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Heute auch : Regina = Maria, Königin des Himmels

#1 von esther10 , 22.08.2015 01:16

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Samstag, 22 August 2015
Samstag der 20. Woche im Jahreskreis


Gedenktag Maria Königin
Heute auch : Regina = Maria, Königin des Himmels

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Johannes Chrysostomus : „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden“

Die Texte des Tages als Audio

Evangelium nach Matthäus 23,1-12.
In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang,
bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben,
und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi - Meister - nennen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Über die Unbegreiflichkeit Gottes, 5, 6-7

„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden“

Ist man wirklich ein Sünder, braucht man keine Demut, um es einzugestehen. Demut beginnt dann, wenn jemand, der weiß, dass er viel Großes geleistet hat, nicht eine hohe Vorstellung von sich daraus ableitet. Demütig ist, wer wie Paulus sagen kann: „Mein Gewissen wirft mir nichts vor“, und, wie er, sogleich hinzufügt: „… doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen“ (1 Kor 4,4), oder auch: „Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste“ (1 Tim 1,15). Darin besteht Demut: trotz der Größe unserer Taten uns selbst im Geist zu erniedrigen.


Wegen seiner unbeschreiblichen Liebe zu den Menschen nimmt Gott nicht nur jene an und auf, die sich selber vor ihm erniedrigen, sondern auch jene, die freimütig ihre Verfehlungen eingestehen. Er verhält sich geneigt und wohlgesonnen denen gegenüber, die so geartet sind. Damit du begreifst, wie gut es ist, von sich selbst keine hohe Meinung zu haben, stelle dir zwei Karren vor. Spanne Tugend und Stolz vor den einen und Sünde und Demut vor den anderen. Du wirst erleben, dass der Sündenkarren schneller ist als der Tugendkarren: gewiss nicht aus eigener Kraft, sondern durch die Kraft der Demut, die mit ihm ist. Und du wirst erleben, dass der andere Karren überholt wird: nicht wegen fehlender Kraft, sondern wegen des Gewichtes und des allzu großen Stolzes.


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
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Argentinier neuer Schönstatt-Chef
Zumindest wenn man einige katholische Quellen liest, kann man den Eindruck von Kriegsvorbereitungen haben.

Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
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