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Zumindest wenn man einige katholische Quellen liest, kann man den Eindruck von Kriegsvorbereitungen haben.

#1 von esther10 , 19.08.2015 12:22

Dienstag, 18. August 2015


http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/08/d...bereitunge.html

Das Neueste aus den Kriegsvorbereitungen für die Synode: 11 Kardinäle mit Buch gegen Kasper

Der katholische Lese-Herbst naht. Nur noch wenige Wochen sind es bis zur Synode, von der man auf der Reformer-Seite lesen konnte, es gehe "um alles oder nichts".

Die theologischen und takti-
schen Messer sind längst ge-
wetzt, die Quartiere für mehr oder weniger geheime Treffen gebucht, die Presse und die Buchverlage in den Startlöchern. Zumindest wenn man einige katholische Quellen liest, kann man den Eindruck von Kriegsvorbereitungen haben. Das drückt sich bis hin in die Schlagzeilen aus; da steigen "Elf Kardinäle gegen Kasper in den Ring" und "nehmen
den Kampf auf".

Wie wir uns erinnern, gab es im vorigen Jahr auch schon einen Sammel-
band von Kardinälen, der den Synodalen gratis per Post zugestellt werden sollte, aber - selbstverständlich versehentlich - irgendwie mit oder ohne Einflussnahme des Synodensekretariates nicht bei den Oberhirten ankam.
Diesmal folgt also, wie die journalistischen Spatzen indiskret von den Schreibtischen pfeifen, der zweite Band mit noch mehr Kardinälen gegen Kasper.

Es wird nicht das einzige Lektüre-Angebot bleiben. Erst gestern schrieb
ich von "renommierten deutschen Theologen", die einen Sammelband
zum Thema Homosexualität präsentieren.
Berichte über das Buch der 11 Kardinäle gibt es z.B.

*


Synode elf Kardinäle begannen, den "Protestantisierung" der Kirche zu stoppen
Lorenzo Bertocchi

17/08/2015 A A + A ++
Kardinäle

Obwohl die Nachricht immer noch streng vertraulich behandelt, und niemand in der Lage war, die Texte in der Vorschau zu lesen, ist aufgeschlossen, kurz bevor die nächste Synode im Oktober, ein Buch, das wir nennen könnte "Verbleibende in der Wahrheit Christi 2". Laut einem Bericht in den Vereinigten Staaten in Umlauf gebracht (siehe hier), eine Reihe von Kardinälen, einschließlich unter Berufung auf "Raymond Burke und Walter Brandmüller", würden zusammenarbeiten, um einen anderen Text zu produzieren, im Gegensatz zu der These von Kardinal Walter Kasper und andere Theologen, über die Themen der Synode über die Familie. Aber für alles, was wir wissen, sind die Dinge nicht genau so.

Die Kontroverse, die die Freisetzung des Buches begleitet ", in der Wahrheit Christi zu bleiben" (ed. Cantagalli) waren heiß. Wir waren ein paar Tage von der Synode im Jahr 2014 und, mehr oder weniger direkt, der Herausgeber von Siena, zusammen mit den fünf Kardinälen Autoren wurden von "Publishing-Operation" gegen den Papst. Das gleiche Walter Kasper, in einem Interview am 18. September 2014 beschuldigt, Ich sagte offen: "Das Ziel der Kontroverse ist nicht mir, sondern der Papst". Kardinal De Paolis, einer der fünf Kardinäle, die zu dem Text beigetragen hatte, erklärte in Republik all seinen Überraschungen. "Es gibt diejenigen, schlägt sogar vor, einen Betrieb gewünscht, eine Verschwörung. Es gibt keine Handlung. Nur der Wille, eine Position zum Ausdruck bringen. "

Aber jemand schien die uneinigen Stimmen zum Schweigen zu bringen, als eine Route bereits vorgegeben, ohne Respekt für die parresia, die der Papst selbst wies darauf hin, als eine Methode, um die Arbeiten auszuführen.

