deiner Liebe; jetzt fürchtet sich niemand, zu Dir zu kommen. Du bist der Gott der Barmherzigkeit, Du erbarmst Dich über unserem Elend; Du bist unser Gott und wir sind Dein Volk. Du bist unser Vater und wir aus Deiner Gnade - Deine Kinder; Deine Barmherzigkeit sei gepriesen, durch die Du zu uns herabgekommen bist. (1745)

Barmherziger Gott, wir beten Dich an,
In großer Demut, Dir zugetan.
Vom Himmel zu steigen, war Dir recht,
Um zu erheben das menschlich’ Geschlecht.

Dein Erbarmen für uns unfaßbar bleibt,
Aus Liebe zu uns nahmst Du einen Leib.
Von der Jungfrau, die ohne Makel geblieben,
Denn so war von ewig her Dein Belieben.

Die heilige Jungfrau, so lilienrein,
Als Erste preist die Barmherzigkeit Dein.
Sie öffnet in Liebe Ihr Herz für das Wort,
Glaubt Gottes Boten, vertraut Gott sofort.

Gott, Mensch geworden, der Himmel gespannt,
Daß sich auf Erden ein würd’ges Herz fand.
Mit Sündern, nicht Engeln, läßt Du Herrn, Dich ein,
Trotz eines Schoßes jungfräulich und rein.
Deiner Barmherzigkeit Geheimnis soll es sein

O Geheimnis der Barmherzigkeit, o gütiger Gott,
Du hast Deinen himmlischen Thron gekündigt,
Nahmst Vorlieb mit menschlicher Schwachheit und Not.
Nicht Engel bedürfen Deines Erbarmens, doch wir, die gesündigt.

Um Deine Barmherzigkeit würdig zu loben,
Verbinden wir uns mit Deiner Mutter so rein,
Die über alle Geschöpfe erhoben,
Dann wird unser Loblied Dir lieber sein.

Wie durch das reinste Kristall drang durch Sie
Gottes Erbarmen zu uns Menschenkindern.
Durch Sie wurden wir Menschen Gott wieder lieb,
Durch Sie läßt uns Gott reiche Gnaden finden. (1746)

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#7 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 10.10.2010 16:35

Unendliche Güte Gottes
in der Erlösung der Menschen



Gott, Du könntest mit einem einzigen Wort abertausende Welten erlösen, ein einziger Seufzer Jesu könnte Deiner Gerechtigkeit genugtun; aber Du, o Jesus, hast ein so furchtbares Leiden auf Dich genommen und das aus Liebe zu uns. Ein einziger Seufzer von Dir hätte die Gerechtigkeit Deines Vaters besänftigt; so bleibt Deine Erniedrigung einzig das Werk Deiner Barmherzigkeit und Deiner unbegreiflichen Liebe. Als Du, o Herr, diese Erde verließest, hast Du Dich Selbst für uns im Altarsakrament zurückgelassen und uns Deine Barmherzigkeit weit geöffnet. Kein Elend vermag Dich zu erschöpfen; Du hast alle zur Quelle der Liebe gerufen, zur Quelle des göttlichen Erbamens. Hier ist der Tempel Deiner Barmherzigkeit, das Heilmittel für unsere Ohnmacht. Zu Dir, Du lebendiger Quell, ziehen alle Seelen hin; einige wie Hirsche nach Deiner Liebe dürstend, andere um die Wunde ihrer Sünden zu reinigen; wieder andere, vom Leben erschöpft, neue Kraft zu holen. In dem Augenblick, als Du am Kreuz starbst, hast Du uns das ewige Leben geschenkt. Durch das Öffnen Deiner heiligsten Seite hast Du für uns eine unerschöpfliche Quelle Deiner Barmherzigkeit erschlossen. Du gabst uns das Teuerste, das Du hattest, das Blut und Wasser aus Deinem Herzen. Das ist die Allmacht Deiner Barmherzigkeit; aus ihr fließt uns jegliche Gnade zu. (1747)

Sei gelobt, Gott, im Werk Deiner Barmherzigkeit,
Sei gesegnet durch alle Herzen, die Dir in Treue ergeben.
Auf ihnen ruht Dein Blick zu jeder Zeit,
In ihnen birgt sich Dein ewiges Leben.

