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Eucharistische Anbetung, wichtiger denn je.und Christ-König-Jugend....

#1 von esther10 , 23.01.2016 10:08


Aus Polen



http://www.adoracja.net/zakladka/zawartosc/8/kaplica-on-line



http://www.koszalin.opoka.org.pl/new/index.php

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Bei der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben aus, bieten sie ein Gebet in Gemeinschaft mit Christus, die zur gleichen Zeit, dass jemand die Kirchen und Kapellen unserer Diözese verehrt.
"Heute Anbetung Nacht. Ich konnte nicht daran teilnehmen wegen der schlechten Gesundheit, aber es schlief, eine Verbindung zu den Schwestern adorującymi. In der Zeit von dem vierten bis fünften wurde ich plötzlich geweckt, hörte ich die Stimme, ich an das Gebet der Menschen nahm , die jetzt verehren. Ich erfuhr , dass es unter den bewundernden Seele ist , die für mich beten. Als ich mich im Gebet durchtränkt, war ich in den Geist in die Kapelle bewegt und sah in der Monstranz Jesus ausgesetzt; anstelle der Monstranz sah ich die glorreiche Angesicht des Herrn und der Herr sagte zu mir: was du in Wirklichkeit zu sehen, diese Seelen durch den Glauben zu sehen. Oh, wie sehr nett zu mir ist ihr großes Vertrauen. Sie sehen, obwohl sie offenbar kein Zeichen von Leben in mir, es ist in der Tat, es ist in vollem Gange und in jedem Host ist enthalten; Allerdings konnte ich in der Seele arbeiten, muss die Seele Glauben haben. Oh, wie nett zu mir ist ein lebendiger Glaube. " (St. S. Faustina Kowalska, Tagebuch, No. 1421)


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Eucharistische Anbetung, wichtiger denn je. Hier, rund um die Uhr...
http://www.navanparish.ie/live-webcam/ad...-chapel-webcam/
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Bild Kirchensite

Aufruf Benedikts XVI. zur eucharistischen Anbetung
Sie gestattet es, „die Fähigkeit zu innerer Stille und Sammlung wiederzugewinnen“

11. JUNI 2007REDAKTIONANGELUS UND REGINA CAELI
ROM, 11. Juni 2007 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die Ansprache, die Papst Benedikt XVI. am Sonntag zum Angelus gehalten hat.

Im Mittelpunkt der Ausführungen des Heiligen Vaters stand die Eucharistie. Papst Benedikt XVI. ermutigte die Gläubigen dazu, die eucharistische Anbetung zu pflegen; sie „verlängert und verstärkt das, was in der liturgischen Feier geschehen ist, und ermöglicht eine wahre und tiefe Aufnahme Christi“.

* * *
Liebe Brüder und Schwestern!

Das heutige Hochfest des Leibes und Blutes Christi, das im Vatikan und in anderen Nationen schon am vergangenen Donnerstag gefeiert worden ist, lädt uns ein, das höchste Geheimnis unseres Glaubens zu betrachten: die allerheiligste Eucharistie, die wirkliche Gegenwart des Herrn Jesus Christus im Altarsakrament. Jedes Mal, wenn der Priester das eucharistische Opfer erneuert, wiederholt er im Gebet der Konsekration: „Das ist mein Leib…, das ist mein Blut.“ Er sagt dies, indem der die Stimme, die Hände und das Herz Christus leiht, der unter uns bleiben und das pochende Herz der Kirche sein wollte. Aber auch nach der Feier der göttlichen Geheimnisse bleibt der Herr Jesus lebendig im Tabernakel; deshalb wird er besonders mit der eucharistischen Anbetung gepriesen, woran ich im jüngsten Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis (Nr. 66-69) erinnern wollte. Ja, mehr noch: Es gibt da ein inniges Band zwischen der Feier und der Anbetung: Die Heilige Messe ist nämlich in sich selbst der größte Akt der Anbetung der Kirche: „Niemand esse von diesem Fleisch“ – schreibt der heilige Augustinus –, „ohne es vorher angebetet zu haben“ (Enarr. in Ps. 98,9: CCL XXXIX, 1385). Die Anbetung außerhalb der Heiligen Messe verlängert und verstärkt das, was in der liturgischen Feier geschehen ist, und ermöglicht eine wahre und tiefe Aufnahme Christi.

Heute findet dann in allen christlichen Gemeinden die eucharistische Prozession statt, eine einzigartige Form der öffentlichen Anbetung der Eucharistie, die durch schöne und traditionelle Kundgebungen der Volksverehrung bereichert wird. Ich möchte die Gelegenheit ergreifen, die mir das heutige Hochfest bietet, um lebhaft den Hirten und allen Gläubigen die Praxis der eucharistischen Anbetung zu empfehlen. Ich bringe meine Wertschätzung gegenüber den Instituten geweihten Lebens wie auch den Vereinigungen und Bruderschaften zum Ausdruck, die sich ihr in besonderer Weise widmen: Sie stellen einen Aufruf zur zentralen Stellung Christi in unserem persönlichen und kirchlichen Leben dar, der an alle ergeht. Ich freue mich des weiteren darüber, dass viele junge Menschen die Schönheit der sowohl persönlichen als auch gemeinschaftlichen Anbetung entdecken. Ich lade die Priester dazu ein, die Jugendgruppen darin zu ermutigen, sie aber auch zu begleiten, damit die Formen der gemeinschaftlichen Anbetung immer angebracht und würdig seien, mit angemessenen Zeiten der Stille und des Hörens des Wortes Gottes. Im heutigen Leben, das oft lärmend ist und in der Zerstreuung verläuft, ist es wichtiger denn je, die Fähigkeit zu innerer Stille und Sammlung wiederzugewinnen. Die eucharistische Anbetung gestattet es, dies nicht nur um das Ich herum zu tun, sondern auch in Gemeinschaft mit jenem Du, das voller Liebe ist: Jesus Christus, „der uns nahe Gott“.

Die Jungfrau Maria, eucharistische Frau, möge uns in das Geheimnis der wahren Anbetung einführen. Ihr demütiges und einfaches Herz betrachtete stets das Geheimnis Jesu, in dem es die Gegenwart Gottes und die Gegenwart seiner erlösenden Liebe anbetete. Durch ihre Fürsprache möge in der ganzen Kirche der Glaube an das eucharistische Geheimnis, die Freude über die Teilnahme an der Heiligen Messe – vor allem am Sonntag – und der Schwung wachsen, um Zeugnis abzulegen von der unendlichen Liebe Christi.