Zu lernen, wie die neue Kompass täglich das Skript wiederholt werden könnte. Es ist wahr, die Nachricht von einer Gruppe von Kardinälen, die auf einen neuen Text für die Synode gewöhnlichen gearbeitet hat. Dem vorläufigen Titel "Ehe und Familie", mit einem Untertitel, der etwas anderes ergibt. Es spricht in der Tat, der "pastoralen Perspektiven von 11 Kardinälen," eine Gruppe, die ganz erheblich, da die Anzahl der Fußball, können wir sagen, nimmt das Feld mit einem respektablen Bildung. Diese umfassen, sind aber nicht, als Gerüchte zeigen, Übersee, noch Kardinal Burke noch Kardinal Brandmüller, während die Kardinäle beteiligt sein sollte diese: Charles Caffara, Erzbischof von Bologna; Baselios Cleemis, Großerzbischof der syro-Malankara katholischen Kirche und Präsident der Bischofskonferenz von Indien; Paul Josef Cordes, emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates "Cor Unum"; Dominik Duka OP, Erzbischof von Prag, Primas von Böhmen; Willem Jacobus Eijk, Erzbischof von Utrecht; Joachim Meisner, Erzbischof von Köln; John Onaiyekan, Erzbischof von Abuja (Nigeria); Antonio María Rouco Varela, Erzbischof von Madrid; Camillo Ruini, Generalvikar Emeritus Seiner Heiligkeit für die Diözese Rom; Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente; Jorge Urosa, Erzbischof von Caracas, Santiago de Venezuela.


Die Herausgeber des Buches ist der deutsche Professor Winfried Aymans, Experte für Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität in Monaco. Im vergangenen Juni, spricht auf dem "Osservatore Romano, schrieb Aymans, dass" in einer Zeit, als die Zivilrechts zunehmend dazu neigt, den Ehevertrag an der Gnade eines Willens, der in jeder Hinsicht zunimmt aufzugeben, desto klarer wird das " Verkündigung der Kirche. "

Werden wieder alle Behinderung der Debatte und, schlimmer noch, um dem Papst wider beschuldigt? Jemand könnte versuchen, versuchen, ein Party-Spiel, die auf Allianzen und Unterstützer zu erstellen neigt zu füttern, aber die elf Kardinäle im Bereich scheinen nicht bereit zu sein, zerquetschen in der eigenen Hälfte. Weder sie scheinen wahrscheinlich, Verschluss, was würden sie zu beschuldigen, dass sie aussehen wie trivial "Kristallisator" der Lehre zu spielen.

Soweit wir wissen, sind die Fragen, die sie um die 11 Kardinäle beantworten will unbedingt pastoralen und berühren, nicht bücken, das Fleisch und Blut von uns allen. Wie können wir uns besser zu unterstützen diejenigen, die durch ihre Ehepartner verlassen worden sind und die sich treu bleiben, die Ehe so frei? Wie funktioniert Ehevorbereitung könnte effektiver anzugehen, die Situation von jungen Paaren schlecht katechisieren und stark von einer säkularen Kultur beeinflusst?

Antworten auf diese und ähnliche Fragen, wir müssen nur für die Freigabe des Buches von Ende September warten. Für den Namen des Herausgebers alle Beweise verweist erneut auf Siena Cantagalli. Wir werden in ein paar Tagen von der Synode sein und unter den möglichen pastoralen Antworten auf die Fragen von Ehe und Familie müssen, damit umzugehen.

Schließlich noch eine letzte Neuigkeit. Zur gleichen Zeit das Buch sollte einen anderen Text von großem Interesse kommt der 11 Kardinäle. In diesem Fall wird immer 11 Bischöfe und Kardinäle, aber alle Afrikaner zu sein. Nach Afrika zu sagen, ja, die Stimme von Afrika zu den Themen der Synode und darüber hinaus zu hören. Es wird besser sein, um Ihre Ohren, weil zu öffnen, und dies wird auf den Titel, gemunkelt "nova Heimat Christi Afrika."


http://www.lanuovabq.it/it/articoli-sino...hiesa-13551.htm

*

http://www.katholisches.info/2015/08/18/...fft-sich-gehoer


Elf Kardinäle steigen gegen Kasper in den Ring – Auch die Stimme Afrikas verschafft sich Gehör
18. August 2015 09:13 | Mitteilung an die Redaktion

