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Wichtige Station der "Reisen der Barmherzigkeit": Papst Franziskus bei seiner Ansprache vor den US-amerikanischen Bischöfen am 2

#1 von esther10 , 12.01.2016 01:19



Von Anian Christoph Wimmer

VATIKANSTADT , 11 January, 2016 / 1:44 PM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus hat eine Grundsatzrede über die Weltlage gehalten. Dabei ging der Heilige Vater auch auf die zunehmend gespannte Lage in Europa ein, die seit Tagen dramatisch eskaliert vor dem Hintergrund der beispiellosen Angriffs-Serie auf hunderte Frauen und Mädchen in dutzenden Städten – fast ausnahmlos durch muslimische Migranten und Asylbewerber. Darüberhinaus thematisierte er den islamistischen Terror, die Gefährdung der Familie durch die "individualistische Mentalität" und "Leere" des "sogenannten Westens".

Anlass der Rede war die traditionelle Ansprache des Papstes zu den am Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten.

Dass die Welt sich in einem "Dritten Weltkrieg" befinde, hat Franziskus bereits mehrfach gesagt; am heutigen Tag präzisierte er, welche Rolle aus seiner Sicht die Kirche Christi zu spielen habe – auch und gerade zu der Migrationskrise Europas.

Gewalt "missbraucht den Namen Gottes"

Ausgangspunkt der Rede war eine klare Absage an islamistische und andere religiöse Gewalt. "Niemals kann man im Namen Gottes töten", so Franziskus wörtlich. Wer dies tue – etwa die Islamisten in der Zentralafrikanischen Republik und vielen anderen Ländern – "missbrauche den Namen Gottes", so Franziskus.

Dabei betonte der Papst gleichzeitig, das es die christliche Gotteserkenntnis sei, die zu Frieden führe:

"Das Geheimnis der Menschwerdung zeigt uns das wahre Gesicht Gottes, für den Macht nicht Gewalt und Zerstörung bedeutet, sondern Liebe, und für den Gerechtigkeit nicht Rache bedeutet, sondern Barmherzigkeit."
Christliche Barmherzigkeit und Migration

Auf seinen Reisen, wie bei der Familiensynode sei es ihm um die Barmherzigkeit gegangen, erklärte Franziskus den Diplomaten. Diese sei Leitfaden seiner Stationen des vergangenen Jahres gewesen.

Mit Blick auf die neue Völkerwanderung nach Europa und die globale Flucht- und Migrationskrise würdigte Papst Franziskus, dass dieses "gewaltige Phänomen" nicht nur "unvermeidliche Angst" auslöse, sondern Europa existenziell herausfordere.

"Die massenhaften Landungen an den Küsten des Alten Kontinents scheinen jedoch das System der Aufnahme ins Wanken zu bringen, das auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs mühsam aufgebaut wurde und immer noch ein Leuchtfeuer der Menschlichkeit darstellt, auf das man sich beziehen kann."
Die Ursachen der Migration müssten behoben werden, forderte Franziskus. Denn: "Die augenblickliche Migrationswelle scheint die Fundamente jenes ‘humanistischen Geistes’ zu untergraben, den Europa von jeher liebt und verteidigt."

Dass Migranten – auch in der zweiten oder dritten Generation – sich allzu oft dem radikalen Islam zuwendeten liege auch an der "Leere der fehlenden Ideale" im Westen.

Dennoch werde der Heilige Stuhl versuchen, eine "Stimme des Friedens" zu sein, und weiter sich um Dialog und den Aufbau des Gemeinwohls bemühen, so Franziskus. Vor allem die Gleichgültigkeit müsse überwunden werden, um Frieden aufbaubar zu machen.



CNA dokumentiert die Rede des Papstes im vollen Wortlaut, wie sie der Heilige Stuhl zur Verfügung gestellt hat:

*****
Höchststand der päpstlichen Popularität – Tiefststand der Beichtzahlen
11. Januar 2016 34
hier geht es weiter
http://www.katholisches.info/2016/01/11/...r-beichtzahlen/



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zuletzt bearbeitet 14.01.2016 | Top

Wichtige Station der "Reisen der Barmherzigkeit": Papst Franziskus bei seiner Ansprache vor den US-amerikanischen Bischöfen am 2

#2 von esther10 , 12.01.2016 01:44

Erzbischof Léonard: „Schlußbericht der Synode zweideutig“ – „Klares Wort“ von Papst Franziskus erwartet
11. Januar 2016 0
Ein Bild, das die Amtszeit Msgr. Leonards prägte: Femen-Attacke und betender Erzbischof
Ein Bild, das die Amtszeit Msgr. Leonards prägte: Femen-Attacke und betender Erzbischof
(Rom) Zu seiner Verabschiedung als Erzbischof von Mecheln-Brüssel und Primas von Belgien, kritisierte Erzbischof André-Joseph Léonard den Schlußbericht der Familiensynode, der „in den heiklen Punkten zweideutig“ geblieben sei. Mit einem Appell forderte er Franziskus auf, sein Petrus-Amt der Einheit und der Kontinuität in der Tradition wahrzunehmen, und in Sachen Ehe und Familie ein „klares Wort“ zu sprechen.

„Einer der unerklärlichsten unter anderen kaum verständlichen Torpedos, die während der Regierungszeit von Papst Franziskus abgeschossen wurden, hat den Erzbischof von Mecheln-Brüssel, Msgr. André-Joseph Léonard getroffen“, so der Vatikanist Marco Tosatti in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung La Stampa. Erzbischof Léonard wurde nach nur fünf Jahren an der Spitze der europäischen „Hauptstadt“ mit Vollendung des 75. Lebensjahres sang- und klanglos verabschiedet, ohne die Kardinalswürde erhalten zu haben, die alle seine Vorgänger seit der Schaffung des Königreichs Belgien bekommen haben.

Erzbischof Léonard übernahm ein leeres Priesterseminar und hinterläßt ein Haus mit 55 Seminaristen

Die Politsöldnertruppe Femen attackierte den Erzbischof zweimal vor laufenden Kameras. Seither hält sich hartnäckig das Gerücht, jemand in Belgien habe es sich einiges Geld kosten lassen, den Erzbischof öffentlich der Demütigung auszusetzen. Als Erzbischof Léonard 2010 sein Erzbistum übernahm, gab es im Priesterseminar nur mehr vier Seminaristen. Nun übergibt er seinem Nachfolger ein Priesterseminar mit 55 Seminaristen, die sich auf das Priestertum vorbereiten.

Léonard war 20 Jahre Professor an der Katholischen Universität Löwen und dreizehn Jahre Bischof von Namür, bevor ihn Papst Benedikt XVI. nach Brüssel berief. Die fünf Jahre als Primas von Belgien wurden zum Opfergang. Die Situation war im liberalen Klima des Landes schon schwierig genug für die Kirche. Léonard wurde zusätzlich zum Opfer seines Vorgängers, Godfried Kardinal Danneels, der aus der Abneigung gegen den von ihm abgelehnten Nachfolger kein Hehl machte. Insgesamt blieb Léonard unter Belgiens Bischöfen weitgehend isoliert. Léonard, damals noch Bischof von Namür, war der einzige Bischof des Landes, der Benedikt XVI. in Schutz nahm, als das belgische Parlament das katholische Kirchenoberhaupt wegen der kirchlichen Lehre zur Verhütung angriff.

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Text: Giuseppe Nardi
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