***

[An die Pilger aus dem deutschen Sprachraum gewandt, sagte Benedikt XVI.:]

Mit Freude heiße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Zu Fronleichnam haben wir in besonderer Weise die bleibende Gegenwart Christi im Sakrament des Altares gefeiert. In wenigen Tagen, am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, schauen wir auf Jesus Christus, der uns die Liebe Gottes offenbart. In seinem göttlichen Herzen wissen wir uns geborgen. Vertrauen wir stets auf seine helfende Nähe! Der Herr segne und behüte euch und eure Familien.

hier geht es weiter, klicken

http://de.zenit.org/articles/aufruf-bene...schen-anbetung/

[ZENIT-Übersetzung des italienischen Originals; © Copyright 2007 – Libreria Editrice Vaticana]

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http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/in200602_art1.htm

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http://www.benediktinerinnen-der-anbetung.de/index.php



Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
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Christ - König - Jugend

#2 von esther10 , 31.01.2016 13:08



.....Christ - König - Jugend



Christkönigsjugend

Jugend erklärt den Glauben

http://ckj.ch/glauben/index.php?Kategori...ente&Artikel=22
Die sieben Sakramente
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Moritz Bosch (18 Jahre):


Taufe, Beichte, Eucharistie, Firmung, Priesterweihe, Ehe und Krankensalbung sind die Sakramente der katholischen Kirche.

Alle Sakramente sind von Jesus Christus eingesetzt worden. Jedes Sakrament ist ein äußeres Zeichen, das eine innere Gnade bewirkt – ähnlich, wie zum Beispiel das materielle Auge eine geistige Wirkung - nämlich das Sehen - hat.

Das äußere Zeichen ist stets ein sichtbarer Ritus, welcher mit Worten bzw. einem Gebet begleitet wird.

Bei der Taufe wird z.B. das Wasser dem Täufling über den Kopf gegossen (sichtbarer Ritus), wobei das ganze durch die Worte "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" begleitet wird.

Durch die Sakramente möchte Gott uns seine Gnade in den Momenten unseres Lebens schenken, in denen wir ihrer am meisten bedürfen. Sie gleichen dadurch den Gasthäusern, die den Reisenden auf dem Weg zum Ziel Erholung und Stärkung bieten.

Die Sakramente sind durch und für die Kirche da: „Sie sind ‚durch die Kirche‘ da, denn diese ist das Sakrament des Wirkens Christi, der dank der Sendung des Heiligen Geistes in ihr am Werk ist. Und sie sind ‚für die Kirche‘ da; sie sind die ‚Sakramente, durch welche die Kirche gebaut wird‘ (Augustinus, civ. 22,17), denn sie bekunden und spenden den Menschen, vor allem in der Eucharistie, das Mysterium der Gemeinschaft mit dem Gott, der die Liebe ist, dem Einen in drei Personen“ (KKK, 1118).

Die Sakramente lassen sich unterscheiden in Sakramente, die man nur empfangen darf, wenn man im Stand der Heiligmachenden Gnade ist und in Sakramente, die man auch im Stand der Todsünde empfangen kann, sofern man diese bereut.

Die Firmung, die Eucharistie, die Priesterweihe und die Ehe, gehören zu den Sakramenten, die nur von Personen, die sich im Stand der Gnade befinden, empfangen werden dürfen.

Die Taufe, die Firmung und die Priesterweihe können nur einmal im Leben empfangen werden, da sie der Seele ein unauslöschliches Merkmal einprägen.

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Die Taufe
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Cassian Oppitz (19 Jahre):


Die Taufe ist das Eingangssakrament in die Kirche, den Himmel und damit in die ganze Erlösung, die Christus uns am Kreuz erworben hat. Dabei bewirkt sie nicht nur die Tilgung der Erbsünde und die Vergebung aller persönlichen Sünden, sowie der Sündenstrafen, sondern sie verleiht auch die wichtigste und größte Gnade, die ein Mensch erlangen kann: die Heiligmachende Gnade.

Durch die Heiligmachende Gnade wohnt der Heilige Geist selbst in der Seele des Getauften und bewirkt damit, dass der Getaufte - solange er sich im Zustand dieser Gnade befindet - in innigster Gemeinschaft mit Gott lebt. Er hat somit schon hier auf Erden Anteil am göttlichen Leben, weil durch die Taufe nicht nur der Heilige Geist in der Seele wohnt, sondern der Täufling auch Christus ähnlich geformt wird, um gemäß seiner neuen Würde als Kind Gottes des Vaters zu leben. Somit ist ein Christ, der in dieser Gnade lebt, vollkommen eingebettet in das Mysterium der Dreifaltigkeit Gottes.

Macht man sich bewusst, welch große Würde und welch ein großes Geschenk durch die Taufe vermittelt wird - und dass Jesus am Kreuz gestorben ist, um uns diese Gnade zu erwerben - dann ist es umso wichtiger auch gemäß dieser Gnade zu leben, indem man sein Leben ganz Gott hingibt, damit er es nach seinem besonderen Plan, den Er für unser Leben vorgesehen hat, leiten kann.

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Die drei Arten der Taufe
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Maria Steinhauser (21 Jahre) Deborah Jäger (19 Jahre):


Wassertaufe
Bei der Wassertaufe gießt der Taufende, in der Regel ein Priester, dem Täufling Wasser über die Stirn und spricht die Worte „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Im Notfall kann jeder Mensch taufen. In Ländern, in denen erst seit kurzem das Evangelium verkündet wird, ist die Erwachsenentaufe am häufigsten. Sonst empfängt man man das Sakrament der Taufe normalerweise im Säuglingsalter. Schon seit dem 2. Jahrhundert wird die Praxis der Taufe von kleinen Kindern bezeugt.

Begierdetaufe
Die Begierdetaufe ist eine außergewöhnliche Art der Taufe. Bei der Wassertaufe braucht es eine Zweitperson, die einem das Sakrament spendet. Bei der Begierdetaufe ist dies jedoch nicht nötig. Angenommen, ein Mensch, der noch nicht getauft ist, befindet sich in unmittelbarer Lebensgefahr. Er bekennt sich jedoch zu Gott bevor er stirbt und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er getauft werde, so kann dieser Mensch allein durch seinen Wunsch, sein Verlangen mit der Erlösungsgnade verbunden werden. Gerettet werden können auch alle, die „zwar Christus und die Kirche nicht kennen, aber unter dem Antrieb der Gnade aufrichtig nach Gott suchen und danach streben, seinen Willen zu erfüllen (Verlangen nach der Taufe)“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Kompendium, nr. 262).

Bluttaufe
Schon in der Frühzeit der Katholischen Kirche wurde von der Existenz der Bluttaufe ausgegangen. Wenn ein Mensch, der noch nicht getauft ist, für seinen Glauben an Christus den Märtyrertod stirbt, empfängt er die Bluttaufe.

Die Wassertaufe ist ein Sakrament (Verbindung von Ritus und Wort). Die Begierdetaufe und die Bluttaufe bringen die Wirkungen der Taufe hervor, ohne jedoch selbst ein Sakrament zu sein.

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Die Heiligmachende Gnade
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Peter Bosch (16 Jahre):

Gnaden im Allgemeinen sind übernatürliche Gaben, die wir aufgrund der Verdienste Jesu Christi unverdient von Gott erhalten.

Die Heiligmachende Gnade ist eine von Gott geschenkte und vom Heiligen Geist gespendete Gnade. Sie heiligt unsere Seele und macht sie in den Augen Gottes angenehm, da sie nichts anderes ist als das Wohnen des Heiligen Geistes in uns und sie uns zu Kindern Gottes macht. Sie ist das größte Geschenk, das uns Gott machen kann: Sie erhebt unsere Seele in den übernatürlichen Stand, auch Gnadenstand genannt, und ermöglicht uns dadurch den Weg in den Himmel.

