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Allerheiligen - Allerseelen

#1 von esther10 , 29.10.2010 11:32

Allerheiligen, Allerseelen
An Allerheiligen wird aller Heiligen, Märtyrer und Verstorbenen gedacht, auch der Heiligen, "um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott". Das Hochfest der römisch-katholischen Kirche wird auch in protestantischen und anderen Kirchen am 1. November gefeiert. Allerseelen - kein Feiertag - hat seine Wurzeln im Gebet für die Verstorbenen, das bei den Christen schon seit dem zweiten Jahrhundert überliefert
.




Tag der Stille und Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen - der Großteil der Bevölkerung nützt die Novembertage zum Friedhofsbesuch um jenen nah zu sein, die ihnen körperlich nicht mehr länger nahe sein können. Doch eigentlich wird von uns am 1. November das Leben gefeiert.

Viele Kirchen feiern an den beiden ersten Tagen im November Allerheiligen und Allerseelen. Der 1. November (heuer ein Montag) gilt als hoher Festtag und ist zum Unterschied zum 2. November kein Tag des Totengedenkens, sondern es wird das neue Leben gefeiert, in das die Heiligen gelangt sind und das allen Christen verheißen wird.

Allerheiligen ist von seiner Aussage auf Ostern bezogen. Das Fest ist vom Glauben geprägt, dass viele Menschen nach ihrem Tod ihr Lebensziel bei Gott erreicht haben und daher auch Heilige genannt werden können. Die Kirche gedenkt daher an diesem Tag der vielen unbekannten Heiligen, die in keinem Kalender stehen. Die Wurzeln des Festes finden sich im Orient, wo man schon im vierten Jahrhundert ein Gedächtnis aller Märtyrer beging. Das Datum war in den verschiedenen Teilkirchen unterschiedlich. So sind der Freitag nach Ostern, der 13. Mai und der Sonntag nach Pfingsten als Gedächtnistage überliefert.

Die Ausbreitung des Festes hängt möglicherweise mit der Weihe des Pantheons in Rom zu einer Kirche zu Ehren der Muttergottes und aller heiligen Märtyrer durch Papst Bonifatius IV. im Jahr 610 zusammen. Der 1. November wurde im neunten Jahrhundert durch Ludwig den Frommen in Frankreich eingeführt und wird seither in der ganzen Kirche gefeiert. Der überwiegende Teil der Bevölkerung nützt den Feiertag zum Friedhofsbesuch. An diesem Tag findet traditionsgemäß durch die katholische Kirche auch die Segnung der Gräber statt.

Allerseelen - kein Feiertag - hat seine Wurzeln im Gebet für die Verstorbenen, das bei den Christen seit dem zweiten Jahrhundert überliefert ist. Das eigentliche "Geburtsjahr" des Allerseelen-Tages ist 998. In diesem Jahr setzte Odilo, Abt des Benediktiner-Klosters Cluny, für alle ihm unterstellten Klöster fest, dass am Tag nach Allerheiligen aller Verstorbenen durch Gebet und Messe zu gedenken sei. Dieses Gedächtnis breitete sich rasch über Frankreich, England und Deutschland aus


Allerheiligen und Allerseelen-Ablass

Vom 1. bis zum 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang und Gebet auf die Meinung des Heiligen Vaters - diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden) sind vonnöten:

am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunser und des Glaubensbekenntnisses; oder
vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen.
Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.

Hintergrundinformation:

1.Ablass ist der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen für der Schuld nach bereits vergebenen Sünden, der dem recht disponierten Gläubigen unter bestimmten, klar umschriebenen Bedingungen durch die Kirche gewährt wird, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Verdienste Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.
2.Der Ablass ist ein teilweiser oder vollkommener, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz befreit.
3.Niemand, der einen Ablass gewinnt, kann diesen anderen Lebenden zuwenden.
4.Teil- und Vollablässe können fürbittend den Verstorbenen zugewendet we
rden[/b]

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RE: Allerheiligen - Allerseelen

#2 von esther10 , 29.10.2010 12:00

Der Armseelentag wurde durch die von einigen Kirchenvätern vertretene und vom Trienter Konzil bestätigte Auffassung gefördert, die Seelen Verstorbener, die vor Gottes Gericht bestanden hätten, seien vor ihrer Aufnahme in den Himmel an einem Ort der Reinigung (Purgatorium, Fegfeuer). Die Lebenden könnten den Toten durch Armseelenspenden helfen: Messopfer, Gebete, Opfer und Fasten. Die "Pflege der Seelen" in Form von "Seelgerätestiftungen" (Seelgerät), die Hilfe der Lebenden für die Verstorbenen, deren endgültige Erlösung durch "gute Werke" befördert werden sollte, konzentrierte sich nun auf Allerseelen. Die Jesuiten gründeten die Armseelenbruderschaften unter dem Patronat des heiligen Josef. Nach altem Volksglauben, der auch in evangelischen Gebieten verbreitet war, stiegen die Armen Seelen an diesem Tag aus dem Fegfeuer zur Erde auf und ruhten für kurze Zeit von ihren Qualen aus. An manchen Orten finden feierliche Prozessionen der Gläubigen auf den Friedhof statt, wobei auch die Priestergräber besucht werden.



