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Artzberichte

#1 von esther10 , 02.12.2015 12:45

Artzberichte
http://www.mydoc.de/


Grauer Star - verschleierte Sicht
Als würde grauer Nebel über allem liegen - so sehen Menschen mit der Augenerkrankung Grauer Star die Welt
© Syda Productions - Fotolia
Wenn dichter Nebel die Sicht behindert, wirkt das, als wäre alles von einem grauen Schleier überzogen. Bei manchen ist dieser Nebel aber keine Wettererscheinung. Die Ursache liegt im Auge - mit zunehmendem Alter kann sich die Linse eintrüben. Die gute Nachricht: Grauer Star ist gut heilbar. Elf schnelle Fakten zum Grauen Star in der Bildergalerie.

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Woran erkenne ich den Grauen Star?

Das menschliche Auge ist eigentlich darauf ausgelegt, die Welt bunt zu sehen. Bei der Augenerkrankung Grauer Star, die ab dem 60. Lebensjahr vermehrt auftritt, verblassen Farben und Kontraste zunehmend. Schmerzen werden durch die Erkrankung nicht verursacht. Weitere typische Beschwerden:

Das Umfeld wird wie "durch Nebel" wahrgenommen.
Es tritt zunehmende Kurzsichtigkeit auf, mit einer Herabsetzung der Sehschärfe.
Auf helle Lichtquellen wie an strahlenden Sonnentagen oder Blitzlicht reagiert das Auge empfindlich.
Viele Betroffene tragen eine Sonnenbrille, um die Blendung des Sonnenlichts zu reduzieren.
Der Patient verliert zunehmend die Fähigkeit räumlich zu sehen.
Ist die Erkrankung weit fortgeschritten, ist die Trübung der Linse auch von außen erkennbar. Sie wirkt dann weißlich oder bräunlich verfärbt. Wird nicht rechtzeitig behandelt, kann Grauer Star sogar zur Erblindung führen.

Wodurch wird der Graue Star ausgelöst?

Die Augenlinse ist ein elastischer Körper, der in das Auge eintretende Lichtstrahlen bündelt. So kann auf der Netzhaut ein Bild entstehen. Ist die Linse getrübt, funktioniert das System nicht mehr richtig. Ist die Linseneintrübung altersbedingt, sprechen Mediziner vom Grauen Altersstar.

Wie Falten im Gesicht ist Grauer Star eine Alterserscheinung. Zum Beginn des Lebens ist die Augenlinse mit durchsichtiger, leicht verformbarer Flüssigkeit gefüllt, die die Linse mit Nährstoffen versorgt. Mit zunehmendem Alter verändern sich die Zusammensetzung und Menge der Flüssigkeit. So beginnt die schleichende Linseneintrübung des Grauen Altersstars.

Nicht immer ist allerdings das Alter der Auslöser, auch Menschen mit Diabetes tragen ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung. Denn erhöhte Blutzuckerwerte können indirekt zur Linseneintrübung führen. Auch Augenverletzungen, ausgelöst durch Fremdkörper im Auge, ein harter Schlag aufs Auge oder Stichverletzungen können den Grauen Star verursachen.

Seltenere Auslöser sind angeborene Fehlentwicklungen am Auge, Medikamente oder Vergiftungen, Stoffwechselstörungen der Linse oder Entzündungen im Augeninneren.

Was kann ich gegen den Grauen Star tun?

Ist die Linse einmal getrübt, lässt sich das nicht mehr rückgängig machen. Die gute Nachricht: Der Graue Star kann relativ einfach operiert werden. Tatsächlich gehört der Eingriff zu den häufigsten Operationen, die ambulant durchgeführt werden. Sie ist für all jene sinnvoll, die mit der reduzierten Sehschärfe im Alltag nicht gut zurechtkommen. Für die Operartion ermittelt der Augenarzt zuerst die Brechkraft der Linse, um für die einzusetzende Kunstlinse die richtige Stärke zu wissen. Bei der OP selbst wird die eingetrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Mit örtlicher Betäubung des Auges dauert die Operation etwa 30 Minuten. Danach verbleibt die künstliche Linse bis zum Rest des Lebens im Auge - sie muss also nicht mehr ersetzt oder ausgestauscht werden.

Die meisten Katarakt-Operationen verlaufen ohne Komplikationen, dennoch gibt es – wie bei jedem chirurgischen Eingriff – grundsätzliche Risiken. In wenigen Fällen kann es zum Beispiel zu einer Netzhautablösung kommen, oder aber Bakterien gelangen ins Innere des Auges, was eine Entzündung auslösen kann.

Augentropfen statt OP?

