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Was heißt hier Liebesbündnis konkret?

#1 von esther10 , 09.08.2015 12:48

Nachrichten

4. August 2015

http://www.sbfum.de/materialien/inspirat...endnis-impulse/...
Was heißt hier Liebesbündnis konkret?

Bei uns zu Hause gibt es die Regel, dass unsere Kinder nur die Filme anschauen, die auch für ihr Alter frei gegeben sind. Unser Sohn war glücklich, als er endlich „ab 12“ erreicht hatte. Inzwischen ist er 15 und findet die Filme ab 16 äußerst verlockend, wo er doch fast 16 ist und alle seine Freunde „ja sogar Filme ab 18 anschauen. Aber meine Eltern müssen natürlich mal wieder so verbohrt und altmodisch, altersstarr und so was von ‚ab von der Welt‘ sein, dass ich nicht mal Filme ab 16 anschauen darf“, so verkündet er uns immer wieder.

Neulich kam wieder der Dienstag, unser DVD-Abend (im Fernsehen schauen wir kaum, weil da kaum mal ein passender Film kommt) mit der Frage: Welchen Film schauen wir heute? Zufällig entdeckte mein Mann, dass im Fernsehen ein guter Film gezeigt wird, den wir beide kannten und von dem wir auch dachten, der wäre genau richtig, um ihn mit unserem Sohn zusammen anzuschauen. Der freute sich auch schon riesig. Schnell noch nach der Altersangabe gesucht und dann eingeschaltet! O je! Da stand doch tatsächlich: ab 16! So ein Mist! Jetzt würde also wieder die übliche Diskussion losgehen – und außerdem konnten wir beide den Film ja jetzt auch nicht schauen, obwohl wir uns schon auf ihn gefreut hatten. „Also, warum der Film ab 16 ist, versteh‘ ich nicht, den können doch jetzt wirklich auch Jüngere anschauen“, meinte mein Mann. „Ja, das find‘ ich aber auch“, dröhnte unser Sohn. „Was meint ihr, wie viele gute Filme mir schon rausgegangen sind wegen eurer blöden Regel, die so unsinnig ist. Also, kann ich anschalten?“ Wir waren hin- und hergerissen. Schnell war uns klar: Wenn wir jetzt einknicken, haben wir keine Diskussionsbasis mehr für kommende Filmabende, weil unser Sohn jedes Mal anführen wird: „Aber damals habt ihr mich ja auch einen Film ab 16 schauen lassen, warum dann heute nicht?!“

Zum Glück steht das Bild von Maria in der Nähe des Fernsehers. „Maria, wie sollen wir entscheiden? Bitte, zeig uns den Weg, dass wir jetzt nicht in die lockende, aber vielleicht falsche Richtung gehen. Maria, was heißt jetzt hier Liebesbündnis konkret?“ Nebenher überlegten mein Mann und ich nochmals laut und wogen die Argumente ab. Unser Sohn wurde immer stiller, immer mehr zum Beobachter, und machte keine frechen Einwürfe mehr. Was war los? Noch mal ein Blick auf das Bild von Maria – und dann höre ich mich sagen: „Hier gibt‘s ja gar nichts zu überlegen. Ist doch klar: Die Altersangabe ist 16, du bist 15, also suchen wir einen anderen Film und freuen uns auf in zehn Monaten, wenn wir diesen Film gemeinsam anschauen können.“
Unser Sohn atmete auf, erhob sich vom Sofa und sagte erleichtert: „Puh, das war knapp! Jetzt wärt ihr fast umgefallen!“

Danke Maria, du Mutter und Erzieherin! Unsere Kinder brauchen feste, verbindliche, wegweisende Regeln. Trotz allen Schimpfens spüren sie anscheinend doch sehr deutlich, wie viel Sicherheit und Kraft davon ausgeht. Wie gut, eine Bündnispartnerin wie dich zu haben.

***

.UNO Menschenrechtsrat verabschiedet Resolution „zum Schutz der Familie“ – Deutschland stimmt dagegen.



Deutschland stimmt dagegen

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat am 25. Juni 2015 von der politischen wie medialen Öffentlichkeit in Deutschland weitgehend nicht beachtet oder bewusst verschwiegen eine Resolution „zum Schutz der Familie“ verabschiedet.

Diese hält erneut fest, dass die Familie die genuine Grundeinheit der Gesellschaft und der natürliche Ort für Wachstum und Wohlbefinden ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, sei und deshalb Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat habe. Die mit 26 zu 14 Stimmen bei sechs Enthaltungen angenommene Resolution ist zwar einerseits eine gute Nachricht für die Familie. Die Tatsache, dass Deutschland die Resolution abgelehnt hat, zeigt aber andererseits auch deutlich, wie wenig Unterstützung die Familie hierzulande genießt.

Während die Suche auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums zum Stichwort „Betreuungsgeld“ 30 Ergebnistreffer ausweist, kommt der Suchbegriff „Schutz der Familie“ dort überhaupt nicht vor. In einem Interview mit der Bild am Sonntag vom 10. August unterstreicht Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, SPD, im Zusammenhang mit den durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Betreuungsgeld frei werdenden Mitteln, dass Deutschland eine Debatte darüber brauche, „wie viel uns die frühkindliche Bildung wert“ sei. Der UN-Menschenrechtsrat unterstreicht dagegen in der Resolution „zum Schutz der Familie“ dass die Eltern das Recht zur Erziehung ihrer Kinder haben und betont, dass Familien die Erstverantwortung und die Hauptverantwortung für die Erziehung, die Sorge, den Schutz und die Entwicklung der Kinder zukommen. Für die ausdrückliche Betonung der UN-Resolution, dass Kinder in der Familie aufwachsen sollen, scheinen die DDR-sozialisierten Ohren der Bundesfamilienministerin offensichtlich eher taub zu sein.

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Es scheint so zu sein, dass immer dann, wenn das Bundesfamilienministerium sich in seinen Grundauffassungen von den Vereinten Nationen bestätigt sieht, wie zum Beispiel bei der Durchsetzung der Genderstrategie, die entsprechenden Beschlüsse und Dokumente der UNO als Beleg für den richtigen Weg heran gezogen werden. Allerdings scheint das Gegenteil der Fall zu sein, wenn Positionen der Vereinten Nationen der Strategie des Ministeriums zuwider laufen. Von einer souveränen Offenheit auch gegenüber anders denkenden Positionen kann hier wohl keine Rede sein.

Die Schönstatt-Familienbewegung fühlt sich durch die Resolution des Menschenrechtsrates der UNO in ihrer Auffassung bestätigt, dass Kinder vor allem in der Familie aufwachsen sollten, wo ihnen verantwortungsbewusste Eltern „eine Atmosphäre des Glücks, der Liebe und des Verständnisses“ anbieten - wie es in der Resolution heißt. Sie stimmt mit der Resolution vor besonders auch in dem Punkt überein, dass die Familie aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für Staat und Gemeinwesen „Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat“ hat. Schutz bedeutet auch Unterstützung. Und so sind die Abschaffung des Betreuungsgeldes oder z.B. die seit dem Jahre 2001 höchstrichterlich festgestellte Benachteiligung von Familien im Bereich der Sozialversicherung, die durch die Politik immer noch nicht behoben ist, die falschen Signale für den Schutz der Familie.

Claudia und Heinrich Brehm
http://www.sbfum.de/veranstaltungen/tag-der-frau/
DOWNLOAD UN Resolution A/HRC/26/L.20/Rev.1 "Protection of the family"
Kontakt für Rückmeldungen: kommentar@schoenstatt.de

http://www.sbfum.de/veranstaltungen/


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