O Jesus der Barmherzigkeit, nach leidvollem Leben
Auf’s Kreuz gestreckt, durch der Sünde Macht,
Hast Du Dich in Liebe uns hingegeben,
Für uns Dein Werk auf Erden vollbracht.

Aus unbegreiflicher Liebe Blut und Wasser aus Deinem herzen sprießen,
Du ließest durchbohren Deinen heil’gen Leib.
Den Quell’ des Erbarmens für uns erschließen.
In diesem Born ist für uns, Deine Kinder, Trost und Linderung bereit.

Dein Erbarmen blieb bei uns im heiligsten Sakrament,
Aus Liebe hast Du gütigst Vorsorge getroffen.
Wenn auf dem Lebensweg Mühsal und Leiden entbrennt,
Wir nicht verzweifeln, sondern auf Deine Barmherzigkeit hoffen

Sollten auch Sünden der ganzen Welt meine Seele belasten,
Darf ich nicht zweifeln, nicht eine Minute.
Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit fassen,
Der bußfertigen Seele schenkt Gott Seine Güte.

O unaussprechliche Barmherzigkeit unseres Herrn,
Der Güte Quelle und der Barmherzigkeit.
Vertraue, Seele, geh’ hin zu ihr gern,
Bei Gott findest du keine Bitterkeit.

Denn Er ist das Feuer mächtiger Liebe,
Wenn wir ehrlich Ihm nah’n, voller Vertrauen,
Ist Sünde, Elend, Wut von uns geblieben,
Er begleicht unsere Schuld, wenn wir auf Ihn bauen. (1748)

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#8 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 11.10.2010 07:24

Unendliche Güte Gottes
im Schmücken der ganzen Welt mit Schönheit, um dem Menschen das Dasein auf Erden angenehm zu machene



O Gott, wie reichlich hat sich Deine Barmherzigkeit ergossen und das alles hast Du für den Menschen getan. O wie sehr mußt Du diesen Menschen lieben, wenn Deine Liebe zu ihm so aktiv ist. O mein Schöpfer und Herr, überall sehe ich Spuren Deiner Hand und das Siegel Deiner Barmherzigkeit, die alles, was geschaffen ist, umschließt. O mein barmherzigster Schöpfer, Dir will ich im Namen aller Geschöpfe, auch der Geschöpfe, die seelenlos sind, Ehre erweisen. Ich rufe die ganze Welt auf, Deine Barmherzigkeit zu preisen. O wie groß ist Deine Güte, o Gott. (1749)

Schöpfer und Herr, wir beten Dich an,
Du, Weltall, preise den Herrn in Demut vertieft.
Dem Schöpfer danke jeder, wie er nur kann,
Preis Seinem Erbarmen, das Er grenzenlos gibt.

Singe, du Erde, im grünen Kleid,
Und du, Meer, mit deinen Wogen ein Lied,
Als Dank für Gottes Barmherzigkeit,
Mit der Er uns liebevoll umgibt.

Stimme mit an, du strahlende Sonne,
Du Morgenröte, auch du sei bereit,
Zu singen harmonisch, mit reinster Wonne,
Die Hymne von Gottes Barmherzigkeit.

Ihr Berge und Täler, du rauschender Wald,
Ihr Blumen kommt alle von nahe und weit,
Strömt aus euren duftenden Gehalt
Zur Ehre Gottes, lobt Seine Barmherzigkeit.

Kommt, Schönheiten dieser Erde,
Über die der Mensch zu staunen bereit,
Daß euer Lob einstimmig werde,
Der unbegreiflichen Barmherzigkeit.

Du Schönheit der Erde, gewaltig und groß,
Preise den Schöpfer in Demut ergeben.
Denn alles birgt Sein liebender Schoß,
Laß’ deine Stimme im Lob erbeben.