Noch ist es Zukunftsmusik, aber Jason Gestwicki von der University of California-San Francisco und seine Kollegen sind zuversichtlich, dass ein operativer Linsentausch bei Grauem Star bald der Vergangenheit angehört. Sie haben eine Substanz entwickelt, die per Augentropfen in die Augen gebracht wird. Dort diffundiert dann ein Wirkstoff namens Lanosterol in die Linse, die dort die Trübungen auflösen will. Im Tierversuch klappt dies schon ganz gut, inwiefern das auch beim Menschen angewandt werden kann, wollen die Forscher jetzt in eine Studie untersuchen.



Stand: 24.11.2015
Autor: Jutta Wiedemann
Vorlage: Dr. med. Christine Döring-Coen

Quellen:

Grehn F.: Augenheilkunde. Springer Verlag. 30. Auflage 2008
Berufsverband der Augenärtze (www.augeninfo.de ; Abruf: 03.11.2015)
Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. De Gruyter Verlag. 263. Auflage 2012
Leah N. Makley et al. Pharmacological chaperone for a -crystallin partially restores transparency in cataract models. Science, 6 November 2015: 674-677 DOI: 10.1126/science.aac9145
http://www.mydoc.de/lexikon/krankheiten/...ierte-sicht-946

***
Diagnose und Behandlung

Ihr Augenarzt kann mit sehr einfachen Untersuchungsmethoden feststellen, ob sich ein Grauer Star entwickelt, denn die Linse liegt im vorderen Augenabschnitt. Selbst wenn ein Grauer Star vorliegt, ist es nicht immer leicht für Ihren Arzt zu entscheiden, wie stark Sie in der Verrichtung Ihrer täglichen Arbeit beeinträchtigt sind. Es hilft Ihrem Augenarzt weiter, wenn Sie ihm mitteilen, welche Tätigkeiten Ihnen durch das eingeschränkte Sehvermögen schwerer fallen, wie z. B. Autofahren, Fernsehen, Lesen.

Zusätzlich gibt es Spezialgeräte, mit deren Hilfe der Schweregrad eines Grauen Stars abgeschätzt werden kann und ob sich durch eine Operation eine wesentliche Verbesserung ergibt. Ob eine Operation durchgeführt werden sollte ist abhängig von der Notwendigkeit einer Verbesserung Ihres Sehvermögens.

Zuvor sollten Sie in einem ausführlichen Gespräch mit Ihrem Augenarzt klären, ob Ihr Sehvermögen nicht doch ausreicht und ob Ihnen die Katarakt-Operation wirklich einen Vorteil bringt. Den Zeitpunkt der Operation können Sie gemeinsam mit Ihrem Augenarzt in diesem Gespräch festlegen.

Leider gibt es bis heute kein Medikament, das den Grauen Star nachweislich heilen kann. Ist Ihr Sehvermögen durch den Grauen Star erheblich eingeschränkt, kann es mittels Implantierung einer Intraokularlinse (IOL) wieder verbessert werden.

