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  • 02.06.2019 00:37 - Wie verstehe ich die Bibel richtig? Ratzinger Schülerkreis erörtert Exegese und Theologie Kanonische Schriftauslegung ist mehr als nur eine Methode – Jahrestreffen des Neuen Schülerkreises Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Wie verstehe ich die Bibel richtig? Ratzinger Schülerkreis erörtert Exegese und Theologie
Kanonische Schriftauslegung ist mehr als nur eine Methode – Jahrestreffen des Neuen Schülerkreises Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.


"Die Bibel möge für jeden Christen wie ein Brunnen sein, zu dem er jeden Tag kommt, um seinen Durst zu stillen!" - Papst Benedikt XVI. am 5.

Von Prof. Dr. Ralph Weimann

WIEN , 02 June, 2019 / 7:17 AM (CNA Deutsch).-
Wie verstehe ich die Bibel richtig? Exegese und Theologie im Kontext der Jesus-Bücher von Benedikt XVI. standen im Zentrum des theologischen Symposiums, das der Neue Schülerkreis Anfang Juni in Heiligenkreuz abgehalten hat.

Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger als ausgewiesener Experte machte auf ein grundlegendes Problem aufmerksam, worunter Exegese und Theologie gleichermaßen leiden: Es geht um die Frage, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um die Heilige Schrift zu verstehen.

Dabei geht es prinzipiell um eine Richtungsentscheidung, an der sich die Geister - und Exegeten - scheiden. Erschließt sich der Sinn der Schrift allein durch einen akademischen Vollzug, gestützt auf die historisch-kritische Methode, oder ist auch eine geistliche Erfahrung notwendig? Kommt es zur Reduktion auf die Methode, dann läuft die Theologie Gefahr, ihrer Seele beraubt zu werden.

Das geistige Vakuum wird dann mit anderen Dingen gefüllt, nicht selten geschieht dies in Anlehnung an Yoga, Zen, etc. In den Untersuchungen hat sich gezeigt, dass sich Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. dieser Problematik bewusst war und er auf die kanonische Exegese rekurrierte, um Wissenschaft und Spiritualität wieder zueinander zu bringen.

Exegese braucht notwendigerweise eine geistliche Dimension. Bereits in seiner Habilitationsschrift hat Joseph Ratzinger dies zum Ausdruck gebracht, als er schrieb: „Die Schrift ist geboren aus einem mystischen Kontakt der Hagiographen mit Gott, sie kann daher richtig verstanden werden wiederum nur auf einer letzterdings ‚mystisch‘ zu nennenden Exegese.“ Diesem Ansatz, der nicht nur den Vätern und der Tradition der Kirche entspricht, sondern vor allem vom Zweiten Vatikanischen Konzil (Dei Verbum) der ganzen Kirche nahegelegt wurde, findet sich in den Jesus-Büchern von Papst Benedikt XVI. verwirklicht. Sie zeigen einen Weg auf, der zum lebendigen und erfahrbaren Christus führt, dem die Theologie, Exegese und der Neue Schülerkreis Joseph Ratzingers sich verpflichtet wissen.

https://de.catholicnewsagency.com/story/...-theologie-4702

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Benedikt: "Der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und aus dem Glauben leben und denken"
Grußwort des emeritierten Papstes würdigt Kardinal Meisner als Mann, der "aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist"



ÖLN/ROM , 15 July, 2017 / 6:16 PM (CNA Deutsch).-
Es ist weit mehr als nur ein Grußwort: Papst em. Benedikt XVI. hat sich mit einem persönlichen Beitrag zur Beisetzungsfeier von Kardinal Joachim Meisner zu Wort gemeldet.



CNA dokumentiert das Schreiben, wie es das Erzbistum Köln zur Verfügung gestellt hat.



Vatikanstadt
11. 7. 2017
In dieser Stunde, in der die Kirche von Köln und gläubige Menschen weit darüber hinaus Abschied nehmen von Kardinal Joachim Meisner, bin auch ich in meinem Herzen und meinen Gedanken bei Ihnen und folge deshalb gern dem Wunsch von Kardinal Woelki, ein Wort des Gedenkens an Sie zu richten.

