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  • 19.04.2019 00:00 - Neu: Ein Fenster im Grab Christi in Jerusalem
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Neu: Ein Fenster im Grab Christi in Jerusalem



(CNA Deutsch).-
Bei den Restaurierung des heiligen Grabes Christi in Jerusalem wurde im letzten Oktober erstmals seit Jahrhunderten die Marmorplatte entfernt, und darunter eine zweite, die das eigentliche Grab bedecken. Es war eine Sensation, die es in alle Nachrichtensendungen der Erde schaffte.

Doch die Sensation bestand vor allem darin, dass dieser Eingriff bestätigte, was in Jerusalem schon seit 1.700 Jahren geglaubt und für gewiss erachtet wurde: dass sich nämlich hier, einen Steinwurf vom Golgathafelsen entfernt, in einem alten Garten unter diesen Steinplatten die Bank jenes Troggrabes befand, das Joseph von Arimathäa für sich aus dem Felsen hatte heraus hauen lassen und das er dann für den Leichnam Jesu von Nazareth am ersten Karfreitag der Geschichte zur Verfügung stellte.

Hier, das war seit jeher der Glaube der Christen Jerusalems, ist die Stelle, wo der gekreuzigte Leichnam Christi bis zu seiner Auferstehung von den Toten am dritten Tag ruhte. Im Jahr 325 hatte Kaiser Konstantin über diesem Grab eine erste Basilika errichten lassen. Danach musste diese originale Grabbank Christi von den Patriarchen Jerusalems schon früh durch Marmorplatten geschützt werden, damit fromme Pilger sie nicht in eine Art löcherigen Schweizer Käses verwandelten, wie es sich bei dem Felsbett vom Grab Mariens im Garten Gethsemani bis heute beobachten lässt.

Eine sensationelle Änderung

Nach der Restaurierung wurde die alte Struktur der Grabkammer Christi mit dem abgedeckten Grab des Herrn wieder vollkommen hergestellt und ist wie vorher zu betrachten. Dazu wurde die ganze Grabkapelle (Aedicula) im Saloniki-Stil des osmanischen Barock aus dem Jahr 1801 umfassend gesäubert und von dem Stahlkorsett der Briten befreit, das die Konstruktion seit 1948 vor dem Einsturz bewahrte. Ein wahrlich sensationelle Änderung haben die Restauratoren aber dennoch vorgenommen.

Denn nun haben sie links gegenüber der Grabbank – im Süden der Grabkammer – ein Fenster in die alte Marmorverkleidung eingebracht, hinter der man von jetzt an das Gestein des originalen Felsbetts betrachten kann, aus dem das Grab Christi ursprünglich heraus gehauen wurde.

Kreuzfahrer bauten die Kirche wieder auf

Im Jahr 614 haben die Perser unter Chosrau II. die Grabeskirche niedergebrannt, die bei den Griechen nur "Anastasis" (Auferstehung) genannt wird. Der Kalif Hakim hat die ganze Anlage am 28. September 1009 "in einem Anflug von Wahnsinn" zerstört und damit den ersten Kreuzzug der Europäischen Nationen ausgelöst. Kreuzfahrer habe die heutige Kirche dann wieder prächtig aufgebaut. Noch einmal zerstört wurde das Grab aber am 15. Juli 1244, als mongolische Stämme der Ayyubiden Jerusalem noch einmal in Trümmer legten. Verschiedene Brände haben die Grabeskirche heimgesucht und einige Erdbeben, darunter zuletzt das schwere Erbeben von Jericho von 1927.