(Rom) Die Veröffentlichung des Buches „In der Wahrheit Christi bleiben“ wurde 2014 von hitzigen Polemiken begleitetet. Damals wirkten fünf Kardinäle und mehrere Theologen an dem Sammelband mit. Der maßgebliche Initiator der Publikation und Wortführer der Verteidiger der katholischen Ehe- und Morallehre auf der Synode war der US-amerikanische Kardinal Raymond Burke. Er wurde anschließend von Papst Franziskus seines Amtes als Dikasterienleiters enthoben und aus der Römischen Kurie entfernt. Ein deutliches Signal dafür, was geduldet wird und was nicht, wenn auch nicht unbedingt mit der erwünschten Wirkung. Nun folgt ein weiteres Buch mit demselben Anliegen. Dieses Mal sind es sogar elf Kardinäle, die in den Ring steigen. Wird ihrem Buch dasselbe Schicksal zuteil wie dem Vorgängerband, der in Rom so ungern gesehen wurde, daß er die Synodalen nie erreichte?
Kaspers „Komplott“

2014 wurden sogar die Verlage, die das Buch in verschiedenen Sprachen verlegten, beschuldigt, an einem „Komplott gegen den Papst“ mitzuwirken. Kardinal Walter Kasper sprach es in einem Interview am 18. September 2014 offen aus: „Das Ziel der Polemik bin nicht ich, sondern ist der Papst“. Mag sein, daß es sich dabei um eine Verteidigungsstrategie handelte: Man involviert einen Höheren, um sich selbst dessen Schutz zu sichern und durch dessen Autorität Kritiker zum Schweigen zu bringen.Die Komplott-These sorgte für erhebliche Empörung unter anderen hohen Würdenträgern der Kirche darüber, zu welchen Mitteln der Diskreditierung der ehemalige Bischof von Rottenburg-Stuttgart fähig ist.
Nicht so ganz unrecht hatte der deutsche Kardinal hingegen mit dem Verweis auf Papst Franziskus. Ohne die Mitwirkung des argentinischen Papstes, wäre es gar nicht dazu gekommen, daß die Kasperianer eine solche weltweite Plattform bekommen haben. Kardinal De Paolis, einer der fünf am damaligen Buch beteiligten Kardinäle, replizierte, ohne Kasper zu nennen. In der Tageszeitung La Repubblica sagte er: „Es gibt sogar welche, die von einem Komplott sprechen. Es gibt kein Komplott; nur den Willen eine Position zum Ausdruck zu bringen.“
2014 wurden Nicht-Kasperianer zum Schweigen gebracht – 2015?

Jemand wollte jedenfalls die abweichenden Stimmen zum Schweigen bringen, weil sie einen offenbar bereits vorgezeichneten Weg störten, obwohl der Papst eine „freie“ Diskussion gefordert hatte. Galt diese „Offenheit“ nur für eine Richtung, während die Einforderung der „freien“ Diskussion für die andere Seite eine Mahnung sein sollte? Oder aber handelt unterhalb des Papstes rund um Kardinal Kasper jemand autonom und nützt lediglich die großzügigen Tore, die der amtierende Papst geöffnet hat? Immerhin sind alle wichtigen Schaltstellen der Bischofssynode von Kirchenvertretern besetzt, die sich durch Äußerungen und Handlungen als Kasperianer zu erkennen gegeben haben.
Wie La Nuova Bussola Quotidiana gestern berichtete, könnte sich das Drehbuch wiederholen. Es stimmt, daß eine Gruppe von Kardinälen an einem neuen Text gearbeitet hat, der mit Blick auf die Bischofssynode der Kasper-Fraktion entgegengesetzt werden soll. Das neue Buch dürfte den Titel „Ehe und Familie“ tragen mit dem Untertitel: „Pastorale Perspektiven von elf Kardinälen“. Die Gruppe der Kardinäle, die sich aktiv widersetzt ist gegenüber dem Vorjahr deutlich größer geworden. Mehr noch besagt die beachtliche Zahl von elf Kardinälen, daß jene Kirchenmänner, die den meisten Einblick haben, eine reale Bedrohung der katholischen Ehe- und Morallehre sehen, es sich also nicht um ein „Hirngespinst“ überbesorgter oder gar überspannter Katholiken irgendwo auf dem weiten Erdenrund handelt.
Elf Kardinäle verteidigen mit neuen Buch „Ehe und Familie“ gegen Kasper

