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  • 09.08.2015 00:23 - Religionssoziologe: Verhältnis zur Kirche ist lau geworden
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Religionssoziologe: Verhältnis zur Kirche ist lau geworden



Evangelischer Theologe Pollack: Kirchenaustritt ein schleichender Prozess, wichtigstes Motiv "ich kann auch ohne Kirche Christ sein" - Kirche sollte Verhältnis zum Staat offensiv angehen

Bonn, 08.08.2015 (KAP/KNA) Nach Einschätzung des deutschen Religionssoziologen Detlef Pollack hängen die meisten Kirchenaustritte nicht direkt mit der Kirche zusammen. "Zehn bis zwanzig Prozent der Kirchenmitglieder sehen sich selbst als austrittsgeneigt an. Passiert etwas, das sie ärgert, dann sind sie weg", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" am Freitag. Empörung etwa über den Missbrauchsskandal sei ein Symptom dafür, dass das Verhältnis vieler zur Kirche "lau" geworden sei.

Nach der im Juli von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten Statistik haben 2014 so viele Katholiken wie noch nie ihren Kirchenaustritt erklärt. Dennoch bezeichnen sich laut Pollack bis zu 70 Prozent der Westdeutschen als gläubig. "Das wichtigste Austrittsmotiv war: Ich kann auch ohne Kirche Christ sein", so der evangelische Theologe, der Sprecher des Münsteraner "Exzellenzclusters Religion und Politik" ist und im Frühjahr eine Studie zu "Religion in der Moderne" vorgestellt hat.

Unter den Protestanten, die im vergangenen Jahr aus der Kirche ausgetreten seien, hätten nur wenige die Religion gewechselt, so Pollack weiter. "Andere Lebensbereiche zählen mehr: der Beruf, die Familie, Freizeit." Die Abkehr von der Kirche sei insofern meist "weniger ein entschiedener Schritt als ein schleichender Prozess".

Auch sei zu beobachten, dass Menschen das Christentum umso höher schätzten, je kritischer sie den Islam sehen. "Sie glauben aber nicht fester an Gott, beten mehr oder gehen häufiger in die Kirche. Das Christentum ist ein abstrakter Gegenentwurf zu dem, was man kritisiert", erläuterte der Wissenschaftler.

Für die Zukunft rechne er weiterhin mit einem "wohlwollend-distanzierten Christentum" in Deutschland. Eine Herausforderung werde das Verhältnis von Staat und Kirche sein. "Aus meiner Sicht wären die Kirchen gut beraten, dieses Feld offensiv anzugehen", so Pollack. Für sie werde es entscheidend sein, "zu erkennen, was an diesem Verhältnis erhaltenswert ist und wo Ansprüche unzeitgemäßg sind. Sonst läuft die Debatte immer mehr gegen sie.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71688.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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IS droht Kanzlerin MerkelNewsSalafismus in DeutschlandSchwerpunkteTitel — 05 August 2015
Die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) hat am Mittwoch erstmals ein Video ausschließlich in deutscher Sprache veröffentlicht. Darin zeigen die Jihadisten die Hinrichtung von zwei Männern, rufen Muslime in Deutschland zum Mord an „Ungläubigen” auf und drohen Kanzlerin Angela Merkel.


Mohamed Mahmoud (l.) und der deutsche Jihadist Abu Omar al-Almani bei der Hinrichtung von zwei Männern (Bild: Screenshot YouTube)

In einem neuen Propagandavideo der Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) wurden am Mittwoch Anschläge in Deutschland und Österreich angekündigt. Es ist das erste ausschließlich deutschsprachige Video dieser Art. Das auf YouTube veröffentlichte Video zeigt laut übereinstimmenden Medienberichten mehrere Jihadisten aus Deutschland und Österreich, darunter auch der aus Wien stammende Mohamed Mahmoud alias Abu Usamah al-Gharib. Mahmoud ruft Muslime darin auf, sich dem IS anzuschließen oder Terror-Anschläge in ihren Heimatländern zu verüben: „Meine Geschwister, entweder schließt ihr euch hier den Mudschaheddin an oder ihr führt den Jihad in Deutschland und Österreich durch”, so seine Forderung. „Du brauchst nicht viel. Nimm ein großes Messer und schlachte jeden Kafir! Sie sind wie Hunde!”

Auch droht er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): „Oh Merkel, du schmutzige Hündin: Wir werden uns rächen für die Beschimpfung des Propheten. Wir werden uns rächen für das Blut, das ihr vergossen habt von den Muslimen in Afghanistan. Wir werden uns rächen für die Waffenlieferung an die Abtrünnigen hier im Islamischen Staat. Unsere Rache wird bei euch vor Ort sein!” Ein deutscher Jihadist namens Abu Omar al-Almani ruft in dem Video ebenfalls Muslime auf, Attentate in Deutschland zu begehen: „Greift die Kuffar an, in ihren eigenen Häusern! Tötet sie dort, wo ihr sie findet!” In der letzten Szene des knapp fünfminütigen Videos werden zwei gefesselte und am Boden kniende Männer von Mahmoud und al-Almani mit Sturmgewehren erschossen.

Mohamed Mahmoud saß wegen Unterstützung der Terror-Organisation al-Qaida vier Jahre in Österreich in Haft. Später lebte er in Berlin. Anfang 2012 trat er in Solingen als Anführer der inzwischen verbotenen Salafisten-Organisation Millatu Ibrahim in Erscheinung. Um einer vom hessischen Innenministerium veranlassten Abschiebung zuvorzukommen, verließ er die Bundesrepublik im April 2012. (PH)
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