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  • 17.08.2015 00:21 - Die Ehe ist kein waghalsiges Experiment...ev. Bischof von Maltzahn
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Evangelischer Bischof von Maltzahn16. August 20151
Die Ehe ist kein waghalsiges Experiment


Der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Andreas von Maltzahn. Foto: PR

Bad Doberan (idea) – Die Ehe ist kein waghalsiges Experiment, sondern sie gibt orientierende Kraft auch für andere Beziehungsformen. Das betonte der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Andreas von Maltzahn (Schwerin), am 16. August in einer Predigt im Münster von Bad Doberan. Für den Bischof gibt es gute Gründe, Menschen zur Heirat zu ermutigen – trotz des Scheiterns von Ehen. Gleichzeitig sollten andere Lebensformen nicht herabgesetzt oder abgewertet werden. Zu den inhaltlichen Merkmalen für eine Ehe in Gottes Sinn zählte der Bischof vor allem Verlässlichkeit, Verbindlichkeit der Beziehung und gegenseitige Verantwortung. Ehe sei zur Gestaltungsaufgabe geworden. Sie bleibe aber auch eine gute Gabe Gottes.

Gott steht nicht nur auf der Seite der Verheirateten

Natürlich gebe es für ihr Gelingen keine Garantien oder Automatismen. Schmerzlich müssten immer wieder Paare trotz ernsthaftester Bemühungen erleben, dass „weder ihre Liebe noch die Ehe sie weiter zu tragen vermögen“. Von Maltzahn: „Ehen können scheitern. Und wer von außen hätte ein Recht, hier den Stab zu brechen!?“ Dennoch sei die Ehe kein waghalsiges Experiment, sondern „ein geschützter Raum des Füreinander-Einstehens und der Geborgenheit, nicht zuletzt auch für Kinder“. Gott stehe aber nicht nur auf der Seite der Verheirateten. Der Bischof: „In der Tiefe verbunden zu sein, füreinander einzustehen, neu zueinander finden zu können, all das ist auch in anderen Beziehungen möglich und erlebbar.“ Entscheidend für die verschiedenen Lebensformen sei, in Beziehung zu Christus zu sein, und seinem Liebesgebot gemäß zu leben. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war 2013 in seiner umstrittenen Orientierungshilfe zu Ehe und Familie von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm abgerückt. Sie schließt etwa auch eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und „Flickenteppich-Familien“ ein.



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