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RE: Allerheiligen - Allerseelen

#3 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 30.10.2010 08:41

Arme Seelen - selige Franziska vom heiligen Sakrament .
Franziska lebte zur Zeit der heiligen Theresia von Avila.


Sie hatte ihre Liebe und ihr Mitgefühl gegenüber den Armen Seelen wohl von ihrem Vater geerbt. Als ihre Mutter und ihre Schwestern verstarben, erschienen sie ihr und baten um Gebet und Opfer um möglichst schnell vom Fegefeuer in die Anschauung Gottes zu gelangen.

Diese Begebenheit hat ihre Liebe und ihr Mitgefühl für alle Armen Seelen ungemein gestärkt und Gott ließ nun dieses auch zu und die Armen Seelen wissen.

Ab dem Zeitpunkt, so kann man sagen, war es ein ständiges kommen und gehen. Ob Tag oder Nacht, die Armen Seelen kamen und baten sie um Gebet und Opfer.

Es waren alle "Arten" von Armen Seelen:
alle Stände, Geistliche, Weltliche, Religiöse, Laien;
welche die im Leben sehr eifrig gewesen sind;
andere die Lau waren;
wieder andere die im guten oder schlechten Ruf von der Welt gegangen sind,
alle kamen sie zu Franziska und erzählten ihr von ihren Nöten und baten sie um Hilfe.

Manche erschienen ihr feurig, manche schwarz oder aber nur an einzelnen Gliedern geschwärzt und manche kamen in einer so schrecklichen Gestalt, dass sie eher einem Tier als einem Menschen glichen.

Franziska wurde aber von diesen schrecklichen Gestalten ohnmächtig, und so kam es, dass sie sich Zeitweise als schwebende Schatten zeigten, bis sie sich an deren Anblick gewöhnt hatte.

Manche erschienen ihr mit Symbolen oder Zeichen, die ihre frühere Tätigkeit oder Stand anzeigten und den Umstand ihres Verschuldens.

Ein Notar erschien ihr mit einer Feder und Schreibzeug, ein Schlosser mit einem glühendem Hammer, ein Trunkenbold mit feurigem Becher, eine eitle Frau in den Lumpen eines ganz zerfezten Kleides: all dies war der Ausdruck des momentanen Zustandes der jeweiligen Armen Seele.

War Franziska im Chor, so warteten die Armen Seelen am Weihwasserbecken; ging sie in ihre Zelle so folgten sie ihr dorthin; war sie zusammen mit ihren Mitschwestern so winkten die Armen Seelen sie zu sich.

Besonders groß war das Gedränge in der Armen Seelen Nacht. Dann kamen auch Seelen die bereits erlöst waren und dankten ihr.

Während Franziska schlief, warteten die Armen Seelen an ihrem Bett, bis sie erwachte. Trotz all dem konnte sie nie ihre Furcht ablegen und viel bei Sonnenuntergang immer in tiefe Traurigkeit.

Sie tat was sie konnte um den Armen Seelen zu helfen, sie betete unablässig für sie, opferte die heilige Kommunion für sie auf, sorgte dass ihnen Priester die heilige Messe lasen, fastete die meiste Zeit bei Wasser und Brot, geißelte sich stundenlang und opferte dem Herrn all ihre Leiden, ihr Schlaf, ihre Angst, ihre Arbeit und Mühen, ihre Schritte und Tritte, zum Trost der Armen Seelen auf.

Einmal klagte sie ganz rührend den Armen Seelen:
"O liebe Schwestern, ich werde einmal wegen euch viele Jahre im Fegefeuer bleiben müssen; denn ich habe alles euch geschenkt und mir gar nichts behalten."
Aber die Armen Seelen trösteten sie dann mit ihrem Dank und mit ihrer Gegenhilfe... - [LB]


Hildegard Maria

Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#4 von esther10 , 30.10.2010 11:12

Die Armen Seelen hungern nach unserm Gebet für sie.
Besonders auch nach den Ablaßgebeten, die man ja eine ganze Woche, von Allerheiligen an, für SIE gewinnen kann, unter den gewöhnlichen Bedingungen

http://www.adorare.de/ablass.html

Wenn man also einen Ablaß für seinen Nächsten (z.B. im Fegefeuer) "aufopfert", ist das ein Akt größter Nächstenliebe!