Operation

In vielen Operationszentren können Sie den Eingriff ambulant durchführen lassen, d. h. Sie können am gleichen Tag wieder nach Hause gehen. Dies ist dann empfehlenswert, wenn mit einer leichten Operation gerechnet wird und Sie zuhause jemanden haben, der sich ggf. um Sie kümmern kann.
Falls Ihr Augenarzt Ihnen zu einem stationären Aufenthalt in einer Klinik rät, müssen Sie dort nur einige wenige Tage bleiben. Natürlich werden Sie in der Klinik rund um die Uhr betreut und bei Komplikationen erhalten Sie dort eine unmittelbare Behandlung. Sie sollten in einem Gespräch mit Ihrem Augenarzt klären, welche Behandlungsform für Sie die beste ist.
Der Eingriff wird gewöhnlich unter örtlicher Betäubung durchgeführt, das heißt, Ihr Auge wird durch eine Injektion neben das Auge oder durch spezielle Tropfen schmerzunempfindlich gemacht. Sie bemerken jedoch eventuell, dass am Auge operiert wird. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist eine Vollnarkose nötig.
Vor der Operation wird Ihr Auge mit Ultraschall oder Licht vermessen. Aus den Messdaten wird die von Ihnen benötigte Stärke der IOL errechnet. Jeder Patient bekommt also eine speziell auf ihn abgestimmte Linse. Bei der Operation wird die getrübte natürliche Linse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt, denn ohne Linse kann das Auge kein scharfes Bild erzeugen.
Es muss ein kleiner Einschnitt in Ihr Auge gemacht werden, um an die getrübte Linse zu gelangen. Die Linse sitzt hinter der Regenbogenhaut in der sogenannten Hinterkammer des Auges. Die natürliche Linse wird von einer bindegewebsartigen Linsenhülle, dem Kapselsack umschlossen. Bei der Operation werden nur die vordere Linsenhülle und der getrübte Linseninhalt entfernt. Die meist klare hintere Linsenkapsel wird im Auge belassen, damit diese später die Kunstlinse tragen kann.
Dann wird eine klare Kunstlinse in Ihr Auge eingesetzt. Falls dies möglich ist, wird Ihr Operateur versuchen, die neue Kunstlinse wieder in den Kapselsack, d. h. an die Stelle hinter der Regenbogenhaut, einzusetzen, an der sich zuvor die trübe Linse befand. In sehr seltenen Fällen ist es nicht möglich, eine Kunstlinse sicher in das Auge einzusetzen. Dann wird eine Kontaktlinse oder eine Starbrille benötigt, damit Sie nach der Operation wieder über ein gutes Sehvermögen verfügen.
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Arthrose – dieser Sport bringt am meisten
Bei einer Arthrose im Kniegelenk greifen deutsche Ärzte schnell zum Messer. Aber eine OP ist nicht immer nötig – es gibt Alternativen.
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Bei einer Arthrose im Kniegelenk greifen deutsche Ärzte schnell zum Messer. Aber eine OP ist nicht immer nötig – es gibt Alternativen. Denn körperliche Aktivität kann den Schmerz im Knie lindern. Lesen Sie hier, welches Training bei Arthrose ideal ist. Die besten Tipps, wie Ihre Knie bis ins hohe Alter fit bleiben, finden Sie in der Bildergalerie.

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Wenige nutzen den Bewegungseffekt

Bei einer Arthrose nutzt sich die Knorpelschicht des Gelenks ab. Das ist sehr schmerzhaft. Dieser Prozess lässt sich nicht heilen, aber verlangsamen. Außerdem können die Schmerzen gelindert werden. Das ist auch mit einer regelmäßigen Bewegungstherapie möglich. Diese wird jedoch nur von wenigen genutzt: Gerade einmal 28 Prozent der Patienten setzen neben einer konservativen Behandlung, etwa Medikamenten, auf Sport.

Aber welcher Sport ist ideal, wenn Sie mit Bewegung gegen den Schmerz im Knie vorgehen möchten? Allyn Susko und Kelley Fitzgerald von der Universität Pittsburgh haben den Stand der Forschung genauer unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Krafttraining versus Ausdauersport

Ihr Ergebnis: Krafttraining wirkt besser als Ausdauersport. Denn es aktiviert nicht nur den Gelenkstoffwechsel, sondern fördert ganz gezielt den Muskelaufbau. So kann die Knorpelschicht entlastet werden. Wer drei Mal pro Woche trainiert, verringert den Knieschmerz deutlich.

Wichtig beim Krafttraining: Lassen Sie sich zunächst von Ihrem Arzt zur Bewegungstherapie beraten. Das Training sollten Sie dann langsam angehen und nicht übertreiben. Ebenfalls wichtig ist es, sich vor jeder Übungseinheit gut aufzuwärmen.

Keine schnellen Starts und Stopps

Falls Ihnen Ausdauersport mehr liegt: auch damit lassen sich messbar schmerzlindernde Effekte erzielen. Geeignet sind beispielsweise Wandern, Radfahren oder Schwimmen. Weniger ideal für Arthrosepatienten sind dagegen Sportarten, die ein schnelles Anlaufen oder Abstoppen erfordern, etwa Tennis oder andere Ballsportarten.

Wirkmechanismus unbekannt

Wie häufig und wie lange man bei einer Kniegelenksarthrose trainieren sollte, darüber sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig. Denn unklar ist noch immer, warum genau Bewegung bei Arthrose schmerzlindernd wirkt. Bislang haben die Forscher hierzu nur Studien am Tiermodell gemacht. Wahrscheinlich wirkt die sportliche Aktivität einer Entzündung im Knorpel des Kniegelenks entgegen.

Training zur Vorbeugung

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Ein Drittel der Frauen und ein Viertel der Männer zwischen 45 und 65 Jahren sind laut Robert Koch-Institut von der Krankheit betroffen. Mit Bewegung lässt sich nicht nur der Schmerz bei einer bestehenden Arthrose lindern, Sie können mit Sport auch vorbeugen. Regelmäßiges Training stärkt die Muskeln und damit den Halteapparat, der die Gelenke umgibt und stabilisiert.
http://www.mydoc.de/news/arthrose-sport-bringt-meisten-1766


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