Doch über alle Schönheit der Welt,
Reiner Seelen Vertrauen – kindlich gemeint,
Und Anbetung Gott am meisten gefällt,
Wenn sie durch Gnade mit Ihm vereint. (1750)

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#9 von rosenberg ( gelöscht ) , 11.10.2010 08:44

schöne Reihe über Schwester Faustina!


rosenberg

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#10 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 12.10.2010 08:02

Das Wesen der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes


1. Das Vertrauen


- bezeichnet unsere Haltung Gott gegenüber; es beinhaltet nicht nur die Tugend der Hoffnung, aber auch die Tugend des lebendigen Glaubens, der Demut, der Ausdauer und der Reue für begangene Schuld. Das ist eigentlich die Haltung eines Kindes, das in jeder Situation uneingeschränkt der barmherzigen Liebe und der Allmacht des himmlischen Vaters Vertrauen schenkt.

Das Vertrauen bestimmt so weit das Wesen der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes, daß ohne Vertrauen diese Andacht nicht existiert, denn erster und grundsätzlicher Ausdruck für die Ehre der Barmherzigkeit Gottes ist eben der Akt des Vertrauens. Schon allein die Vertrauenshaltung (ohne Ausübung anderer Kultformen), versichert dem Vertrauenden Gnaden der Barmherzigkeit Gottes.


Unbegreifliche Gnaden - versprach Jesus - will ich jenen Seelen erteilen, die Meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken. (687) Mögen alle Seelen dem Meer der Barmherzigkeit mit großem Vertrauen nahen. Die Sünder werden Rechtfertigung erfahren und die Gerechten Festigung im Guten. Wer sein Vertrauen in Meine Barmherzigkeit gelegt hat, dessen Seele werde Ich in der Stunde des Todes mit Meinem Frieden erfüllen. (1520)

Das Vertrauen ist nicht nur allein Wesen und Geist dieser Andacht, aber auch Bedingung des Gnadenschöpfens.


Aus Meiner Barmherzigkeit - sagte Jesus zur Schwester Faustyna - schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß, und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, um so mehr bekommt sie. Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind Mir eine große Freude, denn in solche Seelen gieße Ich alle Meine Gnadenschätze. Es freut Mich, daß sie viel verlangen, denn es ist Mein Wunsch, viel zu geben. (1578) Die glücklichste Seele ist jene, die sich Meiner Barmherzigkeit anvertraut, denn Ich Selbst kümmere Mich um sie. (1273) Keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden. An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen. (1541)

Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#11 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 13.10.2010 18:15

Das Bild der Barmherzigen Jesus


Die Herkunft des Bildes hängt mit der Vision zusammen, die Schwester Faustyna am 22. Februar 1931 in Plock hatte, in der Christus, der Herr, den Wunsch äußerte, ein solches Bild zu malen, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich.



Das Bild stellt den auferstandenen Herrn dar, der an Händen und Füßen Spuren der Kreuzigung trägt. Aus dem durchbohrten, auf dem Bild nicht sichtbaren Herzen, gehen zwei Strahlen hervor: ein roter und ein blasser. Gefragt nach ihrer Bedeutung, erklärte Jesus, der Herr:


Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist ... diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals als mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. (299)

Anders gesagt, bedeuten die zwei Strahlen die heiligen Sakramente und auch die aus der durchbohrten Seite Christi geborene Heilige Kirche und die Gaben des Heiligen Geistes, deren biblisches Symbol das Wasser ist.


Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird , sagte Jesus, denn der gerechte Arm Gottes wird ihn nicht erreichen. (299)

Dieses Bild zeigt somit die große Barmherzigkeit Gottes, die im paschalen Mysterium Christi vollends offenbart worden ist und sich in der Kirche durch die heiligen Sakramente am fruchtbarsten vollzieht. Das Bild soll die Rolle eines Gefäßes zum Schöpfen der Gnaden erfüllen und es soll Zeichen sein, welches die Gläubigen an die Notwendigkeit erinnert, Gott zu vertrauen und dem Nächsten gegenüber barmherzig zu sein. Über die Grundeinstellung des Vertrauens sagen die unter dem Bild angebrachten Worte aus: Jesus, ich vertraue auf Dich.