Die Heiligmachende Gnade kann vermehrt und bewahrt werden durch gute Taten und den Empfang der Sakramente. Geschwächt wird sie durch Lauheit und durch die lässliche Sünde. Die regelmäßige Beichte ist wichtig, da sonst die Heiligmachende Gnade geschwächt werden könnte und im gleichen Maße auch unsere Liebe zu Gott. Durch die Todsünde geht die Heiligmachende Gnade verloren. Die Heiligmachende Gnade macht alle unsere guten Taten, auch die geringsten, die wir tun, verdienstvoll für den Himmel. Je mehr wir Gott lieben und aus Liebe seinen Willen tun, desto mehr Platz geben wir dem Heiligen Geist und desto größer und strahlender wird die Heiligmachende Gnade in uns.

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Das Patenamt
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Martin Schmitt (17 Jahre):


Wenn ein Kind getauft werden soll, stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung: Wer soll der Pate, wer soll die Patin werden? In der Regel fällt die Wahl auf jemanden, der dem Kind nahesteht. Schließlich möchte man sicher sein, dass derjenige sein Amt auch so ausfüllt, wie man es erwartet. Auf jeden Fall sollte man aber mit den gewünschten Paten im Vorfeld ein klärendes Gespräch darüber führen, was man selbst erwartet und wie auch sie sich ihre Aufgaben im Einzelnen vorstellen. Im optimalen Fall entwickelt sich aber zwischen dem Kind und seinen Paten ein so gutes Verhältnis, dass sie gerne etwas miteinander unternehmen und Vertrauen zueinander aufbauen - eine Bezugsperson fürs Leben sozusagen.

Die Firmung ist die Vollendung der Taufe. Vom Firmpaten werden die gleichen Eigenschaften verlangt wie bei der Taufe vom Taufpaten. Grundsätzlich geht es beim Patenamt nämlich darum, das Kind auf seinem Weg zu begleiten und an seiner menschlichen und vor allem auch religiösen Entwicklung teilzunehmen, also seine christliche Erziehung zu unterstützen. Der Firmpate hat die Aufgabe, den Firmling im Kampf des geistlichen Lebens mit Rat und Tat zu unterstützen. Schließlich kommt das Wort "Pate" ja auch von "pater" und bedeutet sozusagen "geistlicher Vater". Die Paten sollten den Kindern ein weiterer Beistand im Leben sein. Sie sollen zum Beispiel helfen, wenn es Probleme gibt.

Der Firmpate stellt sich bei der Firmung hinter den zu Firmenden und legt ihm die Hand auf die Schulter. Diese Handlung symbolisiert den Weg des Firmpaten als Lebens- und Glaubensbegleiter. Es ist empfehlenswert, dass der Taufpate auch der Firmpate wird. Die Voraussetzungen, dass jemand Tauf-/ Firmpate sein kann sind: Man muss über 16 Jahre alt, getauft und katholisch sein. Auch muss der Pate ein Leben führen, das dem Glauben und dem Dienst, den er übernimmt, entspricht. Das Patenamt dauert lebenslang.

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Das Sakrament der Firmung
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Matthias (18 Jahre) und Regina (16 Jahre) Fleischmann:

Die Taufe schenkt uns die Heiligmachende Gnade und macht uns zu Kindern Gottes. Die Firmung vermehrt in uns die Heiligmachende Gnade und macht uns zu Streitern Christi. Sie erteilt uns den Heiligen Geist und stärkt uns im Kampf für den Glauben. So ist die Firmung Abschluss und Krönung der Taufe und kann wie die Taufe nur einmal empfangen werden. Im Normalfall spendet der Bischof die Firmung. Der Bischof kann aber auch einen Priester zur Firmspendung bevollmächtigen. Im Notfall kann jeder Priester einem Schwerkranken, der in Todesgefahr schwebt, die Firmung spenden.

Die Firmung erfolgt folgendermaßen: Zuerst ruft der Bischof mit ausgebreiteten Händen den Heiligen Geist mit seinen Sieben Gaben (Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit, Furcht des Herrn) auf die Firmlinge herab. Sodann legt er jedem Firmling die Hand auf, macht ihm mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und spricht: „Ich bezeichne dich mit dem Zeichen des Kreuzes und stärke dich mit dem Chrisam des Heiles, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Darauf gibt der Bischof dem Firmling einen leichten Backenstreich, um anzudeuten, dass der Firmling auch bereit sein soll, für seinen Glauben zu leiden. Dabei spricht er die Worte: „Der Friede sei mit dir.“ Zum Schluss erteilt der Bischof den Firmsegen.

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Die 7 Gaben des Hl. Geistes
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Christina Herzog (21 Jahre):

Der Hl. Geist ist die dritte göttliche Person, die vom Vater und vom Sohn ausgeht. Uns wurde der Hl. Geist bei unserer Taufe gesandt. Dadurch wurden wir zu Gliedern der Kirche, deren Haupt Christus ist. Diese Eingliederung in den geheimnisvollen Leib Christi wird durch die Hl. Firmung gefestigt und vollendet. Bereits in der Taufe wurden wir mit den sieben Gaben des Hl. Geistes beschenkt und sind Kinder Gottes. Der Hl. Geist ist das Feuer der göttlichen Liebe, welches in unseren Herzen brennen und nie mehr erlöschen soll. „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Hl. Geist, der uns gegeben wurde“ (Röm 5,5). In jedem Menschen kann der Hl. Geist wirken mit Hilfe der sieben Gaben und der Gnade, damit wir stets in seiner Liebe handeln.

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Gottesfurcht.

Durch die Gabe der Weisheit können wir die Wahrheit erkennen und das Gute vom Bösen im göttlichen Licht unterscheiden. Wer diese Gabe besitzt, weiß, wie schön die Ausübung der göttlichen Tugenden ist und wie hässlich die Sünde sein kann. Durch die Gabe der Weisheit wird die Sehnsucht, Gott ähnlicher zu werden, größer. Der Mensch sehnt sich in all seinem Reden, Denken und Handeln, Gott allein zu gefallen und sich seinem Willen ganz zu übergeben. „Bilde unser Herz nach deinem Herzen.“ (Herz-Jesu-Litanei)

Durch die Gabe des Verstandes können wir neue Erkenntnisse über das Wort Gottes erlangen und Glaubenswahrheiten besser verstehen. Sie hilft uns, zu verstehen, was Gott uns geoffenbart hat, und lässt uns tiefer den Sinn und die Zusammenhänge verstehen. Die Gabe des Verstandes gibt uns Festigkeit im Glauben, sie lässt uns erkennen, wie schön der Glaube ist, und hilft uns, eifriger nach der Wahrheit zu streben. Wenn wir das Wort Gottes verstehen, hat dies zur Folge, dass die Liebe zu Jesus Christus in uns größer wird. „Gib, dass durch dich den Vater wir und alle den Sohn erkennen hier und dass wir glauben stets an dich, den Geist von beiden festiglich.“ (Pfingsthymnus)