.


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RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#5 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 31.10.2010 09:15

Arme Seelen - über die Dauer des Fegefeuers #5 .
An dieser Stelle möchte ich die selige Katharina Emmerich zu Wort kommen lassen, denn dieses Zeugnis ist mehr Wert als meine Worte:


"Alles, was der Mensch denkt, spricht und tut, hat in sich etwas Lebendiges, das fortwirkt zum Guten oder Bösen. Wer Böses getan hat, muss sich beeilen, seine Schuld durch Reue und Bekenntnis im Sakrament der Buße zu tilgen, sonst kann er die Folgen des Bösen in ihrer ganzen Entwicklung nur schwer oder garnicht mehr verhindern.

Es ist mir immer gezeigt worden, dass ungebüßte und unversöhnte Schuld eine unberechenbare Nachwirkung hat. Ich hatte bei einzelnen Gebeinen auf Gräbern und Kirchhöfen das Gefühl von Licht, überfließendem Segen und Heil; bei anderen empfand ich verschiedene Grade von Armut und Bedürftigkeit, und fühlte mich um Hilfe durch Gebet, Fasten und Almosen angefleht. Es erfüllte mmich aber an manchen Gräbern auch mit Schrecken und Entsetzten.

Wenn ich in der Nacht auf dem Kirchhof betete, empfand ich auf solchen Gräbern eine noch tiefere Finsternis als die Nacht selbst; es war da noch schwärzer als schwarz, es war, als wenn man ein Loch in ein schwarzes Tuch schneidet, was dann noch dunkler aussieht.

Manchmal sah ich etwas wie einen schwarzen Qualm aus solchen Gräbern steigen, der mich schaudern ließ. Es ist mir auch passiert, dass ich, wenn mich die Begierde zu helfen hinriß in diese Finsternis einzudringen, das Zurückstoßen der dargebotenen Hilfe mir entgegenschwall.

Die lebendige Überzeugung von der allerheiligsten Gerechtigkeit Gottes war mir dann wie ein Engel, der mich aus den Schrecken eines solchen Grabes wieder zurückführte.

Auf anderen Gräbern sah ich eine hellere oder trübere graue Schattensäule, auf manchen eine Lichtsäule, einen stärkeren oder schwächeren Strahl; auf vielen aber sah ich gar nichts erscheinen, was mich immer am tiefsten betrübte.

Ich erhielt die innere Überzeugung, dass die helleren oder trüberen Strahlen aus den Gräbern Äußerungen der Armen Seelen über den Grad ihres Bedürfnisses seien, und dass jene, die gar kein Zeichen zu geben vermochten, am weitesten zurück und ohne jede Hilfe im Fegefeuer seien, dass niemand ihrer gedenkt, dass sie ohne alle Fähigkeit zu wirken und am weitesten im Verkehr mit dem Kirchenleib zurückgesetzt sind.

Wenn ich betend auf solchen Gräbern lag, hörte ich oft eine mühsame, dumpfe Stimme aus der Tiefe zu mir herauf seufzen: hilf mir herau! und ich fühlte die Angst eines ganz hilflosen Menschen deutschlich in mir selbst.

Ich betete für diese Hilflosen, Vergessenen immer mit größerem Eifer und andauernder als für andere, und ich habe öfter über solchen leeren, stummen Gräbern nach und nach graue Schattensäulen hervorsteigen und sich durch fortgesetzte Gebetshilfe immer mehr aufhellen sehen.

Die Gräber auf denen ich hellere oder trübere Schattensäulen sehe, wurden mir als die Gräber solcher Verstorbenen erklärt, deren Arme Seelen nicht ganz gebunden seien, und die durch den Grad ihrer Reinigunspein oder durch Hilfe und Gebete lebender Freunde in einem mehr oder weniger tröstlichen Verhältnis zu der streitenden Kirche auf Erden stehen.

Sie haben noch die Gnade, ein Zeichen von sich in der Gemeinde zu geben; sie sind in einem wachsen zum Licht und zur Seligkeit; sie flehen uns an, denn sie können sich nicht selbst helfen, und was wir für sie tun, das bringen sie unserem Herrn Jesus für uns dar.

