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RE: Aktuelles, wer fragen hat...

#16 von esther10 , 25.10.2010 12:49


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Jesus Christus, die außergewöhnlichste Person, die es je gab...

#17 von esther10 , 26.10.2010 00:51

Die außergewöhnlichste Persönlichkeit
Jesus Christus wird oft mit anderen Propheten und Lehrern verglichen, aber er ist die außergewöhnlichste Persönlichkeit, die je gelebt hat. Sein ganzes Leben von seiner Geburt bis nach seinem Tode war von Wundern geprägt und hob ihn von allen anderen Menschen ab. Jesus wurde von einer Jungfrau geboren – was biologisch unmöglich ist. Bevor seine Mutter Maria heiratete, wurde ihr von einem Engel gesagt, dass sie den Sohn Gottes gebären würde. Als sie ihn fragte, wie dies möglich wäre, antwortete er: „Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden." Wie versprochen gebar Maria Jesus Christus, den bemerkenswertesten Menschen, der je gelebt hat.
Ein erstaunliches Leben
Das Leben Jesu war genauso erstaunlich wie seine Geburt. Im Alter von 30 Jahren ging er in die Städte Israels und begann, zu lehren und Menschen zu heilen. Die Bibel besagt, dass er anders war als die anderen Prediger: „Die Menschen waren sehr überrascht von seiner Lehre, denn er lehrte nicht, wie sie es von den Gesetzeslehrern kannten, sondern sprach mit Vollmacht.“ Ebenso gab es auch keine Krankheit, die zu schwer war für seine Heilkraft. Es steht geschrieben: „Sie brachten ihm alle Kranken, die von verschiedenen Krankheiten und Qualen gepeinigt wurden, und er heilte sie.“ Die politischen und religiösen Führer fühlten sich von seinem Ruhm bedroht und beschlossen, ihn zu töten.

Ein plötzlicher Tod
Sein Tod war über tausend Jahre zuvor prophezeit worden. Der Prophet Jesaja schrieb über Jesus: „Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält. Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz, und wir sind durch seine Striemen geheilt.“ Jesus sollte für unsere Sünden büßen, damit uns Vergebung und ewiges Leben gewährt wurde. So wie es prophezeit worden war, erhielt Jesus das grausamste Todesurteil jener Zeit, weil er an der Behauptung, er sei der Sohn Gottes, festhielt. Als er am Kreuz hing und lange Nägel seine Hände und Füße durchbohrten, betete er: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Jesus hatte die Macht, vom Kreuz herunterzusteigen, doch er beschloss, sein Leben für andere opfern. Und er wusste, dass Gott ihm das Leben wieder zurückgeben würde.

Das Versprechen gilt euch allen
Wie versprochen ließ Gott, seinen Sohn Jesus am dritten Tag nach dem Begräbnis wieder zum Leben – zum ewigen Leben – auferstehen. Er wurde von seinen engsten Freunden und über 500 seiner Anhänger gesehen, bevor er vor ihren Augen in den Himmel fuhr. Nach seiner Auferstehung wussten sie, dass er der Retter der Welt war. Sein engster Freund Petrus sprach zu einer großen Menge und beschwor sie, ihre Sünden zu bereuen und an Jesus Christus zu glauben, um gerettet zu werden. „Denn diese Zusage gilt euch und euren Kindern und allen, die jetzt noch weit weg sind. Sie gilt allen, die der Herr, unser Gott, noch hinzu rufen wird.“ Diese Zusage gilt euch! Es gibt viele Religionen und Propheten, aber keiner verspricht wie Jesus Christus die komplette Vergebung unserer Sünden und das ewige Leben mit Gott. Er ist bereits für unsere Sünden gestorben; jetzt müssen wir ihm unseren Glauben schenken. „Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.“ Wenn Sie an Jesus glauben, dann können Sie jetzt das folgende Gebet sagen und ewiges Leben empfangen.

Empfangen Sie ihn jetzt
„Jesus, Ich glaube daran, dass du der Sohn Gottes und der Retter der Welt bist. Danke, dass du auf die Erde gekommen und gestorben bist, damit ch ewiges Leben habe. Bitte vergib all meine Sünden. Ich werde dir jetzt mit meinem Leben folgen. Erfülle mich bitte mit deinem Heiligen Geist und leite mich. Im Namen Jesu, Amen.“


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RE: Jesus Christus, die außergewöhnlichste Person, die es je gab...

#18 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 28.10.2010 14:30

Habe ich gerade im Internet gefunden.
Da regt sich jemand über die CM auf.
Wie seht IHR das???


"Entsetzt über Wahlwerbung von der "Christlichen Mitte"!
Ich habe heute abend auf TVBerlin einen schockierenden Beitrag gesehen, von der sogenannten "Christlichen Mitte". Islamfeindlich und frauenverachtend/ -entmündigend! Die Partei spielte aufs Ärgste mit dem Muslimfeindbild, sprach sich gegen Abtreibungen aus und dazu gab es ein paar Bilder...laßt die Phantasie spielen, ihr wißt schon, was ich meine. Nach einem Blick auf deren Website, wo ich nochmal ein paar schicke Beiträge zur "zutiefst unnatürlichen und unbiblischen Homosexualität", "die Waldorfschulen sind unchristlich" und "zur Ermutigung der Frauen ...zur Pflege fraulicher und mütterlicher Eigenschaften" gelesen habe, könnte ich vor Wut an die Decke gehen!!! Deshalb muß ich mir hier mal Luft machen!

Wie kann es sein, daß eine so menschenverachtende und ausgrenzende Vereinigung sich CHRISTLICH nennt? Das wird wohl nie in meinen Kopf gehen. Jedoch auch nicht, wie solche Vereinigungen überhaupt legal sind. Denn ich dachte, so ein Scheiß wird nur noch in den USA verzapft..."