Durch die Gabe des Rates können wir wichtige und richtige Entscheidungen treffen und danach handeln. Diese Gabe lässt uns wissen, an welchem Ort, zu welcher Zeit und auf welche Weise wir handeln sollen. Besonders wichtig ist es, bei lebenswichtigen Entscheidungen um die Gabe des Rates zu bitten, damit wir den Willen Gottes erkennen. Nicht nur für uns selber benötigen wir oft Rat, manchmal müssen wir auch anderen Personen einen guten Rat geben. „Lass uns urteilen und lenke unser Tun zu Werken der Liebe und Barmherzigkeit.“ (Gebet)

Durch die Gabe der Stärke sind wir mutig genug, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Sie hilft uns, die Hindernisse und Versuchungen unseres Pilgerweges in den Himmel zu überwinden und gibt uns Kraft, für unser Ziel zu kämpfen, um es dereinst zu erreichen. „Herr stärke mich, dass ich es vermöge, gib, was du verlangst, und verlange, was du willst.“ (Augustinus)

Durch die Gabe der Wissenschaft sind wir im Stande, das Gute und das Böse zu unterscheiden. Das gute Handeln ist immer das richtige. Die Gabe der Wissenschaft möchte den Dingen in der Welt auf den Grund gehen, um diese zu verstehen. Wir können somit den Ursprung unseres Lebens, den Schöpfer, erkennen. Die Schöpfung ist ein Gottesbeweis. „Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein, die deine Macht erschaffen hat, erfülle nun mit deiner Gnad.“ (Choral im Gotteslob)

Durch die Gabe der Frömmigkeit können wir Gott mit ganzem Herzen lieben. Wir lieben ihn so, wie ein Kind seinen Vater. Die Frömmigkeit ist die Vollendung der Liebe. All unser Handeln soll aus Liebe und zur Ehre des Vaters geschehen, mit wahrer Ergebenheit, ihn zu lieben. „Seht, welch große Liebe uns der Vater geschenkt hat: Kinder Gottes heißen wir und sind es.“ (1Joh 3,1)

Durch die Gabe der Gottesfurcht wird uns geschenkt, eine wahre Ehrfurcht vor Gott zu haben. Sie gibt uns eine Abneigung vor allem Bösen, was Gott nicht gefällt, wo er uns doch alles geschenkt hat. Sie gibt uns eine tiefe Erkenntnis unserer Sünden, durch die wir Gott beleidigt haben. Wir sind Gott wahre Ehrfurcht schuldig. „Herr lass uns immerdar Deinen heiligen Namen zugleich fürchten und lieben,… (Oration in der Messe vom 2. Sonntag nach Pfingsten)

Die sieben Gaben des Hl. Geistes sind Geschenke von Gott, die wir erbitten sollen. Die Gaben sind wie Segel eines Bootes und die Ruder sind die Tugenden, die wir uns mühevoll erarbeiten sollen, um vorwärts zu kommen. Der Wind ist der Heilige Geist, der uns hilft mit den sieben Gaben (Segeln) und uns vorantreibt. Die sieben Gaben des Hl. Geistes sind ein Geschenk, welches uns zur ewigen Seligkeit führt.

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Die heilige Eucharistie
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Josef Kuhn (21 Jahre):

Was ist eigentlich die hl. Eucharistie?

Zunächst bedeutet Eucharistie Danksagung. Dies soll betonen, dass wir für Gottes geniale Schöpfung und Taten unseren Dank und unseren Lobpreis zum Vater bringen dürfen. Mit Christus verbunden wird unser Lob dem Vater wohlgefällig – und Sein Name wird somit verherrlicht.

Die hl. Eucharistie ist zudem die geheimnisvolle Vergegenwärtigung des (einen und vollkommenen) Kreuzesopfers Jesu Christi auf Golgotha. Wir dürfen also unmittelbar bei Seinem Leiden und Sterben dabei sein. Somit ist die Eucharistie also auch das Opfergedächtnis Christi (und seines Leibes, der Kirche).

Zuletzt ist die hl. Eucharistie die wahre Gegenwart Christi durch die Macht Seines Wortes und Seines Geistes. Konkret bedeutet das für uns, dass Jesus in Seiner ganzen Person in Gestalt von Brot und Wein zugegen ist, wenn der Priester „in persona Iesu Christi“ die Wandlungsworte gesprochen hat.

Durch Jesus zum Vater – das ist das große Geschenk welches Jesus uns machen will - und die Hl. Eucharistie ist der direkte Weg dorthin. So ist ein jeder von euch in der Gegenwart Jesu eingeladen, die eigenen Schwierigkeiten und Opfer im Alltag zu Ihm zu bringen und diese durch Ihn, mit Ihm und in Ihm verwandeln zu lassen.

Bei der hl. Kommunion dürfen wir Jesus empfangen und Ihm unser Innerstes anvertrauen – Ihn vollkommen wirken lassen ist der Schlüssel zur Heiligkeit.

In diesem Sinne: Lasst uns Heilige werden!!

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Die geistige Kommunion
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Nora Peck (23 Jahre):


Jesus Christus selbst hat uns das Sakrament der heiligen Eucharistie am Gründonnerstag im Abendmahlsaal geschenkt. Mit den Worten „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“, ruft er uns auf, sooft es uns möglich ist, den Leib des Herrn zu empfangen.

Warum also brauchen wir die geistige Kommunion, wenn wir doch einfach in der hl. Messe Jesus leibhaftig empfangen können?

Der hl. Paulus schreibt in seinem erstem Brief an die Korinther (1 Kor 11, 23-29) dass wir den Leib des Herrn würdig empfangen sollen, d.h.: Wir müssen frei von jeder schweren Sünde sein, sollten in Ehrfurcht zum Tisch des Herrn treten, würdig gekleidet sein, und mindestens 1 Stunde vorher nichts mehr gegessen oder getrunken haben (außer bei Erkrankung). Erfüllen wir eine dieser Voraussetzungen nicht, dürfen wir nicht zur heiligen Kommunion gehen. Das Wort Kommunion bedeutet übersetzt ‚Vereinigung’. Der Liebe Gottes würde es allerdings widersprechen, wenn wir uns nur in der sakramentalen Kommunion mit ihm vereinigen könnten. Deshalb gibt es die Möglichkeit der geistigen Kommunion. Diese können wir nicht nur vollziehen, während der Priester am Altar den Leib des Herrn empfängt, sondern auch in ruhigen Momenten während des Tages. Bei der geistigen Kommunion findet der Herr, selbst durch das bloße Verlangen des Herzens, einen Weg, zu uns zu kommen und sich mit uns zu vereinen. Dabei können wir um seine Liebe und Gnaden bitten, aber auch für alles danken, wie bei einer hl. Kommunion, bei der wir ihn in der Gestalt der Hostie leibhaftig empfangen.

Für den Gläubigen kann eine von Herzen vollzogene geistige Kommunion wertvoller sein, als eine lau empfangene sakramentale Kommunion.