Von all dem legt dieser zerborstene und gesprungene Felsen Zeugnis ab, der nun in unseren Tagen in der Grabkammer Jesu in Jerusalem wieder zu Tage tritt – und der doch vor allem mit den Grabtüchern Christi zum ersten stummen Zeugen wurde, dass Jesus Christus am 16. Nissan, dem 9. April des Jahres 30, nicht in die Predigt und das Gerede von Theologen auferstanden ist, sondern aus dem Reich der Toten in das Leben.
https://de.catholicnewsagency.com/story/...-jerusalem-1707
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Das Heilige Grab Christi in Jerusalem wird feierlich wiedereröffnet


Grabeskirche in Jerusalem: Fassade (links) und Ädikula.
Foto: Flickr/Jorge Láscar und CNA/Martha Calderon via ACI Prensa

JERUSALEM , 11 March, 2017 / 10:57 AM (CNA Deutsch).-
Es dauert keine zwei Wochen mehr: Am 22. März wird das Grab Christi in der Jersualemer Grabeskirche feierlich für Pilgerbesuche wiedereröffnet.

Das Grab befindet sich im Inneren der Grabeskirche in Jerusalem, in einer Kapelle, die als Ädikula bekannt ist. Die Restaurierung der marode gewordenen Konstruktion war dringend nötig: Einer der wichtigsten Ort der Christenheit war zu einem Sicherheitsrisiko geworden.

Der Ort, an den der Leib Christi nach der Kreuzigung gelegt worden war, befindet sich infolge einer Reihe von Erdbeben im Jahr 1927 und aufgrund jahrzehntelanger fehlender Instandhaltungsarbeiten in einem schlechten Zustand.

Im Mai 2016 begannen die Restaurierungsarbeiten, die großes Medieninteresse hervorriefen, denn es war das erste Mal, dass die Steinplatte ans Licht gebracht wurde, auf der der Leib Christi vor der Auferstehung geruht hatte.

Zehn Monate später sind nun die Arbeiten fertiggestellt und die Gläubigen werden erneut vor dem Heiligen Grab beten können.

Seit 1947 war der Zustand der Ädikula ernst. Die zahlreichen strukturellen Mängel zwangen die britische Autorität, die damals Jerusalem und Palästina kontrollierte, Stahlträger einzubauen, um einen Einsturz zu verhindern. Nun, am Ende der Restaurierung, wurden die Stahlträger entfernt.

Das Werk der Restauratoren hat die Konsolidierung des Komplexes zur Folge und schließt Maßnahmen zur Vermeidung möglicher Schäden durch seismische Erschütterungen so wie Erdbeben ein.

Nach Abschluß der komplizierten Arbeiten zur Konsolidierung der äußeren Struktur, wird man die Restaurierungsarbeiten auf das Innere des Grabes konzentrieren. Es fehlt noch, das neue Lüftungssystem zu installieren, das Dach zu erneuern und den gesamten Innenraum zu reinigen.

Die Ädikula wurde 1801 errichtet, nachdem ein Brand den vorherigen Bau zerstört hatte. Die letzten Restaurierungsarbeiten waren 1947 durchgeführt und wegen mangelnde Einigkeit der drei christlichen Gemeinden, die die Grabeskirche leiten – die orthodoxe, die armenische und die kathlische – gestoppt worden.

Der Status Quo der Basilika erfordert, dass jedwedes Werk und jegliche Änderung in der Basilika der Übereinstimmung der drei christlichen Gemeinden bedarf – was nicht immer möglich ist.

Daher hofft man, dass die feierliche Wiedereröffnung des Grabes Christi am 22. März ein wichtiger ökumenischer Moment sein wird.

Wenn auch die dringlichsten Eingriffe für eine dauerhafte Restaurierung erfolgreich durchgeführt worden sind, werden weitere Arbeiten nötig sein, um die Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu entfernen, auf dem die Ädikula erbaut ist.

Auch dafür wird erneut der Konsens aller christlichen Gemeinden der Basilika nötig sein.

Die Grabeskirche ist ein Gotteshaus, das im 12. Jahrhundert von den Kreuzfahrern in Jerusalem auf den Ruinen der zuvor von Kaiser Konstantin errichteten und 1009 durch die Muslime zerstörten Basilika errichtet wurde.

https://de.catholicnewsagency.com/story/...G1Pavh4.twitter




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