Schreibt mir mal, was ihr dazu denkt!
LG .Hildegard


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#19 von esther10 , 28.10.2010 17:29


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RE: Jesus Christus.......Postkarten

#20 von esther10 , 28.10.2010 17:30

Ich habe auch gedacht, die CM wäre wählbar?

Wer ist dann noch wählbar?


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RE: Aktuelles

#21 von esther10 , 29.10.2010 16:04


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RE: Aktuelles

#22 von esther10 , 29.10.2010 16:06


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RE: Aktuelles

#23 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 29.10.2010 16:43

Betreff: Newsletter St. Josef


Allgemein
29.10.2010 14:11:36
Bei Zachäus zu Gast!
(stjosef.at/predigten) Das Evangelium vom reichen Zollpächter Zachäus, bei dem Jesus zu Gast sein will, zeigt uns auf erschütternde und berührende Weise, wie sehr Gott einem jeden Menschen nahe ist und gerade dem Sünder nachgeht, um ihn zur Bekehrung einzuladen. Als Jesus Christus ausgerechnet den beim Volk denkbar unbeliebten Steuerpächter Zachäus auswählt, um in seinem Hause einzukehren, weckt das zuerst Unverständnis. Zachäus war allen wohlbekannt; doch sein Ruf war nicht der beste. Wer im römischen Reich als Steuer- oder Zollpächter sein Einkommen suchte, stand im Verdacht – und dies war auch oft traurige Wirklichkeit –, dass er sich dadurch eigene Vorteile verschaffte, indem er völlig überhöhte Steuern eintrieb. Ungerechtigkeit, Korruption und Geldgier verbanden sich zu einer unheiligen Allianz. Sollte man einen solchen Menschen achten oder gar lieben können? So gut es ging, mieden alle den zwar reichen, aber überhaupt nicht gern gesehenen Zachäus!
Und nun geschieht das Aufsehenerregende: Zachäus interessiert sich für Jesus; weil er klein ist, steigt er dazu sogar auf einen Baum, um ihn zu hören und zu sehen. Und als Jesus vorbeikommt, wendet er sich ausgerechnet diesem so verschrienen Mann zu und verkündet ihm: „Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ - Lesen Sie die Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis C!

29.10.2010 14:13:44
Christen droht Vertreibung aus Stammländern der Kirche
(apa-ots.at/kathpress.at) Wenn sich die Situation der Christen im Nahen Osten nicht grundlegend verbessert, droht ihnen die völlige Vertreibung aus Regionen, in denen es seit den Anfängen der Kirche christliche Präsenz gab: Diese eindringliche Warnung verbunden mit einem Appell zur Solidarität mit den bedrängten Glaubensgeschwistern in Ländern wie dem Irak, Iran, Ägypten oder dem Libanon äußerten Fachleute aus Österreich bei einem von Christian Solidarity International (CSI) veranstalteten Pressegespräch am Freitag in Wien im Anschluss an die jüngst in Rom zu Ende gegangene Nahost-Synode.
Der Wiener Weihbischof Franz Scharl, der syrisch-orthodoxe Chorbischof Emmanuel Aydin, KOO-Geschäftsführer Heinz Hödl und Pro Oriente-Sprecherin Pia de Simony waren sich darin einig, dass die Kirchen im Orient mehr Zusammenarbeit und ehrliche Dialogpartner im Islam brauchen.
CSI-Vertreter Elmar Kuhn untermauerte den rasant anwachsenden Exodus der orientalischen Christen mit Zahlen: Im Nahen Osten sei der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung im vergangenen Jahrhundert von 20 auf zwei Prozent gesunken, im Libanon von 60 Prozent auf rund ein Drittel, in der Türkei von einem Fünftel auf unter einem Prozent. Auch auf der Nahost-Synode habe es geheißen, in
50 Jahren könnte es in vielen - vor allem muslimisch dominierten - Ländern überhaupt keine Christen mehr geben.
Der aus der Südosttürkei stammende Chorbischof Aydin bekannte, ein "Skeptiker" zu sein, was die Dialogbereitschaft des Islam betrifft.
Im Koran fänden sich Passagen, die zur Gewalt, ja sogar zur Ermordung von Andersgläubigen aufrufen - Aussagen, auf die sich Extremisten immer wieder beziehen würden. Der Islam betrachte Nichtmuslime als "unrein" und Fremdkörper in muslimisch beherrschten Ländern, und an dieser in der Lehre grundgelegten Haltung ändere auch nichts, dass es auch im Islam Vertreter gebe, die mit Christen in Frieden leben wollten.
Aydin wies darauf hin, dass im christlich-muslimischen Dialog beachtet werden müsse, dass Begriffe wie "Frieden" oder "Toleranz"
im Islam nicht dasselbe bedeuteten wie im Menschenrechtsverständnis des Westens. Der Dialog beruhe somit oft auf "Täuschungen". Sogar im religionstoleranten Österreich habe er schon unliebsame Erfahrungen mit muslimischem Anpassungsdruck gemacht, erzählte der Chorbischof: An einer von Pro Oriente jüngst in Istanbul veranstalteten Tagung habe er nach einem Anruf des türkischen Botschafters nicht teilgenommen; der Diplomat hatte durchklingen lassen, Aydins Teilnahme an einer Protestkundgebung syrisch-orthodoxer Jugendlicher könne dem Geistlichen bei der Einreise in die Türkei zum Nachteil gereichen.
Der Chorbischof hofft aber, wie er sagte, im Gefolge der Nahost-Synode auf die Fürsprache von Papst Benedikt XVI., der die Politik im Sinne der verfolgten Christen positiv beeinflussen könnte. Die Synode sei eine "großartige" Initiative des Vatikans gewesen.
Weihbischof Scharl, der vor zwei Jahren im Auftrag der Bischofskonferenz eine Solidaritätsreise zu den Christen im Irak leitete, betonte, die Nahost-Synode habe einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der christlichen Identität in der Krisenregion geleistet. Vor allem der Zusammenhalt der oftmals zerstrittenen Kirchen im Orient könnte nachhaltig gefördert worden sein. Wichtiger als Analysen und Papiere sind nach den Worten Scharls konkrete Beiträge zur Existenzsicherung der verfolgten Christen..
Wie Solidarität aussehen sollte, stellte Heinz Hödl von der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission dar: Wichtig seien Begegnungs- und Pilgerreisen nach Israel und Palästina, wo die christliche Präsenz ebenfalls schwinde: "Die palästinensischen Christen sind, weil sie Christen mitten unter den Muslimen und Palästinenser gegenüber den Israelis sind, in zweifacher Weise benachteiligt", so Hödl. Weiters solle durch konsequente Anwaltschaft und Menschenrechtsaktionen die oft ignorante Öffentlichkeit in Österreich sensibilisiert werden; und schließlich gelte es die bereits bestehende finanzielle Unterstützung fortzusetzen und auszubauen.
Laut Hödl gab es im vergangenen Jahr 127 Hilfsprojekte, die mit insgesamt 3,2 Millionen Euro unterstützt wurden. Österreich müsse auch auf internationaler Ebene - etwa im UN-Sicherheitsrat oder im UN-Menschenrechtsrat - seinen Beitrag leisten, "um das Verschwinden vieler der ältesten christlichen Gemeinden der Welt zu verhindern", unterstrich Hödl.
Pro Oriente-Sprecherin de Simony skizzierte in Vertretung des in Rom als Beobachter eingeladenen Salzburger Fachmannes für die Kirchen des Alten Orients, Prof. Dietmar Winkler, die wesentlichsten Ergebnisse der Nahost-Synode. Die Präsenz des Papstes, der weit länger selbst an der Synode teilnahm als ursprünglich geplant gewesen sei, habe das "Wir-Gefühl" zwischen der Kirche des Westens und jenen des Ostens deutlich gestärkt. Bestehende Spannungen seien bei der Synode sehr konkret benannt worden, und kontrovers sei die Grundsatzfrage diskutiert worden, ob ein Dialog mit dem Islam überhaupt möglich sei.
De Simony wies darauf hin, dass von 100 wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen weltweit 75 Christen seien. In 50 Staaten - mehrheitlich islamisch dominiert - gebe es einen regelrechten "Krieg" gegen die christlichen Minderheiten. - Link: http://www.csi.or.at