Sie erscheinenn mir immer wie arme Gefangene, die noch durch einen Schrei, durch ein Flehen, durch eine vorgestreckte Hand, aus dem Kerker das Mitleid ihrer Mitmenschen anregen können.

Gott hat mir oft in meinem Leben die Gnade verliehen, dass ich viele Seelen vor meinen Augen aus dem Fegefeuer mit unendlicher Freude in den Himmel aufsteigen sah.

O wie vielen Dank habe ich von den lieben Armen Seelen gehabt; ach, wenn ich doch allen Menschen diese Freude in mir mitteilen könnte! Welch ein Überfluß von Gnaden ist auf Erden!

Aber wie werden sie vergessen und verschleudert, während die Armen Seelen so sehr nach ihnen seufzen!

In ihren mannigfachen Räumen mit verschiedenen Qualen sind sie voll Angst und Sehnsucht, schmachtend nach Hilfe und Erlösung.

Und wir groß auch ihre Not ist, sie loben doch unseren Herrn und Heiland. Alles, was wir für sie tun, gebührt eine unendliche Wonne." - [LB]


Hildegard Maria

Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#6 von esther10 , 31.10.2010 17:54

Die Armen Seelen sehnen sich, nach unserm Gebet für sie.
Besonders auch nach den Ablaßgebeten, die man ja eine ganze Woche, von Allerheiligen an, für SIE gewinnen kann, unter den gewöhnlichen Bedingungen

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Wenn man also einen Ablaß für seinen Nächsten (z.B. im Fegefeuer) "aufopfert", ist das ein Akt größter Nächstenliebe
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RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#7 von esther10 , 31.10.2010 23:33

Der Ablass für die armen Seelen,
ist höchste
Nächstenliebe

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RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#8 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 01.11.2010 08:55

Arme Seelen: über die Dauer des Fegefeuers #4 .
Auch die Fehler, die wir selbst als unbedeutend oder sagen wir unwichtig halten, benötigen später die Reinigung durch das Fegefeuer.


Marina von Escobar erzählt, dass sie eine Seele drei Tage lang leiden sah, weil diese Seele übergroße Begierde nach dem Leben hatte. Marina opferte neun heilige Kommunionen zu ihrer Erlösung auf und bereits am dritten Tag war die Seele während dem hl. Meßopfer zu ihrem Trost befreit.

Marina sah auch einmal einen Ordensgeistlichen viele Tage im Fegefeuer, er war wegen einer geringen Sünde, mit einem feurigen Ring am Fuß angekettet. Nachdem sie einen Ablass für ihn gewann, war er frei.

Ein weiteresmal sah sie einen Priester, den Beichtvater eines Klosters und obwohl dieser von der Gemeinschaft schon viele Gebete und hl. Messen erhalten hat, erschien er ihr betrübt und noch im Fegefeuer. Bei dieser Erscheinung schrie sie: "Guter Jesus, ist das 'jener' Pater?" - Daraufhin wurde ihr geoffenbart, wegen welchen kleinen Mängeln der Priester im Fegefeuer leiden mußte. Ihr wurde mitgeteilt das sie für den Priester beten und opfern sollte und auch andere dazu veranlassen sollte.

Nach dieser Erzählung mahnt Marina uns:
"Gott will, dass wir uns auch vor kleinen Mängeln hüten! Denn sie müßen nicht nur im Fegefeuer gebüßt werden, sondern sie sind auch kleine Schritte auf einem gefährlichen Weg, der in uns die Liebe zu Gott erkalten läßt. Auch ist kein Mangel so gering, dass wenn er nicht bekämpft wird, die Fähigkeit zu den Tugenden schwächt."

Weiter berichtet Marina, dass ein Mönch fünf Jahre im Fegefeuer büßen mußte, da er sich weigerte verlorene Sachen vom Boden aufzuheben; ein anderer Mönch 15 Jahre, da er zuwenig Verlangen nach dem Anblick der allerheiligsten Dreifaltigkeit erweckt hatte.

Ein Prediger litt 40 Tage, weil er zuviel Selbstgefallen an seinem Stil hatte.

Die Schwester des heiligen Petrus Damiani hatte 18 Tage zu büßen, weil sie an einem anmutigen Gesang zuviel Freude empfand. - [LB]


Hildegard Maria

RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#9 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 02.11.2010 08:43

Arme Seelen - Dauer des Fegefeuers #3 .
Mahnend für uns sollte auch die scheinbare Dauer im Fegefeuer sein, die den Armen Seelen aufgrund der Peinen sehr lange vorkommt, aber wenn wir sie in unserer irdischen Zeit betrachten, doch sehr kurz ist.