Unter den elf Kardinälen finden sich aber – anders als gerüchteweise behauptet – weder Kardinal Burke noch Kardinal Brandmüller, sondern Erzbischof Carlo Kardinal Caffarra von Bologna, Großerzbischof Baselios Kardinal Cleemis der syro-malankarischen katholischen Kirche und Vorsitzender der Indischen Bischofskonferenz; Paul Josef Kardinal Cordes, emeritierter Vorsitzender des Päpstlichen Rates Cor Unum; Erzbischof Dominik Kardinal Duka von Prag, Primas von Böhmen und Vorsitzender der Tschechischen Bischofskonferenz; Erzbischof Willem Jacobus Kardinal Eijk von Utrecht; Joachim Kardinal Meisner, emeritierter Erzbischof von Köln; Erzbischof John Kardinal Olorunfemi Onaiyekan von Abuja, ehemaliger Vorsitzender des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar; Antonio Maria Kardinal Rouco Varela, emeritierter Erzbischof von Madrid und ehemaliger Vorsitzender der Spanischen Bischofskonferenz; Camillo Kardinal Ruini, emeritierter Kardinalvikar von Rom und ehemaliger Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz; Robert Kardinal Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung; Erzbischof Jorge Liberato Kardinal Urosa Savino von Caracas und Primas von Venezuela.
„In Zeiten zunehmender Willkür muß die Kirche umso klarer sprechen“

Herausgeber des Buches ist der deutsche Kirchenrechtler Winfried Aymans von der Ludwig-Maximilians-Universität zu München. Im vergangenen Juni schrieb Aymans im Osservatore Romano, „in Zeiten, in denen das Zivilrecht immer mehr dazu neigt, den Ehevertrag der Willkür preiszugeben, die in jeder Hinsicht zunimmt, muß die Verkündigung der Kirche um so klarer sein.“
Werden auch in diesem Fall wieder alle beschuldigt werden, die Diskussion zu behindern oder – noch schlimmer – sich dem Papst zu widersetzen oder gar gegen diesen zu komplottieren? Jemand wird es sicher versuchen. Doch die Zahl der Kardinäle, die bereits 2014 in den Ring gestiegen sind und jene, die nun gefolgt sind, scheinen nicht gewillt, ihr Feld zu räumen. Allein ihre große Zahl sollte Grund zum Nachdenken sein. Wenn so viele Kardinäle die Notwendigkeit sehen, öffentlich die Lehre der Kirche zu verteidigen, dann kann das nur eines bedeuten: jemand anderer versucht eben diese Lehre anzugreifen. Diese Angriffe versuchen die Kardinäle von Burke über Brandmüller, Caffarra bis Onaiyekan und Sarah abzuwehren.
Pastoral: Kasper auf seinem eigenen Feld schlagen

Die elf Kardinäle wollen, soweit es bekannt ist, Kardinal Kasper auf dem von ihm gewählten Kampffeld schlagen, dem der Pastoral. Der deutsche Kardinal behauptete und behauptet weiterhin die Lehre nicht anrühren, sondern „nur“ die Pastoral verändern zu wollen. Inzwischen wurde diese These vielfach widerlegt, da ein grundlegender Eingriff in die Pastoral durch die allgemeine Praxis automatisch die Lehre verändert. Die elf Kardinäle befassen sich mit Fragen, wie jenen geholfen werden kann, die von ihrem Ehepartner verlassen worden sind und dennoch ihrem Ehebund treubleiben. Eine Kernfrage der neuen Publikation soll auch sein, wie die Ehevorbereitung verbessert werden kann, die sich als offensichtlich unzulänglich erwiesen hat. Dabei geht es auch um die Frage, wie die Ehevorbreitung auf die Situation nur geringfügig oder kaum religiös unterwiesener junger Menschen reagieren kann, die zudem stark von einer verweltlichten Kultur geprägt sind.
Die Veröffentlichung des Buches ist für die zweite Septemberhälfte vorgesehen. In Italien wird es, wie es aussieht, erneut vom 2014 scharf angegriffenen Verlag Cantagalli herausgegeben. Es sind wiederum Übersetzungen in verschiedene Sprachen geplant. Bleibt zu hoffen, daß der Versuch, das Buch der elf Kardinäle allen Synodenteilnehmern zukommen zu lassen, dieses Mal erfolgreicher ist. Das Buch der fünf Kardinäle kam im vergangenen Jahr nie bei den Synodalen an. Schuld müsse die Post sein, ließ Kardinal Baldisseri, der Generalsekretär der Bischofssynode wissen. Andere vermuteten vielmehr, daß die Synodenregie die Auslieferung verhinderte, im Klartext Baldisseri selbst.
Nova patria Christi Africa

