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Heute auch : Hl. Bruno von Chartreuse

#1 von esther10 , 06.10.2015 10:44

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 06 Oktober 2015
Dienstag der 27. Woche im Jahreskreis


Heute auch : Hl. Bruno von Chartreuse

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Ambrosius : Martha und Maria im einzigen Leib Christi

Die Texte des Tages als Audio

Evangelium nach Lukas 10,38-42.
In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Kommentar zum Lukasevangelium, 7, 85−86

Martha und Maria im einzigen Leib Christi

Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter war die Barmherzigkeit das Thema; es gibt jedoch nicht nur eine einzige Art und Weise, tugendhaft zu sein. Es folgt das Beispiel von Martha und Maria; hier sieht man die eine, die ganz in ihrer Arbeit aufgeht, und die andere, die ganz und gar aufnahmebereit für das Wort Gottes ist. Wenn diese Aufmerksamkeit sich mit dem Glauben verbindet, ist sie sogar den Werken vorzuziehen, so wie es ja auch geschrieben steht: „Maria hat den besseren Teil gewählt; er wird ihr nicht genommen werden“. Bemühen wir uns demnach auch selbst, das zu besitzen, was uns niemand wegnehmen kann; hören wir nicht zerstreut hin, sondern voller Aufmerksamkeit ... Seien wir wie Maria, die vom Wunsch nach Weisheit ganz beseelt ist: Hierin besteht das noch erhabenere Werk, das noch vollkommener ist, als die anderen ... Kritisiere also nicht, und verurteile nicht als faul jene, die du mit diesem Wunsch nach Weisheit beseelt antriffst [...]

Martha jedoch, wird nicht wegen ihrer guten Arbeit kritisiert, auch wenn Maria den besseren Teil gewählt hat. Jesus besitzt doch unzählige Schätze und macht unzählige Geschenke ... Die Apostel haben ja auch nicht gemeint, dass es besser wäre, das Wort Gottes zu vernachlässigen, um sich dem Dienst an den Tischen zu widmen (Apg 6,2). Vielmehr sind beide Tätigkeiten Werke der Weisheit; Stephanus selbst, der voller Weisheit war, wurde zum Dienen berufen. So sollte der, der den Dienst tut, dem gehorchen, der lehrt; und derjenige, der lehrt, sollte den Dienenden ermutigen. Der Leib der Kirche ist ein einziger, auch wenn die Glieder unterschiedlich sind; eines bedarf des anderen. „Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; so auch nicht der Kopf zu den Füßen“ (vgl. 1Kor 12,14f.). Das Ohr kann nicht behaupten, nicht zum Leib dazuzugehören. Es gibt Organe, die lebenswichtig sind; die anderen jedoch sind notwendig.


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
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RE: Heute auch : Hl. Bruno von Chartreuse

#2 von esther10 , 06.10.2015 10:44

Zitat von esther10 im Beitrag #1
EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 06 Oktober 2015
Dienstag der 27. Woche im Jahreskreis


Heute auch : Hl. Bruno von Chartreuse

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Ambrosius : Martha und Maria im einzigen Leib Christi

Die Texte des Tages als Audio

Evangelium nach Lukas 10,38-42.
In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Kommentar zum Lukasevangelium, 7, 85−86

Martha und Maria im einzigen Leib Christi

Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter war die Barmherzigkeit das Thema; es gibt jedoch nicht nur eine einzige Art und Weise, tugendhaft zu sein. Es folgt das Beispiel von Martha und Maria; hier sieht man die eine, die ganz in ihrer Arbeit aufgeht, und die andere, die ganz und gar aufnahmebereit für das Wort Gottes ist. Wenn diese Aufmerksamkeit sich mit dem Glauben verbindet, ist sie sogar den Werken vorzuziehen, so wie es ja auch geschrieben steht: „Maria hat den besseren Teil gewählt; er wird ihr nicht genommen werden“. Bemühen wir uns demnach auch selbst, das zu besitzen, was uns niemand wegnehmen kann; hören wir nicht zerstreut hin, sondern voller Aufmerksamkeit ... Seien wir wie Maria, die vom Wunsch nach Weisheit ganz beseelt ist: Hierin besteht das noch erhabenere Werk, das noch vollkommener ist, als die anderen ... Kritisiere also nicht, und verurteile nicht als faul jene, die du mit diesem Wunsch nach Weisheit beseelt antriffst [...]

Martha jedoch, wird nicht wegen ihrer guten Arbeit kritisiert, auch wenn Maria den besseren Teil gewählt hat. Jesus besitzt doch unzählige Schätze und macht unzählige Geschenke ... Die Apostel haben ja auch nicht gemeint, dass es besser wäre, das Wort Gottes zu vernachlässigen, um sich dem Dienst an den Tischen zu widmen (Apg 6,2). Vielmehr sind beide Tätigkeiten Werke der Weisheit; Stephanus selbst, der voller Weisheit war, wurde zum Dienen berufen. So sollte der, der den Dienst tut, dem gehorchen, der lehrt; und derjenige, der lehrt, sollte den Dienenden ermutigen. Der Leib der Kirche ist ein einziger, auch wenn die Glieder unterschiedlich sind; eines bedarf des anderen. „Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; so auch nicht der Kopf zu den Füßen“ (vgl. 1Kor 12,14f.). Das Ohr kann nicht behaupten, nicht zum Leib dazuzugehören. Es gibt Organe, die lebenswichtig sind; die anderen jedoch sind notwendig.


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