29.10.2010 14:37:44
Christlich glauben und leben - ein moderner Beichtspiegel
(die-tagespost.de) Moderner Beichtspiegel. Josef Spindelböcks Leitfaden der christlichen Moral erschließt Zugänge zum Bußsakrament. Rezension von Monika Metternich, in: Die Tagespost, 28.10.2010, S.7.
Das Leben des Christen müsse das Leben Christi ausstrahlen, sagte Papst Benedikt XVI. bei der Mittwochsaudienz nach seiner fulminanten Reise nach England. Sein Ziel sei es gewesen, zu den Herzen ausnahmslos aller Einwohner Großbritanniens „von der wahren Wirklichkeit des Menschen, seinen tiefsten Bedürfnissen und seiner letzten Bestimmung“ zu sprechen. In der Tat haben die Impulse des Papstes nicht nur viele Katholiken nachdenklich gemacht und sie ganz neu zu der Frage geführt, wie ein Leben aus dem Glauben eigentlich konkret aussehen und inwiefern es einen Unterschied machen könnte. Der kürzlich im Verlag St. Josef erschienene kleine Band „Christlich glauben und leben. Ein Leitfaden der katholischen Moral“ des Moraltheologen Josef Spindelböck könnte eine geeignete Handreichung für all jene sein, bei denen auch im deutschsprachigen Raum ein neues Interesse an einer gut lesbaren Hinführung zu einem erfüllten, guten Leben aus dem christlichen Glauben geweckt wurde.
„Christlich glauben und leben“ ist ausdrücklich nicht mit streng wissenschaftlichem Anspruch verfasst, sondern für die kirchlich-katechetische Praxis bestimmt. Die vier Überkapitel signalisieren zunächst einen klassisch-katholischen Angang und setzen bei der Heiligen Schrift, bei Konzils- und Lehramtstexten und der Systematik Thomas von Aquins an. Davon sollte sich jedoch niemand ängstlich vom Lesen abhalten lassen, da in komprimierter und angenehm zu lesender Form die Neuentdeckung einer inzwischen für viele Katholiken ziemlichen „terra incognita“ wartet.
„Die Grundlage der christlichen Moral“ entpuppt sich dabei – für den einen oder anderen vielleicht eher unerwartet – nicht etwa als hartleibiges, den Menschen in seiner freien Bewegung einschränkendes Korsett, in welches er widernatürlich eingezwängt werden soll, sondern als befreiende, frohe Botschaft: „Am Anfang steht Gottes Gabe, dann erst folgt die Aufgabe des Menschen. Zuerst ist Gott der schenkende und der Mensch der Empfangende. Die Gnade Gottes geht aller menschlichen Leistung voraus.“
Spindelböck zeigt sodann Schritt für Schritt die Basis auf, aus welcher christliches Leben erwächst: Dass die Würde des Menschen ein Gottesgeschenk ist, welches Konsequenzen zeitigt. Die christliche Ethik nimmt den Menschen also in seiner vollen Würde wahr, die er sich nicht selbst geben kann und führt ihn zu seiner Bestimmung: Einem Leben in Fülle, wie Gott es sich für seine geliebten Kinder wünscht.
Im Kapitel „Die Tugenden und das Gesetz der Freiheit in Christus“ führt Spindelböck den Faden behutsam weiter. Er stellt zunächst die menschlichen Leidenschaften den aristotelischen Tugenden gegenüber und arbeitet sodann das neue und umwälzende christliche Verständnis der gottgegebenen Menschenwürde heraus: „Die Kindschaft Gottes ist nicht nur eine äußere, rein rechtliche Adoption, sondern besteht in der inneren Umwandlung des Menschen. Wir empfangen das Geschenk eines ‚neuen Herzens’.“ Die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe werden so gleichsam zum Katalysator und geben dem Menschen Richtung und Ziel – immer jedoch in der Ambivalenz von göttlichem Wirken und menschlicher Freiheit.
Was theoretisch anziehend klingt, ist in der Praxis jedoch oft hartes Brot: Im Kapitel „Sünde, Bekehrung und Streben nach Heiligkeit“ zeigt Spindelböck das umfassend zerstörerische Grundproblem der Sünde auf: „In ihr missachtet der Mensch die Bestimmung der eigenen Person, die Liebe zu den Mitmenschen und die Verantwortung für die Schöpfung.“
Dieser Bruch mit der eigenen Bestimmung wirkt somit entfremdend auf die volle menschliche Integrität. Der Verlust der Grundlage führt daher häufig dazu, dass Schuld eher negiert und kleingeredet als angenommen und freimütig bekannt wird. Der Blick auf den dem Menschen zugewandten, liebenden Gott öffnet jedoch die Perspektive auf die zuvorkommende göttliche Gnade, welche Reue, Umkehr und damit umfassende Versöhnung erst ermöglicht. Spindelböck entwickelt so den Zugang zu dem von vielen längst vergessenen Geschenk des von Gott geschenkten und angebotenen Neuanfangs: zum Bußsakrament.
Im letzten Kapitel behandelt Spindelböck „Spezielle Fragen der christlichen Moral“ und orientiert sich dabei an den Zehn Geboten. Dieser Teil zieht nicht nur gut verständlich den Verbindungsfaden zwischen der Bedeutung der einzelnen Gebote und vielen sehr zeitgemäßen Problemstellungen, sondern bietet sich nachgerade auch als moderner Beichtspiegel an.
Dieser Teil gibt ausgesprochen gute und handfeste Anregungen gerade für Fragen, die man selten im Zusammenhang mit christlicher Moral antrifft: Die Problematik des Kirchenaustritts wird beispielsweise unaufgeregt differenziert, Magie und Okkultismus werden angesprochen, ebenso die schwierigen Themen Stammzellentherapie, therapeutisches Klonen, künstliche Befruchtung sowie Sterbehilfe und viele andere Anfragen an den Christen von heute.. Sehr differenziert und gelungen sind auch die Erwägungen zur Homosexualität und zur ehelichen Treue.
Interessant und eingängig wird selbst der Umgang der Medien mit der Wahrheit sowie deren verantwortliche Nutzung in ein Gesamtbild gefügt, das in sich stimmig ist – und einen christlichen Lebensstil als anspruchsvolle, befreiende Antwort auf das Geschenk der Freundschaft Gottes erkennen lässt. Auf nur 111 Seiten gelingt es dem St. Pöltener Professor für Moraltheologie Josef Spindelböck, für Katholiken ohne theologische und philosophische Vorkenntnisse ein klares und geradezu von Schönheit erfülltes Bild der inneren Logik und Harmonie eines Lebens aus dem christlichen Glauben zu zeichnen.
Josef Spindelböck: Christlich glauben und leben. Ein Leitfaden der katholischen Moral. Verlag St. Josef 2010, gebunden, 111 Seiten, ISBN 978-3-901853-19-7, € 8,90.
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Hildegard Maria