Als ich vergangenen Mittwoch durch ein Telefonat den Tod von Kardinal Meisner erfuhr, wollte ich es zunächst nicht glauben. Am Tag zuvor hatten wir noch über das Telefon miteinander gesprochen. Aus seiner Stimme klang die Dankbarkeit dafür, dass er nun im Urlaub angelangt war, nachdem er am Sonntag zuvor (25. Juni) noch an der Seligsprechung von Bischof Teofilius Matulionis in Vilnius teilgenommen hatte.Die Liebe zu den Kirchen in den Nachbarländern im Osten, die unter der kommunistischen Verfolgung gelitten hatten, wie die Dankbarkeit für das Standhalten in den Leiden jener Zeit hat ihn zeitlebens geprägt. Und so ist es wohl doch kein Zufall, dass der letzte Besuch in seinem Leben einem der Bekenner des Glaubens in jenen Ländern gegolten hat.Was mich an den letzten Gesprächen mit dem heimgegangenen Kardinal besonders beeindruckt hat, war die gelöste Heiterkeit, die innere Freude und die Zuversicht, zu der er gefunden hatte. Wir wissen, dass es ihm, dem leidenschaftlichen Hirten und Seelsorger, schwerfiel, sein Amt zu lassen und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken. Aber um so mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist.

Zwei Dinge haben ihn in der letzten Zeit immer mehr froh und gewiss werden lassen. Zum einen hat er mir immer wieder berichtet, wie es ihn mit tiefer Freude erfüllt, im Bußsakrament zu erleben, wie gerade junge Menschen, vor allem auch junge Männer, die Gnade der Vergebung erleben – das Geschenk, wirklich das Leben gefunden zu haben, das ihnen nur Gott geben kann.

Das andere, was ihn immer neu berührt und freudig gestimmt hat, war das leise Wachsen der eucharistischen Anbetung. Beim Weltjugendtag in Köln war ihm dies ein zentraler Punkt – dass es Anbetung gebe, eine Stille, in der nur der Herr zu den Herzen spricht. Manche Experten der Pastoral und der Liturgie waren der Meinung, dass sich eine solche Stille im Hinschauen auf den Herrn bei einer so riesigen Anzahl von Menschen nicht erreichen lasse. Einige waren wohl auch der Meinung, eucharistische Anbetung sei als solche überholt, da ja der Herr im eucharistischen Brot empfangen und nicht angeschaut werden wolle. Aber dass man dieses Brot nicht essen kann wie irgendwelche Nahrungsmittel und dass den Herrn im eucharistischen Sakrament zu "empfangen" alle Dimensionen unserer Existenz einfordert – dass Empfangen Anbeten sein muss, ist inzwischen doch wieder sehr deutlich geworden.

So ist die Weile der eucharistischen Anbetung beim Kölner Weltjugendtag zu einem inneren Ereignis geworden, das nicht nur dem Kardinal unvergesslich blieb. Dieser Augenblick war ihm seither immer inwendig gegenwärtig und ein großes Licht für ihn. Als an seinem letzten Morgen Kardinal Meisner nicht zur Messe erschien, wurde er in seinem Zimmer tot aufgefunden. Das Brevier war seinen Händen entglitten: Er war betend gestorben, im Blick auf den Herrn, im Gespräch mit dem Herrn. Die Art des Sterbens, die ihm geschenkt wurde, zeigt noch einmal auf, wie er gelebt hat: Im Blick auf den Herrn und im Gespräch mit ihm.

So dürfen wir seine Seele getrost der Güte Gottes anempfehlen. Herr, wir danken dir für das Zeugnis deines Dieners Joachim. Lass ihn nun Fürbitter für die Kirche von Köln und auf dem ganzen Erdenrund sein! Requiescat in pace!
https://de.catholicnewsagency.com/story/...bFaTL8Q.twitter
(gez. Benedikt XVI.)

+++

Papst Benedikt ist ein Kirchenkehrer
https://de.catholicnewsagency.com/story/...0CjXLHQ.twitter

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https://de.catholicnewsagency.com/story/...erteidigen-3924



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