Marina von Escobar sah die Seele von einem ihrer Wohltäter kurz nach dessen Tod, ganz von Flammen umhüllt und außerordentlich betrübt darüber, dass er schon so lange im Fegefeuer verweile. Nach der heiligen Kommunion endete sein Leiden und er ging Heim zum Vater, doch diese kurze Zeit auf Erden kamen ihm im Fegefeuer wie viele Jahre vor.

Im Leben des heiligen Franz Hieronymus lesen wir, dass ihm Seelen nur einige Stunden nach deren Tod erschienen und glaubten sie seien schon sehr viele Jahre im Fegefeuer. Ihm wurde von Bruder Konstantin vom heiligen Erlöser berichtet:
"Im Fegefeuer habe ich drei Tage lang Schmerzen empfunden, die mir vorkamen als Qualen von dreitausend Jahren."


Hildegard Maria

RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#10 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 03.11.2010 09:52

Arme Seelen - Dauer des Fegefeuer #2 .
Die selige Katharina Emmerich hat viel für die Armen Seelen gebetet.


Sie hatte viel mit Seelen zu tun, die in ihrer Jugend noch auf Erden gelebt hatten und die sie selbst als sehr fromm gekannt hatte. Diese Seelen, so kann man sagen, waren schon längst von allen vergessen und durften nun endlich zu ihr kommen und sie um Fürbitte bitten.

Während der österlichen Zeit erlöste sie einmal einen Priester, der Aufgrund seiner Neigung zu Scherzreden jahrelang im Fegefeuer verweilen mußte.

Ein anderesmal wurde sie von der Seele eines katholischen Fürsten von Brandenburg und eines frommen österreichischen Kaisers, welche schon Jahrhunderte im Fegefeuer geläutert wurden, angefleht "...um eine höhere Beförderung ihres Zustandes, um auf ihre jetzigen Nachfolger auf Erden wirken zu können."

Ein Engel faltete ihr die Hände zum Gebet, wurden diese ihr schwer und fielen nach unten, so erhob er sie und sagte: "Du mußt noch länger beten..." - [LB]


Hildegard Maria

RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#11 von esther10 , 03.11.2010 11:24

Arme Selen...

Gegen einen plötzlichen Tod

Gütigster Jesus,um all Deiner grausamen Leiden und
qualvollen Schmerzen,um Deines kostbaren Blutes
und Deiner hochheiligen Wunden,um Deiner letzten
Worte am Kreuz willen bewahre uns vor einem plölichen Tod!
Lass uns Zeit zur Busse!Gib dass wir glücklich scheiden
in Deiner Gnade,damit wir Dich dann ewig lieben
loben und preisen können. AMEN Leo XIII



AUFOPFERUNG DES TAGESWERKS

Himmlischer Vater,durch Maria,opfere ich Dir
allen Sühne-und Genugtuugswert meines heutigen
Tagewerks auf für die Armen Seelen;
ihnen will ich auch alle Ablässe zuwenden,die
ich heute gewinnen kann. AMEN


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RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#12 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 04.11.2010 11:04

Arme Seelen - Dauer des Fegefeuers #1. .
Wir können die Dauer des Fegefeuers auf zweifache Art und Weise verstehen: die wirkliche Zeit im Fegefeuer und die scheinbare Zeit im Fegefeuer, die durch die übergroßen Schmerzen verursacht ist.


Bei der verehrungswürdigen Marina von Escobar lesen wir, "dass einige Seelen zwanzig, andere vierzig und fünfzig Jahre und noch mehr im Fegefeuer bleiben müssen. Eine Seele sagte zu ihr, sie sei zu so einer langwierigen Pein verurteilt gewesen, dass es schrecklich anzuhören sei; aber dieselbe sei auf ihre und anderer Fürbitte hin von dem Fegefeuer frühzeitig erlöst worden."