Aktuelles

#24 von esther10 , 03.11.2010 10:49


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RE: Aktuelles

#25 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 03.11.2010 11:20

Nachrichten: Weihbischof Schneider: „Ich leide unter der Handkommunion“. (gloria.tv/ Paix Liturgique) Die französische Vereinigung ‚Paix Liturgique‘ interviewte kürzlich Weihbischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Karaganda in Kasachstan und Autor von "Dominus Est – Es ist der Herr - Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die heilige Kommunion“, erschienen 2008 im SJM-Verlag.

1) Eure Exzellenz, können Sie uns zuerst den Orden vorstellen, dem Sie angehören: die Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz, die auch als Kanoniker von Coimbra bekannt sind?

S. Exz. Bischof Athanasius Schneider: Der Orden wurde im Jahre 1131 in Coimbra, Portugal, von Dom Tellus und dem hl. Teotonius, dem ersten heiliggesprochenen Portugiesen, ins Leben gerufen. Sie gründeten den Orden mit zehn anderen Mönchen, und beschlossen, der Regel des heiligen Augustinus zu folgen. Ihre Gründung stellten sie unter den Schutz des Heiligen Kreuzes und der Unbefleckten Empfängnis. Dieser Orden wuchs und verbreitete sich rasch.

Als gebürtiger Portugiese gehörte der hl. Antonius von Padua diesem Orden an, bevor er den Franziskanern beitrat. Im Jahre 1834 verbot die portugiesische Regierung die religiösen Orden. Doch für die Kirche erlischt ein Orden erst 100 Jahre nach dem Tod des letzten seiner Mitglieder. Nach dieser Bestimmung hat der Primas von Portugal beschlossen, nach dem II. Vatikanischen Konzil neu zu beleben. Seine Wiederbelebung wurde 1979 durch ein Dekret des Heiligen Stuhls verwirklicht, welches seinerzeit Erzbischof Augustin Mayer, der damalige Sekretär der Kongregation für die Ordensleute, unterzeichnet hatte.

Der Orden ist der Verehrung des Heiligen Kreuzes und der Engel gewidmet und in besonderer Weise dem Opus Angelorum verbunden. 1949 in Österreich gegründet, hat das Opus Angelorum im Jahre 1961 die Schutzengelbruderschaft ins Leben gerufen, welche der damalige Bischof von Innsbruck, Paulus Rusch, kanonisch erreichtet hat. Die Gründerin des Opus Angelorum, eine demütige österreichische Mutter, Gabriele Bitterlich, wollte den Priestern eine geistliche Hilfe geben und durch Fürbitte und im Geiste der Sühne sich für die Heiligung der Priester einsetzen.