So dürfen wir voll Vertrauen bei der geistigen Kommunion beten:
„Oh Jesus komm in mein Herz, ich sehne mich nach Dir.“

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Bedingungen für den Kommunionempfang
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Dorothea (19 Jahre) und Samuel Dörr (15 Jahre):


Um die hl. Kommunion empfangen zu dürfen, müssen drei Bedingungen erfüllt werden:
Die Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche: Wer kommunizieren möchte, muss durch das Taufsakrament in der heiligen Kirche Gottes aufgenommen worden sein und den Glauben leben. Wer kommuniziert, bekennt sich dadurch zum kahtolischen Glauben. In bestimmten Fällen darf die hl. Kommunion auch Christen gespendet werden, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, aber den Glauben an die Eucharistie mit ihr teilen (vgl. Kirchenrecht, can. 844)

Der Stand der Gnade: Der Empfang der heiligen Kommunion soll mit reinem Herzen geschen, das heißt es darf vor der Kommunion keine schwere Sünde begangen worden sein, die nicht gebeichtet wurde. Das Bußsakrament sollte nicht allzu lange zurückliegen.

Die Nüchternheit: Vor dem Empfang der hl. Kommunion muss der Gläubige mindestens eine Stunde lang nüchtern sein. Ausnahmen bilden Wasser und die Einnahme von Medikamenten.
Diese Bedingungen erreichen, dass die Gläubigen sich an Leib und Seele bereit machen für den Empfang des Herrn und Ihm somit würdig werden, so dass wir den Herrn innerlich, wie auch äußerlich gebührend empfangen.

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Die Transsubstantiation
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Dominik Weissenburger (24 Jahre):


Viele haben diesen Begriff aus der Theologie sicher schon einmal gehört, aber was bedeutet er eigentlich? Dazu ist es sehr hilfreich, sich zunächst den Begriff näher anzusehen. „Trans“ bedeutet „hinüber, über“ und „Substantia“ bedeutet „Wesen, Substanz“. Daraus lässt sich nun unsere erste Überlegung ableiten, nämlich, dass der Begriff Transsubstantiation ein „Hinüber-/Übergehen“ von einer „Substanz/Wesen“ in etwas Anderes beschreibt.

Was heißt das nun konkret?

Der Begriff Transsubstantiation (=Wesensverwandlung) beschreibt, was während der Wandlung in der Heiligen Messe durch den Priester, der als Werkzeug Gottes handelt, geschieht.

Vor der Wandlung liegen auf dem Altar zwei Gaben: Brot und Wein. Auch nach der Wandlung liegen unserer Sinneswahrnehmung nach zu urteilen immer noch Brot und Wein auf dem Altar.

Dennoch hat sich während der Wandlung etwas für unsere Augen nicht Sichtbares ereignet: Aus Brot und Wein sind wirklich Leib und Blut Jesu geworden! Nur das Äußere scheint für uns immer noch das Gleiche zu sein, nämlich Brot und Wein, doch das Wesen bzw. die Substanz wurden verwandelt. Im Youcat heißt es dazu:

„Während sich die Substanzen (gemeint ist Wesen) von Brot und Wein durch das Wirken des Heiligen Geistes bei den Wandlungsworten in den Leib und das Blut Christi verändern, bleiben die äußeren Gestalten erhalten“.

Daher kommt also der Begriff Transsubstantiation („Wesensverwandlung“).

Auch die mit Rom unierten Ostkirchen teilen diesen Glauben an die Transsubstantiation.

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Das Sakrament der Beichte
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Sofia Seiter (15 Jahre):


Eines der wichtigsten Sakramente ist das Sakrament der Beichte. Das Christentum ist die einzige Religion, die dieses Sakrament kennt. Jesus führte die Beichte mit folgenden Worten an die Apostel ein: „Empfanget den heiligen Geist! Wem ihr die Sünden nachlasset, dem sind sie nachgelassen, wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten.“ (Joh. 20, 22f.)

Es gibt zwei Arten von Sünde: Die Todsünde und die lässliche Sünde. Eine Todsünde begeht jemand, der in einer wichtigen Sache mit Wissen und Wollen ein göttliches Gebot missachtet. Eine lässliche Sünde ist ein Verstoß gegen die Gebote Gottes in einer kleineren Angelegenheit. Bei einer Todsünde verliert man die Heiligmachende Gnade.

Zur Vorbereitung auf die Beichte muss man verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zuerst betet man zum heiligen Geist, dann erforscht man gründlich sein Gewissen nach Verstößen gegen Gottes Gebote. Als nächstes muss man seine Sünden ehrlich bereuen und einen guten Vorsatz für sein künftiges Leben fassen und sich bemühen, die Fehler künftig zu meiden. Danach bekennt man seine Sünden und leistet die Buße, die der Priester einem aufgetragen hat. Der Katechismus spricht hier von den sechs B´s (Beten, Besinnen, Bereuen, Bessern, Bekennen, Büßen). Wer eine schwere Sünde in der Beichte verschweigt, beichtet ungültig und begeht somit eine zusätzliche Sünde.

Obwohl die Beichte Überwindung kostet, ist sie wie ein reinigendes Bad der Seele. Nach der Beichte kann man sich glücklich fühlen, weil man mit Gott wieder im Reinen ist.

***
Die Reue
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Emmanuel (15 Jahre) und Markus Schlienger (14 Jahre)
:


Es gibt 3 Arten von Reue:
Die höchste Form der Reue ist die Liebesreue. Sie wird auch vollkommene Reue genannt. Sie ist vollkommen weil sie aus der Liebe zu Gott hervorgeht, der über alles geliebt wird. Mit der Liebesreue werden die Sünden vergeben, die läßlichen Sünden sofort, die schweren Sünden dann, wenn die Reue mit dem festen Entschluss verbunden ist, seine Sünden sobald wie möglich zu beichten.

Die zweithöchste Form der Reue ist die Furchtreue, die auch unvollkommene Reue genannt wird. Sie entsteht aus der Furcht vor der gerechten Strafe Gottes. Sie reicht für die Beichte, aber ohne Beichte erlangt sie nicht die Vergebung schwerer Sünden.

Die niedrigste Arte der Reue ist die eitle Reue oder Strohreue. Sie entspringt aus der Furcht vor den Menschen oder weil man den eigenen Schaden sieht. Sie denkt nur an sich und nicht an Gott. Eine Beichte mit eitler Reue ist ungültig.

***
Das Sakrament der Krankensalbung
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Saskia Hofmann (20 Jahre) und Raphael Seidl (21 Jahre):

Weil der Herr die Menschen liebt, hat er ihnen ein Sakrament geschenkt, mit dem er ihnen in schweren Stunden, nämlich in Krankheit und Leid, nahe sein möchte. Mit dem Sakrament der Krankensalbung sind besondere Gnaden verbunden, die den Kranken aufrichten. Der Kranke wird gleichsam dem leidenden Heiland anvertraut, damit er ihn aufrichte und rette.

Der Apostel Jakobus schreibt über die Krankensalbung: „Ist einer unter euch krank, so rufe er die Priester der Kirche zu sich. Diese sollen über ihn beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken zum Heil sein und der Herr wird ihn aufrichten und wenn er Sünden begangen hat, so werden sie ihm vergeben.“ (Jak 5,14f)

Die Krankensalbung wurde von Jesus Christus eingesetzt. Jesus Christus selbst hat also den Aposteln und Priestern der Kirche diese Gewalt gegeben. Daher können nur geweihte Priester die Krankensalbung spenden. Jeder der in die Vernunftjahre gekommen und schwer krank ist, kann und soll die Krankensalbung empfangen. Auch bei Altersschwäche darf die Krankensalbung gespendet werden. Der richtige Moment für den Empfang der Krankensalbung ist schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, durch Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten. Man kann die Krankensalbung so oft empfangen, wie man gefährlich krank wird. Wenn die Krankheit in eine neue Phase tritt, darf das Sakrament erneut gespendet werden.