Bei den Aufzeichnungen der seligen Schwester Franziska vom heiligen Sakrament finden wir folgendes:
...manche Seelen haben schon Jahrzehnte lang im Fegefeuer gelitten, bevor sie zu mir kommen konnten oder zu anderen, um Botschaften von sich aufgeben zu dürfen. Franziska sah fromme Karmelitterinnen zehn, dreißig und sechzig Jahre nach ihrem Tod noch im Fegefeuer und sie waren ihrer Erlösung immernoch nicht nahe. Ein frommer Bischof war wegen einer Nachlässigkeit in seinem Amt 59Jahre im Fegefeuer gewesen, bevor er ihr erscheinen durfte. Ein Priester war vierzig Jahre dort, weil durch seine Nachlässigkeit einige Kranke ohne die heiligen Sakramente gestorben waren; ein reicher Mann 64 Jahre, weil er gern um Geld gespielt hatte." - [LB]


Hildegard Maria

RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#13 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 06.11.2010 06:47

Gnadennovene zu den Armen Seelen im Fegfeuer

Erster Tag
Der Grund, warum so viele Seelen im Fegfeuer leiden, sind die Sünden, die sie in diesem Leben begangen haben. Das ist die Ursache ihrer Qualen.
O Jesus, mein Herr und Heiland, auch ich habe schon mehrmals die Hölle verdient. Welche Qual wäre für mich der Gedanke, ewig verloren zu sein. O mein Gott, hab' Geduld mit mir, ich liebe Dich, weil Du die unendliche Güte bist. Ich bereue aus ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben, und ich verspreche Dir, mich zu bessern. Gib mir, o Gott, Deine Gnade; erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Armen Seelen, die im Fegfeuer leiden.
O Maria, Mutter Gottes, Mittlerin aller Gnaden, Mutter des ewigen Heiles, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe! Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Zweiter Tag
Die Armen Seelen leiden unter dem Gedanken an die verlorene Zeit, in der sie Verdienste für das Himmelreich hätten erwerben können. Dieser Verlust ist nicht mehr rückgängig zu machen; denn mit der Zeit dieses Lebens endet auch die Zeit der Möglichkeit, Verdienste für die Ewigkeit zu sammeln.
Allmächtiger, ewiger Gott, was habe ich mir in meinem Erdenleben für das ewige Leben verdient? Mein Sinnen und Trachten war überwiegend auf das Zeitliche gerichtet. Ich danke Dir, daß Du mir noch Zeit gibst, das Böse wieder gutzumachen und Verdienste für die Ewigkeit zu sammeln. Ich bereue von Herzen, Dir, o gütiger Gott, mißfallen zu haben. Steh' mir bei, damit mir von nun an in meinem Leben nichts mehr wichtiger sei, als Dich zu lieben und Dir zu dienen. Erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Armen Seelen, die im Fegfeuer leiden.
O Maria, Mutter Gottes, voll der Gnade, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Dritter Tag
Die große Pein der Armen Seelen ist der furchtbare Anblick ihrer Sünden, für die sie jetzt im Reinigungsort leiden müssen. In dieser Welt kennt man die Häßlichkeiten der Sünde zuwenig, wohl aber im anderen Leben!
Ewiger Vater, heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, ich liebe Dich über alles, weil Du die unendliche Güte bist, und bereue von ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben. Ich nehme mir fest vor, Dir nicht mehr zu mißfallen. Schenke mir, o Gott, wieder Deine Gnade! Erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Seelen, die am Ort der Läuterung leiden!
O Maria, Mutter Gottes, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe! Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn, unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Vierter Tag
Schon jetzt müßte es uns schmerzen, Gott, die ewige Liebe, so oft beleidigt zu haben. Die Seelen im Fegfeuer aber erkennen auf weit vollkommenere Weise, wie unendlich gut Gott ist, und lieben Ihn mit all ihren Kräften; daher empfinden sie beim Gedanken, Ihn, den großen Gott beleidigt zu haben, einen unbeschreiblichen Schmerz, welcher jeden anderen Schmerz übersteigt.
Allmächtiger, ewiger Gott, ich liebe Dich über alles, weil Du die unendliche Güte bist, und bereue von ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben. Ich nehme mir fest vor, nicht mehr zu sündigen. Laß mich ab nun beharrlich sein; erbarme Dich meiner, und erbarme Dich auch der Seelen, die im Fegfeuer leiden!