Das Opus Angelorum, das Gegenstand verschiedener Interventionen des Heiligen Stuhls war, um inhaltliche und rechtliche Aspekte seines Charismas zu klären, wurde schließlich im Jahre 2008 vom Hl. Stuhl als eine Art „Dritter Orden“ dem Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz kirchenrechtlich verbunden.

Der Orden augenblicklich zählt etwa 140 Mitglieder, wovon 80 Priester sind, und ist in Europa, Asien und Amerika präsent. Im Orden wird die hl. Messe nach dem Novus Ordo gefeiert aber "versus Deum", die Kommunion wird in der traditionellen Form gespendet, wie das der Heilige Vater in den Zeremonien, denen er vorsteht, wieder zu Ehren gebracht hat: Kommunion auf die Zunge an kniende Gläubige. Mit dieser Wahl, pflegt der Orden die Erinnerung an die Gründerin des Opus Angelorum, die so sehr unter der allgemeinen Anwendung der Handkommunion gelitten hat.

2) Ist es diese spezielle Ehrerbietung für die Eucharistie, die Sie, Exzellenz, dazu bewogen hat, diesem Orden beizutreten?

AS: Ja. Sie müssen wissen, daß ich während der ersten 12 Jahre meines Lebens unter der Tyrannei des sowjetischen Kommunismus gelebt habe. Aufgewachsen bin ich in der Liebe des eucharistischen Jesus dank meiner Mutter, die eine jener "eucharistischen Frauen" war, d.h. eine dieser frommen Frauen, die mit Erlaubnis der Priester heimlich geweihte Hostien aufbewahrten, um Sakrilegien zu vermeiden wenn Priester verhaftet wurden.

Sie werden verstehen, wie sehr ich bei unserer Ankunft in Deutschland (1973) schockiert war, als ich sah, wie die Kommunionspendung in der Kirche praktiziert wurde. Ich erinnere mich, meiner Mutter gesagt zu haben, als ich zum ersten Mal sah, wie die Kommunion in die Hand verteilt wurde: "Mama, aber das ist wie wenn man uns in der Schule Süßigkeiten austeilt!"

Später, als ich glaubte, eine priesterliche Berufung zu haben, habe ich nach einem Weg gesucht, der auch mir erlauben würde, auf meine eigene Weise, Hüter des eucharistischen Jesus zu sein. Die Vorsehung hat es gewollt, daß gerade zu diesem Zeitpunkt der Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz neu belebt wurde.

3) Seit seiner Wahl, die mitten im Jahr der Eucharistie stattfand, hat Papst Benedikt XVI. wiederholt die reale Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus in der Eucharistie bekräftigt. Er hat sogar am Fronleichnamsfest 2008 die Praxis der Mundkommunion an kniende Gläubige wieder aufgenommen. Berührt von diesem päpstlichen Beispiel, haben zahlreiche Priester, sehr oft jüngere, begonnen, an der Würde der weitverbreiteten Handkommunion zu zweifeln. Die Praxis der Handkommunion wird von einigen ja als einer der größten Schäden der Liturgiereform angesehen.
Ihr Buch "Dominus Est", spricht genau dieses Problem an. Könnte man Ihrer Meinung nach sagen, wie es der gerade zum Kardinal ernannte Erzbischof Malcolm Ranjith im Vorwort Ihres Buches tut, daß die Handkommunion eine Verringerung des Glaubens an die Realpräsenz Christi und damit einen Mangel an Respekt gegenüber dem Allerheiligsten Sakrament begünstigt hat? Als Beweis könnte man die Verbannung der Tabernakel in verborgene Winkel der Kirchen, Gläubige, die vor dem Allerheiligsten keine Kniebeuge mehr machen, sakrilegische Kommunionen, etc. anführen.

AS: Ich möchte zunächst betonen, daß ich glaube, daß man auch mit großer Ehrfurcht kommunizieren kann, wenn man die Hostie in die Hand empfängt. Aber im Allgemeinen sehen wir eben, daß oft vor allem bei Massenzelebrationen die Empfänger die Heiligkeit und Erhabenheit des Augenblicks der Kommunion vergessen zu haben scheinen, und ich muß zugeben, daß die Handkommunion in ihrer so generalisierten Verbreitung hier zu einer Schwächung des Glaubens und einer geringeren Verehrung des Eucharistischen Herrn beigetragen hat. In diesem Sinne bin ich voll und ganz in Übereinstimmung mit den Beobachtungen von S. Exz. Erzbischof Ranjith.

Einige Überlegungen helfen dies zu verstehen:

- Aufgrund der Handkommunion gibt es keinen ausreichenden Schutz gegen den Verlust der kleinsten Fragmente der Hostie. Ich leide unter diesem Verlust der Fragmente der Heiligen Eucharistie, der nun wegen der fast universellen Praxis der Handkommunion sehr häufig vorkommt. Ich verstehe nicht, wie eine solche Gleichgültigkeit möglich ist, die im Laufe der Zeit zu einer Verminderung des Glaubens an die Transsubstantiation, oder sogar in manchen Fällen schlicht und einfach zu einem Verlust des katholischen eucharistischen Glaubens führt.

- Die Handkommunion erleichtert in einer nie dagewesenen Weise den Diebstahl der eucharistischen Gestalten. Sakrilege, die wir in keiner Weise dulden dürften, werden deshalb erleichtert und auch tatsächlich verübt.

- Die Versetzung des Tabernakels auf die Seite oder in eine Ecke innerhalb des Kirchenraums in den Pfarrkirchen und den Kapellen vieler religiöser Kommunitäten untergräbt die zentrale Bedeutung der Realpräsenz des Herrn im Geheimnis der Eucharistie auch in einer pädagogischen Hinsicht: der Ort nämlich, wo unser Herr Jesus Christus gegenwärtig ist, muß immer für alle unmittelbar sichtbar als der zentralste und wichtigste aufscheinen.

