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Nehmen Sie das Recht weg - so was unterscheidet den Staat von einer großen Bande von Räubern?"

#1 von esther10 , 08.06.2019 13:30




Nehmen Sie das Recht weg - so was unterscheidet den Staat von einer großen Bande von Räubern?"
" Nehmen Sie das Recht weg - so was unterscheidet den Staat von einer großen Bande von Räubern? "- Augustinus

"Im Ersten Buch der Könige heißt es, dass Gott dem jungen König Salomo anlässlich seiner Inthronisierung gewährt hat, eine Bitte zu stellen. Was wird der junge Herrscher jetzt verlangen? Erfolg, Reichtum, ein langes Leben, die Beseitigung von Feinden? Er bittet um nichts davon. Stattdessen fragt er : " Gib deinem Diener ein fügsames Herz, damit er deinem Volk gerecht wird und weiß, wie man Gutes von Bösem unterscheidet(1 Könige 3,9). Mit dieser Geschichte will uns die Bibel zeigen, was letztendlich für einen Politiker wichtig sein muss. Sein oberstes Kriterium und die Motivation für seine Arbeit als Politiker dürfen nicht Erfolg sein, geschweige denn materieller Gewinn.

Politik muss ein Bekenntnis zur Gerechtigkeit sein und damit die Grundbedingungen für Frieden schaffen. Natürlich wird ein Politiker nach Erfolg streben, ohne den er niemals die Möglichkeit eines wirksamen politischen Handelns hätte. Der Erfolg ist jedoch dem Kriterium der Gerechtigkeit, dem Willen zur Umsetzung des Gesetzes und der Intelligenz des Gesetzes unterworfen. Erfolg kann auch eine Verführung sein und so den Weg zur Fälschung des Gesetzes, zur Zerstörung der Gerechtigkeit ebnen. "Nehmen Sie das Recht weg - also was unterscheidet den Staat von einer großen Bande von Räubern?St. Augustine regierte einmal. Wir Deutschen wissen aus unserer Erfahrung, dass diese Worte kein leerer Trottel sind.

Wir haben die Trennung von Macht und Recht erlebt, das Setzen von Macht gegen das Gesetz, das Zertrampeln des Gesetzes, so dass der Staat das Instrument für die Zerstörung des Rechts geworden war - er war zu einer Bande von Räubern geworden, die sehr gut organisiert waren, wer konnte bedrohe die ganze Welt und drücke sie an den Rand des Abgrunds. Dem Gesetz zu dienen und die Herrschaft der Ungerechtigkeit zu bekämpfen, ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers. In einem historischen Moment, in dem der Mensch eine bisher unvorstellbare Macht erlangt hat, wird diese Aufgabe besonders dringend. Der Mensch kann die Welt zerstören. Er kann sich selbst manipulieren.

Es kann sozusagen Menschen erschaffen und andere Menschen vom Menschsein ausschließen. Woran erkennen wir, was richtig ist? Wie können wir zwischen Gut und Böse, zwischen wahrem Gesetz und dem scheinbaren Recht unterscheiden? Die salomonische Bitte bleibt die entscheidende Frage, vor der sich Politiker und Politiker auch heute noch befinden. "- Benedikt XVI., Besuch beim Bundestag, Reichstag in Berlin, 22. September 2011.

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zuletzt bearbeitet 08.06.2019 | Top

   

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