Bei der Krankensalbung salbt der Priester die fünf Sinne des Kranken mit heiligem Öl und betet dabei: „Durch diese heilige Salbung und seine mildreichste Barmherzigkeit verzeihe dir der Herr, was du gesündigt hast durch Sehen, Hören...“

Was bewirkt die Krankensalbung?
Die erste Wirkung der Krankensalbung ist eine Stärkung für Leib und Seele. Sie gereicht zur Heilung der Seele aber auch zur Heilung des Leibes, wenn es der Wille Gottes ist. Im Todeskampf, in Leiden und Versuchungen gibt sie Kraft. Sie weiht den Kranken gewissermaßen dazu, durch die Gleichgestaltung mit dem leidenden Herrn Früchte für die Ewigkeit zu tragen. Außerdem wird durch die Krankensalbung die Heiligmachende Gnade gestärkt.

Die Salbung ist für den Leib und für die Seele sehr wichtig und sollte deshalb nicht zu lange hinausgeschoben werden. Auch schon am Beginn einer schweren Krankheit darf sie empfangen werden. Auch bei einem plötzlichen Tod ist es ratsam, sofort einen Priester kommen zu lassen. Da man nicht weiß, in welchem Augenblick die Seele den Leib verlässt, kann die Krankensalbung kurz nach dem Eintreten des Todes bedingungsweise gespendet werden.

Vor Empfang der Krankensalbung sollte der Kranke, wenn dies möglich ist, seine Sünden beichten.

Wie wunderbar, dass der Herr uns immer nahe ist, besonders dann, wenn wir Ihn am meisten brauchen …

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Der Krankensegen
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Carsten Weber (22 Jahre):

Der Krankensegen ist im Unterschied zur Krankensalbung ein Sakramentale, das heißt, er wurde nicht von Christus direkt, sondern von der Kirche eingesetzt. Dieser Segen ist für alle Kranken bestimmt, egal was sie für eine Krankheit haben. Der Krankensegen darf im Gegensatz zur Krankensalbung auch bei leichten Erkrankungen gespendet werden. Christus möchte uns in allen Lebenslagen nahe sein, besonders wenn wir krank sind. Zu Jesu Lebzeiten sind die Kranken auch zu ihm gekommen und er hat sie gesegnet und geheilt, also zögern wir nicht, wenn wir krank sind, einen Priester um den Krankensegen zu bitten. Wir sollten Christus wieder mehr entdecken und ihm uns anvertrauen und auf seine Hilfe hoffen und bauen.

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Berufung: Was hat Gott mit mir vor?
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Viktor Herzog (24 Jahre):




Diese Frage sollte sich jeder Mensch stellen. Welchen Weg, welchen Plan, welche Berufung hat mein Vater im Himmel für mich vorgesehen?

Zuerst eine andere grundlegende Frage: Warum hat Gott den Menschen erschaffen? Gottvater hat den Menschen erschaffen, damit er an seiner Herrlichkeit Anteil bekommen kann. Er hat uns erschaffen, damit wir ihn erkennen, an ihn glauben, mit ihm eine Liebesbeziehung eingehen und in den Himmel kommen. Wir sind alle in Jesus seine Töchter und seine Söhne, die er über alles liebt und im Himmel haben möchte. Deswegen hat er für jeden eine Berufung, einen göttlichen Plan. Unsere Aufgabe besteht darin, unsere persönliche und göttliche Berufung zu erkennen, sie umzusetzen und sie zu leben.

Der Mensch wird nur glücklich, wenn er seine Berufung sucht, ihr folgt und sie lebt. Hier ein schönes Beispiel: Eine Sonnenblume ist dazu bestimmt, in der Sonne zu stehen. Durch die Sonnenblume will Gott den Menschen einen Teil seiner Schönheit preisgeben. Durch ihre Schönheit ehrt, lobpreist sie Gott und bereitet ihm Freude. Das ist ihre Berufung. Steht sie aber im Schatten, verwelkt sie und stirbt. Genauso ist es mit dem Menschen, der seiner Berufung folgt oder nicht. Gott hat jedem Menschen großartige Talente und Fähigkeiten geschenkt. Dem Einen mehr, dem Anderen weniger. Um seiner Berufung zu folgen, sollte der Mensch zu allererst seine Talente und Fähigkeiten erkennen. Wenn er sie entdeckt hat, muss er sich überlegen, welche ihm wahre Freude bereiten, und an ihnen arbeiten und sie weiterentwickeln.

Auf der Suche nach seiner Berufung kommt es vor, dass man weitere Talente und Fähigkeiten entdeckt, die man auch ebenso fördern sollte. Der persönlichen Berufung auf die Spur zu kommen, bedeutet nicht nur, nach einem speziellen Platz, Lebensweg oder einer Aufgabe zu suchen. Wir sind alle zu einer Reihe von grundlegenden Dingen berufen, z.B. Jesu Evangelium zu verkünden, danach zu leben und es im Namen Jesu fortzuführen. Wer also beim Thema Berufung lediglich nach einer speziellen Lebensaufgabe sucht, verliert leicht andere Berufungen aus dem Blick. Ich kann meine Berufung nur ausleben, wenn ich sowohl die allgemeine als auch meine spezielle Berufung im Blick habe. Was aber am allerwichtigsten ist auf dieser Suche, ist das Gebet. Vor allem das Gebet zum hl. Geist ist eine helfende und starke Unterstützung. Denn der Atem Gottes unterstützt einen durch seine wunderbaren und helfenden Gaben. Wir sollten ihn bitten, dass wir Gottes Plan erkennen und den Mut und die Kraft erhalten, den Weg zu gehen.

Ein persönlicher Vorschlag an euch alle: Fangt sehr früh an, am besten schon im Jugendalter, den hl. Geist um die Erkenntnis und um seine Gaben zu bitten!!!

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Das Sakrament der Weihe
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Paul Ehli (14 Jahre):

Im Katechismus der Katholischen Kirche lesen wir: „Die Weihe ist das Sakrament, durch welches die Sendung, die Christus seinen Aposteln anvertraut hat, in der Kirche weiterhin ausgeübt wird bis zum Ende der Zeit. Sie ist somit das Sakrament des apostolischen Dienstes. Sie umfasst drei Stufen: den Episkopat, den Presbyterat und den Diakonat“ (nr. 1536).