4) Obwohl die Handkommunion ursprünglich durch ein Indult erlaubt wurde, ist sie in den meisten Diözesen die Norm geworden, ja fast ein Dogma. Wie erklären Sie sich eine solche Entwicklung?

AS: Dieser Zustand zeigt alle Charakteristiken einer „Mode“, und ich habe das Gefühl, daß diese Verbreitung eine regelrechte Strategie war. Diese Gewohnheit hat sich wie eine Lawine ausgebreitet. Ich frage mich, wie wir, ohne es recht zu bemerken, so gefühllos gegenüber der erhabenen Heiligkeit der eucharistischen Gestalten werden konnten: Christus lebt ja mitten unter uns mit seiner göttlichen Majestät in den unscheinbaren und demütigen eucharistischen Gestalten.

5) Für den Augenblick haben nur sehr wenige Bischöfe beschlossen, dem Beispiel des Heiligen Vaters zu folgen und ebenfalls die Spendung der Kommunion in der traditionellen Weise zu praktizieren. Viele Priester zögern damit. Handelt es sich Ihrer Meinung nach einfach nur um einen konservativen Widerstand („Man darf nicht an den Errungenschaften des Konzils rühren!“) oder, und dies wäre schlimmer, um ein mangelndes Interesse an dieser Frage?

AS: Wir können die Absichten nicht beurteilen, aber eine Beobachtung von außen legt nahe, daß es sehr wohl einen Widerstand gibt, wenn dies nicht tatsächlich ein Mangel an Interesse gegenüber der heiligsten und sichersten Art ist, die Kommunion zu empfangen. Es ist, als wenn ein Teil der Hirten der Kirche so tun würden, als sähen sie nicht, was der Heilige Vater wünscht: eine klare und eindeutige Haltung zur dogmatischen Lehre über die Eucharistie..


Hildegard Maria

RE: Aktuelles

#26 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 03.11.2010 11:25

Nachrichten: Stellungnahme des Bistums Basel zur Kondom-Verteilung der "katholischen Kirche Luzern". Bild von HLI-Schweiz: Oberstufenschüler stecken sich selber Kondome in die Tasche ohne Gespräch mit dem Jugendleiter in der orangen Jacke.

(gloria.tv/Bistum Basel) Das Bistum Basel beurteilt den Aids-Truck der Missio Schweiz und eine parallel dazu organisierte Aktion in Luzern vom 25. bis 27.10.2010 an sich positiv, jedoch die öffentliche Kommunikation dazu als verfehlt
Der von Missio Schweiz betreute „Aids-Truck“ ist eine Wanderausstellung aus Deutschland, die für Pfarreien und Schulen in Luzern gemietet wird zum Zweck der Aufklärung über HIV/Aids in Afrika. Wichtiges Thema sind die prekären Lebensumstände als Ursache und Folge der Verbreitung des Virus sowie die Lebenssituation der rund 14 Millionen Aids-Waisen. In Ateliers wird mit Jugendlichen auch ein Bezug zum eigenen Leben und zu Aids in der Schweiz hergestellt.
Kirchliche Mitarbeitende in der Stadt Luzern organisierten eine zweite Aktion mit dem Jugendmobil, in dem Kondome auflagen, jedoch zu keinem Zeitpunkt aktiv verteilt wurden. Es ging um Gespräche mit den Jugendlichen über einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität. Zentral dabei war die ABC-Methode (A: Abstain, B: Be faithful, C: use a condom).
Beide Aktionen waren aus Sicht des Bistums positiv. Das Kondom war Thema als „ultima ratio“, allein in Bezug auf Aids und nicht in Bezug auf Verhütung. Davon weicht das öffentliche Bild deutlich ab, das von einigen Initianten selber provoziert wurde.
Öffentliche Kommunikation
Zu den Aktionen gab es einen Flyer mit Communiqué, Medienauftritte sowie beschriftete Kondompackungen. Die Ausrichtung dieser Werbung war mit Blick auf die konkreten Aktionen verfehlt. Gemessen am medialen Niederschlag wurde eine sachdienliche Berichterstattung sogar verhindert. Einzelne Akteure erweckten den Eindruck einer Luzerner Kirche, die Kondome verteilt. Besonders distanziert sich das Bistum Basel von folgenden Elementen:
•Die Kondomverpackung mit der Aufschrift „katholische Kirche Luzern“ war eine unnötige Provokation, hinter der nicht alle Pfarrer und Gemeindeleiter/innen des Pastoralraumes Stadt Luzern standen. Somit muss die Aufschrift gar als Etikettenschwindel verstanden werden; es gab keine Legitimation, im Namen der katholischen Kirche in Luzern aufzutreten.
•Ebenso Problematisch waren die Auftritte einzelner Vertreter der Aktion in Luzern, die sich beim Sortieren oder Verteilen von Kondomen filmen liessen und so, in Analogie zum Flyer, eine visuellen Botschaft unterstützten, in der alles auf die Kondomfrage fokussiert wurde. Dies entspricht nicht dem differenzierten Ansatz der Aktionen.
•Das Ganze passt zum Motto des Communiqués „Schütze deinen Nächsten wie dich selbst“. Dieses macht, in Anlehnung an das Gebot der Nächstenliebe, aus diesem Gebot eine unpersönliche Verkehrsregel für den Umgang mit der eigenen Sexualität. Das Hauptanliegen scheint eine möglichst hohe Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu sein, denen eine tiefere und auch geistig-seelische Auseinandersetzung im christlichen Sinn gar nicht mehr zugemutet wird. Das Verständnis der Kirche von einer menschenwürdigen Sexualität musste in diesem Kontext von Anfang an untergehen.
Zusammenfassend
Das Bistum Basel erachtet die Aktionen selbst als positiv, im Gegensatz zur entsprechenden Kommunikation, in welcher der Fokus einseitig und in Verzerrung der eigentlichen Aktion auf die Benützung von Kondomen gelegt wurde. Dass dies viele gläubige Menschen verärgert und mit Sorge erfüllt, zumal das Ganze als „katholisch“ verkauft wurde, kann das Bistum Basel gut verstehen.
Giuseppe Gracia , Kommunikationsbeauftragter des Bistums Basel
in Absprache mit der Regionalleitung St. Viktor und dem Dekan und Pastoralraumpfarrer der Stadt Luzern.


