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  • 16.04.2019 00:52 - Theologischer Sommerkurs für Priester und Studenten
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Theologischer Sommerkurs für Priester und Studenten


Ort: Priesterseminar St. Petrus, Kirchstraße 16, Wigratzbad
Anreise: Sonntag, 14. Juli 2019, zum Abendessen
Abreise: Samstag, 20. Juli 2019, vormittags
(Gesonderte An- und Abreisezeiten möglich)

http://www.petrusbruderschaft.de/

Die letzten 50 Jahre haben gewaltige Verwerfungen der Priesterausbildung erlebt. Dazu gehört die Aufgabe der traditionellen scholastischen Form des philosophisch-theologischen Grundstudiums. Joseph Ratzinger hat die Gefahren dieses Prozesses einmal wie folgt beschrieben: „Haben wir in den zehn Jahren seit »Gaudium et spes« nicht auch Erfahrungen gemacht, die bei aller Verschiedenheit der Ebenen denjenigen nicht ganz unähnlich sind, die hinter der Wandlung Don Quijotes stehen? Wir sind kühn und voller Selbstbewusstsein aufgebrochen; es mag so manches gedachte und vielleicht auch manches reale Autodafé über scholastische Bücher gegeben haben, die uns wie närrische Ritterromane erschienen, von denen wir nur zum Träumen verführt wurden und die uns gefährliche Riesen vorgaukelten, wo wir es mit der menschenfreundlichen Wohltat der Technik, mit ihren Windmühlenflügeln zu tun hatten. ... Es gibt in der konziliaren und nachkonziliaren Literatur unübersehbar das Genus der Verspottung, mit dem wir wie erwachsene Schüler von den veralteten Schulbüchern Abschied nehmen wollten. Aber inzwischen ist uns ein anderer Spott in die Ohren und in die Seele gedrungen, der mehr verspottet, als wir gemeint und gewollt hatten. Und langsam ist uns das Lachen vergangen; langsam haben wir gemerkt, dass hinter den verschlossenen Türen auch solches steckt, das unverloren bleiben muss, wenn wir nicht unsere Seele verlieren wollen. Gewiss, wir können nicht zurück ins Vergangene, und das wollen wir auch nicht. Aber wir müssen zu neuer Besinnung bereit sein auf das, was im Wechsel der Zeiten das wahrhaft Tragende ist.“ (JRGS 7/2, 1058f.)

Das Priesterseminar St. Petrus lehrt die philosophischen und theologischen Fächer im Stil der klassischen Traktate, auf Grundlage der philosophia perennis und besonders der Lehre des hl. Thomas von Aquin. Die Inhalte werden biblisch sowie mit Blick auf die Kirchenväter und die theologische Tradition begründet, vor allem aber systematisch präsentiert. So ergibt sich ein Gesamtblick auf das jeweilige Gebiet. An den Vorzügen dieses Studiums möchten wir gerne interessierte Priester und Theologie-Studenten teilhaben lassen. Verschiedene Dozenten werden in unserem neuen Sommerkurs eine verkürzte Version ihres Faches geben.

Themen
• Einführung in das Liturgieverständnis
• Theologie des geistlichen Lebens
• Moraltheologie: Klassische Tugendlehre
• Die Relationen in Trinitätslehre und Christologie
• Fragen der Offenbarungstheologie

Tagesablauf
• Einzelzelebration der hl. Messe
• Frühstück
• Vorlesungen
• Mittagessen und Rekreation
• Vorlesungen oder Seminar
• Vesper
• Abendessen
• Gemütlicher Austausch

Information und Anmeldung
P. Dr. Sven Leo Conrad FSSP
s.conrad [at] fssp.eu
Tel. +49 9446 99 110 51
+

Wigratzbad - Priesterseminar St. Petrus
http://petrusbruderschaft.de/pages/wo-wi...fotosvideos.php