Unter vielen Jüngern hat Jesus zwölf ausgesucht. Sie bekamen besondere Aufgaben. Jesus nannte die zwölf Jünger Apostel. Christus hat seinen Aposteln die Fülle der priesterlichen Vollmacht gegeben. Zugleich gab er ihnen auch die Gnade zu einem priesterlichen Leben und Wirken. Die Jünger Jesu haben diesen Auftrag ihres Herrn weitergegeben, indem sie berufenen Männern die Hände auflegten und sie zu priesterlichen Leitern und Dienern machten. Die Apostel haben an vielen Orten die Botschaft des Reiches Gottes verkündet und die Menschen zur Bekehrung gerufen, sie getauft und ihnen die Sünden nachgelassen. So haben die zwölf Apostel viele Gemeinden gegründet und geleitet und die priesterliche Sendung fortgeführt.

Noch heute, genau wie damals, werden durch Handauflegung und Gebet Männer nach Einverständnis der kirchlichen Autorität zu Bischöfen, Priestern und Diakonen geweiht. Die Weihe gibt der Seele eines Menschen eine besondere Verbindung mit Christus. Diese Verbindung und Vollmacht kann nicht mehr verloren gehen. Sie darf nur ausgeübt werden, wenn die Sendung durch einen rechtmäßigen Oberen erfolgt ist. Die Voraussetzung zu diesem Dienst ist das Sakrament der Taufe, der lebendige Glaube und echte Frömmigkeit. Nur wer berufen ist, darf zum Priester geweiht werden. Dieses Sakrament wird während der heiligen Messe gespendet. Sein Kern ist die Handauflegung und ein Weihegebet des Bischofs.

Aus der heiligen Schrift: „Ich ermahne dich, dass du die Gnadengabe Gottes wieder erweckest, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände.“ (2 Tim. 1.6)

Der hl. Pfarrer von Ars sagt: „Der Priester setzt auf Erden das Erlösungswerk fort ... Verstünde man so richtig, was der Priester auf Erden ist, so stürbe man - nicht vor Schrecken, sondern aus Liebe ... Das Priestertum ist die Liebe des Herzens Jesu“.

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Der Ordensstand
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Céline Weber (17 Jahre) und Anja Gaßmann (21 Jahre):

Dem Ordensstand gehören Frauen oder Männer an, die sich durch ein Ordensgelübde an eine bestimmte, auf Gott ausgerichtete Lebensform binden. Sie weihen sich und ihr Leben dem lieben Gott. Diese Lebensform ist kein Beruf sondern eine Berufung, welcher der Ruf Gottes vorausgeht.

Diesen Ruf zum gottgeweihten Leben hört man nur in der Stille des Herzens, in dem man sich im Gebet für Gottes Plan öffnet. Jesus lässt jedoch jedem den freien Willen seinem Ruf zu folgen. Gott zwingt nicht.

Die erste Aufgabe als geistlich berufene Person ist das Gebet, um Gott zu loben. Im Karmel zum Beispiel, einem der ‘‘strengsten‘‘ Orden, wird pro Tag sechs Stunden gebetet. Dadurch können die Ordensleute sehr viele Seelen retten.

Nach dem Noviziat legt man zuerst die zeitlichen und später schließlich die ewigen Gelübde, Profess genannt, ab.
Das Ordensleben fordert außerdem noch drei Gelübde: 1. Armut, 2. Keuschheit, 3. Gehorsam.

Durch die Armut wird im Herzen mehr Platz für den lieben Gott geschaffen.
Reinheit an Leib und Seele macht den Menschen den Engeln gleich.
Gehorsam bedeutet, sich den Ordensregeln unterzuordnen und den eigenen Willen zurückzustellen.

Das Leben in einem Orden kann man mit einer Kokosnuss vergleichen: Die Schale, also die Umstände sind sehr hart, aber die Früchte die man erntet, sind süß.

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Das Sakrament der Ehe
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Nadine Marques (22 Jahre):


Gott ist die Liebe. Er ist die Liebe, vor allem, weil er in sich selbst (Dreifaltigkeit) eine Gemeinschaft der Liebe bildet: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Unser himmlischer Vater hat die Eheleute zu Großem bestimmt. Jesu erstes Wunder hat auf einer Hochzeit stattgefunden, bei der er Wasser in Wein verwandelte. Jesus hat die Ehe zu einem Sakrament erhöht, bei dem Mann und Frau einen Lebensbund eingehen, eine heilige und geweihte Beziehung.

Der heilige Apostel Paulus schreibt in der heiligen Schrift (Eph 5,31-32 ): „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch.“

Das Sakrament der Ehe kommt zustande, wenn sich zwei Getaufte vor Gottes Angesicht das Ja-Wort geben. Dies muss von beiden Seiten aus freiem Willen geschehen. Die Eheleute versprechen sich vor Gottes Angesicht, einander die Treue zu halten: in guten wie in schlechten Zeiten, in Krankheit und Gesundheit, bis der Tod sie scheidet.

Die Hochzeit, die vor Gottes Angesicht und in der Kirche stattfindet, ist ein Bund zwischen Mann und Frau. Es ist ein Abbild der Beziehung Jesu zu seiner Kirche. Der Bräutigam steht für Christus und die Braut für die Kirche. Der Herr schenkt den Brautleuten seinen göttlichen Beistand und Liebeskraft. Er begleitet sie durch das Eheleben und gewährt alle Gnaden, die man braucht, um die eheliche Treue zu wahren.

Es ist wichtig, dass man sich gut auf die Ehe vorbereitet und dass einem bewusst ist, was die Ehe wirklich bedeutet. Der häufige Besuch der Heiligen Messe und der würdige Empfang der heiligen Kommunion schenken den Eheleuten Kraft und Gnaden. Es können schwierige Situationen in der Ehe auftreten, aber solange wir den Herrn in unserer Mitte haben, gibt es keine Prüfung, die wir nicht mit der Hilfe Gottes und seiner Gnade bestehen können.

Die Ehe ist unauflöslich. Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.

Die Liebe zwischen den Eheleuten muss auch nach der Hochzeit stets gepflegt werden: sowohl in Taten als auch in Worten. Die gegenseitige Liebe wie auch die Liebe zu Gott sollte stets wachsen und reifen. Die Eheleute sollen sich im gemeinsamen Leben unterstützen und sich gegenseitig ergänzen.

Bei der körperlichen Vereinigung, die aus Liebe geschieht, lässt der Herr die Eheleute an seiner schöpferischen Liebe teilhaben. So wird die Liebe fruchtbar, indem neues Leben entsteht. Dies ist ein großes Geschenk.

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Die christliche Erziehung
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Jessica Marques (16 Jahre):


Was stellt ihr euch unter einer guten, christlichen Erziehung der Kinder vor?

Erziehung besteht nicht nur darin, seinem Kind Essen und Trinken zu geben, es anzuziehen und zu waschen. Erziehung bedeutet auch, das Kind vor allem Bösen zu schützen und ihm zu helfen, alle seine Fähigkeiten zu entfalten.

Das Ziel christlicher Erziehung ist es, dem kleinen, hilflosen Kind von Geburt an zu seelischem und leiblichem Wohl zu verhelfen. Durch die Taufe, die die Eltern für das Kind erbitten, wird das Kind von der Erbsünde befreit, es erhält die Gnade, ein Kind Gottes zu sein. Nach der Taufe gehört das Kind zwei Familien an, die sich um die Erziehung kümmern: der irdischen, die sich um die Erziehung und die Weiterbildung des Geistes kümmert, und der geistlichen (Kirche), die für die religiöse Formung sorgt. In der Erziehung sind die Eltern Mitarbeiter des Hl. Geistes. Deshalb ist es Aufgabe der Eltern, für ihre Kinder zu beten, damit sich Sein göttliches Wirken in der Seele der Kinder entfalten kann. Es soll alles bekämpft werden, was den Hl. Geist betrüben könnte.