Bleibt nach wie vor die Frage im Raum, wer der große Regisseur im Hintergrund ist. Nicht wenige tippen auf Papst Franziskus selbst, der sich offiziell noch nicht zur Frage der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen geäußert hat. Eine lange Reihe von indirekten Aussagen, Gesten und Handlungen zeigt ihn jedoch als Förderer von Kardinal Kasper und dessen These.
Zur Bischofssynode wird noch ein weiteres Buch erscheinen, das ebenfalls elf Kardinäle und Bischöfe zu Autoren hat. Alle stammen aus Afrika und wollen mit der Publikation die Stimme Afrikas hörbar machen. Ein Kontinent, der entschlossen ist, für die katholische Ehe- und Morallehre zu kämpfen und sich als „nova patria Christi Africa“ bezeichnet.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Nuova Bussola Quotidiana
http://www.katholisches.info/2015/08/18/...fft-sich-gehoer

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Montag, 17. August 2015
11 Kardinäle nehmen den Kampf auf,

http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/08...-kampf-auf.html

um die Protestantisierung der Kirche zu beenden.
So überschreibt Lorenzo Bertocchi seinen Artikel in La Nuova Bussola Quotidiana und läßt sich dabei durch die Zahl 11 zu einigen Anleihen beim Fußball inspirieren.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ELF KARDINÄLE BETRETEN DAS SPIELFELD, UM DIE PROTESTANTISIERUNG DER KIRCHE ZU BEENDEN"

"Auch wenn die Nachricht immer noch streng vertraulich behandelt wird und niemand die Texte bisher lesen konnte, wird kurz vor der Synode im Oktober ein Buch erscheinen, das den Titel "In der Wahrheit Christi bleiben 2" tragen könnte.
Laut einem Bericht, der in den Vereinigten Staaten in Umlauf gebracht (siehe hier) wurde, haben einige Kardinäle- von denen u.a.Raymond Burke und Walter Brandmüller genannt werden, gemeinsam an einem Text gearbeitet, der den Thesen von Kardinal Kasper und anderen zu den Themen des Synode widerspricht.
Aber nach allem, was wir wissen- ist es nicht ganz so.

Die Polemiken, die die Veröffentlichung des Buches "In der Wahrheit Christi bleiben" (Edition Cantagalli) begleiteten waren scharf.
Wenige Tage von der Synode 2014 wurden die Autoren, die 5 Kardinäle, zusammen mit dem Herausgeber aus Siena einer Veröffentlichungs-Kampagne gegen den Papst beschuldigt.
Kardinal Walter Kasper höchstselbst sagte am 18.9.2014 in einem Interview ganz offen: "Das Ziel der Kontroverse bin nicht ich- sondern der Papst."
Kardinal De Paolis, einer der fünf Kardinäle, die zu dem Text beigetragen hatte, erklärte in der Repubblicca seine ganze Überraschung. "Es gibt welche, die dahinter eine gewollte Operation vermuten. Es gibt kein Komplott, nur den Willen zu einer Stellungnahme."