Hildegard Maria

RE: Aktuelles

#27 von peanutbecker ( gelöscht ) , 03.11.2010 21:25

Ich hätte mit mehr Stellungnahmen zur Partei CM hier im Forum gerechnet.
Evt. kommt ja noch was.
Meine Meinung: Die CM ist radikal - und radikale Parteien sind so gut wie nicht wählbar. Auch wenn sie sich christlich nennen.
Aber wie ist eure Meinung zur PBC?
Dies ist auch eine christliche Partei, die sogar auf kommunaler Ebene gewisse Wahlerfolge hat.


peanutbecker

RE: Aktuelles

#28 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 04.11.2010 12:37

Roboter verpflanzt Bauchspeicheldrüse
Pisa (dpa) - Ein Roboter hat einer 43-jährigen Frau in mehrstündiger Operation eine neue Bauchspeicheldrüse eingesetzt. Italienische Medien behaupteten am Mittwoch, die Transplantation in Norditalien sei weltweit die erste ihrer Art gewesen.


Die Operation mit der umsichtigen Robotmethode hat nach Angaben der Ärzte etwa drei Stunden gedauert.

© dpa

Die besonders vorsichtige Technik des "Da Vinci SHDI" genannten Roboters habe es möglich gemacht, die Bauchspeicheldrüse der Patientin mit lediglich drei kleinen Einstichen und einem nur sieben Zentimeter langen Schnitt zu transplantieren, teilte der ausführende Chirurg Ugo Boggi von der Medizinschule der Universität Pisa am Mittwoch mit.

Die Bauchspeicheldrüse solle der Frau aus den Abruzzen helfen, die seit knapp zwei Jahrzehnten an Diabetes vom Typ 1 leide und bereits Nieren transplantiert bekommen habe. Bisher sei die Verpflanzung von Bauchspeicheldrüsen höchst "invasiv" gewesen mit oftmals erheblichen Komplikationen nach der Operation, sagte Boggi. Das liege auch an der Empfindlichkeit dieses Organs.

Die Operation mit der umsichtigen Robotmethode habe am 27. September etwa drei Stunden gedauert. Die Patientin konnte am 30. Oktober das Krankenhaus wieder verlassen. Bei der Nachbehandlung sei alles bei ihr normal gewesen.
Quelle:WEB.DE


Hildegard Maria

RE: Aktuelles

#29 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 05.11.2010 15:09

Nachrichten: Vatikanmitteilung über die Anerkennung des Engelwerks. (gloria.tv/Radio Vatikan)


Seit Wochen war darüber spekuliert worden – nun ist es offiziell: Es gibt Neuigkeiten der Glaubenskongregation über die Bewegung „Engelwerk“. In einem Schreiben an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen fasst das Dikasterium die Entwicklungen der vergangenen 30 Jahre zusammen. Das letzte offizielle Dokument war am 6. Juni 1992 erschienen. Es sei „angebracht“, die Bischofskonferenzen über die „seither eingetretenen Entwicklungen zu informieren, damit sie besser damit umgehen“ könnten, heißt es in dem Schreiben.

Prinzipiell kann man sagen: Die Glaubenskongregation sieht eine positive Entwicklung beim „Opus Angelorum“, dem „Engelwerk“. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Wie sich das Opus Angelorum heute darstellt, ist es ein öffentlicher Verein der Kirche in Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre und den Weisungen der höchsten Autorität.“ Es bestehe daher für die Bischöfe „kein Hindernis lehrmäßiger oder disziplinärer Art, diesen Verein in ihren Diözesen aufzunehmen und sein Wachstum zu fördern.“Das Engelwerk führt sich auf die als „Mutter“ verehrte Gabriele Bitterlich aus Tirol zurück. Ihre Privatoffenbarungen über Engel und deren Namen sind Grundlage einer besonderen Engelsfrömmigkeit. Außerdem gehören zwei Ordensgemeinschaften mit zu dieser Bewegung, nämlich der Orden der Regularkanoniker von Heiligen Kreuz und die Schwestern vom Heiligen Kreuz.In zwei Dokumenten von 1983 und 1992 hatte die Glaubenskongregation verfügt, „dass die Mitglieder des Opus Angelorum sich bei der Förderung der Verehrung der heiligen Engel an die Lehre der Kirche, an die heiligen Väter und an die Kirchenlehrer halten müssen und weder die „Namen“, die aus den Frau Gabriele Bitterlich zugeschriebenen angeblichen Privatoffenbarungen stammen, gebrauchen noch die aus diesen angeblichen Offenbarungen hervorgegangenen Theorien in irgend einer Weise lehren, verbreiten oder benutzen dürfen.“ Außerdem war geregelt worden, dass die Mitglieder angehalten sich streng an die liturgischen Vorschriften zu halten haben, besonders bei der Feier der Eucharistie.
Um das zu überprüfen und die Entwicklung des Engelwerks zu begleiten hatte der Vatikan einen Delegaten ernannt. Der Dominikanerpater Benoît Duroux hatte in den vergangenen Jahren diese Aufgabe inne. Ihm folgte im Frühjahr der Dominikaner Daniel Ols nach. Durch deren Arbeit, so die Glaubenskongregation, sei eine „Normalisierung der Situation“ im Engelwerk zu verzeichnen. Diese Normalisierung zeigt sich dem Schreiben nach vor allem darin, dass am 31. Mai 2000 die Glaubenskongregation für das Opus Angelorum die Formel einer Weihe an die heiligen Engel approbiert hat. Außerdem hat die Ordenskongregation dann das „Statut des Opus Sanctorum Angelorum” approbiert, in dem unter anderem die Beziehungen zwischen dem Opus Angelorum und dem Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz geregelt werden.
Das neue Dokument enthält aber auch eine deutliche Warnung: In den vergangenen Jahren haben einige Mitglieder des Engelwerk, darunter verschiedene ausgetretene oder entlassene Priester des Ordens der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz, die von der Kongregation erlassenen Normen nicht akzeptiert. Diese Engelwerks-Mitglieder arbeiteten darauf hin, das ihrer Auffassung nach „echte Engelwerk“ wieder herzustellen. Wörtlich schreibt die Glaubenskongregation: „In dieser Bewegung wird all das vertreten und praktiziert, was in den genannten Dokumenten verboten worden ist.“ Diese Bewegung weicht nach Aussage des neuen Schreibens „vom gesunden Weg ab“ und sei „jeglicher kirchlicher Kontrolle entzogen“. Die Werbung dafür geschehe „auf sehr diskrete Weise; sie präsentiert sich, als ob sie in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stünde..


