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  • 16.12.2018 00:30 - Das Mittel gegen die allgemeine Depression? Die lateinische Messe GEDANKEN „ÜBER DIE VERZWEIFELTSTE GENERATION“
von esther10 in Kategorie Allgemein.

16. DEZEMBER 2018

Das Mittel gegen die allgemeine Depression? Die lateinische Messe
GEDANKEN „ÜBER DIE VERZWEIFELTSTE GENERATION“
10. Dezember 2018


Der überlieferte Ritus als Heilmittel gegen die allgemeine Depression.

(Rom) „Sie sind depressiv? Besuchen sie eine lateinische Messe.“ Diese provokante Ansage ist die Überschrift eines Artikels über die Heilige Messe im überlieferten Ritus, der heute in der italienischen Tageszeitung La Verità erschienen ist.

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„Warum sind wir depressiv?“, fragt darin die Ärztin, Psychotherapeutin und Schriftstellerin Silvana De Mari. Mehrere ihrer Kinderbücher wurden auch ins Deutsche übersetzt.

„Weil wir den Sinn für unsere Identität und unsere Zugehörigkeit verloren haben. Wir haben die Religion (ein einmaliger Fall in der Geschichte) mit dem Nichts eingetauscht und besitzen keine allgemein anerkannten, gemeinsamen Riten mehr.“

Die „Lektion“ des Tages laute daher, so De Mari: „Um unzerbrechlich zu werden, sollte man damit beginnen, die Messe zu besuchen, am besten die lateinische.“

„Wir leben in der friedlichsten und reichsten Epoche der Geschichte, dennoch sind wir die verzweifeltste Generation.“

Der Grund liegt im Verlust des Gemeinschaftssinnes.

„Wenn wir die verlorene Identität wiedergewinnen wollen, müssen wir die traditionelle Eucharistie wiederentdecken.“

„Wir sind die einzige Kultur, die ohne Zelebrationen mit einem sozialen Wert sind. Jene, die noch standhalten, haben ihre Schönheit verloren. Das gilt zum Beispiel für die Kirchenmusik seit dem Zweiten Vaticanum.“

Wie konnte es aber dazu kommen. Warum ist im Westen die erste Generation seit dem Beginn der Welt, die weder Krieg noch Hunger noch Epidemien kennt, so unendlich trostlos und verzweifelt?

„Die Depression und Angststörungen haben in den vergangenen 50 Jahren um 1.200 Prozent zugenommen. Die Eßstörungen und Nahrungsmittelallergien wollen wir lieber erst gar nicht zählen.“

De Mari nennt dafür zunächst drei Gründe: den Verzicht auf die Sonne, Bewegungsmangel und „die Medien“. Die Medien berichten die „Sensation“, nicht die Normalität. Sie berichten über das eine Land, in dem Krieg herrscht, „nicht über die 100 Länder, in denen Frieden herrscht“.

Sie nennt aber noch einen vierten Grund, der „vielleicht der wichtigste ist“:

„Seit 60 Jahren sind wir die Ersten in der Geschichte, die ihre eigene Religion verleugnet haben, um sie mit dem Nichts zu ersetzen, mit der Leere.“

Ein Grund für die „wahnsinnige Zunahme der Depressionen ist der Verlust des gemeinsamen religiösen Ritus“.

Nur zehn Prozent der Europäer besuchen die Messe, „was bedeutet, daß den Kindern nicht mehr die Möglichkeiten gegeben wird, den gemeinsamen Ritus zu erleben und daran teilzuhaben“.

Das Zweite Vatikanische Konzil habe die Messe die Musik der großen Komponisten der vergangenen Jahrhunderte beraubt. „Die lächerlichen Liedchen, die man heute in den Messen hört, sind erbärmlich und deprimierend“.

„Die Schönheit der Altäre wurde zu ‚Eßtischen‘ aus Plastik und Metall entheiligt. Die Sakralsprache, das Latein, die von Polen bis Südamerika durch die Jahrhunderte dieselbe war, wurde gestrichen, und so ist auch die Ökumene gestorben. Die katholische Messe wurde verhäßlicht, verweltlicht und dem Spott preisgegeben. Die Bäume erkennt man an ihren Früchten.
Ein halbes Jahrhundert nach der Liturgiereform sind die Kirchen leer oder umgewandelt in Einkaufszentren oder Moscheen, und die Bestehenden könnten die nächste Generation aus Mangel an Priestern nicht überdauern. Diese Reform hat 2000 Jahre Geschichte weggefegt, um sie durch eine sterbende Moderne zu ersetzen, die das Heilige weggefegte, um es durch das Soziale zu ersetzen.“

De Mari richtet daher ein Appell: „Unsere Kinder brauchen einen gemeinsamen Ritus, laßt die Kinder nicht ohne einen gemeinsamen Ritus. Viele meinen, es sei eine Form von Gewalt, den Kindern die Religion zu vermitteln. Nein, Gewalt ist, zu sagen, das ist deine Religion, und wenn du sie verläßt, dann bring dich um. Es ist auch Gewalt, den Kindern unsere Religion vorzuenthalten.“

Zahlreiche, bedeutende Studien belegen die Wichtigkeit der Spiritualität nicht nur nur zur Erreichung des persönlichen Glücks, sondern um neurologisch gesund zu bleiben.

„Darum: Sucht eine Kirche, wo die lateinische Messe gelesen wird. Die Übersetzung findet ihr im Internet. Noch viel besser ist es, sich ein Volksmissale zu besorgen und das Gewicht der Worte zu spüren, die durch die Jahrhunderte immer dieselben waren und bleiben werden. Das bedeutet auch eine Brücke zu den Generationen von Ahnen, die uns darin vorangegangen sind. Wenn Sie nicht gläubig sind und auch kein Latein verstehen, tun Sie es dennoch. Niemand kann ohne Identität leben. Wenn Sie gläubig sind, werden Sie den Sinn für das Heilige wiederfinden, und für die Schönheit.“
https://katholisches.info/2018/12/10/das...einische-messe/

Text/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Resegone (Screenshot)



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