Das Bild - sagte Jesus - soll an die Forderungen Meiner Barmherzigkeit erinnern, denn auch der stärkste Glaube hilft nichts ohne Taten. (742)


JEZU, UFAM TOBIE !



Die Verehrung des Bildes beruht auf vertrauendem Gebet, verbunden mit Taten der Barmherzigkeit. An einen so verstandenen Kult des Bildes knüpfte Jesus folgende Verheißungen: die Gnade der Erlösung, große Fortschritte auf dem Weg der christlichen Vollkommenheit, die Gnade einer glücklichen Sterbestunde, wie auch Gnaden aller anderen zeitlichen Wohltaten, um die barmherzige Menschen Ihn mit Vertrauen bitten.


Ich überreiche den Menschen ein Gefäß , sagte Jesus zur Schwester Faustyna , mit dem sie zur Quelle der Barmherzigkeit um Gnaden kommen sollen. Das Gefäß ist dieses Bild mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. (327) Durch das Bild werde ich den Seelen viele Gnaden erteilen, deshalb soll jede Seele Zugang zu ihm haben. (570) Ich verspreche, daß jene Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verlorengeht. Ich verspreche auch hier schon auf Erden den Sieg über Feinde, besonders in der Stunde des Todes Ich Selbst werde sie verteidigen, wie meine Ehre. (48)

Die Strahlen der Barmherzigkeit brennen Mich; Ich will sie über die Seelen der Menschen ergießen. 0 welchen Schmerz bereiten sie Mir, wenn sie die Annahme verweigern (...) Sage der leidenden Menschheit, sie möge sich an Mein barmherziges Herz schmiegen und Ich will sie mit Frieden erfüllen. (1074) Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an Meine Barmherzigkeit wendet. (300)

Verkünde der Welt Meine Barmherzigkeit. Möge die ganze Menschheit Meine unergründliche Barmherzigkeit kennenlernen. Das ist das Zeichen der Endzeit. Danach kommt der Tag der Gerechtigkeit. Solange noch Zeit ist, sollen sie zur Quelle Meiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen; sie sollen das Blut und das Wasser, das für sie entsprang, nutzen. (848) Ehe Ich als gerechter Richter komme, öffne Ich weit die Tür Meiner Barmherzigkeit. Wer durch die Tür der Barmherzigkeit nicht eingehen will, muß durch die Tür Meiner Gerechtigkeit... (1146)


Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#12 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 17.10.2010 20:58

Das Wesen der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes

1. Das Vertrauen

- bezeichnet unsere Haltung Gott gegenüber; es beinhaltet nicht nur die Tugend der Hoffnung, aber auch die Tugend des lebendigen Glaubens, der Demut, der Ausdauer und der Reue für begangene Schuld. Das ist eigentlich die Haltung eines Kindes, das in jeder Situation uneingeschränkt der barmherzigen Liebe und der Allmacht des himmlischen Vaters Vertrauen schenkt.

Das Vertrauen bestimmt so weit das Wesen der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes, daß ohne Vertrauen diese Andacht nicht existiert, denn erster und grundsätzlicher Ausdruck für die Ehre der Barmherzigkeit Gottes ist eben der Akt des Vertrauens. Schon allein die Vertrauenshaltung (ohne Ausübung anderer Kultformen), versichert dem Vertrauenden Gnaden der Barmherzigkeit Gottes.


Unbegreifliche Gnaden - versprach Jesus - will ich jenen Seelen erteilen, die Meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken. (687) Mögen alle Seelen dem Meer der Barmherzigkeit mit großem Vertrauen nahen. Die Sünder werden Rechtfertigung erfahren und die Gerechten Festigung im Guten. Wer sein Vertrauen in Meine Barmherzigkeit gelegt hat, dessen Seele werde Ich in der Stunde des Todes mit Meinem Frieden erfüllen. (1520)

Das Vertrauen ist nicht nur allein Wesen und Geist dieser Andacht, aber auch Bedingung des Gnadenschöpfens.