Aber jemand schien die abweichenden Stimmen angesichts eines bereits vorgegebenen Weges zum Schweigen bringen zu wollen, ohne jede Rücksichtnahme auf die "parresia", die der Papst selbst als die Methode, die Arbeiten durchzuführen, bezeichnet hatte

Nachdem was "La Nuova Bussola" erfahren hat, könnte sich das Szenario wiederholen.
Die Nachricht, daß eine Gruppe von Kardinälen an einem neuen Text für die kommende Ordentliche Synode gearbeitet hat, entspricht den Tatsachen.
Es soll den Titel "Ehe und Familie" tragen, mit einem Untertitel, der noch auf etwas anderes hinweist. Man spricht in der Tat von "pastoralen Perspektiven von 11 Kardinälen," einer nicht unerheblichen Gruppe, von der man-wenn man an den Fußball denkt- sagen könnte, daß da eine respektable Formation das Spielfeld betritt.

Unter diesen befinden sich- wie aus Übersee durchgesickerte Indiskretionen zeigen- nicht nur Kardinal Burke und Kardinal Brandmüller, sondern auch die Kardinäle Carlo Caffara, Erzbischof von Bologna, Baselios Cleemis, Großerzbischof der syro-malankaresischen katholischen Kirche und Präsident der Bischofskonferenz von Indien, Paul Josef Cordes, emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates "Cor Unum", Dominik Duka, OP, Erzbischof von Prag, Primas von Böhmen, Willem Jacobus Eijk, Erzbischof von Utrecht, Joachim Meisner, Erzbischof em.von Köln, John Olorunfemi Onaiyekan, Erzbischof von Abuja (Nigeria), Antonio M. Rouco Varela, Erzbischof von Madrid, Camillo Ruini, Generalvikar Emeritus Seiner Heiligkeit für die Diözese Rom, Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente und Jorge Liberato Urosa Savino, Erzbischof von Caracas, Santiago de Venezuela.


Herausgeber des Buches ist der deutsche Professor Winfried Aymans, Experte für Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im vergangenen Juni schrieb Aymans im Osservatore Romano: "in einer Zeit, in der das Zivilrecht die Ehe tendenziell und in jeder Hinsicht immer mehr der Gnade der Willkür überlläßt, muß die Verkündigung der Kirche umso klarer sein. "

Wieder werden alle beschuldigt werden, die Debatte zu behindern und, schlimmer noch, sich gegen den Papst zu stellen. Jemand könnte versuchen, ein Spiel der Parteien aufzuziehen, das dazu tendiert, Allianzen zu bilden und Unterstützer zu gewinnen, aber die elf Kardinäle "auf dem Feld" scheinen nicht bereit zu sein, sich "in der eigenen Hälfte" einschließen zu lassen
Sie scheinen nicht geneigt zu sein-die Taktik des "catenaccio" anzuwenden,dessen man sie wahrscheinlich bezichtigen könnte, um sie als banale Kristallisatoren der Doktrin erscheinen zu lassen.

Soweit wir wissen, sind die Fragen, auf die die 11 Kardinäle antworten wollen absolut pastoraler Natur und beziehen sich so auf unser aller Fleisch und Blut. Wie: wie können wir die besser begleiten, die von ihrem Ehepartner verlassen worden sind und die so "Freigegebenen" der Ehe treu bleiben? Wie könnte die Ehevorbereitung effektiver die Situation von jungen kaum katechisierten und stark von einer säkularen Kultur beeinflussten jungen Paaren angehen?

Für Antworten auf diese und ähnliche Fragen, müssen wir nicht auf das Erscheinen des Buches Ende September warten. Was den Namen der Verlegers angeht, weisen alle Inidzien erneut auf den Sienesen Cantagalli hin. Es wird kurz vor der Synode sein, und unter den möglichen pastoralen Antworten auf die Fragen von Ehe und Familie müssen wir auch mit diesen rechnen.

Schließlich ein letztes Wort. Gleichzeitig mit dem Buch der 11 Kardinäle soll auch ein anderer Text von großem Interesse erscheinen. In diesem Fall sind es 11 Bischöfe und Kardinäle, aber alles Afrikaner.
Um uns von Afrika zu berichten, sowie die Stimme Afrikas zu den Themen der Synode und darüber hinaus hören zu lassen.
Es wird besser sein, gut zuzuhören und der Titel gibt dem eine Stimme: "Die neue Heimat Chisti ist Afrika".
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/08...-kampf-auf.html
Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, Lorenzo Bettocchi


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Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
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