Hildegard Maria

RE: Aktuelles

#30 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 13.11.2010 08:32

Wir freuen uns über die Rezension von "Christlich glauben und leben" von Harald Stollmeier im "moralblog"! Die erste Auflage des Buches wird aufgrund der großen Nachfrage bereits in unveränderter Form nachgedruckt. - Bestellung beim Verlag St. Josef.

Allgemein
12.11.2010 21:15:32
Die heilige Elisabeth - ganz von Liebe zu Gott und den Menschen erfüllt
(

stjosef.at/predigten; JSp) Der kommende Sonntag wird auch als „Elisabethsonntag“ bezeichnet, weil in wenigen Tagen (am 19. November) der Gedenktag der heiligen Elisabeth gefeiert wird. Am heutigen Tag ruft die Caritas zu Spenden im Rahmen der Inlandshilfe auf; außerdem wird für die sozialen Dienste in der Diözese St. Pölten gesammelt.
Was uns auf jeden Fall bewegt und zu Herzen geht, ist die einzigartige Übung der Nächstenliebe durch die heilige Elisabeth (1207-1231). Diese kam aus Ungarn und war schon in jungen Jahren mit Ludwig von Thüringen vermählt worden. Gemeinsam mit ihrem Gatten kümmerte sie sich um alle Armen und Notleidenden, auch wenn sie am Hofe deshalb Anstoß erregte. Als ihr Gatte starb, den sie von Herzen liebte, wurde sie von ihren Gegnern von der Wartburg vertrieben. Gute Freunde setzten sich für sie ein, sodass sie dann doch ihr Witwengut zurück erhielt. Doch verschenkte die junge Witwe fast alles, was sie besaß an die Armen. Und dann wurde sie selbst, nachdem die Versorgung ihrer Kinder sicher gestellt war, ein Mitglied im Dritten Orden des Heiligen Franziskus. Wie schon als Fürstin setzte sie ihre caritative Tätigkeit fort und betreute persönlich die Armen, Kranken und Sterbenden in einem von ihr gegründeten Hospital in Marburg an der Lahn. Früh vollendet starb sie im Alter von 24 Jahren. - Lesen Sie die Predigt für den 33. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!

12.11.2010 21:26:41
Anzeige bei Staatsanwaltschaft St. Pölten wegen Beleidigung der Gottesmutter
(

kath.net) Im Zusammenhang mit der "Kunstausstellung" im niederösterreichischen Landhaus hat jetzt der FPÖ-Nationalrat Walter Rosenkranz eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Sankt Pölten übermittelt. Ein australischer "Künstler" hatte eine Marienstatue mit einem übergroßen Kondom verhüllt und überdies mit Ejakulatsattrappen verunglimpft, was seit kurzem im Landhaus ausgestellt ist. Der FPÖ-Nationalrat beruft sich in der Sachverhaltsdarstellung auf § 188 des Strafgesetzbuches, in dem im Falle der "Herabwürdigung religiöser Lehren, Praktiken und Symbole" folgendes vorgesehen ist: "Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen." "Der Künstler hat immerhin selbst eingeräumt, aus einem pubertären Gefühl heraus die Marienstatue beschmutzen zu wollen, was für die strafrechtliche Beurteilung wichtig ist", so Rosenkranz.
"Die selben strengen Maßstäbe, die zur sofortigen Sperre einer Internetseite geführt hat, auf der im Rahmen eines Computerspiels mittels einer Stopptaste Moscheen zum Verschwinden gebracht wurden, müssen auch in diesem Fall gelten", fordert Rosenkranz. "Die Staatsanwaltschaft Sankt Pölten wird daher auch entscheiden müssen, ob sie diese blasphemischen Pseudo-Kunstwerke entfernen und sicherstellen lässt". Was jedenfalls aber auch noch zu klären wäre, sei, wer überhaupt in Ausübung des Hausrechts im niederösterreichischen Landtag eine Aufstellung der Objekte genehmigt bzw. geduldet habe. "Diese Personen sind als Mittäter im strafrechlichen Sinn zu betrachten", so Rosenkranz weiter.
(news.stjosef.at) Bischof Klaus Küng hat bereits öffentlich seinen Protest gegen die Darstellungen kundgetan. Der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sein christliches Bekenntnis verbal in oft mutiger Weise kundtut, ist aufgerufen, im konkreten Fall eine beherzte Tat zu setzen und jene Objekte der Ausstellung von Mark Rossell im Niederösterreichischen Landhaus entfernen zu lassen, welche die religiösen Überzeugungen vieler Menschen im Hinblick auf die heilige Jungfrau Maria verletzen. Mails an LH Pröll können gesandt werden an lh.proell@noel.gv.at.


Hildegard Maria

   

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Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
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