Aus Meiner Barmherzigkeit - sagte Jesus zur Schwester Faustyna - schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß, und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, um so mehr bekommt sie. Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind Mir eine große Freude, denn in solche Seelen gieße Ich alle Meine Gnadenschätze. Es freut Mich, daß sie viel verlangen, denn es ist Mein Wunsch, viel zu geben. (1578) Die glücklichste Seele ist jene, die sich Meiner Barmherzigkeit anvertraut, denn Ich Selbst kümmere Mich um sie. (1273) Keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden. An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen. (1541)


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2. Die Barmherzigkeit

- bezeichnet unsere Haltung zu jeden Menschen
.


Jesus zur Schwester Faustyna: Ich verlange von dir Taten der Barmherzigkeit, die aus deiner Liebe zu Mir hervorgehen sollen. Barmherzigkeit sollst du immer und überall deinen Nächsten erweisen, du kannst dich davor weder drücken, noch ausreden oder entschuldigen. Ich gebe dir drei Möglichkeiten, dem Nächsten Barmherzigkeit zu erweisen: erstens - die Tat; zweitens - das Wort; drittens - das Gebet. In diesen drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele Meine Barmherzigkeit. (742)

Die Haltung der tätigen Nächstenliebe ist auch Bedingung für den Empfang von Gnaden.


Wenn die Seele nicht in irgendeiner Weise Barmherzigkeit übt, erinnerte Jesus an den Gedanken des Evangelismus, wird sie am Tage des Gerichts Meine Barmherzigkeit nicht erfahren. Wenn doch die Seelen ewige Schätze ansammeln wollten, sie würden Meinem Urteil mit Barmherzigkeit zuvorkommen und nicht gerichtet werden. (1317) Jesus verlangt, daß Seine Verehrer im Laufe des Tages wenigstens eine Tat der Barmherzigkeit ausüben. Wisse Meine Tochter, sagte Jesus zur Schwester Faustyna - daß mein Herz lauter Barmherzigkeit ist. Aus diesem Meer der Barmherzigkeit ergießen sich Gnaden über die ganze Welt (...). Ich wünsche, daß dein Herz zur Wohnstätte Meiner Barmherzigkeit wird. Ich wünsche, daß diese Barmherzigkeit sich durch dein Herz auf die ganze Erde ergießt Wer sich dir nähert, soll nicht ohne Vertrauen auf meine Barmherzigkeit, die ich so sehr für die Seelen wünsche, fortgehen. (1777)


Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#13 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 18.10.2010 08:45

Das Fest der Barmherzigkeit Gottes
Sakrament der Versöhnung und Buße


Worte Jesu, des Herrn, zu Schwester Faustyna:

Wenn du zur heiligen Beichte kommst, zur Quelle Meiner Barmherzigkeit, fließt stets auf deine Seele Mein aus dem Herzen quellendes Blut und Wasser und veredelt deine Seele. Jedes Mal, wenn du zur heiligen Beichte gehst, tauche mit großem Vertrauen ganz in Meiner Barmherzigkeit unter, damit Ich über Deine Seele die Fülle Meiner Gnaden ergießen kann. Wenn du zur Beichte kommst, wisse, daß Ich Selbst im Beichtstuhl auf dich warte. Ich verhülle Mich nur mit dem Priester, aber in der Seele wirke Ich Selbst. Hier begegnet das Elend der Seele dem Gott der Barmherzigkeit. Sage den Seelen, daß sie aus dieser Quelle der Barmherzigkeit nur mit dem Gefäß des Vertrauens schöpfen können. Wenn ihr Vertrauen groß ist, ist Meine Freigebigkeit grenzenlos. Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen. Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn Meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den demütigen Seelen. (1602)

Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen - im Tribunal der Barmherzigkeit, dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen. Um dieses Wunder zu erreichen, bedarf es keiner weiten Pilgerfahrt, auch nicht äußerer Zeremonien, sondern es genügt, zu Füßen Meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elen auszusprechen. Dann Zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle. Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren - so ist es anders bei Gott. Das Wunder der Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollends. Ihr Armseligen, die ihr das Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird. (1448)


Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#14 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 20.10.2010 09:17

Das Fest der Barmherzigkeit Gottes
Die Heilige Kommunion


Die Teilnahme an den Gnaden, die Jesus, der Herr, zum Fest der Barmherzigkeit vorbereitet hat, ist mit der Vollen Teilnahme an der Liturgie der Heiligen Messe verbunden, so auch dem Ampfang der Heiligen Kommunion, mit welchem die Verheißung des vollkommenen Nachlasses der Schuld und Strafe verbunden ist.