Christliche Eltern haben die Aufgabe, den Kindern von Anfang an zu helfen, ihnen fehlerhafte Gewohnheiten abzugewöhnen und stattdessen die guten Fähigkeiten und Gewohnheiten zu fördern. Schon von kleinauf ist es wichtig, die Kinder in den Gebetsalltag einzubeziehen. Ab dem 5. Monat können kleine Kinder schon Stimmungen wahrnehmen, wie sie z.B. durch ein religiöses Lied, das von der Mutter gesungen wird, hervorgerufen werden. Ab dem ersten Jahr nehmen Kinder auch schon das Verhalten der Eltern wahr, wenn sie ihnen z.B. morgens nach dem Aufstehen und abends, wenn man sie schlafenlegt, ein Kreuzzeichen auf die Stirn machen.

Die ersten Jahre sind für die Entwicklung der Kinder am wichtigsten. Hier lernen sie schon Gewohnheiten und bestimmte Abläufe, wie das regelmäßige Gebet und den christlichen Umgang miteinander, kennen. Sie lernen die Nächstenliebe zu den Mitmenschen und den regelmäßigen Besuch des Herrn bei der Heiligen Messe kennen. All diese Dinge, die den Kindern von kleinauf beigebracht werden, prägen die Kinder geistlich auf ihrem weiteren Lebensweg.

Die Eltern sind Vorbilder für die Kinder. Jedes Kind ist ein einzigartiges Geschenk Gottes, das den Eltern geschenkt und anvertraut worden ist und für das die Eltern verantwortlich sind. Jedes Kind soll so werden, wie der Herr es haben möchte. Wir alle gehören dem Herrn und sind für das Ewige Leben berufen.

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Die christliche Erziehung
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Jessica Marques (16 Jahre):


Was stellt ihr euch unter einer guten, christlichen Erziehung der Kinder vor?

Erziehung besteht nicht nur darin, seinem Kind Essen und Trinken zu geben, es anzuziehen und zu waschen. Erziehung bedeutet auch, das Kind vor allem Bösen zu schützen und ihm zu helfen, alle seine Fähigkeiten zu entfalten.

Das Ziel christlicher Erziehung ist es, dem kleinen, hilflosen Kind von Geburt an zu seelischem und leiblichem Wohl zu verhelfen. Durch die Taufe, die die Eltern für das Kind erbitten, wird das Kind von der Erbsünde befreit, es erhält die Gnade, ein Kind Gottes zu sein. Nach der Taufe gehört das Kind zwei Familien an, die sich um die Erziehung kümmern: der irdischen, die sich um die Erziehung und die Weiterbildung des Geistes kümmert, und der geistlichen (Kirche), die für die religiöse Formung sorgt. In der Erziehung sind die Eltern Mitarbeiter des Hl. Geistes. Deshalb ist es Aufgabe der Eltern, für ihre Kinder zu beten, damit sich Sein göttliches Wirken in der Seele der Kinder entfalten kann. Es soll alles bekämpft werden, was den Hl. Geist betrüben könnte.

Christliche Eltern haben die Aufgabe, den Kindern von Anfang an zu helfen, ihnen fehlerhafte Gewohnheiten abzugewöhnen und stattdessen die guten Fähigkeiten und Gewohnheiten zu fördern. Schon von kleinauf ist es wichtig, die Kinder in den Gebetsalltag einzubeziehen. Ab dem 5. Monat können kleine Kinder schon Stimmungen wahrnehmen, wie sie z.B. durch ein religiöses Lied, das von der Mutter gesungen wird, hervorgerufen werden. Ab dem ersten Jahr nehmen Kinder auch schon das Verhalten der Eltern wahr, wenn sie ihnen z.B. morgens nach dem Aufstehen und abends, wenn man sie schlafenlegt, ein Kreuzzeichen auf die Stirn machen.

Die ersten Jahre sind für die Entwicklung der Kinder am wichtigsten. Hier lernen sie schon Gewohnheiten und bestimmte Abläufe, wie das regelmäßige Gebet und den christlichen Umgang miteinander, kennen. Sie lernen die Nächstenliebe zu den Mitmenschen und den regelmäßigen Besuch des Herrn bei der Heiligen Messe kennen. All diese Dinge, die den Kindern von kleinauf beigebracht werden, prägen die Kinder geistlich auf ihrem weiteren Lebensweg.

Die Eltern sind Vorbilder für die Kinder. Jedes Kind ist ein einzigartiges Geschenk Gottes, das den Eltern geschenkt und anvertraut worden ist und für das die Eltern verantwortlich sind. Jedes Kind soll so werden, wie der Herr es haben möchte. Wir alle gehören dem Herrn und sind für das Ewige Leben berufen.

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Die Sakramentalien
(Die 7 Sakramente)
Ein Beitrag von Nora Peck (23 Jahre):

Um zu verstehen was Sakramentalien sind, müssen wir diese in erster Linie von den Sakramenten unterscheiden. Der Ursprung der Sakramente besteht in der Einsetzung durch Jesus Christus selbst. Die Sakramentalien wurden hingegen von der Kriche eingesetzt.

Die Gemeinsamkeit beider, besteht in dem äußeren Zeichen (z.B. Wasser bei der Taufe) und der inneren Gnade. Die Kirche unterscheidet bei den Sakramentalien zwischen Weihungen, gesegneten Gegenständen und Segnungen. Bei Weihungen werden Personen zum Dienst Gottes geweiht (z.B. Ordensleute).

Bei gesegneten Gegenständen handelt es sich z.B. um Kreuze, Rosenkränze, Weihwasser, Kirchen, Altäre, ...

Durch Segnungen soll der Segen des allmächtigen Gottes auf Personen (z.B. Krankensegen) herabgerufen werden.

Welchen Nutzen können wir Gläubigen daraus ziehen?
Wir sollten versuchen, durch diese Zeichen unseren Alltag zu heiligen, um so aus dem profanen (d.h. alltäglichen) Bereich herauszutreten. Der geweihte Rosenkranz oder das Weihwasser sind dabei unsere Begleiter. Unser Ziel ist es, den Berg der Heiligkeit zu besteigen, um dann einmal bei Jesus Christus in der ewigen Herrlichkeit zu weilen. Die Sakramentalien sollen uns dabei als Hilfsmittel dienen und helfen, auf dem Weg zu diesem Ziel immer ein Stückchen mehr voranzuschreiten.

Lasst uns also diese Geschenke der Kirche als wertvolle Begleiter für unseren Alltag dankbar annehmen.


http://ckj.ch/glauben/index.php?Kategori...07%20Sakramente


Fröhlich sein,
Gutes tun
und die Spatzen
pfeifen lassen.
Don Bosco
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924

 
esther10
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zuletzt bearbeitet 31.01.2016 | Top

   

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