O Maria, Mutter Gottes, Mittlerin aller Gnaden, Mutter des ewigen Heiles, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe! Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn, unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Fünfter Tag
Die Armen Seelen im Fegfeuer leiden, ohne zu wissen, wann ihre qualvollen Leiden ein Ende nehmen werden. Sie sind zwar sicher, daß sie eines Tages erlöst werden; allein die Ungewißheit über die Dauer ihrer Buße ist ein großer Schmerz für sie.
Ich liebe Dich über alles, o unendlicher gütiger Gott, und bereue von ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben. Ich nehme mir von nun an fest vor, Dir, o Gott, Freude zu bereiten. Laß mich, o Gott, in Deinem Frieden ruhen! Ewiger Vater, heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, erbarme Dich meiner, und erbarme Dich auch der Armen Seelen, die im Fegfeuer leiden.
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen! Heilige Maria, Unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter, komm uns und den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn, unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Sechster Tag
Ein großer Trost ist den Armen Seelen das Andenken an das bittere Leiden Jesu Christi und an das allerheiligste Sakrament des Altares, weil sie sich durch das bittere Leiden des Herrn gerettet sehen und weil sie durch die heiligen Messen und Kommunionen so viele Gnaden empfangen haben und noch immer empfangen. Aber ebenso groß ist auch der unfaßbare Schmerz, daß sie während ihres Lebens gegen diese beiden großen Beweise der Liebe Jesu Christi so undankbar gewesen sind.
Mein Herr und mein Gott, Du bist für mich am Kreuz gestorben, Du hast Dich mir so oft in der hl. Kommunion geschenkt, und ich habe Dir oft mit Undank vergolten. Ich nehme mir fest vor, Dich nicht mehr zu beleidigen, Du großer, heiliger Gott! Schenke mir, Du, mein Erretter und Heiland, Deine Barmherzigkeit und Liebe! O Gott, mein höchstes Gut, erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Amen Seelen, die im Reinigungsort leiden!
O Maria, Mutter Gottes, Mutter aller Menschen, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Siebenter Tag
Der unbeschreibliche Schmerz der Armen Seelen, die ganz auf unsere Hilfe angewiesen sind, wird noch dadurch vermehrt, wenn sie die besonderen Wohltaten Gottes betrachten. Sie hatten christliche Eltern, wuchsen im Glauben heran; es fehlte ihnen nicht an göttlicher Gnade. All das läßt sie ihren Undank gegen Gott noch mehr erkennen.
Allmächtiger, ewiger Gott, auch ich war ein undankbares Geschöpf. Du hast mit großer Geduld auf mich gewartet, mir so oft meine Sünden verziehen; und ich habe Dich nach so vielen Versprechungen immer wieder von neuem beleidigt. O mein Gott, Vater im Himmel, hab' Erbarmen mit mir! Ich bereue, Dich beleidigt zu haben, und verspreche Dir, Sühne zu leisten. Erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Armen Seelen, schenke ihnen Nachlaß aller Schuld und Strafen, erlöse sie bald und laß sie Fürsprecher sein für mich und alle meine Anliegen!
O Maria, unsere Schutzfrau und Helferin, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Achter Tag
Die Armen Seelen, die sich selbst nicht helfen können, leiden darunter, daß so viele Menschen auf Erden nicht wissen, was sie tun. Sie leben vor sich hin, ohne an Gott, an die Ewigkeit und damit an den Sinn des Lebens zu denken und sich schon jetzt vorzubereiten auf die Begegnung mit ihrem Schöpfer und Erlöser in der Stunde des Todes.
Allmächtiger, ewiger Gott, bewahre mich vor einem trägen und gleichgültigen Herzen. Laß mich schon jetzt die wahren Werte des Lebens erkennen; lehre mich, meine Tage zu zählen und Dir immer näher zu kommen, bis ich Dich schauen, anbeten und verherrlichen darf in Deinem ewigen Reich.
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen. Heilige Maria, Mutter Gottes, Mittlerin aller Gnaden, komm uns und den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!