Worte Jesu, des Herrn, zu Schwester Faustyna:

Ich will Mich mit den Seelen der Menschen vereinen; Meine Wonne ist es, Mich mit Seelen zu vereinigen (...). Wenn Ich in der heiligen Kommunion ins Herz der Menschen komme, sind Meine Hände voller Gnaden, die Ich den Seelen geben will. Aber sie beachten Mich nicht; sie lassen Mich allein und befassen sich mit etwas anderem. Es macht Mich traurig, daß die Seelen die Liebe nicht erkannt haben. (1385)

O, wie mir das wehtut, daß die Seelen sich so wenig in der heiligen Kommunion mit Mir verbinden. Ich warte auf Seelen und sie sind Mir gegenüber gleichgültig. Ich liebe sie so zärtlich und aufrichtig und sie glauben Mir nicht. Ich will sie mit Gnaden überhäufen - sie wollen sie nicht annehmen. Sie gehen mit Mir um, wie mit etwas Totem, aber Ich habe ein Herz voller Liebe und Barmherzigkeit. Damit du ein wenig Meinen Schmerz erkennst, stelle dir die zärtlichste Mutter vor, die ihre Kinder sehr liebt, doch die Kinder verschmähen die Lieber der Mutter. Betrachte ihren Schmerz, niemand vermag sie zu trösten. Das ist ein blasses Bild und Abbild Meiner Liebe. (1447)

Die Heilige Kommunion im Leben der Schwester Faustyna

Der festliche Augenblick meines Lebens ist der, in dem ich die heilige Kommunion empfange. Ich sehne mich nach jeder heiligen Kommunion; für jede heilige Kommunion danke ich der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Wenn Engel neidisch sein könnten, würden sie uns um zwei dinge beneiden: erstens, um den Empfang der heiligen Kommunion; zweitens, um das Leiden. (1804)

Heute bereite ich mich auf das Kommen des Königs vor. Was bin ich, und was bist Du, o Herr, König der Herrlichkeit - der ewigen Herrlichkeit.

O Herz, bist du dir bewußt, wer heute zu dir kommt? Ja, ich weiß es, aber seltsamerweise kann ich das nicht begreifen. Wäre es nur ein König, aber es ist der König der Könige, der Herr der Herrscher. Vor Ihm erbebt alle Macht und Gewalt. Heute kommt Er in mein Herz. Ich höre, daß Er naht, eile Ihm entgegen und lade Ihn ein. Als Er die Wohnung meines Herzens betrat, wurde meine Seele von so großer Ehrerbietung ergriffen, daß sie bestürzt zu Seinen Füßen in Ohnmacht fiel. Jesus reicht ihr Seine Hand und ließ sie gütig neben Sich sitzen. Er besänftigte sie: Du siehst, Ich habe den Thron des Himmels verlassen, um Mich mit dir zu vereinigen. Was du siehst, ist lediglich der Saum und schon fällt deine Seele vor Liebe in Ohnmacht; doch wie wird dein Herz erstaunt sein, wenn du Mich in der ganzen Herrlichkeit erblickst? Aber ich will dir sagen, daß das ewige Leben schon hier auf Erden seinen Anfang durch die heilige Kommunion nehmen muß. Jede heilige Kommunion macht dich fähiger, in der Ewigkeit Umgang mit Gott zu pflegen. (1810)


Hildegard Maria

RE: Sr. Faustina sah in den Himmel hinein...

#15 von esther10 , 20.10.2010 12:47

Schwester Faustina sagte:
O mein Gott, wie leid tun mir die Menschen, die nicht an das ewige Leben glauben; ich bete so sehr für sie, damit auch sie von einem Strahl der Barmherzigkeit erfasst werden und Gott sie an sein väterlicheres Herz ziehen möge.”


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Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
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