+++

Subdiakonenweihe und Niedere Weihen in Gestratz (16. Februar 2019)
Weihepredigt von S.E. Dr. Bischof Vitus Huonder:
Heute nehme ich fünf verschiedene Weihen vor, die Weihe von Ostiariern und Lektoren, von Exorzisten und Akolythen sowie von Subdiakonen. Alle Weihen haben das eine gemeinsam: Sie sind Schritte hin auf das Priestertum. In jeder dieser Weihen sind Elemente vorhanden, welche sich voll im priesterlichen Dienst entfalten sollen. Deshalb müssen die Niederen Weihen und der Subdiakonat und ihr jeweiliger Auftrag immer schon von der Priesterweihe her betrachtet werden.
Der Priester ist das Abbild des guten Hirten. Das bedeutet, dass er die ihm anvertrauten Menschen zu Gott führen soll, zum dreifaltigen Gott. Daher kommt mit dem sakramentalen Priestertum immer auch das christliche Leben in den Blickpunkt, und es stellt sich die Frage: Welche Gestalt hat das christliche Leben? Es ist wichtig, dass sich Priesteramtskandidaten darüber Rechenschaft geben schon lange vor dem unmittelbaren Empfang der Priesterweihe. Denn einerseits sollt Ihr euch, meine Lieben, darauf vorbereiten, gute Hirten zu sein und Menschen auf die Weide des ewigen Lebens zu führen. Anderseits sollt Ihr selber Vorbild für eine christliche Lebensführung sein. Denn nur wer ein Vorbild ist, kann auch wirklich Hirte sein.
So frage ich nun mit Euch: Wie verwirklicht sich das christliche Leben? Dazu können wir verschiedene Antworten geben. Für meine Antwort heute nenne ich drei Begriffe: Die Hinwendung zu Gott, die ehrfurchtvolle Haltung und das sakramentale Priestertum. In lateinischen Ausdrücken möchte ich dies so formulieren: Christliches Leben in seiner Fülle verwirklicht sich conversi ad Deum, magna cum reverentia, sub sacerdote – Gott zugewandt, in großer Ehr¬furcht, unter der Leitung des Priesters.
Ich erkläre mich mit Bezug auf die heilige Messe. Die heilige Messe ist vor allem ein Akt der Anbetung Gottes. Das kommt in der überlieferten Liturgie ganz besonders dadurch zum Ausdruck, dass der Priester – unter Teilnahme des Volkes – zu Gott hin betet: in Hinwendung zu Gott – conversus ad Deum. Dieses „zu Gott hin“ braucht der Mensch, um sein Lebensziel zu erreichen. Auf dieses „zu Gott hin“ müssen wir die Men¬schen führen, nämlich zum Kreuze hin. Denn im Kreuz vereinigt sich das Ganze „zu Gott hin“. In der Hinwendung zum Gekreuzigten erfüllt sich das Ganze „zu Gott hin“. Das ist der erste Schritt eines christlichen Lebens und daher eines kirchlichen Auftrags.
Der zweite Begriff: In großer Ehrfurcht – magna cum reverentia. Diese Haltung müssen wir von neuem die Menschen lehren, beginnend bei der Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Sakrament, so dass alsdann ihr ganzes Leben von Ehrfurcht dem Schöpfer und in Folge dem Geschöpf gegenüber geprägt sein wird.
Der dritte Begriff: Unter der Leitung des Priesters – sub sacerdote. Der Herr hat das höchste Heilsgeheimnis in die Hände des Priesters gelegt. Kraft seiner Weihe führt er die Menschen dem erlösenden Gott entgegen, dem Herrn im allerheiligsten Sakrament. Auf diese Weise leitet er die Menschen zu einem heiligen Leben im Alltag an. Deshalb muss die Bedeutung des Priestertums neu bewusst werden. Das christliche Leben in seiner Fülle ist, vom Herrn gewollt, nur möglich unter dem Priester und mit dem Priester. Dieser Wille des Herrn hat seinen Brennpunkt in der heiligen Messe, deshalb – sub sacerdote. Von hier aus muss das heilige Leben in die Welt hinein strahlen, in den Alltag hinein.
Auf diesen Dienst bereitet Ihr, meine lieben Weihekandidaten, euch vor. Wenn Ihr das bedenkt, werdet Ihr mit umso größerem Eifer durch die Zeit Eurer Vorbereitung schreiten und mit umso größerer Sehnsucht den Tag erwarten, da der Herr Euch durch den Bischof die Gnade der priesterlichen Vollmacht schenkt. So wird die heutige Feier eine Feier der Bestärkung und einer neuen Motivation, auf das Ziel hin zu streben. Die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria möge Euch dabei begleiten. Und wir alle beten für Euch, damit Ihr dieses Ziel erreicht und damit die Kirche lebt, auflebt, weiterlebt zum Heil der Menschen und zur größeren Ehre Gottes.


hier geht es weiter, viele Fotos
http://petrusbruderschaft.de/pages/wo-wi...fotosvideos.php
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