Neunter Tag
Unbeschreiblich groß sind die Leiden, welche die Armen Seelen zu erdulden haben: das eigene Versagen, die lange Reinigung, doch das größte Leid besteht für die Armen Seelen darin, von Gott getrennt, seiner Anschauung beraubt zu sein.
Allmächtiger, ewiger Gott, wie konnte ich so viele Jahre zubringen, von Dir und Deiner Gnade getrennt zu sein? Verzeih' mir, o mein Herr und mein Gott! Laß nicht zu, daß ich je wieder Deine Gnade verliere! Ich bitte Dich auch um Gnade und Erbarmen für die Armen Seelen! Lindere ihre Leiden, kürze die Zeit ihrer Verbannung ab, und laß sie bald Deine Herrlichkeit schauen.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns arme Sünder, jetzt und besonders in der Stunde unseres Todes. Amen. O Maria, unbefleckt empfangene Jungfrau und Gottesmutter, Mittlerin aller Gnaden, Königin aller Heiligen, Siegerin in allen Schlachten Gottes, komm uns und den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe.
Vater unser... Gegrüßet seist Du, Maria...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Hildegard Maria

RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#14 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 06.11.2010 06:53

[b]

Rat einer Armen Seele.


Liebe Brüder und Schwestern in Christo,
ich schreibe euch aus dem Fegefeuer und möchte euch ermahnen, dass ihr Gottes Gebote haltet und umkehrt.
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Als ich noch auf Erden war, nahm ich die Gebote Gottes und die der Kirche nicht sehr ernst, ich lebte von einen Tag in den anderen hinein.

Während mich meine Familie bat mit zum Sonntagsgottesdienst zu gehen, zog ich den Weg ins Schwimmbad vor.
Als meine Frau zu Ostern fragte ob ich mit ihr zur Beichte gehen wollte, blieb ich im Bett liegen.
An dem Tag, als mein Sohn zur ersten heiligen Kommunion ging, erzählte ich ihm später er brauche nicht regelmäßig in die Kirche gehen.
Als meine Tochter heiratete, stritt ich mit dem Priester, dass er doch den „kleinen Prinzen“ vorlesen sollte.
Als mein Enkel getauft werden sollte, bemerkte ich: „es sei nicht nötig“.

Dann lag ich im sterben, denn meine Zeit war um, eine schwere Krankheit hatte mich ergriffen und ich war eine lange Zeit ans Bett gefesselt. All die Zeit, die ich lag, war meine gute Frau bei mir und begleitete mich. Sie betete für mich und schaffte es am Ende sogar, dass ich Reue empfand und beichtete. Der glückliche Umstand, dass ich eine so glaubenstreue Frau hatte, hat mich am Ende gerettet.

Nun weiß ich, da ich im Fegefeuer bin, wie schmerzlich irdische Genüsse später beim Gericht bezahlt werden. Denn nichts ist Gott vorzuziehen. Lerne doch aus meinen Fehlern, ich habe dir einige aus meinem Leben geschildert, sei nicht Lau im Glauben und nicht Träge in der Ausführung. Gott hat uns in seiner Barmherzigkeit die Heiligen und Engel zur Seite gegeben, vielleicht sogar einen lieben Menschen in deinem Umfeld, wie mir meine Frau.

Was du jetzt einfach erlangen kannst, musst du später furchtbar bezahlen. Denn nichts beflecktes kann zu Gott gelangen, daher werde ich im Fegefeuer von meinem „Dreck“ gereinigt, den ich mir selbst zuzuschreiben habe.

Denke aber nicht, ich wäre undankbar. Ich danke Gott, trotz meiner Leiden, jederzeit, das ich durch seine Barmherzigkeit gerettet wurde. Ich sehne mich danach, an Gottes Thron zu treten, dadurch leide ich doppelt.

Um dir meinen schwerlichen Weg zu ersparen, nimm mich als schlechtes Beispiel und mach es besser!

Danke Gott dafür, dass ich dir schreiben durfte, den nur durch seine Barmherzigkeit, durfte ich dich ermahnen!

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Pilgerweg auf Erden und bitte dich um dein Gebet für mich und die alle Armen Seelen,

dein hilfsbedürftiger Freund aus dem Fegefeuer.


Hildegard Maria

RE: Allerheiligen - Allerseelen/Ablass gewinnen

#15 von Hildegard Maria ( gelöscht ) , 06.11.2010 06:56

Nachruf aus dem Fegefeuer. .
Liebe Brüder und Schwestern in Christo, vor einiger Zeit durfte ich euch einen Brief aus dem Fegefeuer senden, dank der Barmherzigkeit Gottes.


Damals habe ich euch einige meiner Verfehlungen aufzeigen und euch um Gebet für mich und meine Brüder im Fegefeuer bitten dürfen. Leider kamen viel weniger Gebete von euch, als wir erhofft haben.

Da Maria uns sehr liebt, und sie ihre Verehrer immer anregt für uns zu beten, erbat sie von Gott auch einen zweiten Brief, um euch noch mal an uns zu erinnern.

Jetzt ist der Mai Monat zu Ehren der seligsten Jungfrau Maria, bringt unserer aller Mutter doch ein himmlisches Geschenk dar, indem ihr uns nicht vergesst und ein AVE MARIA am Tag für uns betet.

Dieses kleine und kurze AVE MARIA, was euch nur einige Minuten kostet, ist für uns wie der Morgentau auf den Blättern einer grünen Wiese, es erquickt und schenkt uns unheimlich Trost und Linderung unseren Peinen.

Wir ersehnen nichts mehr als die baldige Erlösung und so zu der ewigen Anschauung Gottes zu gelangen, erzählt es auch in euren Familien; wir werden es euch am Throne Gottes durch unsere besondere Fürsprache vergelten.

In Liebe euer leidender Bruder aus dem Fegefeuer, für alle Armen Seelen.


Hildegard Maria

   

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Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
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